DER THEOLOGE
Das Reformationsjubiläum - 1517-2017: 500 Jahre Reformation /
"Luther-Dekade" (= Jahrzehnt) von 2008 bis 2017 /
Die Situation der Kirche heute


500 Jahre Martin Luther sind genug




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1. Grundsätzliche Überlegungen und Vorbereitungen

Die so genannte Luther-Dekade und ihre Finanzierung
Protestantische Dauerkrise
Der Widerspruch zwischen Jesus und Kirche und die Auslegung der Bibel
Warnung vor der Verehrung Martin Luthers
Martin-Luther-Straßen umbenennen
Toleranz oder moderne Inquisition?
Ist die Kirche "christlich" oder "heidnisch"?
Kirche und Friedensethik
Ökologie und Tiere
Die Bekämpfung von Propheten
Die unmoderne ewige Hölle
Zweierlei Maß
Evangelische und katholische Kirche - durch das Mittelalter "geeint"
Die Prüfung der kirchlichen Lehre


2. Weitere Nachrichten

3. Hintergrundliteratur zur Dekade

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Beim Angriff der Alliierten auf Dresden stürzte die tonnenschwere überlebensgroße Luther-Marmor-Statue 1945 vom Sockel - 428 Jahre nach dem Thesenanschlag.
(
SLUB Dresden/Abt. Deutsche Fotothek, www.deutschefotothek.de / Richard Peter sen.; Luther im Bild rechts unten am Boden)
Die Statue wurde wieder aufgebaut und die Luther-Verehrung ging nach 1945 weiter. Doch 500 Jahre Luther sind jetzt endlich genug, und die Luther-Ehrungen sollten jetzt friedlich beendet werden.
 



1. Grundsätzliche Überlegungen und Vorbereitungen


Die so genannte "Luther-Dekade" und ihre Finanzierung

Im Jahr 2017 wird es so weit sein. Die evangelische Reformation feiert ihr 500. Jubiläum. Als zentrale Orte sind vorgesehen: die Lutherstadt Wittenberg mit dem Schloss und der Schlosskirche, Eisenach mit der Wartburg, Worms, Torgau, Coburg und Erfurt. Zu Beginn des Jahres 2007 trafen sich bereits hochrangige Vertreter der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) in der "Lutherstadt" Wittenberg, um dieses Jubiläum vorzubereiten. Man spricht von einer "Jubiläums-Dekade" (= Jahrzehnt des Jubiläums) bzw. von einer Luther-Dekade bzw. Lutherdekade, die am 21.9.2008 mit einem Festgottesdienst in der Lutherstadt Wittenberg festlich eröffnet wurde.
Wie immer bei kirchlichen Veranstaltungen, hilft der Staat mit Millionen und Abermillionen an Euros. "Mit jährlich 5 Millionen Euro ab 2011 [bis 2017] will die Bundesregierung das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 fördern", schreibt idea-spektrum (Nr. 10 vom 9.3.2011; siehe auch (http://www.ekd.de/print.php?file=/aktuell_presse/77001.html). Das heißt: Es gibt mindestens 35 Millionen Euro schon einmal von der Bundesregierung. Zusätzlich zahlen natürlich auch noch die Bundesländer, die Regierungsbezirke, die Kreise, Städte und Gemeinden – alle für das mehrjährige Lutherjubiläum der evangelischen Kirche. Dies alles ist jedoch nicht gerechtfertigt.

Protestantische Dauerkrise

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete unter der Überschrift Protestantische Milieuverengung über das vorbereitende Treffen Anfang 2007 und kam zu dem Ergebnis: "Die Kirche wird zur Funktionärskirche - das ist gefährlich" (3.2.2007). Und weiter heißt es dort unter anderem: "Bisherigen Befragungen zufolge haben die meisten Pfarrer sich schon längst von ihren eigenen Kirchenleitungen distanziert, dass sie innerlich gekündigt haben."
Zu dieser Einschätzung passt, dass die evangelische Kirche in dieser Form und in diesem Umfang in der Tat hauptsächlich durch die Milliarden-Subventionen des deutschen Staates am Leben erhalten wird (siehe dazu www.stop-kirchensubventionen.de). Doch welches sind die Hintergründe der Dauer-Krise?

