DER THEOLOGE
Nr. 44
"Innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat"
Schwarzbuch Evangelische Kirche
Der
Theologe Nr. 43
(Schwarzbuch
"Römisch-Katholische Kirche": "Innen sind sie voll Knochen, Schmutz und
Verwesung") und
Der Theologe Nr. 44
(Schwarzbuch "Evangelische Kirche": "Innen sind sie voller Totengebeine und
lauter Unrat") sind die Fortsetzung der drei Ausgaben
Der Theologe Nr. 24
(Die Kirche und die Hölle auf Erden), Der Theologe Nr. 24a
(Sex-Verbrechen und -Vergehen in der Kirche) und
Der Theologe Nr. 24b
(Verbrechen, Vergehen, Skandale und Verharmlosung von Grausamkeiten in der Kirche).
Den Hintergrund und die Entstehungsgeschichte dieser Studien sowie grundsätzliche Hinweise lesen Sie in
diesen
Ausgaben. Es geht vor allem darum, dass die Kirche sich nicht mehr "christlich"
nennen soll, um den Namen des Jesus, des Christus nicht mehr zu missbrauchen und in
den Schmutz zu ziehen. Denn weder die Lehre stimmt mit Christus überein
(siehe dazu Der Theologe Nr.
25) noch zigtausendfach das Tun. Vielmehr sind die Großkirchen und ihre
Amtsträger heute vergleichbar den Gegenspielern von Jesus von Nazareth vor ca.
2000 Jahren.
Die Titel der Theologen-Ausgaben stammen aus den Wehe-Rufen von Jesus von Nazareth über die
Theologen und Schriftgelehrten seiner Zeit (Matthäus 23, 27). Bei der
Ausgabe Nr. 43 über die römisch-katholische Kirche wurde die Übersetzung aus
der in der katholischen Kirche verwendeten evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung gewählt, bei der Ausgabe Nr.
44 über die evangelischen Kirche die Übersetzung aus der Lutherbibel (siehe oben).
Und
was bei den heutigen Theologen und Schriftgelehrten mehr und mehr ans Tageslicht
kommt, übertrifft vielfach die negativen Taten der Theologen zur Zeit von Jesus.
Die Meldungen werden im Folgenden nach Aktenzeichen aneinander gereiht, ohne
dass die zugrunde liegenden Sachverhalte nach Thema und Schwere gewichtet
werden. Wir urteilen hier also nicht. Auch sind aufs Ganze gesehen die meisten
Verbrechen und Vergehen gar nicht aufgeführt, denn die Dokumentation ist nur beispielhaft.
Sie kann dabei sowohl Informationen über Theologen als auch andere
kirchliche Mitarbeiter oder Mitglieder enthalten.
Eine solche Darlegung ist auch deshalb wichtig, da sich die Kirche weiterhin
damit hervor tut,
religiöse Minderheiten zu verleumden, vor ihnen zu warnen und ihnen teilweise
sogar das Existenzrecht abzusprechen. In Wirklichkeit wird dabei in zahllosen Fällen
aber nur eigenes Fehlverhalten und eigene Verbrechen auf andere projiziert.
|
"Über das evangelische Machtsystem wird noch einiges aufzuklären sein: Wie auch hier Missbraucher mit den Vertuschern eine unheilige Allianz bildeten." (DIE ZEIT Nr. 30 vom 22.7.2010) |
Inhaltsangabe
Nr. E 1 / 2010
- Ehemals führender Erziehungs-Theologe der EKD: Opfer enthüllt Details des Missbrauchs|
Die heftigen Auseinandersetzungen zwischen
Jesus, dem Christus und den Theologen (= den Schriftgelehrten) und
Priestern seiner Zeit eskalierten in der Hinrichtung des unerschrockenen
Mannes aus Nazareth. Immer wieder und solange er noch dazu in der Lage war,
warnte er die Bevölkerung vor seinen späteren Henkern. So heißt es z.B. im
Evangelium nach Markus: |
Nr. E 38 / 2012 -
Anklage gegen evangelischen Pastor und
Ex-Diktator von Guatemala: Massenmorde, Vergewaltigungen, Verbrechen gegen die
Menschlichkeit - Dem evangelikalen (= konservativ evangelischen) Prediger
und Ex-Diktator von Guatemala Efrain Rios Montt wird jetzt in Guatemala der
Prozess gemacht, nachdem er fast 30 Jahre Immunität genoss. Während seiner
kurzen Amtszeit in den Jahren 1982 und 1983 werden ihm 266 Militäraktionen zu
Last gelegt, darunter elf Massaker mit 1771 Toten unter den Ureinwohnern der
Ixil bzw. Maya und 1485 vergewaltigte Frauen, darunter auch Mädchen.
Auch in der Bibel, die für evangelikale Gemeinden Wort für Wort von Gott
inspiriert sei, werden
Völkermorde und Vergewaltigungen gelegentlich als von Gott befohlen dargestellt,
z. B. in 4. Mose 31, wo angeblich auf Befehl "Gottes" alle Frauen der
Midianiter umgebracht werden sollen bis auf die Jungfrauen, die den Soldaten
unbeschränkt zur Verfügung gestellt werden
(http://amerika21.de/meldung/2012/01/46927/rios-montt-verfahren). Bis heute
behauptet die Kirche und vor allem so genannte evangelikale Bibelgruppen, das
wäre wirklich alles Gottes unfehlbares Wort.
Der Pastor hatte die Verbrechen an den Maya
"entworfen, geplant, genehmigt und überwacht" (taz, 27.1.2012).
448
Dörfer der Maya wurden zerstört. "Schwangeren war der Leib aufgeschnitten, ihre
Föten zerstückelt worden." Doch die Massaker an den Maya waren nicht die
einzigen Verbrechen. In wenigen Monaten ließ der evangelische Prediger in seinem
"Kampf gegen den Kommunismus" ca.
10.000 weitere Menschen ermorden.
Rios Montt war 1982 gerade beim Predigen und Bibelauslegen in seiner
evangelikalen Gemeinde "Iglesia Cristiana Verbo o Gospel
Outreach", als putschende Soldaten in seine
Kirche kamen und ihn baten, Chef der neuen Regierung zu werden und das Land zu
führen. Der Pastor nahm seine neue Aufgabe an. Seine Regierung wurde vor allem
von den USA unter dem ebenfalls evangelischen Präsidenten Ronald Reagan unterstützt
(http://diepresse.com/home/panorama/welt/727600/Guatemala_Spaete-Gerechtigkeit-fuer-den-Schlaechter-der-Indios)
und seine Tochter heiratete später (2004) einen einflussreichen republikanischen
US-Abgeordneten.
