DER THEOLOGE
Nr. 22


"Der Papst der Protestanten Amerikas" mit heißem Draht zum Vatikan
Billy Graham -
Pro Christ oder anti Christ ?


Billy Graham, Karol Wojtyla und George W. Bush

Billy Graham aktuell

Die eigentliche Aufgabe des "christlichen" Abendlandes

Werben wie für Seife

Loyalität zur Autorität des US-Präsidenten

Krieg oder Frieden nach Gesprächen mit Billy Graham

Eine ungewöhnliche Geste des Papstes

Die Rolle der USA

"Blast Graham auf!"

Wer Kriege segnet und Bomben sät ...

Beeindruckt von den "Schätzen"

Hallo, wer spricht hier? Gott?

Anhang: Pro Christ 2009 aus Chemnitz, 2013 aus Stuttgart - Nachrichten
 

Nachfolgender Artikel über Billy Graham stammt ursprünglich aus dem Jahr 1993 und wurde hier an vielen Stellen aktualisiert. Die Gegenüberstellung im Anschluss an den Artikel stammt in ihrer ursprünglichen Fassung aus dem Jahr 1993 und wurde in diesem Jahr auch als Flugblatt anlässlich der Veranstaltungsreihe Pro Christ in Essen (17.-21.3.1993) verteilt, bei der Billy Graham der Redner war und die per Leinwand in viele weitere Städte übertragen wurde. Vom 3.-10.3.2013 fand die letzte ProChrist-"Evangelisation" dieser Art in Stuttgart statt, für 2018 ist die nächste geplant, 2016 ist ein so genanntes "Christival" geplant mit ähnlicher Zielrichtung, jedoch nur in einem Ort, in Karlsruhe.

 


Billy Graham, Karol Wojtyla und George W. Bush

Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ist Billy Graham (geboren am 7.11.1918 in Charlotte/North Carolina als William Franklin Graham) Berater und Beichtvater aller US-Präsidenten und damit neben dem Papst wohl der einflussreichste Kirchenmann der Welt. Das US-Magazin Time bezeichnet ihn deshalb auch als den "Papst der Protestanten Amerikas" (zit. nach idea-spektrum Nr. 33/2012). Seine letzte große "Evangelisation" fand im Jahr 2005 vor 60.000 Menschen in New York statt, wo der damals 86-Jährige zu seinem "letzten Kreuzzug" in den Flushing Meadows Park einlud. Während es über die "geistige Achse" Washington-Vatikan manche Spekulationen gibt, enthüllte die US-amerikanische Zeitschrift Christianity Today in ihrer Ausgabe Nr. 5/2005 dazu bemerkenswerte Fakten:
Demnach sperrt sich die römisch-katholische Kirche in Polen im Jahr 1977 gegen einen geplanten "Kreuzzug" von Billy Graham im Land. Einer der polnischen Kardinäle jedoch bewertet die Lage grundsätzlich anders und erteilt dem evangelischen US-Prediger die dafür notwendige offizielle Einladung für seine "Großevangelisation": Karol Wojtyla aus Krakau. Ein Jahr später überschlagen sich dann die Ereignisse. Und wer darin mehr als den "Zufall" am Werk sehen möchte, kann manches bedenken:
Während der Vorbereitungen zu Billy Grahams Polen-Kreuzzug wird Papst Johannes Paul I. in Rom tot in seinem Bett gefunden, eventuell vergiftet durch eine Überdosis des Herzmittels Digitalis
(z. B. Stern, 4.5.2006).
Der Vatikan verweigert eine Obduktion der Leiche, so dass dem Verdacht eines Verbrechens nicht nachgegangen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt will sich der Kardinal von Krakau, Karol Wojtyla, eigentlich mit Billy Graham in Polen treffen. Doch jetzt reist er stattdessen nach Rom und wird dort "überraschend" zum neuen "Lenker des Erdkreises" gewählt. Und die beiden Kirchenführer arrangieren die Tages-Ereignisse nun etwas anders: Während sich Karol Wojtyla am 16.10.1978 in Rom zum ersten Mal der jubelnden Menge als neuer Papst Johannes Paul II. präsentiert, steht am gleichen Tag auf seiner "Heimatkanzel" in der Bischofskirche von Krakau Billy Graham ...

Billy Graham, der Baptisten-Prediger, stammt aus dem Westen, doch er ist nicht nur ein Kirchenmann. Sein Name wurde in den USA immer auch in den vordersten Reihen der Politik genannt. Man könnte sogar sagen: Er ist einer der Hauptverantwortlichen für die Bombardierung von Ländern, ihrer Armeen und der Zivilbevölkerung durch die Armee der USA. Und vielleicht ist er als eine Art "geistiger Vater" und "Seelsorger" von US-Präsidenten sogar einer der maßgeblichen Inspiratoren der zunehmend apokalyptischen Gewalt, so weit die Regierungen der USA daran beteiligt sind.
Dafür gibt es Hinweise: So hat Billy Graham Präsident Lyndon B. Johnson (1963-1969) beraten, der den Vietnamkrieg begann, und er war anschließend der Vertraute von Präsident Richard Nixon (1969-1974), der diesen Krieg fortsetzte. Jeweils zu Weihnachten 1966, 1967 und 1968 reiste der evangelische Prediger selbst nach Vietnam, um die US-Soldaten dort zum Weiterkämpfen zu ermutigen. Und die Entscheidung zum 1. Irakkrieg (1991) traf Präsident George Bush senior offenbar nach einem Gespräch und Gebet mit Billy Graham.
Zwar wäre Graham von seiner Frau Ruth (1920-2007) grundsätzlich ermahnt worden, sich nicht in die Politik einzumischen (es gibt dazu eine Anekdote aus dem Jahr 1964; idea-spektrum Nr. 25/2007), doch konnte der Prediger nicht verhehlen, wie er politisch dachte, und er verhalf den US-Präsidenten zumindest immer zu einem vermeintlich "guten" Gewissen für ihre kriegerischen Entscheidungen, die wiederum unabsehbares neues Leid zur Folge hatten.
Und seit Billy Graham den US-Präsidenten George W. Bush (2001-2009) vom Alkoholmissbrauch weg brachte und vom evangelischen "Glauben" auch innerlich überzeugt haben soll, bestimmte dieser Glaube maßgeblich dessen Politik. Dabei hörte George W. Bush auch zweimal eine Stimme "aus dem Jenseits", die ihm jeweils einflüsterte, welchen Krieg er beginnen soll. Zunächst im Jahr 2001: "George, geh los und bekämpfe diese Terroristen in Afghanistan!" Und dann 2003: "George, geh los und beende die Tyrannei im Irak" (zit. nach Focus online, 8.10.2005; siehe hier). Derweil blieb Graham meist betend im Hintergrund (mehr zu diesem Thema siehe im Text unten). Doch gleich nach dem 1. Golfkrieg bzw. 1. Irakkrieg im Jahr 1991 hatte auch Billy Graham im Hinblick auf eine "nukleare oder biochemische Katastrophe" gewarnt, "Hitzköpfe wie Saddam Hussein" könnten "die Welt mit einem Überraschungsangriff aufschrecken" (Geht unsere Welt ihrem Ende entgegen?, Neuhausen-Stuttgart 1993, S. 170). Und so wurde bereits damals die Saat für den 2. Irak-Krieg gelegt, der dann 2003 mit der falschen Begründung begonnen wurde, er verfüge über Massenvernichtungswaffen.

