Die lebenden Weihnachtsbäume
Eine Weihnachts- bzw. Bethlehem-Geschichte für
Kinder und Erwachsene
Die drei Geschwister Thomas, Sara und Benni haben ihr erstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr schon einige Tage vor dem Heiligen Abend erhalten. Gerhard und Marion, die Eltern der Kinder, haben nämlich entschieden, dass die Kinder in diesem Jahr den Weihnachtsbaum für das Wohnzimmer aussuchen dürfen - und nicht, wie sonst üblich, der Vater. Und das Besondere dabei ist: Sie dürfen sich den "Christbaum", wie man auch sagt, sogar direkt im Wald holen. Denn der Förster ist der Bruder von Vater Gerhard, es ist Onkel Martin. Und der Onkel hat versprochen, jeden Baum zu fällen, den sich die drei Geschwister wünschen, und wenn es der schönste Baum des ganzen Waldes ist.
Am Eingang
des Waldes. Zwei mächtige Fichten begrüßen die Waldbesucher
Der Sturm auf die
Fichtenschonung
Und so kommt der Tag, an dem die drei Kinder, Thomas, Sara und Benni, mit Martin, ihrem Onkel, und dessen Hündin Luzy in den Wald fahren. Dort angekommen stürmen Sara und Benni gleich auf die nahe Fichtenschonung zu, wo die Bäume vor vielen Jahren enger gesetzt und mit einem kleinen Zaun umgeben wurden, weil schon geplant wurde, irgendwann Weihnachtsbäume aus ihnen zu machen. Doch Thomas, der Dritte im Bunde, ist schon den ganzen Tag über nachdenklicher als sonst, und ihm scheint es heute nicht so gut zu gehen, was seine beiden Geschwistern aber nicht weiter bemerken.
Schnell haben Sara und Benni einige Fichten in Wohnzimmerhöhe gemustert, und
nach einigem Hin- und Her-Prüfen zeigen sie beide mit den Händen auf eine sehr
schön gewachsene
Fichte am Rand der Schonung. "Diesen Baum möchten wir haben," rufen Benni und Sara mit
freudigen Augen. Doch Thomas
zögert: "Ich weiß noch nicht."
"Willst du noch etwas weitersuchen", fragt ihn Förster
Martin. Doch Thomas ist nicht zum Suchen zu Mute. Schon den ganzen Tag scheint
ihn innerlich etwas zu beschäftigen, doch er hat noch mit keinem darüber
gesprochen. Jetzt kann er aber seine Gedanken nicht weiter für sich behalten: "Dieser
schöne Baum
ist dann aber ein sterbender Baum, wenn wir ihn gefällt haben", wendet er ein.
Seine beiden Geschwister sind irritiert und auch Onkel Martin
schaut erstaunt.
Nach dem Weihnachtsfest
werden die Nadeln gelb und fallen ab
"Wie?
Sterbender Baum? Das ist doch normal", entgegnet Benni. Und Sara ergänzt: "Bis Weihnachten und noch etwas länger
sieht er doch kräftig aus und gesund."
"Damit ist
aber im Januar Schluss, wenn wir ihn jetzt fällen und mitnehmen. Dann ist er gestorben",
antwortet Thomas, und sein Einwand führt zu noch betreteneren Gesichtern.
"Na,
ja", überlegt Onkel Martin, der ein gütiges Herz hat und bei allen Kindern beliebt
ist.
"So ganz Unrecht hat euer Bruder nicht. Der Baum stirbt dann schon
ziemlich schnell. Denn wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, wird er ja nicht mehr
gebraucht. Und er hat ja dann auch keine Wurzeln mehr, so dass schon nach ein
paar Tagen die Nadeln gelb werden und dann abfallen. Man kann den Baum dann aber noch
verbrennen, wenn man ihn nicht wegwerfen will. Das gibt noch ein schönes warmes
Lagerfeuer. Das habe ich schon manchmal so gemacht."
Doch: Wegwerfen? Verbrennen? Den schönen
Weihnachtsbaum? An so etwas hat Sara bis dahin überhaupt noch nicht gedacht. Und
auch ihr kommen nun Zweifel: "Tut das dem Baum eigentlich weh, wenn
man ihn fällt?" fragt Sara zögerlich ihren Onkel, den Förster.
Der Onkel überlegt kurz: "Ich bin zwar Förster. Aber das weiß ich ehrlich
gesagt nicht," und er fährt mit etwas kräftigerer Stimme fort: "Ich habe
jedenfalls noch keinen Baum schreien hören. Es ist eben ein Baum und
nicht ein Mensch oder ein Tier, die uns mitteilen können, wenn sie Schmerzen
haben."
Als sein Onkel das gesagt hat, wird Thomas nun ganz unruhig und sagt, was er
darüber denkt: "Ich
habe aber zu Hause ein Buch. Und da steht drin, dass Bäume rufen können und dass
Bäume, die man absägt, dabei Schmerz empfinden. Und dass Bäume, die man gefällt
hat, sterbende Bäume sind."
