Freie Christen für den Christus der Bergpredigt
Die Bethlehem-Geschichte
von der Geburt Jesu
Vorbemerkung:
Die Geschichte von der Geburt von Jesus ist vor allem durch die
Bibel bekannt geworden. Doch dieses Buch enthält
auch zahlreiche Unwahrheiten - wie die Legende einer Jungfrauengeburt, wonach Maria ohne das Zutun von Josef
schwanger geworden sei. Diese Legende hat die Kirche aus antiken Götzenkulten übernommen
und auf Maria und Jesus hin umformuliert. Und die kirchlichen Theologen haben
weitere Unwahrheiten hinzu gefügt; etwa, dass die
"Weisen aus dem
Morgenland"
"Heilige Drei Könige"
gewesen sein sollen. Doch diese Männer waren weder heilig noch waren sie Könige,
sondern sie waren Sterndeuter, welche die Vorgänge am Himmel und im Kosmos
beobachteten.
Und vieles ist in der Bibel auch gar nicht beschrieben, was sich damals ereignet hat.
Davon spricht auch der Evangelist Johannes spricht, wenn er schreibt: "Es sind noch viele
andere Dinge, die Jesus getan hat. Wenn aber eins nach dem anderen
aufgeschrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht
fassen, die zu schreiben wären"
(21, 25).
Manches Geschehen aus dem Leben von Jesus steht allerdings in urchristlichen Schriften
außerhalb der Bibel, und diese Inhalte wurden in der nachfolgenden
Weihnachtsgeschichte berücksichtigt. Dabei kann man heute nicht mehr wissen, ob
sich nun jedes Detail exakt so zugetragen hat oder ob es vielleicht ein wenig
anders war. Doch der Sinn und die Botschaft der Bethlehem-Geschichte sind klar,
und alle Ereignisse, von denen die Geschichte handelt, sind gleichzeitig auch ein Symbol für
die Menschheit.
Und dabei wird eines deutlich: Die Verniedlichung der Geburt von Jesus durch
die kirchliche Tradition -
"Kindlein in
der Krippe",
"Jesulein süß" und dergleichen - entspricht nicht dem, was sich damals unter großen Schmerzen
zugetragen hat. Auch passt es nicht zusammen, wenn man in unserer Zeit
in Weihnachtsgottesdiensten und bei Adventsnachmittagen den Kindern von
"Ochs und
Eselein"
und von den Schafen und Lämmchen der Hirten erzählt und später das Fleisch der geschlachteten Tiere bedenkenlos verzehrt.
Maria und Josef hätten sicher nicht zugestimmt, wenn man auch nur eines der
Tiere im Stall von Bethlehem erstochen und verzehrt hätte.
Die
Bethlehem-Geschichte
eignet sich zum Vorlesen
(z. B. mit wechselnden
Sprechern) sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche und Kinder. Wer gut
hinhört, für den werden die Ereignisse vor 2000 Jahren durch die nun folgende
Geschichte ganz neu lebendig. Und
wer dadurch besser erfasst, was damals wirklich geschah, für den könnte das
Weihnachtsfest zu einem echten Fest der Liebe und des Verstehens werden.
1
Einst lebte in der kleinen Stadt Nazareth Josef, ein älterer sehr geschickter
Zimmermann, mit seinen
Söhnen. Seine Frau war gestorben, und seine Söhne sind bereits erwachsen.
Und Josef, der Witwer, hatte wieder geheiratet, seine
junge Frau Maria. Weil sie als Kind sehr in sich gekehrt und verschlossen
war, hatten ihre Eltern sie einst in den Tempel unter die Obhut der Priester
gegeben, damit sie dort eine gute Erziehung bekäme. Sie ist einfühlsam und
klarsichtig, und der veräußerlichte Tempelkult hatte Maria nie etwas bedeutet.
So war Maria froh, dass sie den Tempel verlassen konnte, als sie Joseph sie zur Frau nahm.