Nr. E 37 / 2011 - Pfarrer
versuchten, Sex-Verbrechen des Kantors zu vertuschen - Wegen Vergewaltigung
und sexuellem Missbrauch von 15 Mädchen im Zeitraum von 2008-2010 steht der
ehemalige evangelische Kantor von Geesthacht vor Gericht. Die Mädchen waren
meist zwischen neun und 14 Jahre alt. Die Verbrechen geschahen in Ausübung des
Dienstes. Viele Klagen sind bereits "verjährt" und werden deshalb nicht
verhandelt. Die Lübecker Nachrichten schreiben am 18.11.2011 u. a.: " ... Die Mutter eines
weiteren Mädchens berichtete gestern vor Gericht: Auch ihrer Tochter und anderen
Konfirmandinnen soll sich der Kirchenmusiker vor 15 Jahren eindeutig genähert
haben. ´Uns hat man damals von Seiten der Kirche an den Pranger gestellt, als
wir das öffentlich machen wollten`, sagte die Frau, die mittlerweile in
Ratzeburg lebt. Abends um 22 Uhr hatte sie der Pastor zuhause besucht und ihr
deutlich gemacht, so die Frau, dass man den Ausführungen ihrer Tochter keinen
Glauben schenken würde. Aus Angst um die Zukunft ihrer Tochter habe man
dann tatsächlich von einer Anzeige abgesehen. ´Unsere Mädchen wollten doch
weiter in Geesthacht leben können`, sagte sie. Den Pastorenbesuch gab es
auch im Fall Lisa S. aus Geesthacht. Damals kam die Pastorin abends zur Mutter
der Neunjährigen, versuchte, sie von einer Anzeige abzubringen."
Erst im Zuge der Aufklärungswelle des Jahres 2010 über massenhafte
Sexualverbrechen an Kindern in katholischen und evangelischen Einrichtungen
wendete sich auch in Geesthacht das Blatt, und den vielen Opfern wurde jetzt
geglaubt
(http://www.ln-online.de/lokales/lauenburg/3292718/kinder-missbraucht-kantor-wegen-15-faellen-angeklagt).
Eines der Opfer klagt über den Musiker bis heute: "Er hat nichts zugegeben". Der
Täter hat auch Ferienfreizeiten der evangelischen Kirchengemeinde betreut.
Nr. E 36 / 2011 -
Blendwerk und Schröpfung der Gläubigen im Namen
von Jesus - Spitzengehälter für evangelikale Gemeindeführer, Gemeinde Bankrott - Während viele
Fernsehzuschauer in Deutschland weiter auf Bibel-TV The Hour of Power (=
Die Stunde der Kraft) anschauen, werden ihnen die Kämpfe im Hintergrund des
evangelikalen (= konservativ evangelischen) Imperiums verschwiegen. Die 1956 von
dem evangelisch-reformierten Pfarrer Robert Schuller gegründete Kirchengemeinde
in Garden Grove in Kalifornien ist nämlich pleite und der Glaspalast, in dem die
Veranstaltungen aufgezeichnet werden, musste verkauft werden.
Leidtragende sind vor allem Gläubige, die in die Kirchengemeinde investiert
haben und nun zu einem großen Teil mit leeren Händen da stehen. Für das Desaster
verantwortlich wird vor allem die Führergestalt Robert Schuller und seine
Familie gemacht. Sie haben sich aus den Spenden und dem "Rentenfonds" der
Gemeinde über Jahre auch dann noch mit Spitzengehältern zum privaten Gebrauch
bedient, als sich der finanzielle Niedergang der evangelikalen Kirche bereits
abzeichnete. Robert Schuller bekommt bis heute eine Gemeinderente von jährlich
ca. 218.000,00 Euro, das sind über 18.000,00 Euro im Monat. Hinzu zahlt die
Bankrott-Gemeinde auch noch seine Krankenversicherung und alle Reisekosten,
wodurch dieser Betrag noch erheblich überschritten wird. Ähnlich üppig sollen
sich einige seiner Familienmitglieder bedient haben. Der Pfarrer fühlt sich
unfair behandelt, und es stehen jetzt zahlreiche Prozesse an. Gegen den
charismatische "Jesus"-Prediger und einige seiner Familienangehörigen wurden
jetzt mehrere Strafanzeigen von geprellten Gläubigen erstattet
(http://www.cidnews.de/?p=4102#).
Mittlerweile hat die römisch-katholische Diözese von
Orange City den Kristallpalast der evangelischen Kirche für 60 Millionen Euro
gekauft, damit die evangelische Kirche einen Teil ihrer Schulden bezahlen kann
(domradio.de, 18.11.2011). Zwar mussten die meisten katholischen Diözesen an Opfer
von Sexualverbrechen an Kindern durch Priester Entschädigungen zahlen und einige
haben "Insolvenz" angemeldet (offenbar auch, um Zahlungen entgehen zu können). Aber
manche
Diözesen sind weiterhin sehr vermögend.
Nr. E 35 / 2011 -
Schüler tritt Mann mehrfach mit
Fuß gegen den Kopf - Brachte auch Luther im Jähzorn Studienkollegen im Duell um? - Der
evangelische Oberstufenschüler Torben P. aus Berlin, der einen jungen Mann in
einer U-Bahn-Station grundlos fast ermordete, wird jetzt von einem Schulpfarrer
psychologisch betreut
(www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1777042/U-Bahn-Schlaeger-geht-jetzt-auf-ein-Gymnasium.html).
Er hat den Mann grundlos akttackiert und schlug immer wieder kräftig mit seinen
Springerstiefeln gegen den Kopf des schon am Boden
liegenden hilflosen Mannes. Überraschend für viele, dass er auf freiem Fuß ist und vor
einem späteren Abbüßen einer milden Strafe auf freiem Fuß bleibt und
Haftverschonung bekommt. Hängt das mit seiner kirchlichen Orientierung zusammen?
Eine katholische Schule hat ihn neu als Schüler aufgenommen. Seinen Jähzorn
teilt der Schüler womöglich mit seinem Religionsgründer
Martin Luther, der seinen Studienkollegen
Hieronimus Buntz möglicherweise im Jähzorn bei einem Duell ermordete. Dies
war wohl der eigentliche Grund für seinen Eintritt ins Augustinerkloster in
Erfurt gewesen. Luther bekam so Haftverschonung und musste später Priester
werden.
Nr. E 34 / 2011 - Überweisungen an Tote:
Angesehener Personalchef der Kirche unterschlägt eine halbe Million -
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13632462/Kirchlicher-Personalchef-unterschlaegt-504-000-Euro.html
Nr. E 33 / 2011 -
Evangelischer Pfarrer hatte Sex mit Konfirmandin. Diese ist heute deshalb schwer
traumatisiert - Der Pfarrer gilt als kirchlicher Experte für
Religionsunterricht und Konfirmanden-Unterricht und ist weiter im Amt. Siehe z.