Der Widerspruch zwischen Jesus und Kirche und die Auslegung der Bibel

Hier stellt sich zuerst die grundsätzliche Frage: Wer bzw. was ist die Evangelische Kirche in Deutschland? Und was ist ihre Lehre? Hierüber werden die Menschen öffentlich in die Irre geführt.
Nach außen versucht die evangelische Kirche, zunächst nämlich den Eindruck zu erwecken, sie wäre eine pluralistische, weltoffene und tolerante Institution, welche die Botschaft von Jesus, dem Christus vertritt. Laut evangelischer Kirche kann man diese Botschaft nur in der Bibel finden. Und zwar nicht nur dort, wo über Jesus selbst berichtet wird; sondern auch in den anderen Büchern der Bibel, die angeblich alle "Wort Gottes" seien. So meinte Martin Luther z. B. einmal, entscheidend sei, "was Christus treibet". Doch dann bezieht er sich dabei nicht auf Jesus von Nazareth, sondern auf das Christusverständnis von Paulus (www.theologe.de/theologe5.htm). Und prüft man die einzelnen Bücher der Bibel und vergleicht sie, dann kommt man zu dem Ergebnis: Die Bibel ist voller Widersprüche (www.theologe.de/theologe8.htm). Woran soll man sich dann aber halten? Die evangelische Kirche nimmt in dieser Situation nun für sich in Anspruch, die Bibel richtig zu interpretieren. Doch Martin Luther, der als ihr Gründervater angesehen werden kann, stellte sich immer wieder in Gegensatz zu Jesus von Nazareth (Der Nachweis dazu z. B. in www.theologe.de/theologe3.htm). Und auch die bis heute verbindlichen Bekenntnisschriften der evangelischen Kirchen (z. B. der einzelnen evangelisch-lutherischen Landeskirchen) haben die Botschaft des Jesus von Nazareth verfälscht (www.theologe.de/theologe1.htm). Und so stößt man relativ einfach auf die Gegensätze zwischen Jesus einerseits und Luther bzw. Kirche andererseits, und man könnte fragen: Wer folgt Luther nach, und wer folgt Christus nach?
Und einzelne Pfarrer, die wieder zur ursprünglichen Botschaft von Jesus zurückkehren wollen, stehen in Gefahr, bald als "Irrlehrer" beurteilt zu werden (siehe dazu z. B. http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2007_14_20_01.htm).

Warnung vor der Helden-Verehrung Martin Luthers

In der Zwischenzeit wächst der Widerstand gegen die Verehrung Martin Luthers immer mehr. So warnt auch der langjährige Direktor des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Hartmut Lehmann, vor einer "Heldenverehrung" Martin Luthers (epd, 16.9.2008). "Die evangelische Kirche", so der Evangelische Pressedienst epd über die Kritik Lehmanns, "täte gut daran, hier längst bekannte Forschungsergebnisse angemessen zu berücksichtigen, etwas zu Luthers Antisemitismus, zu seiner Beurteilung anderer religiöser Glaubensauffassungen oder dem Gehorsam gegenüber Landesherren". Lehmann wörtlich: "Es ist erstaunlich, wie sehr Theologen, die sonst jeden Satz der Bibel historisch-kritisch unter die Lupe nehmen, Luther-Legenden ungeprüft übernehmen". Lehmann, zugleich Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Instituts in Washington/USA, spielt damit z. B. auf den "historisch nicht belegbaren Thesenanschlag" Luthers an, der am 31.10.1517 stattgefunden haben soll. Dieser sei "früh durch Legendenbildung ´als mutiger Akt der Tat gegen die Macht des Papstes inszeniert` worden." Langfristig retteten Luther und die Reformation jedoch die Macht der Papstkirche (siehe dazu unsere These Der hintergründige Sinn der Reformation).
Trotz immer deutlicherer Kritik an Martin Luther brachte die EKD, die Evangelische Kirche in Deutschland eine Martin-Luther-Medaille heraus. Diese soll ab dem 31.10.2008 bis zum Jahr 2017 regelmäßig verliehen werden, die man dieser "Ehrung" für würdig betrachtet.

Martin-Luther-Straßen umbenennen

Widerstand gegen die Verehrung gibt es auch von vielen anderen Seiten. So schlagen wir vor, die "Luther-Dekade" zu nützen, um die Martin-Luther-Straßen und -Plätze in Deutschland Zug um Zug umzubenennen. Denn Martin Luther ist in keinster Weise ein Vorbild, selbst wenn man die Umstände der damaligen Zeit berücksichtigt (siehe www.theologe.de/theologe3.htm). Denn so wie Luther natürlich ein "Kind seiner Zeit" war, so waren es auch seine zahllosen Opfer. Nur: Wessen Beispiel soll heute als vorbildlich gelten?

Toleranz oder moderne Inquisition?

