DER THEOLOGE
Nr. 31


Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren im kirchenchristlichen Abendland

Der ganze Planet Erde schüttelt sich im Fieber:
Die Klimakatastrophen sind nicht mehr aufzuhalten
 

Der Theologe Nr. 7 legt am Beispiel der Tiere den Absturz in Barbarei dar, der durch die Herrschaft der Kirche in Europa eingetreten ist. Denn in der antiken Philosophie und bei Jesus von Nazareth gab es noch eine hohe Ethik, welche auch die Tierliebe eingeschlossen hat. Der Theologe Nr. 31 fasst nachfolgend die Kurzmeldungen zum Thema "Natur, Tiere, Klima" aus der Rubrik Der Theologe aktuell zusammen, ergänzt um einige weitere Meldungen. Er ist damit die Ergänzung zur Ausgabe Nr. 7, in dem zunächst Jesus von Nazareth und die Urchristen als Freunde auch der Tiere vorgestellt werden und in der nachgewiesen wird, wie sich dagegen kirchlicher Widerstand formierte. Die geistesgeschichtliche Trennung des Menschen von den anderen Lebewesen ist auch die tiefere Wurzel für die Klimakatastrophe. Die Menschen haben massivst gegen die Einheit der Schöpfung Gottes und allen Lebens gehandelt, und sie setzen diesen Kurs größtenteils fort. Und durch gnadenlose Ausbeutung und Verschmutzung haben sie auch ihren besten Freund, die Mutter Erde, zum Feind gemacht. Die Folge: Die Erde liegt nun im Fieber und versucht mehr und mehr, die quälenden Ursachen ihres Leids abzuschütteln.


2005
Flutkatastrophe in Südostasien

Stoppt ein gefordertes Tiermassaker in Deutschland

Buddha-Statue auf dem Piz Badile als Protest gegen Gipfel-Kruzifixe

Die Geburtstage von Buddha und Jesus

2006
Landratsamt Würzburg: Krieg gegen Wildschweine?

Deutschland kauft neue Tiertötungsmaschinen

Aufhebung der Reform: Furchtbare Quälereien der Hühner sollen weitergehen

Vor Ostern: Hinrichtungsmaschinen fehlerhaft, Gänse-Massaker verzögert, Lamm-Massaker planmäßig

Größter deutscher Ostermarsch: Jesus kam auch für die Tiere

Mord an dem Bären: Bruno ist weder katholisch noch evangelisch

Minister Werner Schnappauf schnappte zu: Bayern wieder bärenfrei

"Wo sich Menschen ausbreiten, müssen andere Kreaturen weichen"

Die Hinrichtung von Bruno und die Fußball-Weltmeisterschaft: Eine Bären-Symbolik zum Nachdenken

Bruno darf nicht vergessen werden

Angebliche "Problemmutter": Jetzt soll Brunos Mutter exekutiert werden

Nachruf: Hat sich der letzte Bär geopfert?

Papstbesuch: Gammelfleisch bzw. Ekelfleisch für die Pilger?

Planen deutsche Waldbesitzer die Ausrottung des Rotwilds?

Amokläufer aus Emsdetten ging schon als Jugendlicher auf die Jagd

Skandal-Urteil gegen tierfreundliche Landwirte: Jagd dürfe nicht "ruhen". Richter sind selbst Jäger

Weihnachten - das Fest der toten Tiere

2007
Menschen haben sich ihren besten Freund zum Feind gemacht: Die Erde schüttelt ihren Feind ab

In diesem Jahr kein Osterbraten - denn das hat Jesus nicht gewollt

Katholisches Bayern: Ein Bär kann kein Grundrecht haben

Ein Kater ahnt Tod von Heimpatienten voraus

Unser Planet geht zugrunde - und die Kirchen warnen vor den Warnern

2008

"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt": Schlachter ersticht Freundin, Jäger erschießt Nachbarn
Friedlicher kleiner Bulle auf Suche nach geschlachteter Mutter von Jägern abgeschossen

Zur Schuld der Kirche am Tierleid - Erfahrung eines ehemaligen evangelischen Pfarrers

"Tiefgläubige" Vizepräsidentin-Kandidatin Sarah Palin: Eine fanatische und brutale Tiertöterin

Fünf Billionen Dollar Schaden pro Jahr durch gnadenlose Abholzung der Wälder

Entsetzen der Umwelt-Wissenschaftler über Kandidatin Sarah Palin - "Schlimmer geht´s immer"

Konfessionelle "Priesterkaste" möchte grausamen "Blut-Gott" beibehalten

Bestialisches Brauchtum - US-Politikerin Palin gibt Interview vor laufender Truthahn-Hinrichtung

Unschuldige Tiere als Opfer von Religionen - Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch


120 Jahre alte und 33 m hohe Fichte für den Vatikan abgeschlagen - Heuchlerische Papstrede

               
Ein Symbol: Der stellvertretende Tod des Vatikan-Baumes

2009

Keine Tiere erlaubt: Priester verweist blinde Frau mit Blindenhund aus der Kirche

Nobel-Restaurant schenkt 140 Jahre alten Hummer die Freiheit

Jäger verwechselt Kollegen mit Wildschwein - erschossen / Mensch zerstört ökologisches Gleichgewicht

Atommüll-Fässern in Asse droht Zerstörung / Was macht diese Generation mit der Erde?

Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt (Tolstoi): Metzger und Jäger zielte mit Waffe auf Sohn
               Anderer Metzger verspeist Fleisch eines Mädchens / Koch zerstückelt Kollegen

Für die Schals der Amtsträger: Papst segnet zwei Lämmer; am Karfreitag werden sie dann erschlagen

Präsident des Umweltbundesamtes plädiert: Nur noch sonntags Fleisch essen

So ruinieren die Politiker das Klima auf unserem Planeten

Neues Kochbuch in der evangelischen Kirche - "Von allen guten Geistern verlassen"?

Zu Ehren des "heiligen" Fermin - Friedfertige Stiere massakriert

Erzbistum Bamberg: Natur sei für Menschen da, die Sau wird geschlachtet

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Katholischer Pfarrer erschlägt zwei kleine Wildschweine

Schnecken aufspießen und Fische erschlagen: Wie eine junge Frau ihr Gewissen verliert

Weihnachten 2009

Kinofilm 2012 - Darstellung des Endes der materialistischen Zivilisation

Wissenschaftler contra Fleischkonsum

Kirchliches Schlachtfest: An Weihnachten "muss es" bei der Kanzlerin eine Gans geben ...

Neues Filmdokument: Bestialische Tierquälerei in den deutschen Schlachthöfen

Todesfest Weihnachten: Wie der Christbaum stirbt

Papstbotschaft zur "Bewahrung der Schöpfung": Wort "Tier" kein einziges Mal erwähnt


2010
Findet die Apokalypse für die Kirche jetzt doch statt?

Die totale Endzeit für Tiere: Verdopplung der Fleischproduktion bis 2050 geplant
 



7.1.2005 / 20.4.2006 / 1.1.2007 - Flutkatastrophe in Südostasien - Die führenden Theologen beider Kirchen geben anlässlich der Flutkatastrophe bundesweit Stellungnahmen zu der Frage ab "Wie kann Gott das zulassen?" Leider tragen sie auf diese Weise vielfach dazu bei, dass Menschen ihren Glauben an Gott verlieren. Denn man macht Ihn für Katastrophen mitverantwortlich und verschweigt, dass die Elemente der Erde aufgrund menschlicher Schuld aus den Fugen geraten sind und immer wieder geraten. Mit Gottes Willen hat dies nichts zu tun.
Lesen Sie dazu auch ein neues Buch über die kirchliche Verantwortung bzw. Mitschuld an Klimakatastrophen aus dem Verlag Das Wort mit dem Titel Der Schattenwelt neue Kleider (http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s449de&type=desc).
Lesen Sie auch die Information der Freien Christen Nr. 6: Der Tod - und was dann? Das Geheimnis der Kirchen und ein Blick hinter die Nebelwand. Sie deckt im Teil 1 Hintergründe der kirchlichen Lehre auf und weist auf eine positive Perspektive hin.
 



5.1.2005 / 10.12.2006 -
Stoppt ein gefordertes Tiermassaker in Deutschland! - Die Landwirte von Gut Greußenheim in Unterfranken verstehen sich als freie (und nicht als kirchliche) Christen, die im Einklang mit der Natur wirtschaften möchten. Aus diesem Grund wollen sie auch nicht, dass auf ihren Wiesen und vielen Feldern und in ihren Wäldern gejagt wird. Wildtiere, die dort Nahrung suchen, werden nicht als Schädlinge betrachtet, sondern ihnen wird der Teil der Ernte zugestanden, den sie brauchen. Denn die Früchte, welche die Erde hervor bringt, sind auch für die Wildtiere gedacht. Und die Landwirte lernen, das Verhalten und die Sprache der Tiere zu verstehen (Darüber gibt es auch bereits Veröffentlichungen). Benachbarte Landwirte werden entschädigt bzw. es wird etwas getan, damit die Tiere nicht so leicht auf ihre Felder kommen. Nun möchte das zuständige Landratsamt Würzburg im Verbund mit katholischen und evangelischen Jägern das friedvolle Miteinander dort gewaltsam beenden und fordert gegen Androhung eines Zwangsgeldes die Erschießung einer großen Anzahl von Wildschweinen. Der katholische Landrat hat sich in der Vergangenheit öffentlich gegen den Glauben der Landwirte gestellt. Doch diese wehren sich. Ihr Anwalt hat nun das Ruhen der Jagd auf deren eigenen Flächen beantragt (Ruhen der Eigenjagd), was in vielen anderen Ländern Europas (z. B. Schweiz, Italien, Frankreich) sowie in Baden-Württemberg in Einzelfällen schon erfolgreich und beispielhaft praktiziert wird. Es sollte auch auf einem kleinen Fleckchen Erde im nordwestlichen Zipfel Bayerns möglich sein. In der kommenden Woche entscheidet das Gericht, darüber, ob sofort Wildschweine erschossen werden müssen.

7.1.2005: Aktualisierung der Meldung vom 5.1.2005: Gericht schützt Tiere vor Massaker - vorerst. Eine vernünftige Entscheidung der Justiz: Vor einer abschließenden Klärung der strittigen Frage zwischen Tierschützern und Jägern bzw. der Jägerbehörde im Landratsamt Würzburg darf diese keinen "Sofortvollzug" ihrer Abschussanordnungen durchsetzen. Und auch keine hohe Zwangsgelder verlangen, wenn dies dem Jagdpächter nicht gelingt. Parallel dazu läuft der Antrag des Waldeigentümers auf Ruhen der Eigenjagd (siehe oben). So gibt es Hoffnung für die Wildtiere, dass ihnen auch in Bayern wenigstens ein kleines Fleckchen Erde zugestanden wird, auf dem sie nicht schwer verletzt oder erschossen werden.

PS: Die Landwirte arbeiten auch mit einer Stiftung zusammen.

10.12.2006: Aktuell: Der verlorene Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Würzburg
 



12.10.2005 -
Buddha-Statue auf dem Piz Badile als Protest gegen Gipfel-Kruzifixe - Verschiedene Südtiroler Bergsteigergruppen wehren sich dagegen, dass die römisch-katholische Kirche auf jedem Berggipfel in den Alpen ein Kruzifix mit dem geschundenen Leichnam von Jesus aufstellt oder irgendein anderes Kreuz oder Statuen angeblich Heiliger. Als sichtbares Zeichen des Protests transportierten die Bergfreunde eine Buddha-Statue auf den 3000 Meter hohen Piz Badile. "Die 20 Kilogramm schwere Figur soll erst wieder ins Tal gebracht werden, wenn am Berg keine Heiligenbilder mehr zu sehen seien, sondern nur noch Fels und Eis", so die Initiative (idea-spektrum Nr. 41/2005), die sich gegen die Vereinnahmung der Natur durch die Kirche wendet. Die katholische Kirche reagierte prompt, und ein Zusammenschluss von Priestern hat sich die Entfernung des Buddha zum Ziel gesetzt. Durch ihren österreichischen Informationsdienst kath.net ließ man hierzu die Stellungnahme des Theologen Don Augusto Azzalini verbreiten, in der es unter anderem heißt: "Unsere Berge dürfen nicht von anderen Religionen verunreinigt werden, die nicht zu unserer Kultur gehören".
 





8.12.2005 / 24.11.2009 - Die Geburtstage von Buddha und Jesus - Zu Ehren des Geburtstags von Buddha lassen Buddhisten symbolisch vor dem Tempel gefangene Vögel frei, was bedeuten soll: Nach dem Willen Buddhas sollen alle Menschen und Tiere so frei sein. Im Gegensatz dazu die kirchlichen Zeremonien und Bräuche zu "Ehren" des wieder bevorstehenden Geburtstags von Jesus. Die Kirchenchristen lassen zu diesem Anlass Millionen und Abermillionen gefangener Tiere schlachten, die vor ihrer "Bestimmung" als Gaumenschmaus an den Festtagen meist noch gequält und oft ohne Betäubung brutal hingerichtet werden, z. B. Gänse, Enten, Truthähne usw. Bei den Kühen, die uns derzeit aus mancher "Krippe von Bethlehem" friedlich anblicken, ist dies das ganze Jahr über Alltag. So werden z. B. die neugeborenen Kälbchen sofort nach der Geburt der Mutter weggenommen und in engste Boxen gesperrt, damit sich keine Muskeln entwickeln und das Kalbfleisch damit besonders zart wird. Drei Tage lang brüllen Mutter und Kind verzweifelt nacheinander, "dann ist Ruhe", so ein evangelischer Landwirt und zartes Kalbfleisch "mundet" besonders auch an Weihnachten ...

Durch die Tierquälerei der Kirchenchristen wird Jesus verhöhnt, denn er trat wie Buddha für die Freiheit von Menschen und Tieren ein. Er kam ja sogar unter "Ochs und Esel" in einem Stall zur Welt und warf später die Tierhändler aus dem Tempel, die dort Rinder, Schafe und Tauben zur Schlachtung angeboten hatten. Die Kirche und ihre gewissenlosen Theologen aber sprechen diesen sehr empfindsamen Geschöpfen die unsterbliche Seele und oft auch die Leidensfähigkeit ab. Und beim Schlachtschüssel-Essen beim Bauern oder Viehzüchter sind die Pfarrer und die Priester meist die Ehrengäste, und so mancher Amtsträger bekommt dort die "Ehre", in die erste Blutwurst beißen zu dürfen. Auch auf diese Weise dokumentieren die Würdenträger ihren Gegensatz zu Jesus. Und während Buddha und Jesus auch das Mitgefühl für die Tiere lehrten, bestimmt die Kirche den Menschen zum Herren über Leben und Tod der anderen Geschöpfe. Diese darf er dann z. B. zu bestialischen Versuchszwecken "gebrauchen" (Katholischer Katechismus, Lehrsatz Nr. 2417) und er soll sich sich die gesamte Erde (nach 1. Mose 1, 28) "untertan" machen, was er auf furchtbare Art und Weise gemacht hat und auch noch tut.
 
So entscheiden z. B. im kirchenchristlichen Abendland die Jäger und Jagdbehörden über die genaue Anzahl der Tiere, die in Wäldern und Feldern nach ihrer Meinung existieren dürfen und über die anderen, die erschossen werden. Doch wehe, die Überlebenden verhalten sich, z. B., wenn sie Hunger haben, nicht gemäß den Profit- und Lobby-Interessen der Menschen. Und so werden auch in dieser kalten Jahreszeit viele frierende Tiere (weil sie sich meistens kein dickes Fell mehr "anfressen" können) in freier Natur angeschossen bzw. umgebracht. Eine göttliche Schöpfungsordnung, die das Gleichgewicht in der Natur selbst regelt, wenn der Mensch das zulassen würde und wie es z. B. Jesus und manche östliche Religion lehrt, wird von der Kirche abgestritten. Haben Tiere Hunger und suchen sie im Wald oder auf einem Feld etwas zum Essen, gelten sie für die Kirchenchristen als "Schädlinge", welche die Jäger niedermetzeln müssen, denn selten ist der erste Schuss gleich tödlich. Angeschossene Tiere schleppen sich oft noch lange quälend durch den Wald oder verrecken z. B. mit aufgehackten Gliedern elendiglich in Fallen. Dies alles geschieht unter dem ausdrücklichen Segen beider großer Kirchen, sowohl der katholischen als auch der evangelischen. Nur zu den Festtagen heißt es vorüber gehend "Stille Nacht", solange man zum Schaden der eigenen Gesundheit das Fleisch der zuvor geschlachteten Geschöpfe in übergroßen Mengen verdaut. Und am nächsten Tag und in der nächsten Nacht wird wieder geschossen ...
Lesen Sie zum Thema Der Theologe Nr. 7: Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier.


Anmerkung: Die Verehrung der Geburt und der Hinrichtung von Jesus eignen sich auch deshalb gut für den kirchlichen Etikettenschwindel, da Jesus bei dem ersten Anlass noch nicht sprechen konnte und bei dem zweiten nicht mehr. In der Zwischenzeit ging er jedoch auf die Theologen und Priester seiner Zeit los und lehrte u. a.: "Weh euch, ihr Schriftgelehrten ..." (Matthäusevangelium, Kapitel 23).

 




8.1. / 31.8.2006 - Landratsamt Würzburg: Krieg gegen Wildschweine? - Vor ca. einem Jahr stoppte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine Sofort-Anordnung der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Würzburg für ein Massaker an Wildschweinen auf einem kleinen Stück Land bei Greußenheim in Unterfranken (siehe unsere Meldung vom 5.1.2005), das friedfertigen Landwirten gehört, welche die Jagd ablehnen. Nun ließen dort (wie bereits vor ca. einem Jahr) der katholische Jäger-Beamte Oswald Rumpel und sein katholischer Vorgesetzter, Landrat Waldemar Zorn einen Polizei-Hubschrauber im Tiefflug seine Runden drehen, um die Wildschweine - als Vorbereitung zu deren Jagd - zu zählen. Doch immer mehr Menschen nehmen das Verhalten der Jäger nicht mehr stillschweigend hin und protestieren; zuletzt in Würzburg 1000 Menschen, die für das "Ruhen der Eigenjagd" auf dem Gelände von Gut Greußenheim auf die Straße gegangen sind.

Der Hintergrund: Die Landwirte von Gut Greußenheim in Unterfranken verstehen sich als freie Christen, die im Einklang mit der Natur wirtschaften. Aus diesem Grund wollen sie auch nicht, dass auf ihren Wiesen, Feldern und in ihren Wäldern gejagt wird. Tiere, die dort Nahrung suchen, werden nicht als Schädlinge betrachtet, sondern ihnen wird der Teil der Ernte zugestanden, den sie brauchen, um zu überleben. Denn die Früchte, welche die Erde hervorbringt, sind auch für die Wildtiere gedacht. Die Landwirte lernen dabei auch, das Verhalten und die Sprache der Tiere zu verstehen. Ihre Erfahrung: Wo nicht gejagt wird, regelt sich die Population der Tiere zum Wohl von Landwirt und Tier von selbst, was auch Langzeitstudien europaweit bestätigen. Mit fundierten Beweisen und Materialien wurde bereits vor ca. einem Jahr ein "Ruhen der Eigenjagd" auf dem eigenen Land beantragt. Der Antrag schreckte jedoch die Jäger und Jagdsportler auf. Denn diese behaupten, nur durch massenhaftes Abschießen von Tieren kann die Schöpfung Gottes im Gleichgewicht gehalten werden. Und dafür bekommen sie seit Jahrhunderten auch den Segen der beiden Großkirchen.
 

Aus der Chronologie der letzten Wochen: Der letzte Hubschrauber-Tiefflug war nur die vorerst letzte Maßnahme einer Reihe von Anordnungen in den letzten Monaten:
Zunächst wurde der Antrag auf Ruhen der Jagd vom Landratsamt abgelehnt. Dann wurde in der Lokalpresse der verlogene Verdacht gestreut, bei "zu vielen" Wildschweinen könnten einige krank werden und evtl. Krankheiten in die Massentierställe der Umgebung hineingetragen. Dort werden v. a. Schweine und Rinder vor ihrer Schlachtung in furchtbaren Zuständen auf engstem Raum gehalten und gemästet, notfalls mit Pharmazie voll gepumpt (siehe unten). Dass es dieser Zustand ist, der die Tiere krank machen könnte, will man nicht so gern hören, denn es gilt als "normal".
Dann wurde gemutmaßt, es gebe im betroffenen Gebiet wohl "zu viele" Wildschweine, obwohl in vergleichbaren Revieren, in denen massiv gejagt wird, höhere Bestände vorkommen. Der permanente Jagdstress und die Zerstörung der Rottenstrukturen durch ständige Erschießungen lässt die Fortpflanzung der Tiere dort völlig aus dem Ruder laufen.
Schließlich hat man in den angrenzenden "Revieren" von Gut Greußenheim sogar die gesetzlich vorgeschriebenen Schonzeiten gestrichen. Um möglichst viele Tiere in die Jagd-Falle zu locken, wurde schließlich übermäßig Futter ausgestreut. Und darauf hin reisten regelrechte "Massakerbruderschaften" an und trafen sich zur Jagd an den Reviergrenzen.
Auch eine schwangere Bache (Leittier) wurde dabei wieder einmal erschossen, was die Rotte außer Kontrolle geraten lässt. Die Bache schleppte sich noch schwer verletzt auf das Gelände des Gutes, wo sie starb. Ein anderes Tier wurde tot aufgefunden, dem man zuvor den Kiefer weggeschossen hatte, so dass es nicht mehr essen konnte und deswegen verhungerte. Ein Sprecher des Hofgutes schreibt: "Man spekuliert offensichtlich auch darauf, dass durch die weiträumige Abknallerei entlang der Grenzen von Gut Greußenheim die Tiere auf dem Gelände von Gut Greußenheim Zuflucht suchen könnten", was wieder zum Vorwand genommen würde, um dort angeblich jagen zu müssen.
Dies wäre dann also ein Versuch gewesen, auf "hohe" Zahlen hinzuarbeiten, welche die Jäger-Lobby in den Behörden als Rechtfertigung bräuchte, um direkt auf das Gut eindringen zu können.
Eine offenbar "bewährte" Methode. Denn: "Bereits im vergangenen Jahr gingen dem damaligen Flug des Hubschraubers einige Tage lang besonders massive Jäger-Einsätze an den Grenzen des Hofguts voraus - evtl., um dann innerhalb der Grenzen so viele Tiere wie möglich vor die Kamera zu bekommen."

Der Sprecher des Hofgutes weiter: "Es geht darum, das Ausmerzen von Tieren als moralisch und die Achtung ihres Lebens als unmoralisch hinzustellen. Um diese Falschmünzerei aufrechtzuerhalten, scheut die Jägerlobby keine noch so zweifelhaften Anstrengungen. Dass sie im Fall von Gut Greußenheim auch noch von den Amtskirchen - die in alter Hubertusmessen-Tradition gemeinsame Sache mit den Jägern machen - und insbesondere von zwei Lusttötern mit religiösem Sendungsbewusstsein unterstützt werden, macht die Sache nicht besser ..."

Die Kirche beruft sich dabei auf die Bibel. "Macht euch die Erde untertan" (1. Mose 1, 28) heißt es dort oder: "Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter den Himmeln, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben" (1. Mose 9, 2). Mit Jesus von Nazareth, einem Freund des Lebens und auch der Tiere, und mit den großen Propheten des Alten Testaments hat das allerdings nichts zu tun. So verkündete schon der Prophet Jesaja ein Friedensreich auf dieser Erde, in dem Mensch und Tier miteinander in Frieden leben (Jesaja 11, 6-9). Doch wer Schritte in diese Richtung tun will, wird von den Kirchen als "Träumer" oder "Sektierer" bekämpft. Und dem Staat, der den Kirchen leider noch weit gehend hörig ist, fällt nichts Besseres ein, als mit unseren Steuergeldern Hubschrauberflüge zum Wohl der Jäger-Lobby zu finanzieren, während z. B. gerade in Kaschmir die ums Überleben ringenden Erdbebenopfer jeden Hubschrauber dringend brauchen könnten. 

Die Landwirte verstärken derweil die Bemühungen um das "Ruhen der Eigenjagd" auf ihrem Grund und Boden. Es wird doch wohl auch auf einem kleinen Fleckchen in Deutschland möglich sein, das Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus dem Jahr 1999, das ein solches Recht ausdrücklich bejaht, anzuwenden. Oder will Deutschland diese Rechtssprechung weiter ignorieren? 
Aktuell: Das Skandalurteil vor dem Verwaltungsgericht in Würzburg vom 7.12.2006: Jäger in Richterroben lehnen Ruhen der Eigenjagd ab.