B.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/sexueller-missbrauch-in-der-kirche-selig-die-die-vergeben-1.1122368
Nr. E 32 / 2011 -
Evangelischer Pfarrer wegen Kinderschändung an
der eigenen Enkelin verurteilt -
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/neuer-missbrauchsvorwurf-pfarrer-soll-enkeltochter-missbraucht-haben-1.1087799
- http://www.epd.de/nachrichten/print/index_89211.htm -
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.vor-gericht-missbrauchte-der-pfarrer-seine-enkelin.e677f680-f06e-4411-a92a-113f1b1f17b4.html
-
Nr. E 31 / 2011 - Serienmörder an Kindern
arbeitete in Jugendhilfe der evangelischen Diakonie - Martin N., der
Serienmörder der Kinder Dennis Klein, Dennis Rostel und Stefan Jahr, arbeitete
von 2000 bis 2008 in der evangelischen Diakonie mit Kindern und Jugendlichen,
nämlich der gemeinnützigen Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort der Stiftung
Diakonissenhaus Friedenshort - auch zum Zeitpunkt seines letzten entdeckten
Mordes an dem Kind Dennis Klein im Jahr 2001. "Kindern und Jugendlichen, die
aus verschiedenen Gründen eine Unterbringung außerhalb ihrer Familie benötigen,
bieten wir einen geschützten Raum, in dem sie Zuwendung, Geborgenheit,
Orientierung und Stabilisierung erfahren", so die Homepage seines Arbeitgebers
(http://www.friedenshort.de/typo3/index.php?id=13). Was für ein
lebensgefährlicher Irrtum für die Kinder!
Seine Arbeitstätigkeit von 2000 bis 2008 weist darauf hin, dass N. mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit selbst evangelisch-lutherisch ist und
nach dem Glauben Martin Luthers lebte, der unter anderem lehrte "Sündige tapfer,
aber glaube noch tapferer". Denn die Kirche ist in Glaubensdingen sehr rigoros,
und sie stellt bei solchen Arbeitsstellen in der Regel nur Katholiken oder
Protestanten ein. Der verbrecherische Erzieher in der konfessionellen
Einrichtung wurde auch bekannt als "Schwarzer Mann" oder "Mann mit der schwarzen
Maske"
Bei Martin Luther fielen durch die Lehre vom "Tapfer sündigen" die
Gewissensbisse weg, und er konnte ungeniert Kriege, Hinrichtungen und Massaker
befehlen (siehe dazu Der Theologe Nr. 3). Und
der evangelische Pädagoge Martin N. missbrauchte ohne Gewissensbisse mindestens
40 Kinder sexuell und ermordete mindestens drei davon.
Bereits "im Alter von 16 Jahren wurde Martin N. das erste Mal straffällig. Er
schickte Erpresserbriefe an wohlhabende Familien in Bremen, drohte damit, deren
Kinder zu töten" (bild.de, 20.4.2011).
Weil die Kirche die Reinkarnation oder die Macht der Gedanken ablehnt und auch
ablehnt, dass solche Ankündigungen zur Ermordung von Kindern aus der
"Seelenhülle" des Täters kommen und zur Tat drängen, kam der bösartige
Jugendliche mit der Verurteilung zu acht Wochen Sozialdienst davon und seine Gefährlichkeit wurde in
der kirchlich geprägten Justiz verneint.
Fünf Jahre später dann der erste Kindermord, später weitere. Im Jahr 2005 dann
ein Verfahren wegen sexueller Belästigung von zwei Kindern, die er zur seiner
sexuellen Erregung am Bauch gestreichelt hatte - nur die Spitze des Eisbergs. N. musste 1.800 Euro zahlen,
das Verfahren wurde eingestellt, und der Kindererzieher durfte weitermachen.
Dann eine Erpressung mit kinderpornografischen Fotos: N. wurde jetzt zu 10 Monaten
Haft mit
Bewährung verurteilt. Er durfte aber trotz dieser Taten weiter als
evangelischer Erzieher arbeiten. Dann 2008 ein Ermittlungsverfahren wegen kinderpornografischer
Bilder. Erst jetzt wurde der Serienmörder aus dem kirchlichen Dienst entlassen
(http://www.derwesten.de/staedte/freudenberg/Martin-N-war-zur-Tatzeit-in-Jugendhilfe-taetig-id4563039.html).
Wie viele Verbrechen oder Verbrechensversuche er noch verübt hat, wird weiter
ermittelt. Er nutzte auf jeden Fall seinen kirchlichen Dienst, um an Kinder
sexuell heran zu kommen. So gab ein missbrauchtes Kind an, von N. bei einer
Freizeit nach seinen Wohnverhältnissen ausgefragt worden zu sein. Dieses Wissen
nützte der Serienmörder dann für die sexuelle Schändung des Kindes.
E 30 / 2010 - Pfarrer wegen "mehrfachen Missbrauchs" zu sieben Jahre Haft verurteilt - Welche sexuelle Verbrechen und wie viele er genau begangen habe, konnte verdeckt gehalten werden. Nicht aber die Haftstrafe gegen einen Pfarrer und ehemaligen Religionslehrer der Evangelischen Landeskirche in Baden (www.pz-news.de/baden-wuerttemberg_artikel,-Kirche-entlaesst-ehemaligen-Religionslehrer-_arid,258031.html).
Nr. E 29 / 2010 -
Evangelischer Pfarrer missbraucht 14jährige
Konfirmandin über längeren Zeitraum - Verharmlosung durch die Kirchengremien
-
Mehr dazu bei
http://www.sueddeutsche.de/bayern/evangelische-landeskirche-ein-fall-von-weniger-gewicht-1.1019178
Nr. E 28 / 2010 -
Evangelischer Pfarrer animiert Kinder zur Selbstbefriedigung über Porno-Heften:
Zweieinhalb Jahre Haft - Der Pfarrer ist ein Geistlicher der evangelischen
Landeskirche in Baden. Die betroffenen Jungen waren im Tatzeitraum 2007 und 2008
12 und 14 Jahre alt. Ein Junge trat im Prozess als Nebenkläger auf. (bild.de,
18.11.2010)
Nr. E 27 / 2010 -
Island: Bischof der evangelisch-lutherischen Staatskirche der Vergewaltigung
und sexuellen Misshandlung von Frauen und der eigenen Tochter angeklagt.
Nachfolger der Vertuschung bezichtigt - Bischof Ólafur Skúlason war der
höchste Repräsentant der evangelisch-lutherischen Staatskirche, bis er aus
"persönlichen Gründen" zurück getreten ist. Erst jetzt kommt das ganze Ausmaß
dieser "Gründe" an die Öffentlichkeit:
"Der Ärger begann vor vierzehn Jahren, als vier Frauen den damaligen
Bischof Ólafur Skúlason sexueller Übergriffe bezichtigten. Der Bischof bestritt
die Vorwürfe, das Verfahren wurde eingestellt, die Frauen wurden
eingeschüchtert. Die damalige Staatspräsidentin soll einer der Frauen empfohlen
haben, einen Psychiater aufzusuchen. Schon ein Jahr später zog sich der Bischof
aus «persönlichen Gründen» vom Amt zurück, die Affäre verlief vorerst im Sande.
