DER THEOLOGE
Erfahrungsbericht


Religionsunfreiheit in Deutschland

Deutschland im Griff der modernen Inquisition


Die Religionsfreiheit in der Bundesrepublik Deutschland besteht nur auf dem Papier. Faktisch haben die Kirche und ihre Rufmord-Beauftragten (die sich selbst "Sektenbeauftragte" nennen) ein Klima der Hexenjagd gegen religiöse Minderheiten geschaffen, das schon in sehr vielen Fällen die wirtschaftliche Existenzvernichtung für ehrliche Menschen zur Folge hatte. Das Prinzip ist dabei sehr einfach: Einzelne Missstände oder schlimme Zustände in einzelnen dieser Gruppen werden auf alle Gemeinschaften projiziert, die der Kirche nicht genehm sind. Hinzu kommen Lügen und Verleumdungen, die man diesen Gemeinschaften andichtet. Der Hintergrund: Angebliche "Irrlehren" sollen lt. kirchlicher Lehre "ausgemerzt" bzw. "verboten" werden (Belege dafür z. B. im offiziellen Lehrbuch Neuner/Roos, Der Glaube der Kirche bzw. bei Martin Luther, der vielfach zur Hinrichtung Andersgläubiger aufgerufen hat. Auch wenn diese Aufrufe nicht Teil des offiziellen evangelischen Bekenntnisses sind, so verehrt man Luther bis heute und sein Geist wirkt in der Arbeit der "Sektenbeauftragten" weiter).

Dabei wird in Kirche und Gesellschaft gezielt mit zweierlei Maß gemessen: Verbrechen und Missstände in den Kirchen selbst werden nämlich nie der Kirche als Institution angelastet. Und was dort ständig geschah oder geschieht (z. B. sexueller Missbrauch von Kindern), hat demnach keine negativen Folgen für die Institution Kirche und ihre staatliche Finanzierung. Ganz anders ist es, wenn bei einer kleineren Gemeinschaft auch nur der Verdacht besteht, dass bei Personen vielleicht etwas Negatives zu finden wäre, was in den Kirchen selbst womöglich an der Tagesordnung ist: Die kirchlichen Inquisitoren schreien dann wie immer in den letzten 1700 Jahren nach Eingreifen des Staates, und die von der Kirche getauften und indoktrinierten Politiker hüpfen sofort hoch, um der Kirche gefällig zu sein. Hervor tut sich hier die SPD/PDS-Regierung des Landes Berlin, die eine Broschüre gegen religiöse Minderheiten, die der Kirche ein Dorn im Auge sind, als Diskriminierungsgrundlage in Umlauf bringt. Im Vorwort wurde sogar pauschal eine Nähe der dort aufgelisteten nichtkirchlichen Gruppen zu den Attentätern des 11. September suggeriert. Und wer in der Broschüre erwähnt wird, auch wenn es eine völlig friedfertige Gruppe ist, den treffen vielfältige Sanktionen. Z. B. werden ihm keine öffentlichen Räume vermietet. Oder Zeitungen verweigern unter Berufung auf die staatliche Broschüre harmlose Anzeigenschaltungen usw. Letztlich ist damit die Grundlage für eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Existenzvernichtung der Betroffenen geschaffen, was unten an zwei Beispielen dargelegt wird, die allerdings nur die Spitze des Eisbergs sind.
Nach dem Motto "Früher Mord - heute Rufmord" ist die kirchliche Inquisition vor allem in der Bundesrepublik Deutschland sehr erfolgreich, da in diesem Land die meisten einflussreichen Politiker entweder der Kirche hörig sind oder aus Karrieregründen die Wünsche von Kirchenführern erfüllen oder ihr inquisitorisches Treiben befürworten. Umgekehrt billigen die Kirchenführer notfalls auch die 3. oder 4. Politiker-Ehe und mehr, obwohl die Betroffenen laut Bibel, welche für die Kirche "Gottes Wort" ist, gesteinigt werden müssten. Doch das entspricht derzeit nicht dem Zeitgeist.