Mehr zu den Vorgängen auf Gut Greußenheim bzw. Terra Nova lesen Sie unter www.lusttoeter.de
Lesen Sie dazu auch: Der Theologe Nr. 7 - Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier, v. a. Teil 4 - Antike: Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum

Lesen Sie auch, wie die Massentierhaltung und der Einsatz von Sexualduftstoffen in den Ställen wahrscheinlich auf das Fortpflanzungsverhalten von Wildtieren oder gar Menschen übergreift.

 




14.1.2006 - Deutschland kauft neue Tiertötungsmaschinen - Im Jahr 2001 bekam man bereits einen Vorgeschmack zukünftiger Massentötungen. Ca. 400.000 gesunde Rinder wurden geschlachtet und auf Scheiterhaufen verbrannt, um den wg. BSE eingebrochenen Rindfleischpreis durch Senkung des "Angebots" wieder zu heben. Jetzt droht die Vogelgrippe mit vorsorglichen Massentötungen weit größerer Mengen an gesunden Tieren, die in der Nähe von infizierten Tieren lebten. Dazu wurde jetzt in Oberding bei München eine mobile Massentötungsanlage vorgestellt: Drei Menschen gleichzeitig hängen die Tiere mit Füßen in die Maschine. Per Fließband werden diese dann in ein Wasserbad getaucht und dort mit Stromschlägen getötet. Als Ergänzung dazu hat alleine der Freistaat Bayern noch drei weitere Vergasungsanlagen angeschafft, wo unseren gefiederten Freunden mit CO2 der Garaus gemacht wird. Das "Positive" daran ist die möglicherweise mildere Todesart im Vergleich zum alltäglichen Normalfall, wo die Vögel, die für den Gaumengenuss des Menschen bestimmt sind, z. B. durch maschinelles Abreißen des Kopfes getötet werden. Oder wo man frisch geschlüpfte männliche Küken nicht nur vergast, sondern auch bei lebendigem Leib in der "Musmühle" zermalmt und zu Tierfutter verarbeitet: ca. 60 Millionen im Jahr; weil die "dumme" Natur offenbar nicht begreift, dass der Mensch weibliche Küken als "Nutztiere" braucht und keine männlichen.

PS: Das Töten in diesen barbarischen und immer roheren Ausmaßen ist nur möglich, weil die Kirche den Tieren von der Antike (Augustin) und dem Mittelalter der (z. B. Thomas von Aquin) bis heute die unsterbliche Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht. Deshalb gelten Tiere im kirchlich-abendländischen Rechtsverständnis auch als "Sachen" und nicht als Lebewesen. Doch wer weiß, wann diese immer brutaleren Verrohung auch wieder verstärkt Menschen zum Opfer fallen?

 




4.3. / 11.5.2006 - Kirchenchristliche Partei jetzt in der Regierung: Aufhebung der Reform zugunsten von Tieren. Die furchtbaren Quälereien gegenüber den Hühnern sollen weitergehen - Ein kleiner Lichtblick für die furchtbar gequälten Hühner war die Gesetzgebung der rot-grünen Bundesregierung. Nur noch bis Ende 2006 sollten die alten Legebatterien zulässig sein. Jetzt regieren aber wieder die sich auf das kirchliche "Christentum" berufenden Parteien CDU und CSU, so z. B. CSU-Mann Horst Seehofer in Berlin. Vor allem in Zusammenarbeit mit der CDU in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen wurde nun entschieden, die Reform wieder zu kippen. Und auch die SPD/PDS-Regierung in Mecklenburg schließt sich gleich an. Hühner müssen wieder wie bisher mit ca. 800 Quadratzentimeter Lebensraum auskommen (weniger als ein DIN-4-Blatt). Nur in der Höhe gibt man der geschundenen Kreatur gnädigerweise 15 cm mehr (von 45 cm auf 60 cm) und überschreitet damit sogar die EU-Mindesthöhe um einige Zentimeter. Doch ein Flattern ist für die Hühner auch bei dieser Höhe nicht möglich. Und auch die neu einzurichtenden Sitzstangen und Nestecken werden die Tiere wegen der qualvollen Enge wohl kaum nutzen können, und man wird vermutlich auch weiter den Hühnern die Schnäbel teilweise abschneiden (das so genannte Schnabel-Kupieren), damit sie sich aus Verzweiflung nicht selbst gegenseitig verletzen. Und die alten Käfige sollen sogar bis Ende 2008 in Gebrauch bleiben (Spiegel online, 4.3.2006 und 11.5.2006; vgl. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,415546,00.html). Die nächste Seuche ist vorprogrammiert ... Lesen Sie dazu Teil 4 des Theologen Nr. 7: Absturz in die Barbarei gegenüber den Tieren durch das kirchliche Christentum - In der Antike gab es noch eine hohe Ethik.

 




8.4.2006 - Kurz vor Ostern: Hinrichtungsmaschinen fehlerhaft - Massaker an Gänsen verlangsamt sich, Massentötungen von Lämmern planmäßig - Weil die neuen Hinrichtungsmaschinen (siehe oben) nicht richtig funktionieren, zieht sich die Massentötung in der von Vogelgrippe befallenen Zuchtfabrik in Wermsdorf/Sachsen in die Länge. Derweil kippte der von der CDU dominierte Bundesrat einige geplante Verbesserungen für die Tiere bei der grausamen Massentierhaltung von Hühnern. Die Hühnerbarone drohten zuvor mit Abwanderung nach Osteuropa, weil dort noch mehr gequält werden darf als in Deutschland.
Planmäßig laufen dagegen die Vorbereitung zur massenhaften Abschlachtung der Lämmchen für den Osterbraten. Zur angeblichen Ehre von Jesu Auferstehung essen v. a. Kirchenchristen nach dem Kirchgang bevorzugt Lammfleisch (das so genannten "Osterlamm"). Vor ca. 2000 Jahren wurden die Lämmchen etwa zeitgleich mit der Hinrichtung von Jesus zum Passahfest massakriert - mehr als nur ein Symbol. Denn aus antiken Schriften außerhalb der Bibel geht hervor: Jesus kam auch für die Tiere (siehe die Schrift
Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier). Zudem gilt: Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen (vgl. dazu die gleichnamige Schrift aus dem Verlag Das Wort: "Der Prophet", Ausgabe Nr. 16 http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=p016de&type=sampl).

 



 

27.4. / 9.5.2006 - "Jesus kam auch für die Tiere" - größter deutscher Ostermarsch in diesem Jahr in Würzburg - Die Sorge um den Weltfrieden hat in diesem Jahr zu Ostern nur wenige Menschen mobilisieren können. In Frankfurt waren es mit 1.000 Teilnehmern wohl die meisten, in Berlin zählte man 650, in Würzburg leider nur 65. Dafür kamen dort 1.300 Demonstranten zu dem von den Landwirten von Gut Greußenheim angemeldeten Demonstrationszug unter dem Thema "Jesus kam auch für die Tiere" (900 blieben nach Polizeiangaben auch während der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz). Damit fand in diesem Jahr in Würzburg der größte Ostermarsch der Bundesrepublik stand. Leider wurde dieses Ereignis in Presse, Hörfunk und Fernsehen so gut wie totgeschwiegen. Nicht einmal dem Lokalblatt Main-Post war die größte Demonstration, die in Würzburg in letzter Zeit stattgefunden hat, ein Artikel wert. Lediglich im dort turnusmäßig erscheinenden Bericht der Würzburger Polizei erschienen 12 schmale und wenig aussagekräftige Zeilen. Dafür stehen in der Main-Post seitenweise positive Artikel über die Pfarrer der Umgebung und das Tun in ihren Pfarreien, auch wenn nur sehr wenige Personen an diesen Ereignissen beteiligt sind.
Die demgegenüber 1.300 von den Medien verschwiegenen Demonstranten setzten sich u. a. für die Abschaffung der Jagd ein und wiesen auf das grausame Leid der Tiere gerade vor den kirchlichen Feiertagen hin, zu denen sie geschlachtet werden. Mit Hinweis auf die entsprechende Lehre von Jesus, die in den apokryphen Schriften außerhalb der Bibel nachzulesen ist, plädierten sie auch für eine vegetarische Ernährung.
Zum Thema "Jesus kam auch für die Tiere" lesen Sie z. B. auch im "Theologen Nr. 7":
Jesus war Vegetarier

      



 

24.6. / 28.6.2006 - CSU-Regierung beschließt erneut Mord an dem Bären. Was hat es damit zu tun, dass Bruno weder katholisch noch evangelisch ist? - Ein freilaufender Bär im katholischen Bayern ist für die Kirchenchristen in der Regierung ein Bär zuviel. Europaweit sorgte die Intelligenz des Tieres in den letzten Wochen für Bewunderung. Doch die Kirchen sprechen (anders als viele andere Religionen) jedem Tier die unsterbliche Seele ab und behaupten, das 5. Gebot ("Du sollst nicht töten") gilt nicht gegenüber Tieren. Die Folge: Eine beispiellose Bestialität gegenüber der Tierwelt, die auch dazu führte, dass Wildtiere im Laufe von Jahrhunderten panische Angst vor dem Schlächter und Jäger "Mensch" entwickelt haben. Die Kirchenchristen haben aus dieser schlimmen Entwicklung abgeleitet, dass diese Angst "normal" sein müsse. Und ein Wildtier, dass sich wie Bruno menschlichen Siedlungen nähere (weil es vielleicht ein Freund der Menschen sein möchte), könne deswegen nicht "normal" sein und müsse schon deshalb vorsorglich ermordet werden. Doch die Intelligenz des Bären, mit der er sich in den letzten Wochen seinen Jägern und Fängern entzogen hatte, zeigte, dass Tiere vielleicht doch mehr sind als seelenlose Abschussobjekte für die menschlichen Herren über Leben und Tod. Auch wäre es wenigstens ein kleiner Ansatz für ein positives ethisches Verhalten, wenn man den Bären für diese Leistung mit der Freiheit belohnen würde.
Der italienische Wild-Experte Alberto Stoffela von der Forstbehörde Italiens erklärt: Auch in Italien habe es mit Bruno Zwischenfälle gegeben, "aber das wurde toleriert". In Italien wurden Braunbären sogar wieder angesiedelt, obwohl bei einer Begegnung mit einem Menschen auch in Italien ein Risiko nie zu 100 % ausgeschlossen werden kann. Erst in Deutschland sei der Bär zum nationalen "Problem" geworden (Main-Echo, 24./25.6.2006).
Die Gnadenlosigkeit und Brutalität der bayerischen Behörden könnte auch einen unbewussten religiösen Hintergrund haben. Denn dem Tier fehlt leider etwas Wesentliches: Der Bär ist nicht getauft und ist deswegen weder katholisch noch evangelisch. Folglich könne er auch später nie den Himmel betreten (PS: In der "ewigen Seligkeit" soll man zwar alle 265 Päpste wieder treffen, aber kein einziges Tier). Und kann es dann so schlimm sein, ihn gleich umzubringen? "Wenn ... der Bär einem Jäger vor die Flinte laufe, solle der abdrücken". Mit diesen Worten brachte Roland Eichhorn vom Umweltministerium aus dem bayerischen Behörden-Jagd-Staat den angekündigten Tiermord auf den Punkt (ddp, 25.6.2006). Ein Tier muss sich nach kirchlicher Lehre dem Menschen gnadenlos unterwerfen: als Schlachtvieh, Versuchstier, Jägerbeute, Sonntagsbraten, dressiertes Haustier - und wehe, es versucht, aus der Reihe zu tanzen. Die Kirche kennt - wenn überhaupt - nur eine "Freiheit" für den Menschen.
Und es waren leider schon oft Deutsche, die aus ihrem Unterbewusstsein heraus die Muster-Söhne der Kirche sein wollten. So wird auch der Hofstaat im Vatikan zu einem großen Teil mit deutschen Millionen und sogar Milliarden bezahlt. Die katholische Kirche bekommt in Deutschland nämlich Milliarden-Geschenke vom Staat (vgl. www.stop-kirchensubventionen.de) und kann deshalb so viel Geld in den Vatikan weiter leiten.
In der Kirchen-Christenheit sind zudem die Massaker an den Tieren selbstverständlich. Deshalb wehe dem Tier, wenn auch nur ein Mensch Angst hat, dass ihm durch das Tier eventuell nur ein Haar gekrümmt werden könnte, auch wenn das Tier sich vielleicht nur wehrt ...
Lesen Sie dazu auch: Der Theologe Nr. 7, Ausgabe Nr. 4: Tragödie für die Tiere - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum
 

Der Soinsee - Hier nahm Bruno zwei Tage vor seinem Tod ein letztes Bad.

Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt. (Leo Tolstoi)

 



26.6. / 6.8.2006 - Minister Werner Schnappauf schnappte zu - Bayern wieder "bärenfrei" - Bruno am oberbayerischen Spitzingsee bei Schliersee erfolgreich abgeknallt - Jede auch nur theoretische "Gefahr" scheint nun gebannt: Bayern und damit Deutschland ist nach über 170 Jahren wieder "bärenfrei". Früher galten Städte, Dörfer und ganze Landstriche zeitweilig auch als "ketzerfrei", später als "judenfrei". Man verschleppte bzw. ermordete zuvor die betreffenden Menschen. Und es gibt makabre Parallelen zwischen den getöteten Anhängern religiöser Minderheiten und den getöteten Tieren: Beide sind weder katholisch noch evangelisch, und beide gelten als "gefährlich".
Die Leiche Brunos soll nun ins Museum nach München kommen. Man könnte ihn dort z. B. als Triumph der menschlichen Waffentechnik über die Natur ausstellen. Das junge Tier hatte mangels schlechter Erfahrung noch wenig Angst vor der Bestie Mensch und galt deshalb als "verhaltensauffällig". In Italien hatte die Bärenfamilie nämlich das Zutrauen von Menschen gewonnen und ließ sich von ihnen z. B. füttern.
Doch in im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers in Bayern gelten andere Sitten. Und leider war der Braunbär hier nicht "zu Gast bei Freunden", wie es in diesen Tagen anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft immer heißt, sondern überwiegend bei Feinden oder bei Menschen, die durch ihr Verhalten seinen Tod mit verursachten. Z. B. lief der Wirt des Rotwandhauses am 25. Juni 2006 schreiend auf den Bären zu, und er erklärte anschließend: "Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er sich vor uns fürchtete" (Bild, 26.6.2006). Dann rief der Wirt die Polizei, und das Landratsamt Miesbach schickte das Exekutions-Kommando los (vgl. die Exekutions-Kommandos des Landratsamtes Würzburg). Erfahrene Jäger oder Wildtierexperten mit Narkosegewehren schickte man bewusst nicht mit, obwohl dies ohne weiteres möglich gewesen wäre. Denn der Bär musste nun sterben, so der Beschluss des verantwortlichen Ministers Werner Schnappauf. So schrieb auch Dr. Jürgen Lange, der Vorsitzendes des Zoos in Berlin: "Auch überrascht, dass Bayern die eigenen Fachleute für Wildbiologie und Wildtiermanagement und vor allem aus dem Münchner Zoo anscheinend nicht zu Rate zieht, obwohl gerade sie über große Erfahrung im Umgang mit Blasrohr und Betäubungsgewehr verfügen" (Der Tagesspiegel, 28.6.2006).
Am Montag den 26. Juni 2006 um 4.50 Uhr war es dann so weit. Bruno wurde auf der Kümpflalm am Fuß der Rotwand (Gipfel auf 1884 m) nahe dem Spitzingsee im bayerischen Mangfallgebirge von seinen vermutlich katholischen Häschern gestellt. Dann schnappte das Todeskommando vom katholischen Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) zu, und der Bär wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Bayrischzell abgeknallt. Waidmanns Heil und Waidmanns Dank!
Später erfuhr man etwas mehr über die Vorgeschichte: Am Tag zuvor wurde der verängstigte Bär von Touristen bereits in Richtung Gebirge getrieben. Und im nachhinein ist es sehr verwunderlich, dass es wochenlang angeblich nicht gelungen sei, den Bär lebend zu fangen. Als der römisch-katholische Minister als Herr über Leben und Tod dann das Todesurteil verkündet hatte, brauchte es auf einmal nur ein paar Augenblicke, da war der Bär auch schon tot, angeblich "schmerzlos". Das kann sehr bezweifelt werden, da die Jäger in Deutschland z. B. Deformationsgeschosse verwenden, die sich erst im Körper des Tieres ausweiten und einzelne Stücke der Eingeweide aus dem Körper heraussprengen. Dies "hilft" dazu, ein verwundetes Tier "dank" "verlorener" Körperteile (so genannte "Pirschzeichen") leichter zu finden.
Der sofortige Tod Brunos brachte selbst den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ins Grübeln (siehe http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423705,00.html) Nicht einmal den ersten Tagesanbruch nach dem Todesurteil hat der Bär überlebt. Mittlerweile pfeifen es sprichwörtlich die Spatzen von den Dächern, dass interessierte Kreise womöglich von vorneherein darauf abzielten, Bruno gar nicht zu betäuben und zu fangen, sondern zu töten und dass sie entsprechend schon lange in diese Richtung die Fäden zogen. Und der WWF  = World Wildlife Fund in Deutschland und Österreich, der zusammen mit den Kirchen den Todesschwadronen vom Spitzingsee das moralische Alibi gab, könnte sich nun überlegen, ob er sich nicht umbenennen will in World Wildkill Fund Germany. Der Präsident des italienischen WWF sprach zwar von einem "Akt der Barbarei" (Focus online, 26.2.2006). Doch der deutsche WWF wies im Gegensatz dazu schon Ende Mai darauf hin, dass der Abschuss "gerechtfertigt sein kann" (wwf.at, 22.5.2006). Und nach Überzeugung des WWF in Österreich war die Tötung angesichts des Verhaltens des Tieres tatsächlich gerechtfertigt. "Bruno war nach unserer Einschätzung bereits ein Risiko-Bär", sagte die österreichische WWF-Sprecherin Susanne Grof (www.stern.de, 26.6.2006). Und angesichts der Schlussfolgerungen, die man aus dieser Meinung dann zog, bereut so mancher Tierfreund bereits, dieser Organisation jemals etwas gespendet zu haben.
Lesen Sie dazu auch:
Der Theologe Nr. 7, Ausgabe Nr. 4: Tragödie für die Tiere - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum
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Und: Wo die Tiere nicht erschossen oder geschlachtet werden: www.gabriele-stiftung.de
Und: Initiative zur Abschaffung der Jagd unter www.abschaffung-der-jagd.de

Der letzte Blick von Bruno. Er richtet sich noch einmal auf und blickt Richtung Süden, wo seine Familie wohnt. Unten die Kümpflalm. Dort hatte sich das Exekutionskommando verschanzt.
 



28.6. / 2.7.2006 - "Wo sich Menschen ausbreiten, müssen andere Kreaturen weichen. Das ist die Botschaft, die hinter Brunos Tod steckt," schreibt die Stuttgarter Zeitung (27.6.2006). Die "Krone der Schöpfung" nimmt allen anderen Lebewesen knallhart den Lebensraum. So findet derzeit auf dem Planeten Erde ein gigantisches Artensterben statt, weil der Mensch in manchen Ländern jeden Quadratmeter für sich und seine eigensüchtigen Interessen beansprucht und anderen Geschöpfen höchstens ein kleines Gehege im Zoo gönnt. Ein Beispiel ist Deutschland, wo in freier Natur auf jedem Fleckchen Erde Tiere gejagt und getötet werden müssen. Besonders empörend für den Menschen ist es, wenn ein Tier Hunger hat und z. B. auf einem Feld etwas isst. Erst wenn der "Schädling" "erschossen" ist, lehnt sich der Mensch wieder zufrieden zurück. Die Kirchenchristen berufen sich dabei auf die Bibel, in der es heißt: "Frucht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden; in eure Hände seien sie gegeben" (1. Mose 8, 2). Doch das ist keine Erlaubnis zum barbarischen Abschlachten, sondern ein Fluch über den Menschen.
Eine kleine Ausnahme im Umgang zwischen Mensch und Wildtier war das Wiederansiedlungsprogramm für Braunbären in Italien, von wo die Familie Brunos stammt. Doch leider lernten die Bären nicht, wo sich die Nordgrenze Italiens befindet und dass sie außerhalb möglicherweise in ihren Tod laufen.
Mittlerweile wurden auch die ersten Unwahrheiten bzw. Lügen über den gewaltsamen Tod des Bären in Bayrischzell nahe des bayerischen Luftkurortes Schliersee im Landkreis Miesbach aufgedeckt. So wurde er nicht von nur einer Kugel gezielt getötet, sondern mindestens von zwei Kugeln getroffen: Die erste Kugel zerriss die Leber: "Der Leberschuss führte zu einem massiven Schock", erklärte der Tiermediziner Professor Henning Wiesner. Eine zweite Kugel zerfetzte dann seine Lunge, und die einzige unabhängige Zeugin, die Bäuerin Doris H., hörte noch einen dritten Schuss. Und: "Töteten Bruno doch drei Kugeln?" fragen sich auch anerkannte Fachleute (Bild, 28.6., 1.7.2006). Dr. Ulf Christian Hellinger, Fachreferent für Veterinärmedizin und Wildbiologie, erklärt den Obduktionsbericht. "´Ein Blattschuss war das nicht. Dafür sitzen die Schüsse zu weit hinten. Ich nehme an, dass der erste Schuss in die Leber gegangen ist. Bruno war nicht sofort tot, hat sich offenbar noch bewegt, vielleicht sogar gedreht, weil der zweite Schuss in der anderen Seite steckt. Dieser zweite Schuss war also kein Sicherungsschuss, er ist nachgesetzt worden, weil der Bär noch nicht ganz tot war ... Es muss einige Sekunden gedauert haben, bis der Bär verblutet war.` Der Experte fragt sich auch, was für Munition verwendet wurde. Die Behörden verraten es bisher nicht. Fakt ist: Bei einem starken Kaliber müsste das Projektil auch den Tierkörper durchschlagen. Hat es aber nicht. Ein Münchner Wildtier-Experte vermutet, dass eine Polizeiwaffe benutzt wurde: ´Die mangelnde Durchschlagskraft der Geschosse weist darauf hin`" (1.7.2006). Waidmannsheil und Waidmanns Dank.
Die Regierung Italiens hat mittlerweile bei der Europäischen Union in Brüssel offiziell gegen das Verhalten Bayerns protestiert. Und der Schweizer Tagesanzeiger bedauert, dass sich Bruno nicht zum Heilfasten begeben hat, um die Behörden des bayerischen Behörden-Jagd-Staates milde zu stimmen. Und mittlerweile ist auch der Protest in Deutschland selbst stärker geworden. So demonstrierten in Berlin am 1.7. bis zu 300 Personen gegen die Erschießung Brunos und für die Abschaffung der Jagd (siehe auch www.abschaffung-der-jagd.de). Und in Schliersee beteuern inzwischen die Bürger, mit der Erschießung nichts zu tun zu haben.

- Lesen Sie dazu auch die Aufsehen erregende urchristliche Schrift "Der Mord an den Tieren ist der Tod des Menschen" aus dem Verlag Das Wort, gratis erhältlich auch über den Theologen.
- Siehe dazu auch die Meldung über den Behörden-Krieg gegen die Wildschweine an einem anderen Schauplatz im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers.
- Vgl. die weiteren Meldungen über das Todesurteil gegen Bruno und seinen Tod vom 24.6.2006. und vom 26.6.2006.