Unklar bleibt, weshalb die Kirche auch nach Skúlasons Rücktritt nichts
unternahm, um die Anschuldigungen zu untersuchen. Zahlreiche Stimmen werfen
seinem Nachfolger, dem jetzigen Amtsinhaber Karl Sigurbjörnsson, eine Strategie
des Verschweigens und Vertuschens vor ... Zunächst wurde der Brief eines
Organisten publik, der beobachtet haben wollte, wie Skúlason in seiner Zeit als
Pastor im Nebenraum einer Kirche eine Frau vergewaltigte. Daraufhin bekannte die
Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen Bischofs dem Kirchenrat, sie sei von
ihrem Vater jahrelang missbraucht und vergewaltigt worden ... Die betroffenen
Frauen wiederum trafen sich kürzlich mit fünfzig Pastoren zu einer Aussprache.
Ihr Zorn richte sich gegen eine Kirche, die sie während all der Jahre um Ehre
und Ansehen gebracht habe, erklärten sie ..." (Neue Zürcher Zeitung,
11.9.2010)
Nr. E 26 / 2010 -
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen weiteren
evangelischen Pfarrer wegen Kindsmissbrauchs "im privaten Bereich des
Pastors" - Dem Pfarrer T. F. aus Bünsdorf wird Kindsmissbrauch im privaten
Umfeld vorgeworfen. Mehr dazu unter:
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//schlimmer-verdacht-gegen-pastor-f.html
Nr. E 25 / 2010 -
Evangelischer Pfarrer verging sich an vielen Jungen, einem Mädchen und an den
eigenen Söhnen / Kirche vertuschte jahrzehntelang bis zur Verjährung / 30-40
Opfer? Viele seelisch zerstört, mit Selbstmordversuchen oder haltlos und früh gestorben
/ Täter wurde nur von der Gemeinde weg als Seelsorger für junge Gefangene
versetzt und durfte weiter Religionsunterricht halten / Von Kollegen gedeckt /
Schwerste "Erinnerungslücken" bei allen Verantwortlichen -
Der Spiegel deckt in Nr. 28/2010 jetzt neue Kinderschänderverbrechen
durch einen evangelischen Gemeindepfarrer auf. Pastor Gert Dietrich K. konnte
bis zu seinem Ruhestand unbehelligt im Amt wüten, obwohl es zahllose Versuche
von Opfern und Mitwissern gab, die Verbrechen zu beenden. Da der Artikel nicht
im Internet einsehbar ist, hier einige Auszüge:
Nr. E 23 / 2010 -
Oberkirchenrat missbrauchte Konfirmandin - Einem ehemaligen Mitglied der
Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wird "von der
Staatsanwaltschaft zur Last gelegt, mehrfach ´sexuelle Handlungen an einem Kind
begangen zu haben`. Die Vorwürfe hätten sich im Zug der Ermittlungen bestätigt"
(Evangelisches Sonntagsblatt Nr. 25, 20.6.2010). Der Oberkirchenrat
erhält mittlerweile jedoch schon seine Pension und das Verbrechen ist verjährt.
Nr. E 22 / 2010 - Pfarrer deckt
Kinderschänder-Kollegen - Heftige Vorwürfe gegen einen
evangelisch-lutherischen Pfarrer aus Hamburg. "Der Pfarrer habe seinen
Amtskollegen, der Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre Mädchen und Jungen
sexuell missbraucht haben soll, weder angezeigt, noch die kirchliche
Dienstaufsicht informiert. Der pensionierte Pfarrer hatte eingeräumt, ... nicht
reagiert zu haben". Der pädophile Pfarrerverbrecher wurde 2001 in den
vorgezogenen Ruhestand versetzt. Und der damals schweigende Kollege wird von
seinem Kirchenvorstand jetzt nicht mehr zu kirchlichen Handlungen zugelassen.
Und: "Ein weiterer evangelischer Pfarrer aus Hamburg soll Kinderpornografie
besessen und Minderjährige sexuell missbraucht haben" (idea-spektrum Nr. 26,
30.6.2010)
Nr. E 21 / 2010 -
Protestanten als selbsternannte "Racheengel" der Apokalypse. Sie verwandeln
das Meer in Blut. Mehr dazu
hier.
Nr. E 20 / 2010 - Auch
bei den Verbrechen liegt die evangelische Kirche zwar im Windschatten der
katholischen. Doch auch dort werden jetzt immer mehr Verbrechen aufgedeckt. "Sieben
Verdachtsfälle wegen sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt" von
Pfarrern bzw. Kirchenmitarbeitern der Hannoverschen Landeskirche
(focus.de, 18.5.2010).
Nr. E 19 / 2010 - Tochter eines
evangelischen Pfarrers klagt an: Mein Vater hat mich 10 Jahre lang vergewaltigt.
Mehr dazu unter
http://www.a-z.ch/news/vermischtes/hat-der-pfarrer-seine-tochter-missbraucht-und-vergewaltigt-8934242
Nr. E 18 / 2010 -
Opfer-Vertreter von Kindsmissbrauch durch Priester und Pfarrer durften beim
Ökumensichen Kirchentag in München nicht aufs Podium
Nr. E 17 / 2010 -
Evangelischer Pfarrer: Sexueller Missbrauch mehrerer Jugendlicher - Der
evangelische Pastor von Hamburg-Ahrensburg hat gleich mehrere Jugendliche in den
70er- und 80er-Jahren sexuell missbraucht. Mehr dazu
siehe:
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article7710732/Evangelischer-Pastor-soll-sich-in-80er-Jahren-an-Jugendlichen-vergangen-haben.html?print=yes#reqdrucken
Nr. E 16 / 2010 - Windsbacher Knabenchor: "Kinder-KZ" der
evangelischen Kirche - Der Spiegel veröffentlichte am 20.3.2010
erstmals Details aus den "Dokumenten des Grauens", welche der Journalist
und Musiker Klaus Kirschner bereits 2004 im Angesicht seines Todes über das
"Kinder-KZ" in Windsbach schrieb. Kirschner verfolgten die Schrecken von
Windsbach ein Leben lang, andere Mitschüler brachten sich bereits nach einigen
Jahren um, "weil sie die Demütigungen von Windsbach nie verkraften konnten"
(20.3.2010; siehe auch unten).
|
Erziehung nach Martin Luther:
Das Vorbild der Lutheraner, Martin Luther, lehrte brachiale
Erziehungsmethoden. Das 4. Gebot "Achte Vater und Mutter" bezog
Luther auch auf
weitere "Väter" wie Pfarrherren, Erzieher und Obrigkeit, es gilt
also auch gegenüber Internatsleitern und ähnlichen Autoritätspersonen.
