DER THEOLOGE
Nr. 17
Die verschwiegenen Leiden
von Organspender
und Organempfänger
|
Hirntote sind in Wirklichkeit sterbende Menschen, denn der menschliche Körper stirbt langsam und Schritt für Schritt. "Unstrittig" ist dabei z.B., "dass der Stoffwechsel in den Körperzellen noch eine Weile weiterläuft, wenn der Mensch eigentlich schon tot ist ..." (Der Spiegel Nr. 38/2005); d.h., wenn er schon für "tot" erklärt wurde, während er aber immer noch stirbt ...
"Ich konnte ihnen die Hoffnung nicht zerstören, aber nun habe ich keine
mehr, weil ich nicht auf ein falsches Leben setzen kann ..."
(Ein Jugendlicher
mit einem fremden Organ, der keine Kraft hatte, seinen Eltern
klarzumachen, dass er lieber sterben als fremde Organe erhalten will; aus
dem Buch "Herzloser Tod" von Ulrike Baureithel und Anna Bergmann,
Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart 1999; siehe
hier)
"Die Leute sagen: ´Aber ich weiß, dass
es falsch ist. Es ist falsch. Mein Bauch sagt mir das.` Aber moralisches
Gespür ist nicht das letzte Wort."
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Einführung
Warum haben so viele Menschen panische Angst vor dem Tod? Es hat damit zu tun, dass die Kirche das Urwissen der
Menschheit über Sterben, Tod und eine mögliche Reinkarnation
verteufelt hat. Im kirchenchristlichen Abendland
wurde dieses Wissen durch die kirchliche Lehre von einer "Erbsünde" und einem nur
einzigen irdischen Leben ersetzt, auf das ein ewiger Himmel oder eine
ewige Hölle folgen soll. Vor diesem religiösen Hintergrund sind deshalb viele
Mediziner bestrebt, die irdische Lebenszeit eines Menschen mit allen Mitteln
zu verlängern. Eine ihrer "Errungenschaften" ist dabei
die Organverpflanzung von Mensch zu Mensch, vor allem die
Herztransplantation. Zudem werden auch Tierorgane in den Menschen verpflanzt, die
so genannte Xenotransplantation.
Dieser medizinische
"Fortschritt" hat zu einem anderen Umgang mit dem
Sterben geführt. Rückt bei einem Menschen im Krankenhaus der Tod näher, ist
es oft nicht mehr das Gebot der Stunde, ihm bzw.
seiner Seele beim Hinübergehen in die jenseitige Welt
liebevoll zur Seite zu stehen. Sondern es werden in dieser Zeit vielfach die
notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um die
Entfernung seiner Organe vorzubereiten. Dies geschieht dann, während der
Betroffene gerade stirbt, und es
ist für den weiterhin schmerzempfindlichen Menschen trotz Betäubung mit
unsäglichen Qualen verbunden, wie Erfahrungen und viele Indizien belegen
(siehe dazu unten im
Text). Und beim
Sterben halten dem Menschen dann nicht seine Angehörigen liebevoll die Hand,
sondern die medizinischen Spezial-Teams schneiden ihm Eile heraus, was sie
anderweitig verwenden möchten.
Dass ein Mensch, in dessen Adern noch Blut fließt, furchtbar leiden kann,
auch wenn der
"Hirntod" zweifelsfrei
ermittelt ist, wollen die meist kirchlich gläubigen Mediziner dann nicht
wissen. Und dies gilt auch für die kirchlichen Ethik-Experten, obwohl selbst in ihren Bibeln steht: "Des Leibes Leben
ist in seinem Blut"
(3. Mose 17, 11).
Das heißt z. B.: Auch wenn das Gehirn schon für
"tot" erklärt wurde, ist "des Leibes Leben" immer noch "in seinem Blut",
was auch bedeutet: Die unsterbliche Seele befindet sich nach wie vor im
sterbenden Körper und durchdringt diesen weiterhin mit ihrem Lebensatem.
Noch hat sich die Seele also nicht von ihrem Körper verabschiedet, d. h.
getrennt.
Auch möchten die medizinischen und kirchlichen Experten nicht
wahrhaben, dass ein Mensch mit einem fremden Organ womöglich gar nicht mehr
sein
Leben leben kann, das er sich einst als Seele
im Jenseits für die vor ihm liegende Erdenzeit als Mensch vorgenommen hatte.
Denn die Kirche hat auch den Glauben bzw. das Urwissen der Menschheit über die Lebensspanne
eines Menschen verworfen. Demnach steht bereits bei der Geburt eines Menschen
der Zeitraum fest, innerhalb dessen seine Seele den menschlichen
Körper wieder verlässt, um von da an im Jenseits weiterzuleben. Und auch
diesen Zeitraum hat sich die Seele im Jenseits oft selbst vorgegeben, bevor sie in
einen neu geborenen
Menschen inkarnierte. Doch die evangelische Kirche hat in ihrer
Überheblichkeit sogar das Grundwissen um
die Unsterblichkeit der Seele aus ihrer Lehre gestrichen.
Es wird dort überhaupt nicht mehr zwischen Seele und Mensch unterschieden,
und die Kirche hat dieses Grundwissen aller Religionen und Kulturen
überwiegend durch eine Lehre vom angeblichen "Ganztod" des
Menschen (nach evangelischer Vorstellung = der Seele) und einer späteren
angeblichen Auferweckung ersetzt
(siehe
hier).
So schauen durch ein solches
intellektuelles Kirchentum geprägte Menschen in der Transplantationsmedizin auch nur auf den sterblichen
Körper, nicht aber auf die unsterbliche Seele. Und daraus wird wiederum geschlussfolgert,
dass das Risiko der
Transplantationen und mögliche negative Folgen geringer seien als der
mögliche Erfolg. Dabei kommt es nun aber zu vielen verschwiegenen Leiden von
Organspendern und Organempfängern, vor allem bei
Herztransplantationen. Und dies gilt - wenn auch
in deutlich abgeschwächter Form -
auch für Gewebespender und teilweise Gewebeempfänger
(siehe dazu
1.18. und
2.18.).
Nachfolgend einige Fakten, Erfahrungen und Hintergründe, welche diese
Gedanken zum Thema belegen. Diese Zusammenstellung ist nur eine kleine
Auswahl und kann fortlaufend ergänzt werden. Im Unterschied zu Deutschland
ist die Schwelle zur Organentnahme in den meisten anderen europäischen
Ländern niedriger, so dass man dort sogar sehr leicht
und sehr schnell zum
Organspender wider Willen werden kann.
Näheres zur
rechtlichen Situation in diesen Ländern lesen Sie hier.
Inhalt
Teil 1: Der grausame Schmerz der Organspender
1. 1.
Arzt übersieht Lebenszeichen des
Patienten - gedanklich schon beim Organempfänger
1. 2. Philippinen: Wegen Organen - Junger Mann
offenbar im Krankenhaus getötet
1. 3. Wie hirntote Menschen leben und sich
mitteilen
1. 4.
Der klinische Tod ist noch nicht der Tod
1. 5.
"Tote" wehren sich - Seele des
Organspenders ist noch voll schmerzempfindlich
1. 6. Großbritannien: Trotz Abwehrreaktionen der
Spender keine Betäubung
1. 7.
Mutter muss sich von sterbenden
Sohn abwenden - er muss zur Organentnahme
1. 8. "Widerstand" und Todeskampf der Hirntoten
1. 9.
Transplantationsmedizin vermittelt
"Anspruch" auf fremde Organe
1.10. Wenn der Scheintote aufgesägt wird -
Schmerzen, die keiner ermessen kann
1.11. Entführungen zum Zwecke der Organentnahme
1.12. Während Organentnahme setzt plötzlich Atmung
wieder ein - Beschleunigtes Verfahren?
1.13. Spanien: Schon Herzstillstand reicht für
Organentnahme
1.14. Italien: Illegale Augenentnahmen
1.15. Heute gesunde Menschen - früher in letzter
Minute vor Organentnahme gerettet
1.16.
Österreich:
Ohne Widerspruchserklärung
Organentnahme auch ohne Zustimmung der Angehörigen
1.17.
Verwandte lassen
Organspender notgedrungen allein und qualvoll sterben
1.18.
Gewebetransplantationen: Körperteile
im Wert bis zu 100.000 Dollar
1.19. USA: Hirntodfeststellung trotz Hustenreiz
und Bewegung des Kopfes
1.20. Indien: Spender von Organen zu
Lebzeiten bleiben ärmer und kränker
1.21.
Venezuela: Unerträgliche
Schmerzen bei Leichenöffnung - "Toter" wachte wieder auf
Teil 2: Das seelische
Leiden der Organempfänger
2. 1.
Organempfänger nimmt Gefahren nicht mehr
rechtzeitig wahr
2. 2.
Versteckte Todesphantasien von Organempfängern - Lebensuhr schon abgelaufen?
2. 3.
Organspender als ständiger Begleiter des
Empfängers
2. 4.
Organempfänger fühlen sich wie "zwei
Personen"
2. 5.
Etwas Undefinierbares macht sich im Bett
breit
2. 6.
Sinnkrise bei einem Empfänger: Wozu bin ich noch da?
2. 7.
Organempfänger fühlt Seele des Spenders
in sich weiterleben
2. 8.
Schreckliches Gefühl der Verwüstung und Selbstmordgedanken
2. 9.
Empfänger übernimmt Eigenschaften des
Spenders
2.10.
Organempfänger wünscht sich seine eigenen Organe zurück
2.11.