 



6.7. / 6.8. / 3.12.2006 - Die Hinrichtung von Bruno und die Fußball-Weltmeisterschaft - Eine Bären-Symbolik zum Nachdenken - Leben durfte der Bär, der sich nach Deutschland wagte, hier nicht, aber als Leiche gibt man ihn nicht an die Italiener zurück. Der erschossene kindliche Braunbär (der noch nicht einmal geschlechtsreif war) stammt aus dem Adamella-Brenta-Park im zu Italien gehörenden Südtirol, und die Italiener wollen ihr "Kind" deswegen jetzt auch zurückhaben. Doch Bayerns römisch-katholischer Umweltminister Werner Schnappauf aus dem Kabinett von Edmund Stoiber (CSU) verhöhnt die Italiener, sie hätten das Wildtier nicht richtig "erzogen" (Main-Echo, 14.7.2006), und er besteht darauf, dass die bayerischen Bären-Killer das Eigentumsrecht auf die Leiche haben. In Italien gibt es weitere ca. 30 Bären, die dort in freier Natur leben dürfen (und im kleinen Slowenien sogar 500 (!) Bären) - es ist ein Teil eines EU-Projekt zur Erhaltung bedrohter Tierarten in Europa mit dem Namen "Life Ursus". Entsprechend wütend sind jetzt die Italiener: "Eine Europäische Union, die die ganze Welt auffordert, geschützte Arten zu retten und dann mit Gewehren einen Bären abknallt, ist einfach nicht glaubwürdig", so der italienische Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio. Und auch bei der EU-Kommission in Brüssel ist man sauer auf die Deutschen. Es könne nicht sein, "dass man den Bären erst ein freies Leben ´bezahlt`, um sie dann abzuschießen, nur weil sie tun, was man ihnen ermöglichen wollte; ein artgerechtes Leben zu führen" (Main-Post, 6.7.2006). In diesem Zusammenhang wurde auch betont, dass Bären sich überwiegend vegetarisch ernähren (zu 75 % von Pflanzen, Wurzeln und Kräutern), evtl. betroffene Landwirte würden "entschädigt". Doch es darf auch niemanden verwundern, wenn ein seit Wochen und Monaten dauernd gehetzter Jungbär im Stress einmal "untypische" Verhaltensweisen zeigt. Das bayerische Todeskommando war auf jeden Fall ein klarer Verstoß auch gegen das deutsche Tierschutzgesetz.
Die bayerische Behörden-Jagd-Staat hatte zuvor zwar gebirgsungeübte finnische Bärenfänger eingesetzt (so machte z. B. einer der Hunde in den Bergen schlapp), die eigenen Wildtier-Experten und die Spezialisten für Betäubung jedoch nicht einbezogen. Außerdem wurde nach dem Todesurteil durch die überwiegend katholische CSU-Stoiber-Regierung nicht einmal der Versuch unternommen, den Jungbären mit einem Narkose-Gewehr zu betäuben. Man wendete eine in der Tradition vielfach "bewährte" Methode an, wonach das, was Probleme macht, was vielleicht ein Anstoß zum Umdenken sein könnte, einfach ausgemerzt wird.
Dass der Bär auch noch während der Fußball-Weltmeisterschaft ermordet wurde, in der Deutschland immer wieder seine Gastfreundschaft betonte, hat zusätzlichen Symbolgehalt. Nach einem Bericht des Tagesspiegels in Berlin (27.6.2006) sah der bekannte Sportkommentator Waldemar Hartmann mit dem gewaltsamen Tod des jugendlichen italienischen Bären auch die Weltmeister-Hoffnungen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gestorben: "´Nachdem jetzt der Bär tot ist, hat man auch die Seele des deutschen Fußballs erschossen`, sagte Hartmann der Münchner Abendzeitung. Seiner Ansicht nach sind die Zusammenhänge zwischen dem Bären und einem deutschen Weltmeistertitel ´sehr klar`. So trage sowohl der Endspielort Bern 1954 als auch Berlin 2006 einen Bären im Wappen." Und auch Kalifornien, wo Bundestrainer Jürgen Klinsmann wohnt, habe ein solches Tier auf seiner Flagge. Diese Bären-Symbolik könnte zumindest dazu beitragen, dass der behördliche Tiermord-Skandal vom Schliersee in der Fußball-Euphorie nicht untergeht.
Die italienische Fußball-Nationalmannschaft besiegte die deutsche bekanntermaßen mit 2:0 und besiegelte damit die Prophezeiung von Sportreporter Hartmann. Als Ausgleich für den Tod Brunos wurde die deutsche Nationalmannschaft gleich dem Bär mit zwei gezielten Schüssen waidgerecht und leider nicht schmerzfrei erlegt. Und dafür bestritten die Italiener in die "Bärenstadt" Berlin das Endspiel und holten sich den Fußball-Weltmeister-Titel. Denn bei unseren südlichen Nachbarn darf wenigstens das Wappentier der deutschen Hauptstadt leben (wenn auch viele andere Tiere genauso wenig wie in Deutschland).
 



9.7. / 13.7.2006 -
Bruno darf nicht vergessen werden - Es gibt den Bär Bruno, der unbekümmerter war als im "Behörden-Jagd-Staat" Edmund Stoibers geduldet, obwohl er immer vor den Menschen davon gelaufen ist. Es gibt das Reh Bruno, das sich erdreistet, die deutsche Forstwirtschaft durch Knabbern an einem Baum zu schädigen. Dann ist das noch das Schwein Bruno, das auf engstem Raum bis zur Schlachtung vegetieren muss und nie die Sonne sehen darf. Es gibt Bruno, die Versuchstier-Maus, Bruno, den kräftigen Ochsen, der gerade für das Münchner Oktoberfest gemästet wird und Bruno, den Fuchs, der in einer Jäger-Sprengfalle schreiend verreckte, als er auf Nahrungssuche für seine Welpen war und noch viele mehr. Weltweit 45 Milliarden Tiere werden pro Jahr vom Mensch, der "Krone der Schöpfung",   (überwiegend bestialisch) ermordet, obwohl das Gebot "Du sollst nicht töten" auch gegenüber den Tieren gilt.
Lesen Sie auch, warum diese Entwicklung z. B. in Europa so möglich war in: Der Theologe Nr. 7, Teil 4   -  Weitere Meldungen zu Bruno am 6.7.   28.6.   26.6.   24.6.
 



14.7. / 6.8.2006 -
Angebliche "Problemmutter" - Jetzt planen Exekutions-Experten die Hinrichtung von Brunos Mutter - Einem Bericht von www.prowildlife.de vom 14.7.2006 zufolge haben sich dieselben Hintermänner, "die schon den Abschuss von Bruno befürwortet hatten", bei einem Koordinationstreffen am 6. Juli in Trient als nächste Aktion für die Exekution der achtjährigen Bärin Jurka gefordert, weil auch sie für "Probleme" verantwortlich sein soll. "Sie würde, so die Begründung, auch ihre derzeitigen Jungtiere zu potenziellen ´Problembären` erziehen", so heißt es in dem Bericht wörtlich. Es handelt sich dabei anscheinend um die römisch-katholischen WWF-Leute aus Österreich (siehe oben). Die Ermordungs-Experten geben jedoch zu, dass Brunos Mutter deshalb zur "Problem-Mutter" geworden sein soll, weil sie von Jägern mit Gummigeschossen und Knallkörpern traktiert wurde und aus dieser Bekämpfung durch den Menschen lernte, "nie an einen Ort zurückzukehren, sondern weiter zu ziehen". Dieses Verhalten habe sie auch Bruno beigebracht, der deswegen seinen Häschern immer wieder entwischt sei. Doch jetzt wollen die Bären-Exekutions-Experten des WWF der Familie Brunos an den Kragen, offenbar frei nach dem Motto: "Tötet die Bären, denn wir Menschen sind die Herren über Leben und Tod." Doch der von den Kirchen als "Krone der Schöpfung" ausgezeichnete Mensch kann immer nur töten, und ist nicht einmal in der Lage, einen einzigen Floh neu zu schaffen oder zum Leben zu erwecken. So sollte man ihn besser nicht als "Herren über Leben und Tod" bezeichnen, sondern nur als "Meister des Todes". Doch woher nimmt er sich dann das Recht, seine Mitgeschöpfe allesamt zu malträtieren und umzubringen? Das Recht gibt ihm die Kirche, die alle Menschen der Erde zur Unterwerfung unter ihre Lehre und ihren Papst auffordert (siehe z. B. hier eines der betreffenden Dogmen). Während das ursprüngliche 5. Gebot "Du sollst nicht töten" auch die Tiere einschloss, spricht die Kirche den Tieren die unsterbliche Seele ab, erklärt sie zu nicht leidensfähigen Geschöpfen, gibt sie der "Herrschaft des Menschen" preis (Katechismus Nr. 2417) und isst bzw. "frisst" sie zu Millionen auf.

Und so höhnte der Tier-Experte der römisch-katholischen Kirche, der Kapuziner-Abt "Bruder Paulus" aus Frankfurt am Main z. B. am 22.3.2003 in Bild: "Unter Gefühle verstehe ich Sympathie, Schuld, Verzeihung, Gewissen, Barmherzigkeit, Liebe. All das kann ein Tier nicht empfinden." Was Menschen als ein "Gefühl" [eines Tieres] deuten, sei ein Instinkt bzw. eine "Körperreaktion" bzw. andressiertes Verhalten, und auch eine Seele hätten die Tiere nicht, denn: "Seele heißt ´Nein` sagen können. Und ein Tier kann nicht entscheiden." Aus diesem Grund untersagt der katholische Katechismus auch dem Menschen, einem Tier die Liebe zuzuwenden, "die einzig Menschen gebührt" (Nr. 2418).

Der Prophet Jesaja schreibt in seiner Friedensreich-Vision, dass die Jungen von Kuh und Bären zusammen spielen und in Frieden mit dem Menschen leben (11, 7-8). Und der Prophet Hosea spricht von einem "Bund" Gottes mit den Wildtieren am Ende der materialistischen Zeit, so dass der Mensch keine Angst mehr vor ihnen zu haben braucht (2, 20). Das todeswürdige Verbrechen von Bruno war, dass er bereits damit angefangen hat, die Prophezeiung zu erfüllen, nämlich den Menschen zu vertrauen und sie nicht mehr zu bedrohen. Doch so etwas dürfe nie sein, so die deutschen Behörden, v. a. im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers in Bayern. Wenn ein Bär anfängt, dem Menschen zu vertrauen, dann müsse er hingerichtet werden.
Vor diesem Hintergrund fand auch die Demonstration am 5.8.2006 in Schliersee statt (siehe www.abschaffung-der-jagd.de)
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14.7. / 6.8.2006 -
Nachruf: Hat sich der letzte Bär geopfert? - Es erinnert fast an den Kino-Hit Der letzte Samurai, was sich in Schliersee bzw. Bayrischzell in den Morgenstunden des 26.6.2006 zutrug, und es soll auch auf dieser Seite dokumentiert werden. Das Magazin Focus veröffentlichte schon am 3.7.2006 Details über die Ermordung des ersten Bären in Deutschland seit 170 Jahren. Vier Männer bildeten das Exekutions-Kommando, um das Todesurteil des Behörden-Jagd-Staates von Edmund Stoiber zu vollstrecken, darunter ein Oberkommissar aus dem bayerischen Oberland und ein Beamter des Landratsamtes Miesbach. Die Sennerin der Kümpflalm weigert sich zunächst, das Exekutions-Kommando in die Hütte zu lassen. Doch der Polizist zeigt seinen Dienstausweis, und "ein anderer Beamter erklärt, dies sei ein ´behördlich angeordneter Einsatz`." Sie muss die Alm öffnen.
Die Jäger verteilen nun viel Honig auf dem Gelände und ein totes Schaf. Gegen 4 Uhr am Morgen kommt Bruno in friedlicher Absicht, weil er etwas essen will. Der Polizist sieht ihn und schreit "Der Bär ist da". Bruno rennt davon, "prescht den Hang Richtung Auerspitze hoch" und zeigt seinen Mördern dadurch, dass sie nichts von ihm zu befürchten haben. Mittlerweile haben die Männer des Exekutions-Kommandos ihre Gewehre geladen.
Und dann das Ende: Der Bär steht etwa 150 Meter oberhalb der Hütte auf einer Wiese. Jetzt flieht er nicht mehr, obwohl er es könnte. Er richtet sich auf den Hinterbeinen in seiner ganzen Größe auf, wendet den Schützen und ihren Gewehrläufen edel und stolz seine breite Brust zu. Er hat keine Seele, so lehrt die Kirche (siehe oben). Ihn zu ermorden, sei keine Sünde. Seine Killer kauern sich am Fenster der Almhütte. Dann drücken sie zwei oder dreimal mit ihrem Finger am Abzug. Gegen die Kugeln hat Bruno keine Chance. Er hat das unwürdige und am Ende barbarische Treiben gegen ihn beendet und sich geopfert. Nach der Lehre der Kirche wird er nie den Himmel betreten.

Weitere Meldungen zu tierfeindlichen Barbarei in Bayern: 14.7.    9.7.    6.7.    28.6.    26.6.    24.6.
Lesen Sie auch: Auf Brunos Spuren: Wanderung zum Tatort zwischen Schliersee und Rotwand
 



12.9.2006 - Papstbesuch: Gammelfleisch bzw. Ekelfleisch für die Pilger? - Vgl. dazu in Der Theologe Nr. 7 das Thema Kirche und Tiere: Absturz in die Barbarei; Am 11.9.2006 beim Treffen mit dem Papst in Altötting gab´s Schweinebraten. Welche Tiere an den anderen Tagen "geopfert" wurden, ist nicht bekannt. Doch die Bewirtung der Journalisten im Pressezentrum war auch "vom Feinsten". Währenddessen ist nicht auszuschließen, dass für das einfache katholische Fußvolk von einem katholischen Betrieb u. a. "Gammelfleisch" serviert wurde. Bei einer Firma, die 7.000 Pilger auf dem Islinger Feld versorgte, wurden nämlich "Anfang der Woche" 660 kg verdorbenes Fleisch gefunden. "Wie die Polizei und das Veterinäramt Ansbach am Mittwoch mitteilten, waren die Spanferkelhälften, Haxen, Wurstwaren, Grillhähnchen und Rollmöpse auf einem Volksfest in der Oberpfalz übrig geblieben und sollten auf einem Fest in Baden-Württemberg verkauft werden. Der Leiter des Veterinäramts Ansbach, Hans Moser, sagte, das Fleisch sei während der Fahrt in Plastikwannen gelagert und nicht gekühlt worden. Es habe bereits gestunken und sei zum Teil ´verfärbt und schmierig` gewesen" (Focus online, 14.9.2006). Hinweise, ob auch auf dem Islinger Feld dabei "verdorbenes Fleisch serviert wurde, gebe es bislang aber nicht, teilte die Staatsanwaltschaft Regensburg mit."
 

"Hatte nicht schon der junge Theologieprofessor Ratzinger, damals also noch nicht Bischof, Kardinal oder Papst, in seinen Vorlesungen vor seinen Theologiestudenten vollmundig getönt, es könne dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren, als geschossen zu werden und auf dem Teller des Menschen zu landen, denn damit erfülle das Tier seine Bestimmung, die der Schöpfergott ihm zugeteilt habe." (Der ehemalige katholische Theologieprofessor Hubertus Mynarek in: Papst ohne Heiligenschein, Sonderdruck, Odernheim 2006, S. 4)
 

 



23.10. / 27.10.2006 -
Planen deutsche Waldbesitzer die Ausrottung des Rotwilds? - Während der Mensch weltweit die Lungen des Planeten Erde, den Regenwald, vernichtet und damit zehntausendfaches Artensterben sowie den ökologischen Zusammenbruch der Zivilisation und millionenfachen Tod und Siechtum vorantreibt, geht es auch in deutschen Wäldern immer brutaler zu. Obwohl die Mutter Erde Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen sein soll, maßen sich die Menschen in der kirchenchristlichen Tradition gemäß 1. Mose 1, 28 ("Macht euch die Erde untertan") und 1. Mose 9, 2 ("Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden") die absolute Herrschaft über die Natur und ihre gnadenlose Ausbeutung für ihren Profit an. "Der Wald muss Gewinn abwerfen", so z. B. der Revierleiter der römisch-katholischen Stiftung Juliusspital in Würzburg (Main-Post, 23.10.2006). Geschmälert wird dieser Gewinn nach Meinung von ausschließlich profitorientierten "Waldbesitzern" vor allem von Rotwild (Hirschen) und Rehen, die sich im Wald vor den Jägern verstecken müssen und dort natürlich auch etwas zum Essen brauchen.
 
Millimetergenau wird von den "Experten" dabei jeder Baum danach abgesucht, ob vielleicht ein Hirsch oder Reh daran geknabbert hat. Die Untersuchungen sind die Vorarbeiten für die Hinrichtungsquoten der Wildtiere, die im Anschluss daran festgelegt werden. In diesem Zusammenhang wurden zuletzt sogar Forderungen laut, Rotwild nur noch "in eigens definierten Rotwildgebieten zu dulden" (Main-Post, 23.10.2006). Praktisch heißt das: Hirsche, Hirschkühe und ihre Kälber würden - wie so viele Wildtierarten vorher - in freier Natur ausgerottet und nur noch in bestimmten Revieren oder Wildparks ertragen. Nur dann, so die dahinter stehende Logik, würde das Holz der Bäume den maximalen Profit abwerfen. Die Logik ist die gleiche wie bei der Vernichtung des Regenwalds in anderen Erdteilen: "Profit für den menschlichen Nutzer, Leiden und Tod der Tiere sind egal, und ´Nach mir die Sintflut`".

Dabei sind Hirsche und Rehe (Rotwild und Rehwild) von Natur aus gar keine Waldtiere. Sie lieben die Weite von Feldern und Wiesen und würden dort auch Nahrung maßvoll zu sich nehmen (nur das Nötigste - im Gegensatz zur Völlerei des Menschen und seiner maßlosen Überproduktion von Fleischbergen und Ekelfleisch). Doch auf jedem Quadratmeter lauern den Tieren in Deutschland die Jäger auf - am Tag und in der Nacht und fast zu jeder Jahreszeit. Und ausschließlich profitorientierte Landwirte und Waldbesitzer gönnen den Tieren im übertragenen Sinn "kein Körnlein", weil sie dieses dann nicht mehr verkaufen können. Deshalb wird ständig nach den Jägern geschrieen, weil ein Tier, das etwas isst, automatisch als "Schädling" gilt. Und mögliche "Futterwiesen" (wo der Landwirt kein so großes Problem hätte) sind schon lange zu "Totschießwiesen" geworden, weil die Tiere dort am leichtesten umgebracht werden können. Viele Tiere trauen sich deshalb gar nicht mehr aus dem Wald heraus. Durch den permanenten Stress der Flucht vor den Jägern brauchen die Tiere auch viel mehr Nahrung als normalerweise üblich und verbeißen sich auch deshalb an Bäumen. Außerdem gerät das sich selbst ökologisch regulierende Fortpflanzungsverhalten der Tiere aus dem Ruder, da der Mensch ständig die gewachsenen Familienstrukturen zerschießt. Hinzu könnte vereinzelt eine Geburtensteigerung durch massive Mast einzelner Jäger kommen. Dahinter steckt meist die Überlegung, möglichst viele Tiere umbringen zu wollen, um mit dem Ertrag des Fleisches die Jagdpacht bezahlen zu können, für sich selbst noch einen Profit zu haben und um durch hohe Abschussquoten gut da zu stehen.

Die Hauptschuld an dieser Entwicklung trägt die Kirche. Sie hat den Tieren die Gefühle und die unsterbliche Seele abgesprochen und beschlossen, dass das 5. Gebot ("Du sollst nicht töten") nicht gegenüber den Tieren gilt (siehe dazu Der Theologe Nr. 7, Teil 4: Mensch und Tier - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum). "Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt", heißt es im Katholischen Katechismus (Nr. 2417). Doch was wäre das für ein Gott, der diese bestialische Herrschaft erlaubt und absegnet? Die Kirche jedoch tut es, und in den Reihen von Jägern, Waldbesitzern und Landwirten finden sich überdurchschnittlich viele treue Kirchenmitglieder. Und eine vegetarische Lebensweise ist unter Kirchenmitgliedern nach wie vor selten oder gar verpönt. Und umgekehrt: Überdurchschnittlich viele Vegetarier, die nicht mehr die Nachfrage nach Wildfleisch und anderem Fleisch anheizen, sind gleichzeitig Kirchenaussteiger.

Das jüngste Beispiel für die kirchliche Scheinheiligkeit erlebten die Besucher der Hubertusmesse im Wiener Stephansdom am 21.10.2006, wo folgende Bitte an den Kirchengott gerichtet wurde: "Herr, vergib all jenen, welche die Jagd und das jagdliche Brauchtum nicht verstehen und nicht akzeptieren!"

Doch mittlerweile ist es zudem weltweit spürbar: Die Erde, die Natur und alle Lebensformen gehorchen dem egoistischen Tyrannen Mensch und seinen kirchlichen Segensspendern nicht mehr. Der Mensch hat sich die Mutter Erde, seinen besten Freund, zum Feind gemacht. Jetzt schlägt die Erde zurück. Und der Mord an den Tieren führt immer mehr zum Tod der Menschen. Die Apokalypse hat bereits begonnen ...

PS: Einen kleinen Gegenpol haben einige Landwirte aufgebaut, die auch mit einer Stiftung zusammenarbeiten, die wieder Lebensraum für Tiere erwirbt, wo diese nicht gejagt und erschossen werden und wo sie genügend Nahrung finden
 



21.11.2006 - Amokläufer von Emsdetten ging schon als Jugendlicher auf die Jagd - Einmal mehr scheint sich das Wort von Leo Tolstoi zu bestätigen: "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt". Spiegel online berichtet, dass Sebastian B., der Amokläufer von Emsdetten, früher von Erwachsenen oft "zur Jagd" mit genommen wurde (21.11.2006). Zudem tauchte er in eine Gewalt-Welt im Computer ab. Wie durch ein Wunder gab es bei dem Amoklauf des 18-Jährigen in seiner ehemaligen Schule, der Geschwister-Scholl-Realschule, außer dem Täter selbst keine Toten. Menschen- und Tierrechtler fordern seit langem die Abschaffung der Jagd, weil dafür angebliche "ökologische" Gründe nur vorgeschoben werden und es letztlich um die Lust am Töten geht. Vgl. dazu auch Der Theologe Nr. 7, Teil 4: Mensch und Tier: Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum.
 



11.12.2006 -
Tierfreundliche Landwirte wollen auf eigenem Grund und Boden 10 Jahre nicht jagen - von Jägern im Richtergewand abgelehnt. Lesen Sie den Bericht zu einem denkwürdigen Prozess
 



20.12. / 21.12.2006 / 9.11.2009 -
Weihnachten - das "Fest" der toten Tiere - Maik Söhner von der Netzeitung führte ein Interview unter der Überschrift Das Fest der toten Tiere mit der Bestseller-Autorin Karen Duve (20.12.2006). Der Journalist hat damit den Nerv der Zeit getroffen. Das kirchliche und gesellschaftliche Weihnachtsfest ist in erster Linie das "Fest" der toten Tiere (siehe dazu unsere Meldung über die Geburtstage Buddha und Jesus), wobei das Wort "Fest" hier nur ironisch zu verstehen ist. Auch für den Gaumengenuss des Papstes wurde übrigens in der Nähe von Schwäbisch-Hall ein Reh umgebracht und der Kadaver in den Vatikan geschickt (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.12.2006). Alle Jahre wieder. In diesem Jahr mal ein Reh ...

Ein weiterer Gedanke zum Weihnachtsfest: Die vielen abgeschlagenen Weihnachtsbäume in Kirchen und Wohnzimmern könnten auch ein Symbol für das weltweite Waldsterben sein: So wie die Familien im kirchenchristlichen Abendland alle Jahre wieder einen Baum abschlagen, schmücken und dann wegwerfen, so ähnlich geschieht es auch weltweit mit den großen Wäldern, den Lungen der Mutter Erde: Sie werden für kurzfristigen Profit abgeholzt, und auf diese Weise praktisch Stück für Stück weggeworfen. Bis die Erde irgendwann nicht mehr atmen kann.
PS: Vegetarische Weihnachtsmenüs finden Sie z. B. bei
http://www.lebegesund.de/11/de/prug/RZ-WN.html?session_id=1119915&server=02&firma=11&sprache=de
 



25.2. / 8.7.2007 -
Die Erde schüttelt allmählich die menschliche Zivilisation ab: Menschen haben sich ihren besten Freund zum Feind gemacht - 13 Jahre Zeit hätte die Menschheit noch, um ihren Planeten zu retten, beschwört die aktuelle UN-Klimastudie (z. B. Bild, 24.2.2007). Andere vergleichen das Weltenschiff jedoch längst mit der "unsinkbaren" Titanic, auf der die Menschen an Bord bis zuletzt mit Musik unterhalten werden. Doch ob man "Näher, mein Gott zu Dir" spielt (wie bis zuletzt auf der Titanic) oder sich in einen Bewusstseinswandel hinein zu rocken versucht (wie am 7.7.2007 bei einem großen Konzert zur Rettung der Erde) - eine ernsthafte Umkehr einer Mehrheit von Menschen wird ohnehin nicht erfolgen, und selbst damit wäre diese Zivilisation nicht mehr zu retten.
Und so neigt sich der Bug des Ozeanriesen Titanic immer steiler in das Meer hinein: Weiterhin wird in den "guten Freund" Erde kräftig hinein gebombt (schon wieder wird im Hintergrund ein möglicher größerer Krieg geplant), mit grausamsten Stoffen experimentiert, die Böden vergiftet, die radioaktive Verseuchung  vorangetrieben, die Weltmeere weiter verseucht, der Schutzschild in der Atmosphäre durchlöchert usw. Auch werden die Mitgeschöpfe der Menschen, die Tiere, in einer in der Geschichte der Menschheit weiterhin beispiellosen Bestialität vernichtet (Schlachthöfe, Tierversuche, Jagd, Zerstörung der Lebensräume usw.). Zudem wird derzeit verschwiegen, dass die Massentierhaltung und der Fleischkonsum einen, wenn nicht den entscheidenden Anteil an der Katastrophe hat. Sie tragen zur Klimakatastrophe genauso viel bei wie der gesamte weltweite Verkehr - und hier wird von den Verantwortlichen nichts unternommen, weil man natürlich weiter Fleisch und Wurst konsumieren will. Immer mehr Waldflächen werden so für die Haltung von Millionen "Schlachttieren" gerodet (deren Methan-Ausstoß zudem zum Treibhauseffekt beiträgt), der Wasser- und Getreideverbrauch ist gigantisch (und fehlt hungernden Menschen), und die "Abfallprodukte" der industrialisierten Landwirtschaft tun ihr übriges usw. (siehe die umfangreiche einschlägige Literatur; z. B. auch Fleischessen zerstört nicht nur den Regenwald) - alles nur für den kulinarischen Fleischgenuss auf Kosten der gequälten Tiere.

