2009-2
  DER THEOLOGE aktuell


   
              ab 1. 1.  Die Meldungen und Hinweise im ersten Halbjahr 2010 finden Sie auf der Seite 2010-1

              ab 1.12.

 Neu bei "Der Theologe" im Dezember

              ab 1.11.

 Neu bei "Der Theologe" im November
          ab 1.10.  Neu bei "Der Theologe" im Oktober
          ab 15.9.  Neu bei "Der Theologe" im September

     9. 9. 

 Jesus wollte keine Priester - Doch Kirche betet ununterbrochen für neue

               9. 9. 

 Kirchenwiedereintritt: "Ich glaube, weil es absurd ist"

        8.9./19.9. 

 Bundeskanzlerin: Getötete Zivilisten kein Grund für Kritik / Bundeswehr rechtfertigt Angriff

               5. 9.  

 Es ist genug: Erfüllung des Grundgesetzes statt Pfarrhausrenovierungen auf Staatskosten

               5. 9. 

 Eucharistie: Austeilung der Hostie in Zukunft mit Handschuhen?

        4.9. / 7.9.

 90-150 Tote - Bundeswehr befahl Luftangriff auf gekaperte Tankwagen und umstehende Menschen

               3. 9.

 Nonne verteilte Kondome an Prostituierte in Elendsvierteln - aus Orden entlassen

               1. 9.

 Kirche reklamiert ewiges Besitzrecht auf Getaufte! Eltern und Politiker, begehrt auf!

             31. 8.

 Skandal in Nordrhein-Westfalen: Ablehnung nicht kirchlich getaufter Kinder in Staatsschulen

             27. 8.

 Bei Kindern beliebter Priester auch im Tauschring für Kinderpornografie tätig

             25. 8.

 Welcher Politiker kriecht der Kirche am besten auf den Schoß? CDU/CSU will SPD schlagen

             14. 8.

 Steigbügelhalter der modernen Inquisition? Der tiefe Fall der Bundes-SPD

               1. 8.

 Kirche verdiente an Kampfflugzeugen, Atom-U-Booten und Zigaretten

               1. 8.

 Religionsbekämpfung - Ladehemmung verhinderte Massaker an Zeugen Jehovas

      1.8. / 14.8.

 USA: Banken moralisch bankrottKommt irgendwann Sklaverei zurück?

    26.7. / 15.8.

 Stiermorde zu Ehren des "heiligen" Jakobus - Wieder ein Gläubiger aufgespießt

             25. 7.

 Kirchensteuer-Einnahme-Rekord 2008 - Jetzt geht es wieder etwas zurück

             22. 7.

 Die Strategie dunkler Mächte: Immer ein bisschen mehr Krieg

             18. 7.

 Erzbistum Bamberg: Natur sei für Menschen da, die Sau wird geschlachtet

             17. 7.  Der Muezzin von Köln und die Totenglocke von Bad Königshofen
             13. 7.  Umverteilung geht weiter: Staatshilfen von Millionären eingesteckt
             12. 7.  Zu Ehren des "heiligen" Fermin - Friedfertige Stiere massakriert
              8. 7.  Wie der Zusammenbruch des deutschen Bankensystems in letzter Minute verhindert wurde
              5. 7.  Deutsche Waffen: Neues U-Boot Israels kann auch Nuklearwaffen abschießen

 



Dezember 2009
- Neu bei "Der Theologe"

31.12.2009 - Der Theologe Nr. 40 - Die Taufe, Angelhaken der dunklen Macht - Zwei neue Kapitel hinzugefügt: Tauferinnerung, Weihwasser und Schweinegrippe sowie ein Kapitel über Widerspruch und Angebote zum "Enttaufen".

29.12.2009 - Evangelischer Transplantationsmediziner als Präsident des Ökumenischen Kirchentags in München

28.12.2009 - Irland: Vergewaltigung von Kindern durch Priester "an der Tagesordnung" - "Tausende" Kinder als Opfer

28.12.2009 - Papst nach Umarmungsversuch einer Anhängerin gestolpert. Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft. Lesen Sie dazu: Der Theologe Nr. 39 - Die Angst geht um: Bewaffnete Einheiten schützen den Papst.

28.12.2009 - NATO-Desaster in Afghanistan geht weiter - Nach Regierungsangaben acht Schulkinder zerfetzt. Die NATO ist einfach nicht in der Lage, Taliban und Zivilisten zu unterscheiden. Und sie weiß auch nicht, wie viel "Taliban" in einem einfachen Afghanen steckt. http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-wieder-zivilisten-bei-nato-angriff-getoetet_aid_466381.html

26.12.2009 - Neues zu den Dogmen und zur angeblichen Unfehlbarkeit der römisch-katholischen Kirche

25.12.2009 - Papstbotschaft zur "Bewahrung der Schöpfung" - Das Wort "Tier" kein einziges Mal erwähnt

25.12.2009 - 20-22 % aller Immobilien Italiens gehören der Kirche

25.12.2009 - Frechheit zum Weihnachtsfest: Evangelischer Lobbyist fordert neue Ethik-Steuer und Steuerbefreiung für Kirchenmitglieder

24.12.2009 - Wissenschaftlerin erklärt: Wie der Christbaum stirbt

22.12.2009 -
Der Theologe Nr. 40 - Die kirchliche Taufe - Angelhaken der dunklen Macht wurde weiter fortgesetzt.