Die moderne Inquisition - Beispiel Nr. 1
: Dem Rufmord-Beauftragen der zu einem großen Teil staatsfinanzierten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Kirchenrat Dr. Wolfgang Behnk, gelang es im Jahr 1998, eine erfolgreiche und seriöse EDV-Firma kaputt zu machen, in der überwiegend Techniker arbeiteten, welche der urchristlichen Glaubensgemeinschaft Universelles Leben nahe standen. Der Inquisitor erhob öffentlich Bedenken, ob es nicht ein Sicherheitsrisiko sei, wenn Anhänger oder Sympathisanten dieser völlig integren, aber leider nicht kirchlichen Gemeinschaft die EDV-Anlage in Arztpraxen warten. Könnten die Andersgläubigen sich nicht vielleicht auf diese Weise Zugang zu Patientendaten verschaffen?, so die tiefe Sorge des Inquisitors? Nachdem zwei Journalisten (bei der Medizinzeitschrift Medical Tribune bzw. beim Stern) die völlig aus der Luft gegriffene Unterstellung der Kirche und deren scheinheilige Sorge um die Patienten publizierten, sah sich das Firmen-Mutterhaus gezwungen, den Vertrag mit der EDV-Firma sofort zu kündigen, um nicht selber zum "Sorgenkind" der Kirche zu werden. 14 Mitarbeiter, die sich nichts zuschulden kommen ließen, verloren ihren Arbeitsplatz.

Doch dies ist nur die Spitze eines Eisbergs der Religionsunfreiheit in Deutschland.


Die moderne Inquisition - Beispiel Nr. 2
: Vor einigen Tagen schrieb uns ein Mann, der 10 Jahre im Software-Bereich des Verlags der Zeugen Jehovas gearbeitet hatte. Damit war er in Deutschland beruflich anderweitig "tot" und musste in die USA auswandern, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Bis es so weit kam, hatte er in Deutschland vergeblich um Arbeit und Gerechtigkeit gekämpft. Doch er hatte bei der Religionsunfreiheit in diesem Land keine Chance. Um ihn bzw. Verwandte und Freunde vor dem langen Arm der Inquisition zu schützen, nachfolgend die Veröffentlichung seines Schreibens unter dem Namen, unter dem es auch wir erhielten.

"Bericht über meine Arbeitssuche von 1999 bis 2004"

"Niemand darf wegen … seines Glaubens, seiner religiösen … Anschauungen benachteiligt … werden." Dies sind - so weiß ich aus eigener Erfahrung - nichts als leere Worte. Auch ich kann ein Lied von "religiöser Diskriminierung in Deutschland" singen. Anbei meine Erlebnisse betreffs Arbeitssuche mit einem "vorbelasteten" Lebenslauf:

Nachdem ich 10 Jahre für eine bekannte internationale religiöse Verlagsgesellschaft (in der BRD seit über 100 Jahren präsent und heute als gemeinnützig und Körperschaft des Öffentlichen Rechts anerkannt) hauptsächlich im Ausland im EDV-Sektor gearbeitet hatte, kehrte ich Anfang 1999 wieder in die Heimat zurück und versuchte, auf der Basis meiner weit gespannten beruflichen Erfahrungen und Sprachkenntnisse eine Anstellung zu finden. Doch umsonst - wo immer ich meine hervorragenden Zeugnisse (auch von meinem ursprünglichen Arbeitgeber, einem großen Konzern der chemischen Industrie, wo ich auch meine Berufsausbildung absolviert hatte) vorlegte, wurden sämtliche Bewerbungen mit Standard-Pauschalbegründungen, die auf mich NIE zutrafen, abgelehnt.

Nachdem dies eine ganze Weile so ging, wandte ich mich an einem Berater der Industrie und Handelskammer mit der Bitte, meine Bewerbungsunterlagen durchzusehen und mir Tipps und Verbesserungsvorschläge zu geben. Als er meine Papiere durchsah und anerkennend zugeben musste, dass meine Zeugnisse und Erfahrungen überdurchschnittlich seien, stieß er auf das Zeugnis der o. a. Verlagsgesellschaft. Er prallte förmlich zurück und eröffnete mir mit sichtlicher Anspannung: "Ja, das ist natürlich klar, mit SO ETWAS können sie es vergessen, damit stellt sie NIEMAND ein." Auf meinen Einwand, dass es in dem Zeugnis nicht um religiöse Anschauungen gehe, sondern um rein professionelle Dinge und dass das Zeugnis sehr gut sei, entgegnete er: "Das spielt hier keine Rolle, allein schon der BRIEFKOPF SPRINGT EINEN AN WIE EIN TIGER, das ist wie, als wenn da stünde "Feuer und Schwert", da liest niemand mehr, was im Text steht."