Zwangstransplantation - Junges Mädchen gibt Kampf gegen Organempfang auf
2.12. Patientin: Jede
Krankheit hat eine Ursache
2.13.
Nicht auf Warnung vor Transplantation gehört - Junge Frau gestorben
2.14. Mit
Hepatitis C infizierte Niere transplantiert: Patient gestorben
2.15.
Weder Körper noch Seele akzeptieren das
fremde Organ
2.16.
Wesensveränderungen: Spender lebt
teilweise im Empfänger weiter
2.17.
Penistransplantation - Empfänger und Ehefrau machen Operation rückgängig
2.18. Leiden
von Gewebeempfängern
2.19.
Organempfänger heiratet erst Frau des Spenders und bringt sich dann wie
Spender um
Teil 3: Hinweise
für Betroffene oder für Menschen, die
sich entscheiden müssen
Teil 4: Weitere Nachrichten
Spender-Show in den Niederlanden /
Spanien: Organentnahme bereits bei Herzstillstand
13-jähriges
Mädchen: Lieber sterben als fremdes Herz?
Organspender fordert vom Organempfänger
Niere zurück
Empfänger von fremdem Herzen geht wieder gerne zum Jagen
Priester kann nicht
mehr Seelsorger sein, weil er vor Organspende warnte
Evangelisch-lutherischer
Transplantationsmediziner ist Präsident des Ökumenischen Kirchentags
Teil 5: Weitere Links und Literaturhinweise
1. Der grausame Schmerz der Organspender
1.1. - Eine Krankenschwester, die einem Organspender das Leben
rettete, bevor - wie beschlossen - die Organe entnommen werden konnten,
fragte danach den verantwortlichen Arzt, warum er in der kritischen
Situation einfach das Zimmer verlassen habe. Der Arzt antwortete, er habe
die Lebenszeichen des Patienten nicht sehen können oder wollen, weil er
gedanklich schon mit dem Organempfänger beschäftigt war.
Dank der Aufmerksamkeit der Krankenschwester überlebte der unfreiwillige
Organspender das Debakel, wenn auch im Rollstuhl (ZDF, Organspende - der
umkämpfte Tod, 7.4.1994).
1.2. - Vier führende philippinische Chirurgen des Nationalen
Nieren-Instituts werden beschuldigt, ein Unfallopfer zum Zwecke der
Organentnahme getötet zu haben. Sie entnahmen einem 18-Jährigen, der
nach einem Sturz bei vollem Bewusstsein und ohne gravierende Körperschäden
eingeliefert wurde, beide Nieren und das Herz, als dieser noch "überaus
lebendig" war, wie Zeugen beobachtet haben wollen. Offensichtlich wurde
unbedingt eine Niere für einen wohlhabenden Patienten gebraucht. Die Ärzte
zeigten sich später öffentlich sehr zufrieden aufgrund der gelungenen
Transplantation (Frankfurter Rundschau, 26.8.1994).
1.3. - Ein Mann aus Frankfurt erzählt, wie er sich im Krankenhaus von
seiner sterbenden Frau verabschiedet. Sie war bereits hirntot und lag im
Koma. Als er das Sterbezimmer verlassen wollte, zeigte sich plötzlich ein
Ausschlag am Messgerät der hirntoten Frau. Es war, als ob die Seele
sagen wollte: "Geh jetzt noch nicht weg!" Der Mann blieb die ganze Nacht bei
ihr, hielt in Gedanken Kontakt zu ihr und beobachtete dabei weitere
Ausschläge des Messgeräts. Erst Stunden später hatte er das Gefühl, sich von
der Seele seiner Frau verabschieden zu können.
Ein Chirurg berichtete, dass während einer Organentnahme meist der
Blutdruck der hirntoten Menschen ansteige. Sind das nun
Reflexe des Rückenmarks, wie Transplantationsmediziner glauben machen
wollen? Oder zeigt sich daran, wie der sterbende Mensche in
Panik ausbricht und Schmerzen erleidet? (Tot oder lebendig, WDR,
21.2.1996)
1.4. - Die Psychologin und Sterbebegleiterin Daniela Tausch-Flammer
berichtet: "Hirntod bedeutet für mich in dem Sinne noch nicht tot, sondern
es bedeutet eigentlich, dass der Mensch noch im Sterben ist. Wir erleben es
häufig, wenn wir bei jemandem am Bett bleiben, nachdem er gestorben ist
oder nachdem die klinischen Werte da sind, dass sich auch dann noch etwas
verändert und [das] besonders eigentlich für die Angehörigen ganz
entscheidend ist, weil sie spüren: Da geschieht noch ganz viel ...
Oftmals erfahren sie Frieden oder eine Beruhigung und von daher ist für die
Angehörigen der klinische Tod, wo der Mensch noch beatmet wird, nicht
fassbar als der Tod."
Und der Theologe Klaus Peter Jörns aus Berlin sagt: "Kaum jemand weiß, der
heute um die Organe angegangen wird, dass die Entscheidung über die
Organspende bedeutet, dass die Angehörigen nicht über den eintretenden
Tod hinaus bei ihrem Angehörigen bleiben können, sondern raus müssen und
erst den ausgestopften Menschen dann wieder zu Gesicht bekommen" (aus:
Kirche und Gesellschaft, TV-Bericht, November 1996).
1.5. - "Der Spender wird operiert im Augenblick des Hirntods, der
so genannten Null-Linie im EEG. Im selben Moment jedoch geben auch die
Körper- und Organzellen keinen elektrischen Impuls mehr ab. Das bedeutet,
dass sie allmählich absterben. Es beginnt nun die eigentliche Phase des
Sterbens des Menschen, die sich je nach Temperatur über 20 bis 40 Minuten
erstreckt. Erst danach hat sich die Seele wohl endgültig vom Leib gelöst.
Den Gehirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen, ist eine
schwerwiegende Unwahrheit. In den Minuten, in denen die Organentnahme
stattzufinden hat, ist die Seele noch mit dem Körper verbunden und noch voll
schmerzempfindlich. In dieser Zeit findet im Bewusstsein des Sterbenden
zumeist das Ablaufen des Lebensfilms statt, was von der Seele höchste
Aufmerksamkeit verlangt. In dieser Phase sollte keine Störung die Seele
behindern. Denn auch jetzt kann sie z. B. durch Bitte um Vergebung noch
manches in Ordnung bringen, obwohl es ihr sterbender Körper nicht mehr
ausdrücken kann. War es ein plötzlicher, unerwarteter Tod, so war die Seele
darauf gar nicht vorbereitet und glaubt womöglich noch für einige Zeit, am
Leben zu sein und ihren Körper weiter durchdringen zu können. So ist es kein
Wunder, dass viele Ärzte und OP-Schwestern beobachten konnten, wie
angeblich tote Patienten auf dem Operationstisch sich mit aller Kraft gegen
die Organentnahme zur Wehr setzten, um sich schlugen, sich aufrichteten und
den Arzt wegzustoßen versuchten. Dieses bei ´Toten` unübliche Gebaren
versucht man zu verhindern, indem man zur Sicherheit eine Narkose durchführt
oder den Körper festbindet. Einige ´Experten` meinen, diese Bewegungen seien
nur Reflexe, wie man sie auch bei Froschschenkeln beobachten könne. Das
Argument, bei Tierversuchen könne Ähnliches gesehen werden, überzeugt nicht,
denn es wird dabei vergessen, dass auch Tiere eine Seele haben, die
empfindet und sich wehrt, solange sie den Körper noch nicht verlassen hat.
In Wirklichkeit
versucht die Seele des Menschen mit letzter Kraft, um
ihren Körper zu kämpfen und die Organentnahme vielleicht noch zu verhindern"
(aus den Aufzeichnungen eines Arztes, der bei
Organtransplantationen nicht mehr mitmacht; sie liegen der Redaktion
vor).
1.6. - Trotz grausamer Schmerzen werden in Großbritannien Organspender
weiterhin nicht betäubt, wie die Fachzeitschrift Anaesthesia im Jahr
2000 darlegte. In dem Fachmagazin wird zugegeben, dass die hirntoten Spender
bei der Organentnahme "möglicherweise" noch Schmerz empfinden. Trotz der
Beobachtungen der Ärzte, die auch das medizinische Personal "verstören",
wies das britische Gesundheitsministerium ihre Forderung nach Betäubung der
Organspender zurück. "Es gebe keine Zweifel", so das Ministerium laut einer
Meldung der Nachrichtenagentur Reuters vom 20.8.2000, "dass
Gehirntote keine Schmerzen empfänden". Das Klinikpersonal berichtete jedoch
folgendes: Bei den für die Organspende vorbereiteten hirntoten Menschen
steige der Blutdruck und der Herzschlag und die Glieder zucken. Teilweise
bäumten sich einzelne "Tote" so weit auf, dass sich sogar die
Oberkörper aus eigener Kraft aufrichteten. Dabei stießen die "Toten"
"gurgelnde" Laute aus. In Deutschland werden die
Spender zwar betäubt, um genau diese Abwehrreaktionen zu verhindern,
doch der furchtbare Schmerz wird durch die Betäubung offenbar nur
unwesentlich gemindert, da gerade ein sterbender Mensch extrem sensibel bzw.
schmerzempfindlich ist.
Und auch die Seele, die sich gerade erst von ihrem Körper gelöst hätte,
spürt wohl noch, was mit dem Leib geschieht und empfindet die Schmerzen auch
an ihrem Seelenkörper.
