DER THEOLOGE
Nr. 8
Wie der Teufel
in der
Bibel hauste
Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur
Zeit des Mose z. B. Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt
jedoch: "Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6,
27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler
aus dem Tempel hinaus.
Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter?
Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann
man sich halten?
In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu
dieser Frage verbindlich:
"Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes"
(Nr. 140).
Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt:
Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind "einzig Richter, Regel und Richtschnur", nach welchen
"müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome,
Summarischer Begriff 3.).
Wenn das "wahre Wort Gottes" z. B. im Neuen Testament aber nicht übereinstimmt mit dem "wahren Wort Gottes" im Alten Testament, dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe.
Doch in der Bibel selbst steht geschrieben:
"Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi
3, 6). Und im Neuen Testament liest man: "Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit"
(Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch
innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie
nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen.
Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel
erfahren will oder an ihn glauben will?
Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Nur der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder auch ein Anderer? Vielleicht der Teufel?
Lesen Sie, vergleichen Sie und entscheiden Sie selbst, wie Sie darüber denken möchten!

Vergleich: Die ursprüngliche Botschaft - Wie
der Teufel in der Bibel hauste
|
Wie der Teufel in der Bibel hauste |
|
|
1)
(a) Gottes
sehr gute Schöpfung: Mensch und Tier ernähren sich von Pflanzen und Früchten Gott spricht zu den
Menschen: (1. Mose 1, 29-31) (c) Die Verschonung: Wenigstens einige Tiere sind jetzt vor dem Schlächter geschützt Nach einiger Zeit soll Gott den Menschen
"Reinheitsgebote" gegeben und ihnen geboten haben, welche Tiere sie ab jetzt essen dürfen und welche
wegen deren angeblicher "Unreinheit" nicht. Doch genau dieser kultische "Makel"
schützte sie. (Aufzählung nach 3. Mose 11, 1-30; Übersetzung der Namen nach Martin Luther) |
(b) Die Änderung:
Nach der Sintflut
soll Gott zu den Menschen anders gesprochen haben: (1. Mose 9, 2-4)
(d) Unbegrenztes Schlachten? Im Neuen Testament
erfolgt die dritte Änderung. Paulus erklärt dort: (1. Korinther 10, 25-26)
Paulus oder einer
seiner Schüler lehrt auch, nicht auf bestimmte Speisen zu
verzichten: (1. Timotheus 4, 4-5) * Wer weiß, ob nicht jemand eines Tages auf die Idee kommt, auch den Verzehr von Menschenfleisch auf diese Weise rechtfertigen zu wollen? |
|
2)
Gott: Ich habe keine Opfer geboten. Sie sind
Mir ein Gräuel
Gott spricht durch den Propheten Hosea: "Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer." (Hosea 6, 6) Durch den Propheten Jesaja spricht Gott: "Ich habe keinen Gefallen am Blut der Stiere, Lämmer und Böcke ... Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel." (Jesaja 1, 11.13) Und durch den Propheten Jeremia redet Gott: "So spricht der Herr, der Gott Israels: Tut eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern und fresst Fleisch! Ich aber habe euren Vätern an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von Brandopfern und Schlachtopfern, sondern dies habe ich ihnen geboten: Gehorcht meinem Wort, so will ich euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein." (Jeremia 7, 21-23) Auch durch den Propheten Amos spricht Gott: "Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich keinen Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören." (Amos 5, 21-23)
|
Gott habe angeblich gesagt: Bringt mir Opfer dar Von Gott sollen aber auch die Anweisungen kommen, dass bei allen Festen Tiere ermordet und verbrannt werden müssen "zum lieblichen Duft für den HERRN", z. B. am Neujahrstag, am Versöhnungstag, zum Passahfest, Wochenfest, Laubhüttenfest oder zum Fest der Erstlingsgabe. (z. B. 4. Mose 28 und 29) Bereits beim Auszug aus der ägyptischen Gefangenschaft habe Gott angeblich geboten, "je ein Lamm für ein Haus" zu schlachten, was jährlich wiederholt werden musste. (2. Mose 12, 3-6.25 f.)
Doch auch im Alltag will jener Gott auf diese Weise täglich "beruhigt" werden*, z. B., indem man ihm "das Fett, das die Eingeweide bedeckt", darbringen muss, "das gesamte Fett an den Eingeweiden, die beiden Nieren, das Fett über ihnen und das an den Lenden sowie die Fettmasse, die er von der Leber und den Nieren loslöst ... Es ist ein Feueropfer zum lieblichen Duft für den Herrn." (3. Mose 3, 1-17) * Täglich wurden mindestens zwei
Lämmer getötet (4. Mose 28, 3-4) Vor dem
Tempeleingang steigt vom Altar der Rauch brennender Kadaver
empor und die Gemeinde singt "Halleluja" (z. B. Psalm 135, 1-3).
(Psalm 132, 14) |
|
3) Mensch und Tier sollen in Frieden miteinander leben Durch den Propheten Jesaja
wird Gottes Vision für das kommende Friedensreich enthüllt:
(Jesaja 11, 6-9) Und Jesus vergleicht seinen geistigen Auftrag sogar mit der
Fürsorge eines guten Hirten für die ihm anvertrauten Tiere. Diese Fürsorge
schließt den Einsatz des eigenen Lebens ein. |
Der Mensch soll das Tier nach genauen Anweisungen umbringen Gottes Wort laut dem 3. Mosebuch: Der Priester soll beim Schaf "seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und es vor dem Offenbarungszelt schlachten." "Den ganzen Fettschwanz, den er nahe an den Schwanzwirbelknochen ablösen soll", soll er Gott "darbringen". (3. Mose 3, 8-9) Den Stier soll der Priester "abhäuten und ihn in Stücke zerlegen". Sein Fell und seinen Mageninhalt soll er "aus dem Lager hinaus an den Abfallplatz schaffen". (3. Mose 1, 6; 4, 11-12) Von der Ziege soll er "den Kopf auf das Holz über dem Altarfeuer legen." (3. Mose 1, 11-12) Der Taube soll er "ihren Kopf abtrennen", "ihren Kropf mit den Federn entfernen" und ihr die "Flügel einreißen, ohne sie dabei zu teilen ... Ihr Blut soll gegen die Altarwand ausgepresst werden". (3. Mose 1, 15-17) |
|
4) Das Töten eines Tieres ist wie das Töten eines Menschen In den Sprüchen des Alten Testaments heißt es:
(Sprüche 12, 10) Und Gott spricht durch den Propheten Jesaja:
(Jesaja 66, 3*; Übersetzung von Martin Luther) |
Dürfen alle Tiere geschlachtet werden? Nach der Apostelgeschichte des Lukas soll Petrus
eine Vision gehabt und wie folgt darüber gesprochen haben: (Apostelgeschichte 11, 7-9) ** In dieser Vision werden auch die nach dem Alten Testament
"unreinen"
und damit vor dem Fleischverzehr geschützten Tiere zur Schlachtung frei gegeben.
Die übrigen "reinen" Tiere waren es schon vorher. |
|
5) Gott hat die Tiere und ihren Lebensraum mit Weisheit geschaffen Lob Gottes im Psalm 104: "Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern, sie eilen zwischen den Bergen dahin. Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank, die Wildesel stillen ihren Durst daraus ... Die hohen Berge gehören dem Steinbock, dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht ... Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen." (Psalm 104, 10-11.18.24; Einheitsübersetzung) |
Der Zweck der Tiere sei ihre Schlachtung Im Neuen Testament vergleicht angeblich Petrus* Irrlehrer mit "unvernünftigen Tiere(n), die von Natur dazu geboren sind, dass sie gefangen und geschlachtet werden ... An ihnen erweist sich die Wahrheit des Sprichworts: ´Der Hund frisst wieder, was er gespieen hat; und: Die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Dreck.`" (2. Petrus 2, 12.22) * Die wissenschaftliche Theologie geht in der Regel davon aus, dass der 2. Petrusbrief nicht von Petrus stammt. Der Verfasser habe nur als "Petrus" geschrieben, damit der Brief größeres Gewicht bekommt. Dies sicherte ihm später auch seine Aufnahme in die Bibel. Anstelle von einer "Fälschung" spricht man in der Theologie aber verharmlosend von einer "Pseudepigraphie". |
|
6) Die Schöpfung Gottes seufzt und ängstigt sich Im Römerbrief von Paulus heißt es: (Römer 8, 22) Und von König Salomo wird berichtet:
(1. Könige 5, 13) |
Massenmord an Tieren im Namen Gottes Zur Einweihung des Tempels bringt die "Gemeinde Israel" so viele der geängstigten Kreaturen um, "dass man sie nicht zählen oder berechnen konnte". Allein König Salomo soll "22.000 Rinder und 120.000 Schafe" getötet haben. (1. Könige 8, 5.63) (Psalm 26, 8) |
|
Gott beauftragt Noah, Tiere mit auf die Arche zu nehmen, "dass sie leben bleiben", wenn die große Sintflut kommt. (1. Mose 6, 20) |
Bringt gerettete Tiere um! Unmittelbar nach der Sintflut soll Noah angeblich viele der geretteten Tiere verbrannt haben. "Und der HERR roch den lieblichen Geruch" der brennenden Kadaver und soll Noah gesegnet haben.