21.12.2009 - "Schöne" Bescherung: 7,5 Millionen Euro weg - Eigene Kirche "regelrecht ausgeplündert" - Evangelischer Finanzchef zu sechs Jahren Haft verurteilt

19.12.2009 - Katholische Kirche schützt den Namen "Papst" und "päpstlich", Freie Christen den Namen "Christus" und "christlich"

19.12.2009 - Überarbeitung von Freie Christen Nr. 6 - Sterben und Tod: Und was dann? Teil 2: Kirchliche Zeremonien und Sterberituale: Ein Kult des Todes und der Materie, z. B. Einfügung des Kapitels Wenn die Seele neben dem Grab ihres ehemaligen Körpers ausharrt

18.12.2009 - Katholische Kirche zieht die Schlinge enger: Ausgetretene werden bei kirchlichem Eherecht weiter wie Katholiken behandelt

18.12.2009 - Vorbereitung des größten Schlachtfests der Welt: Bestialische Tierquälerei in deutschen Schlachthöfen.

17.12.2009 - Evangelische Kirche kommt nicht zur Ruhe - Sexuelle Belästigung bei Konfirmandenfreizeit

16.12.2009 - Der Theologe Nr. 40 - Die kirchliche Taufe - Angelhaken der dunklen Macht wurde weiter ergänzt. Es sind fünf neue Kapitel hinzu gekommen. Neu ab hier.

16.12.2009 - Inferno von Kunduz: Wie Bundeswehr-Oberst Georg Klein die Aufklärung aktiv behinderte

16.12.2009 - Neu - Der Theologe Nr. 2 auf Kroatisch - Reinkarnacija - Iskonsko znanje čovječanstva i prakršćanska vjera

15.12.2009 - Streng evangelische US-Spitzenpolitikerin Sarah Palin leugnet Klimawandel und verlangt von USA Boykott des Klimagipfels in Kopenhagen

14.12.2009 -  CDU und CSU möchten am Hindukusch nicht nur zur Selbstverteidigung töten lassen

13.12.2009 - Ist Krieg notwendig? Wer lügt? Der evangelische Friedensnobelpreisträger Barack Obama oder Jesus von Nazareth?

12.12.2009 - Hunderte von Kinderschänder-Verbrechen durch Priester in Irland: Sängerin Sinead O´Connor fordert Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

12.12.2009 - Die Hungernden in der Welt und der unermessliche Reichtum des Vatikan. Mehr als eine Tonne Gold in der Vatikanbank?

7.12. / 8.12.2009 - Kinderporno und sexueller Missbrauch: Jetzt evangelischer Pfarrer im Visier der Ermittler

5.12. / 12.12. / 26.12.2009 - Luftangriff auf Afghanen wird allmählich zum "Massaker" - Die US-Piloten kämpften offenbar um das Leben der Menschen, die sich um die Tanklastzüge versammelt haben. / NATO-Bericht: Oberst Klein "wollte die Menschen angreifen, nicht die Fahrzeuge" - Fünfmal (!) baten sie um Vorwarnungen für die Menschen, fünf Mal lehnte die Bundeswehr ab. Es war ein Ringen um das Leben der Menschen zwischen Amerikanern und Deutschen, die sich schließlich durchsetzten. Nach Angaben des Opferanwalts gab es 179 tote Zivilisten (Main-Post, 12.12.2009). 91 Frauen wurden zu Witwen, 163 Kinder zu Waisen. Unter den Opfern waren dem Bericht des Internationalen Roten Kreuzes zufolge, den Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) schon früh kannte, auch mehrere Kinder ab acht Jahren (stern.de, 9.12.2009). Dennoch sprach der streitbare Katholik danach noch von einem "angemessenen" Angriff und bis heute unbeirrt von einem Angriff "nach bestem Wissen und Gewissen" (spiegel.de, 11.12.2009). Nur fünf der zerfetzten Toten seien nach Angaben des Opfer-Anwalts Taliban gewesen. Ihnen hätte nach einem NATO-Bericht der Angriff gegolten, gar nicht so sehr den Tanklastwagen, wobei man offenbar von mehr Taliban vor Ort ausging und allenfalls wenigen Zivilisten. Oberst Klein "wollte die Menschen angreifen, nicht die Fahrzeuge". Er sei im Vorfeld vom Bundeskanzleramt "ermutigt" worden, in eine neue "Eskalationsstufe" des Krieges einzutreten, und die Bundeswehr gezielt Taliban-Führer jagen und liquidieren zu lassen (stern.de, 12.12.2009). Steckte also die CDU/SPD-Bundesregierung selbst hinter der Politik der gezielten Liquidierungen, die Oberst Klein in Kunduz in die Tat umzusetzen versuchte? Die ganze Geschichte mit der "Tankwagen-Bedrohung" war womöglich mehr ein Ablenkungsmanöver für die Medien, um das eigentliche Ziel des Angriffes zu kaschieren.
Mittlerweile liegt aber eine Erklärung von Oberst Klein vom 5.9.2009 vor mit einer völlig anderen Geschichte "nur für Deutsche". Die amerikanischen Piloten hätten die Menschen töten wollen, er wollte nur die Tanklastwagen treffen. Er habe kleinere Bomben gewollt und die US-Piloten große. Der aktuelle Stand der Untersuchungen ist jedoch völlig anders ... Lesen Sie weiter
hier.