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Zwischenbemerkung 1:
Was lehren demgegenüber die Kirchen?
"Der Hirntod bedeutet ebenso wie der Herztod den Tod des Menschen ...
Der unter allen Lebewesen einzigartige menschliche Geist ist
ausschließlich an das Gehirn gebunden."
(Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der
Evangelischen Kirche in Deutschland zur Organtransplantation, 1990) |
1.7. -
Renate Greinert gab ihren 15jährigen Sohn als Organspender frei. Später
veröffentlichte sie die Broschüre Organspender - nie wieder,
erhältlich bei der emu-Verlags- und Vertriebs-GmbH, Taununsblick 1a,
56112 Lahnstein. Frau Greinert schreibt u. a.: "Ich
gab den Kampf um meinen Sohn auf. Eine ungeheuerliche Situation: Ich
wende mich von meinem Kind ab, das warm ist, lebendig aussieht und behandelt
wird wie ein Lebender, weil der Arzt sagt, mein Kind ist tot." Statt
ihrem eigenen Empfinden hatte sie den Ärzten vertraut. Doch ihr
Vertrauen wurde auf eine Probe gestellt:
"Und dieses Vertrauen in die
Aussagen der Mediziner in der Frage der Organspende besteht die Probe
nicht."
Als sie ihren Sohn vor der Beerdigung noch einmal sieht, erinnert er sie
"an ein ausgeschlachtetes Auto,
dessen unbrauchbare Teile lieblos auf den Müll geworfen wurden". Die
Mediziner hatten ihrem Sohn Herz, Leber, Nieren und die Augen entnommen,
sogar die Beckenkammknochen hatte man aus dem Körper herausgesägt. "Zerlegt
in Einzelteile war er dann über Europa verteilt worden. Er war zum
Recyclinggut geworden." Sie spricht mit Eltern, deren Kinder ebenfalls zu
Organspendern gemacht wurden. Und ihre innere Position wandelt sich: von
ihrem Ja, "um noch mehr Tod" zu verhindern, zu einem radikalen Nein und zum
Recht auf ein Sterben in Würde.
Ein Schuldgefühl, zu früh aufgegeben zu haben, macht sich breit, "denn was
verlassen wurde, war ein Lebender, kein Toter". Andere Mütter erzählen
ihr von nächtlichen Albträumen, in denen ihre Kinder schreien und ihnen
vorwerfen, sie verlassen zu haben. Und genau das hat auch sie getan.
Nicht Angehörige waren damals Sterbebegleiter, sondern das
Transplantationsteam, das anreist, um sich der Organe zu bemächtigen. Und
sie fragt: "Haben unsere Kinder etwas empfunden, als man sie vom Kinn bis
zum Schambein aufschnitt, ihre Körperhälften wie eine Wanne auseinander
spreizte, um sie mit eiskalter Perfusionslösung zu füllen?" Die Gewissheit,
dass ihr Sohn nicht tot war, sondern erst im Sterben lag, erfüllt sie mit
Angst und Entsetzen: "Es ist nicht zum Aushalten. Wir finden keinen Weg
aus der Schuld." Die Frau ahnt, dass die Seele die Schmerzen des
furchtbaren Eingriffs empfunden hat.
"Was würde ich tun, wenn einem meiner Kinder mit einer Organspende
geholfen werden könnte?" fragt Frau Greinert an anderer Stelle. "Würde
ich dann wenigstens ein Organ von mir hergeben?" Ihre Antwort lautet immer
wieder "nein". "Ich liebe meine Kinder, meine Familie, wie jede Mutter und
Frau es tut." Würde eines ihrer Kinder ein Organ brauchen - ihr fielen
sofort die vielen Organempfänger wieder ein, die sie im Laufe der Jahre
kennen lernte. Erschreckend, ein Leben lang mit einem unsichtbaren Band an
einen Transplantationsmediziner gekettet zu sein; die vielen Nebenwirkungen
durch die Medikamente, die die Abstoßung verhindern sollen und die noch
gesunden Organe schädigen. "Ich fühle mich auch nicht als Ersatzteillager
für meine Kinder: ... Im Extremfall hätte ich eine Niere, ein Stück
meiner Leber und vielleicht zwei Hornhäute abzugeben. So verstehe ich
aber meine Aufgabe und Pflicht als Mutter nicht. Immer würde ich sie auf
Krankheitswegen begleiten und sie unterstützen, bis zum Tode." Würde sie
nicht wenigstens eine Niere abgeben, da hört man doch viel Positives? "Nein,
auch das nicht, ich halte das Leben eines Dialysepatienten nicht für leicht,
aber ich beneide auch keinen Nierentransplantierten, der voller
Pilzinfektionen steckt." (Ein etwas ausführlicherer Bericht von Renate
Greinert siehe unter
http://www.kirchentag2005.de/presse/dokumente/dateien/P09_1_616.pdf)
1.8. - Im Klett-Cotta-Verlag erscheint
1999 das Buch von
Ulrike Baureithel und Anna Bergmann, Herzloser Tod, Das Dilemma der
Organspende.
Die Autorinnen schreiben Erschreckendes: So berichtet eine
Stationsleiterin, dass Hirntote einen gewissen "Widerstand"
leisten, wenn sie umgebettet werden. Schwestern und Pfleger sehen die
Patienten in ihren Betten als Patienten und nicht als Leichen. Vor ihnen
liegen Menschen, deren Herz schlägt, deren Hirn aber für tot erklärt wurde
und die deshalb auf die Organentnahme warten. "Warm" und weich werden die
offiziell "Toten" den Ärzten übergeben, "erstarrt" und ausgeschlachtet
werden sie zurückgebracht. "Und weil sie ihm ins Gesicht sehen müssen,
wissen sie, das ist erst der Tod", schreiben die Autorinnen. Was in der
Zwischenzeit geschah, hat, so ein Neurologe, "den Charakter einer Folter".
Einer Mutter, die der Organentnahme ihres hirntoten Sohnes zugestimmt
hatte, sagte bei dessen Anblick nach der Transplantation: "Er sah
aus, als wenn er einen schlimmen Todeskampf hinter sich hätte - gequält. Ich
habe mich immer wieder gefragt, was da passiert ist."
Was passiert ist, wird an anderer Stelle im Buch geschildert: "Die Leiche
kann während der Organentnahme ein bemerkenswertes Spektrum an sonst
gültigen Lebenszeichen aufweisen, die dem Totenstatus des Patienten absolut
widersprechen. Einmal abgesehen von dem lebendigen Herzen, dessen
normaler Schlag auf dem laufenden EKG-Monitor bildlich und akustisch im
Operationssaal gegenwärtig ist, ist bei Hautschnitten oder bei der Öffnung
des Bauchfells mit einer ansteigenden Herzfrequenz und einem höheren
Blutdruck, außerdem mit Hautrötungen, Schweißsekretionen oder mit Bewegungen
(‘Lazarus-Zeichen’) zu rechnen." Wenn ein solches Antwortverhalten des
Spenders die Ausschlachtung stört, werden Narkotika oder Muskelrelaxantien
gegeben. Die Autorinnen dazu: "So oder so - der mit Lebenszeichen
reagierende ‘Tote’ sorgt im Operationssaal für Unruhe und Verunsicherung,
was sich zu Angst, Grauen und Schrecken steigern kann."
Ulrike Baureithel und Anna Bergmann zitieren auch einen Arzt, der sich heute
weigert, an Transplantationen mitzuwirken: "Ich habe als Arzt für Anästhesie
Explantierte sterben und Transplantierte leben sehen. Ich würde heute zu
solchen Eingriffen keine Beihilfe mehr leisten."
1.9. - Die Autorinnen Baureithel und Bergmann üben in ihrem Buch
Herzloser Tod (siehe 1.8.) auch
grundsätzliche Kritik an der Transplantationsmedizin, die für sich den
Anspruch erhebt, Leben retten zu wollen. Sie schreiben: "Doch bei dieser Art
der Lebensrettung handelt es sich um ein gesellschaftliches Phänomen, das
nicht das Leben zum Ziel hat, sondern den hybriden Wunsch, den Tod
zu vernichten. Während tagtäglich der sinnlose Tod von Menschen in allen
Teilen der Welt - sei es durch Armut, Hunger oder Krieg - akzeptiert wird,
schürt die Transplantationsmedizin nicht nur den irrigen Glauben, sie könne
uns ein Stück Unsterblichkeit bescheren, sondern auch die Vorstellung, wir
hätten einen Anspruch darauf."
1.10. - "Kein Toter kann einem Lebenden sein Organ übertragen,
sondern der so genannte Tote hat noch seinen Herzschlag; es bestehen also
noch verschiedene Funktionen im Organismus, auch wenn sie künstlich - durch
Apparate - aufrecht erhalten werden. Auf jeden
Fall ist die Seele solange an ihren Körper gebunden, wie das Herz schlägt.