Wenn man heute die "Beurteilung anderer Glaubensauffassungen" durch Luther notwendigerweise kritisiert (siehe hier), dann stellt sich natürlich auch die Frage: Wie verhält sich die Kirche nun heute gegenüber anderen Gemeinschaften? Vordergründig gibt sich die evangelische Kirche, wie bereits gesagt, tolerant. Und besonders die wenigen in Deutschland nach 1945 übrig gebliebenen jüdischen Mitbürger und ihre Nachkommen werden heute von ihr hofiert. Dabei wird die eigene kirchliche Vergangenheit erheblich beschönigt oder gar verfälscht. In der Weimarer Republik und im Dritten Reich hatte man "Juden und Sekten" gemeinsam und mit den gleichen Methoden bekämpft, was an vielen Beispielen in der Dokumentation Die evangelische Kirche und der Holocaust nachgewiesen wird. Heute sind aus bekannten Gründen nur noch die "Sekten" als Gegner übrig geblieben. Siehe oben und siehe dazu auch:
Martin Luther und die Juden
Der antisemitische Landesbischof Meiser

Und gegenüber diesen so genannten "Sekten" hat man in unserer Zeit die Inquisition wieder belebt (www.theologe.de/theologe12.htm). Die evangelische Kirche hat damit in Deutschland Ende der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts begonnen und zuerst ein Netz so genannter "Sektenbeauftragter" aufgebaut. Die katholische Kirche zog dann ca. 10 Jahre später nach. Die modernen Inquisitoren der Kirche werfen ihnen missliebigen Minderheiten dabei vor, "Sekten" zu sein. Damit projizieren sie aber nur auf andere, was sie sich treffender selbst vorhalten könnten, nämlich ihrerseits "Sekten" zu sein. Im Fall der evangelischen Kirche heißt das: Sie ist eine Abspaltung ("Sekte" von lateinisch "secare" = abspalten) von der katholischen Kirche. Und diese Kirche könnte wiederum als eine Sekte = Abspaltung vom Urchristentum betrachtet werden. Streng genommen ist die katholische Kirche jedoch nicht einmal so sehr eine Abspaltung vom Urchristentum. Sondern viel mehr die Nachfolgerin antiker heidnischer Götzenkulte (z. B. des Mithras-Kultes), in die man einige Aspekte der Botschaft von Jesus hinein gewoben hat (www.theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm), um Jesus, den Christus, auf diese Weise geschickt zu vereinnahmen.

Ist die Kirche "christlich" oder "heidnisch"?

Betrachtet man das komplette Lehrgebäude und Erscheinungsbild der beiden Großkirchen in Deutschland, könnte man beide sogar als heidnische Götzenkulte bezeichnen. Wobei die evangelische Kirche einige der Kulte reformiert hat, so dass das "Heidnische" dort auf den ersten Blick nicht so sehr auffällt wie in der katholischen Kirche. Die Belege dafür in den vielen Einzelfällen lesen Sie in www.theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm.

Kirche und Friedensethik

Hier stellt sich nun auch die Frage nach der Ethik dieser Kulte. Ein Beispiel dafür ist die Ethik zum Thema "Krieg und Frieden" - das ist deshalb von Bedeutung, da vor allem Vertreter der evangelischen Kirche in der jüngeren Vergangenheit eine Nähe zur so genannten außerparlamentarischen "Friedensbewegung" signalisierten. Doch eine Friedensbewegung, welche von den Kirchen gefördert würde, stünde immer in Gefahr, letztlich doch zum Steigbügelhalter für einen neuen Krieg zu werden. Denn in der Vergangenheit war die evangelische Kirche fast immer für den Krieg (www.theologe.de/theologe6.htm), und auch in der Gegenwart liebäugelt man immer wieder damit. Jesus von Nazareth war jedoch Pazifist. Demgegenüber lehrt die evangelische Kirche, dass sogar die Aufforderungen zum Völkermord im Alten Testament zur damaligen Zeit "reines Gotteswort" damals gewesen seien bzw. heute noch seien (www.theologe.de/altes_testament.htm).

Ökologie und Tiere

Und auch der neuerliche Einstieg der Kirchen in die ökologische Bewegung ist mehr eine Bewegung aus dem Zeitgeist heraus als aus dem Zentrum der kirchlichen Lehre. Die Kirche handelt hier als "Trittbrettfahrerin", denn ihre Lehre hat bis heute nachweislich gegenteilige und schlimme Folgen für den ganzen Planeten Erde: So hat die Natur- und Tierfeindlichkeit im europäischen Abendland kirchliche Wurzeln bzw. Ursachen (www.theologe.de/theologe7.htm#4). Die Kirche hat nämlich alleine dem Menschen eine "gottesebenbildliche" Sonderstellung in der Schöpfung zuerkannt, und ihm die Erlaubnis gegeben, alle anderen Geschöpfe zu seinem Wohl quälen und töten zu dürfen. Und gerade die Tiere leiden bis heute fürchterlich unter dieser Tradition (www.theologe.de/tiere_kirche.htm), die mit einer notwendigen Ökologie (und - religiös gesprochen - der Einheit der "Schöpfung Gottes") nichts zu tun hat.