Die Söhne Josefs jedoch freuten sich darüber nicht. Sie glaubten, ihr Vater könne in seinem Alter
seine Begierden nicht mehr im Zaum halten, und er habe sich deshalb diese junge
Frau genommen. Doch Joseph, der Zimmermann, ist ein rechtschaffener,
vernünftiger und
charakterfester Mann, der einfach das Richtige tun möchte. In seinen Gebeten ist
er mit Gott in seinem Herzen verbunden, so dass er dort, in seinem Inneren, die Aufgabe vernehmen konnte,
Maria zur Frau zu nehmen.
Und er sagte Ja dazu, ein Kind zu zeugen
und groß zu ziehen, das Israel und die anderen Völker später zurück zu Gott
führen würde. Und so ähnlich war es auch bei Maria. Sie hörte Ähnliches in ihrem
Herzen und durch das geistige Schutzwesen an ihrer Seite, Gabriel genannt. Und
auch sie gab ihr Ja dazu, und deshalb haben sich beide, Maria und Josef,
gefunden.
Bald mussten Josef und Maria den Spott der Bewohner Nazareths ertragen, die sagten: "Schaut, der alte Mann und
die junge Frau! Und jetzt ist sie auch noch schwanger!" Auch die Söhne Josefs
stimmten manchmal ein in diesen Spott und klagten: "Wir sind arm, doch jetzt
müssen wir auch noch Marias Mund stopfen. Und wenn das Kind geboren ist, dann
kommt noch ein Mund mehr dazu."
2
In jenen Tagen ergeht ein Befehl des
römischen Kaisers Augustus: Alle Bewohner des Reiches müssen an einer
Volkszählung teilnehmen und sich in Steuerlisten eintragen. Und jede
Familie muss dazu an den Ort ihrer Herkunft reisen. Josef stammte
ursprünglich aus Bethlehem in Judäa, aus dem Süden, drei Tagesreisen von
Nazareth entfernt. Und der Befehl lautete für ihn daher: Er und seine Familie müssen sich
in Bethlehem in die
Steuerlisten eintragen lassen, also nur wegen des Steuergesetzes durch das Land
ziehen. Von ihm und seinen Söhnen würden die
Steuerbehörden die Reise wohl verlangen, so dachte sich Josef.
Doch muss wirklich auch Maria
auf diese anstrengende Reise mitkommen? Denn Maria ist
doch hochschwanger,
und mit der Geburt ihres Kindes muss jeden Tag gerechnet werden. Außerdem ist es
doch die kalte und lichtarme
Jahreszeit, und von Nazareth nach Bethlehem geht es oft durch unwegsames Gelände.
Außerdem: Woher würde die
Familie auf dieser Reise genug zu essen bekommen? So viel Vorräte haben sie gar nicht, dass es reichen würden.
3
Doch keine Bitte um Schonung der Frau
hilft. Ob krank, ob schwanger oder hoch betagt – wen
interessiert von den
Reichen und Mächtigen die Not der Armen? Und wer kann sich in ihre Sorgen
einfühlen? Der Statthalter Roms hat es so befohlen, und deshalb muss sich die ganze Familie Josefs mitten in der kalten Zeit zu Fuß auf die
beschwerliche Reise machen. Josef und seine Söhne gehen zu Fuß, und Maria reitet auf dem
Rücken eines Esels – durch Wälder und auf sandigen Pfaden, über Bäche und Hügel und auf steinigem
Gelände. Josef ist voller Fürsorge für
Maria und das Kind in ihrem Leib. Und auch der treue Esel tut seinen Dienst – immer auf der
Hut, dass er auf unwegsamem Gelände nicht den Halt verliert. Oder dass Maria plötzlich den Halt
auf ihm verlieren könnte. Niemand kann Maria die Ruhe geben und die Umgebung, die sie
jetzt dringend braucht. Außerdem fehlt es immer wieder an Nahrung. Manchmal nehmen sie Kräuter
am Wegesrand zu sich. Oder sogar Wurzeln. Satt wird davon keiner. Und Josef kann seine Sorge um seine Frau und das noch
nicht geborene Kind kaum verbergen. Doch er und Maria halten sich in ihren
Herzen fest an Gott, und sie vertrauen auf Seinen Schutz und Seine Hilfe, damit
sie diese Strapazen irgendwie überstehen.
4
Endlich erschöpft und durchfroren in
Bethlehem angekommen, sehnen sich alle nach einer warmen Unterkunft, um etwas zu
schlafen und sich ein wenig zu erholen. Doch wer wird sie aufnehmen? Die Familie geht von einer Herberge zur anderen und klopft an.