Martin Luther setzte sie zu Herren über Leben und Tod für
die Kinder ein. So schreibt Martin Luther z. B. in seinem Großen
Katechismus vom "Vateramt" (z. B. Die Bekenntnisschriften der
Evangelisch-Lutherischen Kirche, Göttingen 1980, S. 596) und schrieb
wörtlich: "Willst Du nicht Vater und Mutter gehorchen und Dich lassen
ziehen, so gehorche dem Henker, gehorchest Du dem nicht, so gehorche dem
Streckebein, das ist der Tod" (Auslegung des 4. Gebots, S. 594). |
Doch die Kirchenleitung unter Landesbischof Hermann Dietzfelbinger stellte
sich in einem aus der Gewalt resultierenden Konflikt voll hinter Hans Thamm, der auch sein Schwiegersohn war. Ebert wörtlich: "Aus München
reiste der damalige Landesbischof Hermann Dietzfelbinger an und stellte sich
letztlich hinter seinen Schwiegersohn Thamm ..."
Und auch noch im Jahr 2007 wurde Hans Thamm bei seinem Tod kirchlich gewürdigt.
So hieß es damals: "Erst allmählich setzte sich die Erkenntnis durch, welche
Bedeutung der Chor als klingender Botschafter für seine Landeskirche hat"
(zit. nach Tagesspiegel, 20.3.2007).
Der Horror setzte sich fort, als Internatsleiter Pfarrer Friedrich Höfer durch
Pfarrer Friedrich Wilhelm Schott ersetzt wurde.
- "Er hat einmal auf einem Schüler regelrecht herumgetrampelt". Ein andermal
schlug Pfarrer Schott einen Schüler krankenhausreif. Da es allerdings
ausgerechnet der Sohn von Chorleiter Thamm war, musste Schott darauf hin auf Betreiben
Thamms gehen.
Interessant ist die Verteidigung der Täter durch Pfarrer Andreas Ebert: "Sie
waren ja auch Opfer; ihnen hatten die Nazis und das Militär die Seelen
geschändet."
Laut Bischof Walter Mixa waren es also angeblich die liberalen "68-er", die die
Priester zu Kinderschändern machten. Und laut Pfarrer Andreas Ebert waren es die Nazis,
welche Pfarrer zu Gewalttätern machten. Doch wer waren die "Nazis"? Es
waren überwiegend
evangelische oder katholische Kirchenchristen. Und ein Blick in die Geschichte
zeigt, dass sich die Nationalsozialisten bei ihrer
Gewaltanwendung vielfach auf Martin Luther berufen haben, bzw.
von damaligen Bischöfen dazu ermuntert worden waren.
Interessant ist weiter: Das damaligen
"Pfarrwaisenhaus" (= Pfarrkinderhaus) und das lutherische Gymnasium in Windsbach, aus deren Mitte später der Windsbacher Knabenchor
gegründet wurde, war schon in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts ein
"Nährboden"
für Nationalsozialismus und Antisemitismus.
Es war
also umgekehrt: Nicht die Pfarrer waren die "Opfer" der Nazis.
Sondern kirchliche Einrichtungen mit ihren Pfarrern waren vielfach der Nährboden für
die Nazis.
Nr. E 15 / 2010 -
Evangelischer Pfarrer hat offenbar Konfirmandin mehrfach vergewaltigt /
Anderer evangelischer Pfarrer hatte intimes Verhältnis mit 12-jährigem Mädchen - Zwei Anklagen gegenüber
evangelischen Pfarrern erschüttern die Stadt und den Landkreis Hof. In Hof hat der
Pfarrer eine 13jährige Konfirmandin mehrfach vergewaltigt
(http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/ofrbay/art2389,1233185).
Der Pfarrer leugnet die Vorwürfe. Sein Kollege aus Sparneck gibt jedoch zu, an
einem seiner vorherigen Dienstort ein sexuelles
Verhältnis zu einem 12-jährigen Mädchen gehabt zu haben
(http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/ofrbay/art2389,1234037).
Angeblich habe aber die Kirchenleitung von nichts gewusst und die damalige
Versetzung solle wegen "Eheproblemen" erfolgt sein. Die Dorfbewohner am
damaligen Dienstort wussten überwiegend Bescheid, doch "in den Akten
stand nichts", so die lapidare Erklärung und die "gravierendsten Vorkommnisse"
seien erst nach der Versetzung erfolgt.
Das damalige Opfer sei heute "dankbar, dass durch die Anzeige die ganze
Sache an die Öffentlichkeit kam". Es sei ihr eine Last genommen worden
(Frankenpost, 22.4.2010).
Der evangelische Kirchenvorstand kämpft jedoch unter dem Motto "Pfarrer W.
ist unser Hirte und wir sind seine Herde" gegen seine Suspendierung
(http://www.kirchengemeinde-sparneck.de/pages/startseite.php) - ein
weiterer Widerspruch zu Jesus von Nazareth. Denn Jesus sagte: "Ich bin der
gute Hirte" (Johannes 10, 11), nicht: Der Pfarrer oder der Priester ist
Euer Hirte. Pfarrer hat Jesus nie gewollt. Doch die Kirche ersetzte faktisch den
"guten Hirten" Christus durch ihre menschlichen Hirten, ihre Pfarrer und
Priester, und muss nun erleben, wie nach und nach die Geheimnisse der
menschlichen Hirten aufgedeckt werden.
Nr. E 14 / 2010 - Als Vorschulkind im
Martin-Luther-Haus missbraucht, bis heute traumatisiert / "Regelrechtes
System der Gewalt" / Bischof Friedrich unter Druck: Hat er es als laufen
lassen? - Der
Heimleiter des Martin-Luther-Hauses in Nürnberg sperrte sie - nach
Angaben der heute 42jährigen Frau - als Vorschulkind manchmal
tagelang in ein Zimmer ein. Dort versuchte er Zungenküsse und unternahm
Berührungen im Intimbereich. Auch gab es heftige Schläge und Demütigungen vor
allen anderen und vieles mehr. "Beim Gottesdienst in der nahen Kapelle hätten
sie dann fromm singen müssen. ´Wenn jemand nicht mitsang, setzte es wieder
Strafen.`". Das Mädchen hat die Zeit im Martin-Luther-Haus "schwer gezeichnet"
und nicht verkraftet, es warf sie immer wieder aus der Bahn. Nach über 30 Jahren
wird ihr jetzt der Aufenthalt in einer Trauma-Klinik möglich. Der Direktor gibt
nur die Schläge zu
(http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1202588&kat=120&man=3).
Mittlerweile meldeten sich immer mehr Zeugen und Opfer, die von einem
"regelrechten System der Gewalt" sprechen (nn-online.de, 10.4.2010).
Eine andere Zeugin wurde bei einem "Ausflug" von einer Kirche in die nächste
geschleift und wollte zwischenzeitlich wenigstens nur einmal ein Eis essen.
Unter Tränen erzählt sie, wie sie daraufhin vor 150 Leuten bloß gestellt wurde.