Die eigentliche Aufgabe des "christlichen" Abendlandes

Religionsgeschichtlich könnte man es so sehen: Das "christliche" Abendland hätte den asiatischen und islamisch geprägten Völkern den Pazifismus des Jesus von Nazareth und seine Friedensbotschaft beispielhaft vorleben sollen. Doch das hat man nicht getan. Stattdessen hat man im Gegensatz dazu die Völker in Namen von Christus mit grausamen Kriegen überzogen (einschließlich des Abwurfs von Atombomben in Japan), und man tut es weiterhin. Ob Billy Graham nun sein Maß im hohen Alter vollmachen kann, indem er auch noch einen endzeitlichen Krieg gegen den Iran mit inspiriert? Oder sein Einfluss gar in den Umsturz in der Ukraine hinein reicht? Auf jeden Fall gibt es für ihn Schlimmeres als einen Abwurf von Atombomben auf Menschen. Graham wörtlich: "Der Schrecken eines Atomkriegs geht - im Blick auf die Ewigkeit - vorüber. Der Zorn, der sich über alle ergießen wird, welche die angebotene Barmherzigkeit, Gnade und Erlösung in Christus ablehnen, ist viel schrecklicher" (Geht unsere Welt ihrem Ende entgegen?, Neuhausen-Stuttgart 1993, S. 173). Was für eine furchtbare Gottesvorstellung! Christus hat jedenfalls solches nie gelehrt (vgl. dazu z. B. Der Theologe Nr. 1, Der Theologe Nr. 2 und Der Theologe Nr. 19).
 

Billy Graham aktuell:
Am 7.11.2015 wurde Billy Graham 97 Jahre alt. Er hat fünf Kinder, 19 Enkel und 28 Urenkel [Stand: 2008]. Im Jahr 1994, ein Jahr nach der Pro-Christ-Veranstaltung in Deutschland, erkrankte er an der Parkinson-Krankheit, später an einem Prostata-Karzinom. Seine Frau Ruth ist am 14.6.2007 verstorben. Im Jahr 2008 wurde in den Kinos der USA ein Spielfilm über Billy Graham mit dem Titel Billy gezeigt. In der Hauptrolle: Armie Hammer. Obwohl der Spielfilm Billy Graham positiv darstellt, unterstützte ihn die Billy-Graham-Gesellschaft nicht. "Franklin Graham, ein Sohn Billy Grahams und Präsident der Billy-Graham-Gesellschaft, erklärte nach Angaben des Informationsdienstes OneNewsNow, der Streifen stelle die Leidenschaft seines Vaters, das Evangelium zu verkünden, nicht genügend heraus. Außerdem hätten sich einige Episoden nicht so zugetragen; andere seien aufgebauscht". (idea.de, 20.10.2008)
Viel wichtiger ist jedoch, ob Graham in seiner verbleibenden Lebenszeit vielleicht noch einiges von dem Schlimmen erkennen und bereuen kann, was er verursacht hat, z. B., indem er Kriege befürwortet hat. Eine Umkehr in den letzten Lebensjahren, -monaten oder -wochen könnte vielleicht noch so manchen Anhänger zum Nachdenken bringen. Ansonsten gilt auch für ihn das Wort des Paulus: "Was der Mensch sät, das wird er ernten". Graham lebt mittlerweile in der Stadt Montreat in North Carolina.
Im Jahr 2012 erschien sein letztes Buch Vom Segen der späten Jahre. Von einer Kursänderung ist nichts bekannt, so dass befürchtet werden muss, dass Graham auch in weiteren apokalyptischen Planspielen einbezogen ist.

Im Jahr 2007 weiht Billy Graham zusammen mit den drei Ex-US-Präsidenten Jimmy Carter, Bill Clinton und George W. Bush das Billy-Graham-Museum in seiner Geburtsstadt Charlotte ein.

Im Jahr 2008 kam auch W. in die US-Kinos, ein Spielfilm von Oliver Stone über den bis Januar 2009 amtierenden US-Präsidenten George W. Bush, der mit Graham sehr verbunden ist.

Anlässlich seines 90. Geburtstags am 7.11.2008 wurde von dem Wunsch Billy Grahams berichtet, auch mit dem zukünftigen Präsidenten Barack Obama (ab 2009) zu beten (idea, 9.11.2008). Gleichzeitig sehen Weggefährten Grahams wie der Prediger und Besteller-Autor Hal Lindsey Parallelen zwischen Obama und dem kommenden Antichristen: "Obama hat Recht, wenn er sagt, dass die Welt für jemanden wie ihn reif ist - eine messiasgleiche Gestalt, charismatisch und wortgewandt, die scheinbar auf alle Fragen der Welt eine Antwort kennt. Und die Bibel sagt, dass solch ein Führer schon bald erscheinen wird". Allerdings sei es nicht Obama selbst".
(Siehe http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2008_10_20_Hal_Lindsay_Obama.php
und http://hpd.de/node/5164)

Am 25.4.2010 besuchte US-Präsident Barack Obama Billy Graham und betete mit ihm. Idea-spektrum schreibt: "Der Evangelist schenkte dem Präsidenten zwei Bibeln - eine für ihn und eine für seine Frau Michelle. Graham, der seit sechs Jahrzehnten auch als geistlicher Berater von US-Präsidenten fungiert hat, rief Christen dazu auf, vor Gott für politisch und gesellschaftlich Verantwortliche einzustehen. Einer Pressemitteilung zufolge dankte Obama für die Gebete, die ihn privat und in seinem anstrengenden und manchmal einsamen Amt mittrügen" (26.4.2010). Ob der fast 95-Jährige 2013 auch vor einem eventuellen Angriff auf Syrien um ein entsprechendes Gebet gebeten wird, ist nicht bekannt.

Billy Graham "kann es nicht lassen". In ganzseitigen Zeitungsanzeigen griff er als 93-Jähriger auch 2012 in den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ein. Seine Kampagne wurde als Unterstützung für den Mormonen Mitt Romney verstanden. Denn Billy Graham rief "zur Wahl von Kandidaten auf, die Abtreibung und gleichgeschlechtliche Partnerschaften ablehnen. Romney wird nicht namentlich erwähnt in den Anzeigen. Zeitgleich mit der in mehreren Zeitungen laufenden Werbung hat die «Billy-Graham-Association» auf seiner Webseite einen kritischen Eintrag gelöscht, das Mormonentum sei ein Kult." In einer der Fernsehdebatten rief Mitt Romney auch im Rahmen der Außenpolitik dazu auf, die "Bösen" zu "töten". Ganz im Sinne von Billy Graham - aber gegen die Zehn Gebote Gottes, in denen es heißt: "Du sollst nicht töten."