Doch eine hochschwangere Frau, und noch dazu bettelarm! Und jeden Augenblick
könnte das Kind zur Welt kommen.
Das könnte zu großen Unannehmlichkeiten führen, so denkt sich der kaltherzige
Mensch. Wer fühlt sich ein in die Menschen und ihre Not, die nur um einen
bescheidenen kleinen Schlafplatz bitten? In allen Quartieren werden sie abgewiesen. Niemand möchte die arme Familie aufnehmen.
Und so stehen oder sitzen sie hilflos mitten auf der Straße. Maria
spürt, wie sich das Kind in ihrem Körper bewegt und geboren werden möchte.
Soll sie es nun etwa auf der Straße zur Welt bringen? Und würde es nicht
gleich erfrieren in der großen Kälte ohne Dach über dem Kopf? Maria fleht in
ihrer Verzweiflung zu Gott um
Hilfe, denn sie weiß nicht weiter. Da erbarmt sich eine
ebenfalls arme Bauersfamilie. Die Bauersfrau geht auf Josef, Maria, die
Söhne Josefs und den tapferen Esel zu und
sie sagt:
"Ein Zimmer habe ich nicht. Aber einen brüchigen Stall. In dem stehen einige
Tiere. Dort könnt ihr bleiben in der
Nacht, wenn ihr das wollt!"
Das ist die bescheidene Hilfe. Der Stall ist in eine Felsenhöhle hineingebaut, und es ist eine
besonders
kalte Nacht. Doch ein Feuer darf die Familie dort nicht anzünden. Nur
die Körperwärme der Tiere strahlt den Menschen im Stall wenigstens ein klein wenig Wärme zu.
5
Da
beginnen bei Maria auch schon die Wehen. Die junge Frau liegt mitten im Stroh für die Tiere, und
sie hat starke Schmerzen.
Kein Arzt und keine Hebamme sind zur Stelle wie bei den reichen Frauen. "Gott, Vater", so
ringt
Maria in ihrem Herzen, "in der Fremde und unter den einfachsten Verhältnissen,
nicht einmal unter den Menschen, sondern unter den Tieren, kommt Dein Sohn auf
diese Welt." Dann fällt sie völlig entkräftet zurück ins Stroh, denn schon
der Ritt auf dem Esel ging über ihre Kräfte. Und die Söhne Josefs beginnen zu zweifeln, ob Maria
die Nacht überhaupt überleben würde. Und sie zweifeln auch weiterhin an dem, was Josef und
Maria zu ihnen sagten –
warum sie geheiratet haben und was mit dem Kind sei, das nun geboren wird.
"Diese Erbärmlichkeit!", so die Söhne. "Wenn das etwas mit Gott zu tun haben soll, warum sorgt
Gott dann nicht besser für Seinen Sohn und für dessen Eltern!"
6
Doch
diese Geburt ist für die Welt ein Symbol. Gott zeigt damit der Menschheit,
dass die Tierwelt den Menschen achtet und ihm Unterschlupf gewährt; ganz anders
als der reiche Mensch! Und so nehmen die Ereignisse ihren
Lauf. Noch in dieser Nacht bringt Maria Jesus mitten unter den Tieren zur Welt.
Die Tiere im Stall sind ruhig und sie nehmen liebevoll
Anteil am Leben der Menschen, den Gästen in ihrer halb zerfallenen Unterkunft. Und sie spüren, dass hier etwas
Großes geschieht, denn die Tiere leben in ihrem Inneren in der Einheit mit dem
großen Schöpfergeist. Und es sind arme Menschen, die den Stall zur Verfügung
stellten, so wie
auch Jesus später sagt: "Nicht bei den Reichen werde ich Wohnung nehmen."
7
Der Stall in Bethlehem und die
Geburt in der Fremde, weit weg vom irdischen Heimatort, bedeuten auch: Gott ist
überall: im Tier, in der Natur, in der einfachsten Hütte. Er wohnt nicht in
goldenen Palästen und nicht in reich verzierten und geschmückten Tempeln und Kirchen, sondern in
einem Herzen, das von der Liebe zu Gott erfüllt ist.