Man könnte insgesamt sagen: Der überhebliche und gefühlsarme Mensch hat sich seinen besten Freund, die Mutter Erde, zum schlimmsten Feind gemacht. Und die furchtbar gequälte Erde kann ihren Peiniger nicht mehr tragen und versucht ihn abzuschütteln, um gesunden zu können. Es ist alles bereits im Gange. Die täglichen Nachrichten bezeugen es.

Und wer trägt die Schuld? Sicher viele. Doch wer trägt die Hauptschuld? Wer posaunt seit vielen Hundert Jahren, er würde die Sache "Gottes" auf der Erde vertreten? Wer verehrt seinen obersten Vertreter auch als "Lenker des Erdkreises"? Und wer hat die Menschen aufgefordert, sich den Planeten Erde mit Gewalt gegenüber Natur und Tieren "untertan" zu machen? Wer hat immer wieder Kriege befürwortet und Waffen gesegnet? Und wer hat selbst Atombomben mit Hinweis auf ein nebulöses Jenseits verharmlost? Und wer hat den Tieren die unsterbliche Seele und die Leidensfähigkeit abgesprochen? Wer hat die Beseeltheit der Natur als "heidnischen Pantheismus" kritisiert? Und wer hat sich mit den Lippen zwar hier und da für die "Bewahrung der Schöpfung" ausgesprochen, doch die Aufklärung über tiefere Zusammenhänge verhindert? Wer hat in den letzten ca. 30 Jahren z. B. diejenigen, die auf Ursachen und Folgen hinwiesen, als "Sektierer" und "Endzeit-Apostel" verhöhnt, verspottet und bekämpft? Wer verweigert sich einer anderen Behandlung der Tiere, weil er Schlächter, Massentierhalter, Metzger, Jäger, Naturschänder, Chefs der Wurstkonzerne, Versuchtier-Ärzte usw. als Mitglieder halten will? Wer plaudert gemütlich von der Apokalypse und veräppelt die Menschen, indem er lehrt, Gott werde dann schon irgendwie eingreifen, indem er die Gläubigen entweder im Diesseits irgendwie schützet (damit sie hinterher weiter Tiere schlachten und verspeisen und Bomben auf die "Bösen" abwerfen können) oder indem er sie im Jenseits gleich in die "Herrlichkeit" befördert (nach dem Motto "Nach mir die Sintflut - ich schau mir´s vom Himmel aus an")? Wer verhöhnt das Urwissen der Menschheit, welches lautet "Was der Mensch sät, das wird er ernten", indem er stattdessen lehrt "Allein der Glaube genügt"? Oder: "Die Hostie stärkt dich zur ewigen Seligkeit"? Und wer verhöhnt den Schöpfergott, indem man Naturkatastrophen immer wieder scheinheilig zu seinen "Geheimnissen" erklärt anstatt die menschlichen Ursachen dafür zu suchen und zu finden?
 



30.3. / 4.4.2007 - In diesem Jahr kein Osterbraten - denn das hat Jesus nicht gewollt / Katholischer Journalist Hartmut Stumpf rechtfertigt Ermordung von Tieren mit der Auferstehung von Jesus und verhöhnt damit den Mann aus Nazareth - Besonders für kleine Schafe ist das Osterfest ein Horror. Sie werden zuvor zu Hunderttausenden ihren Müttern weggenommen und abgestochen, damit sich die kirchlichen Christen an der Auferstehung Jesu laben können.
Als Beispiel sei auf den Fernseh-Journalisten Hartmut Stumpf vom Bayerischen Rundfunk (BR) hingewiesen, einem fanatischen Katholiken. In seinem Magazin Unkraut warb er für das Osterlamm: "Es steht für das höchste Fest der Christenheit und es versinnbildlicht den Auferstandenen. Und die christliche Freude darüber, die zeigt sich durch die ganze Gestaltung dieses Osterfestes, denn nicht nur die Seele soll sich laben, sondern auch der Leib" (2.4.2007). Anschließend wird in der Sendung ein Rezept für den Osterlamm-Braten vorgestellt. Doch Jesus hat niemals so etwas gewollt. Mit dem Glauben, die getöteten und verspeisten Lämmer versinnbildlichen "den Auferstandenen", wird der Mann auf Nazareth verhöhnt und zudem das große Leid der Tiere einmal mehr ignoriert. Nach römisch-katholischem Glauben haben Tiere weder eine unsterbliche Seele noch Gefühle (stattdessen nur Instinkte und "andressierte" Verhaltensmuster; mehr dazu siehe z. B. hier). In Wirklichkeit sind die Hüter des römisch-katholischen Kultes und ihr treuer Gefolgsmann Stumpf dermaßen verroht und abgestumpft, dass sie die Gefühle der Tiere und ihre Schmerzen nur nicht wahrnehmen.
Und in einer anderen Unkraut-Sendung (vom Januar 2003) hatte sich Hartmut Stumpf auch als katholischer Inquisitor hervorgetan, der vegetarische Urchristen, die aus der Kirche ausgetreten sind, auf niederträchtige Art und Weise verleumdet hat.
Schon die Zeitgenossen von Jesus hatten eine Art "Osterlamm" geschlachtet, man nannte es "Passahlamm". Doch Jesus hat mit dieser grausamen Tradition gebrochen. Lesen Sie mehr dazu in "Der Theologe, Ausgabe Nr. 7": Hat Jesus ein Passahlamm gegessen? Siehe dazu auch unsere Meldung vom 8.12.2005. Immer mehr Zeitgenossen sagen deshalb: An diesen Festtagen kochen wir gesund, gut und vegetarisch.
 



1.6. / 3.6.2007  -
Katholisches Bayern: "Ein Bär kann kein Grundrecht haben" - Mit dieser Formulierung entlarvte sich der Rechtsanwalt des "Freistaats" Bayern, Peter Samberger, vor dem Verwaltungsgericht München. Die Kirche spricht den Tieren die unsterbliche Seele ab und nimmt nur bestimmte Menschen in ihren späteren "Himmel" auf, und die kirchenhörigen Politiker und Juristen verweigern den Tieren deshalb die Grundrechte. Das Weltbild der Kirche gilt in Philosophie und Theologie als "anthropozentrisch" (= menschenzentriert), es dreht sich also um den Menschen: Der Mensch sei die "Krone der Schöpfung" und der Herr über Leben und Tod für alle anderen Geschöpfe, was den Planeten Erde letztlich in den Abgrund stürzt. Und vor diesem Hintergrund entschied auch das Verwaltungsgericht: "Aus der bayerischen Verfassung lasse sich kein subjektiv-öffentliches Recht auf ´Nicht-Entnahme des Bären aus der Natur` ableiten" (ddp, 31.5.2007). Mit dieser Begründung wurde die Klage des Rechtsanwalts Bruno Riechwald gegen die "Rechtmäßigkeit" der Hinrichtung des Bären am 25.6.2006 abgewiesen. Und mit diesem zynischen Juristendeutsch wird einmal mehr der alltägliche Mord an den Tieren gerechtfertigt, in diesem Fall von einem Wildtier.
Mehr zum Drama um den Bären Bruno siehe die weiteren Meldungen auf dieser Seite. Die Vorgänge sind auch ein Symbol für die unermesslichen Qualen, welche der Mensch als die "Krone der Schöpfung" bzw. als der selbsternannte "Schöpfer des ökologischen Gleichgewichts" täglich seinen Mitgeschöpfen zufügt (siehe dazu z. B. unsere Meldung hier).
Lesen Sie dazu auch: "Der Theologe Nr. 7", Teil 4: Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum
 



26.7. / 14.8.2007 - Kater ahnt Tod von Heimpatienten voraus - Als Hospizhelfer engagiert sich ein kleiner Kater in Providence/USA. Lesen Sie dazu 
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,496608,00.html - ein Beispiel mehr, dass Tiere Freunde des Menschen sein wollen. Die Kirche hat sie aber zu seelen- und gefühllosen Objekten ohne volle Leidensfähigkeit degradiert (vgl. http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html), denen auf der Erde unvorstellbar grässliche Qualen zugefügt werden dürfen (http://www.theologe.de/theologe7.htm#4). Katzen sind z. B. "beliebte" "Versuchstiere", gemäß katholischem Katechismus-Lehrsatz Nr. 2417: "Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten," wobei das augenblickliche Grauen der Versuchstiere offenbar innerhalb dieser "vernünftigen Grenzen" stattfindet, denn etwas Anderes ist von der Kirche nicht bekannt. Die Irreführungen der Kirche sind im wahrsten Sinne des Wortes "teuflisch"
(siehe z.B. http://www.universelles-leben.org/cms/?id=816&type=98 http://www.animalprotection.de/tierversuche1.htm,
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/44926/index.html u.a. ).

Nach der Lehre des Jesus von Nazareth ist bei einer körperlichen Krankheit auch von einer Krankheit in der Seele auszugehen, die sich dann auch im menschlichen Körper bemerkbar macht. Aus diesem Grund sagte er immer wieder: "Dein Glaube hat dich gesund gemacht" (Markus 5, 34 und viele vergleichbare Stellen). In ihrer Aussagekraft sinnlose, fehlerhafte bzw. zweifelhafte Tierversuche stehen im Gegensatz zum Geist des Heilers aus Nazareth und seinem Hauptanliegen, zu den seelischen Wurzeln von Krankheiten und zu den inneren Heilkräften im Menschen vorzudringen
(vgl. auch http://www.das-weisse-pferd.com/01_02/gesundheit.html).
Auch gibt es keine Zufälle, so dass auch Unfälle mit der Lebensgeschichte eines Menschen in Verbindung stehen (Mehr zum Thema "Saat und Ernte" und "Reinkarnation" z. B. in Der Theologe Nr. 2). Während Menschen Warnungen des Schicksals oft überhören, sind Tiefe sensibel und haben viel feinere Antennen als der Mensch. Sie nehmen vieles wahr, was der abgestumpfte Mensch nicht mehr sieht, hört oder fühlt; z. B. der Kater in Providence/USA, der erspürt, wann die Seele eines Menschen dabei ist, ihren Körper zu verlassen.
Doch die bornierten Amtskirchen lassen lieber unschuldige Tiere für einen angeblichen Fortschritt in Pharmazie und Kosmetik bestialisch zugrunde gehen. Dies bringt dem Menschen aber auf keinen Fall einen Segen, sondern sein Schuldkonto steigt ins Unermessliche. Nur für den "Gott der Unterwelt" sind Tierversuche "in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig", und nur er gibt dazu seinen Segen.
 



15.9.2007 -
Unser Planet geht zugrunde - und die Kirchen warnen vor den Warnern - Man kann davon ausgehen, dass den Bürgern das wahre Ausmaß des dramatischen Sterbens auf unserem ursprünglich herrlichen Wohnplaneten weitgehend verschwiegen wird. Nur manchmal sickert es durch - wie in dem Artikel Friedhof Regenwald - So kämpfen die letzten Gorillas um ihr Überleben (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/09/14/gorilla-ueberleben/tiere-ueberlebenskampf,geo=2490284.html).
Und es zählt zu den allgemeinen Wahrheiten, wenn man sagt: Erst sterben die Tiere, dann der Mensch. Denn der Mensch hat einen Naturkörper und kann letztlich ohne die Einheit der Natur nicht leben.

Wer in der Vergangenheit rechtzeitig gewarnt und Alternativen aufgezeigt oder gar vorgelebt hat, wurde immer wieder verleumdet und lächerlich gemacht. Handelte jemand dabei aus christlicher Überzeugung, traf ihn der kirchliche Bannstrahl, er sei ein "Sektierer" oder "Endzeit-Apostel", der in der Bevölkerung "Ängste schüre".
In dem Buch Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit - Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt (http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s449de&type=toc) beschreibt der Journalist und Soziologe Matthias Holzbauer z. B., wie die Kirche gegen prophetische Warnungen über die Entwicklungen auf dem Planeten Erde (z. B. aus den Reihen der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben) vorging.

Einige Beispiele:
"[Kirchliche] Sektenspezialisten warnen, dass die einseitige Konzentration auf apokalyptische Entwicklungen und die Endzeitverzögerung zu Todessehnsüchten führen können" (Tagesanzeiger Zürich, 13.10.1998).
"Das Geschrei um die Apokalypse", das die "apokalyptischen Brandstifter" machten, sei "ein von Menschen gemachtes Phänomen ..., aus der Erfahrung der Unvollkommenheit, aus Sehnsucht nach Reinigung und Erlösung" (Der evangelische "Sektenbeauftragte" Hugo Stamm; Aargauer Zeitung, 12.12.1998).
"Begierig greifen ... obskure Sekten ... solche Vorhersagen auf und wollen damit Endzeitstimmung und Ängste schüren - im Namen Jesu" (Der evangelische "Sektenbeauftragte" Bernhard Wolf, zit. nach Holzbauer, S. 143); vgl. die Schlagzeile: "Will die Angst vor der Apokalypse nehmen: Pfarrer Bernhard Wolf" (Abendzeitung Nürnberg, 20.4.1999).
und viele Beispiele mehr

Der Soziologe Holzbauer fasst zusammen: "Das Problem ist [für die kirchlichen angeblichen "Experten"] nicht die Lage der Welt - das Problem erzeugen diejenigen, die darüber reden. Und Hinweise und Warnungen, die für alle hätten gelten sollen, werden schlicht zu einem egoistischen "Überlebenstraining" einer "Sekte" umgedeutet. Die Rechnung der kirchlichen Verleumder geht auf" (S. 144).
Doch allmählich werden andere Rechnungen präsentiert ...
Siehe auch unsere Meldung vom 8.7.2007.


Zum religionsgeschichtlichen Hintergrund von Tieropfern, die der Kirche bis heute als Teil der "Heilsgeschichte" ihres Gottes mit den Menschen gilt, siehe "Der Theologe Nr. 37", Die blutigen Kirchen aus Stein und der Schöpfergott im eigenen Herzen
 



18.6.2008 -
"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt" (Leo Tolstoi) - Schlachter ersticht Freundin und deren Mutter / Jäger erschießt Nachbarn - Einmal mehr bewahrheitete sich in Vechta in Niedersachsen die Wahrheit des Satzes des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi: "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt". Jeden Werktag schnitt ein Mann im Schlachthof unschuldigen Tieren die Gurgel durch. Am 17.6.2008 stach er dann mit dem Messer auf Hals und Kopf seiner Freundin ein und auf deren Mutter und deren Lebensgefährten. Der Mann überlebte schwer verletzt. Die beiden Frauen verbluteten
(http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,560176,00.html).
Erst vor einigen Tagen richtete in Gründau im Main-Kinzig-Kreis in Unterfranken ein 37-jähriger Jäger seinen Jagd-Revolver im Streit auf seinen Nachbarn. Der Nachbar wurde mit den gleichen Kugeln erschossen wie zuvor die unschuldigen Tiere in Wald und Flur
(http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_34460252).
PS: Auch der Nachbar war Jäger.
 



25.3.2008 - Kleiner Bulle suchte verzweifelt nach seiner geschlachteten Mutter: Jäger knallen das friedlich grasende Jungtier ab - Ein Ereignis aus Sachsen-Anhalt mit Bildern siehe bei
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/03/25/bulle-erschossen/galloway,geo=4098400.html# - es macht an einem Beispiel den Wahnsinn von Massentierhaltung und Jagd deutlich. Wie sich dies alles im kirchenchristlichen Abendland entwickelte, siehe in Der Theologe Nr. 7.
 



28.3.2008 - Zur Schuld der Kirche am Leid der Tiere: Erfahrung eines ehemaligen evangelischen Pfarrers - Hier die Stellungnahme:

"Damit möglichst wenige austreten, will es die Kirche allen Interessengruppen mit nennenswerter Anzahl an Kirchenmitgliedern recht machen. Und dazu gehören nun mal Jäger, Angler, Metzger, Viehzüchter, Massentierhalter, Schlachthofbesitzer und Schlächter, Wissenschaftler und Angestellte in Tierversuchslabors usw. Und bei kirchlichen Gemeindefesten sind Würste, Braten und Steaks aller Art faktisch genauso wenig weg zu denken wie das kirchliche Glaubensbekenntnis in den voraus gehenden Gottesdiensten.
 
In meinen letzten Dienstmonaten als Pfarrer, kurz vor meinem Kirchenaustritt, wagte ich, im Konfirmandenunterricht einen seriösen Film zum Thema Fleischkonsum und Tierleid zu zeigen, der zuvor auch mehrfach im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gelaufen ist – mit Beweisen über die mörderischen Begleitumstände unseres Fleischkonsums für die Tiere, aber auch für die Menschen selbst und den ganzen Planeten Erde, die niemand weg diskutieren kann.
Und da, wie alle Jahre wieder, das kirchliche Erntedankfest nahte, fragte ich die Kinder und Jugendlichen: ´Können wir angesichts dieses furchtbaren Leids der Tiere und von einigem Negativen mehr am Erntedankfest wirklich guten Gewissens für Fleisch und Wurst danken?` Ich ließ die Antwort natürlich offen, denn ich wollte keinem zu nahe treten. Nur zum Nachdenken anregen. Die Folge war, dass bei einem der etwa 13-jährigen Kinder das Gewissen erwachte und er im Elternhaus ´sein` Stück Fleisch nicht mehr essen wollte. Und die Mutter beklagte sich deswegen bei dem leitenden Pfarrer der Kirchengemeinde.
 
Die Luft war allmählich sehr dünn geworden in der Kirche. Und, wie bei so vielen anderen Themen auch, war mir klar, dass von der Kirche nicht die lebensnotwendigen Impulse für eine zukunftsfähige Gesellschaft ausgehen würden. Denn dort geht es nicht um Wahrheit und Einsicht, sondern vor allem um Selbsterhaltung und gesellschaftlichen Machterhalt. Man kann sich allenfalls zu irgendwelchen Kompromissen aus schon bestehenden Kompromissen durchringen, die dann aber auch wiederum so formuliert werden, dass sie jede zahlungskräftige Interessengruppe meist nach ihrem Gutdünken auslegen kann. Welch ein Gegensatz zu dem unbequemen Jesus von Nazareth – nicht nur auf diesem Gebiet. Und wehe denen, die sich, anders als die Kirche, ein Beispiel an Jesus von Nazareth nehmen und Klartext sprechen.
 
Als nach einigen Jahren – ich war jetzt längst ausgetreten – die BSE-Krise in den Medien ein großes Thema war, wagte ein kirchlicher Amtsträger nur ganz schüchtern, die Menge des gesellschaftlichen Fleischkonsums in Frage zu stellen – noch nicht einmal die blutige Sache selbst. Auch dachte er über vegetarische Angebote auf den Speiseplänen in kirchlichen Einrichtungen nach; natürlich nicht, um den Fleischkonsum zu ersetzen, sondern nur als Zusatzangebot; und auch kaum der Tiere wegen. Er dachte eher an die menschliche Gesundheit. Sogleich löste er jedoch einen Aufruhr in der lokalen Bauernschaft aus und bekam einen großen Präsentkorb mit Fleisch- und Wurstwaren aus ´heimischer Schlachtung` geschenkt (als ob es ein Gütesiegel wäre, wenn der Henker gleich um die Ecke wohnt). Und das Präsent erfüllte seinen Zweck. Der Würdenträger wurde mit dem geschenkten Schinken und mit strahlendem Gesicht in der Zeitung abgebildet, und seine ohnehin nicht sehr mutigen Aussagen erschienen so noch mehr abgemildert und relativiert, so dass sie nun fast völlig nichts sagend waren. Und die Interessengruppen der Viehzüchter und Metzger waren wieder zufrieden." (Dieter Potzel) 
 



29.09.2008 / 15.11.2009 - "Tiefgläubige" Vizepräsidentin-Kandidatin Sarah Palin: eine fanatische Tiertöterin - Dass die "evangelikale" Kirchenanhängerin Sarah Palin als "Sport"-Jägerin Tiere zu ihrem privaten "Vergnügen" verwundet und tötet, war bereits bekannt. Dies ist eine Gemeinsamkeit mit der Spitzenpolitikerin der Demokraten und Entenjägerin Hillary Clinton, die ebenso gerne zum Vergnügen Tiere erschießt, die ihr nichts angetan haben (siehe hier). Nun werden bei den "Lust"-Tötungen Sarah Palins immer grausamere Details bekannt: "Im Mai 2008 soll sie eine Kampagne zur Streichung der Eisbären von der Roten Liste gefährdeter Arten unterstützt haben [damit sie umgebracht werden dürfen]. Außerdem legalisierte sie das Jagen von Wölfen und Bären in Alaska per Flugzeug", eine besonders feige Art der Jagd (Bild, 29.9.2008).
Die Seite http://www.grizzlybay.org/SarahPalinInfoPage.htm zeigt einige Fotos des Jagdtriebs der Familie Palin.
Am liebsten bringt die "tiefgläubige" Hoffnungsträgerin der konservativen amerikanischen Kirchenchristen die edlen Alaska-Karibu-Hirsche mit ihren prächtigen Geweihen um. Spiegel online zeigt sie vor einem Hirsch, den sie in den Hals und den Unterkiefer geschossen hat und der vermutlich qualvoll verblutete. Und es heißt dort: "Palins Speisekammer ist voll gestopft mit von ihr selbst erlegten Exemplaren der gesamten Tierwelt der alaskischen Tundra" (12.9.2008; http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,577469,00.html). Und weiter: "Jagdgewehre prägten ihre Kindheit, tote Körper von im wilden Nordwesten Alaskas erlegten Tieren". Und zum Foto mit dem getöteten Hirsch. "Sie lächelt ihr berühmtes Lächeln inmitten blutiger Beute." "Endlich einmal eine Frau, die richtig töten kann", so sagt sich vielleicht mancher Amerikaner. "Und dann noch gläubig".

Von dem russischen Schriftsteller Leo Tolstoi stammt der Satz: "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt".
Und in ihrer im Jahr 2009 erschienenen Biografie bekennt sich die evangelische Massen-Jägerin später auch brachial zum Fleischkonsum, gerade auch, wenn noch das Blut eines Tieres daran haftet: "Ich liebe Fleisch. Ich mag Schweinshaxe, dicke Burger mit Speck, den Fettrand eines blutigen Steaks. Vor allem mag ich Elch und Karibu" (Focus online, 15.11.2009).
Wäre der 72-jährige John McCain zum Präsidenten gewählt worden und ihm etwas zugestoßen, wäre Sarah Palin die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika - mit Zugang zu viel größeren Waffen als denen, mit denen sie bisher schoss. Deshalb kam sie von ihrer Partei vor der Wahl auch Politik-Kurse, um sich auf ihre möglichen neuen Aufgaben vorzubereiten.
Politik-Kenner vermuten, dass sie für das Jahr 2012 unmittelbar für die Präsidentschaft kandidieren könnte.

 



10.10.2008 - Die Menschheit verliert durch die Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise - "Die Menschheit verliert durch die Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise. Besonders teuer ist die Abholzung von Wäldern weltweit. Sie verursacht Schäden bis zu fünf Billionen Dollar pro Jahr (!), ergab eine EU-Studie" (Spiegel online, 11.10.2008). Durch die gnadenlose Zerstörung des Planeten Erde durch mächtige "Diener des Mammon" werden "Naturwerte" unwiederbringlich zerstört, "die allen Menschen gehören". Zudem sind sie der notwendige Lebensraum von Tieren, ohne die der Mensch nicht überleben kann. Doch die Tiere werden vom Menschen, der selbsternannten "Krone der Schöpfung", ja ohnehin aus Profitgier weltweit bestialisch vernichtet, im übertragenen Sinne also auf dem Altar des Gottes "Mammon" zu Milliarden grausamst gequält und abgeschlachtet. Nach römisch-katholischer Lehre haben die Tiere keine unsterbliche Seele und sind nicht schmerzempfindlich wie der Mensch, was zu den geistigen Hintergründen für das beispiellose Desaster gehört
(http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html).
Siehe dazu auch:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,583396,00.html

http://www.theologe.de/theologe7.htm#4

Die Alternative dazu wäre die einfache Lehre des Jesus von Nazareth gewesen, der auch die Tiere liebte (siehe dazu Der Theologe Nr. 7) und den Menschen in der Bergpredigt (Matthäusevangelium, Kapitel 5-7) die Goldene Regel erklärte, die lautet: "Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun, das tut ihr ihnen auch", was z. B. im Wirtschaftsleben bedeutet: "Üb immer Treu und Redlichkeit".
 