|
|
8) Jesus korrigiert das Alte Testament Jesus von Nazareth: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist [im Alten Testament] ... Ich aber sage euch ... " (Matthäus 5, 21-48) |
Sind Korrekturen am Alten Testament nicht erlaubt? Mose sprach: (5. Mose 13, 1)
* Mose meinte mit diesem Satz die ursprünglichen Lehren, die er als
Prophet von Gott empfing und die sich im Wesentlichen nicht von Jesus
unterscheiden. |
|
9) Der Geist der Wahrheit wird in Zukunft kommen und die Menschen in alle Wahrheit leiten Jesus: (Johannes 16, 12-13) (2. Korinther 3, 6) |
Die "heilige Schrift" sei von Gott eingegeben. Wenn jemand mehr sagt als in diesem Buch steht, werde er Plagen erleiden Angeblich der Seher Johannes: (Offenbarung 22, 18) * Das Buch, von dem
der Seher hier spricht, ist die
"Offenbarung des Johannes". Von Bibelgläubigen wird der
Satz aber fälschlicherweise meist auf die ganze Bibel bezogen. Paulus oder ein Schüler: (2. Timotheus 3, 15-16) * Obwohl hier höchstens das Alte Testament gemeint sein kann, wird diese Stelle fälschlicherweise immer wieder auf die ganze Bibel bezogen. Doch das ist eine Manipulation, denn das Neue Testament gab es ja noch gar nicht. Und um diese Manipulation noch zu verstärken, wird meist auch der Text im Deutschen interpretierend wieder gegeben mit: "... alle Schrift ist von Gott eingegeben". Neutraler kann man jedoch wie oben übersetzen, was dann einfach bedeuten könnte, dass alle von Gott eingegebenen Schriften entsprechend nützlich seien. |
|
10) Die weltlichen Obrigkeiten halten die Völker nieder. Das Reich Gottes hat damit nichts zu tun. Es ist "nicht von dieser Welt" Jesus: (Markus 12, 17) Jesus: (Matthäus 20, 25-26) Petrus und andere Apostel: (Apostelgeschichte 5, 29)
Jesus: (Johannes 18, 36) |
Weltliche Machtausübung, auch in totalitären Staaten, wird mit "Gott" gerechtfertigt. Gott regiere im Zorn die Völker Paulus oder einer seiner Schüler:
(Römer 13, 1.4) Angeblich der Seher Johannes:
(Offenbarung 19, 15-16) * These: Die Lehre von einem zuschlagenden "Zorn Gottes" ist eine Fälschung, die man Johannes wahrscheinlich unterschob. Die geschilderten Ereignisse sind negative Wirkungen im Gesetz von Saat und Ernte, das ansonsten in der Bibel (Altes Testament, Jesus, Paulus) auch gelehrt wird. |
|
11) Liebt Eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen Gott spricht durch den Propheten Hesekiel: "Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode der Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?" (Hesekiel 18, 23) Die Jünger Jakobus und Johannes sprechen: "´Herr, willst du, so wollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel falle und sie verzehre.` Jesus aber wandte sich um und wies sie zurecht: ´Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Der Menschensohn ist nicht gekommen, das Leben der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten`." (Lukas 9, 54-56) Jesus von Nazareth: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ´Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.` Ich aber sage euch: ´Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel`." (Matthäus 5, 43-44) |
Alle Feinde sollen umgebracht werden. Nur Jungfrauen sollen manchmal für die Soldaten am Leben gelassen werden Ein Gebet: "Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten ... Ich hasse sie mit ganzem Ernst, sie sind mir zu Feinden geworden." (Psalm 139, 19.22) Mose soll gesagt haben: "Wenn ihr nun auszieht zum Kampf, so soll der Priester herzutreten und sprechen: Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht; denn der HERR, euer Gott, geht mit euch, dass er für euch streite mit euren Feinden, um euch zu helfen ... Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen. So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen. Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat." (5. Mose 20, 2-4.13-14.16) Oder: "So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."* (4. Mose 31, 17-18) * These: Ein Gottesprophet befiehlt solches nicht. Die Tötungsbefehle und Vorschriften für den Kult wurden Mose angedichtet - so wie man an anderen Stellen auch Worte des Schöpfergottes verändert hat. |
|
12) Halte auch die andere Wange hin* Jesus von Nazareth:
(Matthäus 5, 38-39) |
Gleiches mit Gleichem vergelten* Gott laut dem 2. Mosebuch:
(2. Mose 21, 24) * Hat sich also Gott geändert? Oder lehrt Jesus einen anderen Gott? |
|
13) Keine Gewalt anwenden, versöhnen und vergeben "Da fragten ihn [Johannes, den Täufer] auch alle Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold." (Lukas 3, 14) "Da sprach Jesus zu ihm: ´Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen. Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schickte?`" (Matthäus 26, 52-53) "Jesus sprach: ´Vater, vergib´ ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun.`" (Lukas 23, 34) |
Die Soldaten sollen mit Gottes Hilfe töten. Der Gegner wird in Stücke gehauen "Und Josua sprach zu Ihnen [zum Volk]: Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht, seid getrost und unverzagt; denn ebenso wird der HERR allen euren Feinden tun, gegen die ihr kämpft. Und Josua schlug sie danach tot und hängte sie an fünf Bäume." (Josua 10, 25-26) "Samuel aber sprach: ´Wie dein Schwert Frauen ihrer Kinder beraubt hat, so soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Frauen.` Und Samuel hieb den Agag in Stücke vor dem HERRN in Gilgal."
|
|
14) Vergebt einander, so vergibt euch Gott! Jesus: "Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben." (Matthäus 6, 14-15)
|
Vergebung soll nur möglich sein, weil das Blut von Jesus geflossen ist Paulus: Wir werden "bewahrt werden vor dem Zorn [Gottes*], nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind." (Römer 5, 9) * Vgl. Römer 1, 18, wo Paulus vom "Zorn Gottes" spricht.
Jesus lehrt im Unterschied dazu keinen "Zorn Gottes". "Das Blut Jesu ... macht uns rein von aller Sünde." (1. Johannes 1, 7) |
|
15) Blutvergießen ist gegen Gottes Willen und fällt auf den Täter zurück Gottes Wort durch den Propheten Hesekiel:
Gottes Wort durch den Propheten Micha: (Micha 3, 10.12) |
Blutvergießen sei angeblich Gottes Wille Auch das Lied des Mose
komplett gilt als Gottes Wort. Dort wird gesungen: (5. Mose 32, 3.42) Angebliches Gotteswort durch den Propheten Bileam:
(4. Mose 24, 8) |
|
Jesus: (Markus 10, 14) |
Kinder der Feinde sollen am Felsen zerschmettert werden "Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert." (Psalm 137, 9) |
|
Viele Völker kommen in das Friedensreich und machen ihre
Schwerter zu Pflugscharen Gottes Wort durch die Propheten Jesaja und Micha: "Die Völker werden herzulaufen ... und sagen: ´Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen` ... Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen." (Jesaja 2, 2-4 und Micha 4, 1-3) |
Das Friedensreich soll angeblich mit Schwertern gegen die anderen Völker erkämpft werden. Kein Fremder werde dann mehr dort sein Im Buch des Propheten Joel hat man die ursprüngliche Prophezeiung in ihr Gegenteil umgeschrieben: "Bereitet euch zum heiligen Krieg! ... Macht aus euren Pflugscharen Schwertern und aus euren Sicheln Spieße ... Die Heiden sollen sich aufmachen und heraufkommen ... denn dort will ich sitzen und richten alle Heiden ringsum. Greift zur Sichel, denn die Ernte ist reif! ... Dann wird Jerusalem heilig sein, und kein Fremder wird mehr hindurch ziehen." (Joel 4, 9-10.12-13.17) |
|
18) Andere Kulte und Gemeinschaften meiden und nicht bekämpfen Paulus: (1. Korinther 10, 14) Der Rat des Pharisäers Gamaliel zum Umgang mit den ersten Christen: (Apostelgeschichte 5, 38-39)
"Er [Jesus] legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon ... Da sprachen die Knechte: Willst du denn, dass wir hingehen und es ausjäten? Er sprach: Nein! Damit ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte*; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune." (Matthäus 13, 24-30) * These: Jesus ermahnt seine Jünger, zu warten, bis das Gesetz von Saat und Ernte, das auch im Alten Testament gelehrt wird, wirksam wird. Die "Schnitter" symbolisieren den Zeitpunkt, an dem die Wirkungen eintreten: Auf die positive Saat folgt die positive Ernte, auf die negative Saat die negative (vgl. Der Theologe Nr. 2). |
Andere Kulte und Gemeinschaften verfluchen und ihre Einrichtungen zerstören Gottes Wort nach dem 2. Mosebuch: (2. Mose 34, 12-13) Paulus: (Galater 1, 8) ** Die Kirche ließ Jahrhunderte lang die
"Verfluchten"
auch hinrichten. Paulus: (1. Korinther 5, 4-5) *** Diese Bibelstelle diente als Rechtfertigung für Hinrichtungen der kirchlichen Inquisition. Gottes Wort laut dem 5. Mosebuch: "Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, dass du das Böse aus deiner Mitte wegtust." (5. Mose 17, 7) |
|
19) Der Mensch wird nicht durch Glauben "gerecht". Es kommt auf das rechte Tun an Jakobus: "Was hilft´s, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? ... So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glaube allein." (Jakobus 2, 14.24) Jesus: "Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Felsen baute." (Matthäus 7, 24) Jesus: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten." (Matthäus 7, 12) "Ein Schriftgelehrter fragt Jesus, was er tun muss, um das ewige Leben zu erben. Der Mann zitiert das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, und Jesus sagt zu ihm: ´Tu das, so wirst du leben`." (Lukas 10, 25-27) "Der die Herzen prüft, ... vergilt dem Menschen nach seinem Tun." (Sprüche 24, 12) Gottes Wort durch den Propheten Jeremia: "Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke." (Jeremia 17, 10) Paulus: "Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten: Denn was der Mensch sät, das wird er ernten ... Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen." (Galater 6, 7.9***) |
Es kommt angeblich nicht auf Werke an, sondern nur auf den Glauben allein. Gott würde erwählen und verwerfen, wen er will Paulus: "Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes*, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz** der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein**** durch den Glauben." (Römer 3, 23-28***) "So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen ... So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will. Nun sagst du zu mir: Warum beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen? Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so? Hat nicht ein Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu unehrenvollem Gebrauch zu machen?" (Römer 9, 16.18-21) * Dass sich niemand auf Grund seiner Taten rühmen soll, ist kein Unterschied zu den anderen Bibelstellen. Dies lehren auch das Alte Testament, Jesus und die Propheten. Für diese ist jedoch im Unterschied zu Römer 3, 23 ff. das rechte Tun entscheidend für das "Heil". ** Paulus hält das
"Gesetz" (womit er die fünf Mosebücher des Alten Testaments
meint) im Gegensatz zu Jesus für Gottes Wort (z. B. Römer 7, 12). Er glaubt allerdings, deren Anforderungen seien unerfüllbar.
