DER THEOLOGE
Hintergrund - In eigener Sache


Universelles Leben


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In verschiedenen Briefen wurden wir als ehemalige kirchliche Theologen (Pfarrer, Priester, Religionslehrer) gefragt, in welcher Verbindung Der Theologe zu der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben stehe.

Der Hintergrund der Frage ist oft der traurige Tatbestand, dass die großen Kirchen in Deutschland (die römisch-katholische und die evangelische) die urchristliche Gemeinschaft "Universelles Leben" als "UL-Sekte" verleumden und viele Unwahrheiten und Lügen darüber verbreiten (vgl. dazu Der Theologe Nr. 12). Diese negativen Meinungsäußerungen von Kirchenvertretern werden dann von Massenmedien nicht selten als angebliche "Tatsachen" missverstanden und als solche sensationslüstern dargeboten, obwohl es sich zumeist um Meinungslügen handelt. Doch mit reißerischen "Sektengeschichten" nach dem Vorurteils-Klischee "Kirche gut - Sekte böse" kann man unabhängig vom Wahrheitsgehalt die Auflage erhöhen und schwimmt noch im religiösen "Mehrheits-Strom" in der Gesellschaft mit, das noch zu ca. 56 % aus katholischem oder evangelischem "Taufwasser" besteht. Dies ist ungefähr der verbliebene Anteil der Großkirchenmitglieder in Deutschland, der Katholiken und Evangelischen, in deren Namen die Vertreter der Kirchen agieren.

Die Gegner

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts gesellten sich zu den Kirchen noch einige weitere Gegner aus der so genannten "Tierrechtsszene" hinzu. Dahinter stecken meistens Fanatiker, für die z. B. das Reiten auf einem Pferd oder ein wenig Honig auf dem Brot als "tierfeindlich" gelten und angeblich ähnlich schlimm seien wie die Qualen in der Massentierhaltung, bei den Schlachtungen, der Jagd oder in Tierversuchslabors. Den kirchlichen "Sektenbeauftragten" war diese Unterstützung recht, und die teilweise abstruse Verbohrtheit dieser Gegner des Urchristentums ließ sich in der Öffentlichkeit oder im Internet meist verbergen. Hauptsache, so die Strategie der Drahtzieher, es "haut" jemand auf die "böse Sekte" "drauf" und verleumdet in diesem Fall das Engagement der Urchristen für Natur und Tiere. Ebenfalls Unterstützung und Hilfe erhielten die kirchlichen "Sektenbeauftragten" (= modernen Inquisitoren) von so genannten "Ehemaligen", die es in allen Religionen und Gemeinschaften gibt und natürlich auch bei "Universelles Leben", und die in dieser Gemeinschaft für sich persönlich zuvor nicht erreicht hatten, was sie dort für ihr Ego erreichen wollten. Deren Meinung über ihre ehemaligen Freunde wird in der Regel nicht ansatzweise hinterfragt oder abgewogen.

Tausende von Anhängern und die Arbeit der Richtigstellung

Während jedoch niemand in unserer Gesellschaft auf die Idee käme, die Institutionen Kirche einzig nach dem zu beurteilen, was unzählige Kirchenaussteiger berichten, ist es bei einer kleineren Gemeinschaft völlig anders: Frustrierte Anwürfe einzelner "Ehemaliger" werden von kirchlich indoktrinierten "Mehrheiten" fast wie "unfehlbare" "Gottesworte" betrachtet. Demgegenüber macht man sich oft nicht einmal die Mühe, gegenteilige positive Erfahrungen von vielen Tausend Anhängern oder Sympathisanten der Gemeinschaft Universelles Leben überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Wer aber zumindest wissen möchte, was die von der Kirche Diskriminierten selbst zu den Angriffen auf sie sagen, der findet viele Dokumente und Hintergründe dazu in den beiden Büchern Der Steinadler und sein Schwefelgeruch und Des Satans alte Kleider.