13.10. / 17.10.2008 / 16.12.2009 - Entsetzen der Umwelt-Wissenschaftler über Kandidatin Sarah Palin - "Schlimmer geht´s immer" / Lenkt Palin davon ab, dass auch die anderen keine Lösungen haben? / 2009: US-Politikerin fordert Boykott des Klimagipfels in Kopenhagen. Es gebe keinen "Klimawandel" und mehr Umweltschutz schade dem Wohlstand - Präsident George W. Bush schien lange Zeit einer der letzten Menschen zu sein, der sich gegen die Erkenntnis sträubte, dass der Klimawandel, der sich mehr und mehr zur Klimakatastrophe ausweitet, vom Menschen verursacht ist. Erst mit der Zeit zeigte er ein wenig Einsicht. Die Kandidatin Sarah Palin jedoch, die im Fall einer Präsidentschaft des Republikaners John McCain neue "Energieexpertin" der USA würde (und im Fall des Abtretens des bereits 72-jährigen McCain neue Präsidentin), habe noch vor kurzem in einem Interview gesagt, "Menschen hätten mit dem Klimawandel nichts zu tun". So schreibt Spiegel online (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,583226,00.html).
Wörtlich sagte sie im Dezember 2007: "Ich bin kein Al-Gore-Weltuntergangs-Umweltaktivist, der die Veränderungen in unserem Klima menschlichen Aktivitäten zuschreibt". Weiterhin wurde noch an dem Tag ihrer Nominierung zur Kandidatin [31.8.2008] ein Interview zum Thema Klimakatastrophe veröffentlicht, in dem sie sagte: "Ich bin niemand, der den Menschen als Ursache betrachtet" (zit. nach Frankfurter Rundschau, 16.9.2008;
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/wahlen_in_den_usa/1595289_Eskimos-bringen-Palin-in-Bedraengnis.html)
.
Inzwischen erhielt die Gouverneurin von Alaska verschiedene Schulungen in Politik. So relativierte sie seither in einem Fernsehduell auch ihre Position und sagte, der Klimawandel sei "nicht nur vom Menschen verursacht", sondern auch von angeblich "zyklischen Temperaturschwankungen" (Spiegel online, 3.10.2008). Ist das nun - was den immerhin von ihr erstmals eingestandenen Anteil der Menschen betrifft (nachdem dies jedoch schon seit Jahren bewiesen ist) - teilweise eine neue Einsicht oder vor allem ein weitgehend folgenloses taktisches Manöver? Es zeigt sich daran, wenn man fragt: Was würde aus einer solchen Haltung praktisch abgeleitet? Wenn vor allem "zyklische Temperaturschwankungen" Schuld sein sollen, ist dann ein radikales Umdenken und eine Umkehr überhaupt nötig? Und weiter: Wer soll dann wiederum Schuld sein an diesen "zyklischen Temperaturschwankungen", die den ganzen Planeten bedrohen? Vielleicht ihr Gott? Schon das wäre ein Grund, diesem "Gott" und seinen Hintermännern nicht im Geringsten zu vertrauen.

Ein gutes Jahr später [Dezember 2009] legt Sarah Palin nach und streitet den Klimawandel nun völlig ab. Die Wissenschaftler würden angeblich Daten fälschen und die Temperaturen würden ihrer Meinung nach weltweit sinken. Die Lügen-Propaganda der kirchlichen Fanatikerin im Wortlaut: "Führende Klimaexperten haben Aufzeichnungen zerstört und ihre Daten manipuliert, um den tatsächlichen Rückgang der weltweiten Temperaturen zu vertuschen". "Schon allein wegen dieses ´eklatanten Skandals`, fordert die konservative Republikanerin, müssten die USA jetzt den gesamten Kopenhagen-Gipfel boykottieren". Mehr Rücksicht auf die Umwelt würde nämlich dem angeblich gottgegebenen Wohlstand in den reichen Industrie-Ländern schaden. Und dahinter steckt womöglich auch die "Liebe" der Spitzen-Politikerin zu den Öl-Konzernen, welche die überdurchschnittlich viel "betende" Politikerin unterstützen. "Palin ist in ihrer Zeit als Alaskas Gouverneurin von fast allen großen Ölkonzernen unterstützt worden – von Exxon über Chevron und Conoco Phillips bis Shell. Ihr Ehemann Todd hat für BP gearbeitet. Sie selbst hat sich für neue Ölbohrungen stark gemacht und wollte dafür sogar ein Wildschutzgebiet im Norden ihres Bundesstaates, das ´Arctic National Wildlife Refuge`, freigeben lassen" (focus.de, 16,12.2009). Und auch sie selbst bringt Tiere in ihrer Freizeit als "Sport"-Jägerin am liebsten um.

Während die Klima-Apokalypse nicht mehr abzuwenden ist, die schlimmen Auswirkungen durch beherztes Handeln jedoch wenigstens hier und da ein wenig zu lindern seien, denkt die angeblich in "Jesus" "wiedergeborene" Kandidatin jedoch nicht im Geringsten daran. Spiegel online kommentiert hierzu einen Artikel des renommierten US-Wissenschaftsmagazins New Scientist und schreibt: "Nach acht Jahren der Gängelung der Wissenschaft [durch die Regierung Bush], der Hörigkeit gegenüber Öl-Lobbyisten und religiösen Eiferern, der Leugnung des Klimawandels und der Missachtung seriöser Studien kann es nur besser werden im Weißen Haus. Egal, wer Präsident wird. Doch inzwischen ist man sich nicht mehr so sicher. Spätestens seit McCain Sarah Palin zu seiner Vize-Kandidatin auserkoren hat, schwant manchem Forscher: Schlimmer geht's immer" (Spiegel online, 13.10.2008).
Damit wird auch die Verhöhnung des Jesus von Nazareth weiter auf die Spitze getrieben, der die Einheit von Menschen, Tieren und Natur lehrte (siehe z. B. hier; Hinweise in der Bibel in Der Theologe Nr. 7). Nach Palin würde ihr "Jesus" angeblich irgendwann alles reparieren, egal, wie der Mensch sich bis dahin verhält. Doch auch die "Götter" von Obama, Biden und McCain sind nicht viel besser.

So hat letztlich auch die Wahl des ökumenischen Duos Barack Obama (evangelisch) und Joseph Biden (katholisch) von den Demokraten keine echte Umkehr gebracht, so dass die "Mächtigsten dieser Welt" die Menschheit und diese Zivilisation so oder so wohl in noch nie da gewesene Katastrophen führen (siehe dazu auch oben). Und hier und da lenken die teils Furcht erregenden Ansichten der Kandidatin Palin möglicherweise nur davon ab, dass auch der politische Gegner nichts anderes bieten kann als den einen oder anderen undichten "Flicken" auf einem porösen Schlauch, dem mehr und mehr die Luft ausgeht.

Siehe dazu auch unsere Meldungen: Glaubenswahn um die Wiederkunft von Jesus
Fünf Billionen Euro Schaden jährlich durch gnadenlose Abholzung der Wälder
Sarah Palin will Eisbären von der roten "Liste der gefährdeten Tierarten" streichen und Wölfe und Bären von Flugzeugen aus jagen lassen
Und: Der Theologe Nr. 7 über das tierfreundliche Urchristentum und die Barbarei gegenüber der Natur im kirchenchristlichen Abendland
Und
: Der Theologe Nr. 32 über das Verhältnis von Kirche und Tieren
Sowie: Der Theologe Nr. 33 über die Zehn Gebote: Darin über das Orchester der Mutter Erde und über die
verlorene Einheit der Schöpfung
 



27.10.2008 - Konfessionelle "Priesterkaste" möchte grausamen "Blut-Gott" beibehalten - Dass wir in einer großen Zeitenwende leben, ist auch in der Theologie spürbar. So weist etwa der ehemalige evangelische "nordelbische" Landesbischof und Bibelübersetzer Ulrich Wilckens bei einem Vortrag in Bensheim darauf hin, dass sich das "Christentum" "heute einer Welle der Kritik ausgesetzt" sieht, die sich gegen "zentrale Inhalte ihres Glaubens richtet und etwa den Sinn des Kreuzestodes Jesu anzweifelt" (idea, 26.10.2008). Mit diesem Sinn meint er die "Vorstellung eines Gottes", "der zu seiner Versöhnung den Tod seines Sohnes brauche". Daran glaubt der ehemalige Landesbischof. Dies ist jedoch die grausame Vorstellung der Priesterkaste, für die bis zum Kommen von Jesus unschuldige Tiere abgeschlachtet werden mussten, um diesen Gott zu "beruhigen", und für die schließlich Jesus von Nazareth als angebliches "Sühnopfer" grausam hingerichtet werden musste.
In diesem Sinne entlarvt sich auch Altbischof Ulrich Wilckens. So schreibt idea über Aussagen seines Vortrags: "Das Verlangen, die durch die Auflehnung des Menschen gegen Gott, die Sünde, gestörte Lebensgemeinschaft wiederherzustellen, stehe ebenso hinter alttestamentlichen Opferritualen wie dem Kreuzestod Jesu Christi." Wilckens weist also auf eine Kontinuität dieses Glaubens hin, der im Alten Testament durch die damaligen Priester repräsentiert wurde und in der Zeit des Neuen Testaments durch die Priester der Kirche.

Gemäß dem Alt-Landesbischof und den konfessionellen Kirchen dienen also z. B. folgende angebliche Anweisungen Gottes dazu, die "gestörte Lebensgemeinschaft wiederherzustellen":
Der Priester soll beim Schaf "seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und es vor dem Offenbarungszelt schlachten." "Den ganzen Fettschwanz, den er nahe an den Schwanzwirbelknochen ablösen soll", soll er Gott "darbringen" (3. Mose 3, 8-9).
Den Stier soll der Priester "abhäuten und ihn in Stücke zerlegen". Sein Fell und seinen Mageninhalt soll er "aus dem Lager hinaus an den Abfallplatz schaffen" (3. Mose 1, 6; 4, 11-12).
Von der Ziege soll er "den Kopf auf das Holz über dem Altarfeuer legen" (3. Mose 1, 11-12).
Der Taube soll er "ihren Kopf abtrennen", "ihren Kropf mit den Federn entfernen" und ihr die "Flügel einreißen, ohne sie dabei zu teilen ... Ihr Blut soll gegen die Altarwand ausgepresst werden" (3. Mose 1, 15-17).
Bei diesen Voodoo-ähnlichen Praktiken sollen die genannten Tiere zuvor ohne Betäubung abgemurkst werden - alles zur "Beruhigung" dieses Gottes. Und die brennenden Kadaver dienen dann "zum lieblichen Duft" für diesen Gott (z. B. auch 3. Mose 3, 1-17).

Angeblich wäre dieser Gott durch den Foltertod seines Sohnes dann endgültig "beruhigt" worden, so dass er den "lieblichen Duft" von Schlachthäusern und Fleischküchen heute nicht mehr braucht. Umso mehr sollen sich die Menschen dann an diesen Düften und Geschmäckern laben - in der Folge einer in der Geschichte der Zivilisation bisher beispiellosen Barbarei an den Mitgeschöpfen der Menschen in der Massentierhaltung (siehe dazu Der Theologe Nr. 7).
Doch schon die Gottespropheten des Alten Testaments sprachen vehement gegen diesen Opferglauben, der angeblich "Gottes Wort" sein soll (siehe z. B. hier). Daran knüpfte später Jesus von Nazareth an. Mit ihm hat ein solcher Glaube, der zu "alttestamentlichen Opferritualen" führte, wie es Bischof Wilckens sagte, ebenso nichts zu tun. Und auch die Vorstellung, dass Jesus durch seinen Tod einen angeblichen Zorn Gottes sühne, stammt nicht von Jesus. Denn Jesus von Nazareth war nicht auf der Erde, um sich hier zur angeblichen Genugtuung für diesen Gott zu Tode foltern zu lassen. Er wollte mit den Menschen ein Friedensreich aufbauen - als Vorbild für alle Menschen und Völker, um zu zeigen, wie Mensch und Tier in Einheit mit der Schöpfung in Frieden auf der Erde leben können. Zum "Opfer" der damaligen Priesterkaste und der römischen Besatzungsmacht wurde Jesus erst, als die Menschen, eingeschüchtert von den Priestern, ihn im Stich ließen (mehr dazu siehe hier).
Und heute sind es die geistigen Nachfolger der damaligen Priesterkaste, nämlich die Priester der konfessionellen Kirchen, welche die Menschen einschüchtern. Sie wollen die "Kirchenschafe" mithilfe der Drohung mit der ewigen Verdammnis (der grässlichsten aller religiösen Vorstellungen, erfunden im Kirchenchristentum; vgl. dazu Der Theologe Nr. 19) im Pferch ihrer Institution und ihres letztlich zornigen Gottes festhalten. Und dieser Gott öffnet die Türe für die "Seligkeit" angeblich nur dann, wenn der Mensch im kirchlichen Sinne "glaubt", also den Dogmen der Kirche hörig ist, was auch nicht das Geringste mit Jesus zu tun hat.

Doch die Zeitenwende ist im Gange. Und so wird heute auch entlarvt, wie die Kirche, angefangen mit Paulus, die Lehre des großen Friedenslehrers und Sohnes Gottes, Jesus von Nazareth, verfälschte und seinen furchtbaren Tod zu einem "Sühnopfer" im Sinne der alttestamentlichen Priesterkaste umdeutete (mehr dazu in Der Theologe Nr. 5).
Dabei hatte Jesus gewollt, dass die Menschen nach den Zehn Geboten und seiner Bergpredigt praktisch leben (siehe z. B. hier) und dass sie auf diese Weise den nahen Gott erleben, der ihnen dabei hilft, ihr Leben zu meistern. Dieser Gott lehrte niemals, ein unschuldiges Tier, das Er selbst erschaffen hat, zu Seiner "Beruhigung" abzustechen und für seinem Nasengenuss zu verbrennen. Und dieser Gott hat auch nicht den Foltertod Seines Sohnes gewollt noch hat Er sich eine ewige Verdammnis für diejenigen Menschen ausgedacht, die dem kirchlichen Horror und Zeremonienkult nicht mehr folgen wollen.
So könnte man auch sagen: Jesus ist ein Mann des Volkes und nicht der Kirche. Und er lehrte einen Gott der Liebe und nicht der Kirche.
 



22.11. / 7.12.2008 - Thanksgiving Day in den USA: Bestialisches Brauchtum; US-Gouverneurin Sarah Palin plaudert in die Kamera, während Truthahn live geköpft wird / Kirche verfluchte Vegetarier - Jährlich werden in den USA 50 Millionen Truthähne geschlachtet und aufgegessen, im Durchschnitt also ca. 136.000 am Tag, ca. 95 pro Minute. Dafür wurden Hinrichtungsmaschinen entwickelt, in die der lebendige Truthahn kopfüber hineingesteckt wird. Dann wird ihm dort der Kopf abgerissen und der Schlachter zieht den Rumpf wieder heraus. Vor allem zum Thanksgiving Day, dem amerikanischen Erntedankfest an jedem 4. Donnerstag im November (also in diesem Jahr am Donnerstag, den 27.11.2008), werden in den Familien die zuvor furchtbar gemästeten und gequälten Mitgeschöpfe des Menschen verzehrt. Passend dazu auch eine kannibalische Zeremonie: "Ein bekannter Brauch an Thanksgiving ist das Brechen des Gabelbeins (wishbone) des Truthahns. Hierzu wird dieser Knochen getrocknet und dann von zwei Festteilnehmern mit je einem kleinen Finger auseinander gezogen. Derjenige, dessen Stück nach dem Bruch das größere ist, hat einen Wunsch frei" (Wikipedia, Thanksgiving, Stand: 22.11.2008).
In der Gouverneurs-Familie Palin ist die Gouverneurin selbst für die Besorgung des Truthahns zuständig. Dies sagt sie, nachdem hinter ihr im Bild gerade ein Truthahn in der Hinrichtungsmaschine geköpft wurde. Siehe
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/11/21/sarah-palin-interview/truthaehne-geschlachtet.html.
Die Redakteure von bild-online fragen, ob man die Politikerin mit den Filmaufnahmen vielleicht herein gelegt habe. Aber wieso herein gelegt? Was man sieht, ist nun mal die Realität, und dies sind nun mal die üblichen "Vorarbeiten" für die Festessen der Menschen. Und man sollte niemals ausblenden, was vor jedem Fleischmahl geschieht. Und was die evangelische Bibelanhängerin Sarah Palin betrifft: Sie ist ja selbst als zig-fache Tiertöterin bekannt (siehe hier). Warum sollte sie also herein gelegt worden sein? Was man sieht, ist Bestandteil ihrer Welt.
Sarah Palin darf zwar nach der verlorenen Wahl nun nicht die Welt mitregieren, sondern muss sich auf Alaska beschränken. Doch das Töten gehört auch zur Welt von Hillary Clinton, die als künftige US-Außenministerin vermutlich in Zukunft die mächtigste Frau der Welt ist. Siehe dazu unsere Nachricht hier.
Übrigens gibt es in den USA auch den zynischen "Brauch", dass der Präsident zwei Truthähne "begnadigt" (im Vergleich dazu: 50 Millionen Truthähne werden pro Jahr geschlachtet, den meisten davon bei lebendigem Leib unbetäubt der Kopf abgerissen) zwei. In diesem Jahr fliegen die "begnadigten" Tiere 1. Klasse nach Disney-Land, um dort als Attraktion für die Thanksgiving-Parade missbraucht zu werden (siehe z. B. http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=925499&kat=267). Doch Tiere spüren auch den Weh und den Schmerz, der ihren Artgenossen angetan wurde.


PS
: Diese Meldung ist keine spezielle Kritik an den USA und ihren Bräuchen. Vergleichbare bösartige "Bräuche" gibt es auch in Europa und anderen Kontinenten.
Die Hauptschuld daran trägt die Kirche. So ließ z. B. Papst Johannes III. auf der offiziellen Synode der römisch-katholischen Kirche 561 in Braga in Portugal verkünden:
"Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit dem Bannfluch belegt" (Cod. Alderspac. 184 membranac. Saec. XIV. zit. nach Ignaz von Döllinger, Beiträge zur Sektengeschichte des Mittelalters, Bd. 2, München 1890, S. 295 f.). Vegetarisch lebende Tierfreunde müssen nach römisch-katholischer Lehre demnach in eine ewige Hölle.
Zum Vergleich: Im späteren römisch-katholischen "Himmel" soll man später z. B. 264 Päpste wiedersehen, aber kein einziges Tier, denn Tiere hätten angeblich keine unsterbliche Seele. Jeder Mensch mit Herz und Gewissen wird deshalb im Jenseits diesen gespenstischen Ort wohl meiden.
 

Siehe dazu auch: "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die ersten Urchristen waren Freunde der Tiere.
Sowie unsere Kurzmeldungen zum kirchlichen Weihnachtsfest in den Jahren 2005 und 2007, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
 



8.12.2008 / 18.12.2009 -
Unschuldige Tiere als Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum, Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch - Ob die jüdischen Schlachtfeste, das islamische Opferfest, das grausame hinduistische Opferfest für die Göttin Gadhimai in Nepal (300.000 Tiere werden vor 1.000.000 schaulustigen Menschen massakriert und das Fleisch hinterher an die Menschen verteilt) oder das kirchliche Weihnachts- oder Osterfest: In jedem Fall sind die Tiere die Leidtragenden dieser religiösen Praktiken. So könnte man zunächst fragen: "Was wäre das für ein Gott, der durch Tierschlachtungen gnädig gestimmt werden müsste?" Im kirchlichen Christentum wurden diese Götzen-Opfer nun durch einen angeblich freiwilligen Opfertod von Jesus ersetzt (siehe dazu hier). Doch bleibt damit auch der kirchliche Gott ein Gott, der einst ein solches Blutopfer für seine heutige "Gnade" brauchte, in diesem Fall angeblich das seines eigenen Sohnes. Und den Tieren wurde dadurch überhaupt nicht geholfen hat. Im Gegenteil: Als "Dank" für dieses "Opfer" bringt man dafür im Kirchenchristentum mehr Tiere um als je zuvor. Sie werden statt zu religiösen Opferzwecken nun jedoch zu Millionen als Festtagsbraten für den eigenen Gaumengenuss der Gläubigen "geopfert", was unzähligen Tieren mehr den grausamen Tod bringt als in anderen Religionen, wo man mit einer Schlachtung noch einen Gott "gnädig" zu stimmen versucht.

Eine Alternative dazu wäre ein vegetarisches Weihnachts- und Silvestermenü (Rezepte z.B. unter http://ww3.lebegesund.de/cgi/page.cgi/01/001/de/info/festtagsrezepte.html) und grundsätzlich auch religiöse Feste ohne Tiertötungen bzw. ohne Fleischmahlzeiten. Und es braucht auch ein Land, wo Tiere weder gejagt noch geschlachtet werden (siehe z. B. der Ansatz bei www.gabriele-stiftung.de) und wo schon eine kleine Ahnung von dem Schöpfungsfrieden wahrnehmbar ist, den der Prophet Jesaja für das kommende Friedensreich verkündete: "Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Rinder miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter. Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land wird voll der Erkenntnis des Herrn sein, wie Wasser das Meer bedeckt" (11, 6-9).

Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt. (Leo Tolstoi)

Hier spricht der Prophet deutlich aus, dass Tiere, die heute noch "Raubtiere" sind, einst friedfertig leben und sich nicht mehr von dem Fleisch anderer Tiere ernähren werden. Dies ist natürlich nicht von heute auf morgen möglich. Doch die Voraussetzung ist zunächst die Umkehr des brutalen Räubers und Jägers Mensch, der im Unterschied zur aktuellen Situation mancher Tierarten gar nicht auf Fleisch angewiesen ist. Kehrt der Mensch um, dann wird auch in der Tierwelt ganz allmählich der ursprüngliche Frieden der Schöpfung Gottes wieder einziehen und der Planet Erde würde sich nach und nach umgestalten. Denn die heutigen Raubtiere wurden in der Evolutionsgeschichte vor langer Zeit erst durch den Jäger und Schlächter Mensch ebenfalls zu Jägern und Tötern.
Noch werden Menschen heute ausgelacht, die glauben, dass der Prophet Jesaja Recht hat und dass die Entwicklung wieder in die von ihm prophezeite Richtung gehen sollte. Die Zukunft wird jedoch zeigen, welche Form der Zivilisation überlebt und welche nicht.
Siehe dazu auch unsere Meldung vom 22.11.2008.
 



11. / 25.12.2008 / 9.11.2009 -
Neuer Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen - Heuchlerische Papstrede - Neben den Millionen von arglosen Tieren, die zum kirchlichen Weihnachtsfest geschlachtet werden, werden auch Millionen von Fichten und Tannen, die im vollen Lebenssaft stehen, alljährlich für das Fest umgehauen, allein in Deutschland 16 Millionen - ein Brauch, der sich im kirchenchristlichen Deutschland seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert entwickelt hat und sich von dort weltweit verbreitet hat (siehe hier). Dass diese Tradition einem Todesurteil für die stattlichen Bäume gleichkommt, wird meist ignoriert. Und dass dieses Brauchtum in Zeiten gigantischen weltweiten Waldsterbens zudem ein Hohn ist, kommt noch hinzu. Das hindert die Kirche jedoch nicht daran, mit die jeweils größten "Christbäume" in einem Dorf oder in den Städten für sich abholzen zu lassen (bereits der Name "Christbaum" ist dabei ein Unding, denn Christus hat nie Bäume zur Pflege eines Brauchs abhacken lassen).
Ein neuer Höhenrekord wurde dabei 2008 im Vatikan erzielt. "Seit 120 Jahren" war eine monumentale Fichte aus dem Klostertal bei Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt auf 33 m Höhe angewachsen. Die bisherige Rekordhöhe eines Vatikanbaumes war 31,5 m. Das Gewicht des Baumes im Vatikan ohne Wurzel betrug, wie man wog, neun Tonnen (vol.at, 28.11.2008).  Dem Alter zufolge wäre der 33 m hohe Baum also um 1888 gepflanzt worden. Im Jahr 2008 ließ man ihn nach 120 Jahren Leben auf dem Petersplatz in Rom also in ein paar Tagen allmählich sterben. Zum Vergleich: Der im Vergleich zu anderen Bäumen "riesige" Weihnachtsbaum, der während der Straßenunruhen in Athen abbrannte, war "nur" 20 m hoch. Und der große traditionelle Weihnachtsbaum, den die USA alljährlich vor dem Kapitol in Washington aufstellen lässt, war im Jahr 2008 acht Meter hoch. Auch er wirkte bereits riesig, wenn man daneben die Menschen stehen sieht.
 