|
|
20) Die Auferstehung ist schon jetzt möglich Jesus: (Johannes 5, 24-25) Jesus: (Johannes 11, 26)
|
Die Lehre von der "Auferstehung hier und jetzt" sei ein Krebsgeschwür Paulus oder ein Schüler über Andersdenkende in der Gemeinde: (2. Timotheus 2, 17) |
|
21) Gott wohnt nicht im Tempel aus Stein In der Apostelgeschichte heißt es: "Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet (Jesaja 66, 1-2) spricht: ´der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen`, spricht der Herr, ´oder was ist die Stätte meiner Ruhe? Hat nicht meine Hand das alles gemacht?`" (Apostelgeschichte 7, 48-50) |
Gott wohnt im Tempel aus Stein König Salomo sagt hingegen: "Siehe, so habe ich gedacht, dem Namen des HERRN, meines Gottes, ein Haus zu bauen, wie der HERR zu meinem Vater gesagt hat: Dein Sohn, den ich an deiner statt auf deinen Thron setzen werde, der soll meinem Namen ein Haus bauen." (1. Könige 5, 19)
|
|
22) Kein Nachfolger von Jesus soll über dem anderen stehen Jesus: "Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden*; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein." (Matthäus 23, 8-11) |
Bischöfe und Lehrer werden immer mehr hervorgehoben Paulus oder ein Schüler: "Das ist gewisslich wahr: wenn jemand ein Bischofsamt* begehrt, der begehrt eine hohe Aufgabe."(1. Timotheus 3, 1) Ein unbekannter Schreiber: "Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen über euren Seelen." (Brief an die Hebräer 13, 17) |
|
23) Theologen machen aus Menschen "Kinder der Hölle" und verschließen das Himmelreich Jesus klagt: (Matthäus 23, 13) Jesus klagt: (Matthäus 23, 15) |
Wer dem Priester nicht gehorcht, muss sterben Nach dem 2. Mosebuch hätte Gott aber gesagt:
(5. Mose 17, 12)
|
|
Gottes Wort durch den Propheten Amos: "Seid ihr Israeliten mir nicht gleichwie die Mohren? spricht der HERR: Habe ich nicht Israel aus Ägyptenland geführt und die Philister aus Kaftor und die Aramäer aus Kir?"* (Amos 9, 7) * Gott hat demnach also auch andere Völker geführt. Paulus: "Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott." (Römer 2, 11) Jesus: "Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." (Matthäus 7, 21) Jesus: "Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?" (Matthäus 5, 46-47) |
Gott liebt angeblich nur Auserwählte und hasst andere Mose soll gesagt haben: "Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, das ist des HERRN, deines Gottes. Und doch hat er nur deine Väter angenommen, dass er sie liebte, und hat ihre Nachkommen, nämlich euch, erwählt, aus allen Völkern, so wie es heute ist." (5. Mose 10, 14-15) Paulus: "Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan haben, da wurde, damit der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl - nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden - zu ihr [der Mutter Rebekka] gesagt: ´Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren` (1. Mose 25, 23), wie geschrieben steht (Maleachi 1, 2-3): ´Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.`" (Römer 9, 11-13)
|
|
25) Kein Unterschied zwischen Mann und Frau, Sklave und Freiem, Menschen unterschiedlicher Herkunft Paulus: "Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus." (Galater 3, 28) |
Der Mann sei das Haupt der Frau und die Frau sei dem Mann untertan Paulus oder einer seiner Schüler schreibt jedoch auch: "Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist ... Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen." (Epheser 5, 23-24) Die Kreter werden als Lügner verleumdet Titus: "Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: ´Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche.` Dieses Zeugnis ist wahr." (Titus 1, 12-13) Körperverletzung mit Todesfolge am eigenen Sklaven ist straffrei, denn es sei das "eigene Geld" Laut dem 2. Mosebuch soll Gott angeordnet haben: "Wer einen Sklaven oder eine Sklavin schlägt mit einem Stock, dass sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden. Bleiben sie aber [noch] einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld." (2. Mose 21, 20-21) |
|
26) Frauen in der aktiven Nachfolge "Und es begab sich danach, dass er [Jesus] durch die Städte und Dörfer zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, dazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte ... " (Lukas 8, 1-2) "Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria aus Magdala ... Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren ..." (Markus 16, 9-10)
(Römer 16, 7) |
Frauen sollen schweigen und still sein Paulus**: (1. Timotheus 2, 12-15)
|
|
27) Die Kinder sollen nicht für die Verbrechen der Eltern und Vorfahren büßen Gott spricht durch den Propheten Hesekiel: "Denn nur wer sündigt, der soll sterben. Der Sohn soll nicht tragen die Schuld des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Schuld des Sohnes, sondern die Gerechtigkeit des Gerechten soll ihm allein zugute kommen, und die Ungerechtigkeit des Ungerechten soll auf ihm allein liegen." (Hesekiel 18, 20) |
Die Verbrechen werden an den Nachkommen der Täter bis in die vierte Generation bestraft Doch auch dieses Wort soll von Gott stammen: "Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen." (2. Mose 20, 5) |
|
28) Eltern und Kinder sollen sich versöhnen Gottes Wort durch den Propheten Maleachi:
(Maleachi 3, 23-24) |
Eltern sollen ungehorsame Kinder töten Wort "Gottes" nach dem 5. Mosebuch: (5. Mose 21, 18.21) |
|
29) Prophezeiung zukünftiger Leiden: Selbst Verwandte werden einander töten lassen Jesus über den Anfang der Wehezeit: (Markus 13, 12-13) |
Angebliche ruft Gott dazu auf, Freunde und Verwandte zu töten Nach der Anbetung des goldenen Stierbildes soll
"der HERR, der Gott Israels" gesprochen haben: (2. Mose 32, 27) |
|
30) Gott führt nicht in Versuchung Jakobus: "Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde ... Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt." (Jakobus 1, 13-14) |
Gott soll nicht in Versuchung führen Jesus lehrt beten: "Vater unser im Himmel ... Und führe uns nicht in Versuchung*, sondern erlöse uns von dem Bösen." (Matthäus 6, 9.13) * These: Sehr wahrscheinlich liegt hier eine Verfälschung des ursprünglichen Vaterunser-Gebets vor, das gelautet haben könnte: "Du führst uns in der Versuchung und erlöst uns von dem Bösen". Denn man kann davon ausgehen, dass Jakobus lehrte, was er zuvor selbst von Jesus gelernt hatte. |
|
Die Menschen werden von der finsteren Macht verführt und gereizt,
falsche Entscheidungen zu treffen "Und der Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, dass er Israel zählen ließe." (1. Chronik 21, 1) |
Es sei Gott, der den Menschen reizte und verführte und später dafür auch noch strafte "Und der Zorn des HERRN entbrannte abermals gegen Israel, und er reizte David gegen das Volk und sprach: "Geh hin, zähle Israel und Juda!" (2. Samuel 24, 1) |
|
32)
Die Zehn Gebote nach 2. Mose 20 und 5. Mose 5*
Und der HERR sprach ... : Dies sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst ... 1. Ich bin der HERR, dein Gott ... Du sollst keine anderen Götter haben neben mir 2. Du sollst dir kein Bildnis ... machen ... 3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen 4. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst 5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren 6. Du sollst nicht töten 7. Du sollst nicht ehebrechen 8. Du sollst nicht stehlen 9. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten 10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus ... Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was sein ist (2. Mose 20, 1-17; 5. Mose 5, 1-22) * Zwei Fassungen, in denen erklärt wird, dies seien die Zehn Gebote, die Gott Mose beim Bundesschluss gegeben habe - Wenn es damals aber nur einen Bundesschluss mit "Zehn Geboten" gegeben hat - welche Fassung ist dann die richtige? |
Die Zehn Gebote nach 2. Mose 34* 1. Du sollst keinen anderen Gott anbeten. Denn der HERR ist ein Eiferer ... 2. Du sollst dir keine gegossenen Götterbilder machen 3. Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du halten 4. Alle Erstgeburt ist mein ... Wenn du ihn [die Erstgeburt des Esels] aber nicht auslöst, so brich ihm das Genick ... 5. Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebten Tage sollst du ruhen 6. Das Wochenfest sollst du halten 7. Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels. Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen 8. Du sollst das Blut meines Opfers nicht darbringen zugleich mit dem Sauerteig 9. Das Beste von den ersten Früchten deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes bringen 10. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch Und er [Mose] schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte. (2. Mose 34, 8-28) |
Kennen Sie weitere
Bibelstellen, die nicht übereinstimmen? Oder haben Sie Ideen, wie man die
Gegenüberstellung noch weiter verbessern kann? Für gute Vorschläge bedanken wir
uns.
Anhang Nr. 1: Auszüge aus
"Der Theologe Nr. 1" - Martin Luther und die Bibel
(a) Luther sagt zwar, entscheidend sei, was Christus treibet. Wenn man aber nachfragt, bezieht er sich gar nicht auf Christus, sondern auf Paulus, der eben anders als Christus lehrt, durch den Glauben werde der Mensch "gerecht" (Brief an die Römer 3, 28) ... Und um seine eigene Lehre zu bekräftigen, verändert Luther sogar den oben genannten biblischen Paulustext und fügt das Wort allein hinzu. So heißt es in Luthers Übersetzung allein durch den Glauben werde der Mensch gerecht. Im Original-Paulustext steht nur: Durch den Glauben.
(b) Wenn Luther dann die Bibel auslegt, stellt er sich als Anwalt der Sache Gottes dar. Doch seine Interpretationen sind manchmal eigenwillig bzw. verdrehen den ursprünglichen Sinn. Und selbst vor schwerwiegenden Fälschungen schreckt Luther nicht zurück. So bezieht er sich zum Beispiel auf das Urteil Christi über die Juden, dass sie giftige, bittere, rachgierige, hämische Schlangen, Meuchelmörder und Teufelskinder sind, die heimlich stechen und Schaden tun, weil sie es öffentlich nicht vermögen (Aus: Von den Juden und ihren Lügen, Jenaer Ausgabe, Tomos 8, 1558).
Luther hat ein Wort aus der Bibel aus dem Zusammenhang gerissen, in seine eigenen rufmörderischen Worte hinein montiert und diese Konstruktion seinen Lesern dann als Urteil Christi gelehrt. Doch Christus hat niemals so etwas gesagt.
(c) Luther
sieht sich als Werkzeug Gottes und er entnimmt sein Gottesbild der Bibel - in
diesem Zusammenhang vor allem den Tötungsforderungen ... im so genannten "Alten"
Testament ... So fordert Luther unter Berufung auf die Bibel vom Staat
Hinrichtungen ...
Anhang Nr. 2: Auszüge aus
"Der Theologe Nr. 2" - Die Bibel und das Gesetz von Saat und Ernte
(a) In ihrer heutigen Form entstand die Bibel erst im späten 4. Jahrhundert. Hieronymus erhielt vom damaligen Papst den Auftrag, aus verschiedenen Bibelversionen einen einheitlichen lateinischen Text herzustellen (siehe Der Theologe Nr. 14). Dieser Text, die so genannte Vulgata, ist von der katholischen Kirche auf dem Konzil von Trient (1545-1563) - also viel später - als "fehlerlos" erklärt worden. Der Auftrag gebende Papst Damasus I. hatte in den Jahren 366 und 367 nach blutigen Kämpfen zwischen seinen Anhängern und seinen Gegnern den Papstthron erobert. An einem Tag hat man in einer Kirche 137 Tote gefunden, die dort erschlagen wurden. Das ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung, weil viele Menschen glauben, die Bibel sei vom "Geist Gottes" eingegeben, ohne zu wissen, welche "Geister" bei ihrer Entstehung auch beteiligt waren.