Ein Tier weicht zur Seite und überlässt Maria seinen Futtertrog, damit sie das
neugeborene Kind dort hinein legen kann. Es darf dafür mit an die Krippe der
anderen Tiere. Dieses
Symbol bedeutet: Die Tiere leben miteinander. Nur der habgierige nur um sein Ich
kreisende Mensch kümmert
sich weder um Essen noch Unterkunft für seinen Bruder.
8
Ganz in der Nähe dieser Ereignisse haben auch Hirten mit ihren Schafen
ihr Quartier aufgeschlagen. Naturverbundene
Menschen haben oft eine sehr sensible Seele. Und die Hirten spüren in dieser Nacht, dass Gott ihnen nahe ist,
wie sie es noch nicht erlebt haben. Die Flammen ihres Lagerfeuers und in ihren
Lampen züngeln viel heftiger als sonst. Sie können dieses außergewöhnliche Geschehen nicht
wirklich erfassen und kennen auch seine Bedeutung noch nicht. Der eine sagt so,
ein anderer so. Einige der Hirten vertrauen ihren Empfindungen und sie beschließen, von
den Lampen geführt, in die Stadt Bethlehem hinein zu gehen
–
ohne zu wissen, was sie dort genau erwarten könnte. In Bethlehem angekommen,
stoßen sie gleich auf den halb zerfallenen Stall, in dem gerade das Kind geboren wurde.
Noch liegt der neugeborene Mensch hilflos in einem Futtertrog für Tiere. Als
Mann wird er später sagen: "Ich bin der gute Hirte. Ich rufe alle Menschen guten
Willens. In Israel. Und in allen anderen Völkern dieser Erde! Höret meine
Stimme: Das Friedensreich ist nahe herbeigekommen!"
Die Hirten treffen im Stall auch auf Josef, Maria und die Söhne Josefs. Alle
sind sehr hungrig und frieren. Da spricht der
Älteste der Hirten: "Ich hole Schafkäse und einige Schafe, deren Nähe euch
ein wenig wärmen kann."
Aus den Hirten spricht die Güte ihres Herzens, und sie geben alles, was sie
können und was die Familie im Stall braucht. Auch ihr Besuch ist ein Symbol für die
Welt. Er bedeutet: Die armen und schlichten Menschen werden Gott schneller
erkennen und das Rechte tun als die Reichen und Stolzen.
9
In derselben Nacht klopft
noch eine ältere Frau an und bringt
etwas Brot mit. Sie hatte gehört, dass in dieser Stallhöhle ein Kind geboren
wurde. Und sie nimmt das Kind in den Arm und fasst sich ein Herz: Sie führt
Josef und seine Familie zu ihrem ärmlichen Zuhause. Es bietet nicht viel. Doch es
ist ein warmes
Quartier. Dort werden Maria und das Kind so gut versorgt, wie es möglich ist.
10
In dieser Zeit sind auch einige
Sterndeuter aus dem Orient auf der Reise. Sie wissen von einer
Prophezeiung. Der Befreier, der Erlöser der Menschen, der Messias, würde unter einer ganz bestimmten Sternenkonstellation auf
diese Erde kommen. Dieser Mann wird der lang ersehnte König sein, der Messias,
auf den das Volk Israel schon seit vielen Hundert Jahren wartet. Und der eines Tages auch
zum König der anderen Völker wird. Diese Sternenkonstellation, von der die
Prophezeiung einst kündete,
zeigt sich jetzt am Himmel.
Und es geschieht, dass auch der jüdische König Herodes in
Jerusalem von der Reise der weisen Männer erfährt. So lässt er die Männer an seinen Hof rufen
und
spricht zu ihnen: "Sucht sorgfältig nach dem Kind. Wenn ihr es dann gefunden
habt, sagt mir wieder Bescheid, so dass auch ich kommen und es anbeten kann."
Der König redet süß. Doch finster sind seine Gedanken. "Wenn hier ein Kind
geboren wird, das König werden soll", so seine Gedanken, "dann werde ich das
nicht zulassen. Denn ich bin der König und nach mir der, den allein ich zum
König bestimme." Und der König plant, das Kind zu finden, um es dann töten zu
lassen.