Bäume sterben nicht mit Getöse. Sondern schier unmerklich und langsam zieht sich das Leben aus ihnen zurück, wenn man sie, für die Pflanze schmerzvoll, fällt. Oder wenn man ihre Wurzeln bzw. ihre Verbindung zum Erdreich kappt. Deshalb ist der Weihnachtsbaum auch ein Symbol der Warnung. Er stirbt, so wie sich auch immer mehr Tier- und Pflanzenarten in riesiger Zahl, doch schier unmerklich von diesem Planeten Erde verabschieden und die Menschen mehr und mehr ihrem eigenen Schicksal überlassen.

Während also auch das Sterben dieser monumentalen alten Fichte im Angesicht des Stuhles Petri begonnen hat, veranstaltete die Kirche ihr Kult-Brimborium darum herum: Mit dem Segen des Heiligenkreuzer Abtes Gregor Henkel-Donnersmarck begann der aufwändige Tieflader-Spezialtransport der Fichte vom österreichischen Klostertal nach Rom. In Rom angekommen wurde die riesige Fichte neben dem Obelisken in einen tonnenschweren Sockel gesenkt und mit Drahtseilen gesichert. Und am Freitag, den 12.12.2008 hatten Diözesanbischof Klaus Küng aus St. Pölten und der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll mit 850 römisch-katholischen Pilgern im Gefolge den Rekord-Baum an Papst Benedikt XVI. übergeben. Neben dem Heiligkreuzer Abt Henkel-Donnersmark waren auch die Äbte Georg Wilfinger (Stift Melk) und Christian Haidinger (Altenburg) zur Baumübergabe mitgereist. Gleichzeitig verlieh Erwin Pröll Joseph Ratzinger die Statuette des "goldenen Heiligen Leopold" als Ehrenauszeichnung für den Kirchenführer. Und sozusagen als abgehackte Zugaben schenkte die Abordnung aus Niederösterreich dem Vatikan auch 40 kleinere Weihnachtsbäume für die Audienzhalle und die Kurienbehörden (kathweb.at, 11.12.2008). In seiner Dankesrede sagte Benedikt XVI. über den Baum: "Seine aufstrebende Gestalt, sein Grün und die Lichter auf seinen Zweigen sind Symbole des Lebens" (Radio Vatikan, 12.12.2008). Doch schon bald lag der jetzt wurzellose Baum wieder quer, das Grün war zu Fahlgelb verwelkt und die Lichter alle abmontiert. Was ist der Baum im Vatikan dann also in Wirklichkeit für ein Symbol? Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Ein Symbol: Der stellvertretende Tod des Vatikan-Baumes

Wie einen todgeweihten Gefangenen, den man aus der Provinz ins alte Rom brachte, fuhr man die monumentale 33 m hohe Fichte mit einem Tieflader in die Stadt. Zum Tode verurteilt und gefällt an dem Ort, an dem der Baum seit weit über 100 Jahren seine Schöpfungsaufgabe erfüllte und gerne weiter erfüllt hätte - den Menschen, den Tieren und dem ganzen Lebensraum zu dienen. Fest verwurzelt im Erdreich, dem er die für ihn lebenswichtigen Nährstoffe entnimmt. Und als Sauerstoffspender, Luftreiniger und vieles mehr zum Wohle aller Lebewesen auf der Erdoberfläche, auch als Lebensraum für Vögel und viele Kleintiere. Jetzt hat man dem Baum jedoch mit brachialer Gewalt den Halt genommen und muss ihn in der Gefangenschaft mit Drahtseilen sichern, damit er nicht ungewollt einen von denen erschlägt, die seine imposante Höhe und sein Sterben bestaunen. Der Baum leuchtete weit über 100 Jahre aus sich selbst, was von den schwarzen Herzen im Vatikan allerdings geleugnet wird, weil man dort die Finsternis in der eigenen Seele auf die ganze Schöpfung projiziert und den Baum als "unbeseelt" betrachtet. Dabei spendete der große Baum Jahrzehnt um Jahrzehnt, ja bereits im dritten aufeinander folgenden Jahrhundert, Sauerstoff für die Mutter Erde und ihre Bewohner. Sein Schmuck waren seine Zweige und seine immergrünen Nadeln. Nun hat man ihn jedoch mit dem falschen Glitzer der Menschen umhangen, für die gilt: "Je finsterer es in ihren Herzen wird, je heller lässt man das künstliche Licht erstrahlen. Und: Je ärmer und erbärmlicher ihre Seelen, je größer und höher die Symbole ihres falschen Prunkes." "Macht Euch die Erde untertan", lehren die Führer der Kirche. Und so wie sie sich diesen großen Baum untertan gemacht haben, so haben sie sich die ganze Schöpfung untertan gemacht - und zur gnadenlosen Ausbeutung und zum Sterben verurteilt. Und so fahren sie in bisher nie bekanntem Ausmaß fort, weil die Führer der Kirche und die ihnen huldigenden Politiker und Wirtschaftsführer das Gesetz der Einheit nicht kennen, das besagt: "Menschen, Tiere, Pflanzen und die Elemente gehören zusammen. Was dem einen geschieht, geschieht bald auch dem anderen."

Deshalb ist der 33 m hohe Weihnachtsbaum im Vatikan ein Symbol. Und so könnte uns der Baum vielleicht folgendes mitteilen, wenn wir seine Sprache verstehen würden: "Vor euren Augen sterbe ich im Glitzer Eures falschen Scheins. Ich sterbe hier vor den Augen eines von Euch ernannten "heiligen" Vaters, der auch der "Lenker des Erdkreises" sein soll, und ich sterbe hier stellvertretend für und mit allen Bäumen dieser Erde. Wir, die Lungen des Planeten, wollten Euch dienen. Doch Ihr, die Menschen, lasst es zu, dass Eure hemmungslose Profitgier den ganzen Planeten zerstört! Hört Ihr es noch nicht? Habt Ihr es noch immer noch nicht gemerkt? Ihr seid dabei, die Natur, die auch eure Lebensgrundlage ist, zu vernichten, und was Eure Politiker dagegen tun, ist nur halbherzige Gaukelei, denn sie sagen sich: "Die Sintflut kommt, aber erst nach mir". Doch könnten sie sich einmal mehr täuschen.
Und so wie die Diener des großen Geldes in den Banken falsche Produkte zum Schaden der Menschen schnüren, so trickreich versuchen die Raffgierigen an den Schalthebeln der Macht auch, die Umwelt angeblich zu schützen. Und Euer Erdkreislenker gibt dazu seinen Segen. Doch die Mutter Erde lässt sich mit den Manipulationen der Menschen nicht heilen. Schaut mich an, aber nicht nur während eures Festes, für das auch Millionen meiner Artgenossen ihr Leben lassen, indem man sie - wie mich - abschlägt im vollen Lebenssaft. Schaut an, was bald aus uns geworden ist und Ihr seht, was gerade mit dem Planeten Erde passiert! Und schaut schon heute in die Augen der Tiere, die wie wir zu Millionen ihr Leben lassen müssen für Euer Fest, das zu einem der grausamsten Schlachtfeste verkommen ist. Schaut in die Augen Eurer Opfer in den Schlachthöfen und Metzgerkammern in Eurem Advent. Und mich sucht wieder, wenn alles vorbei ist. Und bedenkt: Was ist aus meinem Vorgänger geworden und was wird bald mit mir sein? Ja, was ist aus ihm geworden, aus Eurem bisherigen Rekordbaum? Und was wird aus mir geworden sein, wenn Eure Prunk- und Glitzerexperten schon nach dem nächsten Baum suchen, der mich an Höhe noch übertreffen soll? Und so wie sich dann mein Lebensodem bereits von diesem Planeten zurück gezogen hat, so nehmt auch das als Symbol für Euch. Denn was wird bald mit Eurem Lebensodem sein?"

Zunächst war der Baum jedoch mit der Rekordzahl von 2.000 Christbaumkugeln sowie Lichterketten und Girlanden - sozusagen als festliche Sterbehilfe - geschmückt worden. Und am Samstag, den 13.12.2008, wurde der Baum in Anwesenheit von Kurienkardinal Giovanni Lajolo "illuminiert", wie vol.at schreibt, also künstlich beleuchtet. Und am Sonntag, den 14.12.2008, erfolgte als Abschluss der Baumübergabe auch noch eine Messe im Petersdom mit den Altenburger Sängerknaben, den Ziersdorfer Turmbläsern und allen österreichischen Priestern, die sich derzeit in Rom aufhalten. Der Baum starb derweil weiter, was jedoch mit den heuchlerischen Worten von den "Symbolen des Lebens" vernebelt wurde. Erinnert sei dazu auch an die Ansprache von Papst Benedikt XVI. zur Weihnachtsbaum-Übergabe im Jahr 2007. Damals stammte der Baum aus Südtirol in Italien. Nach net-tribune.de vom 17.12.2007 erklärte der Papst damals, "die Tanne sei ein Symbol für das Weihnachtsfest, denn mit ihren immergrünen Blättern erinnere sie an das Leben, das nicht sterbe". Eine solche Rede könnte man vielleicht in einem gesunden Wald halten, doch vor einem abgeschlagenen Baum ist es alle Jahre wieder eine Scheinheiligkeit, denn schon nach einigen Tagen verwelken bekanntlich die "immergrünen Blätter" = Nadeln der Tanne oder Fichte, und würden beim Schütteln abfallen. Zurück bleibt immer nur ein kahles Baumgerüst, das nur noch daran erinnert, dass hier ein einst stattlicher Baum (der nebenbei zwei Weltkriege überlebte) sinnlos und nur für eine diffuse religiöse Kult-Gefühlsduselei der Gläubigen sterben musste.

Nach Weihnachten: Das Ende der Bäume ist jetzt unübersehbar.

PS: Ein neuer Rekord auch in Deutschland: In der reichsten römisch-katholischen Diözese der Welt, in Köln in Deutschland, deren Dom den Petersdom in Rom an Höhe deutlich überragt, wollte man natürlich auch beim Weihnachtsbaum nicht "kleckern". Man schlug im Jahr 2008 dazu eine 25 m hohe monumentale Fichte ab, "den größten Weihnachtsbaum des Rheinlands" (koeln-journal.de) und nicht ganz in Deutschland, denn auf dem Münchner Marienplatz stellte man mit einer 27 m hohen todgeweihten Fichte wohl ebenfalls einen Rekord-Baum auf (nach 22 m im Jahr 2006 und 26 m im Jahr 2007). Der sterbende Baum in Köln wurde dafür mit deutlich mehr Lämpchen als in München geschmückt, nämlich mit 140.000 (gegenüber mageren 3.000 in München), was zu einem neuen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde führte (koelnerweihnachtsmarkt.de).

PS
: Wer auf einen Weihnachtsbaum nicht verzichten will, kann ja auch einen edlen Baum mit künstlichen Nadeln in seinem Wohnzimmer schmücken. Und für wen es unbedingt eine lebendige Pflanze sein muss, der kann ja eine Fichte im Wald schmücken. So waren auch die Ursprünge dieses Brauchs zur Wintersonnenwende im antiken Mithras-Kult.
Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Chile. Dort ist der Handel mit gefällten Tannenbäumen verboten. Es dürfen nur Bäume mit Wurzel verkauft werden. Die meisten an der Tradition orientierten Christen schmückt zu Weihnachten schöne Kunst-Bäume, die in jedem Jahr wieder verwendet werden können (siehe Bild links).
Lesen Sie dazu auch eine etwas andere Weihnachtsgeschichte für Kinder und Erwachsene: Der lebende Weihnachtsbaum
 



7.1.2009 - Keine Tiere erlaubt! Priester verweist blinde Frau mit Blindenhund aus dem "Gottesdienst" - "Tiere seien in einem christlichen Haus nicht gestattet" - Mit dieser Begründung forderte der katholische Pfarrer einer Pfarrei in Verona/Italien eine blinde Frau auf, "ihren Hund umgehend aus der Kirche zu entfernen" (Bild, 7.1.2009). Die blinde Katholikin versuchte zu erklären. Sie brauche ihren Hund, er zeige ihr den Weg. Doch der Priester blieb hart. "Hund und Halterin mussten den Gottesdienst verlassen."
Hintergrund: Vielleicht das dieses Erlebnis der blinden Frau innerlich die Augen geöffnet. Selbst wenn ein anderer Priester vielleicht "gnädiger" gewesen wäre: Die Kirche hat den Tieren die unsterbliche Seele abgesprochen und hat auch in ihrem "Himmel" keinen Platz für ein Tier (vgl. dazu "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die Urchristen waren Freunde der Tiere).
Unser Vorschlag: Tierfreunde und ehrliche Gottsucher sollten in der Regel keine Kirche aus Stein mehr betreten. Die Natur ist der schönste Dom und der Himmel ist seine Kuppel. Oder, wie schon der Urchrist Stephanus oder der große jüdische Gottesprophet Jesaja sagten: "Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind" (Apostelgeschichte 7, 48; vgl. "Freie Christen Nr. 1": Gott wohnt nicht in Kirchen aus Stein).
 



10.1. / 12.10.2009 - Jäger verwechselt anderen Jäger mit Wildschwein - erschossen / Mensch zerstört weltweit ökologisches Gleichgewicht - Ist uns bewusst, wie gerade die genauso wie die Menschen schmerzempfindlichen Tiere in Wald und Flur derzeit unter der klirrenden Kälte leiden? Das Winterfell schützt meist nicht mehr ausreichend, da sich die Tiere durch die immer schlechteren Umweltbedingungen (z. B. Gift, minderwertige Nahrung) nicht mehr optimal auf den Winter vorbereiten können. Und dann kommen die Jäger und tragen auch bei - 15° noch den Krieg in den Wald, wo die Tiere äußerste Ruhe brauchen, um ihre Kräfte nicht zu erschöpfen.
Ein Jäger in Baden-Württemberg sah bei einer solchen barbarischen Jagd 80 m vor sich im Gebüsch vermeintlich ein Wildschwein. Doch Jäger sehen oft altersbedingt nicht mehr so gut, sind manchmal auch nicht nüchtern. In diesem Fall ist der Schütze allerdings erst 44, und ob Alkohol im Spiel war, ist nicht bekannt. Der Schuss traf einen anderen Jäger in den Rücken. Er war im Unterschied zu den meisten Wildschweinen - die sich schwer verletzt oft noch tagelang durch den Wald schleppen, ehe sie furchtbar verenden - sofort tot. Ein tragisches Ende: Während er Tiere töten wollte, wurde er selbst für ein Tier gehalten und wurde getötet (Bild, 10.1.2009).

Der Jäger könnte noch leben, wenn die Jagd endlich verboten würde (siehe dazu http://www.abschaffung-der-jagd.de). Die Bestie Mensch nimmt den Tieren Zug um Zug den Lebensraum und schreit dann auf, wenn die noch übrigen Tiere etwas zu essen suchen. Für den Ego-Protz Mensch gilt ein essendes Tier vielfach als "Schädling", denn er will die Erde nur für sich ausplündern. Und ein Tier, das nicht mehr als seinen täglichen Bedarf an Nahrung decken möchte, schmälert nur seinen Profit. Und ausgerechnet der Mensch, der es schaffte, nicht nur seinesgleichen immer wieder zu zerbomben und zu erschießen (siehe z. B. unsere Meldungen zum Gaza-Krieg), sondern die ganze Erde aus dem ökologischen Gleichgewicht zu werfen, maßt sich an, in Wald und Flur für ein "Gleichgewicht" sorgen zu wollen. Und er glaubt, dazu Tiere massenhaft erschießen zu müssen. Die Tiere sollen also schuld sein, wenn das "Gleichgewicht" in der Natur "gestört" sei. Dabei zerstört der Jäger z. B. durch den Abschuss von Leitbachen die Struktur ganzer Wildschwein-Rotten, die sich darauf hin unkontrolliert vermehren. Würden die Tiere nicht blutig gejagt, würde der Schöpfergeist in den Tieren die Vermehrung steuern, und ein ökologisches Gleichgewicht würde sich ohne die Gewehre der Menschen mit der Zeit von selbst einstellen, wie alle Erfahrungen auf diesem Gebiet zeigen.

PS: In Brandenburg haben Jäger z. B. Todesboxen für kleine Wildschweine entwickelt
(Bild, 5.9.2008). Man stellt die Boxen im Wald auf und legt Futter hinein, z. B. Mais. Freut sich ein Frischling über das gefundene Futter und läuft in die Box, fällt sie zu. Dann wartet der Frischling so lange, bis der Jäger vorbei kommt. Dann wird der gefangene Frischling vom Jäger aus der Todesbox heraus genommen und in die Hinrichtungsbox gesteckt und dort mit einem Kleinkalibergewehr erschossen. Würde man ihn gleich in der Falle erschießen, könnten wohl die Blutspritzer andere Tiere abschrecken.

Gemäß einem Evangelium, das nicht in die Bibel aufgenommen wurde, sagt Jesus von Nazareth:
"Siehe die Felder, wie sie wachsen und fruchtbar sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du noch mehr als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den Starken, die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden" (Das Evangelium Jesu 14, 7; http://www.theologe.de/jesus_freund-der-tiere.htm).
Vgl. dazu auch "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die ersten Christen waren Freunde der Tiere.
 



10.1.2009 - Nobel-Restaurant schenkt 140 Jahre altem Hummer die Freiheit - Ein besonders "toller Fang" gelang Hummerjägern in den USA, als sie einen zehn Kilo schwerer Hummer gefangen hatten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Hummer um 1870 geboren wurde, also ca. 140 Jahre alt sein muss. Kurz vor seiner geplanten Ermordung durch Hineinwerfen in kochendes Wasser hatte der Besitzer des Restaurant in New York, der den Hummer gekauft hatte, aber Gewissensbisse. Er entschied, den Hummer frei zu lassen und in einer Gegend wieder auszusetzen, in welcher der Hummerfang verboten ist (Bild, 10.1.2009). Dies ist ein guter Jahresbeginn. Doch auch alle anderen Hummer möchten die Freiheit. Und letztlich alle Tiere, die nicht dazu geschaffen wurden, um geschlachtet zu werden und in den Kochtöpfen der Menschen zu enden.
Im Schöpfungsbericht der Bibel heißt es ursprünglich: "Sehet da, ich [Gott] habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut" (1. Mose 1, 29-31). Erst später hat man Gott die Erlaubnis zum Fleischverzehr unterschoben (vgl. dazu hier). Die Umkehr erfolgt, wenn immer mehr Menschen auf das Verzehren der Tiere verzichten.
Gute vegetarische Rezepte finden Sie z. B. unter
http://www.lebegesund.de/cgi/page.cgi/01/001/de/prod/WP-KO-KOCHBUCH.html?FARD.

 



15.1. / 16.1.2009 - Atommüll-Fässern in Asse droht Zerstörung / Was macht diese Generation mit der Erde? - Der radioaktive Müll aus Atomkraftwerken braucht teilweise 200.000 Jahre, bis seine tödliche verseuchende Strahlung abgebaut ist, teilweise auch nur 24.000 Jahre usw. Und die Politiker und Wirtschaftsführer dieser Generation maßen sich trotzdem an, solchen Müll tonnenweise zu produzieren, und die Kirchenführer geben vielfach ihren Segen dazu. Es wird schon nichts passieren, so das Geheuchel. Doch jetzt steht gerade eine Kammer mit 6.000 Fässern radioaktivem Müll im Lager Asse in Wolfenbüttel vor dem Einsturz. "Es besteht die Gefahr, dass die Fässer zerstört werden", so Joachim Bluth vom niedersächsischen Umweltministerium (Bild, 15.1.2009). Kein Erdbeben, keine andere Naturkatastrophe, kein Land mit bestochener Regierung (davon geht man zumindest aus) und ohne Sicherheitsmaßnahmen, kein Angriff im Krieg, einfach so - und das inmitten des Landes mit den weltweit höchsten Sicherheitsstandards. Die Gefahr der einstürzenden Kammer im Atommülllager Asse mag vielleicht mit 2,2 Milliarden Euro Sanierungskosten (wer zahlt?) gebannt werden (Wikipedia, Stand: 16.1.2008). Doch ist das Lager ja nur ein kleiner Baustein im Riesenkomplex der Atomindustrie. Und wie sieht es woanders aus oder wie wird es aussehen z. B. in 100 Jahren, wenn z. B. 0,5 Promille der tödlichen Strahlung abgebaut ist. So ist das Atommülllager in Asse ein Symbol oder gar ein Vorbote für das Ganze.

Und wie werden wohl nachfolgende Generationen einmal die vielfach selbstzerstörerische und gleichzeitig selbstgerechte Politik dieser Generation und ihre Religion beurteilen? Vermutlich würden irgendwann alle Geschichtsbücher umgeschrieben, falls es dann überhaupt noch geht. Denn wohin führen die derzeitigen Politiker die Menschheit?

Im Schöpfungsbericht in der Bibel vor langer Zeit hieß es einmal, dass die Menschen auch die Aufgabe haben, die Erde zu "bewahren" (1. Mose 2, 15). Damals ahnte keiner, wozu die heutige Generation einmal fähig sein könnte und was sie aus Gründen des maximalen Profits und für höchste Gehälter, Boni, Sonderzahlungen und Dividenden auch tut. Doch auch in unserer Generation gab und gibt es Propheten und weise Menschen, die schon vor Jahrzehnten Lösungswege aufgezeigt haben, doch ausgerechnet die Kirche warnte einst - als noch Zeit zur Umkehr war - vor den warnenden Stimmen (vgl. hier).

Aktualisierung [10.2.2009]: "Atom-Sauhaufen" Asse bei
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1272418.html
 



20.1. / 4.2.2009 -
"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt" (Leo Tolstoi) - Metzger und Jäger zielt mit Waffe auf Sohn / Britische Soldaten beißen lebenden Hühnern Kopf ab / Anderer Metzger verspeist Fleischstücke eines von ihm ermordeten Mädchens / Und ein Koch zerstückelt den Körper seines Ex-Kollegen / Soldaten trinken Schlangenblut - Der Satz des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt" hätte sich vielleicht einmal mehr beinahe bei einem Familiendrama in München bewahrheitet. Der Metzger und leidenschaftliche Jäger Jakob K. muss sich vor Gericht wegen versuchten Mordes verantworten. Der sowohl berufs- als auch hobbymäßige Tiertöter erklärte demgegenüber, er wollte seinen Sohn nur erschrecken.
Siehe dazu http://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_56663.html
Vgl. dazu auch die Filmaufnahmen Britische Soldaten beißen lebenden Hühnern den Kopf ab unter
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/21/soldaten-beissen-lebendigen-huehnern-kopf-ab/brutales-training-in-britischer-armee.html sowie den Artikel über das Trinken von Schlangenblut durch thailändische und US-Soldaten: http://www.bild.de/BILD/news/2009/02/14/usa-soldaten-im-ueberlebenscamp/trinken-kobra-blut.html


Ein weiteres Verbrechen
: In St. Petersburg in Russland hat sich der Satz von Tolstoi dann kurz bewahrheitet. Ein Metzger ermordete mit seinem Freund ein ihm bekanntes Mädchen, verspeiste danach "den linken Wadenmuskel und Teile der linken Hüfte". Das Fleisch wurde zusammen mit Kartoffeln im Ofen gebacken. Der Grund: Die beiden waren hungrig (Bild, 4.2.2009). Gegen den Metzger wurde früher auch wegen Tierquälerei ermittelt.
Und ein furchtbares Verbrechen in Deutschland: Leichenteile eines Kochs wurden in der Isar gefunden, zuerst die Arme ohne Fingerkuppen. Der Kopf soll im Inn liegen, irgendwo in Tschechien Rumpf und Beine. Der Mann wurde zerstückelt. Wie sich herausstellte ebenfalls von einem Koch, dem ehemaligen Chef eines Wirtshauses "Jägerwirt", der sonst das Fleisch von Tieren zerstückelte
(http://www.bild.de/BILD/muenchen/aktuell/2009/02/05/grusel-moerder/der-taeter-ist-gefasst.html).

Untersuchungen darüber, wie das Schlachten und Zerlegen von Tieren die Hemmschwelle senkt, Menschen zu schlachten und zu zerlegen, sind längst überfällig.
Hintergrund: Das Gebot "Du sollst nicht töten" gilt auch gegenüber Tieren.
 



22.1.2009 - Wolle für die Schals der Würdenträger: Papst segnete zwei Lämmchen - am Karfreitag werden sie dann mit dem Beil erschlagen und geschlachtet - In der Basilika "Sankt Angese Fuori le Mura" in Rom wurden am Jahrestag der "heiligen" Agnes, dem 21. Januar, in jedem Jahr zwei Lämmer vom Papst gesegnet. Aus der Wolle dieser gesegneten kleinen Schafe werden später die Pallien (Einzahl "Pallium") für die Erzbischöfe gewebt - Schals, in die Kreuze eingestickt werden. Das Pallium gilt als Zeichen der Teilhabe an der "Hirtengewalt" des Erzbischofs mit dem Papst. Näheres zum Pallium erfahren Sie bei http://de.wikipedia.org/wiki/Pallium.
Mit Jesus von Nazareth hat das Pallium nichts zu tun. Er setzte weder einen Papst noch Erzbischöfe ein und er überreichte seinen Jüngern auch keine besonderen Schals. Seine Nachfolger waren gekleidet wie das Volk. Er setzte auch keine "Heiligen" ein wie die Päpste, denn für Jesus, den Christus, war Gott allein heilig, so wie es auch in Offenbarung 15, 4 und 16, 5 heißt. Und die "Hirtengewalt", die sich die Führer der katholischen Kirche aufgrund einer Zusage an Petrus (als dessen Nachfolger sich die Päpste betrachten) laut Matthäus 16, 19 zusprechen, ist eine falsche Interpretation der Bibel. Denn in Matthäus 18, 18 wird diese von der Kirche "Schlüsselgewalt" genannte Zusage allen Christen verliehen, nicht nur dem Petrus.