Als Papst war Damasus I. bekannt für seine Prunksucht und
"Schmäuse", dass seine Tafel selbst ein Königsmahl in den Schatten stellt (Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte 27,3,14, zitiert nach Adolf Martin Ritter, Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen, Band 1, S. 173). An diesen Papst schreibt Hieronymus folgenden Brief:
Wird sich auch nur einer finden, sei er gelehrt oder ungelehrt, der mich nicht lauthals einen Fälscher oder Religionsfrevler schilt, weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten Büchern zuzufügen, abzuändern oder zu verbessern? Zwei Überlegungen sind es indes, die mich trösten und dieses Odium auf mich nehmen lassen: zum einen, dass du, der an Rang allen anderen überlegene Bischof, mich dies zu tun heißest; zum anderen, dass, wie auch meine Verleumder bestätigen müssen, in differierenden Lesarten schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist (Evangelienrevision, Vorrede, MPG
29, Sp. 525 ff., zitiert nach Adolf Martin Ritter, Kirchen- und
Theologiegeschichte in Quellen, Band 1, S. 181).
(b) Manche lesen aus einer bestimmten Bibelstelle das Gegenteil von dem heraus, was ein anderer darin findet. Oft genügt genaues Lesen, um der ursprünglichen Bedeutung auf die Spur zu kommen.
Als Beispiel ein Zitat von Jesus von Nazareth. Als Petrus bei der Gefangennahme von Jesus mit dem Schwert einen Mann aus der Anhängerschaft der Hohenpriester schwer verletzt hat, heilt Jesus die Verletzung und ermahnt Petrus:
Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen,
werden durch das Schwert umkommen (Matthäus 26, 52). So ist die Stelle in der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung richtig wiedergegeben. Damit erinnert Jesus den Petrus an das Gesetz von Saat und Ernte. Wer einen anderen tötet, der wird einst nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung - in diesem oder einem weiteren Leben
[vgl. dazu Reinkarnation im Urchristentum] mit dem Schwert getötet werden. Es sei denn, die Tat wurde zuvor bereinigt.
Der Theologe Martin Luther dreht den Sinn nun ins Gegenteil und macht daraus ein Gesetz des Schwertes, eine angebliche Aufforderung von Jesus an den Staat zur Todesstrafe. Das Wort von Jesus sei zu verstehen wie 1. Mose 9, 6: ´Wer Menschenblut vergießt´ usw. [dessen Blut soll wieder durch Menschen vergossen werden] Ohne Zweifel verweist Christus mit diesem Wort auf jene Stelle und will damit jenen Spruch [neu] einführen und bestätigen (Die weltliche Obrigkeit und die Grenzen des Gehorsams, in: Luther Taschenausgabe, Band 5, Berlin 1982, S. 112).
Zur Begründung seiner Lehre gibt Luther die Stelle im Matthäusevangelium in anderer Übersetzung wieder. Bei ihm heißt es nämlich: Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen. Im griechischen Urtext steht allerdings Futur, was man in der Regel mit wird umkommen bzw. werden umkommen übersetzt, wie im Deutschen auch. Wäre "soll" das richtige Wort, könnte man dies im Griechischen durch einen Imperativ besser und unmissverständlich ausdrücken. Doch der steht nicht da.
Auch bei der hebräischen Zeitform in 1. Mose 9, 6 gibt es grundsätzlich zwei Übersetzungsmöglichkeiten. Die seltenere Möglichkeit lautet zunächst: Das Blut des Mörders oder Totschlägers möge ... vergossen werden (Hebräisches "Jussiv" als Ausdruck eines Wunsches). Die zweite und nahe liegende Möglichkeit heißt auch hier: Das Blut des Mörders oder Totschlägers wird vergossen werden (Hebräisches "Imperfekt"), was wiederum das Gesetz von Saat und Ernte bzw. Ursache und Wirkung zum Ausdruck bringt. Diese Übersetzung wird auch im wissenschaftlichen Standardwerk für Übersetzungen, dem hebräischen und aramäischen "Handwörterbuch" von W. Gesenius (Berlin / Göttingen / Heidelberg 1962) angegeben. Das hebräische "Imperfekt" bringt dabei den Aspekt des Unvollendeten, Dauernden, Werdenden zum Ausdruck. Das heißt hier: Im Augenblick des Mordes beginnt für den Mörder die Zeit nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung zu laufen. Noch ist die Wirkung "nicht vollendet", doch die Ursache "dauert" an, wenn sie nicht bereinigt ist, und sie "wird" früher oder später die Wirkung bringen. In dem noch "unvollendeten" Gesetz von Saat und Ernte liegt die Chance der Reue, der Bitte um Vergebung und der Wiedergutmachung, so dass die Wirkung nicht eintreten muss. Voraussetzung hierfür ist, dass die Seele des Ermordeten, die im Jenseits weiterlebt, ihrem Mörder verzeiht. Und auch die Angehörigen bzw. Freunde des Ermordeten.
Während die Feinheiten der hebräischen Sprache bei der Übersetzung "wird" mit erfasst werden, entscheidet sich Luther für die seltenere Übersetzungsmöglichkeit und verstärkt diese noch. Aus möge vergossen werden wird bei ihm soll vergossen werden. Und das ist - auch sprachlich gesehen - der Beginn einer Fälschung.
(c) ... die evangelisch-katholische Einheitsübersetzung verdreht dafür eine andere Stelle entscheidend, die bei Luther zutreffend wiedergegeben ist. Es geht um das 5. Gebot
Du sollst nicht töten (2. Mose 20, 13). In der Einheitsübersetzung wurde es verändert in
Du sollst nicht morden - offenbar, um doch ein Schlupfloch zu lassen für eine kirchliche Tötungserlaubnis, z. B. im Krieg. Das stärkere Wort
"morden" für "töten" könnte in der hebräischen Sprache aber ebenfalls zum Ausdruck gebracht werden. Von dieser Möglichkeit, der Verdopplung des mittleren von drei Buchstaben (Hebräische
"Piel"-Form), macht aber der in dem wissenschaftlichen Standardwerk "Biblia Hebraica Stuttgartensia" wiedergegebene Urtext gerade keinen Gebrauch, so dass die Übersetzung
Du sollst nicht töten zutreffend ist. Das bedeutet: Nicht töten, ohne
Ausnahme.
(d) Auch dieser Satz (2. Mose 21, 24) [Auge um Auge, Zahn um Zahn] ist ein Beleg für das Gesetz von Ursache und Wirkung, doch er wurde in eine Erlaubnis zur Vergeltung uminterpretiert und der Inhalt damit ebenfalls verfälscht. Diese Vergeltungstheorie weisen auch jüdische Wissenschaftler zurück und deuten die Stelle im Sinne von Entschädigung und Wiedergutmachung bei Körperverletzung. Der bekannte jüdische Philosoph Martin Buber übersetzt in diesem Sinne Augersatz für Auge; Zahnersatz für Zahn (Zitiert nach Lapide, Ist die Bibel richtig übersetzt?, Gütersloh 1986, S. 68).
Luther verwendet auch hier eigenwillig "soll" statt "wird": Schaden um Schaden, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einem Menschen verletzt hat, so soll man ihm auch tun ... wer aber einen Menschen erschlägt, der soll sterben (3. Mose 24, 19.20, Lutherübersetzung; vgl. auch 2. Mose 21, 12 ff.) ...
Bei korrekter
Übersetzung der Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Stelle erkennt man die ursprüngliche
Bedeutung: Keine Aufforderung an einen Staat zum Töten, sondern auch hier das
Gesetz von Saat und Ernte: Wie er einen Schaden zugefügt hat, so wird ihm zugefügt werden ... wer einen Menschen erschlägt, der wird getötet werden.
Ohne rechtzeitige Bereinigung "wird" er getötet werden - und zwar
durch das Gesetz von Saat und Ernte
Anhang Nr. 3: Jahreslosung 2006: "Gottes"
Beistand für einen Völkermörder
13.3. / 14.3.2006 -
Jahrslosung 2006 - "Gottes" Beistand für einen
Völkermörder - Kirchen entlarven sich - Ich lasse dich
nicht fallen und verlasse dich nicht heißt ein angebliches Gotteswort an Josua
in der Bibel (Josua 1, 5 b), das die katholische und die evangelische Kirche in
Deutschland als Jahreslosung 2006 für die Gläubigen auswählten. Unmittelbar
zuvor heißt es in der Bibel: Niemand wird dir Widerstand leisten können, solange
du lebst (Vers 5 a). Worum geht es? Bereits einige Verse weiter bekommt die
kirchliche Andachtsstimmung die ersten Kratzer. Jeder, der sich deinem
Befehl widersetzt und nicht allen deinen Anordnungen gehorcht, soll mit dem Tod
bestraft werden (Vers 16). Also wird hier zunächst erklärt, wie
sich die eigene Bevölkerung verhalten muss: Befehle ausführen oder hingerichtet
werden. Den Nachbarvölkern "stockte der Atem" (5, 1), als sie das
hörten. Doch lange würden sie nicht mehr atmen können, denn bald gerieten sie
selbst in Visier. Zuerst wurden die menschlichen Bewohner und die Tiere der
heutigen Palästinenserstadt Jericho massakriert: Mit scharfem Schwert weihten sie [die
Soldaten unter dem Befehl Josuas] alles, was in der Stadt war, dem Untergang,
Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder, Schafe und Esel (6, 21).
Nicht alle befolgten jedoch den Ausrottungsbefehl, so dass wieder eine Phase
innerer "Säuberungen" folgte: Bei wem man dann etwas findet, das
dem Untergang geweiht ist, der soll mit allem, was er hat, verbrannt werden
... (7, 15.25). Dann wieder Völkermord nach außen: Es gab an
jenem Tag insgesamt zwölftausend Gefallene, Männer und Frauen, alle Einwohner
von Ai. Josua aber ließ seine Hand mit dem Sichelschwert nicht sinken, bis er
alle Einwohner von Ai dem Untergang geweiht hatte ... Den König von Ai aber ließ
er an einem Baum aufhängen ... (8, 25.29). Und so weiter. Alles im
Auftrag des "Gottes", der dem Feldherrn Josua die Massaker befohlen hatte und
ihm für seine Befehlstreue versprochen hatte: Ich lasse dich nicht fallen und
verlasse dich nicht - die Jahreslosung der Kirchen für das Jahr 2006.