Werben "wie für Seife"

Billy Graham, der US-amerikanische Pastor der "Southern Baptists", den man auch "Maschinengewehr Gottes" nennt (Fränkischer Tag, 5.11.1988), predigte 1993 in Deutschland. An fünf Abenden sprach er in der Essener Gruga-Halle, und per Satellit sah man ihn dabei an über 1.000 europäischen Übertragungsorten zugleich. 'ProChrist93' nannte sich die aufwendig inszenierte und ca. sieben Millionen Mark teure Missionsveranstaltung. Ein Ziel war, die hinsiechenden Kirchen Europas von der "höchsten Kanzel der Welt" wieder zu beleben. Dem Trägerverein für das "größte Medienereignis seit den Olympischen Spielen in Barcelona [im Jahr 1992]" (Main-Rundschau, 11.2.1993) gehörten vor allem Verantwortliche aus unterschiedlichen evangelischen Kirchen und Organisationen an, darunter auch Bischöfe. Die evangelischen Landeskirchen unterstützten das Großereignis zudem mit ca. 1,7 Millionen DM aus Kirchensteuermitteln.

Wer ist Billy Graham? Er wurde am 7.11.1918 in Charlotte/North Carolina geboren und gründete bereits mit 26 Jahren zusammen mit Charles Templeton das Missionswerk "Jugend für Christus". Als Prediger und "Evangelist" fasste er seine Arbeit einmal halb scherzhaft in dem Satz zusammen: "Ich verkaufe das großartigste Produkt der Welt. Warum sollte dafür nicht ebenso geworben werden wie für Seife" (Fränkischer Tag, 5.11.1988). So predigte er 1949 in Los Angeles acht Wochen lang bei einer so genannten "Großevangelisation", was in der Rückschau als Beginn seines weltweiten "Feldzugs" als "Evangelist" und "Erweckungsprediger" gilt. Nach evangelischem Glauben hätte eigentlich jeder Pfarrer angeblich die Vollmacht, im Namen Gottes Sünden zu vergeben und durch "Wort und Sakrament" das Wirken des Heiligen Geistes anzustoßen bzw. auszulösen. So wie es aussieht, bleibt aber diese vermeintliche "Amtsgnade" der Pfarrer in allen Ländern der Welt ohne genügend Wirkung. In Deutschland wird die kirchliche Wirklichkeit von Pfarrern selbst mit einem "lebendigen Leichnam am Tropf der Kirchensteuer" (so eine Einschätzung bei einem Treffen der "charismatischen" "Erneuerungsbewegung" im Herbst 1992) verglichen.

Loyalität zur Autorität des US-Präsidenten

Und sollen nun - um in diesem Bild zu bleiben - verstärkt "Entwicklungshelfer" aus den USA diesen deutschen "Leichnam" mithilfe von Methoden aus der Werbebranche wiederbeleben? Im Fall von Billy Graham ein Mann, von dem ein Kritiker schrieb, dass er "alles auf einmal ist, und zwar für so viele Menschen wie möglich" und dessen Predigt "meisterhaft in ihrer Doppeldeutigkeit war" (Malise Ruthven, Der göttliche Supermarkt, Frankfurt 1991, S. 238).
Der 1939 als Prediger der evangelischen Baptisten ordinierte Graham wurde in den Jahren seines Aufstiegs zum meist gehörten Theologen der (Kirchen-)Geschichte und auch zum "Vertrauten" und "Golfpartner" (Encyclopaedia Britannica, S. 406) vieler (bzw. aller) US-amerikanischer Präsidenten in dieser Zeit. Weil er Amerika als "God's own country" (= Gottes eigenes Land) betrachtete, unterstützte er die "Kommunistenjagd" unter Joseph McCarthy in den USA der 50er Jahre, und er predigte für den unter Präsident Harry S. Truman geführten Koreakrieg (1950-1953). Später setzte er sich für den Vietnamkrieg ein und tröstete Präsident Richard Nixon, als dieser wegen des Watergate-Skandals (Bespitzelung von Nixons Kontrahent George McGovern im Präsidentschaftswahlkampf) etwas Reue bzw. Selbstmitleid zeigte. 1983 wurde Graham von Präsident Ronald Reagan auch die "Presidential Medal of Freedom" verliehen, die Präsident Harry S. Truman (der den Atombombenabwurf und den Korea-Krieg verantwortete) einst für "Verdienste" im Krieg gestiftet hatte, und die Präsident John F. Kennedy zu einer zivilen Ehrung umwidmete. Mit George und Barbara Bush plante Billy Graham auch ein Treffen in der letzten Nacht von Bushs Präsidentschaft. George Bush senior ist für den Baptistenprediger Graham ein "wiedergeborener Glaubender", der den "höchsten moralischen Standard" von "fast allen" hat, die er kennen gelernt habe (Time, 28.5.1990). Und für den 20. Januar 1993 kündigte der Prediger an, vor der Weltöffentlichkeit zu beten, Gott möge Bill Clintons "Führungsaufgabe" leiten ("direct") (New York Times, 16.1.1993). Dabei repräsentiert der amerikanische Evangelist wie kein anderer die "Loyalität zur Autorität des Präsidenten" (Der Spiegel Nr. 28/1979).
Doch wer dient hier eigentlich wem? Graham den Präsidenten der USA oder die Präsidenten dem Prediger Graham und den Kräften, die hinter ihm stehen? Die New York Times schreibt am 16.1.1993: "Präsidenten kommen und gehen, aber Rev. Billy Graham bleibt." Als Barack Obama Billy Graham am 25.4.2010 besucht, ist er bereits der 12. Präsident der USA seit Harry S. Truman (1884-1972), der von Billy Graham beraten wird und mit dem der Bibel-Mann betet.
Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob der Sympathieträger für "Jesus" und die USA auch zu einer verschworenen Gesellschaft gehört, in der das Licht der Öffentlichkeit eher gescheut wird. So hat Graham etwa auch den "Suburban Professional Men`s Club" gegründet, was zumindest ein Indiz dafür ist, dass noch andere Interessen im Spiel sind, wenn Graham als Evangelist "ruft".

Krieg oder Frieden nach Gesprächen mit Billy Graham?

Und sollte der Einfluss Grahams bisher unterschätzt worden sein? Im Jahr 1979 überraschte Billy Graham die Öffentlichkeit mit der Aussage: "Das Volk der Vereinigten Staaten und das Volk der Sowjetunion möchten Frieden" (Der Spiegel Nr. 28/1979). Früher als andere sah er die im Westen gewünschte Entwicklung in der UdSSR voraus und griff entsprechend in die politische Diskussion ein. Und in den beiden Jahren zuvor hatte ja auch seine intensive Verbindung mit Karol Wojtyla begonnen, dem späteren Papst Johannes Paul II. (siehe oben). Ost und West öffneten Graham gleicherweise die Tore für seine auch "Kreuzzüge" (crusades) genannten "Großevangelisationen". Selbst Rumäniens Diktator Nicolae Ceausescu entsprach 1986 den Wünschen der Graham-Leute. Und laut Evangelisches Sonntagsblatt vom 7.3.1993 soll sich George Bush "nach einem Gespräch mit Billy Graham für den Krieg am Golf entschieden haben".