Die aktuelle Botschaft von Christus

Worum es Universelles Leben geht, ist die aktuelle Botschaft des Jesus, des Christus, der vor ca. 2000 Jahren als Jesus von Nazareth unter uns lebte. Jesus war ein unbequemer Zeitgenosse, der Seinen Finger auf manche Wunde legte, um auf diese Weise Seine Mitmenschen zur Selbsterkenntnis und Umkehr zu bewegen und damit dem Gemeinwohl zu dienen. Sein schärfster Gegner war die damalige "Priesterkaste" - so wie die Gegner der Urchristen im Universellen Leben vor allem die heutigen Priester, Pfarrer, Pastoren und Theologen sind, kurz, die heutige "Priesterkaste" mit ihren Prälaten, Bischöfen, Hochwürden, Kirchenräten, Dekanen, Vikaren, Monsignores usw. usf. - alles das, was Jesus von Nazareth nie und nimmer wollte.

Zu allen Zeiten gab es Propheten, die von der Kirche bekämpft wurden

Auch nach der Zeit, in der Jesus auf der Erde lebte, kamen immer wieder Prophetinnen und Propheten, durch die der "Gottesgeist" jeweils aktuell zu den Menschen sprach und welche die urchristliche Botschaft zeitgemäß auslegten. Beispiele dafür sind die auf dem Scheiterhaufen verbrannte Margarete Porete in Frankreich, die vom Papst in den Sumpf der Kirche hinunter gezogene Hildegard von Bingen in Deutschland oder im protestantischen Umfeld die Zwickauer Propheten. Propheten gab es also nicht nur in der Zeit des "Alten Testaments", sondern auch in der Zeit des "Neuen" (vgl. Bibel, 1. Korinther 12, 10 sowie Der Theologe Nr. 20).
Den echten Gottespropheten ging es immer darum, den Menschen zu helfen, hinter ihre eigenen Masken zu schauen und sie dabei zu unterstützen, nach den Geboten Gottes leben zu können. Und wer die Bergpredigt des Jesus von Nazareth mehr und mehr erfüllt, der kann beim Prüfen der "Geister" auch "echte" von "falscher" Prophetie immer besser unterscheiden. Darauf hatte bereits Jesus Seine Nachfolger hingewiesen (siehe Bibel, Matthäus 7, 21). Daran hat sich bis heute nichts geändert.

 Wer ist Gabriele?

Und so wirkt auch in unserer Zeit unter dem Gütesiegel Universelles Leben eine Frau, die nach der Erfahrung all jener Menschen, die sie persönlich kennen, Christus unermüdlich und treu als Prophetin und Botschafterin Gottes dient. Es ist Gabriele, mit bürgerlichem Namen Gabriele Wittek. Es ist die Erfahrung unzähliger Menschen aus allen Kulturen weltweit, dass Gott durch sie heute wieder gesprochen hat und spricht, so wie Er einst durch die großen jüdischen Gottespropheten des Alten Testaments wie Jesaja, Jeremia, Daniel, Hosea, Hesekiel, Sacharja und viele mehr gesprochen hatte. Diese Mitbürger haben in ihrem Leben ausprobiert, was über Gabriele vermittelt wurde, und sie sind andere, positivere Menschen geworden. Eine neue Biografie über Gabriele ist 2010 erschienen, eine Autobiografie im Jahr 2016.