Die Bekämpfung von Propheten

Religiöse Minderheiten, die z. B. schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten vor einer Klimakatastrophe warnen (als vieles noch rechtzeitig gewesen wäre), wurden von der Kirche als "Endzeitapostel" und "Sektierer" lächerlich gemacht. Auch das hat Tradition. Denn zu allen Zeiten haben die Kirchen Propheten und aufrichtige Gottesboten verleumdet und verfolgt (z. B. die Zwickauer Propheten im 16. Jahrhundert, siehe www.theologe.de/theologe10.htm oder die Katharer im 13. Jahrhundert, siehe
http://www.theologe.de/elisabeth_von_thueringen.htm#Katharer) (vgl. oben). Als Aufhänger für die kirchlichen Verfolgungen dienten manchmal Kleinigkeiten, oder es wurde einfach gelogen. Dabei projiziert die Kirche bis heute eigene Untaten, Verbrechen und Skandale auf religiöse Minderheiten (www.theologe.de/kirche_hoelle.htm) und baut so ein Feindbild auf. In Wirklichkeit waren die Gottespropheten aller Zeiten, von denen auch im Neuen Testament noch die Rede ist (z. B. 1. Korinther 12, 28; Epheser 3, 5), unbescholtene Mitbürger. Und sie sprachen aus einer geistigen Vollmacht heraus. Die Kirche jedoch hat diese Vollmacht nicht, und sie hängt stattdessen am finanziellen Tropf des Staates. Und sie wird vor allem durch den Kirche-Staat-Filz (bzw. einem Kirche-Staat-Komplott) am Leben gehalten (www.theologe.de/kirche_staat.htm).

Die unmoderne ewige Hölle

Und was die wenigsten Gläubigen wissen: Nicht nur die katholische, sondern auch die evangelische Kirche lehrt einen grausamen Gott und eine ewige Hölle, auch wenn es als unmodern gilt, darüber zu predigen. Doch es zählt nicht, was gerade modern ist, sondern was in den Bekenntnisschriften der evangelischen Kirchen verbindlich festgelegt ist. Eine "ewige Hölle" ist jedoch eine kirchliche Erfindung zur Einschüchterung der Menschen, und sie hat ebenfalls nichts mit Jesus von Nazareth zu tun (www.theologe.de/theologe19.htm).

Zweierlei Maß

Ein Vertreter der kirchlichen Lehre war z.B. der evangelische Pastor und stellvertretende Superintendent Klaus Geyer (www.theologe.de/luther_geyer.htm), mittlerweile verstorben. Während die Kirche viele kleinere Gemeinschaften scharf bekämpft und kritisiert und dazu tatsächliches oder vermeintliches Fehlverhalten in diesen Gruppen heranzieht, erwartet sie von der Gesellschaft, dass man ihr Verbrechen oder Skandale in ihren eigenen Reihen nicht zurechnet. Hier wird also mit zweierlei Maß gemessen.

PS: Während Klaus Geyer sich übrigens dem politisch "linken" Flügel der Kirche zurechnete, gibt es auch einen konservativen bzw. "evangelikalen" Flügel. Ein Vorbild dafür ist z. B. der US-amerikanische Evangelist Billy Graham. Er unterstützte z. B. alle von der US-Regierung geführten Kriege.

Die Ökumene oder: Evangelische und katholische Kirche - durch das Mittelalter "geeint"

Schließlich spielt auch die Ökumene zwischen evangelischen und katholischen Kirchenmitgliedern eine große Rolle in der evangelischen Kirche. Doch diese funktioniert nur deshalb teilweise, weil weder die meisten Protestanten wissen, was evangelisch ist, noch die meisten Katholiken, was katholisch ist. Immerhin haben beide Konfessionen gemeinsam, dass sie nicht christlich sind, wie in den oben genannten Schriften mehrfach nachgewiesen wird.
Anlässlich des bevorstehenden Reformationsjubiläums bemühen sich derzeit die deutschen Politiker (einschließlich Vertreter von den Grünen und der Linkspartei), den Vatikan zur Teilnahme an den Feierlichkeiten zu bewegen. So wurden die Bundestagsabgeordneten am 29. bzw. 30.10.2008 von Benedikt XVI. zu einer Generalaudienz empfangen (idea, 31.10.2008). "Zwar wissen wir, dass der über Martin Luther ausgesprochene Bann mit dem Tod endet", sagte in diesem Zusammenhang der CSU-Politiker Peter Gauweiler. "Trotzdem wäre es ein Zeichen mit mächtiger Symbolkraft, wenn der Papst den Bann förmlich lösen würde, so wie Papst Johannes Paul II. die Verurteilungen Galileo Galileis aufgehoben hatte."
Auch der Mainzer Kardinal Karl Lehmann sprach in diese Richtung. Es sei gut, so Lehmann in seiner Predigt am Reformationstag in Bonn, "wenn wir gemeinsam in den nächsten Jahren bis 2017 das Vorhaben realisieren, zusammen zu beschreiben, wie wir die Reformation beurteilen und bewerten". Evangelische und katholische Kirche seien durch die mittelalterliche Welt "enger geeint, als uns manche Polemik zu denken übrig lässt" (luther500.de, Rundbrief 16.1.2009).