Der Herzschlag, ganz gleich, ob ihn der Körper noch aus eigener Kraft
zustande bringt oder nur noch mit Hilfe von außen, weist darauf hin, dass
Gott immer noch durch die Seele des Menschen atmet, der zur Organentnahme
vorbereitet wird. Daraus ergibt sich, dass die Seele des Menschen sich noch
im Körper befindet und Schmerzen empfindet, wenn das Herz aus dem Leibe
genommen wird. Jesus sprach niemals von einer Nächstenliebe, die eine
Organtransplantation gebietet. Jesus sagte: ´Folge du Mir, und lass die
Toten ihre Toten begraben!` Er sagte also nicht: ´Schlachtet eure Brüder und
Schwestern aus, die von euch Totgesagten, und erweckt Schwerstkranke durch
Organtransplantation zum ´neuen` Leben.` - Eines Tages werden kirchliche
Obrigkeiten und alle, die in einer Organtransplantation die ´göttliche
Nächstenliebe` wissen wollen, das Weltall-Gesetz vernehmen, den All-Geist,
der ihnen die Frage stellt: Kain, wo ist dein Bruder Abel? ... Was eine
Seele bei der Organentnahme durchmacht, dann, wenn sie vernimmt, was
geschehen soll, und vor allem, wenn es geschieht, wenn der scheintote Körper
mit einer Art Kreissäge aufgesägt wird und die Ärzte - überspitzt gesprochen
- im Blut des Aufgesägten waten, kann niemand ermessen. Die unsagbaren
Schmerzen gehen in die Seele dessen ein, der auf der ´Schlachtbank` liegt.
Die Seele kann ihren Körper nicht verlassen, weil durch entsprechende
Maschinen das Herz und alle weiteren Organe künstlich in Gang gehalten
werden ...
Ist das Organ entnommen und werden die
Maschinen beim Spender abgeschaltet, dann bleibt diese Seele bei ihrem
Organ, das für die Transplantation vorbereitet wird. Ist es transplantiert,
dann hängen zwei Seelen an einem Körper. Die eine, die zum Körper
gehört, und die andere, die zum transplantierten Organ gehört ... Wirken nun
die Programme des Spenderorgans auf den Empfänger ein und umgekehrt die
Programme des Empfängers auf die Seele, die an dem Spenderorgan ihres
ehemaligen Menschen hängt, dann finden beide nicht mehr zu ihren
persönlichen Lebensprogrammen" (aus einem Gespräch
zwischen einem Atheisten und einer Prophetin mit Namen Gabriele, welche
Einblicke in geistigen Vorgänge bei einer Organtransplantation erhielt; zit.
nach der Broschüre "Der Prophet", Ausgabe Nr. 14, Verlag Das Wort,
Marktheidenfeld 1999).
PS:
"Der Prophet" gibt in diesem Gespräch auch den
Kirchen einen konkreten Hinweis und schreibt: "Anstatt die
Organtransplantation zur ´Nächstenliebe` zu erklären, wäre es besser, sich
in die Nächstenliebe einzuüben, indem sie in unterentwickelten Ländern den
allein stehenden und bettelnden Kindern helfen, von denen immer wieder
einige eingefangen werden, um ihnen - überspitzt gesprochen - die
´kirchliche Nächstenliebe` aus dem Leib zu reißen, Organe für die
Organtransplantation."
1.11. -
Zwei Kolumbianer konnten im letzten Augenblick aus einer medizinischen
Hochschule flüchten, in die man sie entführt hatte. Offenbar sollten ihnen
Organe entnommen werden. Die Ermittlungen verliefen nach einiger Zeit im
Sande, offenbar aufgrund von Seilschaften zwischen den Beteiligten. In
Argentinien, Mexiko und Kolumbien wurden Entführungen mit anschließender
Organentnahme nachgewiesen (Mord nicht ausgeschlossen, NDR,
2.10.1996).
Vgl. auch den in den USA
spielenden deutschen Spielfilm "Fleisch" (1983) von Rainer Erler, in dem
Urlauber zum Zwecke der Organentnahme überfallen werden. Sie werden dann
unter Verschleierung der Vorgeschichte und mit Hilfe einer kriminellen
Ärztin in ein reguläres Krankenhaus zur Transplantation eingeschleust.
1.12. - Eine renommierte Klinik in Tschechien geriet 1999 in die
Schlagzeilen. Während einer Organentnahme soll bei einem vermeintlich Toten
die Atmung wieder eingesetzt haben. "Möglicherweise wird der Hirntod", so
die Süddeutsche Zeitung, "nicht immer ausreichend geprüft".
Nach Angaben von Informanten wären Gelder in die Klinik geflossen, mit
denen die Entnahme von Organen "beschleunigt" werden sollte
(Süddeutsche Zeitung, 15.6.1999).
1.13. - In anderen Ländern wie z. B. Spanien genügt bereits der
Herzstillstand als Kriterium für den Tod und als Voraussetzung für
Organentnahmen. Diese sind deshalb dort noch viel schneller möglich als
in Deutschland. Der Patient kann sofort nach ersten Todesanzeichen mehr oder
weniger "ausgeweidet" werden. Mehr zur Situation in Spanien lesen Sie
hier.
1.14. - In der bekannten Poliklinik Umberto I. in Rom wurden Verstorbenen
illegal die Augen entfernt und durch Glasaugen ersetzt. Augenärzte haben
die begehrten Hornhäute für viel Geld zur Transplantation verkauft (Focus
online, 12.1.2007). Mittlerweile schützen dort bewaffnete Wachen die
gestorbenen bzw. sterbenden Menschen.
1.15. - Fehldiagnosen in Deutschland und
Niederlande: Patienten in letzter Minute vor Organentnahme gerettet - jetzt
sind sie wieder gesund: "Die TV-Journalistin
Silvia Matthies (München) ist bei ihren Recherchen gleich auf zwei Fälle
gestoßen, wo Patienten zur Organspende freigegeben werden sollten: in
Holland der Bauunternehmer Jan Kerkhoff und in Freiburg ein junger
amerikanischer Soldat. Im einen Fall intervenierte die Familie, im anderen
eine Krankenschwester - und so wurden die Patienten weiter gepflegt. Beide
konnten wenige Wochen später die Klinik verlassen ..." (idea-spektrum
Nr. 12/2007)
1.16. - Deutscher fuhr in Österreich ohne Widerspruchserklärung Ski:
Nach "Hirntod"
wurden ihm sofort die Organe
entnommen: Die Gefahr von Fahrten nach Österreich wird von Deutschen und
Schweizern meist unterschätzt. In Deutschland und in der Schweiz bedarf es
bei Organentnahmen der Zustimmung des Betroffenen oder seiner Angehörigen.
In Österreich nicht. Dort dürfen sogar von Touristen die Organe entnommen
werden, wenn sie keine Widerspruchserklärung mit sich führen, z. B. im
Portemonnaie an den Personalausweis geheftet (was normalerweise gefunden
wird, sofern die Erklärung nicht nach Mafia-Art verschwindet). Die
rechtliche Situation in Österreich "hat bereits dazu geführt, dass einem
Deutschen in Österreich nach einem Skiunfall mit diagnostiziertem Hirntod
die Organe entnommen werden" (idea-spektrum
Nr. 12/2007).
Auch die Angehörigen können dies nicht verhindern, wenn sie keinen
Widerspruch des Sterbenden vorlegen können. Häufige Österreich-Fahrer können
sich z. B. auch
beim Zentralen Widerspruchsregister
für Organentnahme ÖBIG, Stubenring 6, 1010 WIEN, als Nicht-Organspender
registrieren lassen und Verwandten eine Kopie darüber aushändigen. Siehe
dazu:
http://www.oebig.org/index.php?set_language=de&cccpage=leistungen_intro&set_z_leistungen_ebene1=9&set_z_leistungen_ebene2=9999&set_z_leistungen_ebene3=9999
Informationen über die rechtliche Situation in den einzelnen europäischen
Ländern siehe hier.
1.17. - Zustimmung zur Organtransplantation: Verwandte lassen Angehörigen allein und qualvoll sterben: Allmählich werden dunkle Ahnungen für viele Menschen zur Gewissheit. Sogar die evangelische Zeitschrift idea-spektrum beschreibt die Problematik, obwohl die Kirchen für Organspenden werben (siehe Zwischenbemerkungen 1 und 2). In der Ausgabe Nr. 12/2007 heißt es: "... die Angehörigen ... sollen Abschied nehmen von einem Menschen, der noch warm ist und dessen Herz noch schlägt. Sie sollen ausgerechnet während der letzten Atemzüge von diesem Menschen getrennt sein, weil er sein Leben auf dem Operationstisch während der Organentnahme vollends aushaucht." So nennt auch der evangelische Professor für Praktische Theologie, Klaus-Peter Jörns, im Unterschied zur offiziellen kirchlichen Lehrmeinung die Organentnahme einen "Eingriff ins Sterbegeschehen" (a.a.O.). Wer dies tut oder die Zustimmung dafür gibt, dem wird wohl einst die Frage gestellt werden: "Kain, wo ist dein Bruder Abel?" (vgl. dazu die Vorgänge bei der Organentnahme, die offenbar unvorstellbar schmerzhaft für den Organspender sind)
1.18. - Gewebetransplantationen:
"Ein Besenstil für einen Knochen" - Köperteile im Wert von bis zu
100.000 Dollar -
Inara Kovalevska aus Lettland wollte ihrem gerade verstorbenen Mann Gunar im
Sommer 2002 noch einen "letzten Liebesdienst" erweisen und ihn waschen und
festlich einkleiden. Das rechtsmedizinische Zentrum in Riga lehnte mit der
Begründung ab, der Anblick des Toten sei ihr nicht zuzumuten.