Die Praktiken der Kirche: Früher Scheiterhaufen, heute Rufmord

Die Kirche und ihre Helfer und Helfershelfer haben nun aber im Laufe der Geschichte immer wieder versucht, die Gottespropheten zum Schweigen zu bringen, und in jeder Zeit hatten sie dafür bestimmte Methoden. Früher waren es vor allem brennende Scheiterhaufen. Heute ist es vor allem der Rufmord. So haben die Beauftragten der staatlich privilegierten Kirchenkonzerne auch bei Gabriele versucht, sie mithilfe der Massenmedien - in denen Kirchenmitglieder und kirchliche Beauftragte über entscheidenden Einfluss verfügen - der Lächerlichkeit preis zu geben und zum Schweigen zu bringen. Denn im "Taufwasserstrom" der Massenmedien gilt das inquisitorische Prinzip "Prophet = Sekte = gefährlich = schlecht = böse", dem sich vielfach auch die Journalisten beugen müssen, die auf ihre Karriere bedacht sind.
Dieser Kampf der Priester, Pfarrer und Priester- und Pfarreranhänger gegen die Propheten ist ein Kampf, der bereits seit Jahrhunderten andauert. Und die Kleriker und Pfarrer wurden in allen den Jahrhunderten vor allem dann tätig, wenn sie gespürt oder geahnt hatten, dass dort, außerhalb der Kirchenmauern, der lebendige Gottes-Geist am Wirken ist, während man selbst dem Machtgeist einer kalten Dogmen- und Zwangs-Institution huldigt, letztlich dem Gott "Baal", der in der Bibel der Kirche als Gegenspieler des lebendigen Schöpfergottes beschrieben ist.

Ich war evangelischer Pfarrer und wollte selbst prüfen

Als evangelisch-lutherischer Amtsträger und Pfarrer (im kirchlichen Dienst in den Jahren von 1984-1992) misstraute ich jedoch den Verlautbarungen meiner damaligen Kirche und den vielfach manipulierten und falschen Presseberichten über die angebliche "Sekte" Universelles Leben, vor allem durch die Zeitung "Main-Post" in Würzburg und ihren Redakteur Tilman Toepfer. Und ich wollte mir selbst ein Bild davon machen, was davon der Wahrheit entspricht und was nicht. So entschied ich, die Gemeinschaft Universelles Leben und die Botschaft der dortigen Urchristen näher kennen lernen zu wollen.
Die daraus folgende Auseinandersetzung mit dem urchristlichen Glauben und mit dem Universellen Leben seit ca. 1985 führten dann im Laufe von mehreren Jahren dazu, dass ich auch für mich neue persönliche Weichenstellungen vornahm. Ich legte schließlich das Amt des Pfarrers nieder - zum 1.2.1992 - und bin sechs Tage später aus der Kirche ausgetreten, am 7.2.1992 (vgl. dazu den öffentlichen Vortrag zu diesen Anlässen). An meinen damaligen Überzeugungen hat sich nach ca. 23 Jahren [2015] nichts Wesentliches geändert, so dass auch ich mich weiter bemühe, ein Christ zu sein, der nach den 10 Geboten lebt und der die Bergpredigt des Jesus von Nazareth in seinem Leben umzusetzen versucht. Und dies gilt auch für den anderen evangelischen Theologen und die beiden ehemaligen katholischen Theologen, mit denen ich heute zusammenarbeite.

Gott, den Freien Geist, in sich finden

"Universelles Leben" bedeutet dabei nichts anderes als "Leben im Geiste Gottes", wobei jeder Mensch Gott, den Freien Geist, in sich finden kann, in seinem Herzensgrund. Darauf hat Jesus hingewiesen, wenn Er vom "stillen Kämmerlein" sprach, einem ruhigen Ort, an dem ich zu Gott beten kann und wo ich die Kraft erfahren kann, nach Seinen Geboten der Gottes- und Nächstenliebe zu leben. Niemals sprach Er davon, dass man dazu einen Pfarrer oder Priester aufsuchen soll, einen sündigen Menschen, dessen "Sündenlast" - wie die Kirchenskandale der Gegenwart beweisen - die Belastungen des Gläubigen oft um ein Vielfaches übersteigt. Religionen oder kirchliche Institutionen sind überhaupt nicht nötig, um den nahen Gott zu erleben. Und so ist auch "Universelles Leben" keine Religion, Konfession oder Institution, sondern schlicht die Einladung, sich Schritt für Schritt die innere Freiheit zu erarbeiten, die Gott jedem Menschen ins Herz gelegt hat, ohne Dogma, Kult, äußeren Zwang und Höllendrohung.