"Ich habe so etwas noch nirgends gelesen", antwortet Benni.
Doch Thomas lässt sich
nicht beirren: "Ich habe es aber nicht nur gelesen. Ich habe es auch schon mal
gesehen. Ich hab´ nämlich zugeschaut, wie man den großen Baum
am Eingang vom Dorf gefällt hat. Das war, als man die Straße dort breiter
gemacht hat. Und da habe ich das getestet, ob es stimmt. Weil ich wissen wollte,
ob der Baum wirklich schreit. Und ich glaube, das stimmt. Als der Baum
umgefallen ist, habe ich mich voll darauf konzentriert, und da habe ich es
gehört."
Jetzt atmen alle anderen erst mal richtig durch, bis Benni erneut das Wort ergreift:
"Lieber Thomas, das kann ich mir nun überhaupt nicht vorstellen. Das war
doch nur das Krachen, als der Baum umgefallen ist, und das kräftige Rascheln der
Äste und Zweige. Und das ist doch normal, wenn man einen Baum fällt. Es macht ´Wumm`. Und
am Boden liegt der Baum."
Die Seele oder das Wesen des
Baumes
"Das meine ich nicht", widerspricht Thomas.
"In dem Buch steht, dass auch die Seele oder das Wesen des Baumes schreit, wenn er umgehauen wird. Und ich habe das eben
ausprobiert, auf das Wesen des Baumes zu hören. Und außerdem habe nicht ich
mir das ausgedacht. Das alles haben weise Menschen früher schon so heraus gefunden, und
auch richtige Indianerhäuptlinge waren dabei.
Und die kennen sich mit Bäumen besonders gut aus."
"Na, ja, ich bin zwar kein Häuptling",
entgegnet Onkel Martin, der Förster, "aber ein bisschen kenne ich mich wohl auch
mit Bäumen aus. Und ich kann mich auch an diesen Tag erinnern. Es war wirklich
eine prächtige große Eiche, die man damals gefällt hat. Wirklich schade um den
schönen Baum. Das hat mir damals auch sehr weh getan. Wie viele Jahre ist er
dort schon gewachsen und hat Generationen von Menschen immer wieder erfreut und
ihnen Schatten und Sauerstoff gespendet. Und viele Vögel haben ihre Nester in ihm
gebaut. Der Baum war älter als die ältesten Einwohner des Dorfes", so erklärt
jetzt der Förster den Kindern. "Ich hatte kein gutes Gefühl, als der Baum
umgefallen ist. Aber ob er wirklich geschrien hat? Was
denkst du, Thomas, hat die Eiche gerufen? Wenn sie tatsächlich geschrien hat, dann sollte ich
als Förster das auch wissen."
Thomas freut sich, dass sein Onkel ihn ganz offensichtlich ernst nimmt und er
versucht zu erklären: "Es war eben so ähnlich wie
ein Schrei. Aber ich habe das nicht direkt gehört. Sondern mehr so gespürt.
Versteht ihr? Und
so steht es auch in dem Buch, dass man es mehr spürt als dass man es hört.
Es war eine eigenartige Stimmung in der Luft ..."
Und Thomas erzählt sein Erlebnis so beschwörend, dass einem ein Schauer den Rücken hinunter laufen könnte.
"Hör auf, Thomas, hör bitte damit auf! Mir wird
das alles hier langsam unheimlich",
unterbricht ihn seine Schwester. "Das mit der Eiche ist doch schon lange
her. Aber wie ist das, wenn ein Weihnachtsbaum gefällt wird? Ich will nur dann
einen Weihnachtsbaum, wenn er bestimmt nicht schreit."
Betretenes Schweigen.
"So Freunde", brummt nun der Förster mit nachdenklicher Miene. "Die Frage ist: Was machen wir
jetzt? Wollt
ihr diesen schönen Baum für das Weihnachtsfest jetzt mitnehmen oder nicht? Oder
soll´ ich euren Eltern sagen, der Thomas hat plötzlich Gewissensbisse bekommen,
weil er Bäume schreien hört. Oder schreien spürt. Und Sara möchte den Weihnachtsbaum nur
dann haben,
wenn er bestimmt nicht schreit."
Die Kinder lassen ihre Köpfe hängen und keines von ihnen antwortet auf die Frage
des Onkels. Und so wendet sich der Förster wieder an Thomas: "Hm. Ich
denke mir, dass deine Häuptlinge und weisen alten Leute
wahrscheinlich überhaupt nicht Weihnachten feiern. Vielleicht haben sie andere
Bräuche. Aber hier im Dorf holen sich die Leute eben zu Weihnachten immer
einen Baum für ihre Wohnzimmer. Und in der Kirche, das wisst ihr ja, steht immer
der schönste und größte, und der Pfarrer bedankt sich dafür jedes Jahr bei mir
persönlich. So ist das eben bei uns. Und so ist es auch dieses Jahr wieder ..."
