DER THEOLOGE
Nr. 84


Der Katholik Adolf Hitler unter dem Einfluss Martin Luthers


Die evangelisch-lutherische Kirche möchte das Lutherjubiläum im Jahr 2017 wenn möglich ökumenisch gestalten: im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche. Diese massiven Ökumene-Bestrebungen sind nicht neu. Zwar entwickelten sie sich in der jetzigen Form erst Ende des letzten Jahrtausends, doch einer der Vorläufer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist auch der Katholik Adolf Hitler. Adolf Hitler verehrte Martin Luther als "das größte deutsche Genie", als einen "Riesen", der "den Juden" bereits so gesehen habe, "wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen". Leider habe Martin Luther "zu spät erkannt", dass sein Angriff auf den Katholizismus falsch gewesen sei und stattdessen schon in dieser Zeit der Angriff auf den "Juden" nötig gewesen wäre. Dann wäre es nicht zur Kirchenspaltung gekommen. Nun aber sei die Zeit der Ökumene gekommen. Adolf Hitler wörtlich in Mein Kampf über die Katholiken und die Protestanten: "Der gemeinsame gewaltige Kampf, den die beiden gegen den Zerstörer der arischen Menschheit führten, hatte sie im Gegenteil gelehrt, sich gegenseitig zu achten und zu schätzen" (S. 628ff.). 


In dieser Ausgabe von "Der Theologe" erfahren Sie folgendes:
1) Eine Zusammenfassung der von uns veröffentlichten Äußerungen von Adolf Hitler über Martin Luther aus
Der Theologe Nr. 4
2) Adolf Hitler unter dem Einfluss Martin Luthers: Wandlung vom Freund der Juden zum Antisemiten
3) Martin Luther, ein geistiger Vater des Holocaust
4) Eine Information über das Buch von
Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin - Zwiegespräche zwischen Martin Luther und mir, München 1924.
5) Ein Auszug aus dem Buch, nämlich aus den
Seiten 35-36


1
Ausgangspunkt des speziell evangelisch-lutherischen Antisemitismus ist die grundlegende Schrift Martin Luthers Von den Juden und ihren Lügen (1543). Die Judenverfolgung ist eines der wichtigsten Anliegen von Martin Luther in seinen letzten Lebensjahren. Sie ist auch das Thema seiner letzten Kanzelabkündigung am 15.2.1546 in Eisleben, drei Tage vor seinem Tod, wo er z. B. fordert: "Darum sollt ihr Herren sie nicht leiden, sondern wegtreiben." Und auch in seinem letzten Brief, den er von Eisleben aus an seine Frau schreibt, heißt es: "Wenn die Hauptsachen geschlichtet sind [die Streitigkeiten unter den Grafen von Mansfeld], so muss ich mich daran legen, die Juden zu vertreiben. Graf Albrecht ist ihnen feind und hat sie schon preisgegeben, aber niemand tut ihnen noch etwas" (zit. nach Landesbischof Martin Sasse, Martin Luther über die Juden: Weg mit ihnen!, Freiburg 1938, S. 14). Für die jüdischen Bürger tickt bereits hier die Zeitbombe, doch dann ist Martin Luther, der antisemitische Inspirator der staatlichen Obrigkeiten, plötzlich tot. Das von ihm geforderte Pogrom fällt zunächst aus, und es gilt noch etwas länger in Deutschland: "Niemand tut ihnen noch etwas."
Erst in der Zeit des Nationalsozialismus werden Martin Luthers Forderungen von den Politikern alle erfüllt. Lesen Sie dazu weiter hier: So fordert es Martin Luther - so tun es die Nationalsozialisten.
Der Philosoph Karl Jaspers stellt im Jahr 1962 dazu fest: Luthers "Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt" (Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung, München 1962, S. 90).

1910 - Der junge Adolf Hitler ist noch kein Antisemit. Er spricht anerkennend von der "jüdischen Tradition", schätzt den jüdischen Hausarzt seiner Familie, wird als Maler beruflich vor allem von Juden gefördert und bevorzugt sogar den Umgang mit seinen jüdischen Freunden und Bekannten, die ihn vielfach unterstützen und ihm aus Notlagen heraushelfen. Adolf Hitler würdigt auch die Leistung jüdischer Komponisten und verteidigt den von Antisemiten angegriffenen jüdischen Schriftsteller Heinrich Heine. Auch erwähnt Adolf Hitler später nie ein schlimmes Erlebnis mit Juden (nach Brigitte Hamann, Hitlers Wien, Lehrjahre eines Diktators, München 1996, Taschenbuchausgabe 1998, S. 265.496-500).