Eine ungewöhnliche Geste des Papstes

In dieses Mosaik passen auch die "große Menge an Parallelen", die Graham auch nach eigenen Aussagen mit dem Papst verbinden (Time, 28.5.1990). Und Papst Johannes Paul II. selbst begrüßte Billy Graham 1981 mit einer ungewöhnlichen Geste. Er legte dabei seine rechte Hand um Grahams linken Daumen und sagte: "Wir sind Brüder." Und so suchte der Amerikaner in Europa immer den Schulterschluss mit den Amtskirchen und den Regierungschefs - im Vorfeld von Pro Christ 1993 deshalb auch mit dem Vorsitzenden der deutschen katholischen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, und mit dem römisch-katholischen Bundeskanzler Helmut Kohl. Dies hatte auch den Hintergrund, dass ultrakonservative amtskirchliche Kritiker bei Pro Christ eine "Sekte" am Werk sahen bzw. ein Ereignis mit "sektenähnlichem" Charakter vermuteten, wobei man im von den Amtskirchen dominierten religiösen Klima der Bundesrepublik Deutschland mit dem Vorwurf "Sekte" oder "sektenähnlich" beliebig Rufmord betreiben kann.

Die Rolle der USA

Das religiöse und politische Interesse an der Zukunft der Welt und der Erde verbindet Billy Graham mit seinen einflussreichen Freunden. Dabei äußert sich der Evangelist z. B. auch über die Rolle Russlands, Japans oder Chinas in den Endzeitereignissen vor der Wiederkehr Christi (Billy Graham, Eine Generation entdeckt Jesus, Witten 1982, S. 134 f). Die Rolle der USA (und damit auch seine eigene) lässt er hingegen eher im Dunkeln. Diese Auslassung ist dabei das Bemerkenswerte. Sollte etwa die USA nach dem Verständnis Grahams in den zukünftigen Weltereignissen keine große Rolle mehr spielen? Oder ist diese Zurückhaltung gezielt? Während der Baptistenprediger hier diesbezüglich vorsichtiger ist als früher, hat die Überzeugung von den USA als "Kingdom of God", als dem "Neuen Israel" oder dem "Neuen Volk" Gottes bei vielen seiner Gesinnungsbrüder jedoch weiter Hochkonjunktur (vgl. z. B. "Protestantischer Fundamentalismus in den USA", EZW-Information VIII / 1987).
Was aber hat die amerikanische Politik der letzten Jahre mit Jesus von Nazareth zu tun? War Jesus von Nazareth etwa dabei, als Billy Graham mit George Bush und Bill Clinton den Amtswechsel im Weißen Haus vorbereitete, während zur gleichen Zeit (17.-19.1.1993) US-amerikanische Bombenabwürfe über dem Irak niedergingen?
Den Nachfolger Bill Clintons im Präsidentenamt, Georg W. Bush junior, soll Graham 1985 von seiner Trunksucht geheilt haben und später beim zweiten Irak-Krieg ebenfalls intensiv moralisch unterstützt haben.

"Blast Graham auf!"

Grahams Aufgabe in diesem Geschehen wird von Kritikern als eine Mission der "Heiligkeit der kapitalistischen Werte Amerikas" gesehen, wie es z. B. Der Spiegel formuliert (Nr. 28/1979). Und diese Art der Mission wurde von langer Hand vorbereitet und durchgeführt. Denn bereits im Jahr 1949 wurde der gesellschaftliche Aufstieg des Predigers Grahams eingeleitet. Damals erhielten die Reporter des einflussreichen Zeitungsriesen William Randolph Hearst den gezielten Auftrag: "Puff Graham" ("Blast Graham auf!") (Der Spiegel Nr. 28/1979). Billy Graham war damals 30 Jahre alt. Und so geschah es mehr und mehr. Während der Watergate-Krise 1973 wurde Billy Graham bewusst vom politisch angeschlagenen Präsidenten Richard Nixon abgeschirmt, weil das Image der "weißen Weste" des Predigers auf keinen Fall Schaden leiden sollte. Ein vorläufiger weltlicher Höhepunkt war dann 1984, als Graham noch zu Lebzeiten an der Einweihung eines eigenen Denkmals teilnahm (Decision Nr. 2/1984). Und 1989 erhielt er in Hollywood auf der "Straße des Ruhmes" sogar einen Pentagramm-Stern mit seinem Namen ins Pflaster der Fußgängerzone eingelassen (Nr. 11/1989) - was allerdings befremdlich für einen Mann ist, der öffentlich von Jesus predigt. Denn "Jesus" unterstützt den Eigenruhm von Menschen in keiner Weise, und er hätte es sicher auch nicht toleriert, wenn ihm zu seiner Zeit die Pharisäer ein Denkmal im Tempel zu Jerusalem oder an einem anderen Ort hätten aufstellen wollen.
Doch der Amerikaner Billy Graham stand auch noch in den 90-er Jahren an der vorderen Front des öffentlichen Interesses und der Weltpolitik, obwohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon 1992 schrieb, dass er "inzwischen ein kranker alter Mann ist" (23.10.1992). Doch hinter ihm arbeitete in den USA ein Stab von ca. 450 angestellten Mitarbeitern mit einem Jahresbudget von 50 Millionen Dollar. Genug, um eben auch einen "Kreuzzug" in Deutschland mit zu organisieren und kräftemäßig zu tragen. Das war die Geburtsstunde von "Pro Christ" (siehe hier).

Wer Kriege segnet und Bomben sät ...