Vertreter der Kirchen erklären nun als Rechtfertigung ihrer Jahreslosung, dass es
bei diesen Ereignissen in Wirklichkeit gar nicht so gewalttätig zuging, wie dies
in der Bibel beschrieben ist. Das ist
insofern bemerkenswert, da dies ja auch ein Eingeständnis wäre, dass die
biblischen Berichte die Wirklichkeit verfälscht hätten. Warum werden sie dann
aber als "Gottes Wort" bezeichnet? Kann eine Fälschung gleichzeitig
"Gottes Wort" sein?
Abgesehen von diesem Widerspruch glaubt man den kirchlichen Theologen aber
gerne, dass das damalige Volk Israel viel friedlicher war,
und spätere Schriftgelehrte und Theologen sich die Massaker nur besonders total und grausam
ausgemalt hatten. Doch das spielt im Zusammenhang der Jahreslosung 2006 keine
Rolle. Denn in diesem Zusammenhang zählt eben nicht die Historie vor über 3.000 Jahren (die hoffentlich
friedlicher war), sondern das, was heute als "Gottes Wort" in der Bibel steht.
Mit anderen Worten: Was für die Kirchen als "Gottes Wort" gilt, ist
heute maßgeblich und nicht das, was
sich vielleicht in Wirklichkeit ganz anders zugetragen hat, aber niemand
beweisen kann. Und als "Gottes Wort" gilt eben der Völkermord nach außen und
nach innen in seiner schlimmsten Form. So kann
man sich auch fragen: Mit welchem Recht erhebt man sich angesichts dieser
"heiligen Schriften" in den
Kirchen heute z. B. über den Islam, dessen Gläubige in der Geschichte mehrfach
tatsächliche Opfer von kirchlichen Völkermördern wurden?
Wer die Kirche und ihre Lehren kennt, den überrascht die Selbstverständlichkeit
dieses Horrors allerdings nicht. Durch Sekten- und Weltanschauungsbeauftragte
(die Nachfahren der früheren Inquisitoren) werden auch heute Minderheiten auf Schärfste bekämpft,
die den Kirchen ein Dorn im Auge sind (siehe Der Theologe Nr. 12). Und in den vergangenen
ca. 1.700 Jahren verbündete man sich mit vielen Regimes, welche auf Geheiß der
Kirche Menschen hinrichten ließen, die dieser unliebsam waren. Und wörtlich
heißt es bis heute in den gültigen Lehren der Kirche: Deshalb muss sie [die römisch-katholische
Kirche] mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den
Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte. (Neuner-Roos, Der
Glaube der Kirche, Glaubenswahrheit Nr. 382, siehe dazu
Der Theologe Nr. 18).
Sollten also eines Tages sogar wieder Menschen "ausgemerzt" werden, (wenn man sich
wieder mit einem dazu passenden Regime verbündet), bräuchte sich niemand zu
wundern. Damit es aber nicht dazu kommt, wäre es notwendig, dass alle aufrechten
Demokraten und Verfechter von Glaubensfreiheit und Toleranz die Kirchen in die
Schranken des Grundgesetzes weisen (wo sich die Bundesrepublik Deutschland zur
Religionsfreiheit und zur Ablösung kirchlicher Privilegien bekennt) anstatt sie mit Milliardensubventionen am
üppigen Leben zu erhalten und ihre Macht- und Ausrottungsphantasien achselzuckend
hinzunehmen.
Warner gibt es viele, so z. B. auch den Göttinger Theologen Gerd Lüdemann, der
zur Jahreslosung u. a. schrieb: Die Texte aus dem Josuabuch
schildern die totale Abschlachtung der kanaanäischen Bevölkerung ... Der Bann
hat einen erschreckend grundsätzlichen Charakter: Gott lässt seine Exekutoren
nicht fallen und verlässt sie nicht. (Welt am Sonntag, 8.1.2006)
Anhang Nr. 4: Antijüdische Stellen im Neuen
Testament; jetzt hier in: Der
Theologe Nr. 4
Lesen Sie auch
"Der Theologe Nr. 26", eine Zusammenstellung von
Bibelworten über den Völkermord.
Anhang Nr. 5:
Der
gefährliche Bibelglaube und der verständliche Wunsch nach Klarheit
Hin und wieder beschweren sich Mitglieder der Kirchen oder Bibelanhänger aus
freikirchlichen oder so genannten "evangelikalen" (= sehr bibelgläubigen
evangelischen) Gemeinschaften über diese Ausgabe des
Theologen, weil wir uns angeblich über die Bibel stellen.
So schreibt z. B. ein Leser: "Der Sinn der Bibel ergibt sich nicht
darin, dass man Absätze zusammenhanglos zitiert und meint, neue Wahrheiten zu
finden."
Wobei wirkliche "Wahrheiten" ja nur gelebte
Wahrheiten sind und keine bloße Debattenbeiträge, was oft vergessen wird. Die Kritiker
bekunden ihrerseits, dass sie daran glauben, dass die ganze Bibel "Gottes Wort"
sei. Einem Mann, der so glaubte, haben wir deshalb einmal sinngemäß geantwortet: "Wenn
Sie das so glauben, dann ist für Sie ja auch die Bergpredigt von Jesus laut
dem Matthäusevangelium
´unfehlbares Gotteswort`. Wie wäre es, wenn
Sie sich dann bemühen, diese Lehre, die ja
Teil der Bibel ist, auch in die Tat umzusetzen?" Nur leider führen solche
ehrlich gemeinten Antworten selten dazu, dass die Kritik verstummt. Schließlich
stehe, so der Einwand, in der Bibel ja noch einiges mehr. Und wer würde
ausgerechnet uns das
"Recht" geben, uns angeblich nur die Teile heraus zu suchen und in die Tat
umzusetzen, die uns zusagen? Was haben wir also scheinbar "Böses" getan?
Anstatt sich also daran zu erfreuen, dass Gutes, das man
auch in der Bibel findet, auch getan wird, wird versucht, eine Religion zu verteidigen, die sich auf die
"ganze
Bibel" als ihre Grundlage beruft. Und diese Religion hat noch nie in ihrer
Geschichte Andersdenkende und Andersgläubige in Frieden gelassen, sondern sie
bedroht sie bis heute. Dabei ist der Vorwurf, "Ketzer", also angeblich
"falscher Lehrer" zu sein, den die Kirche seit ihrer Entstehung
gegenüber ihren Kritikern erhebt, nicht harmlos. Während
dies früher ein Todesurteil war, wird ein so genannter "Ketzer" oder
angebliche "Sektierer"
heute gesellschaftlich oft an den Pranger gestellt. Und zwar dann, wenn dieser
"Ketzer" oder angebliche "Sektierer" die Kirche oder die
betreffene Bibelgemeinschaft nicht in ihrer Rolle bestätigt oder hofiert, die sie sich selbst und
anderen vorspielen; nämlich angeblich die Vertreter der Lehre von Jesus in
unserer Zeit zu sein. Und
richtig schlimm soll es für einen solchen Zeitgenossen erst im Jenseits kommen.
Dort solle er in die angeblich ewige Hölle kommen, mit der er jetzt schon
im Bunde stehe, weswegen man auch andere vor ihm warnen müsse. Aus diesem Grund ist der
Konflikt mit dem Bibel-Fundamentalismus innerhalb und außerhalb der Großkirchen unvermeidlich, und wir möchten dazu wie folgt Stellung nehmen:
Gläubige interpretieren die Bibel nach ihrem Gutdünken
Seit 1700 Jahren wird die Bibel von den
Kirchen und Bibelanhängern nach deren Gutdünken interpretiert. Widersprüche werden dabei
heruntergespielt, harmonisiert oder mit vielen Drehungen umgedeutet.
Dabei gibt es innerhalb der Kirchen und Gruppen, die sich auf die Bibel berufen,
mindestens so viele Meinungen über die Bibel und ihre rechte Auslegung wie es Gemeinschaften gibt. Eine
neue Meinung bedeutete meist eine neue Kirche oder Gruppe.
Das so genannte Christentum ist dabei aufs
Ganze gesehen eine Ansammlung von zahllosen Interpretations-Gemeinschaften
(eine katholischen und Hunderte von protestantischen und ein paar andere
mehr), die sich allesamt auf die Bibel berufen. Doch jeder interpretiert diese
nach seinem eigenen allzumenschlichen Bewusstsein, wie die Geschichte des Christentums eindeutig
beweist.
Bewiesen ist also:
Die Bibel hat unzählige Interpreten in ihrem Gefolge hervor gebracht, so
dass man sagen könnte: "So viele Leser, so viele Interpreten." Nun
könnte man hier grundsätzlich einwenden. Was könne denn "Gott", wenn er denn der
Autor der ganzen Bibel wäre, dafür, dass jeder dieses sein Wort anders versteht?
Diese Frage ist zunächst berechtigt. Denn auch ein Wort des Jesus von Nazareth,
selbst wenn es aus höchstem Bewusstsein gesprochen und zweifelsfrei richtig
aufnotiert worden wäre, ist nicht vor Missinterpretationen geschützt. Doch was
die Bibel betrifft, gibt es ein zusätzliches erhebliches Autoren-Problem. Denn
es war die Institution Kirche, die im 3. und 4. Jahrhundert entschieden hat,
welche Schriften angeblich "Gott" zum Autor haben und welche nicht (näheres dazu in
Der Theologe Nr. 14).
Unzählige Widersprüche, Fehler und Ungereimtheiten
Und wenn
für alle Schriften der Bibel, welche ja die damaligen Kirchenvertreter
ausgewählt haben, "Gott" als Autor bzw. irrtumsfreier Inspirator behauptet wird,
dann würde für diesen Autor "Gott" gelten:
- Er widerspricht sich, teilweise sogar massiv
- Er ändert sein Wesen
- Er verstößt gegen seine eigenen Gebote
- Er verstößt teilweise gegen seine Naturgesetze
- Er glaubt teilweise an ein widerlegtes Weltbild
- Er gibt Sachverhalte manchmal fehlerhaft oder ungenau wieder
- Er spricht oftmals unklar und vieldeutig
- Er ließ Tausende von Übersetzungsfehlern zu
- Er hat die Texte mehrfach verändert und überarbeitet
- Er hat manchmal falsch abgeschrieben oder bestimmte eigene Worte später
falsch verstanden bzw. anders, als er sie ursprünglich meinte
- Er hat Schriften geschrieben, die nur von bestimmten Konfessionen und Kirchen als sein
Wort anerkannt werden, von anderen nicht.