PS: Wo lehrte eigentlich Jesus von Nazareth: "Dringt mit Waffengewalt in fremde Länder ein, stürzt dort die Regierungen, wenn ihr mit diesen nicht einverstanden seid, und bekriegt, jagt und liquidiert diejenigen, die sich gegen Eure neue Ordnung wehren?" Das stammt aus dem katholischen Denken und Tun, ist aber nicht christlich. Folglich sollte der Afghanistan-Krieg katholisch oder evangelisch begründet werden, aber alle Befürworter und Begründer sollten sich von Christus und vom Christentum distanzieren.

4.12.2009 - Evangelische Diakonie: Bonuszahlungen und hohe Abfindungen für Manager sowie eigene Zeitarbeitsfirma, um Lohnkosten zu drücken

3.12.2009 - Hat Jesus die "Erbsünde" gelehrt oder ist das auch eine kirchliche Erfindung?

2.12.2009 - Die Süddeutsche Zeitung vom 13.11.2009 beschreibt den "Rückmarsch der Kirche in den Fundamentalismus" und schreibt u. a.:
"Die evangelische wie die katholische Kirche haben in Deutschland bis in die 1970er Jahre Straflager für Jugendliche ab 14 Jahren betrieben ... Die Opfer verlangen nun mit Recht, aber bisher vergebens, auch eine theologische Aufarbeitung dieser Verbrechen. Die Affinität christlicher Opferkult- und Moralvorstellungen zur Gewalt ist ein Kennzeichen des christlichen Fundamentalismus ..."
Aus diesem und vielen weiteren Gründen fordern die Freien Christen: Die evangelische und die katholische Kirche dürfen sich nicht mehr christlich nennen. Die Freien Christen haben dazu auch eine ausführliche Dokumentation vorgelegt.

1.12. / 3.12.2009 - Verbot von Minarettneubauten in der Schweiz - Von den Minaretten werden die Muslime zu ihrem täglichen Gebet gerufen. Davon sind viele Hundert betroffen. Das verschiedene Geläut der Kirchenglocken kann jedoch kaum mehr jemand interpretieren, und kaum einer richtet sich danach, auch viele Pfarrer schon längst nicht mehr. Das Schweigen der Kirchenglocken würde die Kirchenchristen also weit weniger treffen als das fehlende Minarett bei einer Moschee.



November 2009 -
Neu bei "Der Theologe"

11-41 - Wann sagt die Kirche die Wahrheit über Martin Luther? Lesen Sie das Interview mit Prof. Dr. Bernd Rebe, von 1983-1999 Präsident der Technischen Universität Braunschweig unter
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/291585/artid/11322224

11-40 - Kirchliches Schlachtfest Weihnachten: Verhöhnung des Jesus von Nazareth - Pfarrerstochter Angela Merkel (CDU) ist auch in diesem Jahr ein negatives Vorbild. Das Main-Echo schreibt: "An Weihnachten muss es bei der Kanzlerin eine Gans geben, sonst ist es kein richtiges Weihnachten." Lesen Sie mehr dazu hier. Auch: Gänse sind empfindsame Lebewesen.

11-39 - Und zur Einstimmung auf Weihnachten hier noch einmal ein Hinweis auf die bleibend aktuellen weiteren Texte:
Neuer Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen - Heuchlerische Papstrede
Wie der Christbaum stirbt - eine Wissenschaftlerin erklärt
Unschuldige Tiere als Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum, Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch

Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000 sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und Jesus
Siehe dazu auch: Die wahre Wein-Nacht - über die kirchliche Inquisition

Und
zur positiven Einstimmung auf das Fest:
Wer nach lebendigen Alternativen zum weihnachtlichen Schlachtfest der Kirche sucht, hier eine Weihnachtsgeschichte ohne Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den lebenden Bäumen.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu: Lesen Sie eine Geschichte über die Geburt von Jesus, die auch Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).