Das bedeutet jedoch kein scheinheiliges oder esoterisches Liebesgesäusel, sondern eine Orientierung an Jesus von Nazareth, der zu den Priestern und Theologen Seiner Zeit - den Vorläufern und Geistverwandten der heutigen Priester und Theologen - deutliche Worte sprach, wie: "Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hinein wollen, lasst ihr nicht hinein gehen ... Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat." (Matthäusevangelium, 23, 13.27)

Der Theologe

Die Zeitschrift Der Theologe gehört jedoch ausdrücklich nicht zu den Publikationen der Gemeinschaft "Universelles Leben" (dessen geistiges Gut beim Gabriele-Verlag Das Wort veröffentlicht ist), sondern sie ist unsere Privat-Initiative. Gerne stellen wir darin unser theologisches Wissen allen denen zur Verfügung, die ahnen oder wissen, dass in Jesus, dem Christus etwas ganz anderes in diese Welt kam als das, was die Kirche bis heute missbräuchlich in Seinem Namen lehrt und tut.

D. Potzel


 




Nachtrag
: Für Jesus von Nazareth kämpfen und die Männer mit den Bauchbinden entlarven

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Nun kann jemand natürlich auch fragen: Lohnt es sich denn überhaupt, so um das zu kämpfen, was Jesus von Nazareth in die Welt brachte? Und gibt es nichts Wichtigeres als aufzuzeigen, dass die Männer mit ihren Hüten, Bauchbinden, Umhängen aus Spitzen-Gardine und ihren Krummstöcken sich zu Unrecht als "christlich" bezeichnen?
Dazu möchten wir an dieser Stelle noch einige weitere Gedanken hinzufügen:

Eine mächtige Umbruchszeit

Immer mehr Menschen ist bewusst: Wir leben in einer unruhigen Umbruchszeit, einer mächtigen Zeitenwende, in der sich zunehmend zeigt, dass die zerstörerischen Verhaltensweisen des Menschen gegen seine Mitmenschen, gegen die Tiere, gegen den ganzen Planeten Erde mitsamt seiner Vielfalt an Pflanzen und Mineralien, keine Zukunft mehr haben. Nach dem ehernen Gesetz von Saat und Ernte fällt alles immer stärker auf den Verursacher zurück, und auch die Elemente der Erde gehorchen ihm nicht mehr.

Prophetie: Das Friedensreich kommt

Gleichzeitig erwacht in immer mehr Menschen aber auch die Sehnsucht nach der großen Einheit der Schöpfung Gottes, in der Menschen untereinander und mit den Tieren und allen Lebensformen auf dieser Erde in Frieden leben. So wie es bereits der Gottesprophet Jesaja angekündigt hat. "Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf Meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist." (11, 6-9)

Dies soll aber nicht nur eine Vision für eine ferne Zeit bleiben, denn Jesaja war auch ein Realist. Wenn also in unserer Zeit Christus seit über 40 Jahren wieder durch Prophetenwort zu den Menschen spricht, dann erfüllt sich damit auch der sehnliche Wunsch vieler ehrlicher Gottsucher, Ihn, den Christus, doch unmittelbar erleben zu können, ähnlich wie bei den Zeitgenossen von Jesus von Nazareth damals. Doch wie in der damaligen Zeit verkannt wurde, wer in dem mutigen jungen Mann Jesus inkarniert war, so wird heute verkannt, wer durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit, zu den Menschen spricht. Dabei hatten die Menschen über vier Jahrzehnte Zeit, um zu vergleichen: "So sprach Jesus von Nazareth damals - so spricht Christus heute."