Wer hier nun nach Beispielen sucht, der lese noch einmal in Ruhe obige
Gegenüberstellungen, die immerhin schon auf 32 Vergleiche angewachsen ist. Auf die Darlegung bzw. Diskussion von vielen Detailfehlern
in der Bibel haben wir aber hier bewusst verzichtet. Sie sind anderweitig an bestimmten Beispielen
dargelegt, z.B. bei
http://www.bibelzitate.de,
http://www.anti-religion.net/widersprueche_bibel.htm
oder in Forenbeiträgen wie
http://german.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?f=9&t=2531
Mögen diese vielen Details dort besprochen werden. Uns
geht es vor allem um den Geist der Bibel bzw. um die verschiedenen "Geister", die
an ihrer Entstehung beteiligt waren, und auch hier verweisen wir noch einmal auf die
Ausgabe Nr. 14, wo auch dargestellt wird, dass z. B. der Papst, der damals
den Auftrag für die Endfassung der Bibel gab, Papst Damasus I., kurz zuvor in einer
Kirche über 100 Anhänger seines innerkirchlichen Gegners Ursinus ermorden ließ.
Und da muss man natürlich die Frage stellen: Was waren das überhaupt für Leute,
die damals darüber entschieden haben, welche Schrift angeblich von "Gott"
inspiriert sei und welche nicht. Verständlich, wenn ein Kirchenmann, der seinem
Gegner den Hals umdrehen ließ, nun mit Genugtuung liest, dass "Gott"
bemäß bestimmer Schriften solches hier und da ebenfalls gefordert hat. Und
verständlich, wenn er dann auch ohne Mühe glaubt, diese Schrift sei von Gott
inspiriert.
Die Bibelgläubigen lasten Gott alle Verbrechen, Kriege, Morde und dergleichen auf, von denen die Bibel zustimmend berichtet
Wir nehmen es aber auch "um Gottes Willen" nicht
hin, dass die heutigen Bibelgläubigen ihrem Glauben und ihrem "Gott"
unhinterfragt und dreist die "Wahrheit"
zusprechen und anderen die "Wahrheit" ebenso unhinterfragt und dreist absprechen. Und dies
geschieht oft mit einem geistigen Hochmut und einer zur Schau gestellten Selbstsicherheit,
die aber oft nur ein Zeichen für in Wirklichkeit sehr große uneingestandene
Unsicherheit sind. Und das Ergebnis kommt letztlich einer Verhöhnung des Schöpfergottes
gleich, denn Gott, der
freie Geist, soll auf diese Weise in das Gefängnis eines fehlerhaften Buches hinein gezwängt
werden. Dieses Buch, die Bibel, ist für einen gläubigen Protestanten so gleich einem "Papst
aus Papier", während für einen Katholiken nur das Lehramt des leibhaftigen
Papstes dieses Buch fehlerfrei auslegen könne.
Und "Gott" wird auf diese Weise in beiden Fällen praktisch zum Büttel der
Bibelgläubigen degradiert, der für jeden Fehler und für jeden Widerspruch oder
für jedes angebliche "Geheimnis" in der Bibel den Kopf hinhalten
und die Verantwortung tragen muss. Oder anders gesagt:
"Die Bibelgläubigen lasten
Gott alle Verbrechen, Kriege, Morde und dergleichen auf, von denen die Bibel
zustimmend berichtet".
Man braucht nur einmal einige Zitate, z. B. aus Der Theologe Nr. 26 - Die
Aufforderung zum Völkermord in der Bibel, nehmen, und einem Verfechter eines
solchen Glaubens vorhalten. Nach dessen Glauben habe Gott tatsächlich diese
Völkermorde befohlen. Als Außenstehender mag man es kaum fassen. Aber die
Antworten sind abenteuerlich und laufen immer darauf hinaus. "Ja. Das habe Gott
damals so getan. Denn so steht es in der Bibel."
Und dann wird mit viel Wenn und Aber darum
herum gedeutet, bis dahin, dass er es heute ja nicht mehr so tue (aber dennoch
einen Krieg gegen den Iran segnen würde, wegen deren Atomprogramm), aber
unverrückbar hält man sinngemäß daran fest: "Ja. Das war damals mein Gott." Aber ich
sei
doch nur ein Mensch", und es stehe mir nicht zu, ihn, den ´allmächtigen Gott` zu
kritisieren. Dafür wird umso mehr der Pazifist kritisiert, der sich angeblich
über "Gott" stelle, der eben ein Ketzer, ein Sektierer sei.
Auf solche und vergleichbare Art wird beim
Bibel-Fundamentalismus in vielen Variationen vordergründig sogar höchste "Demut" vorgegeben, weil man
sich ja dem "Gott der Bibel" angeblich völlig unterordne. Doch im Umgang mit
anderen, die man in der später angeblich ewigen Hölle wähnt oder auf einem
teuflischen Irrweg, entpuppt sich diese "Demut" meist nur als eine weitere
Variante der Selbstgerechtigkeit. Für Andersdenkende wird gebetet oder man
wähnt, sie müssten persönliche Probleme haben. Und wenn diese nicht
bestätigen, dass sie "Probleme haben" oder wenn diese sich sogar gegen
Gebete verwahren, dann schlägt die Demut oft in heftige Aggression um. Nur sich selbst und das eigene
Glaubensgebäude hinterfragt man selten. Tut man es doch, dann wird so manchem
bewusst, dass die Aggression unangebracht war und der Bibelkritiker nur den
Finger in eine Wunde gelegt hat, die nicht weg diskutiert werden kann. Doch spät und oft zu spät
merkt dann auch so mancher, dass das Glaubensgebäude, auf dem man bisher alles
aufgebaut hatte, auf Sand gebaut war.
In der Bibel selbst heißt es dazu: Wer die
Rede von Jesus "hört und tut (!) sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein
Haus auf Fels baute" (Bergpredigt, Matthäus 7, 24). Wer aber, wie alle
Bibelfundamentalisten, sagt, der Glaube genüge oder Jesus habe einem angeblich am
Kreuz auf Golgatha alle Sünden hinweg genommen, weswegen ich für mein Heil
nichts zu tun brauche, für den gilt das Jesuswort: "Wer aber diese Meine Rede hört
und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand
baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und
stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß."
Sicher
werden diese Zeilen nun nicht jedermanns Zustimmung finden, so dass man hier dann
einfach schlicht sagen müsste: "Dann warten wir´s ab." Schließlich sind die
Worte von Jesus für alle, die seine Worte hörten, gleichermaßen gesprochen.
"Merkt selbst, welcher Geist dahinter steckt!"
Sicher ist jedoch:
Seit ca.
1700 Jahren haben Zehntausende von Theologen und Bibelschülern die Bibel "studiert", und
sie haben
zusammen viele Milliarden von Seiten darüber geschrieben, um die Bibel richtig zu interpretieren.
Und der
Streit um das richtige Verständnis füllte wieder neue Millionen von Seiten und
brachte und bringt immer neue "Heerscharen" von neuen Theologen und Bibelschülern
und so genannten Bibelexperten hervor.
Wir behaupten nun keineswegs, schlauer zu sein als alle diese vielen Theologen
und Bibelschüler, die oft mit vielen Einzelwissen brillieren, hinter dem großer
Fleiß steckt. Wir
behaupten aber, dass der menschliche Intellekt - und dieser beherrscht nun
einmal die
Theologie und auch das volksfromme Bibel-Expertentum - Gott und Sein Wort überhaupt nicht erfassen kann. Wir sprechen
deshalb das Herz und den gesunden Menschenverstand an, denn auch letzterer
stammt von Gott und muss nicht ausgeschaltet werden. Und
wir nehmen es nicht hin, dass man angeblich seitenlange theologische
oder bibelkundliche Ausführungen lesen muss, um eine angeblich wichtige Wahrheit richtig zu verstehen.
Schon Jesus von
Nazareth hat einmal zu seinen Jüngern (und erst recht zu den verkopften
Intellektuellen seiner Zeit) gesagt: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die
Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen" (Matthäus 18, 3). Im
Zusammenhang der Bibel kann dies bedeuten: "Hört selbst in die Worte hinein, und
ihr merkt, was der Autor in seine Worte hinein gelegt hat. Spürt hinein in die
Worte, und ihr merkt, welcher Geist dahinter steckt und ob es gut ist, diese Worte
zu befolgen oder nicht." Sofern nämlich das eigene Gewissen noch
einigermaßen intakt ist.
Die Autoren dieser Studie waren selbst viele Jahre lang kirchliche Theologen, und sie kennen die
"Spielregeln", welche die Kirchen und vor allem evangelische
und so genannte evangelikale Bibelgemeinschaften den Lesern der Bibel aufnötigen wollen, damit die
kirchliche oder freikirchliche Sicht der Dinge nicht in Frage gestellt wird. Und sie kennen auch
die
Inhalte der kirchlichen oder freikirchlichen Ausführungen zur Bibel bis in alle
Einzelheiten hinein, und sie könnten - wenn sie das wollten - sich auch auf
diese Ebene begeben und darüber diskutieren. Doch was bringen die vielen
endlosen Diskussionen über die Bibel, die nun seit nahezu 1700 Jahren anhalten?
Wenn es z. B.
in der Bibel heißt "Bringt den und den um!",
dann brauchen wir keinen Professor oder Bibel-Experten zu fragen, um selbst zu dem Ergebnis zu kommen, dass
hier der "Teufel in der Bibel hauste". Oder wenn ein
Völkermord an den Nachbarn angeblich von "Gott" befohlen wird,
dann brauchen wir nicht lange rätseln, was für ein Gottesbild wohl hinter einem
solchen Befehl steckt. Sicher nicht der Schöpfergott und der Gott, den uns Jesus
lehrte, auch wenn man noch so viele "Begründungen" heran zieht, die diesen
Befehl als "göttlich" verständlich machen sollen. Und der Schöpfergott lässt sich
eben nicht durch Theologie und Bibellesen studieren, sondern Er ist
allgegenwärtig in der ganzen Schöpfung und in allen Lebensformen und damit auch
in jedem Menschen. Und Er hat jedem Menschen neben seinem Verstand auch
noch ein Gewissen geschenkt.