Dabei predigte Graham nicht über die hier dargelegten politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge, sondern er sprach die Menschen vor allem bei ihren privaten Sorgen an. Sein Rezept ist einfach: Wer Jesus Christus als seinen Retter annehme, empfange im selben Augenblick angeblich die Vergebung aller Sünden. "Das bedeutet: man steht vor Gott, als habe man niemals eine Sünde begangen" (Eine Generation entdeckt Jesus, Witten 1982, S. 105). Mit dieser "Schnellwäsche" mit "Grahamscher Seife" soll angeblich das "Gesetz von Saat und Ernte" außer Kraft gesetzt werden, wonach jede negative Tat früher oder später auf den Verursacher zurückfallen wird. Und so kann es auch jeder evangelische Christ in der Bibel nachlesen, nämlich: "Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten" (Galater 6, 7). Wer also z. B. Kriege segnet und Bomben sät, wird demnach auch das Leid der Menschen im Krieg eines Tages selbst erleben bzw. im Jenseits einst am eigenen Seelenleib verspüren.
Doch die Bibel ist in der Summe ein Steinbruch unterschiedlichster Gottesvorstellungen. Und Billy Graham versteht es meisterhaft, die Bibel jeweils auf seine Ziele hin zu interpretieren bzw. seinen Glauben und seine Vorstellungen dort hinein zu interpretieren. Vordergründig sieht man es natürlich anders und tut so, als entspräche der eigene Glaube dem, was in der Bibel steht. Wie andere Mitglieder der Kirche der Southern Baptists in den USA ist so auch Graham der Erklärung verpflichtet, welche die Konvention der Southern Baptists im Jahr 1987 verabschiedet hatte. Demnach glaubt diese Kirche an die "Unfehlbarkeit der Bibel" "in allen Bereichen der Wirklichkeit" und "in allen Gebieten des Wissens" (Ruthven, a.a.O., S. 240), so dass man also offiziell nicht widersprechen darf. Doch es gibt eben so viele unterschiedliche Interpretationen wie es Kirchen gibt.
Und so entnahmen die Baptists im vergangenen Jahrhundert z. B. die Erlaubnis des Sklavenhaltens der Bibel. Die Kirche wurde auf diese Weise zur Hochburg der Sklavenhalter, und dieser Rassismus im Süden der USA wirkt bis in unsere Zeit nach.
Auch das Schicksal einer ewige Verdammnis interpretieren Graham und seine Glaubensbrüder in die Bibel hinein - nämlich für diejenigen, die Jesus nicht als ihren Retter im von ihnen gepredigten Sinne annehmen. So könnte man fragen: Was ist dann z. B. mit den vielen Tausend Kriegsopfern im Irak? Wurden sie von den US-Amerikanern also nicht nur in den zeitlichen Tod, sondern auch gleich mit in die ewige Verdammnis geschossen?
Es war nicht anders zu erwarten als dass Graham dieses Problem bei ProChrist93 ausließ oder nur am Rande streifte ohne sich jedoch dem Skandal zu stellen. Denn eine christliche Rechtfertigung des Tötens und Mordens im Krieg gibt es nicht. Denn Jesus, der Christus sagte im Gegensatz dazu: "Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen. Segnet, die euch fluchen, tut Gutes denen, die euch hassen" (Matthäusevangelium 5, 44).
Doch auch sonst nehmen es Billy Graham und die Southern Baptists nicht so genau mit der Bibel, obwohl sie offiziell von deren Unfehlbarkeit ausgehen.

Beeindruckt von den "Schätzen"

Denn Jesus von Nazareth sagte z. B. auch: "Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden" (Matthäus 6, 19) und "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon" (6, 24). Doch die baptistische Wirklichkeit im US-Alltag schildert Malise Ruthven in seinem Buch Der Göttliche Supermarkt mehr oder weniger anders. Dazu ein Beispiel: Graham selbst ist Vollmitglied der First Baptist Church of Dallas, eine der größten und reichsten Kirchen Amerikas. Deren Hauptprediger, Dr. W. A. Criswell, ein langjähriger Mitstreiter Grahams, wurde einmal von dem Autor Malise Ruthven besucht. Von den Schätzen in dessen Büro beeindruckt, fühlte er sich wie in einem "Musterzimmer in einem noblen Kaufhaus" (S. 230). Für manche Angestellte bei den Southern Baptists gibt es Jahresgehälter von 100.000,00 $ plus steuerfreie Sonderzulagen der Kirche - für Gehälter, die aufgrund einer vorgegebenen "Nachfolge Jesu" erzielt werden, nicht ohne weiteres nachvollziehbar.
Und so hätten die europäischen "Kreuzzüge" ohne die Unterstützung aus den USA wohl auch nicht in diesem Umfang stattfinden können. Erinnert sei dazu auch an den Spätherbst 1992 in Moskau, wo "der wohlhabende amerikanische Prediger" vor 35.000 Suchenden angesichts der großen Probleme Russlands u. a. vom "Tag des Jüngsten Gerichts" sprach. Viele Besucher leben in Armut, und Graham musste sich deshalb auch den Vorwurf gefallen lassen, dass er die Menschen mit seiner Rede vom "Jüngsten Gericht" "vertröstete" (BZ Berlin, 27.10.1992). Jesus spricht demgegenüber von einem "Reich Gottes", das nahe herbei gekommen ist, womit er nicht das Jenseits meinte.

Die Veranstalter von ProChrist93 erklärten, mit Hilfe von Billy Graham auf Christus hingewiesen und die "christliche" Botschaft vermittelt zu haben. Deshalb nannte sich das fünftägige Medienereignis ja auch "ProChrist93". Angesichts der Gegensätze zur Botschaft Jesu kann man jedoch fragen: War es wirklich "ProChrist93"? Oder war es nicht eher "AntiChrist93"?
Jesus von Nazareth kündigte bereits an: "Nicht jeder, der zu mir sagt 'Herr, Herr', wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht ... in deinem Namen viele Wunder gewirkt? Dann werde ich zu ihnen sagen: Ich habe euch nie gekannt. Weichet von mir, ihr Übeltäter" (Matthäus 7, 21-23). Billy Graham ist ein guter Bibelkenner, und er könnte zumindest ins Nachdenken kommen.

 


Nachfolgender Text wurde als Flugblatt anlässlich der Eröffnung der Veranstaltungsreihe ProChrist 1993 in Essen verteilt. Die darin geäußerte Kritik an "Pro Christ" besteht im Kern darin, dass zwar bekundet wurde, "pro", d. h. für Christus zu sein, dass der Redner ihm jedoch in vielerlei Hinsicht widerspricht. Weiterhin wurde von den Veranstaltern auf Plakaten damit geworben, dass es "Gott" sei, der bei dieser Veranstaltung spreche. Doch wenn Gott durch Jesus gesprochen hat - inwiefern kann er dann auch durch Billy Graham sprechen, der vielfach anderes lehrt als Jesus, der Christus?



Hallo, wer spricht hier? Gott?

Was glauben Sie, wer hier spricht? Bitte urteilen Sie selbst!
 

So spricht Jesus von Nazareth

Das wurde daraus gemacht: Billy Graham

 

1. "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." (Johannes 18, 36)

"Ich verkaufe das großartigste Produkt der Welt. Warum sollte dafür nicht ebenso geworben werden wie für Seife?" (zit. nach Fränkischer Tag, 4.11.1988)

Wir sollten Christus in keinen Schmelztiegel legen.

2. "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen" (Matthäus 26, 52). "Liebet eure Feinde ... Tut Gutes denen, die euch hassen." (Matthäus 5, 44)

Graham befürwortete sowohl den Korea- als auch den Vietnamkrieg. "Präsident Bush soll sich nach einem Gespräch mit Billy Graham für den Krieg am Golf entschieden haben." (Evangelisches Sonntagsblatt, 7.3.1993)

Wer selbst kriegerisch ist, der befürwortet den Krieg. Jesus lehrte und lebte den Frieden. Billy Graham befürwortet den Krieg.
Prüfen Sie selbst: Wer spricht?