Jesus von Nazareth kündigte an: Der Geist der Wahrheit wird uns in alle Wahrheit leiten

Und auf diese Weise bewahrheitet sich auch, was Jesus selbst ankündigte und worüber in den Bibeln der Kirchen Folgendes zu lesen ist:
Jesus spricht: "Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde, dass sie nicht an mich glauben; über die Gerechtigkeit, dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten." (Johannes 16, 7-13)


Jesus von Nazareth kündigte also an, dass der "Tröster" "der Welt die Augen auftun" wird; auch "über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist".
So manche Überlegung ist über den "Fürst dieser Welt" im Umlauf, und bis in unsere Zeit hinein nennt die Kirche ihren Papst "Vater der Fürsten und der Könige, Rektor der Welt und Stellvertreter Christi auf Erden." (Deutsche Bischofskonferenz auf http://dbk.de/vatican/in_vatican_17.html) 

Der Großinquisitor zu Jesus: "Wir haben deine Tat verbessert"

In diesem Zusammenhang erinnern wir auch an den bekannten russischen Schriftsteller Fjodor M. Dostojewski (1821-1881). In seiner Novelle Die Brüder Karamasov beschreibt er, wie der Großinquisitor Christus gegenüber tritt, der auf die Erde zurück gekehrt ist. Und der oberste Glaubenshüter der Kirche spricht zu Ihm: "Wir haben deine Tat verbessert, und sie auf das Wunder, auf das Geheimnis und auf die Autorität gegründet. Und die Menschen freuten sich, dass sie wieder wie eine Herde geleitet wurden ... Warum bist du denn jetzt gekommen, uns zu stören? ... Wir sind schon seit langer Zeit nicht mehr mit dir im Bunde, sondern mit ihm, schon acht Jahrhunderte lang. Acht Jahrhunderte ist es her, dass wir von ihm das annahmen, was du unwillig zurückwiesest, jene letzte Gabe, die er dir anbot, indem er dir alle Reiche der Erde zeigte: Wir haben von ihm Rom empfangen und das Schwert des Kaisers und haben uns selbst als die Herren der Erde, als ihre einzigen Herren erklärt."

Das Gesetz von Saat und Ernte gilt auch für die Institutionen Kirche

Zu den acht Jahrhunderten sind jetzt fünf Jahrhunderte dazu gekommen, doch nun ist die Zeit des "Gerichts" gekommen, wie es im Johannesevangelium zu lesen ist. Zigtausende von Verbrechen sexuellen Missbrauchs an Kindern durch Priester, die sich nicht mehr vertuschen ließen, haben es eingeleitet. Dies ist allerdings kein "Gottesgericht", sondern es beinhaltet exakt das, was jeder Mensch, aber auch Gruppen von Menschen, beispielsweise in bestimmten Institutionen, oder ganze "Kollektive" nach dem Gesetz von Saat und Ernte selbst verursacht haben. Dies gilt auch für die Institution Kirche und ihre unzähligen Verbrechen in all´ den Jahrhunderten.
Betrachtet man hierbei die Kirchengeschichte, dann zeigt sich: Die Kirche ließ morden und töten, sie ließ foltern, sie überzog die Welt mit Kriegen und raubte unzählige Ländereien und Güter. Und sie führte unzählige Menschen in die Irre und in Verzweiflung und Not, bis hin zum Seelenmord an Kindern, die von Priestern vergewaltigt wurden, deren Verbrechen aber kirchenamtlich vertuscht werden. Und sie versucht heute wieder zu verhindern, dass Christus den Menschen näher kommt und dass die Erfüllung der Friedensreich-Vision von Jesaja näher rückt.
Es geht also um das innere Glück der Menschen, während die Kirchenführer die Menschen, die ihnen und ihren Dogmen und Bekenntnisschriften nicht zu Munde reden, in eine ewige Hölle verdammen oder dies gemäß ihrer für sie verbindlichen Lehre tun müssen, auch wenn das heute herunter gespielt oder gar vordergründig geleugnet wird. Die kirchliche Lehre ist unveränderbar fest. Doch die Menschen, die Tiere und alle Lebensformen wollen glücklich sein und so leben, wie es ihrer würdig ist. Und genau dafür ist Jesus, der Christus gekommen.