1912 - Nach Augenzeugenberichten "verehrt" Adolf Hitler aber auch Martin Luther, wie Rudolf Hanisch, einer der Mitbewohner im Wiener Männerheim dem Mährischen Illustrierten Beobachter 1935 mitteilt. Martin Luther habe nach Adolf Hitlers Überzeugung Deutschland von Rom zurück zum echten Germanentum geführt (nach Brigitte Hamann, a.a.O., S. 271.358).
Die Hitler-Biografin Brigitte Hamann schreibt weiter: "Laut Hanisch meinte H. [Hitler] im Männerheim, die wahre deutsche Religion sei der Protestantismus. Er habe Luther als das größte deutsche Genie bewundert" (Brigitte Hamann, a.a.O., S. 358). Den Antisemitismus Luthers teilt Hitler aber 1912 und in den folgenden Jahren noch nicht.

1918 - Die Biografin Brigitte Hamann geht davon aus, dass sich Adolf Hitler um das Jahr 1918 zum Antisemiten wandelt. Für das Jahr 1918, gegen Ende des 1. Weltkriegs, stellt sich Adolf Hitler selbst bereits als kämpferischen Antisemiten dar. In seinem Buch Mein Kampf schreibt er rückblickend auf das Jahr 1918:
"Im Jahre 1918 konnte von einem planmäßigen Antisemitismus gar keine Rede sein. Noch erinnere ich mich der Schwierigkeiten, auf die man stieß, sowie man nur das Wort Jude in den Mund nahm. Man wurde entweder dumm angeglotzt oder man erlebte heftigsten Widerstand. Unsere ersten Versuche, der Öffentlichkeit den wahren Feind zu zeigen, schienen damals fast aussichtslos zu sein, und nur ganz langsam begannen sich die Dinge zum Besseren zu wenden ... Jedenfalls begann im Winter 1918/1919 so etwas wie Antisemitismus langsam Wurzel zu fassen ..."


Anmerkung
: Bei seiner Wandlung vom jungen Mann, der Juden bevorzugt und jüdische Freunde hat, zum kämpferischen Antisemiten folgt Adolf Hitler einem seiner größten damaligen Vorbilder, Martin Luther (siehe 1912).

Im Jahr 1923 wird Martin Luther von Adolf Hitler mit den Worten gelobt:
"Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung, sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen" (Adolf Hitler, zit. nach Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin, Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, München 1924, S. 35).

1924 - In seinem Buch Mein Kampf erklärt Adolf Hitler, die sich auf Martin Luther berufende Los-von-Rom-Bewegung um die Jahrhundertwende sei ein "schwerer politischer Fehler" gewesen (zit. nach Brigitte Hamann, a.a.O., S. 357). Die Los-von-Rom-Bewegung würde sich auf den jungen Luther berufen, der erst in späteren Jahren zur Einsicht gelangte, dass es gilt, den "Juden" und nicht den Katholizismus zu bekämpfen. Und Adolf Hitler sucht als römisch-katholischer Staatsmann folglich gezielt auch das Bündnis mit dem Vatikan.
Im Jahr 1933 wird Adolf Hitler der katholischen Kirche in einem "Konkordat" umfangreiche Privilegien gewähren (und u. a. die bis heute erhobene Kirchensteuer einführen) und damit die römisch-katholische Kirche im evangelisch geprägten Deutschland in einer Weise aufwerten, die gar nicht hoch genug einzuschätzen ist (Der protestantische Reichskanzler Graf Otto von Bismarck hatte ca. 60 Jahre zuvor noch Privilegien für die katholische Kirche gestrichen). Umgekehrt ist der Vatikan der erste Staat, der Nazi-Deutschland anerkennt. Wie der  Vatikan, so beklagt auch der katholische deutsche Führer die Kirchenspaltung aufgrund von schweren Fehlern des jungen Martin Luther. Und Papst Pius XII., dessen Seligsprechung seit einiger Zeit vorbereitet wird, wird später zum Holocaust schweigen.