Berüchtigt waren die Streichel-Attacken des Direktors. Die Mädchen mussten sich
dazu in seinem Büro nackt ausziehen und überall berühren lassen. Nun hat ein
Opfer berichtet, sie habe Dekan Johannes Friedrich damals von der
"Streichel-Therapie" des Leiters erzählt. Der Bischof verteidigt sich damit, er
könne sich nicht mehr daran erinnern.
Nr. E 13 / 2010 - Evangelischer
Pfarrer vergeht sich an 14-jährigem Jungen - Neun Monate lang habe ein
früherer Pfarrer der evangelisch-reformierten Gemeinde in Stuttgart sich an
einem 14-jährigem Jungen vergangen. Der Bericht des Opfers ist "absolut
glaubwürdig", der Pfarrer jedoch mittlerweile verstorben.
Nr. E 12 / 2010 - Neue Internetseite für
missbrauchte Pfarrerskinder in evangelischen Pfarrhäusern. Auf der Seite
www.pfarrerskinder.net heißt es:
"Pädokriminelle katholische Geistliche misshandeln Ministranten/Schüler,
pädokriminelle evangelische Geistliche misshandeln ihre eigenen Kinder ...
Es wird Zeit, dass wir Pfarrerskinder uns zu Wort melden. Gewalt
gegenüber Kindern, ob psychischer, körperlicher oder sexualisierter Art ist in
(evangelischen) Pfarrrhäusern Alltag. Der Volksmund weiß das schon lange:
´Pfarrers Kinder, Müllers Vieh gedeihen selten oder nie`. Die Schweigemauer
ist in Pfarrhäusern besonders hoch und dick. Ein hoher moralischer Anspruch
gepaart mit protestantischer Körperfeindlichkeit ergibt ein Klima, in dem
Kindesmisshandlung ausgeübt, geduldet und gedeckt wird. Bis heute. Das Tabu,
darüber zu sprechen, muss endgültig gebrochen werden. In diesem Fall betrifft es
auch das Tabu des 4. Gebots ("Du sollst Vater und Mutter ehren"), was
insbesondere erwachsenen Pfarrerskindern, die sich nach wie vor im religiösen
Milieu bewegen schwer fällt. Daher gibt es diese Website. Hier können erwachsene
Pfarrerskinder anonym ihre Erlebnisse schildern und damit ihre oft jahrelang
gehüteten bedrückenden Geheimnisse lüften."
Nr. E 11 / 2010 - "Jetzt
stehen auch evangelische Pfarrer unter Verdacht". Das Hamburger Abendblatt
berichtet am 16.3.2010 von drei Pfarrern und einem evangelischen
Religionslehrer, die der Kinderschändung verdächtigt sind. Hinzu kommt ein
mittlerweile pensionierter Pfarrer und ein weiterer Pfarrer, der Kinder
per SMS "sexuell belästigt" habe. "Als Kirche sind wir erschüttert, welche
ungeahnten negativen Energien sich hier offensichtlich entladen haben", erklärt
Probst Sigurd Rink von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: "Zugetraut
hätten wir das den Seelsorgern und den Mitarbeitern niemals".
Nr. E 10 / 2010 - Sexueller Missbrauch auch im
evangelischen Johannesstift in Berlin (bz, 15.3.2010; 16.3.2010).
Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Bischof Dr. Wolfgang Huber sitzt im
Kuratorium des Stifts. Die Verbrechen werden jetzt untersucht.
Nr. E 9 / 2010 - Spiegel online
enthüllt die "Hölle" beim renommierten evangelisch-lutherischen Windsbacher
Knabenchor (20.3.2010). Klaus Kirschner schreibt sich die erlittenen
Qualen in dem "Kinder-KZ" "Windsbacher Knabenchor" kurz vor seinem Tod von der Seele. Das Magazin berichtet: "Kirschner
schildert in seinen Briefen, wie er und seine Klassenkameraden von dem Lehrer
und dem damaligen Internatsleiter, einem evangelischen Pfarrer, regelmäßig
geschlagen wurden. So habe der Internatsleiter vornehmlich nach dem Mittagessen
einzelne Jungen in sein Büro geholt, dessen Tür doppelt gepolstert
gewesen seien - ´damit die Schreie der Gepeinigten nicht an die
Öffentlichkeit drangen`. Dort habe er ihnen die Wahl zwischen
Nilpferdpeitsche und Rohrstock gelassen und die Kinder anschließend verprügelt.
Die Schläge hätten ihn offensichtlich sexuell erregt." Auch Peter Lemberg,
ehemaliger Windsbacher Knabensänger, packt aus: "Zwei seiner Schulkameraden
hätten später Selbstmord begangen, weil sie die Demütigungen in Windsbach nie
verkraften konnten. Von einem Präfekt sei ein Mitschüler so geschlagen
worden, dass ihm das Trommelfell platzte. Als sie älter wurden, seien sie
tatsächlich angewiesen worden, kleinere Schüler zu verprügeln: ´Es wurde nicht
gelegentlich geschlagen, sondern systematisch.`"
Die jüngsten Vorwürfe liegen nur weniger Jahre zurück: "2004 gab es in Windsbach
zwischen Eltern und Chorleitung einen heftigen Streit um den Dirigenten
Karl-Friedrich Beringer. Beringer war vorgeworfen worden, er habe Kinder
angebrüllt, gedemütigt, gewürgt und misshandelt. Der Dirigent hatte das
zurückgewiesen. Hinreichende Beweise für Gewalttätigkeiten gab es nicht -
Beringer konnte seine Arbeit fortsetzen. Eltern berichten, in den Proberäumen
seien nun auch auf Wunsch Beringers Kameras installiert worden. Seither
habe man von Übergriffen nichts mehr gehört."
Lesen Sie mehr bei:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,684604,00.html
Nr. E 8 / 2010 - "Missbrauch und Umgang
damit von Seiten der Kirche als Institution gibt es auch in der ev. Kirche. In
der ev. Landeskirche Rheinland gibt es ein eigenes Verfahren unter dem Motto ´Zeit heilt keineswegs Wunden`. Eine von
´grenzüberschreitender
Seelsorge` Betroffene hat einen Missbrauch durch eine ev. Pfarrerin in der
Krankenhausseelsorge dort angezeigt.