11
Die Männer aus dem Orient, dem
Morgenland, ahnen von dem furchtbaren Plan des Herodes nichts. So ziehen
sie mit ihren Kamelen und Eseln voll freudiger Erwartung weiter ihres Weges. Und der Stern
geleitet ihren Weg. Sie merken dabei aber nicht, wie ihre Tiere von der
vielen Anstrengung müde und durstig geworden sind.
Denn sie sind schwer mit Proviant, mit Geschenken und mit allerlei
Habseligkeiten für die Reise beladen.
Da ist auf einmal
der Stern verschwunden. Bestürzt schauen die Sterndeuter einander an. "Wo
ist der Stern? Warum ist er nicht mehr am Firmament zu sehen? Was ist geschehen?" Sie steigen von den Tieren ab. Da erst fällt ihnen auf, wie erschöpft die
Kamele und Esel sind und wie die Tiere
vor Durst leiden. Und so nehmen sie ihnen ihre schwere Lasten ab und suchen für
sie eine Möglichkeit zum Trinken. Und schon bald finden sie einen Brunnen, denn ihre Reise
steht unter einem guten Stern. Und gerade als sie Wasser für ihre durstigen Tiere schöpfen, spiegelt sich
auf der Wasserfläche plötzlich wieder der Stern, den sie verloren hatten. Da ist
ihre Freude groß und sie danken Gott für diese Führung und Hilfe.
12
Und so kommen auch die weisen
Männer aus dem Orient
in die Stadt Bethlehem, und sie finden dort den Ort, in dem das
Kind und seine Eltern untergekommen sind. Wenn
die Prophezeiung stimmt, dann haben sie hier, an diesem Ort, den Menschen gefunden, der später
der König und Diener der Menschen werden
würde. Die drei Männer
beugen sich und gehen auf die Knie. Dann öffnen sie ihre Tücher
und breiten ihre mitgebrachten Gaben aus. Und während sie Gott in dem Kind
anbeten, werden sie selbst im Inneren tief beschenkt.
Und mit fröhlichem Herzen beginnen sie bald wieder ihre Heimreise. Doch während sie schlafen, haben
hören sie im Traum eine Stimme: "Kehrt nicht wieder zu König Herodes zurück, wie ihr es ihm
versprochen habt". Die Sterndeuter erwachen und
sind erschrocken. Was ist zu tun? Und sie hören auf die Warnung in dem Traum.
Nach ihrem Brauch zünden sie ein Feuer an und dankend beten sie Gott in der
Flamme an für die Führung. Und so ziehen sie auf einem
ganz anderen langen Weg zurück in den Orient,
von wo sie einst aufgebrochen waren.
13
In Bethlehem haben sich Josef und seine Familie in die Steuerlisten eingetragen,
wie es das Gesetz von ihnen forderte. Und Josef ist weiter besorgt. Denn Maria ist
nach der Geburt noch ganz erschöpft. Sie braucht Ruhe, damit sie
wieder zu Kräften kommt. Und noch weiß die Familie nicht, wie ihnen der Rückweg gelingen
soll. Denn erneut steht ein beschwerlicher Fußmarsch bevor. Doch größer als die Sorge ist Josefs Zuversicht, und Josef und Maria spüren
jeden Augenblick: Gott ist ganz nah und Er wird ihnen wieder beistehen, zurück
nach Nazareth zu kommen.
So versuchen alle, noch etwas zu ruhen, um für die Rückreise Kraft zu sammeln. Doch etwas
Böses liegt in der Luft. Jemand hätte gehört, dass Herodes dunkle Pläne
schmieden würde.
Und nachdem Josef eingeschlafen ist, träumt auch er schwer und ein Bote
Gottes erscheint ihm im Traum und spricht: "Fliehe mit dem Kind und seiner
Mutter nach Ägypten und bleibe dort, bis dir weiteres gesagt wird."
Als Josef das hört, fährt ein furchtbarer Schreck in seine Glieder. Und er weiß
auch: Sie dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren.
14
Und sogleich, noch mitten in dieser
Nacht, machen sich Josef und Maria mit Jesus auf. Sie fliehen zu Fuß aus
Bethlehem – jedoch nicht zurück nach Nazareth, sondern in die entgegen
gesetzte Richtung, noch weiter nach Süden in Richtung Ägypten.