Gewissensbisse und Waldgeister
"Ja",
unterbricht ihn jetzt Sara. "Alle Jahre wieder das gleiche. Aber ich habe
auch überhaupt keine Lust mehr,
den Weihnachtsbaum zu fällen. Was ist, wenn es stimmt, dass es ihm dann auch weh tut wie
der Eiche, und der Thomas merkt wieder, wie der Baum schreit? Ich finde das
hier überhaupt nicht mehr lustig." Sara bekommt feuchte Augen und sagt
weiter: "Dann soll lieber unser Vater wieder den Baum holen."
Thomas ist überrascht, dass seine Schwester von seinen sorgenvollen Gedanken so getroffen
wurde,
und er versucht sich jetzt fast dafür zu entschuldigen: "Ich habe es ja nicht so richtig gehört
damals, ich habe es mehr gespürt, das habe ich doch schon gesagt. In dem Buch
steht eben: ´Die Bäume rufen. Du musst nur genau hinhören.` Ich muss das aber
noch etwas üben, bis ich es richtig höre, Sara. So etwas muss man nämlich üben,
das genaue Hinhören. Ich meine, der Weihnachtsbaum ist auch nicht so groß wie
die Eiche damals. Vielleicht schreit er auch etwas leiser."
"Ich höre nichts", raunt Benni. "Ein Baum ist halt
ein Baum. Aber wenn Thomas solche Bücher liest, dann ist das kein Wunder.
Vielleicht wird es dann bei uns im Wohnzimmer an Weihnachten spuken, huuuuh -
der Fluch der Waldgeister."
Für einige Augenblicke ist es
jetzt unheimlich still. Sara ist nun erst recht den Tränen nahe und Onkel Martin fährt sich mit
den Händen durch sein
graues Haar.
Dann beendet ausgerechnet Benni die Stille und sagt ganz schlicht: "Aber
eigentlich möchte ich den Baum auch lieber nicht fällen. Ich finde, einmal ganz
ehrlich und ohne Bücher betrachtet, solche Bäume
gehören wirklich besser hier in den Wald als in ein Wohnzimmer. Ich überlege mir
das
einfach praktisch. Ganz normal eben." Und er bekräfigt seine Worte mit einem
deutlichen Nicken.
In diesem Augenblick fängt Luzy, die Hündin des Försters, an, laut zu bellen, nachdem
sie die ganze Zeit friedlich am Boden gelegen war. "Seht ihr, Luzy will auch nicht, dass wir den Baum fällen", sagt Sara
offenbar erleichtert und sie fängt an, wieder zu lächeln.
"Jetzt sag bloß, du bist auch so eine Künstlerin",
wundert sich Benni, und er wird wieder etwas frecher. "Der Thomas hört die Bäume
rufen, und jetzt kommst du und sagst uns, was der Hund bellt.
Da fällt mir jetzt nichts mehr dazu ein."
"Bei den Tieren kann man
das viel leichter heraus bekommen, was sie meinen,
als bei den Bäumen", erklärt Sara, und Förster Martin seufzt: "Ich merke schon:
Da wollten euch eure Eltern eine Freude machen, dass ihr den Weihnachtsbaum in
diesem Jahr aussuchen dürft, und jetzt wollt ihr nicht mehr. Was sagen wir jetzt
bloß dem Gerhard und der Marion? Dass ihre Kinder Revolutionäre sind und
Weihnachten in diesem Jahr ganz ohne Baum feiern wollen?"
Die Kindern ändern ihren Plan

"Wieso denn? Hier sind doch Hunderte, ja Tausende von
Bäumen"
entgegnet Benni und zeigt auf die vielen Bäume, die rund um sie herum stehen. "Feiern wir Weihnachten doch mal hier draußen,
mit warmem Glühwein und Geschenke-Verstecken im Schnee."
Die anderen blicken etwas verdutzt und schauen einander an, und sie sind sich
nicht sicher, wie ernst dieser Vorschlag gemeint ist. Und ganz offenbar weiß das
auch Benni selbst nicht. Er zieht seine Schultern nach oben und sagt kleinlaut:
"Ist ja nur ein Vorschlag."
Kurzes Schweigen.
Dann bricht Sara das Eis: "Was schaut ihr denn alle so? Ist doch eine super
Idee. Wir feiern einfach mit allen den Tausend Bäumen
hier", und sie breitet ihre Arme weit aus. Und unser Baum, den wir herausgesucht
haben, bleibt stehen, und nächstes Jahr zu Weihnachten kommen wir wieder
und besuchen ihn und schauen, um wieviel er gewachsen ist."
