DER THEOLOGE
Hintergrund
- in eigener Sache
Universelles Leben
Liebe Leser! In verschiedenen Briefen wurden wir als ehemalige
kirchliche Theologen (Pfarrer, Priester, Religionslehrer) gefragt, in
welcher Verbindung Der Theologe zu der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben
stehe. Der Hintergrund der Frage ist oft der traurige Tatbestand, dass die
großen Kirchen (die römisch-katholische und die evangelische) die urchristliche Gemeinschaft "Universelles Leben" als
"UL-Sekte"
verleumden und viele Halbwahrheiten und Lügen darüber verbreiten. Diese negativen Meinungsäußerungen von Kirchenvertretern
werden dann von Massenmedien
meist bereitwillig als
angebliche "Tatsachen" missverstanden und als solche sensationslüstern dargeboten,
denn mit "reißerischen" "Sektengeschichten" kann man unabhängig von deren
Wahrheitsgehalt die Auflage erhöhen und schwimmt zudem im religiösen
Mehrheitsstrom mit.
In den
letzten Jahren gesellten sich zu den Kirchen noch einige Gegner hinzu, welche die Gemeinschaft Universelles
Leben durch bösartige Unwahrheiten und Tricks in bestimmte gesellschaftliche oder politische Ecken drängen wollen.
Unter dem Deckmantel von theoretischer "Tierrechtsarbeit" wollte man sich
damit profilieren, gegen religiöse Minderheiten, die sich praktisch auf
vielfältige Art wirksam für Natur und Tiere einsetzen, zu lästern und zu treten.
Der abstruse Fanatismus, der oft dahinter steckt (als ob das
Reiten auf einem Pferd oder ein klein wenig Honig auf dem Brot "tierfeindlich"
wären und ähnlich schlimm seien wie die Qualen in der Massentierhaltung und die
Schlachtungen), ließ sich der Öffentlichkeit gegenüber gut verbergen, wenn man gemeinsam mit den kirchlichen
"Sektenbeauftragten" die moderne Inquisition betrieb (vgl. dazu
Der Theologe Nr. 12).
Und dafür stellen
sich auch mehrere so genannte "Ehemalige" zur Verfügung, die es in
allen Religionen und Gemeinschaften gibt und
die bei den Urchristen im Universellen Leben nicht erreichten, was sie wollten. Während jedoch niemand
in unserer Gesellschaft auf die Idee käme, die Institutionen Kirche z. B. einzig nach dem zu
beurteilen, was unzählige Kirchenaussteiger berichten, ist es bei einer
kleineren Gemeinschaft völlig anders. Die frustrierten Anwürfe einzelner "Ehemaliger"
werden von kirchlich indoktrinierten "Mehrheiten" fast als unfehlbares
Gotteswort betrachtet. Demgegenüber macht man sich oft nicht einmal die Mühe macht,
gegenteilige positive Erfahrungen von vielen Tausend Anhängern oder Sympathisanten
der Gemeinschaft Universelles Leben überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.
Worum es Universelles Leben geht, ist die aktuelle Botschaft des Jesus,
des Christus, der vor 2000 Jahren als Jesus von Nazareth unter uns lebte.
Und auch Jesus ließ sich von seinen Gegnern nicht in bestimmte Ecken drängen, sondern er war einfach der unbequeme
Zeitgenosse, der seinen Finger auf manche Wunde legte, um auf diese Weise
seine Mitmenschen zum Nachdenken zu bringen und dem Gemeinwohl zu dienen.
Und auch nach der Zeit, in der Jesus auf der Erde lebte, kamen immer wieder Prophetinnen und Propheten,
durch die der "Gottesgeist"
aktuell zu den Menschen sprach bzw. welche die urchristliche Botschaft zeitgemäß
auslegten (Beispiele dafür sind Margarete Porete in Frankreich, Hildegard von
Bingen in Deutschland oder im protestantischen Umfeld die Zwickauer
Propheten). Propheten gab es also nicht nur in der Zeit des "Alten
Testaments", sondern auch in der Zeit des "Neuen" (vgl. 1. Korinther 12, 10
sowie Der Theologe Nr. 20). Den echten
Gottespropheten ging es darum, den Menschen bei der Selbsterkenntnis und beim
Leben nach den Geboten Gottes zu helfen. Auf dieser Grundlage ist es auch
möglich, die "Geister" zu prüfen, also "echte" von "falscher" Prophetie zu unterscheiden. Darauf hatte
bereits Jesus seine Nachfolger hingewiesen (siehe Bibel, Matthäus 7, 21).
Und daran hat sich bis heute
nichts geändert.