Von diesem Glauben geht eine große Gefahr für andere Menschen aus
Besonders verheerende Folgen kann der kirchliche
Glaube an die angeblich Wahrheit der Bibel haben, wenn diese gar nachdrücklich
als "unfehlbar" oder "irrtumsfrei" bezeichnet wird. "Unfehlbar" ist für die
katholische Kirche dabei wie gesagt das päpstliche Lehramt und gegebenenfalls
dessen Bibeldeutungen; und für die evangelischen Kirchen jeweils die
Bibelinterpretation der jeweiligen Unterkirche; wobei bei "liberaleren" Kirchen
oft dermaßen an dieser Glaubensgrundlage herum diskutiert wird, dass der
gläubige Protestant dort gar nicht mehr weiß, was er am Ende glauben soll. Bei
konservativeren Gruppen behauptet man jedoch meist, die richtige Interpretation
ganz genau zu kennen.
Und der Bibelglaube ist vor allem in diesen
evangelikalen, biblizistischen, charismatischen oder pietistischen (um nur
einige Schattierungen = Schatten zu nennen) Gruppen höchst gefährlich, weil der Gläubige
dort sein Gewissen
dem Buchstaben der
Bibel unterordnet bzw. unterordnen muss, so dass auch den Gegnern der Bibelgläubigen reale Gefahr droht, wenn es etwa in der
Bibel heißt, Homosexuelle oder "Irrlehrer" sollen gesteinigt werden.
So beging
z. B. ein 14-jähriger Jugendlicher mit homosexuellen Neigungen Selbstmord, weil
er deswegen gemobbt wurde. Und in den USA wurden z. B. schon Ärzte im
Zusammenhang mit Abtreibungskonflikten
(zu unserer Haltung vgl.
hier) von Bibelfundamentalisten erschossen.
Oder in Deutschland hatte ein Bibelfundamentalist, dem das Sorgerecht für seine
vier Kinder entzogen wurde, diese in den Sudan und nach Ägypten entführt, um sie
deren sorgeberechtigten "unzüchtigen" Mutter zu entziehen. Die Mutter hielt
seine Bibel-Tyrannei nicht mehr aus und hatte einen neuen Partner gefunden, was
der Bibelgläubige als "Unzucht" verurteilte. Der
Entführer ist sich keiner Schuld bewusst, erkennt auch den Sorgerechtsentzug nicht an
und beruft sich dafür eben einzig auf die Bibel. Seine Ex-Frau aber fürchtet, weiter in Angst
vor ihm leben zu müssen, wenn er in Freiheit bleiben würde.
Und für viele ehemalige Bibelgläubige hat
durch diesen ehemaligen Glauben auch eine "Gottesvergiftung" stattgefunden, der sie sich
erst später bewusst wurden.
Doch würden Bibel-Fanatiker und Bibelgläubige aller Schattierungen ihre Bibel nicht nur mit
dem gnadenlosen und unterwürfigen Intellekt lesen, dann wüssten sie auch, was
ihr eigenes
Bibelwort für sie bedeuten könnte, welches lautet: "Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig."
Was haben 1700 Jahre Bibel denn gebracht?
Und man könnte auch einmal fragen: Was haben 1700
Jahre Bibel denn gebracht? Wurde die Welt dadurch zum Positiven verändert, oder war
dieses Buch nicht im Gegenteil immer wieder Anlass für Folter, Hinrichtungen,
Kriege und dergleichen? Die Geschichte gibt eine klare Antwort. Kein Buch
ist mehr mit Blut, vielfach mit dem Blut Unschuldiger, besudelt als die Bibel.
Denn im Namen der Bibel wurden Kreuzzüge geführt, so genannte "Hexen" und
"Ketzer" verbrannt, und im Namen der Bibel wurden auch Hunderttausende von
unschuldigen Tieren für einen Gott furchtbar geschächtet und verbrannt, weil
dieser Bibelgott diese Opfer angeblich zu seiner "Beruhigung" brauchte, und
zwar zu Tausenden, wie es in der
Bibel selbst heißt. Dass in derselben Bibel durch die großen jüdischen Gottespropheten
auch das Gegenteil gelehrt wird, wird dann wieder so uminterpretiert, dass der
Bibel-"Gott" die Schlachtungen eben nur manchmal so gewollt habe, manchmal eben
nicht - auch dies ein Beispiel dafür, wie versucht wird, Gott, den freien Geist,
in die Bibel hinein zu zwängen.
Und wie ist es heute? Wirft man einen Blick in die so genannten "christlichen"
Nationen und auf ihre Führer, die sich unverdrossen auf die Bibel berufen und
die im
Namen der Bibel auch in den letzten Jahren Kriege geführt haben und sich bereits
für neue Kriege rüsten, dann liegt auch hier die Antwort auf der Hand, und die
Bibeltragödien sind offenbar noch nicht an ihrem Schlusspunkt angekommen.
So hat die USA angeblich mit der Hilfe von "Jesus" neue Super-Bomben entwickelt,
mit deren Hilfe die durchwegs bibelgläubigen Politiker glauben, z. B. einen
weiteren Krieg beginnen und auch gewinnen zu können, z. B. gegen die islamische
Republik Iran; oder, indem man diese Bomben einem benachbarten Staat schenkt,
falls dieser den Krieg beginnen möchten. Jesus lehrte: "Alles, was ihr wollt,
dass euch die Leute tun, das tut ihr ihnen zuerst." Das heißt: Wenn die USA
wollen, dass Iran sein Atomkraft-Programm stoppt, dann müssten sie zunächst ihr
eigenes Atomkraft-Programm stoppen. Das wäre christlich, wenn sie sich
christlich verhalten wollten. Alles andere ist gegen Christus und auch gegen die
Bibel, auch wenn sich die führenden Politiker z. B. in den USA noch so sehr
rühmen, sehr bibelgläubig zu sein. Doch hier zeigt sich einmal mehr, dass jeder
mit der Bibel nach seinem Gutdünken macht, was er will. Denn Kriege
einkalkulierende Politiker berufen sich einfach auf andere Bibelstellen und
deuten diese nach ihrer Willkür, so dass gerade auch auf die Gegenwart bezogen
gilt: Was bringt denn die Bibel? Frieden? Mit Sicherheit nicht.
Der Ausgang aus dem Labyrinth der "Wiedergeborenen"
Wenn ein Bibelgläubiger nun argumentiert, "alle Schrift"
sei "von Gott eingegeben",
so würde es in der Bibel selbst stehen, im 2. Timotheusbrief, dann müsste man
zunächst zurückfragen: Welche Schrift ist hier überhaupt gemeint? Und dann: Was
hat wer in diese "Schrift" hinein geschrieben, und was hat er dabei an Gedanken
und Empfindungen hinein gelegt, was entscheidend ist? Und falls der
Inspirator "Gott"
sei? Was
hätte Gott denn dann in diese Schrift hinein gelegt? Das, was die
Kirchenchristen oder Bibelgläubigen dort heraus lesen? Oder vielleicht etwas ganz anderes? Wer kann
einem darüber verlässliche Auskunft geben? Vielleicht der Papst? Vielleicht
musste deshalb ein Theologieprofessor im Jahr 2005 Papst werden. Doch Jesus, der Christus,
sprach weder von einem Papst noch von einem Theologiestudium und schon gar nicht
von einem studierten Professor als seinem angeblichen Stellvertreter.
So braucht es also den "Heiligen Geist" zum rechten Verständnis, so antworten
deshalb Protestanten, die nicht an die Vollmacht eines leibhaftigen Papstes
glauben. Und wie bekommt der Mensch diesen "Heiligen Geist"? Er werde laut den evangelischen
Bekenntnisschriften dort übertragen, wo das "Wort" durch den Pfarrer gemäß der
evangelischen Lehre korrekt gepredigt wird und die evangelischen
Kirchensakramente korrekt verwaltet werden. Man müsste also den evangelischen
Kirchenbesucher nach dem Sonntagsgottesdienst danach fragen oder am besten
gleich den Pfarrer selbst. Doch da sagt einem jeder Pfarrer etwas anderes, je
nachdem, welche "korrekte" Form der Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung
man gerade zufällig ausgewählt hat.
Es müsse eben ein im Heiligen Geist "wiedergeborener" Pfarrer oder Kirchenchrist
sein, so die Ausflucht. Und so wird der Suchende damit in das Labyrinth der
"Wiedergeborenen" geschickt und bekommt dort an jeder Ecke und in jedem Winkel
eine andere Variante dieses "Geistes" angeboten oder sogleich übertragen, so
dass so mancher froh ist, nach langem Umherirren schließlich den Ausgang aus
diesem Labyrinth wieder gefunden zu haben.
Und welchen Sinn macht es angesichts dieses Sachverhalts überhaupt, zu sagen,
die Bibel sei "Gottes
Wort"? Was ist dann für den Einzelnen "Gottes Wort"? Doch
nur wieder seine eigene Interpretation oder die
seiner Gemeinschaft, der er sich angeschlossen hat. Macht er sich damit
nicht gar selbst zu seinem eigenen Götzen bzw. zu seinem eigenen Gott, so wie es der
Philosoph Ludwig Feuerbach sagte: "Der Mensch schuf sich Gott nach seinem
Bilde". Doch der ursprüngliche Glaube an den Einen Gott, der Himmel und Erde
geschaffen hat, der bleibt dabei auf der Strecke, bzw. dieser Gott bleibt weiter
eingeschlossen im eigenen Inneren, im eigenen eingekapselten Herzen, auf dem Wesensgrund der eigenen Seele, und
Er wartet dort weiterhin auf Seine Erweckung, wo ihn der Bibelgläubige allerdings nicht
sucht. Er ist der freie, der selbstlose Geist, der mit Religionen, Dogmen,
Riten und Bibelwissenschaft nichts zu tun hat. Dieser Gott ist in uns der Odem
in unserem Atem. Er ist in uns und auch in allen Tieren, ja in der ganzen Natur.
Die gesamte Schöpfung Gottes wird von diesem selbstlosen Gottesgeist, der Quelle
aller Kraft und allen Seins, erhalten und beatmet, und die Schöpfung könnte ohne Gott,
den freien Geist, gar nicht existieren. Dieser Gott ist aber nicht der Gott der
Widersprüche und der Gott der Bevorzugung bestimmter Religionen und Glaubensvorstellungen, sondern
Er ist gleichermaßen in allen Menschen und Lebensformen
vertreten, ohne Ansehen der Person und ohne Ansehung einer Religion oder eines
Bekenntnisses.
"Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nützlich"
Die Frage, welche "Schrift" bei der Bibelstelle im
2.Timotheusbrief überhaupt gemeint ist, ist damit jedoch noch nicht beantwortet.
Die Bibel selbst kann gar nicht gemeint gewesen sein, wenn im 2. Timotheusbrief (3, 16)
von einer "Schrift" die Rede ist. Denn die Bibel gab es damals ja noch
gar nicht. Was war dann
gemeint? Vielleicht das Alte Testament?