"Genau",
bemerkt Benni ein wenig schelmenhaft. "Wir haben ihn dann sozusagen vor
dem Holzfäller
´gerettet`, wenn Onkel Martin ihn nicht noch für jemand anderen umhaut."
"Hunderte, ja Tausende von Bäumen!"
Bei diesen Worten wird Thomas noch einmal ganz ernst und nachdenklich und fügt
hinzu: "Das ist schon wirklich kein guter Brauch.
Während der Christbaum im Wohnzimmer langsam stirbt, feiern die Leute
fröhliche Weihnachten und singen fromme Lieder ..."
"Ich
hab´ noch eine Idee",
unterbricht ihn Sara. "Wo
wir uns doch schon einen Baum herausgesucht haben! Wir schmücken ihn einfach
nicht im Wohnzimmer, sondern hier draußen, im Wald. Und wir bringen
auch die Geschenke hier raus."
"Und
Luzy passt auf, dass die Geschenke von keinem geklaut werden",
sagt Benni und zeigt auf den Hund, der nun wieder bellt, und man kann immer noch nicht sicher sein, was
Benni nur zum Spaß
sagt und was er ernst meint. Doch dann merkt man auch seine Begeisterung: "Also
Leute, macht, was ihr denkt, ich bin dabei."
Das ganz andere
Weihnachtsfest
Onkel Martin schaut noch ein wenig ungläubig, als ihn plötzlich Sara an die Hand
nimmt, und ihn leise umschmeichelt: "Onkel Martin, dürfen wir? Du musst es uns
erlauben."
Und der Onkel schüttelt immer noch ein wenig ungläubig, aber sehr
wohlwollend den Kopf und sagt: "Na, da wollen wir mal sehen, was eure Eltern
dazu sagen. Die müssen es euch erlauben. Nicht ich. Und ich stimme aber
nur zu, wenn ihr dann keinen Krach macht. Ihr wisst doch: Der Wald ist
das Zuhause der Tiere. Und die Tiere verdienen unseren großen Respekt."
Förster
Martin sagt diese Sätze langsam, nachdrücklich und ganz bewusst. Denn er ist der
einzige Förster weit und breit - und das sollte an dieser Stelle auch einmal
gesagt werden - der sich schon lange dafür einsetzt, dass Tiere in Zukunft nicht mehr gejagt werden
sollen. Und der an Weihnachten mit seiner Frau schon viele Jahre kein geschossenes
oder geschlachtetes Tier mehr verspeist. Und der auch sonst seit einiger Zeit
gar kein Fleisch und
keine Wurst mehr isst. Weil er nämlich die Tiere sehr gern hat und weil er deshalb nicht möchte,
dass seinetwegen irgendein Tier getötet wird. So hat er es auch den Kindern
erklärt, als sie ihn früher einmal danach gefragt haben.
Und so kommt tatsächlich alles ganz anders als man es ursprünglich
geplant hatte. Und wie es dann weiter geht, ist schnell erzählt:
Vater Gerhard und Mutter
Marion lassen sich ebenfalls von der Idee
der Kinder anstecken. Und so wird im Familienrat gemeinsam und einstimmig beschlossen, sich an Heiligabend
auf den Weg zu Martin, dem Onkel und Förster zu begeben und mit ihm zu den
lebenden Weihnachtsbäumen im Wald zu gehen anstatt sich einen geschlagenen Baum ins Wohnzimmer zu
stellen, der dann stirbt. Dies soll aber noch nicht alles gewesen sein. Es passiert nämlich noch etwas
Überraschendes.
Zunächst jedoch läuft am Heiligabend alles nach Plan. Und als die Familie dann gerade das
Haus verlässt, kommen ihr die beiden Nachbarskinder entgegen. "Geht ihr jetzt schon
in die Kirche?" fragt eines der Kinder und schaut auf seine Uhr. "Ihr seid doch
viel zu früh dran." "Nein, überhaupt nicht. Wir gehen ja gar nicht
dorthin",
schwärmt Thomas. "Wir
gehen zu den lebenden Weihnachtsbäumen in den Wald, nicht zu dem großen sterbenden Baum in der
Kirche".

"Aha, Thomas erzählt uns wieder einiges aus
seinen
Naturbüchern", sagt das andere Nachbarskind verschmitzt.
"Wir gehen in den Wald und feiern dort
unsere Bescherung", erklärt Mutter Marion nun ganz leise und bedächtig. So, als
hätte sie ein wenig Angst, dass es noch irgend jemand anderer merken könnte. Und sie ahnt gar nicht, was sie damit
bei den beiden Nachbarskindern auslöst. "Oh, das ist ja toll", rufen die beiden
Kinder spontan, "wie macht ihr denn das genau? Bekommt ihr eure Geschenke dann
im Wald?"
"Wir gehen in den Wald und feiern dort unsere Bescherung."