Wer lehrt das Gegenteil von Jesus von Nazareth, unter Missbrauch Seines Namens?

Die Widersacher von Christus sind dabei gar nicht so schwer zu erkennen. Sie lehrten und tun das Gegenteil von dem, was Jesus lehrte, missbrauchen dafür aber Seinen guten Namen - und hier könnte man nun seitenlang Weiteres aufzählen und jeweils vergleichen:
Jesus lehrte keine gerechte Kriege wie die Kirche, Er setzte keine Päpste und Priester ein, keine Dogmen und Sakramente, Er ordnete nie an, Kirchen aus Stein zu bauen, da jeder Mensch selbst der Tempel des Heiligen Geistes ist. Er lehrte auch nicht die Schlachtmassaker an den Tieren, sondern trieb einst die Tierhändler aus dem Tempel hinaus und vieles, vieles mehr. Auch lehrte Er nicht das Blutopfer und nicht einen Gott der Vergeltung, der ein Sühnopfer braucht, um den Menschen gnädig sein zu können, weswegen es angeblich notwendig gewesen sein soll, dass Er, Jesus, grausam gefoltert und hingerichtet werden müsse, um selbst dieses "Opfer" sein zu können. Und: Er lehrte niemals eine ewige Verdammnis für alle, die den Maßstäben dessen, was die Kirche lehrt, nicht entsprechen.

Wie arbeitet der "Diabolos"?

Nun gehört es zum Jahrhunderte alten Maskenspiel, dass kirchliche Obrigkeiten samt ganzer Heerscharen von Priestern und Pfarrern sich immer wieder mit Worthülsen über Gott und über Jesus, dem Christus, umgarnen und auf diese Weise den Eindruck erwecken wollen, als seien sie, die Theologen, die Nachfolger von Jesus und die Vertreter des göttlichen Willens auf der Erde. Dabei machen sie einem ganz Anderen alle Ehre, der im Volksmund manchmal als "Diabolos" bezeichnet wird, wörtlich "Der Durcheinanderbringer".
Und dies geschieht wie folgt: Der "Diabolos" ist manchmal "für" Christus, dann aber wieder gegen Ihn, und er beherrscht dieses Wechselspiel recht geschickt. Auf diese Weise ist es ihm viele Jahrhunderte lang gelungen, auch gutwillige Gottsucher "durcheinander zu bringen" und zu täuschen, die dann beispielsweise von dem "Guten" in der betreffenden Institution sprachen, das doch trotz der vielen Verbrechen und Skandale dort auch anzutreffen wäre, weswegen man dort Mitglied bleibe.
Ist dann aber trotz aller Vertuschungsversuche nicht mehr zu verbergen, wo sich wieder einmal die Waagschale kräftig zum Unguten neigt, dann berief man sich scheinbar "demütig", in Wirklichkeit berechnend, auf das "Sündersein" aller Menschen, von dem man eben auch selbst betroffen sei.
Vergleichen wir dieses Prinzip damit, was das Magazin Der Spiegel in seiner Ausgabe Nr. 22/2015 in seiner Titelgeschichte Der Entfesselte über Papst Franziskus schrieb:
"Der argentinische Friedensnobelpreisträger Pérez Esquivel flehte noch 2005 öffentlich den Heiligen Geist an, der ´zweideutig`, politisch schwer zuzuordnende Bergoglio möge bitte nicht Papst werden. Acht Jahre später war es trotzdem so weit. Seither verfolgt Bergoglio sein altes Prinzip an neuer Stelle: ´Hagamos lío` - ´stiften wir Verwirrung` ..."
Doch Jesus, der Christus lehrte "Sündige hinfort nicht mehr" und Er zeigte auf, wie ein Mensch Schritt für Schritt dahin gelangen kann, während die Kirchen dies unmerklich zu verhindern suchen, indem sie mehr oder weniger lehren "Der Glaube allein genüge". Doch davon hat Jesus nie gesprochen. Im Gegenteil. Er lehrte im Hinblick auf das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe: "Tu das, so wirst du leben" (Lukas 10, 27), was von Kirchenvertretern als angebliche "Werkgerechtigkeit" verleumdet wird - ein direkter Angriff auf Jesus von Nazareth.