Diese Einschätzung bestätigte sich im weiteren Verlauf meiner Arbeitssuche. Im Herbst 2000 gelang es mir – nach einer weiteren Phase dutzender erfolgloser Bewerbungen um geeignete Stellen - über Bekannte, eine Anstellung als externer Mitarbeiter in der EDV-Administration einer großen Frankfurter Bank zu finden. Anlässlich der Vorstellung seitens des EDV-Dienstleisters fehlte in meinen Papieren seltsamerweise das "anstößige" Zeugnis - alles andere war da. Den Grund habe ich später erfahren: Man wusste beim Dienstleister genau, dass man mich in der Bank wegen des Zeugnisses nicht akzeptieren würde. Nun fragte der Interviewer der Bank, wo denn das Zeugnis für 10 Jahre EDV-Tätigkeit sei; ich hatte eins dabei und gab es ihm. Als er es las, verfinsterte seine sich Miene, und er fragte: "Was - das sind doch die So-und-so? Haben sie vor, hier mit ihren Traktaten und Zeitschriften missionieren zu gehen?" Ich gab ihm offensichtlich eine zufrieden stellende Antwort, denn ich wurde angenommen - vorerst. Dort war man sogleich aufgrund meiner Arbeit, meiner Berufserfahrungen sowie meiner perfekten englischen und französischen Sprachkenntnisse begeistert von mir und bot mir eine Direktanstellung seitens der Bank an; hierzu musste ich jedoch meine Bewerbungsunterlagen der Personalabteilung übergeben. Danach änderte sich die Stimmung drastisch: Kein Wort mehr von Festanstellung, und einige Wochen später die Nachricht: Sofortiger Rauswurf, ich durfte die Bank nicht mal mehr betreten - offizielle Begründung: Ein schwerer Fehler meines Teamkollegen (EDV-Ingenieur und DB-Admin), den ich hätte "besser überwachen" sollen, was eine fadenscheinige Begründung war, da sich der angebliche Fehler ereignete, als ich nicht anwesend war. Der zuständige Projektmanager des Dienstleisters - zu der Zeit wegen Überlastung schwer krank - regte sich so sehr darüber auf, dass er an den Folgen starb. Später erfuhr ich durch permanentes Nachfragen und Insistieren beim Dienstleister, dass, als meine Papiere zur Personalabteilung kamen, man dort sah, mit "wem man es bei mir zu tun hatte" und die EDV-Abteilung unter Druck setzte, mich so schnell wie möglich los zu werden, egal wie. Also musste ein Grund her, und der war mein Teamkollege, den ich angeblich hätte besser beaufsichtigen sollen, obwohl jener viel qualifizierter war als ich.

Dann ging es weiter mit erfolglosen Bewerbungen, ausnahmslos auf Stellen, für die ich 100%ig geeignet gewesen wäre (Englisch, Französisch war gefragt, Auslandserfahrung, EDV-Admin-, Projekt-, Supportkenntnisse usw.,). In vielen Fällen standen die Stellen nach der mir erteilten Absage immer noch aus, monatelang, es hatten sich keine anderen Bewerber gefunden. In einigen Fällen habe ich durch Bekannte, die in den jeweiligen Unternehmen arbeiteten, erfahren, dass ich Jobs nicht bekommen habe, weil aus meinen Unterlagen hervorgeht, dass ich bei dem o. a. religiösen Verlag gearbeitet hatte. Z. B meinte man bei einer großen Behörde in Mainz, die dringend einen EDV-Supporter suchten, jedoch keinen fanden, einen "Sektenheini" nicht an ihre Daten lassen zu dürfen. Die Stelle blieb unbesetzt. Eine Bekannte, die dort arbeitete, erzählte mir später: "Du kannst Dir nicht vorstellen, welch einen Zoff es dort wegen Dir gab - die EDV-Leute waren total begeistert von Dir und wollten Dich haben - Personalabteilung aber sagte nein wegen deinem früheren Arbeitgeber."