Im Stall von Bethlehem gab
es auch keinen sterbenden Baum
Und auch an dieser Stelle ist schnell erzählt, wie
die
Geschichte dann weiter ging. Die
beiden Nachbarskinder fangen ebenfalls Feuer bei dieser Idee, und Thomas, Sara,
Benni und ihre Eltern haben auch gar nichts gegen eine größere Runde
einzuwenden. Nur würde dies wegen der Eltern der beiden anderen Kinder bestimmt
nicht gehen, so überlegen sie. Denn diese hätten natürlich schon alles ganz anders organisiert. Und außerdem
gehen sie traditionell am Heiligabend immer in die Kirche, was auch Probleme bereiten könnte.
Doch die fünf Kinder schmieden schnell einen guten Plan. Weil
die Nachbarseltern immer besonders an die Geburt von Jesus vor 2000 Jahren
denken möchten und weil sie gern in der Bibel lesen, beauftragt man
Thomas, sich etwas auszudenken, weil er am meisten darüber Bescheid weiß. "Kein
Problem",
sagt Thomas. "Bei unserer Sache passt alles zusammen: Jesus kam in einem
Stall bei den Tieren zur Welt. Und da gab es auch keinen sterbenden Baum, den
jemand gefällt und in den Stall gestellt hat. Und da war es ziemlich kalt, so
ähnlich wie bei uns im Wald. Und im Wald, da sind ja auch Tiere, wie bei Jesus
im Stall. Und das mit den Hirten damals, die lebten doch auch in freier
Natur. Und die Geschenke der Könige, die wurden ja schließlich auch nicht in ein
Wohnzimmer gebracht."
Doch die Kinder müssen zu ihrer Überraschung gar keine
große
Überzeugungsarbeit leisten, denn auch die Nachbarseltern
haben, ganz anders als erwartet, gar keine so starren und traditionellen Vorstellungen, wie der Heilige
Abend genau abzulaufen habe. Und so nimmt das Weihnachtswunder seinen Lauf, und
es geschieht etwas, was man in diesem Dorf eigentlich nicht für möglich gehalten
hätte.
Und
so nimmt das Weihnachtswunder seinen Lauf ...
So sind es also fünf Kinder und sechs Erwachsene,
denn es kommen noch Förster Martin und seine Frau hinzu, die sich am Heiligen
Abend nicht um einen
großen sterbenden Baum in einer Kirche oder in einem Wohnzimmer versammeln.
Sondern welche sich einen lebenden Weihnachtsbaum im nahen Wald ausgesucht haben
und dort eine Waldweihnacht feiern. Und an einem der Bäume, den sich Sara,
Benni und Thomas ausgesucht hatten, brennen die Weihnachtskerzen und an ihm
hängen auch ein paar rote Weihnachtskugeln und einige Streifen Lametta. Das ist
also der lebende Weihnachtsbaum der Familien, der weiter fest in der Erde
verwurzelt bleiben darf.
Und am Fuße des Baumes, da liegen die Geschenke
für die Kinder, welche die Eltern zuvor in großen Taschen herbei getragen
hatten. Und überall rund herum stecken brennende und knisternde Fackeln im
Schnee, welche die lebenden Weihnachtsbäume in diesem Wald erleuchten - ja, denn
auch sie alle wurden an diesem Abend zu Weihnachtsbäumen.
Frohe Weihnachten auch für
einige Tiere
Doch auch die Tiere im Wald werden an diesem Abend nicht vergessen. Für die
Vögel werden Meisenknödel an mehreren Bäumen befestigt. Und auch wenn das
Füttern größerer Tiere verboten ist und nur den Jägern erlaubt,
legen die Kinder
als Zeichen der Freundschaft für die Tiere einige Äpfel aus. Denn sie ahnen,
dass gerade die größeren Tiere in der kalten Jahreszeit sehr leiden. Und leider
werden die hungrigen Tiere dann oft abgeschossen, wenn sie sich vertrauensvoll
den Futterstellen der Jäger nähern. Onkel Martin sagen sie zur Sicherheit von
den Äpfeln nichts, damit er keine Schwierigkeiten bekommt.
Und bevor die Kinder schließlich anfangen, ihre eigenen Geschenke auszupacken,
spielt die Mutter der Nachbarskinder mit der Gitarre noch ein bekanntes Lied zum
Mitsingen. Und Förster Martin passt genau auf, dass alle schön singen und vor
allem nicht so laut. Wenn man schon an diesem "heiligen Abend" die Tiere im Wald
aus der Ruhe bringt, dann soll der Gesang zumindest richtig sein und nicht
schief.
Die Kinder ahnen, dass gerade die größeren Tiere in der kalten Jahreszeit sehr leiden. Und leider werden die hungrigen Tiere dann oft abgeschossen.