Der redende Christus als größte Gefahr für die Kirche

Jesus selbst hat vorgelebt, was Er lehrte, und so ist der lebendige, der redende Christus bis heute die größte Gefahr für die "Priesterkaste" samt Päpsten, Kirchenräten und dergleichen. Und genau aus diesem Grund hängt der tote Jesus in Kirche und Gesellschaft bis heute immer noch am Kruzifix und muss dort schweigen. Das ist der eigentliche Grund für die vielen Kreuze mit Corpus, für die vielen Kruzifixe in Kirchen und auf Feld und Flur. Alle anderen Interpretationen sind nur theologische Gaukeleien. Und weil Jesus schweigen soll, deshalb ist es auch bei so vielen beliebt, wenn Er einmal im Jahr zur Abwechslung immer wieder als Jesus-Baby zurück in die Weihnachtskrippe gelegt wird, wo Er noch nicht reden konnte.

Spüren die kirchlichen Obrigkeiten - vom Papst über die Bischöfe samt allen Pfarrern und Theologen - jedoch die nahende Demaskierung ihrer raffinierten Arrangements und verwickeln sie sich mehr und mehr in Widersprüche, dann versucht man, mit dem Wort "Geheimnis" die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Niemand könne die angeblichen "Geheimnisse" Gottes wirklich begreifen, so die stereotype Formulierung kirchlicher Predigten.

"Zeugen Jesu" als Opfer des "Geheimnisses"

Doch auch dazu steht in deren eigener Bibel Bemerkenswertes, in der Offenbarung des Johannes. Dort heißt es über eine Frau: "Die Frau war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. Sie hielt einen goldenen Becher in der Hand, der mit dem abscheulichen Schmutz ihrer Hurerei gefüllt war. Auf ihrer Stirn stand ein Name: Geheimnis; Babylon, die Große, die Mutter der Huren und aller Abscheulichkeiten der Erde. Und ich sah, dass die Frau betrunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu." (Offenbarung 17, 4-5)
Die Zeugen Jesu, das sind unter anderem die vielen Gottespropheten in der Zeit nach Jesus von Nazareth, die auf den Scheiterhaufen der Kirche ihr Leben lassen mussten oder durch päpstlich befohlene Kreuzzüge bzw. Massaker wie gegen die Katharer in Südfrankreich im Mittelalter. Und da die kirchlichen Macht-Institutionen in unserer Zeit die weltlichen Mächte nicht mehr zu solchen Abscheulichkeiten aufrufen können, sind es in jüngerer Zeit meist Rufmord und Verleumdung, mit denen man diejenigen überzieht, die sich um eine ernsthafte Nachfolge Jesu bemühen, während man selbst seine "Geheimnisse" pflegt.

Als "Geheimnis" wird zum Beispiel auch das so genannte "Messopfer" bezeichnet, bei dem jeder Priester bei jeder Messe angeblich das "Kreuzesopfer" von Jesus wiederholt. Und zwar nicht etwa symbolisch, wie man glauben könnte, sondern "real", wie behauptet wird. Wenn das aber so sein soll, dann würde solches auch "real" bedeuten: Bei jeder Messe wird Jesus, der Christus, vom Priester aufs Neue getötet, sprich ermordet. Und auch noch so ausgeklügelte theologische Theorien, welche die Kirche um ihr Tun herum spinnt, ändern dann nichts daran: Hier wird Jesus, der Christus, von der Kirche täglich hunderttausendfach neu getötet und ermordet, durch Hunderttausende von Priestern und Pfarrern; ob nun real oder symbolisch, mag dahin gestellt sein. Die Kirche hat bewiesen, dass sie beide Bereiche beherrscht. So könnte auch dies so manchen zu denken geben. Auf der Erde das dauernde Töten und im Jenseits die angeblich ewige Höllenqual.