Im Frühjahr 2002 wurde mir die Teilnahme an einer EDV-Trainingsmaßnahme bei einem bekannten internationalen Elektronikkonzern gewährt. Es wurde den Teilnehmern in Aussicht gestellt, das von diesem Unternehmen ausgestellte Zertifikat sei "Gold wert" und fast schon eine Jobgarantie. Aufgrund meines Auftretens und Wissens wurde ich zum offiziellen Kurssprecher des Lehrgangs erkoren. In meinem Falle änderte sich jedoch an den Resultaten meiner Jobsuche nichts, denn es gab weiterhin und unverändert nur Ablehnungen seitens der Firmen mit den üblichen, auf mich nicht anwendbaren Pauschalbegründungen.

Einer der freiberuflichen Hauptdozenten des Bildungsträgers war jedoch so angetan von mir, dass er mir nach Abschluss des Lehrganges anbot, in seiner Firma (EDV-Projekte, Consulting und Training) mitzuarbeiten. Das ließ sich zuerst ganz gut an, bis es auch hier nach kurzer Zeit Probleme gab: Die EDV-Leiterin eines großen Unternehmens, bei dem wir ein Projekt abwickeln sollten, sagte, sie wolle "absolut nichts mit den So-und-so-Leuten zu tun haben, die kann sie nicht ausstehen, und die kommen ihr nicht ins Haus". Das zielte auf den Namen des Verlages ab, für den ich zuvor gearbeitet hatte. Und auch seine Frau sei ganz "geschockt" gewesen, als sie erfuhr, "was ich sei". Er selbst sagte, in seinen 15 Jahren Firmengeschichte im EDV-Projektbereich sei es ihm noch nie untergekommen, dass die vermuteten privaten Anschauungen von Mitarbeitern derartig thematisiert werden. Und durch meinen Lebenslauf und das bewusste Zeugnis liege meine "offensichtliche Religion" "sehr provokativ auf dem Präsentierteller". U. U. müsse er damit rechnen, selbst in den Verdacht zu geraten, Firmen mit "Sekten" unterwandern zu wollen, wenn er mich bei Kunden in Projekten einsetzt. Zitat: "Aufgrund der Problematik i. V. mit deinem Lebenslauf stehen Existenzen auf dem Spiel" - d. h., Kunden springen ab, wenn sie meinen zu wissen, welcher Religion ich angehöre.

Anlässlich eines befristeten Projektes in einer Wiesbadener Bank testete er beim dortigen Vorstand sowie bei der Personalabteilung, wie man auf meinen Lebenslauf und das bewusste Zeugnis reagiert. Ergebnis: Als freier Mitarbeiter hätte man keine Probleme damit, jedoch bei Festanstellung, dann würde man einen Psychologen (!) hinzuziehen müssen, um sicherzustellen, dass ich nicht ein "durchgeknallter" Sektenjünger sei, der dann die gesamte Bank "bekehren" will. Da ich so lange bei diesem religiösen Verlag gearbeitet habe, sei ich "ein besonderer Fall".

All dies führte zu einer vorzeitigen Beendigung meiner Zusammenarbeit mit dem mir ansonsten und bis zuletzt sehr wohl gesonnenen Dozenten, der mich in seiner abschließenden Mitteilung seiner "persönlichen ungebrochenen Sympathie" versicherte.