11-38 - Es ist mehr als genug: Pädophile Priester vor Strafe geschützt und stattdessen innerkirchlich befördert - Neuer Untersuchungsbericht des Justizministeriums in Irland.

11-37 - Kirche immer brutaler: Überzeugter Katholik, Kirchensteuerzahler und Spender bekam kein katholisches Begräbnis, weil der Boden nicht von einem Priester "geweiht" war / Angehörige traten aus der Kirche aus - Siehe hier.

11-36 - Vertuschung: Der Herr (Kirche) ist nicht besser als sein Knecht (Politiker) - Während in Deutschland gerade der Vertuschungsskandal der Bundeswehr in Afghanistan für Aufsehen sorgt, wurde in Irland ein neuer Untersuchungsbericht veröffentlicht:  Der Nordbayerische Kurier schreibt am 27.11.2009: "Katholische Kirche vertuschte Missbrauch - Staat schaute weg"
(http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1285759/details_8.htm)
. Lesen Sie weiter hier.

11-35 -
Katholischer Theologie-Professor: Zur Zeit Jesu und noch Jahrzehnte danach gab es keine Kirche - Prof. P. John Pawlikowski, OSM, katholischer Theologie-Professor an den Catholic Theological Union Graduate School in Chicago/USA, erklärte bei einem Gespräch am 25.11.2009 in Wien: Man müsse "ernst nehmen", dass sich die Kirche ganz allmählich aus dem Judentum entwickelt habe und dass es zur Zeit Jesu und für Jahrzehnte nachher "einfach keine Religionsgemeinschaft" mit dem Namen "Kirche" gegeben habe (zit. nach http://www.kreuz.net/article.10215.html).
Wir zeigen zudem auf, wie sich die Kirche neben jüdischen Wurzeln vor allem auch aus dem antiken Heidentum und seinen Götzenkulten entwickelt hat, indem sie dort einige christliche Elemente integriert hatte
(siehe Index-Seite), sich deshalb aber zu Unrecht gleich den Namen "christlich" aneignete. Denn ihr Wesen und der Kern ihrer Botschaft ist trotzdem weiterhin der eines heidnischen Mysterien- bzw. Götzenkultes. Aus dem Judentum hat sie dabei vor allem dessen Verfälschung durch die Priester übernommen (siehe dazu auch Der Theologe Nr. 25).

11-34 - Staatsanwaltschat ermittelt wieder gegen Vatikanbank - Mafia-Gelder gewaschen? Siehe hier.

11-33 - Massenhafte Vergewaltigungen und sexuelle Missbräuche von Kindern durch katholische Priester weltweit - Eine weitere Spitze des Eisbergs: Die Diözese Fairbanks/USA zahlt jetzt 10 Millionen Dollar Entschädigung an ca. 300 Opfer.
http://www.focus.de/politik/ausland/missbrauchsopfer-us-bistum-zahlt-millionen-entschaedigung_aid_457258.html
Die eher niedrige Summe steht damit in Verbindung, dass die Diözese sich als "insolvent" betrachtet. Der römisch-katholische Orden Christian Brothers aus Irland hat jetzt 161 Millionen Euro für Opfer von jahrzehntelange Kinderschänder-Verbrechen angeboten, die heute noch leben. Mittlerweile ist ein neuer Report in Vorbereitung. Dieses Mal geht es um die Kinderschänder-Verbrechen von Priestern der Erzdiözese Dublin, der größten des Landes.
(http://de.news.yahoo.com/2/20091125/tts-irischer-orden-will-161-millionen-eu-c1b2fc3.html)

11-32 - 142 Tote und viele Schwerverletzte bei Angriff unter Bundeswehrkommando, darunter viele Kinder und Jugendliche - Neue Enthüllungen und ein schockierendes Video mit den Menschen, aus der Luft gefilmt, als sie noch lebten. Der deutsche Oberst Klein verweigerte den US-Piloten, die Menschen zuvor zu warnen.
http://www.bild.de/BILD/video/clip/no-pre-roll/2009/11/26/kunduz,templateId=renderBuehne.html
mbennacht-kunduz/bild-deckt-auf-so-wurde-der-skandal-vertuscht.html).
Lesen Sie weiter
hier.

11-31 -
Erzdiözese Freiburg - Opfer eines Priester-Verbrechers fordern Wiedergutmachung - Neben der Klage, sich nicht mehr "christlich" nennen zu dürfen, sieht sich die Kirche nun auch Wiedergutmachungsforderungen von Opfern ausgesetzt, die von einem ihrer Priester in Ausübung seines seelsorgerlichen Amtes um viel Geld betrogen worden waren. Doch Erzbischof Dr. Robert Zollitsch will den größten Teil davon nicht zurück zahlen lassen, obwohl die Kirche vom Staat Milliardensubventionen erhält. Mehr dazu hier.