Mörder werden weiter als "Heilige" verehrt

Dennoch haben einige Zeitgenossen aus der Tatsache, dass heute keine Scheiterhaufen mehr brennen, die Schlussfolgerung gezogen, die Kirche habe sich doch wohl geändert. Es sei doch alles gar nicht mehr so schlimm. Doch wenn dem so wäre und es nicht bloß geschickte Anpassung an den Zeitgeist sei: Warum werden dann viele damalige Verbrecher und Mörder heute als "Heilige" verehrt? Und warum hat die Kirche keinen einzigen der furchtbaren Lehrsätze und Dogmen widerrufen, die sie zum Beispiel in jener Zeit ausformulierte, als sie offensichtlich rauben, morden und foltern ließ? Und warum lehrt die Kirche dann immer noch die "ewige Verdammnis" für alle, die ihr nicht folgen, was schlimmer sein soll als Folterungen, Scheiterhaufen und Massakriert-Werden bei einem Kreuzzug? Auch das werde doch heute nicht mehr so "eng" gesehen, glaubt so mancher Kulturkatholik oder Kulturprotestant, der seine Kirchensteuer bezahlt und aus Tradition und "sicherheitshalber" Kirchenmitglied bleibe, denn man könne ja nie wissen.

Glauben Sie, die Kirche habe sich geändert? Dann bitten Sie um Annulierung ihrer Verfluchungen!

Doch liebe Leserin, liebe Leser! Glauben Sie im Ernst, die vielen hundert kirchlichen Verfluchungen würden kirchenamtlich "nicht mehr so eng" gesehen? Dann schicken Sie doch den einen oder anderen Lehrsatz nach Rom und bitten um Annullierung! Sollte tatsächlich eine Annullierung weltweit erfolgen, würden wir selbstverständlich hier sofort darüber berichten und die Annullierung bekannt machen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Wir leben in einer mächtigen Umbruchszeit. Und im Zuge dieser Entwicklung wird auch vieles ans Tageslicht befördert, was lange verborgen schien. Und so manche Masken fallen, mit denen Menschen ihre Mitmenschen unter Umständen über einen langen Zeitraum täuschten. Dabei entlarven sich auch die großen scheinchristlichen Kirchen als das, was sie von Anfang an waren: als die Gegenspieler von Jesus, dem Christus, die sich nur die christliche Maske aufsetzten, in Wirklichkeit aber darauf hinwirken, das einmalige Lebenswerk von Jesus, dem Christus - für die Mutter Erde und ihre Bewohner - zu vereinnahmen, zu verwässern, zu verfälschen, zu verunstalten und letztlich zu zerstören. Und aus diesem Grund geht die Institution Kirche und ihre "Sektenbeauftragten" auch in unserer Zeit gegen das lebendige Urchristentum vor und gegen die Gemeinschaft "Universelles Leben". Dabei präsentieren sich die Kirchenvertreter als angebliche "Experten", sind aber in Wirklichkeit nichts als Inquisitoren. Doch wir klären auf. Und das ist der Grund, warum "Universelles Leben" so verleumdet und mit Unwahrheiten und Lügen niedergemacht wird. Letztlich der einzige Grund. Doch die Aufklärung kann nicht gestoppt werden.


"Universelles Leben" - Letzte Änderungen auf dieser Seite: 5.12.2015


 

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... durch das Prophetische Wort in unserer Zeit
TV: http://www.der-freie-geist.de/video/die_rehabilitation_beginnt

 

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