Die Prüfung der kirchlichen Lehre

Wer an dieser Stelle mehr über den römisch-katholischen Glauben wissen möchte, mit dem sich die Evangelischen ökumenisch verbrüdern wollen, der ist eingeladen, einen Glaubenstest zu machen. Die aussagekräftigste Darlegung über die Lehre Luthers und die evangelisch-lutherische Lehre heute findet sich bei www.theologe.de/theologe1.htm.
Eine Schlussfolgerung aus diesen Darlegungen und Studien: Die Evangelische Kirche mag sich "evangelisch" nennen und die katholische Kirche "katholisch". Doch beide sollten so ehrlich sein und zugeben, dass ihr Glaube nicht mit Jesus von Nazareth und seiner Lehre übereinstimmt. Sie sollen sich deshalb nicht mehr "christlich" nennen.
So wurde vor ca. 500 Jahren die römisch-katholische Kirche zwar "reformiert". Doch hat man dabei nur ein paar grobe und für jeden offensichtliche Widersprüche zu Jesus von Nazareth entschärft. Letztlich wurde der Verrat an Jesus, dem Christus, damit nur etwas besser verschleiert.
Was Martin Luther im Gegensatz zu Jesus, dem Christus, sagte bzw. die Hintergründe seiner Theologie, sind nachzulesen in Der Theologe Nr. 3 und Der Theologe Nr. 1.
 




2. Weitere Nachrichten


4.6.2009 - Evangelische Landeskirche in Bayern rüstet auf. Drei neue Pfarrstellen für das Reformationsjubiläum - Ungeachtet der massiven Kritik an dem Tun (vgl. z. B. Der Theologe Nr. 3) und der Lehre Martin Luthers (vgl. z. B. Der Theologe Nr. 35) will die evangelische Kirche das Luther- bzw. Reformationsjubiläum so richtig feiern. Dafür werden jetzt z. B. in den bayerischen Dekanaten Augsburg, Coburg und Nürnberg jeweils eine eigene neue Pfarrstelle geschaffen (Evangelisches Sonntagsblatt Nr. 22/2009).
 



16.8.2009
- Jubiläum der evangelischen Kirche: Bundesland Thüringen schafft eigene Stelle / Jubilare reisen zum Papst / Projekt "Wege zu Luther"- Der Staat einmal mehr vor dem Karren der Kirche: Das Bundesland Thüringen finanziert eine eigene Stelle im Kultusministerium für das Kirchenjubiläum. Und auch die Kirche selbst plant viele Aktionen, z. B. im Januar 2011 eine Reise nach Rom "auf Luthers Spuren" mit dem "Höhepunkt": ein Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. Ob das allerdings im Sinne Luthers ist, für den der Papst der "Antichrist" war? Hinzu kommen Projekte, die sich "Lutherfinder" oder "Wege zu Luther" nennen. Das dunkle Wüten dieses Mannes und das Unheil, das er über die Menschen brachte, wird natürlich ganz oder weitgehend ausgeblendet. Auch, dass Martin Luther die Lehre von Jesus, dem Christus, verfälschte (siehe dazu unten die Hintergrundliteratur). Deshalb schlagen wir vor, dass die Kirche sich besinnt und anlässlich ihres Jubiläums Buße tut für die Verbrechen, die ihre Gründer und seine Nachfolger taten (siehe dazu: Offene Briefe an Bischof Huber). Ein kleiner Leitfaden dazu könnte die "Kriminalgeschichte des Christentums" von Karlheinz Deschner sein, die ab dem 16. Jahrhundert auch die evangelische Kirche betrifft.
Geplant ist derzeit 2011 auch eine Ausstellung über das evangelische Pfarrhaus, das Martin Luther begründet hat - mit namhaften Zeitgenossen, die in einem solchen Pfarrhaus aufgewachsen sind und dort geprägt wurden: Auf Nobelpreisträger wird hingewiesen und auf "Personen wie Gudrun Ensslin, Gründungsmitglied der RAF, oder Bundeskanzlerin Angela Merkel".
(Thüringer Landeszeitung, 15.8.2009;
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?kennung=on4tlzLOKStaErfurt40037&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Erfurt&auftritt=TLZ&dbserver=1)
 



31.10.2009 - Stürzt EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann Martin Luther vom Sockel?
Siehe dazu http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/pressemitteilung-kaessmann-lutherkirche-29.10..pdf
Vgl. dazu Offene Briefe von Urchristen an den vormaligen EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber

 