3. "Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen" (Matthäus 6, 19). "Weh euch ihr Reichen!" (Lukas 6, 24 a) "Wie schwer kommen die Reichen ins Reich Gottes!" (Lukas 18, 24)

Graham bezog ein Jahresgehalt von 80.000 Dollar als Prediger von Jesus (Hamburger Abendblatt, 9.3.1993). Das wären 6.666,66 Dollar im Monat - ohne steuerfreie Sonderzulagen, Höhe unbekannt. Verwendung der Entlohnung unbekannt. Die Billy Graham Evangelistic Association (BGEA) verfügt 2004 über ein Reinvermögen von 384.400.000 Dollar. (Der Spiegel, 26.6.2005)

Jesus hatte ein Kleid, um das gewürfelt wurde.

4. "Der größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden." (Matthäus 23, 11-12)

Graham nahm 1984 an der Einweihung eines eigenen Denkmals teil. 1989 erhielt er in Hollywood auf der "Straße des Ruhmes" einen goldenen Pentagramm-Stern mit seinen Namen ins Pflaster der Fußgängerzone eingelassen.

Das Pentagramm ist im Pflaster festgemauert - und bei vielen hängt Jesus bis heute noch am Kreuz.

5. "Weh euch, wenn euch jedermann wohl redet! Denn das gleiche haben ihre Väter den falschen Propheten getan" (Lukas 6, 26). "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat." (Johannes 15, 18)

US-Präsident Johnson über Graham: "Ich sagte ihm, er sei der größte religiöse Führer der Welt." (William Martin, A Prophet with Honor, The Billy Graham Story, New York 1991, S. 320)

Das kann schon stimmen: "... der größte religiöse Führer  d e r  W e l t."

6. "Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig." (Paulus, 2. Korinther 3, 6)

Graham gehört der Southern Baptist Convention an. Diese glaubt an die "Unfehlbarkeit der Bibel" "in allen Bereichen der Wirklichkeit" und "in allen Gebieten des Wissens". (Malise Ruthven, Der göttliche Supermarkt, Frankfurt 1991, S. 240)

Die Bibel besteht aus Abschriften von Abschriften von Abschriften. Die jüngste Umschrift war die Änderung des 5. Gebots von "Du sollst nicht töten!"
(Lutherübersetzung und viele andere Übersetzungen) in "Du sollst nicht morden!" (Einheitsübersetzung)

7. "Wer diese meine Rede hört und  t u t  sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute" (Matthäus 7, 24). "Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen  t u n  meines Vaters im Himmel." (Matthäus 7, 21)

Graham behauptet, "dass derjenige, der Jesus Christus als seinen Retter annimmt, im selben Augenblick als Geschenk Gottes die Vergebung seiner Sünden empfängt ... Das bedeutet: man steht vor Gott, als habe man niemals eine Sünde begangen" (Billy Graham, Eine Generation entdeckt Jesus, Witten 1982, S. 105). Es kommt ihm also auf den Glauben an, nicht auf das Tun.

Hätten die Generationen Jesus wirklich entdeckt und auf diese Weise Vergebung erlangt, dann wäre die Welt heute lichter.

8. Die Bibel weiß von der "Wiederherstellung aller Dinge" (Apostelgeschichte 3, 21). Wie kann es dann eine ewige Verdammnis geben? Wie kann es eine Sünde geben, die Gott nicht vergeben kann? Was wäre das für ein Gott? Denn wenn es einen Ort der ewigen Verdammnis gäbe, an den Gott Seine Liebe nicht hinstrahlen kann, dann wäre Er ein begrenzter Gott. Und die Sünde wäre größer als Er. Auch das Neue Testament spricht nicht von einer Hölle "auf Ewigkeit". Das griechische Wort "aion" kann genauso gut mit "lange Dauer (´Äon`)" übersetzt werden. (siehe dazu auch Der Theologe Nr. 19)

"Wird ein liebender Gott einen Menschen in die Hölle schicken! Die Antwort lautet - Ja ..., weil der Mensch sich selbst zu ewiger Hölle verdammt", welcher "willentlich und bewusst Christus als Herrn und Retter ablehnt" (Billy Graham, Was kommt nach dem Tod? Neuhausen-Stuttgart 1992, S. 203).
Billy Graham verfälscht den Sachverhalt. Bei ihm gibt es anders als bei Jesus und den Urchristen einen strafenden Gott, der seine Kinder in die ewige Verdammnis schicken muss, wenn sie nicht an den kirchlichen Erlösungsweg glauben, den Graham für den "Erlösungsweg Gottes" hält.

Jesus von Nazareth war weder Katholik noch Protestant noch Baptist. Er kannte noch nicht die kirchlichen Erlösungstheorien, die in die ersten Entwürfe der späteren biblischen Texte hineingeschrieben oder hineingedeutet wurden.
Paulus, den die evangelische Kirche so schätzt, erklärte, was für alle gilt und was auch Jesus lehrte: "Was der Mensch sät, das wird er ernten" (Galater 6, 7). So einfach wäre es. Von wem stammen dann aber die komplizierten kirchlichen Erbsünden-, Sühnopfer und Sakramentenlehren?
Und Paulus und Jesus lehren weiter: "Ihr seid der Tempel des Heiligen Geistes"
(z. B. 1. Korinther 3, 16; 6, 19). Wenn wir selbst also der Tempel Gottes sind, wozu braucht es dann überhaupt die "äußeren" Kirchen? (vgl. dazu
Freie Christen Nr. 1)

Entscheiden Sie also selbst:
Jesus von Nazareth oder Billy Graham?



 

Anhang: Pro Christ 2009 in Chemnitz, 2013 in Stuttgart
und geplant: 2018 in Leipzig

Die Veranstaltungsreihe "ProChrist" begann 1993 in Essen. Es folgte 1995 in Leipzig, 1997 in Nürnberg, 2000 in Bremen, 2003 wieder in Essen, 2006 in München, 2009 in Chemnitz und 2013 in Stuttgart. Redner war seit 1995 immer der deutsche evangelische Pfarrer Ulrich Parzany. Im Jahr 2015 gab es viele dezentrale Veranstaltungen mit verschiedenen Redner, der Besucherrückgang betrug ca. 90 %. Vom 11.3. - 17.3.2018 ist in Leipzig deshalb eine Veranstaltungsreihe in Planung, wo erneut zentrale Abende mit Übertragung angeboten werden, alternativ zu dezentralen Veranstalungen.
 


29.3. / 4.4.2009 - Thema: "Gewagt: Wem kann ich noch glauben?"/ Bischof Huber: Pro-Christ-Initiative "im Kern" "in Landeskirche angebunden" - Die Veranstalter, überwiegend Vertreter evangelischer Freikirchen und Landeskirchen, zielen darauf ab, dass man Jesus, dem Christus, glauben bzw. vertrauen kann. "Vertrauen heißt, einen Schritt weiterzugehen als ich von mir aus gegangen wäre", zitierte der Redner, der evangelische Pfarrer Ulrich Parzany, einen Freund. Doch ist größte Vorsicht geboten. Denn die beiden deutschen Großkirchen beanspruchen, Christus richtig zu interpretieren, während sie vielfach das Gegenteil lehren (vgl. dazu Der Theologe Nr. 25). Wenn man also Jesus ganz vertrauen könne, so heißt das noch lange nicht, dass man denen vertrauen kann, die über ihn sprechen.