11-30 - Kirchlich orientierte Gewerkschaften: "Lohndrücker im Namen Gottes" - siehe hier

11-29 - Noch nie so viele Kirchenaustritte wie 2009 - Laut Landesbischof Johannes Friedrich aus München zeichnet sich ein neues Kirchenaustritts-Rekordjahr 2009 ab, wenn sich die Entwicklung, wie sie von Januar bis Oktober zu beobachten war, auch in den letzten Wochen fortsetzt (Main-Echo, 24.11.2009). Für Menschen, denen Jesus, der Christus ein Herzensanliegen ist, ist dies eine gute Nachricht, denn Jesus wollte keine Institutionen Kirche, und der Seher Johannes rief aus: "Tretet aus von ihr (= wörtliche Übersetzungsmöglichkeit) mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und empfanget von ihren Plagen" (Offenbarung 18, 3-4). Gemeint ist nach Überzeugung vieler Bibelausleger der Auszug aus der endzeitlichen Kirche.
Gerade in der heran nahenden
Vorweihnachtszeit wird für viele wache Zeitgenossen spürbar, wohin die Institutionen Kirche und ihre Bräuche diesen Planeten und seine Geschöpfe, vor allem die "kleinen Brüder" der Menschen, die Tiere, gebracht haben. So wird sicher noch so mancher auch den Dezember nützen, um den Schritt aus der Institution Kirche zu wagen und sich z. B. dem gütigen Gott anzuvertrauen, der keine ewige Hölle kennt, der keine Dogmen, Sakramente und Zeremonien eingesetzt hat und dem die barbarischen Festtagsbräuche im Kirchenchristentum ein Gräuel sind. Und der für jeden von uns das Beste will.

11-28 - Wissenschaftler contra Fleischkonsum -
http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Wissenschaftler_contra_Fleischkonsum

11-27 - Keine Kruzifixe mehr in den Klassenzimmern - Lesen Sie dazu auch einen Kommentar der Badischen Zeitung:
http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/christlich-neutral

11-26 - Korruption, Mafia, Steuerhinterziehung, Opus Dei, Schmuggel in die Schweiz, Leichen - Vatikan außer Rand und Band. Lesen Sie
http://www.format.at/articles/0938/525/251407/die-geschaefte-vatikan-buch-finanznetzwerk-geldwaesche
Sowie weiter
hier.
Siehe dazu auch:
Der Bankrott der Banco Ambrosiano und die Morde an Roberto Calvi und Michele Sindona


11-25 - Nach Tod von Robert Enke: Fußballspieler Lukas Podolski nach katholischer Lehre von ewiger Hölle bedroht - Lesen Sie die Aktualisierung der Nachricht über den Tod und die Abschiedsfeier für Robert Enke.

11-24 - Fast alle deutschen Politiker klammern sich an die Kirche - siehe dazu eine aktuelle Momentaufnahme in Der Theologe Nr. 23

11-23 - TV-Hören und Sehen: "Die dunklen Geheimnisse des Vatikans" - Lesen Sie hier.
Und siehe dazu auch die Schrift
Freie Christen Nr. 3 - Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld.

11-22 -
Viele Bürger haben mittlerweile den Film Die Päpstin gesehen. Lesen Sie mehr dazu hier.

11-21 - Evangelische Kirche für Beibehaltung des Wehrdienstes. Siehe hier

11-20 - Ökumene: Die patriarchalische russisch-orthodoxe Kirche beendet den Dialog mit der Evangelischen Kirche in Deutschland, weil diese eine geschiedene Frau an ihre Spitze wählte. Mehr zur Scheidung von Bischöfin Margot Käßmann, die sie mit einer Bibelverbiegung verbrämte, hier.

11-19 - Torwart Robert Enke muss nach der Lehre der Kirche in die ewige Hölle. Er war weder getauft noch glaubte er auf kirchliche Art und er beging Selbstmord. Neue Fakten zur kirchlichen Lehre und Überarbeitung des Artikels in Der Theologe Nr. 19.

11-18 -
Der Kampf um die Straßen geht weiter - Zuspitzung der Situation in Bayreuth. Kirche will weiter Straßen nach ihrem antisemitischen Landesbischof benannt haben. Siehe hier.
Ergänzungen zum Antisemitismus in der evangelischen Kirche in den 20-er-Jahren des 20. Jahrhunderts siehe
hier / Neues zu Georg Elser, Attentäter auf Adolf Hitler und zur "Bekennenden Kirche" hier.

11-17 - Jesus lehrte die Gerechtigkeit, Martin Luther verfälschte sie in Rechtfertigung.
Siehe
hier.

11-16 - Großbritannien: Waisenkinder über kirchliche Einrichtungen als Zwangsarbeiter und Sex-Objekte nach Australien deportiert - bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts.
http://www.fr-online.de/top_news/2084424_Waisentransport-nach-Australien-Vom-Empire-verstossen.html
Betroffen sind ca. eine halbe Million Kinder seit Ende des 2.Weltkriegs. Die Regierung Australiens hat sich jetzt entschuldigt, die Kirchen noch nicht.