Diese hatte bei einem schwer an Hirntumor erkrankten Mann so intensive Seelsorge
betrieben, dass körperliche "Maßnahmen", Küssen und Streicheln und
Umarmen dazu gehörten. Die Beerdigungsansprache hatte bei den Zuhörern einzig
die Frage provoziert: "War da was?" Bei rein internen
Ermittlungen ohne Aufarbeitung des Beweismaterials hat man nach 700 Tagen der
Pfarrerin lediglich eine Missbilligung gegeben und niemand aus der ev. Kirche
(kein Vorgesetzter, keiner der Mitarbeiter in der Landeskirche innerhalb des
Verfahrens) hat dem Opfer gegenüber das geringste Bedauern zum Ausdruck
gebracht, von einer Entschuldigung ganz zu schweigen. Ein rein juristisches
Schreiben wurde der Betroffenen nach 700 Tagen ungewissen Wartens nach Anzeige
übermittelt, das kein einziges persönliches Wort beinhaltete. Die
Krankenhausseelsorgerin arbeitet unverändert am gleichen Arbeitsplatz" (Leserbeitrag von Frau Dr. med. habil. Ruth
Bodden-Heidrich, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Meerbusch).
Nr. E 7 / 2010 - "Unversetzbarkeit"
des evangelischen Pfarrers als schweres Ärgernis für die Gläubigen - Ein Pfarrer hat
nicht nur die gleichen Rechte wie ein Staatsbeamter, er hat noch mehr Rechte.
Während die Regierung einen Beamten auch gegen dessen Willen versetzen kann,
können die Pfarrer nicht ohne ihre Zustimmung versetzt werden. Sie können sich also an ihr Amt
klammern und volles Gehalt beziehen, auch wenn sie niemand mehr (außer sie
selbst) in diesem Amt will. Es sei denn, dem Pfarrer-Beamten kann in einem
langwierigen Verfahren "ungedeihliches Wirken" nachgewiesen werden. Dieses Privileg
der Unversetzbarkeit demonstrierte zuletzt der evangelisch-lutherische Dekan von Neustadt an der
Aisch, Sieghart Schneider, weswegen jetzt ein Posaunenchorleiter die Änderung
dieses Gesetzes verlangt. Doch die Pfarrer-Lobby wehrt sich bereits. "Die
Unversetzbarkeit von Pfarrern sei ein ´reformatorisches Vermächtnis`, mit dem
die Freiheit der Verkündigung geschützt werde" (Main-Post,
16.3.2010;
http://www.mainpost.de/lokales/franken/Angriff-auf-Pfarrer-Privileg;art1727,5503701), so der Vorsitzende des Pfarrervereins, Klaus Weber.
Nr. E 6 / 2010 - Nachfolgend eine
Pressemeldung der Freien Christen vom 15.3.2010: Im Vorfeld des Prozesses
der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt gegen die Evangelische
Kirche vor dem Verwaltungsgericht Hannover am 16.3.2010 (mehr dazu siehe z.
B. http://www.christus-oder-kirche.de) wird auch die evangelische Kirche
zunehmend von Verbrechen und Skandalen erschüttert. Die Freien Christen fordern
sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche auf, sich nicht mehr
"christlich" zu nennen. Zur Begründung verweisen sie sowohl auf die kirchliche
Lehre als auch auf die Taten: "Wie kann es z. B. sein, dass 17 Mitarbeiter
der renommierten Graf-Recke-Stiftung, eine der ältesten Einrichtungen der
evangelischen Diakonie, über einen längeren Zeitraum ihnen anvertraute
autistische Kinder so schwer körperlich misshandeln konnten?", so Dr. Peter
Thurneysen, Kinder- und Jugendpsychiater und einer der Kläger.
Laut eines Berichts von Spiegel online vom 9.3.2010 werde den 17
Tatverdächtigen "körperliche Misshandlung von Schutzbefohlenen,
Freiheitsberaubung und Nötigung zur Last gelegt". "Die Kinder, die körperlichen
Kontakt nur schwer ertragen können, seien ´teilweise stundenlang umklammert`
oder an Stühlen festgebunden und damit in Panik versetzt worden. Bei Gegenwehr
entzogen die Tatverdächtigen den Patienten das Essen. Zum Teil seien Kinder über
mehrere Tage eingesperrt worden", so der Bericht. "Es kann nicht angehen, dass
die Kirche bei jedem neuen Verbrechensbericht die Schuld auf die einzelnen
Gläubigen oder Angestellten schiebt. Hier stimmt auch etwas Grundsätzliches
nicht", so Dieter Potzel, Ex-Pfarrer und Kläger. "Allzu locker beruft man sich
auf Luthers Ausspruch ´Sündige tapfer` und für das Seelenheil ist angeblich eh
nur der Glaube ausschlaggebend, nicht die Taten. Schlimm ist, dass bei jedem
neuen Verbrechen auch das Gedenken von Jesus, dem Christus, mit in den Schmutz
gezogen wird, solange sich die Kirche nach ihm benennt", so der Ex-Pfarrer.
Aus diesem Grund erwarten die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt
von der Kirche, dass sie angesichts der aktuellen Entwicklungen von sich aus auf
den Namen "christlich" verzichtet. Zumal die Kirche die Tatsache, dass sie nicht
christlich ist, im Prozess bis jetzt überhaupt nicht bestritten hat. Erst vor
wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der schwerer Sexualverbrechen
beschuldigte ehemalige Rektor der Odenwaldschule ein bekannter evangelischer
Theologe ist. Der mittlerweile pensionierte Täter stieg in den 90er-Jahren sogar
bis in die höchsten Gremien der Kirche auf, in diesem Fall in die Kammer für
Bildung und Erziehung der EKD, und er verfasste im Namen der Kirche viele
Studien und Berichte zu Erziehungsthemen. Eine Reaktion von dort steht jedoch
noch aus. Der Kinder- und Jugendpsychiater Peter Thurneysen: "Die EKD sitzt das
einfach aus, weil es in ihrer Lehre letztlich eben nur auf den ´Glauben`
ankommt. Jesus von Nazareth hingegen betonte immer wieder das rechte Tun. Und in
diesem Zusammenhang vergisst man in der Gesellschaft auch immer wieder, dass
Luther ein Despot und ein Demagoge war."
Nr. E 5 / 2010 - Der Schriftsteller Bodo
Kirchhoff "wurde als zwölfjähriger Schüler 1960 im evangelischen Internat
Gaienhofen am Bodensee von einem Lehrer wiederholt missbraucht. Das
beschreibt der Autor im "Spiegel" ... Der Mann, der auch sein Religionslehrer
war, habe ihn ´unter immer neuen Vorwänden auf sein Zimmer` geholt.
Kirchhoff musste ´Doktorspiele,
Ferkeleien, unausgegorenen Sex` über
sich ergehen lassen. Wie der "Spiegel" berichtet, habe der Pädagoge Kirchhoff
auch ´oral befriedigt.` Jahrelang habe er versuchte, den Missbrauch in
Worte zu fassen: ´Ich musste über etwas sprechen, zu dem es keine Sprache gab,
ich musste mir eine erfinden.` Trotz der sexuellen Liberalisierung sei ihm dies
bis heute nicht wirklich gelungen: ´Der ganze Sex-Sprachmüll hat die Sprachnot
der Betroffenen nicht gelindert, im Gegenteil: Für die schlichte Wahrheit gab es
jetzt gar keine Worte mehr ...`
Der Lehrer sei ´mit Billigung der evangelischen Landeskirche davongekommen`"
(bild.de, 14.3.2010).