Zu einem Höhepunkt kam es dann Mitte 2003 i. V. mit einer Arbeitsvermittlerin, an die ich mich zwecks Unterstützung bei der Jobsuche wandte. Anfangs nahm sie mich bereitwilligst an und war hellauf begeistert von meinen Unterlagen, deren Qualität sie lobte, doch nach einigen Tagen begann sie, massive Probleme mit meiner "Vergangenheit" zu haben, nachdem sie "entdeckte, für wen ich gearbeitet hatte". Sie erklärte mir unumwunden, sie "sähe keine Chance für mich und keinen Sinn in weiteren Vermittlungsbemühungen ihrerseits, da das Zeugnis anzeige, dass ich ein Hardcore-Sektenanhänger sei, da sonst niemand bei solch einer Gesellschaft arbeite und ich somit ein SICHERHEITSRISIKO für Firmen darstelle, weshalb mich auch niemand haben wolle." Sie persönlich würde auch keinen So-und-so in ihrer Firma haben wollen auf die Gefahr hin, dass man sie deshalb fragen würde "Was hast Du denn da für Leute, die mit religiösen Zeitschriften an den Straßenecken rumstehen?" Auf meinen Einwand, dass Mitglieder der Großkirchen aufgrund der Missstände innerhalb ihrer Kirchen doch auch nicht als "Sicherheitsrisiko" gelten, reagierte sie erbost, ich solle doch mit diesen "Kämpfchen" aufhören. Es kam dann fast zu einem gerichtlichen Nachspiel, weil sie von mir eine ihr nicht zustehende Unkostenpauschale von mehreren Hundert Euro erstattet haben wollte; dies wurde glücklicherweise durch eine Intervention des Arbeitsamtes abgewendet.

Ich kann mehrere Hundert abgelehnte Bewerbungen vorweisen, für Stellen, auf die meine Qualifikation mehr als hundertprozentig zugetroffen haben. Nicht jeder kann profunde EDV-Kenntnisse, hoch interessante und komplexe EDV-Projekte, sämtliche aktuellen EDV-Zertifizierungen, zusammen mit perfekten englischen und französischen Sprachkenntnissen sowie Auslandserfahrungen vorweisen. Wo solches gefordert wurde und man die Mitteilung erhält "Aus der großen Anzahl an geeigneten Bewerbungen haben wir jemanden ausgewählt, der qualifizierter ist als Sie" oder "Sie sind für diese Stelle überqualifiziert", kann etwas nicht stimmen. Unlängst machte mich ein Bekannter auf ein Stellenangebot seiner Firma aufmerksam. Ich bewarb mich, man sagte, die Stelle gäbe es nicht mehr. Mein Bekannter war total überrascht; das war eine glatte Lüge. Heraus kam: Es wurde sonst niemand gefunden, und ich bekam die Stelle nicht - ja warum wohl? In einem anderen Fall bewarb ich mich - ebenfalls über einen Bekannten - bei einem großen Konzern um eine Stelle, deren Beschreibung perfekt meinem Profil entsprach. Monate später erhielt ich eine Absage - doch stand die gleiche Stelle eine Woche später unter neuem Namen in der örtlichen Zeitung erneut ausgeschrieben. Ähnliches erlebte ich mit anderen Firmen, in einem Falle sogar mehrmals hintereinander. Eine EDV-Jobvermittlungsagentur berichtete mir von "großem Interesse" seitens eines Kunden, nur um mir einige Tage recht niedergeschlagen zu erklären, der Kunde habe plötzlich "das Interesse verloren", er wisse nicht warum; so etwas sei ihm noch nie untergekommen.

Ich habe Ende 2003/Anfang 2004 noch zwei weitere hochaktuelle EDV-Schulungen aus dem Linux-, Oracle und SAP-Bereich sowie Betriebswirtschaft und Logistik absolviert und habe dann mein durch meine seitens der Firmen vermutete Religionszugehörigkeit bewirktes Problem bei der Jobsuche gelöst wie weiland unsere Vorväter: Ich bin in die U.S.A. ausgewandert. Dort ist sicherlich auch nicht alles Gold, was glänzt, doch kommt es, zumindest was die (vermuteten) privaten Anschauungen eines Individuums anbelangt, nicht zu solch eklatanten Grundrechtsverletzungen wie in Deutschland. Ich setze nun meine - immer als herausragend beurteilten - Qualifikationen und Kompetenzen in Amerika ein, in Deutschland braucht man offenbar keine leistungsfähigen und qualifizierten Arbeitnehmer.

MfG, Infotainment
 


 

Lesen Sie dazu Der Theologe Nr. 12 - Der Sektenbeauftragte, der neue Inquisitor


 
Das Ende der Inquisition? Ausführliches Interview des "Theologen" mit dem Soziologen und Kirchenkritiker Matthias Holzbauer - http://www.der-freie-geist.de/video/inquisition-04

 

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