Und die Pro-Christ-Initiative, so der evangelische Landesbischof und EKD-Vorsitzende Wolfgang Huber, sei "im Kern" "in die Landeskirche angebunden" (jesus.de, 31.3.2009). So "
versucht Huber, der sich immer mal wieder bei solchen Festivals blicken lässt, die Evangelikalen per Umarmung zu integrieren, um die Kirche an deren Missionserfolgen teilhaben und wiederum sie nicht in die Freikirchen abwandern zu lassen" (welt.de, 4.4.2009).
 


31.3. / 1.4.2009 - Thema: "Eingeladen: Verpassen wir das Beste?" / Was geschieht nach dem Sterben? - Am 30.3.2009 wurde u. a. gepredigt: "Gott veranstaltete eine große Dinnerparty." Und: "Wenn es ans Sterben geht, gehen die Partylichter dieses Festes nicht aus." Damit werden Menschen jedoch vielfach in der falschen Sicherheit gewogen, es käme nur darauf an, dieser Einladung rechtzeitig Folge geleistet zu haben. Dann wäre man quasi auch im Jenseits auf der "richtigen" Seite. Doch völlig unabhängig davon gilt etwas ganz anderes, was auch in der Bibel steht: "Irret euch nicht, denn Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten" (Galater 6, 7). Gemäß des Urwissens der Menschheit und der urchristlichen Lehre geschieht dies auch über mehrere irdische Leben hinweg (vgl. dazu Der Theologe Nr. 2).

Einen weiteren ernsten Beigeschmack hatte das Thema am Veranstaltungsort in Blaubeuren. Dort hatte sich der bekannte ProChrist-Förderer und Industrielle Adolf Merckle am 7.1.2009 vor den Zug geworfen (mehr dazu hier). Im Jahr 2006 fanden die ProChrist-Übertragungen noch in der Kantine seines Pharmazie-Unternehmens Ratiopharm statt.
 


2.4.2009 - Schweigt Gott? - Zwar karikierte der Prediger Ulrich Parzany Deutschland eindrücklich als "Gesellschaft der Schuldlosen" - man will nicht Schuld sein; Schuld habe meist ein anderer und am Ende vielleicht Gott. Doch blieb er - was Gott betrifft - letztlich eine Antwort schuldig (vgl. dazu "Gott hat keine Geheimnisse" in "Freie Christen Nr. 6"). Parzany wiederholte und umschrieb im Kern nur die kirchliche Deutung der Hinrichtung von Jesus - es sei "ein Kraftakt Gottes, der das Unrecht der Welt auf seine Schultern nimmt". Doch wenn Gott das "Unrecht der Welt" auf seine Schultern genommen haben soll, warum tragen und leiden dann die Menschen so schwer daran? Gott hat jedoch die Kreuzigung nicht gewollt. Es war ein Verbrechen der Menschen (siehe dazu hier).
 


3.4. / 5.4.2009 - Nicht hinnehmbar: Stadtwerke und Sparkasse Chemnitz als Sponsoren für Pro Christ / Abschlussveranstaltung: Jesus befreie angeblich von Esoterik - Kritische Anfrage der Partei Die Linke bei Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD), die auch im Kuratorium von Pro Christ sitzt - Mehr dazu:  http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/CHEMNITZ/1479755.html
Missions- und Kirchenveranstaltungen dürfen nicht von öffentlichen Geldern mit finanziert werden. Hier muss stattdessen die staatliche Neutralität in Glaubensfragen gelten. Dies gilt erst Recht, wenn Veranstaltungen wie Pro Christ offen gegen andere religiöse Strömungen agieren. So ging es bei der Schlussveranstaltung am 5.42008 darum, "dass Jesus Christus jeden Menschen, den es in die Esoterik verschlagen hat, erretten und befreien möchte" (http://pressemitteilung.ws/node/153040).
Das könne glauben, wer will, aber Pro Christ sollte dafür die öffentlichen Gelder zurückzahlen. Die Subventionierung mit öffentlichen Steuergeldern ist nicht hinnehmbar. Jesus brachte zudem eine "innere" Religion ("Das Reich Gottes ist in euch"; vgl. griechisch "esoteros" = innerlich) im Gegensatz zu der "äußeren" Sakramenten-, Kult- und Predigt-Religion der Großkirchen.

Die Streichung der staatliche Subventionierung sollte auch für den evangelischen Kirchentag in Bremen, gelten (21.-24.5.2009), der vom Staat mit 7,5 Millionen Euro maßgeblich mit finanziert wird (siehe hier) und wo von so genannten kirchlichen "Sektenbeauftragten" Stimmung gegen religiöse Minderheiten gemacht wird.
 


4.4. / 6.4.2009 - Irreführung - Es soll keine Wiedergutmachung geben - "Wer etwas falsch gemacht habe, könne das nicht wiedergutmachen", predigte Pfarrer Ulrich Parzany am 3.4.2009 (http://oma.prochrist.org/Main/OnlineMagazin/Eine_Woche_zum_Zweifeln_und_Staunen/Die_Vortraege/03-04-2009/Reparatur_reicht_nicht.aspx). Alternative solle eine "Neugeburt" in Gott sein. "Das Leben" werde "uns geschenkt". Gott könne angeblich Vergangenes ungeschehen machen, er trage "selbst meine Vergangenheit", so die Kernaussagen bei Pro Christ, was auch an Billy Graham erinnert (siehe oben).
Anders jedoch Jesus von Nazareth. Er lehrte u. a.: "Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist" (Matthäus 5, 25), was eine eventuell notwendige Wiedergutmachung einschließt. Ein Beispiel dafür ist der Zollbeamte Zachäus, der nach seiner Begegnung mit Jesus von Nazareth denen, die er betrogen hatte, sogar "vierfach" zurück gegeben hatte (Lukas 19, 8). Denn was man an seinem Nächsten verschuldet hat, kann man mit Gottes Hilfe auch nur mit dem Nächsten wieder in Ordnung bringen (vgl. auch hier). Da die evangelischen Kirchen auch das Urwissen von möglichen Reinkarnationen ablehnen, ist es jedoch nicht verwunderlich, dass man auch die Bedeutung einer Wiedergutmachung herunterspielt oder gar leugnet.
Außerdem: Wer Christus nachfolgt, wird ihm nicht automatisch - Jahr für Jahr und Tag für Tag - immer wieder dieselben "Lasten" aufbürden. Er wird diese mit Gottes Hilfe abbauen und Jesus - symbolisch gesprochen - helfen, sein schweres Kreuz zu tragen. So wie dieser z. B. im Gleichnis vom Weltgericht (Matthäus 25) lehrte: "Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan."
 