Und so wirkt auch im Umfeld der Gemeinschaft Universelles Leben eine Frau, die nach der
Erfahrung der Urchristen, die sie persönlich kennen, Christus unermüdlich und treu als Prophetin und Botschafterin Gottes dient. Es ist
Gabriele, mit bürgerlichem Namen Gabriele Wittek. Und es ist die Erfahrung
unzähliger Menschen aus allen Kulturen weltweit, dass Gott durch sie heute
wieder gesprochen hat und spricht, so wie Er einst durch die großen jüdischen Gottespropheten des Alten Testaments wie Jesaja, Jeremia, Daniel, Hosea,
Hesekiel, Sacharja und viele mehr gesprochen hatte. Diese Mitbürger haben in unserer Zeit einfach in ihrem
Leben ausprobiert, was über Gabriele vermittelt wurde, und sie sind
andere, positivere Menschen geworden.
Eine neue
Biografie über Gabriele ist erst
2010 erschienen.
Die Kirche und ihre Helfer haben nun aber im Laufe der Geschichte die
Gottespropheten immer wieder zum Schweigen gebracht, vielfach auf den brennenden
Scheiterhaufen - und zwar vor allem dann, wenn die Herren der Kirche gemerkt
hatten, dass dort, außerhalb der Kirchenmauern, der lebendige
Christus-Gottes-Geist am Wirken ist, während man selbst nur dem Machtgeist einer
kalten Dogmen- und Zwangs-Institution huldigte, letztlich dem Gott "Baal", der
in der Bibel als Gegenspieler des lebendigen Schöpfergottes beschrieben ist. Und heute wurde
auch bei Gabriele
mithilfe der Massenmedien (in denen Kirchenmitglieder und kirchliche Beauftragte
über entscheidenden Einfluss verfügen) versucht, sie durch "Mittel des Rufmords"
der Lächerlichkeit preis zu geben bzw. zum Schweigen zu bringen.
Für die kirchlich indoktrinierten "Massen" und
Massenmedien gilt die falsche Prinzip "Prophet = Sekte = gefährlich = schlecht".
Als evangelisch-lutherischer Pfarrer misstraute ich jedoch den
Verlautbarungen meiner damaligen Kirche und den von der Kirche
vielfach manipulierten Medien über
die angebliche "Sekte" Universelles Leben. Und ich wollte mir selbst ein
Bild davon machen, was davon der Wahrheit entspricht und was nicht. So entschied
ich, die Gemeinschaft Universelles Leben und
die Botschaft der dortigen Urchristen näher kennen zu wollen. Die folgende
Auseinandersetzung mit dem urchristlichen Glauben und mit dem Universellen Leben
seit ca. 1985 führten im Laufe von mehreren Jahren dann dazu, dass ich auch für mich
neue persönliche Weichenstellungen vornahm. Ich legte schließlich das Pfarramt nieder [zum 1.2.1992] und
bin aus der Kirche ausgetreten
[am 7.2.1992]. Der
öffentliche Vortrag zu diesen Anlässen aus
dem Jahr 1992 ist auch im Internet nachlesbar. An meinen damaligen Beurteilungen
hat sich nach 20 Jahren [2012] nichts Wesentliches
geändert, so dass auch ich mich weiter bemühe, ein Christ zu sein, der nach den 10
Geboten lebt und der die Bergpredigt des Jesus von Nazareth in seinem Leben
umzusetzen versucht. Und dies gilt auch für die beiden ehemaligen katholischen
Theologen, mit denen ich zusammenarbeite.
"Universelles Leben"
bedeutet dabei nichts anderes als "Leben im Geiste Gottes", wobei jeder Gott
in sich finden kann, im "stillen Kämmerlein" in seinem Herzensgrund, wovon
Jesus sprach. Es ist also keine Religion, Konfession oder Institution, sondern schlicht die
Einladung, sich Schritt für Schritt die innere Freiheit zu erschließen, die Gott
jedem Menschen ins Herz gelegt hat.
Das bedeutet jedoch kein scheinheiliges oder esoterisches Liebesgesäusel, sondern eine
Orientierung an Jesus von Nazareth, der zu den Priestern und Theologen seiner
Zeit, den Vorgängern der heutigen Priester und Theologen, deutliche Worte
sprach, wie z. B.: "Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler,
die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und
die hinein wollen, lasst ihr nicht hinein gehen ... Weh euch, Schriftgelehrte
und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von
außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat"
(Matthäusevangelium, 23, 13.27).
Die Zeitschrift Der Theologe gehört jedoch ausdrücklich
nicht zu den Publikationen der Gemeinschaft "Universelles Leben" (dessen geistiges Gut bei
www.das-wort.com veröffentlicht ist), sondern sie ist unsere
Privat-Initiative. Gerne stellen
wir darin unser
theologisches Wissen allen denen zur Verfügung, die ahnen oder wissen, dass in
Jesus von Nazareth etwas ganz anderes in diese Welt kam als das, was die
Kirche (= die Nachfolgerin der Pharisäer und Schriftgelehrten zur Zeit Jesu) bis heute missbräuchlich in seinem Namen lehrt und tut.
D. Potzel
"Universelles Leben" - Letzte Änderungen auf dieser Seite: 1.1.2012
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