So weit zum Pallium. Doch was passiert eigentlich mit den Lämmern, die im Video-Clip des Vatikan dem Zuschauer so vertrauensvoll in die Augen schauen? Dazu ist im Hamburger Abendblatt vom 29.6.1995 eine Reportage zu lesen, aus der wir nachfolgend einige Passagen dokumentieren. Es geht in dieser Reportage um die Nonne Emanuela, die in ihrem Kloster Santa Cecilia auf die Ankunft des Hamburger Erzbischofs Ludwig Averkamp wartete. Die Reportage enthüllt: Die Pallien der Erzbischöfe sind in Wahrheit - symbolisch gesprochen - blutige Schals, getränkt im Blut unschuldiger Tiere.

Die Nonne Emanuela erzählt: "´Dabei weiß er [der Erzbischof] wahrscheinlich gar nicht, dass es uns gibt und dass ich unter einem grausamen Brauch leiden muss`, sagt sie" ...
"Weil aber auch vor den Trappisten der Zahn der Zeit nicht haltmacht und die Mönche immer seltener werden, gibt der Prior von Tre Fontane zerknirscht zu, dass die Lämmer keineswegs wie früher auf dem Gelände des Klosters aufgezogen werden, man kauft sie einem Schäfer ab. Nach der Segnung fahren die Boten des Papstes die Tiere direkt in den Kirchenstaat, wo sie vom Papst gestreichelt [und noch einmal gesegnet] werden. Dann sacken die vatikanischen Legaten die Lämmer wieder ein und bringen sie zum Kloster Santa Cecilia in Trastevere zu Schwester Emanuela" ...
"´Weil die Lämmchen ja nur ganz wenig Wolle haben, mischen wir die Lammwolle mit normaler Wolle`, sagt Schwester Emanuela. Die 17 Nonnen des Klosters müssen dann die Pallien zusammennähen" ...
"Der Brauch belässt es aber nicht dabei, dass die Lämmer geschoren werden, um die Pallien-Wolle zu produzieren, am Karfreitag müssen die Tiere geschlachtet werden. Das Fleisch wird an die Armen verteilt`, sagt Schwester Emanuela und versucht, die Tränen zu unterdrücken. Am Karfreitag muss eine der Nonnen in den Keller steigen, ein scharfes Beil holen und in den Klostergarten gehen. Keine der Nonnen mag die Lämmer töten, ... also wechseln sich die Nonnen ab, mit Ausnahme von Schwester Emanuela. ´Ich mach´ das nicht. Gegen das Pallium habe ich ja nichts, aber dass wir immer diese kleinen Lämmer töten müssen, ist schon grausam. Das Fleisch den Armen zu geben, macht ja auch nicht soviel Sinn, an denen ist doch noch gar nichts dran.`"

Quelle:
http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?url=/ha/1995/xml/19950629xml/habxml950406_16335.xml

Auch das Schlachten von Tieren hat mit Jesus von Nazareth nichts zu tun. Jesus, der Christus, war ein Freund der Tiere und ordnete niemals Schlachtungen an. Auch trug er keine Kleidungsstücke, für deren Herstellung Tiere umgebracht wurden. Und außerdem lehrte er die Reichen, ihren Reichtum zu teilen und den Armen Brot zu geben. Der Vatikan hortet jedoch seinen Reichtum und gibt nur einige Alibi-Gaben weiter.

 



23.1.2009 - Präsident des Umweltbundesamtes erklärt: Nur noch sonntags Fleisch essen - Andreas Troge (58), Präsident des Umweltbundesamtes in Berlin, plädierte anlässlich der Grünen Woche, der weltgrößten Agrarmesse in Berlin, für ein Überdenken des "hohen Fleischkonsums" und eine "Rückkehr zum Sonntagsbraten". "Das tue nicht nur der Gesundheit gut, sondern nütze auch dem Klima", so Troge gegenüber der Berliner Zeitung
(http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0122/politik/0053/index.html).
Die Fakten liegen schon lange auf den Tisch und sind allgemein zugänglich:
In der durch künstliche Befruchtung hochgezogenen Massentierhaltung für das Fleisch der Reichen wird das Getreide verfüttert, das die Hungernden bräuchten, um zu überleben. Zudem werden Regenwälder und andere Flächen z. B. für Viehhaltung oder Viehfutter gerodet, auf denen man Getreide und Gemüse für die Armen anbauen könnte.
Durch den vermehrten Methanausstoß aufgrund der ausschließlich für den Fleischkonsum gezüchteten Tiere wird das Klima massiv geschädigt, von anderen Schäden durch die industrialisierte Massentierhaltung gar nicht zu reden (siehe z. B. oben den Artikel aus der Berliner Zeitung). Der Fleischkonsum schädigt das Klima insgesamt mehr als der Straßenverkehr.
Tiere sind empfindsame und schmerzempfindliche Wesen und spüren, was mit ihnen geschieht. In ihnen steckt ebenso der Wunsch nach Freiheit wie im Menschen.
Fleischkonsum ist massiv gesundheitsschädlich.
Und, und, und ...
Doch einmal mehr die Partei, die den Namen "christlich" missbraucht, wehrt sich gegen den Vorschlag des Präsidenten: "
Herr Troge soll uns mit seinen Verboten verschonen und uns nicht die Lust am Essen nehmen", so der Katholik und CDU-Lobbyist für Fleischkonsum im Bundestag, Peter Bleser (Bild, 23.1.2009). Jesus, der Christus, war demgegenüber kein Lusttieresser, sondern ein Freund der Tiere - siehe hier sowie Der Theologe Nr. 7; dazu eine Antwort auf die Frage: Hat Jesus nicht auf Fleisch gegessen? ab hier.

Für uns geht der Vorschlag von Präsident Andreas Troge zwar in die richtige Richtung, aber noch nicht weit genug. Wir schlagen vor: "Hört endlich auf mit dem Fleischverzehr: Um der Menschen willen, um der Tiere willen, der eigenen Gesundheit zuliebe und um des ganzen Planeten Erde willen!" Und: Metzger, Schlachter und Schlachttierzüchter, bitte umschulen! - Eine kleine Milliarde weniger für die Großbanken und ihre Boni-Empfänger, dafür diese Milliarde für Eure Umschulung!

Hier einige Links aus dem Verlag "Das Weisse Pferd":
 



10.2.2009 - So ruinieren die Politiker das Klima auf unserem Planeten - Politiker und Lobbyisten großer Konzerne sind oft ein und dieselben Leute - zum Schaden aller. Nachfolgend dokumentieren wir einen Ausschnitt aus einem Artikel in Spiegel online vom 10.2.2009. Es beweist, dass viele engagierte Menschen, auch in der Wirtschaft, etwas für eine Umkehr tun, doch an der Lobby-Politik der Alteingesessenen scheitern. Hier der Sachverhalt:
"
Windräder und Solaranlagen revolutionieren den deutschen Strommix, sie schaffen Arbeitsplätze und machen das Land unabhängiger von Importen. Doch sie ändern nichts am Klimawandel. Im schlimmsten Fall schadet der Zubau der Ökoenergien dem Klima sogar. Denn je mehr Windräder ans Netz gehen, desto weniger Strom können Kohlekraftwerke absetzen - an sich eine wünschenswerte Entwicklung. Das Problem ist jedoch, dass die Menge der insgesamt zur Verfügung stehenden CO2-Zertifikate gleich bleibt. Mit anderen Worten: Pro Kilowattstunde Kohlestrom stehen auf einmal mehr Zertifikate zur Verfügung als bisher - der Preis der Verschmutzungsrechte fällt. In der vergangenen Handelsperiode ist genau dies geschehen: Eine Tonne CO2 kostete zeitweise nur knapp mehr als null Euro. Die großen Energiekonzerne haben damit keinerlei Anreiz, in klimaschonende Technologien zu investieren. Im Gegenteil: Ihre überschüssigen Zertifikate verkaufen die Unternehmen im europaweiten Handel, zum Beispiel an polnische oder slowakische Kohlekraftwerke. Diese dürfen dann mehr CO2 emittieren als eigentlich geplant - dank der deutschen Windräder. Angesichts der geringen Effizienzgrade in osteuropäischen Kraftwerken ist das alles andere als klimafreundlich. Besonders krass macht sich der Effekt bemerkbar, wenn die Ökobranche schneller wächst als angenommen. In den vergangenen Jahren war dies stets der Fall - die CO2-Planungen der EU-Kommission wurden damit von der Realität überholt."
 



20.4.2009 - Neues Kochbuch in der evangelischen Kirche: "Von allen guten Geister verlassen"? - Im Auftrag des Lutherischen Weltbunds (LWB) erschien jetzt im evangelischen Kreuz-Verlag in Stuttgart das Kochbuch Unser tägliches Brot – Rezepte, Gebete und Geschichten zum Grundrecht auf Nahrung. Eines der vielen dort vorgeschlagenen Fleisch-Rezepte: "Christlich gebratenes Meerschweinchen" - mit detaillierten Anweisungen, wie man das getötete Tier dafür auseinander nimmt; vom "Häuten" über das Herausnehmen der Organe bis hin zum Zerschneiden des Tieres. Nur: Wie genau man das Tier zuvor umbringt, überlassen die Lutheraner der Phantasie der Gläubigen. Tierschützer hatten protestiert und "fürchten, dass gerade jugendliche Meerschweinchenbesitzer das Rezept nachkochen könnten" (Bild, 20.4.2009).
Anlass für das Buch sei die Vollversammlung des Lutherische Weltbundes, ein geplantes Treffen von 400 evangelisch-lutherischen Kirchenführern vom 20.-27.7.2010 in Stuttgart. Das Thema des Kirchentreffens: "Unser täglich Brot gib´ uns heute" (vgl. dazu auch unseren Artikel zum Vaterunser). Die Kirche verteidigt in diesem Zusammenhang ihre Fleischrezepte, und man kann jetzt schon davon ausgehen, dass viele Tiere für den Gaumengenuss der Kirchenführer ihr Leben lassen müssen, darunter vielleicht auch erstmals Meerschweinchen. "Meerschweinchen-Braten" ist z. B. in den Anden "ein ganz wichtiges Lebensmittel", so die Vize-Generalsekretärin des Lutherischen Weltbundes. In der Schweiz ist der Verzehr jedoch verboten, in Deutschland allerdings erlaubt.
Die kirchlich empfohlenen Fleisch-Rezepte sind auch deshalb Stein des Anstoßes, da der weltweite Fleischkonsum nachweislich und maßgeblich mitverantwortlich für die weltweiten Hungersnöte sind.

Zu diesem Thema hier auch einige Links aus dem Verlag Das Weisse Pferd:

Mehr zum neuen Kochbuch aus den Reihen der Kirche siehe
http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/aktuell/2009/04/18/meerschweinchen-braten/zoff-um-ekel-kochbuch-der-stuttgarter-kirchen.html. Die Boulevardzeitung Bild kommentiert: "Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?"
(18.4.2009)

Und weiter zum Hintergrund: Jesus und die ersten Christen beendeten einst den "selbstverständlichen" gewordenen Fleischkonsum (siehe dazu Der Theologe Nr. 7). Und der Kirchenvater Hieronymus, von der katholischen Kirche "heilig" gesprochen, erklärte im 4. Jahrhundert: "Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem murrenden, sinnlichen Volk Wachteln vorwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen" (Adversus Jovinianum I, 18).
Die Kirche jedoch sprach den Tieren die unsterbliche Seele und die Leidensfähigkeit ab und schuf die geistigen Voraussetzungen für die heutige Massentierhaltung und den hemmungslosen weltweiten Fleischkonsum. Das neue Kochbuch ist nur ein weiteres Glied in der Kette dieses Schreckens.

Eine Alternative: Das Kochbuch Tiere leben lassen - vegetarisch und vegan kochen; siehe http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s444de&type=desc

 



14.7.2009 - Zu Ehren des "heiligen" Fermin: Friedfertige Stiere werden massakriert / War auch Jimeno Romero ein Opfer für den "heiligen" Fermin? - Alle Jahre wieder werden im Juli im tiefkatholischen spanischen Pamplona (Region Navarra) zu Ehren des "heiligen" Fermin Dutzende von Stiere - begleitet von dem Gegröle der Bestie Mensch - durch die Straßen getrieben und dann am Abend in der Arena unter weiterem Grölen abgeschlachtet. Die Stiere haben in der Regel keine Chance, denn sie werden zuvor so gefoltert und brutalst zugerichtet, dass der Torero immer leichtes Spiel hat, das Tier schlussendlich gar zu Tode zu foltern und damit zu "gewinnen".
Lesen Sie mehr dazu unter: http://www.das-weisse-pferd.com/03_12/stierkampf_vor_gericht.html

Könnte man von daher sagen: Der Mensch erweist sich dadurch als "Krone" der Schöpfung, so wie sie es die Kirche lehrt, dass er die körperliche Überlegenheit des Stieres durch Waffen, Waffentechniken und überlegene Tötungsmethoden wett macht? Und wenn die Kirche weiter lehrt, allein der Mensch sei "Gottes Ebenbild", und nicht das Tier, dann kann einem vor diesem Gott nur grausen, der sich ein solches Ebenbild geschaffen haben soll. Der wahre Schöpfergott, der mit dem katholischen Gott nichts zu tun hat, hat jedoch die Einheit aller Lebensformen geschaffen, die einander in Frieden dienen sollen und nicht die "Krone" Mensch, die alle anderen Lebensformen töten und zu seinem "Nutzen" zerstören darf.

Dieses Jahr hat der todgeweihte Stier Capuchino allerdings im Vorfeld einen der Männer des endzeitlichen Treibens in Pamplona tödlich verwundet, welche die Tiere zuvor provozieren und verhöhnen. Der Getötete war Jimeno Romero (27), der bereits zum siebten Mal bei der "Stierhatz" teilgenommen hatte. Die unsäglichen Tierquälereien werden zu Ehren des "heiligen" Fermin, des ersten katholischen Bischofs von Pamplona, durchgeführt.

Zu Ehren des "heiligen Fermin" werden heute die Stiere durch die Straßen getrieben, gefoltert und abgestochen. Ähnlich wie bei den Götzen des Alten Testaments.

Die Heiligen sind die Nachfolger der antiken Götzen, und so wie in der Zeit des Alten Testaments dem Moloch, dem Jahwe und vielen anderen Göttern Stiere und andere Blutopfer dargebracht werden mussten, so ist es in modernisierter Form in Pamplona auch im Katholizismus. Oder wo steht in der Bibel etwas von der Verehrung von Heiligen? Und die weitere Frage ist: War auch Jimeno Romero ein Opfer für den "heiligen" Fermin? Der Stier Capuchino wurde noch am selben Abend in der Arena abgestochen, und sein ausgestopfter Kopf soll einen Rekorderlös bringen, der von den Verantwortlichen der St.-Fermin-Verehrung auch gebraucht wird. Denn den Eltern des Opfers Romero hat man bereits 30.000 € versprochen.

Das Kirchen- und Touristenvolk empfindet bei diesem grausamen Treiben Nervenkitzel und Belustigung. Kein Papst hat bisher dagegen protestiert, weswegen von deren Zustimmung ausgegangen werden muss. Das alles ist einmal mehr römisch-katholisch. Christlich ist es nicht. Sondern es gehört zum Repertoire des Anti-Christlichen. Wie auch das tägliche Gemetzel an den unzähligen anderen Stieren in den Schlachthäusern der kirchenchristlichen Zivilisation - zum Gaumengenuss der Gläubigen, der Kronen der katholischen Schöpfung. Doch diese "Schöpfung" hat keinen Bestand. Denn das Gesetz von Saat und Ernte ("Was der Mensch sät, das wird er ernten") gilt auch gegenüber Tieren. Nur: Gottes Mühlen mahlen langsam. Aber sie mahlen.

Diese Stiere werden nicht dem "heiligen" Fermin oder dem Fleischkonsum geopfert. Sie leben auf einem deutschen Gnadenland in Frieden und Sicherheit.

Es war die römisch-katholische Kirche, welche durch ihre "Heiligen" wie Augustin und Thomas von Aquin den Tieren die unsterbliche Seele und Leidensfähigkeit abgesprochen hat. Diese verkopften Männer haben kraft ihres eiskalten Intellekts und der ihnen später zugesprochenen "Heiligkeit" alle Tiere dem menschlichen "Nutzen" unterworfen. Siehe dazu den Artikel Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum.


Buchtipp: Lesen Sie dazu auch Der Stier Liebevoll in
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s605de&type=desc&rtopic=kinder

Mehr zu den "Heiligen" lesen Sie hier.
 



18.7.2009 - Erzbistum Bamberg: Die Natur sei für den Menschen da, die Sau wird geschlachtet - Eigentlich könnte man erwarten, dass die Achtung vor der Schöpfung in unserer Zeit vor allem mit wenigstens einem letzten Rest an Achtung vor den Mitgeschöpfen des Menschen, den Tieren verbunden sein sollte. Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg predigte am 12.7.2009 anlässlich des jährlichen "Heinrichsfestes" jedoch anders: "Die Achtung vor dem Menschen ist Voraussetzung für die Achtung der Schöpfung". Auch wäre gerade in unserer Zeit nahe liegend, dass die Schöpfung ein Lebensraum für alle noch nicht ausgerotteten Geschöpfe Gottes sein sollte. Doch auch hier predigte der Erzbischof anders: "Die Schöpfung ist für den Menschen da, sie ist für ihn Wohn- und Lebensraum." Und weiter: "Wir müssen alle Menschen weltweit als Krone der Schöpfung ansehen" (http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/medien/all_news.html?f_action=show&f_newsitem_id=65480). Was bleibt da noch für die Tiere? Eine unmissverständliche Antwort gibt das Priesterseminar Bamberg und das Bistumshaus. Ihr erstes gemeinsames Sommerfest stellen sie unter das Motto: "Wir grillen eine Sau".

Lesen Sie dazu auch: 1000 Jahre Bistum Bamberg: Kein Grund zum Feiern

 



1.8.2009 - Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Katholischer Pfarrer und seine Begleiter erschlagen zwei kleine Wildschweine - Gegen den Pfarrer von Sori in Italien, Don Marco Fazio, und vier weitere Männer ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die viertgrößte italienische Tageszeitung Il Secolo XIX (gegründet 1886) schreibt: "Alle müssen sich der Anzeige wegen grausamer Tiertötung und Wilddiebstahl stellen. Im Klartext: Es ist nicht erlaubt, Tiere mit ungeeigneten Waffen und ohne Genehmigung zu töten. Das ´Beweisstück`, d. h. die Tierleichen, wurden in der Gefriertruhe der Kirche gefunden und vom Staatsanwalt in Gewahr genommen ... Unter den Anwesenden [des Gemetzels] waren auch einige Kinder. Zuerst waren sie von der Begegnung mit den zwei verängstigten kleinen Wildschweinen – die weit von der Obhut ihrer Mutter gelandet waren – vergnügt. Dann wurden sie aber vom Verhalten der Erwachsenen erschreckt" (31.7.2009; deutsche Übersetzung). Der Pfarrer und seine Begleiter sollen zuvor Alkohol getrunken haben, ehe sie mit Stock und Schaufel die kleinen Tieren umbrachten. Ein Verteidiger des Pfarrers sagte zu dessen Entlastung, der Würdenträger habe die Tiere "nur" an der Flucht gehindert, während andere mit der Schaufel auf die Frischlinge eingedroschen haben (La Repubblica, 30.7.2009).
 



7.11.2009 -
Schnecken aufspießen und Fische erschlagen - Wie eine junge Frau ihr Gewissen verliert - Franziska N., 18 Jahre jung, aus Wertheim in Baden-Württemberg wird in der Lokalzeitung Main-Echo mit ihrem "Hobby" Angeln vorgestellt. "Den ersten Fisch habe sie mit zehn Jahren gefangen. ´Eine große Forelle, ich hab sie die ganze Zeit gestreichelt, weil sie so schön war. Gleichzeitig war ich todtraurig und habe gedacht: armer Fisch`. Heute hat sie ihre Scheu überwunden. ´Das macht mir nix mehr aus`" (7.11.2009).
Als Kind hat ihr Gewissen noch angesprochen. Als Jugendliche war es bereits abgetötet. Die Hauptverantwortung dafür tragen die Institutionen Kirche, die lehren, dass Tiere töten erlaubt sei und dass man nur durch den rechten Glauben die ewige Seligkeit erreiche - egal, wie viele Tiere oder Menschen im Krieg man z. B. getötet habe. Das lassen die geistig toten Verantwortlichen der katholischen und evangelischen Kirche auch im Religionsunterricht an den Schulen so unterrichten.
Dabei hätte Franziska N. allen Grund, ihre antrainierte Gewissenlosigkeit zu hinterfragen und sich zu erinnern, wie sie noch als Kind empfunden hatte. "Fische sind nicht dumm, es geht immer wieder darum, sie aufs neue auszutricksen", so ihr Jugendbetreuer Florian W. "Nicht dumm" also. Wäre nicht auch das ein Grund, ihr Leben zu respektieren und ihnen nicht solchen Schmerz und solches Leid zuzufügen? "Das Schlimmste sei es, wenn man man den Fisch schon gesehen habe und er sich im letzten Moment vom Haken losreiße", so Franziska Neff. Doch wie ist das aus der Sichtweise des Fisches? Dies wird jedoch in der Kirche nicht gelehrt. "Ja, und ich hab auch schon mal eine Nacktschnecke aufgespießt und damit einen kapitalen Barsch gefangen," erzählt die junge Frau skrupellos weiter.
Sehr wahrscheinlich hat sie entweder den katholischen oder den evangelischen Religionsunterricht besucht. Nach den bestialischen kirchlichen Lehrauffassungen sind die Gefühle der Tiere nur "andressierte" "Körperreaktionen" (siehe z. B. http://ww3.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html).

Die Gewissenlosigkeit beim Töten von Tieren führt bei vielen Menschen mit der Zeit auch zur Gewissenlosigkeit Menschen gegenüber. Viele Mörder haben nachgewiesenermaßen zuvor an Tieren "geübt". Der bekannte russische Dichter Leo Tolstoi bringt es auf den Punkt: "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt".

Vgl. dazu auch, wie ein evangelischer Pfarrer einem jungen Soldaten namens Hannes beibringt, im Krieg als Heckenschütze wehrlose Menschen zu töten. Zunächst brachte es der junge Mann nicht fertig. Dann machte es ihm der Pfarrer vor und "knallte" einen russischen Soldaten einfach "ab", der in einiger Entfernung den Verkehr regelte. Darauf Hannes zum Pfarrer: "Jetzt, wo du es mir vorgemacht hast, kann ich´s auch". Die evangelischen und katholischen Bischöfe in Deutschland (wie der evangelische Bischof Meiser oder der katholische Bischof von Galen) hatten durch ihre Predigten im 2. Weltkrieg die jungen Männer zu Hunderttausenden zum Töten und Morden an die Front getrieben. Und hatten sie gleichzeitig infam belogen, indem sie ihnen erklärten, sie, die Priester und Pfarrer, könnten ihnen im Namen Gottes anschließend ihre Sünden vergeben.

Tipps zum Weiterlesen:
Der Prophet Nr. 15 - Tiere klagen - der Prophet klagt an
Der Prophet Nr. 16 - Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=p015de&type=desc

 



Weihnachten 2009
- Lesen Sie dazu unsere Meldungen:
Neuer Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen - Heuchlerische Papstrede
Unschuldige Tiere als Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum, Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000 sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und Jesus

Wer nach lebendigen Alternativen zum weihnachtlichen Schlachtfest sucht, hier eine Weihnachtsgeschichte ohne Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den lebenden Bäumen.

Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu: Lesen Sie eine Geburtsgeschichte, die auch Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt und die frei ist vom Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).
 