1924 - Adolf Hitler beklagt in Mein Kampf (siehe unten) zudem die konfessionelle Zerstrittenheit zwischen Evangelischen und Katholiken als Schwächung des Antisemitismus. Versuche von Katholiken oder Evangelischen, Angehörige der jeweils anderen Konfession überzeugen zu wollen, lehnt er ab:
"Kaum aber, dass es gelungen war, dem deutschen Volk in dieser Frage den großen, einigenden Kampfgedanken zu schenken, als der Jude auch schon zur Gegenwehr schritt ... Er ... hat ... den Zwiespalt gesät" zwischen "Katholizismus und Protestantismus". "Der Jude hat jedenfalls das gewollte Ziel erreicht: Katholiken und Protestanten führen miteinander einen fröhlichen Krieg, und der Todfeind der arischen Menschheit und des gesamten Christentums lacht sich ins Fäustchen ..."

Adolf Hitler entwirft ein ökumenisches Zukunftsbild beider Konfessionen: Katholiken und Protestanten sollen einander achten und schätzen und gemeinsam gegen den Juden kämpfen.
Und dieser "ökumenische" Kampf wird bald auch auf andere Glaubensgemeinschaften ausgedehnt (siehe z. B. Zeitablauf: Januar 1932; 9.6.1933).
"Für die Zukunft der Erde liegt aber die Bedeutung nicht darin, ob die Protestanten die Katholiken oder die Katholiken die Protestanten besiegen, sondern darin, ob der arische Mensch ihr erhalten bleibt oder ausstirbt ... Darum sei jeder tätig, und zwar jeder, gefälligst, in seiner Konfession, und jeder empfinde es als seine erste und heiligste Pflicht, Stellung gegen den zu nehmen, der in seinem Wirken, durch Reden oder Handeln aus dem Rahmen seiner eigenen Glaubensgemeinschaft heraustritt und in die andere hineinzustänkern versucht ..."

Adolf Hitler, der als Knabe auch Ministrant in der Klosterschule im Benediktinerstift Lambach war, lebt diese Haltung selbst vor und bleibt zeitlebens Katholik und zahlt immer pünktlich seinen Kirchenbeitrag, während er ansonsten immer wieder Steuern hinterzog und bis 1933 eine nicht bezahlte Steuerschuld von 400.000 Reichsmark anhäufte (Der Notar Klaus-Dieter Dubon, Spiegel online, 16.12.2004). Im Buch Mein Kampf erklärt er weiter, dass sowohl der evangelische als auch der katholische Glaube mit dem Nationalsozialismus vereinbar ist.
"Es konnte in den Reihen unserer Bewegung der gläubige Protestant neben dem gläubigen Katholiken sitzen, ohne je in den geringsten Gewissenskonflikt mit seiner religiösen Überzeugung geraten zu müssen. Der gemeinsame gewaltige Kampf, den die beiden gegen den Zerstörer der arischen Menschheit führten, hatte sie im Gegenteil gelehrt, sich gegenseitig zu achten und zu schätzen" (Adolf Hitler, Mein Kampf, München 1933, 70. Auflage, S. 628 ff.).
Auf diese und ähnliche Weise wird er immer mehr zu einem Vorkämpfer gelebter katholisch-evangelischer Ökumene, dem es ein Herzensanliegen ist, dass Katholiken und Protestanten "einander finden mögen"
(siehe nächster Absatz).

27.10.1928 - Adolf Hitler wirbt für ein ökumenisches kirchliches Christentum: "In unseren Reihen dulden wir keinen, der die Gedanken des Christentums verletzt ... Diese unsere Bewegung ist tatsächlich christlich. Wir sind erfüllt von dem Wunsche, dass Katholiken und Protestanten sich einander finden mögen in der tiefen Not unseres eigenen Volkes" (zit. nach Eberhard Röhm, Jörg Thierfelder, Juden-Christen-Deutsche, fünf Bände, Stuttgart 1990 ff., Band 1, S. 65).
 


2 - Unter dem Einfluss Martin Luthers
Adolf Hitler - vom Freund der Juden zum Antisemiten

Ist der Antisemitismus, der in Deutschland im Holocaust endete, eine Verhängnis, das verführte Rassenfanatiker zu verantworten haben? Wenn ja, wer hat sie verführt? Es mag manchen überraschen: Adolf Hitler war in seiner Jugend kein Antisemit, er war sogar ein Freund der Juden. Der Antisemitismus in Deutschland und Österreich wird Anfang des Jahrhunderts vor allem in deutschnationalen Bewegungen hochgehalten. Und diese stehen in enger Verbindung mit den Kirchen, sowohl mit der katholischen als auch der evangelischen. Im 1. Teil der Untersuchung geht es um den Einfluss Martin Luthers und der evangelischen Kirche.
Denn unter dem Einfluss Martin Luthers wurde Adolf Hitler zum Antisemiten. Und einige Theologen nennen Luther später stolz den sogar "ersten Nationalsozialisten". Der Reformator aus Wittenberg hat entscheidenden Anteil an der Vorgeschichte des Holocaust in Deutschland.