11-15 -
Unvorstellbares Leid in der Bundesrepublik Deutschland: Folter und Gewaltherrschaft in den kirchlichen Kinderheimen
http://www.welt.de/politik/deutschland/article5239904/Die-Gewaltherrschaft-in-deutschen-Kinderheimen.html
Lesen Sie weiter hier.

11-14 - Kinofilm "2012" - Darstellung des Endes der materialistischen Zivilisation. Lesen Sie hier.

11-13 - Trotz ökumenischer Trauerfeier: Torwart Robert Enke muss nach der Lehre der Kirche in die ewige Hölle. Er beging Selbstmord. Doch der Glaube der Kirche ist furchtbarer Unsinn. Lesen Sie mehr dazu in Der Theologe Nr. 19.
Zum Thema "Depressionen" siehe auch Der Theologe Nr. 48
 

11-12 - Tief kirchengläubige US-Spitzenpolitikerin Sarah Palin bekennt sich frenetisch zum Fleischkonsum, z. B. zu Steaks, an denen noch das Blut des Tieres haftet.
Siehe http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Steak_mit_Blut

11-11 - Verbrechen durch die Kirche in der Bundesrepublik Deutschland - Erst ganz allmählich wird aufgearbeitet, was in den kirchlichen Heimen in den 50er-, 60er-, 70er-, und teilweise auch 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts geschah. Die Frankfurter Rundschau schreibt z. B. am 12.11.2009: "Heimkinder mussten damals in den hessischen Horror-Häusern im Nachthemd stundenlang im zugigen Flur stehen, sich von einer Nonne in eine eiskalte Badewanne tunken oder vom Pfarrer nach einer harmlosen Beichte vergewaltigen lassen. Sie leiden bis heute. Ihre Leben sind weitgehend ruiniert."

11-10 - Kruzifix-Urteil: Bischof Walter Mixa ruft offen zum Rechtsbruch auf (siehe hier).

11-9 -  Gedenktage: Licht und Dunkel der deutschen Geschichte - Am 9. November feiern die Deutschen den Fall der Mauer im Jahr 1989. Der 10. November ist jedoch durch zwei dunkle Ereignisse gekennzeichnet. Im Jahr 1939 brennen in Deutschland die Synagogen und der Theologe Martin Luther, der das Abbrennen der Synagogen und die massive Judenverfolgung schon über 400 Jahre früher gefordert hatte, wurde 1483 geboren. Mehr dazu in Der Theologe Nr. 4. Martin Luther wandelte sich vom Hoffnungsträger für Befreiung des Landes aus der Knechtschaft des Vatikan zum gewissenlosen Gewalttäter, der gegenüber allen Andersdenkende die Todesstrafe forderte und in dessen Namen nach mehreren Religionskriegen letztlich nur eine zweite Machtkirche neben der katholischen etabliert wurde (mehr zu Luther siehe unten).

11-8 - Kommt das Rücktrittsrecht bei kirchlichen Taufen? Expertin aus Hamburg fordert mehr Verbraucherschutz. Sie bringt auch die "Umkehrung der Beweislast" ins Gespräch: Nicht das Kirchenopfer müsste dann z. B. bei "Ekklesiogenen Neurosen" den bei ihm entstandenen Schaden nachweisen, sondern die Kirche muss ihrerseits beweisen, dass ihre Handlungen oder ihre Lehre die Krankheit oder psychische Störung nicht verursachten. Siehe hier.

11-7 -
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Katholisches Kruzifix in staatlichen Einrichtungen ist nicht rechtmäßig - Mehr dazu hier.

11-6 -
Vorbereitung auf Weihnachten 2009 
Hier unsere bleibend aktuellen Meldungen zum Thema:
Neuer Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen - Heuchlerische Papstrede
Unschuldige Tiere als Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum, Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000 sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und Jesus
Siehe dazu auch: Die wahre Wein-Nacht - über die kirchliche Inquisition

Wer nach lebendigen Alternativen zum weihnachtlichen Schlachtfest sucht, hier eine Weihnachtsgeschichte ohne Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den lebenden Bäumen.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu: Lesen Sie eine Geschichte über die Geburt von Jesus, die auch Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).

11-5 -  Schnecken aufspießen und Fische erschlagen - Wie eine junge Frau ihr Gewissen verliert - Lesen Sie hier.

11-4 - Afghanistan: US-Piloten wollten Leute warnen, bevor sie Bomben auf die Tanklastzüge abwarfen, deutscher Oberst wollte aber ohne Vorwarnung angreifen / Neuer katholischer deutscher Verteidigungsminister stellt sich hinter seinen Oberst - Aktualisierung der Meldung hier.