Ein Jahr später erfuhr sie von der Polizei, der Leiche ihres Mannes seien
Knochen und Knorpel entnommen und diese an eine Firma im Raum Nürnberg nach
Deutschland verkauft worden. Die Zeit schreibt: Die Firma
"bearbeitet Knochen und Sehnen aus Leichen oder auch kugelförmige Köpfe von
Oberschenkelknochen ... Zerlegt in ihre verwertbaren Teile, kann die
Leiche eines gesunden Menschen bis zu 100.000 Dollar einbringen, so die
amerikanische Autorin Annie Cheney, die für ihr Buch Body Brokers
[Knochenbrecher] drei Jahre in Leichenhallen und an medizinischen
Hochschulen der USA recherchierte. Nicht nur Knochen lassen sich ...
verwenden, als Großplantat, zersägt in Scheiben, zurechtgefräst zu Blöcken,
Stiften und Nägeln oder als Granulat - die gesamte Leiche ist zu einem
wertvollen Rohstoff geworden ... Nur rund 4.500 Patienten erhalten in
Deutschland jährlich ein neues Organ, doch mehrere Zehntausend profitieren
von der Verpflanzung kleinerer oder größerer Einzelteile - neben Knochen
auch Augenhornhäute, Gehörknöchelchen, Herzklappen, Gefäße, Sehnen oder
Hautstücke" (15.2.2007). Anstelle der entnommenen Knochen werden dem
Verstorbenen meist Besenstiele eingesetzt. Die Zeit berichtet in
diesem Zusammenhang auch von tödlichen Gewebespenden. Siehe hier unter
2.18.
Siehe hierzu auch den Artikel im Stern Nr. 42/2008:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Gewebe-Lukrativer-Leichenhandel/642530.html
PS:
Die Gewebespenden werden im Unterschied zu den Organen zwar von Leichen
entnommen, so dass man meinen könnte, wenigstens dabei empfindet der Spender
keinen Schmerz mehr. Doch das kommt darauf an. Parapsychologischen
Untersuchungen zufolge trägt die Seele, die einen Körper verlässt, noch eine
Zeitlang (das können Stunden, aber auch Tage sein) die Strahlung ihres
abgelegten Körpers und empfindet noch, was mit dem Körper geschieht,
weswegen auch dringend von einer zu frühen Einäscherung oder Beerdigung
abzuraten ist.
1.19. - "Sie haben wie die Geier darauf gewartet, dass
einer stirbt, damit sie an seine Organe ran können", berichtet Melanie
Sanchez, deren Vater in Fresno/Kalifornien von zwei Ärzten zu früh für
"hirntot" erklärt wurde, obwohl die Krankenschwester "einen starke Würge-
und Hustenreflex" feststellte und der Patient seinen Kopf bewegte. In einem
weiteren Beispiel soll ein Transplantationschirurg in Kaliforniern "den Tod
eines 26-Jährigen mit Schmerzmitteln beschleunigt haben, um dessen Organe
entnehmen zu können." Lesen Sie dazu den Artikel unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,476860,00.html.
1.20. - Indien: Lebende Organspender bleiben arm und werden kränker - Das
Geld für eine gespendete Niere wird schnell aufgebraucht bzw. die
gesundheitlichen Folgekosten nach einer Organentnahme sind langfristig oft
höher als der Verkaufserlös für das Organ. 1.000 Nieren jährlich werden aus
Indien exportiert. Lesen Sie dazu:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488035,00.html
1.21. - Unerträglicher Schmerz bei Leichenöffnung - Toter wachte wieder
auf - "Weil der Schmerz unerträglich war", ist der verstorbene
33-jährige Carlos Camejo aus Venezuela am Beginn der Leichenöffnung
aufgewacht (Focus online, 15.9.2007). "In dem Moment" sei auch
plötzlich wieder "Blut gequollen" und die Obduktion wurde daraufhin sofort
abgebrochen.
Doch die Ärzte, die zuvor den Tod des Mannes festgestellt hatten, stehen
eventuell zu Unrecht am Pranger, denn der Mann war im medizinischen Sinne
womöglich tatsächlich schon gestorben. Doch wenn das geistige Band bzw.
"Silberband", das nach dem Urwissen zahlreicher Religionen die unsterbliche
Seele mit dem sterblichen Körper verbindet (so auch Bibel,
Prediger 12, 6a), noch nicht zu 100 % getrennt ist, obwohl der Tod rein
medizinisch schon festgestellt wurde, kann die Seele unter außergewöhnlichen
Umständen noch einmal den Körper unter Kontrolle bekommen, von dem sie sich
gerade trennt. In der Regel reicht bei Organspendern oder Obduzierten die
Kraft der Seele jedoch nicht, um noch einmal in den Körper zurückzukehren
und ihre entsetzlichen Schmerzen auch dem größten Skeptiker gegenüber
zweifelsfrei ausdrücken zu können. Oder der Körper wird bei einer
Organentnahme von den Medizinern "betäubt", so dass die Seele sich auch
deshalb nicht mehr durch ihn ausdrücken kann. Und sie muss die bestialischen
Schmerzen dann scheinbar stumm über sich ergehen lassen.
2. Das
seelische Leiden der Organempfänger
2.1. - Alexander, ein junger Mann, ließ sich Herz und Lunge
transplantieren. Aus der Klinik entlassen, verursachte er kurz
hintereinander zwei Autounfälle. Beim zweiten Mal musste er die Scheiben
einschlagen, damit er dem brennenden Auto entsteigen konnte. Er hatte keinen
Schock und erzählte vom Unfall, als ob es ihn nichts anginge. Er hätte keine
Angst gehabt, er habe einfach so schnell fahren müssen, meinte er kühl. "Mir
fiel ein", schreibt Elisabeth Wellendorf in ihrem Buch Mit dem
Herzen eines anderen leben?, dass Alexander die Organe eines jungen
Motorradfahrers bekommen hatte" und sie fragt: "Ob es da einen Zusammenhang
gibt? Gibt es vielleicht Informationen, die in den Zellen der Organe
gespeichert sind?" (vgl. hier)
Alexander sagt, "er wisse nicht, was mit ihm los sei. Irgendetwas sei
anders, sei ihm unverständlich. Es ängstige ihn auf einmal, dass der Verlust
seiner Angst ihn Gefahren nicht mehr früh genug wahrnehmen ließ" (S. 123).
2.2. - Elisabeth Wellendorf berichtet in ihrem Buch Mit dem Herzen eines anderen leben? auch folgendes: "Bei einem Treffen der Transplantierten war ich erstaunt zu hören, dass eigentlich jeder von ihnen versteckte Todesphantasien hatte. Alle fühlten sich angezogen von gefährlichen Situationen." Sie schreibt, wie sich die Transplantierten freiwillig in gefährlichste Situationen begeben, ja von ihnen magisch angezogen werden. "Eine Patientin ertappte sich dabei, dass sie im Parkhaus, von der offenen Balustrade in den Abgrund schauend, hin- und herkippte und sich nur schwer davon lösen konnte." Die Autorin fragt sich: "Waren sie in ihrem eigentlichen Weg unterbrochen worden und gab es ein innere, unbewusste Dynamik, ihn zu Ende zu gehen? ... Waren sie in ihrem Bewusstsein eigentlich gestorben, wenn sie jetzt einen zweiten Geburtstag feierten? (Alle Transplantierte, die ich betreut habe, feiern zwei Geburtstage.)" Hier fühlt die Autorin, dass es wohl für jeden eine Zeit gibt zu leben und einen Zeitpunkt zu sterben. Nun aber ist es dem medizinisch-technischen "Fortschritt" gelungen, künstlich den "eigentlichen Weg" zu verändern ...
2.3. - Ein
drittes Beispiel aus dem Buch Mit dem Herzen eines anderen leben? von
Elisabeth Wellendorf: Susan, das junge Mädchen, starb nicht.
Sie überlebte die Transplantation, wenn auch mit vielen Komplikationen.
Über den Spender der Organe sagte sie nachher: "Ich fühle mich an ihn
gebunden wie an einen Zwillingsbruder. Er begleitet mich ständig. Wir
sind einander verpflichtet. Manchmal habe ich das Gefühl, ich spüre ihn
genau, als hörte ich ihn atmen. Oder wenn ich unter dem Baum sitze, hängt er
oben im Geäst." Sie malte ein Bild dazu, auf dem beide wie mit einer
Nabelschnur verbunden sind, aber eine Wolkendecke verdeckte die Sicht
zwischen ihnen. Dies ist ein Erlebnis, das in ähnlicher Weise öfter von
Transplantierten berichtet wird. Es könnte bedeuten, dass die Seele des
Spenders noch an seine Organe und somit auch an den Empfänger der Organe
gebunden ist (vgl. hier).
Zudem besitzt jedes Organ die spezielle Schwingung des jeweiligen
Menschen. Ein verpflanztes Organ verursacht deshalb Dissonanzen im
Gefühlsleben des Empfängers.
2.4. - Spanien: Empfänger von Fremdorganen berichten: "Ich fühle
mich wie zwei Personen" (aus: Die Stimme Nr. 1/1994)
- Zehn Menschen, die fremde Organe erhalten haben, bekamen eine Prämie
für das Erzählen ihrer Erfahrungen: "Einer von ihnen erzählte: ´Ich weiß
nicht, wie es meinen Kollegen geht, aber ich empfinde mich, als wäre ich
zwei Personen ... Ja, das Erstaunlichste war, dass, sobald bei mir die
Transplantation vollzogen war, mich ein richtiges Fieber packte, um Motorrad
zu fahren. Während mir früher so etwas überhaupt nicht in den Sinn kam.