    

Martin Luther - Adolf Hitler bewunderte ihn als "das größte deutsche Genie"

In ihrem Buch Hitlers Wien verweist Brigitte Hamann auf vier politische Leitbilder in Österreich, die Hitlers politische Karriere prägen: den Katholiken Dr. Karl Lueger und die Lutheraner Georg Schönerer, Franz Stein und Karl Hermann Wolf, allesamt Antisemiten. Bevor der junge Hitler unter ihren Einfluss gerät, ist er bereits ein Verehrer Martin Luthers. Einer seiner Mitbewohner im Wiener Männerwohnheim im Jahr 1912, Rudolf Hanisch, äußert, "die wahre deutsche Religion" in den Augen Hitlers "sei der Protestantismus". Der spätere Führer "habe Luther als das größte deutsche Genie bewundert" (Hamann, S. 358; siehe unten).

Hitler würdigt die Leistung jüdischer Künstler

Den Antisemitismus Luthers teilt Hitler damals noch nicht. Im Gegenteil: Hitler spricht anerkennend von der "jüdischen Tradition", schätzt den jüdischen Hausarzt seiner Familie, wird als Maler hauptsächlich von Juden gefördert, und er bevorzugt sogar den Umgang mit seinen jüdischen Freunden, die ihn vielfach unterstützen und ihm aus mancher Notlage heraushelfen.

Adolf Hitler würdigt auch die Leistung jüdischer Komponisten und verteidigt den von Antisemiten angegriffenen jüdischen Schriftsteller Heinrich Heine. Auch später erwähnt Hitler nie ein schlimmes Erlebnis mit Juden.

Luther: Die Juden sind "unser Unglück"

Doch Martin Luther schildert die Juden im Widerspruch zu den Erfahrungen des jungen Hitler: Sie würden "hinter dem Ofen faulenzen" und die Deutschen arbeiten lassen; ihre Ärzte würden die "Kunst" beherrschen, Patienten langsam umzubringen; Juden hätten "kein menschliches Herz" gegenüber Andersgläubigen, wir hätten "rechte Teufel an ihnen", sie seien insgesamt "unser Unglück" und vieles mehr (Aus: Von den Juden und ihren Lügen, 1543, bzw. aus seiner letzten Predigt 1546).

Adolf Hitler "verehrt" Martin Luther, wie Rudolf Hanisch bezeugt, und gegen Ende des 1.Weltkriegs nimmt er allmählich die antisemitischen Anschauungen des "Reformators" auf und wird selbst Antisemit. In einem Gespräch sagt Hitler 1923: "Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung, sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen" (Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin - Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, München 1924, S. 35; mehr dazu unter http://www.theologe.de/adolf-hitler_martin-luther.htm#Hitler_Luther_Buchauszug).

Los von Rom

Nicht nur Hitler selbst steht unter dem Einfluss Martin Luthers, auch Hitlers unmittelbare politische Leitbilder Schönerer, Wolf und Stein orientieren sich an Martin Luther.
Georg Schönerer tritt 1900 vom katholischen zum evangelischen Glauben über, gründet in Österreich die Alldeutsche Partei und ist Initiator der österreichischen Los-von-Rom-Bewegung, sein Nachfolger wird später Franz Stein. Schönerer vertritt den lutherischen Glauben mit Nachdruck. Die Mitglieder der Alldeutschen Partei müssen zugleich evangelisch sein.

Evangelischer Antisemitismus

Nur Juden werden, selbst wenn sie sich evangelisch taufen lassen, nicht als Protestanten anerkannt. Diese Skepsis geht auf Martin Luther selbst zurück, der zur Taufe von jüdischen Mitbürgern sagte: "Wenn ich einen Juden taufe, will ich ihn an die Elbbrücke führen, einen Stein an den Hals hängen und ihn hinab stoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams" (Tischreden, Nr. 1795*).
Diesen Satz Luthers zitiert der lutherische Landesbischof Martin Sasse aus Eisenach in seinem Buch Martin Luther über die Juden - Weg mit ihnen! im Jahr 1938 (Sturmhut-Verlag, Freiburg). Der Landesbischof verwendet das Zitat Luthers unkommentiert und damit billigend unter der Überschrift Luthers Rat zur Judentaufe (S. 14).
Misstrauisch gegenüber der Judenmission erklärt auch der Luther-Nachfolger Schönerer: "Jud bleibt Jud, ob er sich taufen lässt oder nicht!"
Mithilfe der evangelisch-lutherischen Gustav-Adolf-Vereine Deutschlands werden unter der Obhut von Schönerer und der Alldeutschen Partei in Österreich innerhalb von zehn Jahren 65 neue evangelische Kirchen und zehn Bethäuser und 108 neue evangelische Predigerstellen errichtet.
Wie Schönerer tritt auch sein anfänglicher Mitstreiter Karl Hermann Wolf von der römisch-katholischen zur evangelischen-lutherischen Kirche über. Wolf wehrt sich aber dagegen, dass nur Protestanten Parteimitglied sein dürfen. Die Bewegung spaltet sich.