Hier ist es nun allerdings schon ein kleiner Vorteil, wenn man die altgriechische Sprache
versteht. Denn es heißt dort keineswegs "alle Schrift ist von Gott eingegeben",
sondern "alle Schrift, die von Gott eingegeben ist, ist nützlich ...",
exakt wörtlich:
"alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nützlich ..." Nun können diese Worte
grammatikalisch aber auf zweierlei Art verstanden werden, so dass man - wie der Notar oder
Rechtspfleger bei einem unklaren Testament - fragen muss: Was hat der Autor denn
wohl damit gemeint? Was hat der Schreiber also mit diesen Worten zum Ausdruck bringen wollen?
Als nahe liegende Antwort unter Einbeziehung des von Gott geschenkten gesunden
Menschenverstandes bietet sich in diesem Fall an: "Alle Schrift, die von Gott
eingegeben ist, ist nützlich" und zwar in dem Sinn, dass man den Satz mit
den Worten fortsetzen
könnte: "Wenn Gott einen Menschen inspiriert, etwas zu schreiben, dann ist das
also nichts Belangloses, sondern es hat immer irgendeinen Nutzen".
So weit, so gut. Nun könnte man von daher auch noch einmal die gesamte
Gegenüberstellung
oben lesen ("Wie der Teufel in der Bibel hauste") und danach zu einem eigenen
Urteil kommen, dort wo es für den Einzelnen von Bedeutung ist.
Nun kommen aber die kirchlichen und
bibelgläubigen Interpretations-Gesellen und deuten und
manipulieren so lange an dieser Passage im 2. Timotheusbrief herum, bis am Ende scheinbar genau das
heraus kommt, was man dort gerne lesen möchte, nämlich: "Die ganze Bibel
(!) sei von
Gott eingegeben". Doch davon kann bei dieser Bibelstelle aus einer Zeit, in
der es die Bibel noch gar nicht gab, überhaupt keine Rede
sein. Und hier muss auch einmal Paulus bzw. der Paulusschüler, der dies
geschrieben hat, rehabilitiert werden, der eben hier gar nicht von der Bibel
gesprochen hat und den man für solches auch nicht zum scheinbaren Kronzeugen
missbrauchen darf.
Genauso wenig haben die Jesusworte gemäß Markus 13, 32 etwas
mit der Bibel zu tun, welche lauten: "Himmel und Erde werden vergehen, Meine Worte
aber werden nicht vergehen". Auch diese Worte werden von Bibelgläubigen manchmal zur
Verteidigung der "ganzen Bibel" ins Feld geführt. Doch erstens hat Jesus mehrfach
dem Alten Testament mit den Worten "Ich aber sage euch" widersprochen. Und
zweitens sprach Jesus nie davon, dass alle seine Worte in Schrifen richtig
bewahrt würden, die viele Generationen
später nieder geschrieben würden. Und wenn dies trotz
allem für
einige seiner Worte gilt, dann ist das ja gut.
Wenn seine Worte also "Ewigkeitswert" haben,
wie er sagt, dann heißt das also noch lange nicht, dass ein viel später unter dunklen
Umständen entstandenes Werk diese einst
richtig überliefert. Geschweige denn, dass Paulus und die Paulusschüler, die
einen großen Teil des Neuen Testaments geschrieben haben, später
genau das vertreten, wofür er als Jesus einst eingestanden ist. Der Satz "Himmel
und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen" sagt also
überhaupt nichts über die Bibel aus.
Klarheit ist möglich - denn es gibt auch wahre Gottespropheten
Auch ist es schließlich ohne jedes Fundament, wenn Bibelgläubige behaupten, Gott
werde sein Wort schon irgendwie richtig bewahrt haben. Schließlich sei er ja
allmächtig. Denn das widersprüchliche Chaos
innerhalb der Bibel, das oben beispielhaft dargelegt wurde, beweist glatt das
Gegenteil. Doch das alles kann und darf man nicht dem Schöpfergott und Seiner Allmacht
anlasten, wenn man an einen all-weisen Gott glaubt. Denn Gott greift bekanntlich auch dann nicht in den freien Willen
der Menschen ein, wenn diese Menschen Böses oder Unrechtes tun. Sonst hätte Er
ja schon einiges Böse im Laufe der Menschheitsgeschichte verhindern können. Und so hat Er auch hier nicht
in die Fälschungsprozess der kirchlichen Autoritäten und ihrer Priester eingegriffen.
Doch Er schickte auch nach Jesus von Nazareth immer wieder Prophetinnen und
Propheten, durch die Er sprechen konnte wie einst durch die wahren
Gottespropheten des Alten Testaments, und wer solches glaubt, der muss an kein
Durcheinander glauben. Sowohl unmittelbar nach der Erdenzeit von
Jesus von Nazareth, worüber auch die Bibel selbst mehrfach berichtet; als auch
in späteren Jahrhunderten,
z. B. im Mittelalter, wo diese Menschen dann nicht selten auf den Scheiterhaufen
der Kirche endeten, ist von Gottespropheten die Rede. Und so gibt es auch in unserer Zeit eine Prophetie, wonach
Christus selbst durch Prophetenmund über alles Wesentliche aufklärte, was er
damals als Jesus von Nazareth erlebte und lehrte, und was er heute zu sagen hat.
Und wer die Bibel einmal mit dieser
"Offenbarung" aus heutiger Zeit vergleichen möchte, die nach ihrem
Selbstverständnis von Christus selbst durch einen Gottespropheten unserer Zeit gegeben wurde,
um das Durcheinander zu beenden, der mag auch dies tun und sich auf diese Weise
ein eigenes
Urteil hierzu bilden. Und wer danach zu dem Ergebnis kommt, dass Christus hier
tatsächlich wieder gesprochen hat, für den ist das Bibel-Chaos damit nach ca.
1700 Jahren beendet, weil nun alles klar und ohne Widersprüche dargelegt ist.
Der Bibelfundamentalismus leugnet jedoch die Gottes- und Christusprophetie nach Jesus von Nazareth,
die nicht mit seinem Bibelglauben übereinstimmt,
obwohl in der Bibel selbst davon immer wieder die Rede ist (z. B. Matthäus 23, 34; Johannes 16, 12-13; Apostelgeschichte 13, 1;
Apostelgeschichte 21, 10-11; 1. Korinther 12, 27-28; 2. Petrus 1, 19;
Offenbarung 1, 1). Dabei ist die These des Bibelgläubigen, das ausgerechnet
dieses Buch komplett von Gott inspiriert sei und die Gottespropheten, die nicht
ins Schema passen, seither
irrten,
selbst ohne jedes Fundament. Esi ist also eine reine Behauptung, die von den widersprüchlichen Fakten selbst ad absurdum
geführt wird. Dem Menschen ist jedoch von Gott auch ein gesunder
Menschenverstand und ein Gewissen geschenkt.
Wer trotz des Durcheinanders um die Bibel Jesus, dem Christus, nachfolgen möchte,
der könnte sich also an die aktuelle Christus-Offenbarung halten, die in sich
völlig stimmig ist und in welcher derselbe Geist atmet wie einst in dem Mann, der
einst über die staubigen Straßen Palästinas zog. Wer jedoch nicht von der Bibel
lassen möchte, der könnte auch dort zum Kern der Botschaft von Jesus vordringen, der Bergpredigt mit der Goldenen Regel ("Alles, was ihr
wollt, dass euch die Leute tun, das tut ihr ihnen auch.") und er könnte in
diesem Geist auch alle weiteren bekannten Evangelien in seiner Bibel lesen. Und wenn jemand das, was von
Jesus von Nazareth aus der Bibel bekannt ist, z. B. die gelebte Nächstenliebe
der Bergpredigt, wirklich ehrlich in die Tat umsetzt, dann ist das ein
Schritt, der sicher weitere positive Schritte nach sich ziehen wird.
|
Der Text ist
auch als Druckschrift erschienen und kann wie folgt zitiert werden: |
Hier eine Auswahl der Theologen-Ausgaben und einiger anderer
interessanter Texte.
Alle Theologen-Ausgaben finden Sie auf der Startseite
[
www.theologe.de
]
Weitere Seiten mit Hintergrundinformationen finden Sie bei
[
Inhaltsverzeichnis
]
[
1 - Luther-Evangelische Lehre
]
[
2 - Reinkarnation
]
[
3 - Luther-Christus
]
[ 4 - Kirche-Holocaust
]
[
5 - Paulus
] [
7 - Urchristentum-Tiere
]
[ 8 - Bibel
] [ 9 - Anneliese
Michel-Exorzismus ]
[
12 - Sektenbeauftragte ]
[
14 - Hieronymus-Bibel ]
[ 15
- Qumran ] [
16 - Papst ]
[
17 - Organspende ]
[
18 - Glaube der Kirche
] [
19 - Keine ewige Hölle ]
[
20 - Propheten ]
[ 23 - Kirche-Staat
]
[ 24 - Kirche und Hölle auf
Erden ]
[
25 - Götzenkult Kirche ]
[
28 - Luther-Juden ]
[
31 - Tiere-Kirche ] [
32 - Sakramente der Kirche ]
[
33 - Zehn Gebote ]
[ 34 -
Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit ]
[ 35 - Rechtfertigungslehre
]
[
40 -Taufe ] [
41- Apokalypse ]
[ 45 -
Maria ]
[ 46 - Kirchensubventionen
]
[ 47 - Gotteserfahrung
]
[ 48 - Positives Denken
]
[ 49 - Prädestination ]
[ 50 - Genmanipulation
] [
51 - Petrus-Kirche ]
[ 53 - Atomkraft
]
[ 54 - Papst Ratzinger
]
[ 55 - Beichtgeheimnis
]
[
57 - Pius XII. ]
[ 58
- Kreuzigung ]
[
FC 1 - Kirchenaustritt
]
[
FC 3 - Reichtum der Kirche ]
[
FC 6 - Kirche und Tod ]
[
Englisch - Bible
]
[
Spanisch - Teólogo ]
[ Glaubenstest
] [
Michelrieth ]
[ Vaterunser ] [
Frage und Antwort ]
[ 2011
]
[ 2012
]
[ 500 Jahre Reformation
] [
Urchristentum
]
[
Prophetie ]
[
Geburt von Jesus ]
[
Sex-Verbrechen von Priestern
]
[ Schwarzbuch Katholische
Kirche ]
[ Schwarzbuch Evangelische
Kirche ]
[
Kirchenaussteiger ]
[
Links
]
[
E-Mail ] [
Impressum
]
|
|