Deshalb fragte ich den Arzt, woran der junge Mann starb, dessen Herz mir
gespendet wurde. Die Antwort war: an einem Motorradunfall ...`
Ein anderer Organempfänger berichtet ähnliches. Seit er ein neues Herz hat,
fühlt er eine starke Zugehörigkeit zur Familie des Spenders, so ´als ob es
meine wäre`"
(vgl. hier).
2.5. - Martin S., 27 Jahre alt, seit sechs Jahren mit einem fremden Herz
- Die Süddeutsche Zeitung fragte ihn, wie es ihm nach der
Operation ergangen sei. Seine Antwort: "Körperlich nicht schlecht. Ich habe
mich schnell erholt. Aber psychisch ... Noch Tage danach hatte ich irgendwie
das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Da war etwas im Raum, etwas
Undefinierbares. Nachts vor dem Schlafengehen dachte ich manchmal: Der macht
sich aber breit in meinem Bett! Ich war nicht der einzige mit solchen
Halluzinationen" (Süddeutsche Zeitung, Magazin Nr.
42/1992).
Womöglich reden Ärzte den Transplantierten mit solchen Problemen ein,
dies wären Halluzinationen. Doch es sind keine Halluzinationen ... (vgl.
hier).
2.6. - Eine Frau mit einem fremden Herzen berichtet, sie fühle sich,
"als ob die Welt sich dreht und ich nehme nicht mehr daran teil". "Wozu
bin ich noch da?" fragte ein anderer Herztransplantierter
(Herzwechsel, WDR, 25.4.1996). Könnte es
sein, dass die "Lebensuhr" dieser Menschen eigentlich schon abgelaufen ist
und die Seele für das weitere Leben keine Pläne und Ziele mehr gespeichert
hat?
2.7. - Eine
59jährige US-Amerikanerin, der man ein neues Herz eingepflanzt hatte,
verspürte plötzlich einen vorher unbekannten Appetit auf Hühnerkeulen und
Bier. Außerdem wechselte sie ihre Lieblingsfarbe unvermittelt zu Grün. Die
Frau hatte weiterhin Träume von einem Mann mit den Anfangsbuchstaben T. L.,
dessen Körper sie im Schlaf förmlich "einsog". Später fand sie tatsächlich
die Todesanzeige eines 18-Jährigen, auf den, wie Nachforschungen ergaben,
sowohl die Anfangsbuchstaben als auch die Vorlieben für bestimmte Speisen
und Farben genau zutrafen. Und er war Organspender
(Bild am Sonntag, 26.5.1996) (vgl.
hier).
Zwei Jahre nach dieser Meldung, im Jahr 1998, erschien der
Erlebnisbericht der Frau in deutscher Sprache im
Verlag Hoffmann und Campe unter dem Titel Herzensfremd - Wie ein
Spenderherz mein Selbst veränderte, Hamburg 1998. Dort erfährt man mehr
über die Geschichte von Claire Sylvia.
Es war fünf Monate nach der Operation,
als sie in ihren Träumen den Organspender mit Namen "Tim" spürt.
Sie
fühlt,
dass Tims Seele in ihr weiterlebt. Bald darauf träumt sie wieder von
ihm, und im Traum kommt es zwischen ihr und ihrem Organspender zur
Versöhnung. Sie schreibt: "Dann küssen wir uns. Und während wir uns küssen,
atme ich ihn in mich ein. Es fühlt sich an wie der tiefste Atemzug, den ich
je getan habe. Und in diesem Augenblick weiß ich, dass Tim für immer bei mir
bleibt." Es sei, als hätte sie ein neues Leben eingeatmet. Sie hatte das
Gefühl, dass sie die neuen Organe endgültig als ihre angenommen hatte. Doch
auch die Seele Tims blieb ganz offensichtlich bei seinen früheren Organen.
Die Situation kann an siamesische Zwillinge erinnern, die sich von Geburt an
bestimmte Organe teilen. Seitdem fror
Claire Sylvia nicht mehr, schwitzte häufiger und spürte eine Rastlosigkeit
in sich. Sie fühlt die Kraft und die Unruhe des
18-jährigen Tim in sich und hat außerdem keine Lust mehr zu kochen, was sie
früher gern getan hat.
2.8. - Claire Sylvia berichtet in ihrem Buch Herzensfremd auch über die von ihr gegründeten Selbsthilfegruppe herztransplantierter Menschen: Alle fanden es entlastend, dass sie hier aussprechen konnten, was wirklich in ihnen vorging: "... den Schrecken, die Schuldgefühle und die Verwüstung auszudrücken, die durch dieses entsetzliche Entzweigerissen- und Wiederzusammengesetzt-Werden verursacht worden waren ... Einen Großteil der Zeit waren wir elend und verstört oder starr vor Angst." Ein Teilnehmer: "Es kotzt mich an, dass jeder ständig sagt, was ich für ein Glück habe, dass ich noch lebe. Mir geht’s sauschlecht! Ich versuche immer noch mit der Zeit fertig zu werden, als mir zum Sterben die Kraft fehlte." Eine Frau äußert: "Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich am Telefon liebreizend daherrede, und wenn ich den Hörer auflege, würde ich mich am liebsten umbringen. Ich kann nur sagen, dagegen war mein voriges Leben Gold." Die Teilnehmer berichten von einem Gefühl der Angst vor dem Eingeschlossensein, "als ob man am Boden gehalten wird, während eine in dir existierende Kraft verzweifelt nach einem Fluchtweg sucht". Alle betrachteten das neue Herz als ein eigenständiges Wesen. Jeder hatte es mehr oder weniger als "Fremdkörper" erlebt, als ein Gegenüber, als "eine fremde Präsenz" im eigenen Inneren. Ein Mann sagte: "Ich glaube, dass der Geist meines Spenders noch in der Nähe ist, und in diesem Sinne ist er immer noch am Leben" (vgl. hier).
2.9. - Nach der Übertragung einer fremden Niere änderte eine bis dahin schüchterne und zurückhaltende Frau ihren Charakter. Die 40-jährige Julie Shambra aus Covina/USA liebte Blumen und hübsche Kleider. Nach der Operation wurde sie immer öfter aggressiv und "erlag" im Fernsehen Boxkämpfen und American Football. Stundenlang zappte sie von einem Sportkanal zum nächsten und hatte kaum mehr Lust auf ihre früheren Hobbies. Die Frau erklärte: "Es ist ein ganz neues Leben. Ich spüre förmlich den Spender in mir weiterleben." Der Spender, er hieß Dakari Karimah, war 18 Jahre alt, als er bei einem Schusswaffen-Unfall starb. Er liebte Kampfsportarten über alles. Dr. Bruno Cortis von der Universität in Illinois gibt zumindest zu, was hier passierte, und er erklärt es sich zusammen mit anderen Medizinern als ein "Zellen-Gedächtnis-Syndrom": "Nicht nur das Gehirn, sondern auch Organe wie die Niere oder das Herz verfügen über derartige Gedächtniszellen. Vorlieben und Abneigungen können durch eine Transplantation übertragen werden" (Das schweizerische Magazin Blick, 17.2.1999). Die These des "Zellen-Gedächtnis-Syndroms" und die These, dass die verstorbene Seele noch in Verbindung mit ihren ehemaligen Organen steht (vgl. hier), widersprechen sich nicht.
2.13. -
Silke R. (siehe
2.12.) erlebte auch den
Tod ihrer Bekannten, die wie sie wöchentlich zur Dialyse kam, sich jedoch
später für eine Transplantation entschied: "Vor der Operation kamen ihr
plötzlich Bedenken, ob es wohl richtig sei. Doch sobald ein ´geeignetes`
Organ gefunden sei, geht alles sehr schnell, innerhalb weniger Stunden.
Sie hörte nicht mehr auf ihren inneren Mahner und ließ sich operieren.
Von einer Krankenschwester hörte ich, dass es ihr direkt nach der
Transplantation sehr schlecht ging. Sie wollte, dass man ihr die fremde
Niere gleich wieder raus nimmt. Doch man erfüllte ihr diesen Wunsch nicht.
Sie bekam stattdessen die üblichen Immunsuppressiva, damit ihr Körper die
fremde Niere nicht wieder abstößt. Nach ca. drei Wochen starb sie an einer
Infektion. Sie hinterlässt einen zehnjährigen Sohn."
2.14. - Ein Mann, der erst seit ca. zwei Jahre auf die Dialyse angewiesen
war, stirbt nach einer Nierentransplantation an Hepatitis C, nachdem man ihm
eine mit Hepatitis C infizierte Niere eingesetzt hatte. Die Firma
"Eurotransplant" hatte die Infektion vermerkt, doch laut Monitor
(22.5.2000) werden solche Organe manchmal trotzdem verpflanzt, wenn der
Empfänger eine solche Krankheit schon einmal überwunden hat. Das war hier
aber nicht der Fall. Die Ärzte gingen also bei dieser Verpflanzung ein
deutlich höheres Todesrisiko ein. Für die Tochter des Mannes ist dies im
nachhinein sehr bitter, denn ihr Vater hätte mit der Dialyse wohl noch
jahrelang gut weiterleben können.
2.15. - Eine Reportage des Hessischen Rundfunks über einen jungen
Mann, dem ein fremdes Herz eingepflanzt wurde: "Nur wenige Minuten später
ist von Thorstens Optimismus nichts mehr zu spüren. Er ist völlig
durcheinander. Der Körper hat sein Herz akzeptiert [Anmerkung der
Redaktion: aber nur aufgrund von Medikamenten, die das eigene Immunsystem
unterdrücken]. Die Seele noch nicht ... Er darf leben, weil ein
anderer sterben möchte. Für Thorsten schwer zu verarbeiten ... 20 Minuten
nach dem Gespräch kollabiert Thorsten. Er ist nicht mehr bei Bewusstsein. Er
erleidet den totalen psychischen Zusammenbruch. Sein Körper schaltet ab."