Hitler für ein ökumenisches Christentum

Auch Hitler betrachtet im Rückblick Schönerers extrem lutherische "Los-von-Rom-Bewegung" als "Fehler", und er beklagt die konfessionelle Zwietracht zwischen Lutheranern und Katholiken, die dem gemeinsamen Kampf gegen den Juden, den "Todfeind ... des gesamten Christentums" entgegenwirke. Am 27.10.1928 wirbt Hitler in einer Rede deshalb für ein ökumenisches Christentum: "Wir sind erfüllt von dem Wunsche, dass Katholiken und Protestanten sich einander finden mögen in der tiefen Not unseres eigenen Volkes" (zit. nach Eberhard Röhm / Jörg Thierfelder, Juden-Christen-Deutsche, 5 Bände, Stuttgart 1990ff., Band 1, S. 65).

Doch während bei den Katholiken bis 1933 noch eine gewisse Skepsis gegenüber der NSDAP bleibt, bekämpft die evangelische Kirche immer offener die Weimarer Demokratie und unterstützt die NSDAP bei ihrem Aufstieg an die Macht. Aufgeschreckt durch Nazi-Kundgebungen, die meist mit dem Ruf "Juda verrecke!" beginnen, wendet sich ein Nichttheologe besorgt an das Deutsche Evangelische Pfarrerblatt.

Pfarrer Friedrich Wienecke verteidigt in seiner öffentlichen Antwort im Pfarrerblatt im Dezember 1930 die NSDAP: "Gewisse völkische Schwärmereien" können nicht der NSDAP angerechnet werden. Maßstab sei die "Innerlichkeit des Führers" (zit. nach Ino Arndt, Die Judenfrage im Licht der evangelischen Sonntagsblätter, Tübingen 1960, S. 154). Immer mehr evangelische Pfarrer treten der NSDAP bei, bis 1934 folgen Hitler ca. 80 % der lutherischen Pfarrer "begeistert", die übrigen sind überwiegend Sympathisanten.

Die Kirche zitiert immer häufiger aus Luthers antisemitischen Schriften, die einst auch auf den jungen Hitler einwirkten. Und der lutherische Pfarrer Steinlein aus Ansbach erklärt in diesem Zusammenhang öffentlich, dass "man in der evangelischen Kirche Jahrhunderte lang immer wieder auf Luthers antijüdische Schriften hingewiesen hat" (Ev. Sonntagsblatt aus Bayern, 1933, S. 21). Nun geht die Saat auf. (Dieter Potzel)


* Luthers Tischreden; siehe z. B. in Luther Deutsch. Die Werke Martin Luthers in neuer Auswahl für die Gegenwart. Herausgegeben von Kurt Aland. Band 9: Tischreden. Dritte, völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 1960; Reclam-Ausgabe, Ditzingen 1987; hier zitiert nach Landesbischof Sasse, Martin Luther über die Juden - Weg mit ihnen!, Freiburg 1938


 

3 - Der Nationalsozialismus unter dem Einfluss Martin Luthers
Der Antisemit Martin Luther - ein geistiger Vater des Holocaust

Unter Ziffer 2 wiesen wir nach, wie Adolf Hitler unter dem Einfluss Martin Luthers vom Freund der Juden zum Antisemiten wurde. Heute vergleichen wir die Aussagen bzw. Forderungen Luthers mit ihrer Verwirklichung durch die Nationalsozialisten.

So fordert es
Martin Luther

So tun es
die Nationalsozialisten

1.) Martin Luther erklärt: "Ich sollte mit einem solchen verteufelten Maul essen, trinken oder reden? So möchte ich aus der Schüssel oder Kannen mich voller Teufel fressen und saufen, so mache ich mich gewiss damit teilhaftig aller Teufel, die in den Juden wohnen."