11-3 -  Bistum Freiburg - Kirche außer Rand und Band: Verurteilter Priester widerruft sein Geständnis und will eines seiner Opfer nun seinerseits vor Gericht ziehen / Er war wegen über 100 Straftaten angeklagt / Kirchliches Verfahren seit Monaten verschleppt - Angeblich könne die "Kooperationsbereitschaft" der Betroffenen vom Bistum nicht "erzwungen" werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

11-2 -  Missbrauch von Diakonen-Schülern: Verurteilter Pfarrer legt Amt nieder -
Aktualisierung unter
http://www.theologe.de/sexuelle_vergehen.htm#Weitere_Entwicklung

11-1 -  Priester kann nicht mehr "Seelsorger" sein, weil er vor Organspende warnt. Siehe
http://www.theologe.de/theologe17.htm#Priester

 



Oktober 2009 -
Neu bei "Der Theologe"

10-11 - Neue EKD-Ratsvorsitzende Dr. Margot Käßmann - Stürzt sie Martin Luther vom Sockel?
Vgl. Foto aus Dresden
(SLUB Dresden/Abt. Deutsche Fotothek / Richard Peter sen.; Luther im Bild rechts unten am Boden): Hier wurde das Denkmal Martin Luther, der die Judenverfolgung predigte, von den Bomben der alliierten Flugzeuge äußerlich "vom Sockel gestürzt". Mittlerweile wird Martin Luther in Deutschland aber wieder verehrt, obwohl er z. B. auch die Hinrichtung von Andersgläubigen forderte. Wann bereinigt die evangelische Kirche ihre "historische Last" (Margot Käßmann), welche u. a. durch die Lehre und das Tun Luthers über die Menschen kam (siehe dazu Der Theologe Nr. 3)? Dazu müsste sie Martin Luther vom geistigen Sockel stürzen.

10-10 - Die Reformer, die besten Kräfte der "alten Schlange", z. B. der Theologe Hans Küng. Siehe http://www.theologe.de/freiechristen1.htm#Kueng

10-9 - Eine neue Ausgabe des "Theologen" ist im Entstehen: Der Theologe Nr. 40 - Die kirchliche Taufe, Angelhaken der dunklen Macht. Lesen Sie den aktuellen Stand:
http://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm

10-8 - 
Ein Staatsbischof im Bayerischen Landtag - siehe
 
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Staatsbischof

10-7 - Der Theologe Nr. 2, Reinkarnation, wird in nächster Zeit Zug um Zug auf Kroatisch übersetzt. Einige Kapitel sind bereits übersetzt und einsehbar. Siehe http://www.theologe.de/reinkarnacija.htm

10-6 - Die Höllenfahrt der Menschheit geht immer schneller:
Noch nie gab es so viele Hungernde und Hungertote auf diesem Planeten, und noch nie gab es solche maßlose Spitzengehälter. Lesen Sie: http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#hoellenfahrt

10-5 - Evangelische Heimleiter forderten schon in der Weimarer Republik
Zwangssterilisierung Behinderter und diskutierten eventuelle Ermordungen. Ergänzung der Meldung bei http://www.theologe.de/euthanasie.htm#Fachkonferenz_fuer_Eugenik

10-4
- Eltern und Schwestern erschossen: Gläubiger junger Mann brachte seine Familie um - Prozessbeginn am 12.10.2009 - Hintergründe bei http://www.theologe.de/2009-1.htm#Eislingen

10-3 -
La Santa Alianza - der "Geheimdienst des Papstes" -
http://www.theologe.de/theologe16.htm#La_Santa_Alianza

10-2 - Bis heute gültige evangelische Lehre: Wer durch Liebe
Vergebung erlangen will, schmähe und schände angeblich Christus - Siehe http://www.theologe.de/glaube_rechtfertigungslehre.htm#Glaube_statt_Liebe

10-1 - Nicht so schlimm wie Kirchenaustritt: Dreifache
Mörderin ihrer Kinder nach katholischer Lehre jetzt angeblich beim "Herrn" - Überarbeitung der Meldung in:
http://www.theologe.de/kirche_hoelle.htm#Pfarramtssekretaerin_zuendet_ihre_Kinder_an

 



September 2009 - Neu bei "Der Theologe": 

9-12 - Nach dem Kirchenaustritt Streichung aus dem kirchlichen Taufregister fordern
-
http://www.theologe.de/sakramente_der_kirche.htm#Streichung_aus_dem_Taufregister

9-11 -
Der wiederkommende Christus - der größte Feind der Kirche - Überarbeitung des Essays siehe http://www.theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm#Wiederkommender_Christus

9-10 - "
Gute Seele" der Kirchengemeinde überschüttet ihrer Kinder mit Benzin und zündet sie an - http://theologe.de/kirche_hoelle.htm#Pfarramtssekretaerin_zuendet_ihre_Kinder_an