Die Bäume rufen
Dann endlich die Bescherung. Und während die Freude dann groß ist und sich so manches
Gespräch ergibt oder man noch mit den Geschenken beschäftigt sind, begutachtet
Benni nachdenklich den geschmückten Baum und er blickt auf seinen Bruder. "Na,
Thomas, was sagt uns jetzt dieser Baum?"
"´Danke`, sagt er, ganz einfach ´Danke`," so die knappe Antwort.
"Ok.", antwortet Benni. "Jetzt probiere ich es mal mit dem Hinhören."
Nach einer kurzen Pause fragt Thomas: "Und? Was hörst du?"
Benni drückt seine Lippen fest zusammen und sagt dann: "Ich glaube, der Baum sagt:
´Ich möchte auch ein Geschenk.`"
"Aber", so Thomas, "er hat doch schon welche: die Kugeln, die Kerzen, das
Lametta ..."
"Davon hat der Baum doch nichts", antwortet Benni. "Das ist doch mehr etwas für
uns Menschen, damit es feierlich aussieht. Als Baum würde ich sagen: ´Wie wär´s
mit etwas Dünger? Für mich und meine Freunde um mich herum.`"
Darauf hin fängt Benni an, herzhaft über seine eigenen Gedanken zu lachen, bevor
er weiter spricht: "Du, Thomas, das ist kein Witz. Ich meine das ernst. Ich
werde mal Onkel Martin fragen, was er davon hält."
Und für Sara, die auch hinzu gekommen ist, ist der Fall sowieso klar, und sie
sagt: "Ist doch logisch, dass der Baum sich bedankt, dass wir ihn stehen
gelassen haben und dass er sich über etwas Dünger freuen würde. Das ist bei den
Pflanzen in meinem Zimmer genauso."
Und so erleben die beiden Familien mit ihren Kindern und Förster Martin und
seine Frau einen Heiligen Abend, der sie noch lange Zeit danach im Inneren
beschenkt. Außerdem hat es Förster Martin geschafft, dass es anschließend im
größeren Kreis der beiden Familien im Forsthaus kein geschlachtetes Tier zum
Essen gibt, sondern ein schmackhaftes Weihnachtsmenü mit leckerem gebratenen
Gemüse und einigen Köstlichkeiten mehr. Schließlich hätten Maria und Josef
bestimmt auch etwas dagegen gehabt, wenn man auch nur eines der Tiere im Stall
von Bethlehem geschlachtet hätte.
Und noch einige Wochen später sagte der Förster zu einem Kollegen: "Das war mein
bisher schönstes Weihnachtsfest. Und immer, wenn ich seither in den Wald gehe,
muss ich daran denken, was mir die Kinder damals beigebracht haben: ´Die Bäume
rufen. Du musst nur genau hinhören`."
|
Der Text kann wie folgt zitiert werden: |
Hintergrundinformationen:
1) Die Weihnachtsbaum bzw.
Tannenbaum oder Christbaum
Wie so vieles im kirchlichen Christentum stammt auch der Brauch, Bäume zu schmücken,
aus dem antiken Mithras-Kult bzw. mithräischen
Baalskult. Dort wurden zur Wintersonnenwende die
Bäume jedoch nicht abgehackt, sondern an ihrem Standort in der Natur geschmückt,
was einfach ein religiöser Brauch war, der niemandem schadete. Und die Römer
und
die Menschen in nordischen Ländern
Europas begnügten sich in der Folgezeit mit einigen Zweigen, mit denen sie ihre Wohnungen schmückten.
Auch hier wurden die Pflanzen nicht zerstört.
Erst im kirchenchristlichen Abendland im Mittelalter begann man dann mit dem
Naturfrevel, im Saft stehende Bäume zu Hunderten und heute gar zu Millionen
(alleine 16 Millionen pro Jahr in Deutschland) abzuhacken und die abgeschlagenen Bäume
dann als
"Christbäume" zu schmücken und gleichzeitig langsam
sterben zu lassen. Zwar sprach man in der Kirche zunächst noch von einem
"heidnischen" Brauch und sah als feudale Waldbesitzerin darin eher
eine Bedrohung ihres "Besitzes" statt einer möglichen zusätzlichen Einnahmequelle. Doch ist es kein Zufall, dass diese Barbarei
an der Natur sich im kirchlichen Umfeld entwickelte. Denn die Kirche lehrt, dass Tiere
und Pflanzen unbeseelte Wesen bzw. Objekte sind, die keinen oder kaum
Schmerz empfinden und die mit ihrem Tod zugrunde gehen, weswegen sie der
völligen Verfügungsgewalt der Menschen und ihrer Interessen unterworfen seien (siehe dazu
Der Theologe Nr. 7). Aus diesem Grund gelten
Tiere und Pflanzen sowieso im kirchlich-abendländischen Rechtsraum nur als
"Sachen". Doch wie
erbärmlich müsste es in einem "Himmel" zugehen, wo man zwar auf über 200 ehemalige
Päpste treffen würde, jedoch auf kein einziges Tier. Angeblich nur der Mensch sei voll
schmerzempfindlich und habe eine unsterbliche Seele.