6.4.2009 - Starker Besucherrückgang im Vergleich zu 2006: 400.000 Besucher weniger (minus 26,7 %) - Obwohl die Anzahl der Übertragungsorte noch einmal geringfügig gesteigert wurde (1.300 im Vergleich zu 1.250 im Jahr 2006) und am Hauptort Chemnitz 17.000 Besucher mehr kamen als vor drei Jahren in München (52.000 im Vergleich zu 35.000), ging das Interesse an Pro Christ insgesamt sehr stark zurück. 2006 waren es europaweit 1,5 Millionen, 2009 ca. 1,1 Millionen Besucher (idea-spektrum, 6.4.2009). Das ist ein Rückgang um 26,7 % - ein Symptom dafür, dass das kirchlich-abendländische Christentum insgesamt immer mehr an Energie verliert.
 


7.4.2011 - Veranstaltungsreihe JesusHouse in Stuttgart ging zu Ende - Vom 30.3.-2.4.2011 wurde von den ProChrist-Organisatoren die Abende JesusHouse veranstaltet. In der Porsche-Arena in Stuttgart waren die Hauptveranstaltungen, in andere Orte wurde übertragen. In ca. zwei Jahren soll es dann an diesem Ort wieder "Pro Christ" heißen.
 


3.1.2013 - Vorbereitungen für ProChrist 2013 in Stuttgart - Inmitten einer Zeit zunehmenden Niedergangs der Institutionen Kirche versucht die so genannte "evangelikale" Bewegung ProChrist, die vor allem von einzelnen voneinander unabhängigen evangelischen "Freikirchen" getragen wird, eine Auffrischung ihrer Glaubensvorstellungen vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen. Redner wird wie immer in den letzten Jahren der evangelische Pfarrer Ulrich Parzany sein. Als Motto geplant ist "Zweifeln und Staunen", wobei hinsichtlich des Staunens der Wunsch überwiegen dürfte.

Das intellektuell und kirchlich geprägte Christentum Deutschlands hängt fest an antiken Glaubensvorstellungen aus Götzenkulten fest, wie z.B. der Lehre eines angeblichen Sühnopfers von Jesus oder an kirchlichen Höllen- und Verdammnislehren. Abgelehnt wird ein Glaube an Gott, den Freien Geist, der allen Lebensformen Seinen "Odem" = Atem gibt, was zu einem anderen Umgang mit den Tieren und der Mutter Erde führen würde.

"Staunen" könnte im Vorfeld dabei allenfalls die Tatsache ausgelöst haben, dass auch
Weihbischof Thomas Maria Renz aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit im Leitungskreis von ProChrist sitzt, also der Mann nach Bischof Dr. Gebhard Fürst in der katholischen Machthierarchie. Doch die Beteiligung eines römisch-katholischen Amtsträgers war auch bei früheren Veranstaltungen üblich. Allerdings hielt sich die Papstkirche dann während der Abende sehr zurück.

Auch die evangelisch-lutherische Landeskirche schickte einige Pfarrer, überwiegend aus der dritten Reihe der Ämterpyramide, in den Leitungskreis. Diese Umstände sind jedoch leicht erklärbar: Die beiden Großinstitutionen möchten dieses Feld nicht ganz den Freikirchen überlassen und sollen ihrerseits durch ihre Mitarbeit für eine größere "Akzeptanz" von "ProChrist" in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sorgen.

 



7.3. / 12.3.2013 - Redner nach Schwächeanfall mit Rollstuhl aus der Arena gefahren / Heidnische Sühnetod-Theologie im Zentrum der Verkündigung / Massiver Einbruch bei Anzahl der Veranstaltungsorten - Nach dem drastischen Rückgang an Veranstaltungsorten von 1300 im Jahr 2009 auf nur noch 840 im Jahr 2013 erlebten die Besucher am Hauptort in Stuttgart am ersten Abend im Jahr 2013 einen Schreck, als der Hauptredner, der evangelische Pfarrer Ulrich Parzany, nach einem Schwächeanfall mit dem Rollstuhl aus der Porsche-Arena gefahren musste. Für ihn sprang an den ersten beiden Abenden der evangelische Pfarrer Steffen Kern ein.

Inhaltlich klammerte sich das Veranstaltungsteam weiter verbissen an den alten heidnischen Sühnopfer-Kult, welchen die Israeliten einst in Ägypten kennen gelernt hatten. So mussten die Gläubigen Jahrhunderte lang unschuldige Tiere schlachten, um damit ihren "Gott" zu versöhnen. Diesen Götzen-Blutkult übertrug die Kirche später auf Jesus von Nazareth. Sein brutaler Tod sei angeblich notwendig gewesen, um "Gott" ein für allemal zu versöhnen, während man die Tiere von nun an angeblich ohne Opferkult schlachten und verspeisen dürfe, was man in unserer Zeit nun auch milliardenfach und grausamst tut.

Erst wenige Tage vor Beginn von ProChrist hatte der Missionar, Pfarrer Parzany, in einem Interview bekräftigt, dass "Gott" "durch den Kreuzestod die Welt mit sich selbst versöhnt hat" (idea-spektrum Nr. 9/2013). Jesus von Nazareth lehrte solche theologischen Gedankenkonstruktionen aber nicht. Er wollte mit den Menschen ein Friedensreich auf der Erde aufbauen, in dem die Menschen nach den Geboten Gottes in Frieden miteinander und mit der ganzen Schöpfung leben. Seine Gegner und Verräter waren es, für die Sein Kreuzestod "notwendig" war, um Ihn endlich zum Schweigen zu bringen.

Auch aus diesem Grund steht im Zentrum der Pro-Christ-Reihe keine Botschaft, die "pro Christ" ist, obwohl sie sich so nennt. Jesus lehrte die Menschen, wie sie durch Selbsterkenntnis, Vergebung, Bitte um Vergebung und Umkehr zu Gott finden, nicht aber durch die angebliche Notwendigkeit eines grässlichen Blutopfers, das aus grausamen ägyptischen Kulten stammt (und von dem damaligen Theologen und Pharisäer Paulus und seinen Schülern auf die Botschaft von Jesus aufoktroyiert wurde, von wo es auch in die Bibel gelangte) (mehr dazu siehe hier).

Die Veranstaltungsreihe ging am Sonntag, den 11.3.2013 zu Ende. Während die Besucherzahl am Hauptort rückläufig war (ca. 30.000 im Vergleich zu 35.000 und 52.000 bei den beiden letzten Reihen), habe man die Anzahl der Besucher insgesamt diesmal annähernd halten können, nach einem deutlichen Rückgang von 2006 auf 2009 (siehe hier).

 



31.7.2016 -
ProChrist für 2018 in Leipzig geplant - Vom 11.3.-17.3.2018 ist erneut eine ProChrist-Veranstaltungsreihe in Leipzig geplant. Als Redner sind vorgesehen: Der lutherische Pfarrer Steffen Kern aus Walddorfhäslach bei Reutlingen und Elke Werner, Leiterin des so genannten Christus-Treffs in Marburg.

 

 


 

Der Text  kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 22: Billy Graham - Pro Christ oder anti Christ?, Würzburg 1993, zit. nach http://www.theologe.de/billy_graham.htm, Fassung vom 31.7.2016,
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