Die Nazis verbieten 1941 Freundschaften zwischen Deutschen und Juden. Auch in öffentlichen Einrichtungen dürfen Juden nicht bei Deutschen sitzen.

2.) Martin Luther fordert: Man soll ihre "Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecken ... unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien ..."

Das tun die Nazis, z. B. in der Reichspogromnacht am 10.11.1938, an Luthers Geburtstag.

3.) Martin Luther fordert, "... dass man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre ... Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun."

Die Nazis ziehen die Juden zunächst ab 1938 in bestimmten Häusern zusammen, ab 1939 teilweise in Gettos. Später werden sie in Eisenbahnwaggons gepfercht und - vergleichbar einem Viehtransport - in die Konzentrationslager gefahren. Dort müssen sie in Baracken wohnen.

4.) Martin Luther fordert, "... dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein ... auch die ganze Bibel und nicht ein Blatt ließe."

Die Nazis lassen 1933 die jüdischen Schriften verbrennen.

                                            

Für Hitler war Luther ein "Riese", der "den Juden" so sah, "wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen." (1923)

5.) Martin Luther fordert, "...dass man ihnen verbiete, bei uns ... öffentlich Gott zu loben, zu danken, zu beten, zu lehren bei Verlust Leibes und Lebens ... dass ihnen verboten werde, den Namen Gottes vor unseren Ohren zu nennen."

Die Nazis nehmen den Juden das Leben. Sie werden meist erschossen oder vergast, ihre Leichen in Massengräbern verscharrt oder verbrannt - allerdings unabhängig davon, ob der jüdische Bürger zuvor Gott öffentlich lobte oder nicht. Die ersten Pogrome erfolgen bereits 1933, die Massenmorde beginnen 1939.

6.) Martin Luther fordert, "...dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe ... Sie sollen daheim bleiben."

Juden dürfen in der Nazi-Zeit ihren Wohnort nur mit polizeilicher Genehmigung verlassen. Später gilt das auch für die Gettos (ab 1939). Wer sich nicht daran hält, wird verhaftet.

7.) Martin Luther fordert, dass man "... nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold."

Das tun die Nazis ebenfalls. 1938 wird der Besitz "zwangsarisiert", 1939 der Schmuck eingezogen, später das Geld.

8.) Martin Luther fordert, "... dass man den jungen und starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen."

Die "jungen und starken Juden und Jüdinnen" werden von deutschen Firmen der Nazi-Zeit zum Teil als Zwangsarbeiter eingesetzt. In den Konzentrationslagern werden v. a. ab 1938 die Arbeitsfähigen von den Schwächeren getrennt. Die einen müssen unter dem Motto "Arbeit macht frei" zwangsarbeiten und werden erst hingerichtet, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Die anderen werden gleich umgebracht.

9.) Martin Luther fordert: "Summa: ... dass ihr und wir alle der ... teuflischen Last der Juden entladen werden ..."

Sechs Millionen Juden werden beim Holocaust in Europa ermordet. Von den wenigen Überlebenden wandern die meisten bis 1951 in die USA oder nach Israel aus.


 



4
Das Buch von
Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin, Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, München 1924, enthält zahllose historisch wertvolle Aussagen des jungen Adolf Hitler, die deutlich machen, wie Adolf Hitler damals gedacht hat und wie er die Entwicklung zum Holocaust in der evangelisch-katholischen Leitkultur des kirchlichen Abendlandes verankert hat.
Aus dem Sachverhalt, dass Dietrich Eckart die "Zwiegespräche" natürlich nicht auf Tonband aufgenommen hat (die damals noch kaum entwickelt waren und die es erst recht nicht im Handel gab), leitete (die Studentin oder wissenschaftliche Mitarbeiterin?) Margarete Plewina in ihrer Studie Auf dem Weg zu Hitler. Der 'völkische' Publizist Dietrich Eckart
, Bremen, Schünemann Universitätsverlag 1970 nun angeblich ab, dass die Zitate Hitlers nicht "gesichert" seien. Ein entsprechender Hinweis ist in der englischsprachigen Wikipedia-Ausgabe (Stand: 2.2.2011) bei Dietrich Eckart vermerkt. Da jedoch eine Seitenzahl fehlt, ist nicht einmal sicher, was dort genau steht. Der deutsche Wikipedia-Eintrag zu Eckart hat diesen Hinweis dann auch verständlicherweise gar nicht aufgenommen. Denn wenn man danach gehen würde, dann wären überhaupt keine Zitate vor Erfindung des Tonbands "gesichert", da die jeweiligen Gewährsmänner oder -frauen diese natürlich immer aus ihrem Gedächtnis oder aufgrund ihres Protokolls niedergeschrieben haben.