13.11.2009 - Film "2012" - Darstellung des Endes der materialistischen Zivilisation - Regisseur Roland Emmerich lässt für das Kino die Zivilisation untergehen. Durch noch nie da gewesene starke Sonneneruptionen erhitzt sich der Erdkern. Dieser wird zur immer heißeren Herdplatte: Vulkane brechen weltweit aus, riesige Flutwellen überspülen die Länder, ein Polsprung bringt die Erdachse zum Kippen. Kontinente versinken, andere werden angehoben. Auf einigen Archen wird ein Teil der Menschheit sowie einige Tiere gerettet, um nach dem Rückgang der Fluten irgendwo ein neues Leben beginnen zu können. Dieses Endzeit-Szenario ist nach Ansicht vieler Wissenschaftler realistisch. Heute liegt die Erde bereits im Fieber und wehrt sich immer heftiger gegen ihren Peiniger, den Menschen. Was kann der einzelne tun?
Der Film gibt eine gute Antwort: Sich mit seinem Nächsten versöhnen, Frieden schließen, für den Nächsten da sein.
Und nur darauf kommt es an. Der Kirchenglauben und die kirchlichen Sakramente sind völlig nutzlos.
Im Film versammeln sich auch zahlreiche Menschen auf dem Petersplatz im Vatikan, darunter der italienische Staatspräsident. Doch die Hauswand mit dem Papst auf dem Balkon kippt beim Beben der Erde vornüber auf die Menschen, und auch der Petersdom stürzt ein und fällt auf die entsetzten Menschen. Und während viele andere Staatspräsidenten in einer der Archen überleben, kommt der italienische Präsident auf dem Petersplatz ums Leben.
Das könnte auch als Symbol verstanden werden: Keine Kirche oder äußere Religion bieten Schutz, und kein Segen "Urbi et Orbi" aus Rom. Und auch eine äußere Arche wird letztlich nicht der Schutz und die "Rettung" sein können, bedenkt man z. B. die Strahlungen, die dann unter Umständen auf der Erde vorherrschen.
Im Film wird dieses Thema ebenfalls sehr kritisch betrachtet: Viele Super-Reiche zahlen z. B. eine Milliarde Euro für einen Platz auf einer der Archen und gesellen sich zu den Mächtigen hinzu (Und mit diesen würde dann ja im Film auch ein Neubeginn erfolgen / Kritische Frage im Film: Warum wurden die Plätze nicht verlost? Weil man Geld für das Projekt brauchte). Doch bei vielen, die für die Evakuierung abgeholt werden sollen, gelingt es nicht. Denn die Ereignisse überschlagen sich bzw., wie es auch schon in der Bibel steht, "Der Dieb kommt in der Nacht". Einzig die innere Burg und Arche, Christus in jedem von uns, ist nach urchristlicher Lehre der sichere Zufluchtsort. Wer in diese Arche findet, über die Gottes- und Nächstenliebe, der rettet demnach seine Seele - gleich, was mit dem Leib, dem Menschen früher oder später auf dieser Erde passiert. Und auch im Film wird deutlich, dass es auf innere Werte ankommt.

PS: Zeitgleich zum Filmstart geht auch folgende Meldung durch die Presse (13.11.2009):
Grönlands Eisschild schmilzt so schnell wie noch nie, z. B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,660693,00.html
PS: Von Vorhersagen, die sich auf ein exaktes Datum beziehen (z. B. 21.12.2012), halten wir nichts, da jede Handlung in der Gegenwart die Zukunft verändert und nicht vorher bestimmt ist. Sinnvoll sind jedoch Zeiträume, auf welche die "Zeichen de Zeit" hinweisen (also z. B. "um das Jahr 2000") und die je nachdem auch hier und da variieren können.
 



22.11.2009 - Wissenschaftler contra Fleischkonsum - http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wissenschaftler-gegen-fleisch
 



30.11.2009 - Kirchliches Schlachtfest Weihnachten: Die große Verhöhnung des Jesus von Nazareth - Pfarrerstochter Angela Merkel (CDU) ist auch in diesem Jahr das negative Vorbild - Das Main-Echo schreibt: "An Weihnachten muss es bei der Kanzlerin eine Gans geben, sonst ist es kein richtiges Weihnachten. Anders als ihr Vorgänger Gerhard Schröder, der das Flehen seiner Stieftochter Clara erhörte und die für den Festschmaus vorgesehene Gans Doretta begnadigte, kennt Merkel kein Pardon. Das Federvieh wird [in der Regel bei lebendigem Leib] gerupft und kommt ins Ofenrohr. Noch weiß die Auserwählte allerdings nichts von ihrem Schicksal, unbeschwert verbringt sie ihre Tage auf dem Hofe des Christdemokraten und Hobby-Gänsehalters Wolfhard Molkentin in Grammendorf" (28.11.2009).
 
Parallel dazu laufen die kirchlichen Vorbereitungen für die arglistigen Täuschungen der Menschen wieder auf Hochtouren. Man predigt von Ochs und Eselein an der Krippe des süßen Jesulein, während man weitgehend ignoriert, was Jesus später als Erwachsener lehrte und während man hinten herum wieder den alljährlichen Segen für die Massaker an den "Krippentieren" von Bethlehem und die vielen anderen Tiere gibt - das brutalste Schlachtfest der Menschheitsgeschichte, das u. a. Hunderttausenden von Gänsen eine grausame Mästung und einen schmerzhaften Tod bringt und den kirchenchristlichen Tierkannibalen Magenschmerzen und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen. So warnt z. B. Bild am 2.12.2009 vor einer "Schwerstarbeit für den Magen" u. a. durch Gänsebraten und gibt auch im Vorfeld Tipps: "So kommt Ihr Magen heil durch den Advent".
Und die Kirche täuscht die Menschen einmal mehr, indem sie ihnen vorgaukelt, Tiere hätten keine unsterbliche Seele und wären nicht so leidensfähig wie Menschen.

Und zum Glück wenigstens für die Gans Doretta war einst die damals 9-jährige Stieftochter von Ex-Kanzler Gerhard Schröder noch nicht so kirchlich indoktriniert wie es die Kirche mit anderen Kindern in ihrem Einflussbereich tut. Und in ihrem späteren "Himmel" im Jenseits, in den sie "allein durch Glauben" eintreten sollen, treffen die kirchlich gläubigen und indoktrinierten Christen kein einziges Tier mehr, dafür aber womöglich weit über Hundert herum irrende Päpste, die sich hinsichtlich der internen Rangordnung nicht einigen können. Arme Christenheit.

Und dies, obwohl seit über 30 Jahren Christus wieder durch einen Gottespropheten zu den Menschen spricht und sie aufklären möchte. Doch er wird von der Kirche verhöhnt, verleumdet und in den Schmutz gezogen (so wie alle wahren Gottespropheten in der Geschichte von den Priestern und Theologen verleumdet und verfolgt wurden; siehe http://www.das-wort-shop.com/gottesprophetie-aktuell/welchen-propheten-haben-eure-vaeter-nicht-verfolgt.php) anstatt zu hören, was er z. B. über das Leid der Gänse sagte.
So hat sie sich einmal in das Bewusstsein eines solchen Tieres hinein versetzt und dem Tier eine Stimme gegeben:

"Ich bin keine dumme Gans, was man mir auch nachsagen mag. Der Geist der Natur stattete mich mit Intelligenz aus. Instinktiv nehme ich wahr, was mir widerfährt. Vielfach wird meine Art nur ´gehalten`, um hingeschlachtet zu werden für den Futtertrog der Menschen. Wir Tiere fragen, und das immer wieder: Warum quält ihr Menschen eure Mitgeschöpfe? Hat das Böse in allen Herzen der Menschen Einzug gehalten? Wir Tiere wollen ebenso unser Leben leben wie jeder Mensch auch. Ihr Menschen empfangt von der Natur viele Gaben, und das das ganze Jahr über. Warum müsst ihr uns Gänse mästen, um unsere Leber als Leberpastete zu verzehren? Die Grausamkeit der Menschen ist unser Los. Wir fürchten nicht den Tod, wenn unser Leben erfüllt ist und sich einem weiteren Dasein zuneigt. Unser Schrecken ist es, gleichmütig und kalt umgebracht zu werden von unseren Mitgeschöpfen, den Menschen, welche doch die Erde bewahren und alles, was sie trägt, lieben sollen. Wir Tiere, eure Mitgeschöpfe, möchten euch als Freunde, gleichsam als Geschwister, begegnen. Und ihr? Wir haben euch nichts getan. Warum tut ihr uns das an?"

Anschließend nimmt der Prophet, die in unserer Zeit eine Prophetin ist, selbst Stellung:

"Die Tiere haben den Menschen nichts zuleide getan. Warum tun die Menschen den Tieren so viel unsagbares Leid an? Die Masse der Menschen hat keine Vorbilder mehr. Die kirchlichen Würdenträger, welche den Menschen in Ethik und Moral Vorbilder sein sollen, wurden ruchlos und glitten auf der Rutschbahn des Egos ab. Z.B. am Weihnachtsfest segnen sie mit der Gänseleber im Bauch ihre Gläubigen. Sie sprechen wohl vom Maßhalten mit der Tierhaltung, mit der Tierschlachtung, doch jedes Maß ist schon zu viel, denn wenn ein Tier leidet, dann kann man nicht mehr vom Maßhalten sprechen. Wer will das ´Maß`, das leidende Tier, vor seinem Schöpfer rechtfertigen? Der Würdenträger oder die ´Bücher Mose`?  Die ´Bücher Mose` beinhalten in großen Teilen nicht das Gotteswort durch Mose, sondern grausame Anweisungen der damaligen Priesterkaste, die ihre Ausschweifungen, ihre Heidenkulte Mose untergeschoben haben. Die damaligen blutrünstigen Vorstellungen der Priesterkaste werden von der Denkweise der heutigen Menschen, einschließlich ihrer Vorbilder, der kirchlichen Amtsträger, um vieles übertroffen. Was die kirchlichen Obrigkeiten in ihrem Lehr- und Verhaltenswerk, dem Katechismus, offenbarten, übersteigt in der Praxis oft das Maß der Grausamkeit im Alten Testament. Das Alte Testament, so heißt es im Katholischen Katechismus, vollendet sich im Neuen; das Alte Testament erhellt das Neue, und umgekehrt. Dass es jedoch derart ´hell`-dunkel, ja düster wird, hat sich kein Mensch mit Charakter vorstellen können" (zit. nach "Der Prophet Nr. 15"; http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=h809de&type=desc; vgl. auch Der Theologe Nr. 7: Jesus und die ersten Urchristen waren Freunde der Tiere).

Und schließlich: Weihnachten ist doch für die Kirchenchristenheit angeblich der Geburtstag von Jesus. Und normalerweise bekommt doch am Geburtstag das Geburtstagskind ein Geschenk, und nicht alle die anderen. Die Kirchenchristen überbieten sich aber stattdessen in kostbaren äußerlichen Geschenken für ihre Verwandten und zerbrechen sich den Kopf darüber, ob es wohl ausreichend sei, und sie lassen unzählige Tiere für ihren Gaumengenuss schlachten - angeblich weil Jesus Geburtstag hat. Hat man sich je einmal gefragt, ob das Geburtstagskind mit dieser Selbstbeschenkung der Geburtstagsgäste zu Lasten der Tiere einverstanden wäre? Und ist es auch nur vorstellbar, dass der kleine Mensch in der Krippe es für gut befunden hätte, dass man die Tiere im Stall, die mit ihrer Körperwärme auch ihm ein wenig Wärme spendeten, zu Millionen abschlachtet (siehe dazu auch http://www.theologe.de/jesus_freund-der-tiere.htm). Und warum verweigert die Kirchenchristenheit dem Geburtstagskind ein Geschenk, wie es doch allein schon der Anstand gebühren würde? Oder was wird denn ihm geschenkt? Und wenn man schon ihm nichts schenkt, dann könnte man wenigstens der Gans das Leben schenken und sich für ein leckeres vegetarisches Weihnachtsmenü entscheiden (zur Orientierung siehe z.B.
http://ww3.lebegesund.de/cgi/page.cgi/01/001/de/info/festtagsrezepte.html)
, denn als Jesus sagte: "Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan", dann waren darin auch die Tiere eingeschlossen.
Und hier lesen Sie mehr zu Weihnachten 2009.
 



18.12.2009 -
Einstimmung auf das größte Schlachtfest der Welt - Bestialische Tierquälerei in deutschen Schlachthöfen - In einer Pressemeldung der Tierschutzorganisation PETA vom 18.12.2009 heißt es wie folgt: "Der SWR strahlte Undercover-Aufnahmen aus, die von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. zur Verfügung gestellt worden sind, auf denen in erschütternden Szenen die rechtswidrige Praxis deutscher Schlachthäuser gezeigt wird. Seit heute stehen die Filme auf der Website von PETA online ... "Der Vollzug der amtstierärztlichen Kontrolle versagt völlig", so der promovierte Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA. "Auf den Videoaufnahmen ist deutlich erkennbar, dass die ohnehin laschen Bestimmungen nicht eingehalten werden: Vor Schmerzen zuckend, nur halbbetäubt, an einem Fuß aufgehängt, stoßen Kühe und Schweine Todesschreie aus, während sie bereits mit dem Messer den Entblutungsschnitt erhalten. Es ist das pure Grauen und ein Skandal für eine moderne Zivilgesellschaft, so mit Tieren umzugehen!"  In dem gezeigten Betrieb werden auch BIOLAND-Tiere geschlachtet. Die zuständige Veterinärbehörde hat gegenüber PETA zugeben, dass ein bestimmter Prozentsatz der Tiere vor dem Schlachten nicht genügend betäubt wird. PETA fordert die Konsumenten zu einem mitfühlenden Kaufverhalten und dem Verzicht auf Fleischprodukte auf." Besonders vor Weihnachten, dem größten Schlachtfest der Welt, herrscht in den Schlachthöfen der abendländischen Christenheit Hochbetrieb und grauenhaftes ununterbrochenes Leid.
 



24.12.2009 - Todesfest Weihnachten - Wie der Christbaum stirbt. Auch dies zeigt den Menschen, was auf sie zukommt - Das kirchliche Weihnachtsfest ist ein Symbol für den Untergang der Zivilisation, durch die Zerstörung der Schöpfung Gottes durch die Menschheit. Mensch, Tiere, Pflanzen und Natur gehören zusammen: Sie bilden eine große Einheit im Schöpfungsgeschehen, und Mensch und Tier haben sogar denselben Atem, der auch der Odem Gottes ist, der seine ganze Schöpfung beatmet. Die Kirche jedoch erklärte nun jedoch den Menschen zur "Krone" und zum "Herrscher" der Schöpfung, der sich eine angeblich unbeseelte Tier- und Pflanzenwelt untertan machen dürfe und später den Himmel betreten dürfe, während die Seelen von Tieren angeblich mit deren Tod zugrunde gehen (so z. B. der "Heilige" Thomas von Aquin). Die Folge dieser Lehren bekommt der Planet "Erde" und ihr "Herrscher", der Mensch, nun Jahr für Jahr immer deutlicher zu spüren. Man spricht "verharmlosend" vom "Klimawandel". Die gequälte und im Fieber liegende Mutter Erde stößt jedoch ihren Peiniger allmählich ab.

Das alljährliche Weihnachtsfest der kirchlichen Christenheit zeigt den Menschen dabei, was bald auch auf sie zukommt. Man quält und schlachtet Millionen von unschuldigen Tieren allein zum Gaumengenuss der Menschen und angeblich zur Ehre des Jesusknäbleins, der unter den Tieren im Stall von Bethlehem zur Welt kam und nicht bei den Menschen. Auch das ein Symbol: Die Tierwelt nimmt ihren Erlöser auf, nicht aber die Menschen. Das weitere Unrecht: Man gedenkt gerade an Weihnachten in den reichen kirchenchristlichen Ländern oft sentimental der hungernden Menschen. Doch verursacht die eigene Massentierhaltung und der maßlose, gigantische und gesundheitsschädliche Fleischkonsum unmittelbar diesen Hunger: Für ein (von den reichen Ländern subventioniertes) Steak für einen Reichen werden Mengen an Getreide verfüttert und Wasser verbraucht, die vielen Menschen das Leben retten würde (siehe z. B. http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/welternaehrung.html,
http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/welternaehrung2.html
).

Und man schlägt Millionen von Fichten und Tannen im vollen Saft und lässt sie in den Wohnzimmern sterben. Der sterbende Baum wird dabei mit allerlei Kugeln, Kerzen und Weihnachtsschmuck umhangen, um den Todeskampf zu verschönern - ein wirklich makabrer Todeskult. Doch wie es den Tieren und den Bäumen ergeht, das ist ein Symbol für die Täter - und zwar für das, was bald auch auf sie zukommen wird.

Vordergründig sieht man den schönen Schein, z. B. den aufwändig geschmückten Weihnachtsbaum bzw. Christbaum. Doch der junge Baum ist bereits im Alter zwischen acht und zwölf Jahren im Todeskampf. Er kämpft um sein Leben und wird verlieren. Andrea Polle von der Abteilung Forstbotanik der Universität Göttingen erklärt: "Wenn die Zellen des Baumes noch ausreichend mit Wasser gefüllt sind, betreiben sie Stoffwechsel - sie leben also" (Main-Echo, 24.12.2009). Deshalb sieht der Bauch im Wohnzimmer auch noch schön aus, weil er noch lebt. Allerdings fehlt jetzt ein lebenswichtiges Organ, die Wurzel. Pflanzen können sich nun unter Umständen helfen, neue Wurzeln zu schlagen, um zu überleben. Doch gilt das auch für den Weihnachtsbaum? Das Main-Echo schreibt: "Für eine abgesägte Tanne oder Fichte gilt das nicht. Sie können an der Schnittfläche keine neuen Wurzeln bilden, denn am Stamm ist das Pflanzengewebe zu stark verholzt." Die Wissenschaftlerin Andrea Polle weiter: "Die Vertrocknung setzt dem Leben des Weihnachtsbaumes schließlich ein Ende". Wenn die Wurzeln kein Wasser mehr nachliefern können, würden irgendwann auch die Zellen in den letzten Nadeln absterben.
Während beim Menschen und beim Tier der Atem entscheidend ist für Leben oder Tod, atmet die Pflanze also ein einem anderen, in einem längeren Rhythmus. Sie stirbt also langsamer, weil sie einen anderen Atem-Rhythmus hat.
Die Wissenschaftlerin tröstet sich wegen der sterbenden Bäume mit den Worten: "Der Weihnachtsgans geht es ja auch nicht anders." So ist es (vgl. hier). Erst der Baum, dann das Tier, dann der Mensch. Wie sich die Menschheit gegenüber Gottes Schöpfung und gegenüber den Ärmsten unter den Menschen gebärdet, das kann nicht mehr lange gut gehen (dies zeigt z. B. auch der Kinofilm Avatar - Aufbruch nach Pandora). Die Apokalypse hat bereits begonnen ...

Lesen Sie dazu als Alternative die Geschichte vom lebenden Weihnachtsbaum.
 



25.12.2009 - Papstbotschaft zur "Bewahrung der Schöpfung": Das Wort "Tier" wird kein einziges Mal erwähnt - 11 Seiten lang ist die Botschaft von Benedikt XVI. zur "Bewahrung der Schöpfung" für den 1.1.2010. Der Papst gilt ja als ein Meister des geschliffenen Worts und der ausgeklügelten Rede. Doch: Das Wort "Tier" kommt in seiner Botschaft kein einziges Mal vor. Allerdings acht Mal in Wortverbindungen: Orientierungen, existiert, orientiert, resultierenden, respektiert, profitiert, verabsolutieren, Verabsolutierung.
Bei den Protestanten ist es nicht viel besser. Ihnen ist es in ihrem Erwachsenen-Katechismus aus dem Jahr 2000 sogar gelungen, auf ca. 900 Seiten kein Wort über Tierhaltung, Verzehr der Tiere, Tiertransporte, Tierversuche usw. zu "verlieren"
.
 



15.1.2010 -
Findet die Apokalypse für die Kirche jetzt doch statt? - Es tut sich Merkwürdiges in der katholischen Kirche. Jahrhunderte lang hat die Vatikankirche verkündet, die so genannte "Endzeit" habe längst begonnen, nämlich mit Jesus von Nazareth, und sie werde in Gestalt der Kirche ihre Vollendung finden. Und jetzt plötzlich, am Beginn des Jahres 2010, werden ganz andere Töne angeschlagen. Nun, wo die weltweite Krise nicht mehr zu leugnen ist, wird von einer speziellen "Übergangs- und Krisenzeit" gesprochen. Und die Pressestelle des Ordinariats Würzburg gibt eine Pressemeldung heraus mit der Überschrift "Wir leben in der Endzeit" (POW, 3.1.2010). Diese Worte stammen von Bischof Friedhelm Hofmann persönlich, der zwar katholisch lehrmäßig korrekt hinzufügt: "Wir leben in der Endzeit, die mit der Geburt Jesu Christi begonnen hat". Dennoch stellt er das ganze Jahr 2010 unter das Thema Endspiel – Würzburger Apokalypse. Das letzte Buch der Bibel – also die Apokalypse bzw. Offenbarung des Johannes – solle "ganz bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden".
Woher dieser kaum zu verhehlende Sinneswandel? Jahrzehntelang haben Kirchenfunktionäre, gerade auch aus dem Bistum Würzburg, Menschen verunglimpft und lächerlich gemacht, die versuchten, die Öffentlichkeit vor den Gefahren einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen. Als "Endzeitapostel" wurden sie beschimpft, von Priestern beider großer Konfessionen. Von einer Umbruchszeit zu sprechen, das sei Panikmache – und das letzte Buch der Bibel, das sei ohnehin nur allegorisch zu verstehen (http://www.das-wort-shop.com/zeitkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php).
Und auf einmal? Da tut die Kirche so, als habe sie das Geschehen es immer schon geahnt. Und als hätte sie schon immer etwas für die Natur übrig gehabt. So versucht sie, auch rasch noch auf den Zug des Klimaschutzes aufspringen! Doch der ist längst abgefahren. Der Papst verbreitet zwar seit kurzem Weltfriedensbotschaften mit grünen Appellen. Doch seinen Katechismus, in dem die Verachtung der Priestermänner für Natur und Tiere schwarz auf weiß nachzulesen ist, ändert er nicht.

Die evangelische Kirche hinkt den neueren katholischen Erkenntnissen dabei noch vielfach hinterher. In der Ausgabe Nr. 2 des renommierten evangelischen Magazins idea-spektrum vom 13.1.2010 erschien zuletzt noch ein Artikel der bisherigen kirchlichen Art: Der unterhaltsame Weltuntergang - Die Spekulationen über das bevorstehende Ende der Welt schießen ins Kraut. Und weiter: "Geht es nach vielen Esoterikern, dürfte das angebrochene zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts schon bald zu Ende sein ...Warum fasziniert die Apokalypse derzeit wieder?"
Als die Zeitschrift mit dem "unterhaltsamen Weltuntergang" druckfrisch in den Briefkästen lag, gingen gerade die ersten Meldungen von dem verheerenden Jahrhundert-Erdbeben in Haiti (UNO: "Die schlimmste Katastrophe aller Zeiten") durch die Presse.

Siehe dazu auch: "Der Theologe Nr. 41" - Apokalypse: Die Offenbarung des Johannes für unsere Zeit
 



20.2.2010 -
Die totale Endzeit für Tiere - Verdopplung der Massentierhaltung und Fleischproduktion bis 2050 geplant - Die Apokalypse hat schon begonnen. Doch vor ihrem Höhepunkt, der gleichzeitig der Kipppunkt sein wird, treibt es die Menschheit erst noch auf die Spitze. Dazu gehört die Planung, die globale Massentierhaltung und Fleischproduktion, die schon heute die Hauptursache für Hungersnöte ist und zudem die Wasserknappheit massiv verschärft, zu verdoppeln. Bis 2050 soll es so weit sein. Um die rasant wachsende weltweite Nachfrage nach Fleisch zu befriedigen, "muss die Fleischproduktion von heute 228 auf 463 Millionen Tonnen steigen, teilte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO am Donnerstag [18.2.] in ihrem Jahresbericht mit". Mehr zu diesem Horror siehe unter http://www.animal-health-online.de/lme/2010/02/19/fao-globale-fleischproduktion-muss-sich-bis-2050-verdoppeln/4251/. Doch eines ist sicher: Der Planet Erde macht hier irgendwann nicht mehr mit. Und der Schöpfergott hat bereits den Hilfeschrei der bestialisch gequälten Tiere erhört und eine Entwicklung angekündigt, die den Fleischkonsum der Bestie Mensch beendet. Mehr dazu hier.
 



Ein völlig anderer Umgang mit den Tieren siehe z. B. hier.
Siehe dazu auch der Link: http://www.abschaffung-der-jagd.de

Lesen Sie auch:
"Der Theologe Nr. 7" - Jesus und die ersten Christen waren Freunde der Tiere
sowie im Anhang dazu die Quellensammlung Jesus war ein Freund der Tiere
und: "Der Theologe Nr. 37" - Die blutige Tempelkult und der Schöpfergott im eigenen Herzen - gewidmet allen unschuldigen Tieren, die zu den kirchlichen Festen ihr Leben lassen müssen.

 

Der Text  kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 31: Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren im kirchenchristlichen Abendland, Wertheim 2007, zit. nach http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm, Fassung vom 20.2.2010

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