28.11.2009 -
Wann sagt die Kirche endlich die Wahrheit über Martin Luther?
Lesen Sie das Interview mit Prof. Dr. Bernd Rebe, von 1983-1999 Präsident der Technischen Universität Braunschweig unter
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/291585/artid/11322224
 



2.2.2011 - Neu:
Adolf Hitler als Vorkämpfer der Ökumene - Die evangelische Kirche möchte das Lutherjubiläum im Jahr 2017 ökumenisch gestalten. Lesen Sie dazu http://www.theologe.de/adolf-hitler_martin-luther.htm
 



7.6.2011 - Handzettel auf dem Kirchentag in Dresden - Neben den 5,5 Millionen Euro, die der Freistaat Sachsen für den Evangelischen Kirchentag bezahlt, rückte in Dresden auch das laufende Reformationsjubiläum der Kirche in den Mittelpunkt. Dafür zahlt allein die Bundesregierung Jahr für Jahr fünf Millionen Euro, also schon mal 35 Millionen. Von der grundgesetzlich gebotenen Trennung von Staat und Kirche halten die etablierten Politiker wenig bis nichts. Immer mehr Bürger sagen jedoch: "500 Jahre Luther sind genug". Unter diesem Motto wurde auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag auch ein aufklärender Handzettel an die Menschen verteilt.
 



4.7.2011 -
Lutherischer Bischof: "2017 soll unser heiliges Jahr werden" - Lutheristen und Katholiken werden sich immer ähnlicher und entlarven immer mehr ihren Widerspruch zu Jesus, dem Christus. Nach dem katholischen "heiligen" Jahr 2000 erklärte der lutherische Landebischof von Württemberg, Otfried July, "2017 soll unser heiliges Jahr werden" (zit. nach Evangelisches Sonntagsblatt Nr. 25, 29.7.2011). Er will dabei die römisch-katholische und orthodoxe Kirche mit einbeziehen. Martin Luther hat die Lehre des Jesus von Nazareth vielfach ins Gegenteil verkehrt. Für Jesus gab es auch keine "heiligen" Jahre, da für ihn Gott allein heilig ist (vgl. z. B. Johannes 17, 11).
 



7.7.2011 -
500 Jahre Luther sind genug - Die kritische Seite zum Reformationsjubiläum jetzt auch auf Facebook -
http://www.facebook.com/pages/500-Jahre-Luther-sind-genug-die-kritische-Seite-zum-Reformationsjubil%C3%A4um/145290285546567
 



12.8.2011 -
Fordert Bischof Müller aus Regensburg zum Jubiläum indirekt die Unterwerfung der Protestanten? Wörtlich sagte er: "Das Lehramt [des Papstes] ist nach katholischer Lehre direkt von Christus eingesetzt und im Heiligen Geist wirksam, woraus sich dann auch die Lehrautorität ableitet und die Kompetenz, die Theologie einzelner Autoren zu korrigieren" (domradio.de, 12.8.2011). Während Martin Luther einst dem Papst Contra gab, so erklärt Bischof Müller dies nun für unwirksam. Was ist schon ein Mönch gegenüber dem Papst? Dies läuft darauf hinaus, dass sich die Lutheristen endlich wieder unterwerfen sollen.
 


21.10.2011 -
Alle Bundestagsabgeordneten fordern staatliche Beteiligung und Finanzierung beim Luther-Jubiläum - Anstatt weltanschaulich neutral zu sein, hing sich der deutsche Staat zuletzt an die Lippen des Papstes. Jetzt wurde - zum Proporz - die Regierung einstimmig von allen Abgeordneten aufgefordert, sich aktiv an der "Lutherdekade" zu beteiligen und dafür natürlich auch Millionen locker zu machen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sprach im Bundestag gar von der "spirituellen Kraft" dieser Feierlichkeiten (katholisch.de, 21.10.2011). Einzige von den Linken kamen wenigstens ein paar kritische Worte. MdB Lucrezia Jochimsen kritisierte, Luther würde fälschlicherweise als "Lichtgestalt der Freiheit und der Toleranz" stilisiert.
In der Tat bedeutete "Freiheit" für ihn vor allem, im Hinblick auf das Seelenheil keine guten Werke tun zu müssen. Und für Andersgläubige (mit Ausnahme der Katholiken) forderte er die Todesstrafe.
 