Und bald hatten die beiden
Großkirchen den "Brauch", anlässlich des Gedenkens an
die Geburt von Jesus, Bäume zu fällen, auch komplett übernommen. Doch damit nicht genug: Die
Kirche wollte sich sogar besonders dabei hervor tun und trieb den Frevel nun im
wahrsten Sinne des Wortes auf die Spitze. Und so hatten zuerst die evangelische und dann auch die römisch-katholische Kirche ab dem 19.
Jahrhundert bald den
größten abgeschlagenen und damit sterbenden Baum in einem Dorf oder in einer Stadt.
Seine Spitze reichte am weitesten an den "Himmel" heran. So wie die
Kirchturmspitze und der bekannte "Turm zu Babel" in der Bibel. Und einer der
größten Bäume weltweit wird bis heute alljährlich irgendwo in Europa für den Petersplatz im Vatikan gefällt,
mit gigantischem Aufwand dort hingefahren und unter großem Brimborium aufgestellt.
Im Jahr 2008 gab es einen neuen
Höhenrekord: Für den Vatikan wurde eine 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte
geschlagern.
30 m hoch ist der Baum im Jahr 2011.
Lesen Sie
hier.
Zum Vergleich:
Der Weihnachtsbaum, den die USA im Jahr 2008 vor dem Kapitol in Washington aufstellen ließen,
war "nur" acht Meter hoch. Und der im Vergleich "riesige" Weihnachtsbaum,
der während der Straßenunruhen 2008 in Athen abbrannte, war auch "nur" 20 m hoch.
Der Baum, der im Vatikan sein Ende fand, hatte im Jahr 1888 zu wachsen begonnen
und er überragte diese Bäume bei weitem - ein religiöses Symbol für den
Anspruch des Vatikan, "Gott" auf dieser Erde zu vertreten.
Und der Weihnachtsbaum im Vatikan ist
auch im Hinblick auf die Natur ein Symbol.
Lesen Sie hier.
Im Jahr 2011 wird der sterbende Baum für den Vatikan in der Ukraine
in den Karpaten gefällt und mit einem unsäglich teuren Spezialtransport nach Rom eskortiert - ein Symbol auch für den
Drang des Vatikan, die orthodox Gläubigen
Osteuropas wieder dem Katholizismus einzuverleiben. In der Ukraine gibt es
neben den selbstständigen Orthodoxen auch romtreue
und mit dem Vatikan "unierte" Orthodoxe, die beide vor allem wegen Kirchenbesitz im
Streit liegen. Der
Großerzbischof der Unierten, "Swjatoslaw Schewtschuk,
habe in den vergangenen Tagen mit Botschafterin Tetiana Izhevska
organisatorische Fragen der Initiative erörtert" (kna, 20.6.2011).
Der Baum ist voraussichtlich 30 m hoch und ca. 60 Jahre alt. Zusätzlich werden
in der Karpaten 43 weitere Tannen für den Apostolischen Palast in Rom abgehackt.
Das alles, einschließlich Transport, kostet die Kirche keinen Cent. Es ist ein
Geschenk der Ukraine (http://german.ruvr.ru, 21.11.2011). Zudem ist der Baum
bereits Teil der Kirchendiplomatie, da die katholischen Orthodoxen die
nichtpapstreuen Orthodoxen eingeladen haben, an der Übergabezeremonie des Baumes
an den Vatikan mitzuwirken. KAP schreibt: "Eine Teilnahme [selbstständiger] ukrainischer
orthodoxer Bischöfe an der Übergabe des Christbaums im Vatikan hätte deshalb
große symbolische Bedeutung" (21.10.2011).
2)
Wie der Christbaum stirbt - Eine Wissenschaftlerin erklärt:

Vordergründig sieht man den schönen Schein, z. B. den aufwändig geschmückten
Weihnachtsbaum bzw. Christbaum. Doch der junge Baum, der ungefäht im
Alter zwischen acht und zwölf Jahren gefällt wurdé, ist nun im dauerden
Todeskampf. Er kämpft um sein Leben, doch er wird verlieren, weil er keine
Chance mehr hat. Andrea Polle von der Abteilung Forstbotanik der
Universität Göttingen erklärt das Weihnachtsgeschehen wie folgt:
"Wenn die Zellen des Baumes noch ausreichend
mit Wasser gefüllt sind, betreiben sie Stoffwechsel - sie leben also"
(Main-Echo, 24.12.2009). Deshalb sieht der Baum im Wohnzimmer auch
noch schön aus, weil er noch lebt. Allerdings fehlt jetzt ein
lebenswichtiges Organ, die Wurzel. Pflanzen können sich nun unter
Umständen helfen, neue Wurzeln zu schlagen, um zu überleben.