Nr. E 4 / 2010 - "Denn als ich dreizehn war, begannen die
schlimmsten Jahre meines Lebens. Ich wurde tatsächlich in ein anderes Heim
verlegt, nämlich in das evangelische Knabenheim Westuffeln im westfälischen
Werl. Heute heißt die Einrichtung ´Von Mellin'sche Stiftung Kinder- und
Jugendhilfe Westuffeln`, und es gibt inzwischen eine Liste mit den Namen von
mehreren Mitschülern, die sich dort gemeldet haben und die das Gleiche
mitgemacht haben wie ich ... [Der Erzieher] war Diakon, also ein Mitarbeiter der
evangelischen Kirche mit theologischer Qualifikation, und von den
Von-Bodelschwinghschen Anstalten Bethel ähnlich einem Leiharbeiter zum Dienst
nach Werl entsendet worden ... In den ersten Wochen meines Aufenthaltes in dem
Heim beobachtete ich, wie jede Nacht ein anderer Junge in das Zimmer des
Erziehers gerufen wurde. Sie blieben etwa eine halbe Stunde drinnen, und viele
weinten, wenn sie herauskamen. Unser Jüngster, Wolfgang, war erst elf, er kam
eines Nachts vor Schmerzen schreiend und mit blutendem Penis heraus. Wir alle
eilten an sein Bett, um ihn zu trösten. Ich hatte keine Ahnung, was mit ihm
passiert sein könnte, aber ich spürte eine große Angst in mir. Wolfgang ist
später Polizist geworden, und als ich letztes Jahr zu Besuch in dem Heim war,
hat mir der neue Heimleiter erzählt, dass er sich umgebracht hat. Mehrere meiner
Mitschüler haben Selbstmord begangen. Ich glaube, dass es wegen des Missbrauchs
war ... Von nun an musste ich also jeden Tag zu ihm kommen, und immer fand ich
unter seinem Bett mehrere Limonadenflaschen, die ich ausleeren musste. Schnell
bemerkte ich, dass sich keine Limonade, sondern Urin darin befand ... Als ich
... sein Zimmer trat, sagte er: ´Du musst beim Arbeiten im Garten besser werden,
aber wir werden darüber hinwegsehen.` Dabei nahm er meine Hand und legte sie auf
sein Genital. Er selbst legte seine Hand dann auf mein Genital, und etwas später
musste ich mich auf die Bettkante setzen und ihn manuell befriedigen. Er stand
dabei mit heruntergelassener Hose vor mir. Danach urinierte er in eine der
Limonadenflaschen. Bei anderen Gelegenheiten musste ich mich vor ihn stellen,
und er saß auf der Bettkante und versuchte, mich manuell zu befriedigen. Ich
musste auch in diese Flaschen pinkeln"
(Auszug aus: faz.net, 14.3.2010;
http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/
Doc~EF6E8DC47A8584B51B7A979E7403D0486~ATpl~Ecommon~Scontent.html).
Nr. E 3 / 2010 - Der ehemalige Leiter der
Odenwaldschule Gerold Becker konnte weiter Karriere machen, obwohl er bereits
1998 und 1999 des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wurde. Ein Grund dafür war,
dass er zwischenzeitlich zu einem der höchsten Repräsentanten der Evangelischen
Kirche in Deutschland in Sachen Erziehung aufgestiegen war. Die EKD ließ ihn
auch noch gewähren, obwohl ein erstes Opfer bereits auspackte. Die
Frankfurter Rundschau schreibt: "Mit der Aufklärung war es überhaupt so eine
Sache. Denn Becker hatte es seit seinem Abschied von der OSO [Odenwaldschule in
Oberhambach] 1985 zu allerlei prestigeträchtigen Posten gebracht: Er war
Vorstandschef der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime, leitender
Mitarbeiter am Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung des Hessischen
Kultusministeriums, vertrat als Theologe bei schulischen Fachgesprächen mit dem
Land die evangelische Kirche (EKD). Noch 1998, als eins seiner Opfer ihn
erfolglos konfrontiert und bereits die OSO um Hilfe gebeten hatte, trat Becker
als Mitglied der EKD-Kammer für Bildung und Erziehung auf. Diejenigen, die
von den Vorwürfen wussten, schwiegen derweil (13.3.2010).
Nr. E 2 / 2010 - Der damalige evangelische
Pfarrer von Friedrichsdorf bei Bad Homburg hat gestanden, Anfang der
80er-Jahre, mit einem Jungen seiner
Gemeinde Kontakte gehabt zu haben, "die sexuell übergriffig und mit dem
Dienst eines Pfarrers nicht vereinbar waren". Der Pfarrer sei anschließend nach
Idstein gewechselt und erhält mittlerweile seine Pension (Frankfurter Rundschau,
13.3.2010).
|
Weitere
Literatur: Ausgabe Nr. 3: Was Martin Luther lehrte - Zitate eines Despoten und Demagogen Ausgabe Nr. 24: Die Kirche und die Hölle auf Erden Ausgabe Nr. 24 a: Sexuelle Verbrechen und Vergehen in der Kirche Ausgabe Nr. 24 b: Nichtsexuelle Verbrechen und Vergehen in der Kirche ![]() Ausgabe Nr. 43: Schwarzbuch Katholische Kirche Ausgabe Nr. 21: Pastor Geyer und die evangelische Lehre vom grausamen Gott Sowie gratis erhältlich die Aufklärungsschrift: Das Priesterjahr - Lasset die Kinder zu mir kommen, denn sie sind ohne Arg - Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrer Postadresse an info@theologe.de und fordern das Heft Das Priesterjahr an, und wir schicken es Ihnen kostenlos zu. |
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http://www.sgipt.org/politpsy/krimi/kirche/sexmiskk.htm
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Der Text kann wie folgt zitiert werden: |
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interessanter Texte.
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Inhaltsverzeichnis
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1 - Luther-Evangelische Lehre
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2 - Reinkarnation
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3 - Luther-Christus
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[ 4 - Kirche-Holocaust
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5 - Paulus
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7 - Urchristentum-Tiere
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Michel-Exorzismus ]
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12 - Sektenbeauftragte ]
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14 - Hieronymus-Bibel ]
[ 15
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16 - Papst ]
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17 - Organspende ]
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18 - Glaube der Kirche
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19 - Keine ewige Hölle ]
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20 - Propheten ]
[ 23 - Kirche-Staat
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[ 24 - Kirche und Hölle auf
Erden ]
[
25 - Götzenkult Kirche ]
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28 - Luther-Juden ]
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31 - Tiere-Kirche ] [
32 - Sakramente der Kirche ]
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33 - Zehn Gebote ]
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Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit ]
[ 35 - Rechtfertigungslehre
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40 -Taufe ] [
41- Apokalypse ]
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Maria ]
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