14.11. / 16.11.2011 -
Morde an neun türkischen Kleinhändlern und eines Griechen durch Rechtsradikale in Deutschland - Die geistige Verantwortung Martin Luthers für Gewalt gegen Andersdenkende, Andersgläubige und Menschen aus anderen Staaten / Staat soll Beteiligung am Luther-Jubiläum stoppen - Die Mordserie an unschuldigen Männern türkischer Herkunft und einem Griechen erschüttern die Menschen. Gleichzeitig wird in Deutschland Martin Luther und das 500jährige Jubiläum der so genannten Reformation gefeiert. Dies passt beides nicht zusammen. Denn Martin Luther hat mit erschreckenden Worten dazu aufgerufen, "Türken" zu töten. Wörtlich:

"Weil die Christen ... ein jeglicher von seiner Obrigkeit, zum Streit wider die Türken gefordert und berufen werden, sollen sie tun als die treuen und gehorsamen Untertanen (wie sie denn gewisslich tun, so sie rechte Christen sind) und mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlagen, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen, weil sie eine Ader regen können ... werden sie darüber erschlagen, wohlan, so sind sie nicht allein Christen, sondern auch gehorsame, treue Untertanen gewesen, die Leib und Gut in Gottes Gehorsam bei ihren Oberherrn zugesetzt haben. Selig und heilig sind sie ewiglich ..." (Eine Heerpredigt wider den Türken, D. Mar. Luther. Anno 1529; Tomos 4, S. 494 b-496)

"Mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlagen, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen" - das haben die Terroristen auch getan. Der Unterschied ist, dass Luther seine Anweisung für den von der Obrigkeit angeordneten Krieg gegen das türkische = Osmanische Reich gegeben hat und nicht für verdeckte Kriege, Untergrundaktivitäten oder private Konflikte. Doch wie sich mehr und mehr heraus stellt, waren staatliche Einrichtungen offenbar auch in die Morde an den türkischen Mitbürgern verstrickt. So war ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes nachweislich bei sechs der neun Morde in der Nähe der Tatorte (bild.de, 15.11.2011) und blieb dennoch unbehelligt und von Staats wegen geschützt. "Der sollte unschuldig sein, das merkten wir von Anfang an", so ein Ermittler des Landeskriminalamtes (bild.de, 16.11.2011). Außerdem hat eine Verfassungsschutzbehörde die Terroristen vermutlich mit falschen Ausweispapieren versorgt. Umgekehrt beklagen beschuldigte ehemalige Verfassungsschützer "Unregelmäßigkeiten bei der Polizei". Und die Angehörigen der Opfer wurden teilweise damit seelisch gequält, dass man dort nach Verbindungen zur "türkischen Mafia" oder zum Drogenmilieu forschte und Hinweisen der Angehörigen zum Rechtsradikalismus offenbar gar nicht nachging (bild.de, 14.11.2011).

Auch die Motive bei Martin Luther und den heutigen Tätern sind vergleichbar und die Gewissenlosigkeit hinter beiden. Für den mittelalterlich denkenden Martin Luther waren andersdenkende und andersgläubige Menschen eine Bedrohung der "Ordnung" eines Landes, weswegen er die Regierung aufforderte, Angehörige religiöser Minderheiten hinrichten zu lassen oder die jüdischen Mitbürger zu vertreiben (mehr dazu in Der Theologe Nr. 3). Hinzu kommt, dass die heutigen Mörder sich in einem  "Krieg" wähnen, für den Martin Luther das brutale Morden ja ausdrücklich legitimierte. So sieht es z. B. der norwegische Massenmörder von jungen Sozialisten, der Lutheraner Anders Breivig, der 69 junge Menschen unter anderem wegen deren Sympathie mit Moslems hinrichtete und der einige weitere mit einer Autobombe tötete und sich dabei auch auf die Kreuzzüge der römisch-katholischen Kirche berief.

Dass Menschen anderer Nationalität und anderen Glaubens friedlich nach Deutschland übersiedeln und sich dort in guter Nachbarschaft eine Existenz aufbauen, wäre für Martin Luther von vorne herein überhaupt nicht hinnehmbar gewesen
. Nicht auszudenken, wie Martin Luther damals reagiert hätte, wenn sich bereits im 16. Jahrhundert Muslime aus dem Osmanischen Reich friedlich in Deutschland hätten niederlassen wollen. Und auch wenn Martin Luther damals nicht private Morde oder terroristische Akte ohne Zustimmung der Obrigkeit rechtfertigte (wobei es ja eben auch noch gar keine türkischen Nachbarn gab), sondern immer nur die jeweilige Regierung zu Morden aufstachelte, und wenn ihn Lutheraner wie der norwegische Massenmörder Breivig falsch verstehen, so sollte das dennoch endlich Grund genug sein, Luther nicht mehr zu ehren und zu feiern.