Wie geht es weiter?
"Jeden Tag schluckt er 21 Tabletten. Die meisten, um sein eigenes
Abwehrsystem auszuschalten. Thorstens Körper erkennt das neue Herz permanent
als Fremdkörper, den es abzustoßen gilt. Um das zu verhindern, muss Thorsten
mit Medikamenten sein eigenes Immunsystem unterdrücken, und das ein Leben
lang, sonst würde Thorsten sterben ... Deshalb darf er auch keine
Topfpflanzen haben. In der Blumenerde sind Bakterien, die ihn gefährden
könnten. Selbst Menschen können ihm gefährlich werden, wenn sie krank sind.
Nur mit Mundschutz geht Thorsten deshalb aus dem Haus. Jeder Virus könnte
für ihn lebensgefährlich sein ..." (Zum Geburtstag ein neues Leben,
Hessischer Rundfunk, 9.1.2003) Natürlich ist er trotzdem "dankbar" ...
3.
Hinweis für Betroffene oder für Menschen,
die sich entscheiden müssen
Die Zusammenstellung dieser
Informationen zur Organtransplantation ist als Ausgleich zu den
Werbekampagnen von Transplantationsmedizin und Kirchen gedacht, so dass sich
jemand besser ein eigenes Urteil bilden kann.
Wir raten niemanden ab oder zu, eine
Transplantation durchführen zu lassen. Jeder trägt selbst die Verantwortung
für das, was er tut oder unterlässt. Wir geben nur Informationen und
Schlussfolgerungen weiter.
Eine Werbezusammenstellung fand sich z. B. in
Bild
am 1.6.2005. Als Zeugen befragte das Blatt v. a. den Sportler Hartwig Gauder,
der mit transplantierten Organen (Herz, Niere, Leber) heute wieder
läuferische Höchstleistungen bringt und nach seiner Darstellung keine
Wesensfremdheit verspürt.
Aufgrund solcher und ähnlicher Darstellungen sei hier grundsätzlich darauf
hingewiesen:
Jede Situation ist
individuell verschieden. Eine
entscheidende Bedeutung hat z. B. die seelische Verfassung des Organspenders
oder der Grad seiner seelischen Belastung, welche in seine Organe ausstrahlt
und sich darin spiegelt. Oder ob der Organspender als
Seele im Jenseits noch sehr an seinem ehemaligen Körper bzw. seinen ehemaligen Organen hängt. Oder
die Frage, wie
empfindsam der Organempfänger ist. Oder welche Lebensziele er vor der
Operation hatte. Dass die Fremdheit bzw. Wesensveränderung beim
Organempfänger auch nur weniger oder angeblich nicht ausgeprägt sein kann,
wie
Bild
am obigen Beispiel zeigen möchte, kann demnach im Einzelfall
unterschiedliche Gründe haben, wobei es auch bei einer gewissen seelischen
Nähe
zwischen Spender und Empfänger oder Übereinstimmungen in der Art zu leben, zu
massivsten Belastungen in der Seele des Organempfängers kommt, auch wenn
sich diese nicht unbedingt im restlichen irdischen Leben des Empfängers so
deutlich äußern. Spätestens im Jenseits kommen sie zum Tragen.
Grundsätzlich:
In welchem Ausmaß durch die neuen Organe
die bisherige Gefühlsebene bzw. das bisherige Gewissen des Empfängers
verändert bzw. blockiert ist, wird ja gar nicht erforscht,
weil die Befürworter der Transplantationsmedizin an solchen Ergebnissen
natürlich überhaupt nicht interessiert sind (Die Krankenkassen, welche für
die horrenden Kosten und Folgekosten aufkommen müssen, könnten z. B. einmal
eine solche Studie in Auftrag geben.). Forschungsgelder fließen folglich nur in
Projekte zur Förderung von Transplantationen. Auch interessiert die
Befürworter nicht die Antwort auf die Frage, ob der Organempfänger für seine
neue "Chance" überhaupt "Lebensprogramme" bzw. Lebensziele in seiner Seele
trägt. Dass dies evtl. nicht so ist, zeigt sich z. B. an einer manchmal
beobachteten Ziel- bzw. Orientierungslosigkeit bei Organempfängern. Das
Beispiel des Läufers ist kein Widerspruch dazu. Denn es ist natürlich auch
möglich, dass mit den neuen Organen bisherige Zielsetzungen einfach wieder
aufgenommen werden, die zuvor krankheitsbedingt aufgegeben werden mussten;
vor allem, wenn diese auch zuvor ein entsprechendes Gewicht hatten.
Und gerade auch dann, wenn die Informationen in den Zellen des neuen Organs hierzu
nicht im Widerspruch stehen. Doch es ist ja kein Zufall, dass die Seele das
Leben eines Menschen so führt, dass er z. B. einen bestimmten Lebensstil
krankheitshalber aufgeben muss. In diesem Zusammenhang wäre dann eine andere
wichtige und grundsätzliche Fragestellung von Bedeutung, die lautet: Versucht ein
möglicher Organempfänger, den tieferen
seelischen Wurzeln für die schwere Erkrankung auf den Grund zu kommen oder
steht für ihn einfach nur das mögliche Weiterleben mit einem neuen Organ im
Vordergrund? Wurde oder wird von ihm also versucht, zu einer
"Ganzheitsheilung" zu kommen, indem man auch nach den seelischen Ursachen der
schweren Krankheit fragt und diese zu "bereinigen" versucht? Und werden
dabei die
Selbstheilungskräfte der eigenen Seele und des eigenen Körpers mobilisiert?
Bzw. wird darüber nachgedacht, das näher rückende mögliche Abschiednehmen auch als
die Lernaufgabe für die Seele annehmen zu können, wenn es zuvor zu
keiner Heilung oder Besserung der Krankheit kam? So haben es viele Menschen
dankbar berichtet, die sich darauf eingelassen haben. Oder wird das Sterben nur verdrängt?
(vgl. dazu auch
Der Theologe
Nr. 2 - Reinkarnation)
Und läuft der Mensch dann vielleicht mit dem neuen Organ noch einige Jahre wieder in
seinen alten Bahnen? Oder es erfüllen sich sogar private oder berufliche
Träume oder Wünsche, deren Nichterfüllung der Seele vielleicht geholfen
hätten, eher zu ihrem "wahren Wesen" zu finden? Oder um Gott, so wie der
Betroffene an ihn glaubt, näher zu kommen? Oder wird die Zeit mit dem
Fremdorgan im Nachhinein sogar zu einer Zeit, in welcher der Mensch noch
mehr falsch gemacht hatte als zuvor und sich Beziehungen gar verschlechtern.
Damit soll jedoch keine positive
Erfahrung eines Betroffenen abgewertet werden.
Und auch nicht das Gute, das ein Organempfänger in seinem Leben noch tun
konnte oder kann. Auch soll jemand, der in der Vergangenheit einer
Organspende bei einem Angehörigen zugestimmt hatte oder heute selbst mit
einem fremden Organ Probleme hat, nicht in Verzweiflung geführt werden.
Freie Christen glauben, dass man aus jeder Situation das Beste machen kann
und dass einem Gott dabei hilft, den nächsten positiven Schritt zu finden
und gehen zu können. Und sie glauben, dass z. B. Vergeben und Um-Vergebung-Bitten auch über den
Tod hinaus möglich sind, da die Verstorbenen ja nicht wirklich tot, sondern
ihre Seelen unsterblich sind und deshalb weiterleben. Freie Christen glauben
nicht, dass man nach dem Tod in den Himmel, in das Fegefeuer oder in eine
ewige Hölle kommt, sondern dass gerechterweise jeder irgendwann das erntet,
was er gesät hat. Und dass jeder früher oder später wieder glücklich werden
kann, indem er seine Fehler erkennt und aufarbeitet - im Diesseits oder im
Jenseits.
13.11.2008
/ 3.8.2009 -
13-Jähriges Mädchen wollte lieber sterben als eine
Herztransplantation
-
Z.B.
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-22130013&Ressort=pol&BNR=0
Besonders traurig: Der letzte Wunsch der 13-jährigen Hannah Jones aus
Großbritannien, einmal
nach Disneyland zu fliegen, scheiterte daran, dass ihr von allen
Agenturen eine Reiseversicherung verweigert wurde. Das ist ein gutes ein
Beispiel für die gesellschaftliche Doppelmoral: Für ein fremdes Herz
hätte das Mädchen weltweite Unterstützung bekommen. Für ein womögliches
baldiges Abschiednehmen aus der diesseitigen Welt in Liebe und Würde,
bei dem man ihm zuvor noch einmal einen großen Wunsch erfüllt,
verschlossen sich anscheinend die Herzen (vgl. dazu auch das Beispiel
2.11.).
Schlimm auch die Erfahrung der Eltern:
Ihr Vater
findet es "empörend, dass die Leute im Gesundheitsdienst dachten, wir
wollten nicht das Beste für unsere Tochter" (zit. nach Passauer Neue
Presse, siehe Link oben, 13.11.2008).