Das
Main-Echo schreibt dazu jedoch weiter: "Für eine abgesägte Tanne oder Fichte gilt das
nicht. Sie können an der Schnittfläche keine neuen Wurzeln bilden, denn am
Stamm ist das Pflanzengewebe zu stark verholzt."
Die Wissenschaftlerin
Andrea Polle weiter: "Die Vertrocknung setzt dem Leben des
Weihnachtsbaumes schließlich ein Ende". Wenn die Wurzeln kein Wasser
mehr nachliefern können, würden irgendwann auch die Zellen in den letzten
Nadeln absterben.
Während beim Menschen und beim Tier der Atem entscheidend ist für Leben oder
Tod, atmet die Pflanze also in einem anderen, in einem längeren Rhythmus.
Sie stirbt also langsamer, weil sie einen anderen Atem-Rhythmus hat.
Die Wissenschaftlerin tröstet sich wegen der sterbenden Bäume mit den
Worten: "Der Weihnachtsgans geht es ja auch nicht anders." So ist es.
Man könnte sagen: Erst
der Baum, dann das Tier. Und was kommt dann: Der Mensch?
Wie sich die Menschheit gegenüber
Gottes Schöpfung gebärdet und wie man diese für den hemmungslosen und von
den Politikern und Kirchen erlaubten und abgesegneten Profit zerstört, das geht nicht mehr lange gut. Die
Apokalypse hat bereits begonnen.
Siehe dazu auch Der Theologe Nr. 31 und
Der Theologe Nr. 41.
3)
Dortmund 2011: "Größter Weihnachtsbaum der Welt"
bekommt nach dem Willen der Kirche einen Engel statt einen Fußball auf die
Spitze
Noch größer als der Weihnachtsbaum im
Vatikan ist alle Jahre wieder der
Weihnachtsbaum in Dortmund in Deutschland, in diesem Jahr 45 m hoch. Ein solches
monströses sterbendes Naturdenkmal ist jedoch nur mithilfe eines aufwändigen
Tricks möglich. Es werden dazu insgesamt 1700 (in Worten:
eintausendsiebenhundert) Fichten abgeschlagen und von einer Spezialfirma zu
diesem "Riesenbaum" zusammen montiert. Aufgrund der Fußballbegeisterung in der Stadt (wegen der Erfolge der
Mannschaft von Borussia Dortmund) sollte in diesem Jahr erstmals ein leuchtender
Fußball auf der Spitze der Baumkonstruktion befestigt werden. Doch die Kirche
protestierte dagegen. "Dortmunder Kirchenvertreter hatten den
Fußball abgelehnt. Er finde die Aktion peinlich, sagte der Vorstandsvorsitzende
der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund, Paul-Gerhard Stamm, dem epd"
(evangelisch.de, 13.11.2011). Und so wurden die ursprünglichen Pläne der
Stadt und des Markthandel- und Schaustellerverbandes Westfalen verworfen und es
wird wie bisher weiterhin ein "Engel" nach den Vorstellungen der
Kirche als kirchliches Symbol
auf die Spitze montiert. Gleichzeitig reklamieren die Kirchen damit aber auch
den Riesenbaum wieder indirekt für sich und ihren Glauben.
PS:
Wer auf einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer nicht verzichten will, könnte ja auch
einen edlen Baum mit künstlichen Nadeln in seinem Wohnzimmer schmücken. Es gibt
hier so fein gearbeitete Zimmer-Bäume, dass man den Unterschied zu einem Baum aus
der Natur auf den ersten Blick gar nicht sieht.
|
Link:
Lesen Sie hier auch eine Weihnachtsgeschichte über
die Geburt von Jesus, befreit von kirchlichem Dogma und Kult und unter
Berücksichtigung von urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel.
... sowie bleibend
aktuelle Nachrichten zum blutigen Weihnachtsfest: |
|
Vielleicht nehmen Sie sich einmal etwas Zeit und schauen diesen Film. Eventuell nur in Ausschnitten, weil man nicht alles auf einmal verkraftet. Und schauen Sie ihn sich ohne deutsche Untertitel an. Lassen Sie einfach die Bilder auf sich wirken. Die Zeit lohnt sich.
Und bedenken Sie dazu immer wieder die Lehre
der Kirche, welche besagt:
|
Online-Zeitschrift "Der Theologe":
Hier eine Auswahl der Theologen-Ausgaben und einiger anderer
interessanter Texte.
Alle Theologen-Ausgaben finden Sie auf der Startseite
[
www.theologe.de
]
Weitere Seiten mit Hintergrundinformationen finden Sie bei
[
Inhaltsverzeichnis
]
[
1 - Luther-Evangelische Lehre
]
[
2 - Reinkarnation
]
[
3 - Luther-Christus
]
[ 4 - Kirche-Holocaust
]
[
5 - Paulus
] [
7 - Urchristentum-Tiere
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