So muss man bei nachfolgenden Hitler-Zitaten (5) natürlich berücksichtigen, dass Dietrich Eckart sie im Nachhinein zu Papier gebracht hatte, und man muss bei der Zitierung selbstverständlich hinzufügen "zitiert nach Dietrich Eckart". Doch es gibt keinen vernünftigen Grund, daran zu zweifeln, dass Eckart die Zitierung so sorgfältig und gründlich wie möglich vorgenommen hat. Dies zeigt sich auch daran, dass alle von ihm aufgezeichneten Hitler-Zitate oder -Passagen mit dem übereinstimmen, was man auch von anderen Zeugen über Hitler weiß und natürlich auch aus Hitlers Schriften selbst.
Hinzu kommt: Dietrich Eckart war nachweisbar mit Adolf Hitler befreundet, und die beiden haben sich mehrfach über Gott und die Welt unterhalten, und Adolf Hitler hat Eckart sogar sein Standardwerk
Mein Kampf gewidmet. Warum sollte dann Dietrich Eckart in seinem Buch Adolf Hitler etwas unterschieben, was dieser vielleicht gar nicht gesagt habe? Es wäre ja auch gar nicht möglich gewesen. Dietrich Eckart ist bereits 1923 gestorben, und er war als Journalist, Philosoph, Verleger und NSDAP-Mitbegründer damals kaum weniger bekannt als Adolf Hitler selbst, der erst ab November 1923 nach der Erstürmung des Bürgerbräukellers in München nationale Bekanntheit erlangte. Und wenn eines dieser von Eckart überlieferten Hitler-Worte nicht wortwörtlich oder sinngemäß von diesem selbst gestammt hätte, hätte Adolf Hitler von 1924 bis 1945 genügend Zeit gehabt, es zu dementieren oder zu korrigieren. Dies hat er aber in keiner Weise getan.
Im Gegenteil: Dietrich Eckarts Buch war in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit mit Hitlers Autorisierung zugänglich.
Und weiter: "Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es mehrere Eckart-Denkmäler und Gedenkorte ... Seine Geburtsstadt Neumarkt in der Oberpfalz trug in dieser Zeit den offiziellen Namenszusatz ´Dietrich-Eckart-Stadt`, im Jahr 1934 weihte Adolf Hitler dort ihm zu Ehren ein Denkmal im Stadtpark ein" 
(Wikipedia, Stand: 2.2.2011). Und dies hätte Hitler sicher nicht gemacht, wenn Eckart zu seinen Lebzeiten Hitler-Zitate falsch wieder gegeben hätte. Dies ist völlig unvorstellbar, weswegen nachfolgende Zitate so "gesichert" sind, wie sie nun mal eben "sicher" sein können.
Doch lesen Sie nun selbst einen Auszug aus dem Buch.
 



5
"Ob sie wohl", meinte er [Hitler], "auch den Luther zum Juden frisieren werden. Schwerlich. Er hat ihnen denn doch zu warm eingeheizt [ein makabrer Satz auch im Hinblick auf die späteren Verbrennungsöfen von Auschwitz]. Was in ihm steckt, werden sie natürlich ebenso wenig aus ihm herausholen."

"Weißt du, was das ist", frug ich [Eckart].

"Ich weiß es", nickt er [Hitler] ernst, "die fürchterlichste Tragik. Eine Schuld von so grauenhafter Wirkung, dass heute die ganze Kultur daran zugrunde gehen droht, in aller Unschuld begangen. Mit der größte Deutsche die ahnungslose Ursache des deutschen Zusammenbruchs. Luther, der gewaltige Gegner der Judenheit, unbewusst ihr verhängnisvollster Wegbegleiter. Nicht zu fassen, ich sage dir; nicht zu fassen. Um lausige zehn oder zwanzig Jahre zu spät geschehen! Erst vor seinem Tod des Judas ansichtig geworden! Wo alles bereits entschieden war! Vorher mit Leib und Seele  f ü r  den Verräter. Da sind ihm die Hebräer noch ´Vettern und Brüder` unseres Herrn, wir Christen aber nur ´Schwäger und Fremdlinge` ..."

"Nun", stoppte ich [Eckart], "... wenn Luther ein Zeitgenosse Erzbergers [des 1921 ermordeten Finanzministers, der 1918 das Waffenstillstandsabkommen für Deutschland unterzeichnet hatte] gewesen wäre ... Schon als Student wäre er mit beiden Füßen zugleich in den Kampf gegen die Teufelsbrut hinein gesprungen."