Und warum wird Luther geehrt und gefeiert? Für manchen hat er die Türe in Richtung Aufklärung geöffnet, weil er deutlich gemacht hat, dass das Papsttum in Rom mit Christus nicht das Geringste zu tun hat und dass der ganze katholische Kult "Larven- und Narrenwerks ohne Maß" ist. Doch gerade davon haben sich seine Nachfolger, die heutigen Kirchenführer der Lutheristen, ja mittlerweile distanziert. Stattdessen bettelt man den Papst nahezu, dass er doch die Lutheraner wieder als "richtige Kirche" anerkennt anstatt sie nur als "kirchliche Gemeinschaft" zu bezeichnen und abzuwerten. Wozu dann aber die Luther-Feiern? Ein Vertreter der "Gewissensfreiheit" war Luther auch nicht, denn er forderte nur die "Freiheit", die Bibel anders auszulegen als der Papst, keine allgemeine Gewissensfreiheit. Und betrachtet man noch so manches andere von dem, was Luther dachte und tat, dann ist das ebenfalls alles andere als ein Grund zum Feiern (siehe auch hier).

Und keine Energie geht verloren, und was der eine gedanklich in die Welt setzt, infiziert einen anderen, den Gedanken Taten folgen zu lassen. Wer zum Morden von Menschen einer anderen Nationalität aufruft, auch wenn es "nur" für den Kriegsfall gedacht ist, trägt mit eine geistige Verantwortung dafür, wenn es dann tatsächlich zu Morden kommt, wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang bzw. wenn Mörder sich dann den "Kriegsfall" eben konstruieren.
Und kann denn ausgeschlossen werden, dass die unheilvolle Ausschüttung des Reformators "wider die Türken" bis heute nachwirkt und auch viele Rechtsradikale in ihrem Tun beeinflusst? Nach Adolf Hitler war Martin Luther z. B. ein "Riese" und einer der größten Deutschen, die es je gab.

Und zu dem Thema "Religion und Rassismus" ist jetzt auch eine Studie der Bielfelder Psychologieprofessorin Beate Küpper erschienen, von der die Welt berichtet (14.11.2011):
http://www.welt.de/wissenschaft/article13715140/Je-religioeser-desto-anfaelliger-fuer-Vorurteile.html
Eines der Ergebnisse:
"Besonders oft neigten Protestanten in den östlichen Bundesländern zu rassistischen Äußerungen". Oder: "Die These ´Es leben zu viele Ausländer in Deutschland` fanden ebenfalls über 60 Prozent der ´sehr religiösen` Protestanten richtig." Wenn also die evangelischen Kirche heute gegen Rechtsradikalismus protestiert, warum distanziert sie sich dann nicht auch unmissverständlich von Martin Luther und den geistigen Wurzeln, die er in die Gesellschaft eingepflanzt hat, anstatt ihn 10 Jahre lang beim Reformationsjubiläum (2007-2017) sogar besonders zu huldigen? Oder warum verzichtet sie nicht auf die Martin-Luther-Kirchen und Martin-Luther-Häuser und sucht sich andere Namensgeber? Und warum gibt es dann heute in fast jeder Stadt immer noch eine Martin-Luther-Straße, und die Kirche würde gegen den Versuch einer Umbenennung vermutlich energischer protestieren als gegen jeden Rechtsradikalismus?

Unser demokratischer Rechtsstaat gründet weder auf dem katholischen noch auf dem evangelisch-lutherischen Staatsverständnis, sondern auf den Werten der Aufklärung und den Prinzipien Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Einheit und Gerechtigkeit. Für diese Werte steht auch der große Weisheitslehrer Jesus von Nazareth. Mit der Kirche und ihren Werten und ihrem Missbrauch des Namens Christus über all´ die Jahrhunderte hat das alles nichts zu tun. Und deshalb sollte der Staat seine Unterstützung bei den Luther-Feiern (2007-2017) auch stoppen bzw. rückgängig machen und stattdessen die Werte des Grundgesetzes fördern.
Die Finanzierung des Papstbesuches und die Rede des Papstes im Deutschen Bundestag waren ein schwerer Fehler der Politiker. Doch man sollte den einen schweren Fehler nicht mit einem zweiten schweren Fehler zu kompensieren versuchen, sondern einfach endlich die Bremse einlegen und Aufklärung und Demokratie fördern statt die Kirche.
 


 

3. Hintergrundliteratur zur Dekade

Einige der hier vorgestellten Schriften gibt es auch als kostenlose Druckschriften.
Der Theologe Nr. 1: Wer folgt Luther nach und wer folgt Christus nach? Die geheimen Abgründe der evangelischen Kirche
Der Theologe Nr. 3: So spricht Martin Luther - so spricht Jesus von Nazareth: Ein Vergleich
Der Theologe Nr. 8: Wie der Teufel in der Bibel hauste
Freie Christen Nr. 1: Gott wohnt nicht in Kirchen aus Stein. Darum treten Sie aus, Sie sind nicht allein

 


 

Der Text kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Das Jubiläum: 1517-2017: Das Reformationsjubiläum - 500 Jahre Martin Luther sind genug, Marktheidenfeld 2007, zit. nach
http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm, Fassung vom 15.11.2011

        


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