Murrend folgen auch die Söhne Josefs, und sie klagen: "Warum müssen wir fliehen?
Warum kann Gott Seinen Sohn nicht anders schützen?" Doch sie gehorchen
ihrem Vater Josef.
Maria
ist weiter sehr schwach, jedoch voller Vertrauen in die Führung Gottes.
So ziehen Maria, Josef und seine Söhne also nach Ägypten und bleiben solange dort,
bis sie wieder zurückkehren können nach Nazareth. Und es dauert etwa sieben
Jahre, bis der Bote Gottes Josef erneut im Traum erscheint und spricht: "Stehe
auf und nimm das Kind und Seine Mutter und kehre zurück in das Land Israel."
|
Der Text kann wie folgt zitiert werden: |
... sowie bleibend
aktuelle Nachrichten und Hintergründe zum blutigen Weihnachtsfest:
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000
sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und
Jesus
Die wahre Wein-Nacht - über
die
kirchliche Inquisition
|
Vielleicht nehmen Sie sich auch einmal etwas "stille Zeit" und schauen diesen Film. Eventuell nur in Ausschnitten, weil man nicht alles auf einmal verkraftet. Und schauen Sie ihn sich ohne deutsche Untertitel an. Lassen Sie einfach die Bilder auf sich wirken. Die Zeit lohnt sich.
Und bedenken Sie dazu immer wieder die Lehre
der Kirche, welche besagt:
|
Online-Zeitschrift "Der Theologe"
Hier eine Auswahl der Theologen-Ausgaben und einiger anderer
interessanter Texte.
Alle Theologen-Ausgaben finden Sie auf der Startseite
[
www.theologe.de
]
Weitere Seiten mit Hintergrundinformationen finden Sie bei
[
Inhaltsverzeichnis
]
[
1 - Luther-Evangelische Lehre
]
[
2 - Reinkarnation
]
[
3 - Luther-Christus
]
[ 4 - Kirche-Holocaust
]
[
5 - Paulus
] [
7 - Urchristentum-Tiere
]
[ 8 - Bibel
] [ 9 - Anneliese
Michel-Exorzismus ]
[
12 - Sektenbeauftragte ]
[
14 - Hieronymus-Bibel ]
[ 15
- Qumran ] [
16 - Papst ]
[
17 - Organspende ]
[
18 - Glaube der Kirche
] [
19 - Keine ewige Hölle ]
[
20 - Propheten ]
[ 23 - Kirche-Staat
]
[ 24 - Kirche und Hölle auf
Erden ]
[
25 - Götzenkult Kirche ]
[
28 - Luther-Juden ]
[
31 - Tiere-Kirche ] [
32 - Sakramente der Kirche ]
[
33 - Zehn Gebote ]
[ 34 -
Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit ]
[ 35 - Rechtfertigungslehre
]
[
40 -Taufe ] [
41- Apokalypse ]
[ 45 -
Maria ]
[ 46 - Kirchensubventionen
]
[ 47 - Gotteserfahrung
]
[ 48 - Positives Denken
]
[ 49 - Prädestination ]
[ 50 - Genmanipulation
] [
51 - Petrus-Kirche ]
[ 53 - Atomkraft
]
[ 54 - Papst Ratzinger
]
[ 55 - Beichtgeheimnis
]
[
57 - Pius XII. ]
[ 58
- Kreuzigung ]
[
FC 1 - Kirchenaustritt
]
[
FC 3 - Reichtum der Kirche ]
[
FC 6 - Kirche und Tod ]
[
Englisch - Bible
]
[
Spanisch - Teólogo ]
[ Glaubenstest
] [
Michelrieth ]
[ Vaterunser ] [
Frage und Antwort ]
[ 2011
]
[ 2012
]
[ 500 Jahre Reformation
] [
Urchristentum
]
[
Prophetie ]
[
Geburt von Jesus ]
[
Sex-Verbrechen von Priestern
]
[ Schwarzbuch Katholische
Kirche ]
[ Schwarzbuch Evangelische
Kirche ]
[
Kirchenaussteiger ]
[
Links
]
[
E-Mail ] [
Impressum
]