"Mein Gott", lenkte er [Hitler] ohne weiteres ein, "man kann ihm keinen Vorwurf machen. Vierhundert Jahre dazwischen ist ein Zeitraum. Eines aber darf man doch nicht vergessen: Der Volksinstinkt war damals wacher, als heutzutage. Auf der ganzen Linie bestand das Misstrauen gegen die Juden. Für den Volksmann Luther, den Sohn einfacher Leute, spricht seine langjährige Vorliebe für die Juden gerade nicht; wenn man auch seinem Klosteraufenthalt eine gewisse Weltfremdheit zugute halten muss. Es scheint eben auch hier wie überall zugegangen sein: das viele Studieren verdirbt die Augen. Trotzdem: Luther war ein großer Mann, ein Riese; sah er den Juden wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen. Nur leider zu spät und auch dann noch nicht da, wo er mit am schädlichsten wirkt, nämlich im Christentum. Ach hätte er ihn da gesehen, in der Jugend gesehen! Nicht den Katholizismus hätte er angegriffen, sondern den Juden dahinter! Statt die Kirche in Bausch und Bogen zu verwerfen, hätte er seine ganze leidenschaftliche Wucht auf die    w a h r e n   ´Dunkelmänner` fallen lassen. Statt das Alte Testament zu verklären, hätte er es als die Rüstkammer des Antichristen gebrandmarkt. Und der Jude, der Jude wäre in seiner scheußlichen Nacktheit da gestanden, zur ewigen Warnung. Aus der Kirche hätte er heraus müssen, aus der Gesellschaft, aus den Hallen der Fürsten, aus den Burgen der Ritter, aus den Häusern der Bürger. Denn Luther hatte die Kraft und den Mut und den hinreißenden Willen. Nie wäre es zur Kirchenspaltung gekommen, nie zu dem Krieg, der nach Wunsch der Hebräer dreißig Jahre lang arisches Blut in Strömen vergoss ... Diplomatisch müsse Rom sein? Lasst euch heimgeigen. ´Eure Rede sei Ja, ja, nein, nein – alles andere ist von Übel.` Heraus mit der Sprache wie Gregor VII., wie die Kirchenväter Chrysostomus und Thomas von Acquino, wie alle echten Christen größren Kalibers sie sprachen ..."
(Dietrich Eckart, Der Bolschewismus von Moses bis Lenin, Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, München 1924, S. 35 und 36)

[Hitler lobt hier die antisemitischen Katholiken als "echte Christen", darunter den "heiligen" Haupt-Kirchenlehrer Thomas von Aquin. Und Eckart weist in der Fußnote auch auf einen Satz des "heiligen" Kirchenvaters Johannes Chrysostomos hin: "Was sind die Erzväter der Juden anders als Schacherer und Krämer und aller Unredlichkeiten voll?" (Anm. 114, S. 55)]
 

Der Text  kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 84, Der Katholik Adolf Hitler unter dem Einfluss Martin Luthers, zit. nach http://www.theologe.de/adolf-hitler_martin-luther.htm, Fassung vom 21.8.2014

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DER THEOLOGE (Impressum; bitte Grafik anklicken), Ausgaben Nr. 1, 3, 8, 70 und Auszüge aus Nr. 41 sind kostenlos auch inGratis-Hefte "Der Theologe" gedruckter Form erhältlich. Ebenfalls die Hefte "Freie Christen Nr. 1" - Es braucht keine Kirche aus Stein und Stoppt die Milliarden für die Kirche (Herausgeber: Initiative Mahnmal) mit einem ähnlichen Inhalt wie DER THEOLOGE, Ausgabe Nr. 46. Dazu einfach eine E-Mail mit Ihrer Postadresse senden und diese Hefte anfordern.
 
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"Ihr Völker der Erde, holt die Lehre des Jesus von Nazareth, des Freien Geistes, vom Kreuz herab". Dies ist die zentrale Botschaft der Broschüre Brüder und Schwestern, fürchtet euch nicht - der Geist unseres himmlischen Vaters ist mit uns. - Christus, der Freie Geist, außerhalb der Kirche. Die Broschüre enthält den Text der Lesung, die man sich auch als Video-Aufzeichnung ansehen kann. Sie ist gratis erhältlich in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch bei info@der-freie-geist.de. Der Text ist auch als PDF-Datei einsehbar.