Die Ärzte gaben ihr eine Lebenserwartung von maximal sechs Monaten, die
sie bereits um zwei Monate überschritten hatte, als ihre Nieren im Juli
2009 versagten. Doch aufgrund der Gefährdung ihres Herzens bekam sie
keine Dialyse. In dieser Situation entschied sie sich dann doch für ein
neues Herz, das offenbar sofort bereit stand. Dies hätte "mehr Vorteile"
als in dem vorherigen Zustand zu bleiben, so Hannah Jones (Die Welt,
29.7.2009).
9.1.2009 -
Organspender fordert vom Organempfänger
Niere zurück - Bei einem Scheidungsverfahren in einem Vorort
von New York geht es unter anderem um eine Niere: Als die Frau schwer
krank war, wurde sie offenbar durch eine Spenderniere des Ehemannes
gerettet. Der Mann ließ sich für seine Frau eine seiner beiden Nieren
heraus operieren, die der Frau transplantiert wurde. Die Frau wurde
wieder gesund, ging später fremd und reichte die Scheidung an. Nun will
der Ehemann seine Niere zurück oder 1,5 Millionen Dollar als
"symbolischen Ausgleich" für das verlorene Organ. Der Prozess dauert an
(Spiegel online, 9.1.2009).
2.2.2009 -
Herzempfänger geht wieder "gern zum Jagen" - Die doppelte
verhängnisvolle Irreführung der Kirche -
Die Kirche erklärt
Organtransplantationen als "Akte der Nächstenliebe" und macht sich
unsäglich schuldig an allen oben aufgezeigten seelischen Leiden und weit
reichenden negativen Folgen auch über den Tod hinaus. Und die Kirche
führt die Menschen auch hinsichtlich des 5. Gebotes "Du sollst nicht
töten" in die Irre. Es gilt nämlich auch gegenüber Tieren. Und jeder
Mensch, der Tieren Leid zufügt, wird nach dem Gesetz von Saat und Ernte
(Bibel, Galater 6, 7) auch diese Saat ernten. So wird also auch
ein Jäger früher oder später zum Gejagten (vgl.
hier), der das Leid
der von ihm gejagten, verwundeten und getöteten Tiere einst am eigenen
Seelenleib verspürt. Anders die Kirche, die das Töten Tieren, auch durch
Jagen und Jagd-Sport, erlaubt.
Die Apotheken-Umschau berichtet nun von Max Mohr, einem
16-jährigen Jungen, der ein fremdes Herz erhielt. Dadurch kann er auch
wieder jagen (Nr. 10/2008). Damit belastet er jedoch auch seine
Seele weiter.
Allgemein gesprochen: Eines Tages wird das Entsetzen im Jenseits für
viele groß sein über die Lügen und Irreführungen der Kirche.
30.10.2009 -
Priester darf nicht mehr
"Seelsorger" sein, weil er vor Organspende warnt /
Katholisch-theologische Problematik: Bei welchem Verstorbenen steht das
transplantierte Organ bei der "Auferstehung des Fleisches" wieder auf?
- Pfarrer Andreas Hirsch (40) aus Violau bei Augsburg sprach im
Pfarrbrief vom 10.10.2009 Klartext. Er befürworte zwar das
freiwillige Spenden einer von zwei gesunden Nieren, nicht jedoch die Organentnahme
an Sterbenden. Wörtlich schrieb Pfarrer Andreas Hirsch: "Der Körper des
Spenders reagiert mit Bewegung, Grimassen und windet sich, soweit dem
Spender nicht vorher ein Betäubungsmittel gegeben wurde. Doch selbst
wenn ein Betäubungsmittel verabreicht wurde, erhöhen sich dennoch
Blutdruck und Herzfrequenz. Das Herz schlägt weiter, bis der
Transplantationschirurg es stoppt. Damit tötet der Arzt diesen Menschen
direkt und entspricht so nicht Gottes Gebot ..." (zit. nach tz,
28.10.2009).
Darauf hin ließ Bischof Walter Mixa "sofort richtig stellen, dass
Hirschs Meinung nicht der katholischen Lehre entspreche. Außerdem wurde
der Priester aufgefordert, im nächsten Pfarrbrief dies richtig zu
stellen. Doch Hirsch weigerte sich - und reichte stattdessen seinen
Rücktritt ein".
Dabei hat die römisch-katholische Kirche aufgrund der Organspende auch
ein neues theologisches Problem. Erst am 1.11.2009 betete der Papst
wieder:
"In diesen
Vatikanischen Grotten vertrauen wir der Barmherzigkeit des Vaters alle
an, die hier ihr Grab haben und auf die Auferstehung des Fleisches
warten"
(http://www.kath-kirche.at/content/site/home/article/43922.html). Bei welchem Toten würde nun nach katholischer Lehre aber ein
transplantiertes Organ bei der "Auferstehung des Fleisches" auferstehen?
Man könnte denken, bei dem ursprünglichen Besitzer. Doch diesem wurde es
ja unwiderruflich entnommen, und es ging ja ohne Wenn und Aber in das
Eigentum des späteren Besitzers über (vgl. dazu den Artikel
Zwei Seelen kämpfen um einen Körper).
Eine offizielle Antwort aus Rom liegt noch nicht vor.
In Violau kam Pfarrer Andreas Hirsch mit seinem Rücktritt derweil seiner Suspendierung zuvor, denn der
Pressesprecher des Bischofs Walter Mixa, Christoph Goldt, erklärte: "Wer nicht auf der
Plattform des katholischen Glaubens handelt, kann im Bistum nicht als
Seelsorger tätig sein." Und:
"Die Trennung von Pfarrer Hirsch sei freilich auch ein Signal an alle
Gläubigen der katholischen Kirche. ´Diese müssen sich sicher sein,
dass unsere Priester den Standpunkt der katholischen Kirche klar
vertreten`" (Wertinger Zeitung, 26.10.2009). Der Priester konterte, und die tz
schreibt: "Er habe nicht vor, es den Menschen recht zu machen, seine
Richtschnur sei einzig der Wille Gottes."
Würden alle Priester so denken, müssten sie allesamt ihr Amt niederlegen,
denn auch sonst entspricht die katholische Lehre nicht dem Willen
Gottes (siehe Der
Theologen Nr. 25).
Pfarrer Andreas Hirsch bleibt jedoch weiter im kirchlichen Netz und hat sich in
die Obhut der Petrusbruderschaft begeben.
29.12.2009 -
Evangelisch-lutherischer Transplantationsmediziner ist Präsident des
zweiten Ökumenischen Kirchentags in München
- Der Transplantations-Mediziner Dr.med. Dr.phil. Eckhard Nagel aus
Bayreuth ist evangelischer Präsident des
Zweiten Ökumenischen Kirchentags
(ÖKT) vom 12.-16.5.2010 in München.
Die
evangelische Kirche lehnt das Urwissen der Menschen von der
Unsterblichkeit der Seele ab und behauptet stattdessen einen
Komplett-Tod mit späterer Neu-Auferweckung durch "Gott". Folglich will
sie von den hier dargelegten furchtbaren Leiden von Organspendern nichts
wissen, und sie ignoriert auch die manchmal unsäglichen seelischen Leiden
von Organempfängern (von deren Weiterleben im Jenseits noch gar nicht
gesprochen, wenn die durch Fremdorgane im Diesseits manipulierte Seele
dort leidet und sich nicht mehr zurecht findet).
Die Meinungsführer der Evangelischen Theologie
verleihen Dr. Dr. Eckhard Nagel am 27.1.2010 zudem die
Ehrendoktorwürde der Theologie: "Die Akzentuierung
reflektierter Glaubensverantwortung in der Gesellschaft - besonders in
vielen schwierigen Fragen des Medizin-Systems - motivierte unsere
Entscheidung, Prof. Nagel die Ehrendoktorwürde zu verleihen", erklärte
Prof. Dr. Peter Dabrock, Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie
der Universität in Marburg (Pressemeldung der Philipps-Universität
Marburg, 9.10.2009).
Auch mehrere Schicksalsschläge konnten den Transplantations-Chirurgen
nicht von seiner verhängnisvollen Karriere abhalten
(http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/05/23/a0211).
PS: Organtransplantationen gelten in unserer Gesellschaft
als Fortschritt der Medizin. Und für den Fortschritt der Medizin gelten
- ganz allgemein - auch Tierversuche sogar als notwendig, wenn die
Ergebnisse angeblich dem Wohl des Menschen dienen. Das lehrt auch die
Kirche. Zum medizinischen "Fortschritt" vgl. jedoch auch
die Geschichte
"Nachruhm" von Manfred Kyber.
5.) Weitere Links und Literaturhinweise
Roberto Rotondo, Dipl.-Psychologe und ehemaliger Krankenpfleger in der
Intensivmedizin, Sachverständiger und Buchautor zum Thema
"Organtransplantation"
http://www.transplantation-information.de/
Anmerkung: Es besteht keine Verbindung zu den Betreibern dieser
beiden Seiten. Wir finden es jedoch gut, wie auch dort sehr wichtige Informationen
an die Bevölkerung weitergegeben werden.
Renate Greinert, Unversehrt sterben, Der Kampf einer Mutter,
München 2008
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=w174de&type=desc&rtopic=ausgesucht
Ilse Gutjahr, Mathias Jung, Sterben auf Bestellung, Fakten zur
Organentnahme, Lahnstein 1997,
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=w173de&type=desc
Der Text kann
wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 17:
Die verschwiegenen Leiden von Organspender und
Organempfänger, Wertheim 2005, zit. nach
http://www.theologe.de/theologe17.htm, Fassung vom
4.2.2010
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