9-9 -
Horst Wessel - Held des Nationalsozialismus und der Kirche -
http://www.theologe.de/theologe4.htm#Horst-Wessel

9-8 - Nach dem Amoklauf in Ansbach - Ergänzung der Studie über den Amoklauf in Winnenden -
Die Sinnkrise hinter den Verbrechen - http://www.theologe.de/2009-1.htm#Sinnkrise

9-7 -
Adolf Hitler zahlte immer pünktlich seinen Kirchenbeitrag - Ergänzung der Quellen unter
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Hitler_zahlte_Kirchenbeitrag_immer_puenktlich


9-6 - Adolf Hitler schöpfte Kraft aus dem Neuen Testament -
http://www.theologe.de/theologe.4.htm#Hitler_Bibel
Neue Dokumentation in Die Welt zum Papstbesuch in Auschwitz 2006 - Der Versuch, aus Tätern Opfer zu machen - http://www.theologe.de/katholische-kirche_holocaust.htm#Papst_in_Auschwitz

9-5 - Jesus:
Erst lehret, dann taufet. Ergänzung bei
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Saeuglingstaufe

9-4 - Mediengesellschaft:
Heute-Moderator wurde römisch-katholisch -

http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Moderator_wurde_katholisch


9-3 - Gedanken zum Thema: Der Staat ist das Ross, die Kirche der Reiter -
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirche_Staat

9-2
- Landesbischof Meiser - er dachte zwar anders die nationalsozialistischen Rassenantisemiten, war jedoch auch ein antisemitischer Rassist -
http://www.theologe.de/theologe11.htm#Stegemann

9-1 - 
Werden einem beim Abendmahl die Sünden vergeben? Eine Antwort auf eine Frage zu dieser Lehre der Kirche -
Bedeutung von Eucharistie, Abendmahl - weniger als ein Stück Brot

 



9.9.2009 - Jesus wollte keine Priester - Doch die Kirche "betet" jetzt ununterbrochen für neue - Wer schickt der Kirche neue Priester? - Jesus, der Christus, kann es nicht sein, denn er wollte niemals Priester, wie es in antiken Götzenkulten üblich war, sondern er wollte die schlichte Nachfolger ohne Dogmen, Sakramente, Kult und Ritual. Er wollte also niemals ein heidnisches Priestertum in christlicher "Verpackung", wie es das katholische Priestertum bis heute ist. Und wenn Christus mit dem Schöpfergott "eins" ist, kann es auch Gott nicht sein, der der Kirche Priester schickt. Wer also schickt der Kirche dann die Priester?
Weil immer mehr junge Menschen den Widerspruch zwischen Christus und Kirche begreifen, gibt es auch immer weniger Priester. Auch Zehntausende (!) von Sexualverbrechern unter den Priestern haben den Berufsstand endgültig in Verruf gebracht
(siehe dazu Der Theologe Nr. 24 a). Gibt es in irgendeiner anderen Berufsgruppe mehr Pädophile bzw. "Knabenschänder", wie es Paulus formuliert (1. Korinther 6, 9), als unter den Priestern?
 
Die Kirche hält dennoch an den Priestern fest und versucht nun, mit einer Art magischen Brechstange das Problem zu lösen. 30 Tage lang wird jetzt in der Erzdiözese Freiburg und in den Bistümern Fulda, Regensburg, Rottenburg-Stuttgart und Speyer ununterbrochen, also 24 Stunden am Tag, für neue Priester gebetet. Am 3. Oktober soll damit begonnen werden. Dies und einiges mehr soll zu einer "Atmosphäre" beitragen, "in der geistliche Berufe wachsen können", so Erzbischof Robert Zollitsch (Badische Zeitung, 10.9.2009).
Doch auch in dieser Wortwahl zeigt sich der Gegensatz zu Christus. Der Mann aus Nazareth unterschied niemals zwischen "geistlichen" und "weltlichen" Berufen, sondern er lehrte das "Bete und arbeite". Jeder solle demnach einen so genannten "weltlichen" Beruf ergreifen und diese mit der Gottes- und Nächstenliebe durchdringen, die einer inneren dynamischen "Gebetshaltung", das heißt einer inneren Verbindung zu Gott, entspricht. Damit dies besser gelingt, könne sich wiederum jeder auch zu bestimmten eigens dafür vorgesehenen Zeiten zum stillen Gebet oder zum speziellen Gebet in der Gemeinschaft zurückziehen, z. B. morgens am Tagesbeginn und abends beim Tagesabschluss. Und dann unter Umständen für etwas länger am "Feiertag", dem "Ruhetag". Priester braucht es bei alledem nicht. Denn wir alle sind der "Tempel des Heiligen Geistes", wie es sowohl Jesus als auch Paulus betonten.
Wer also brachte die Priester in diese Welt? Und wer ist die geheimnisvolle Macht, die den Nachwuchs rekrutiert und mit der man jetzt in ununterbrochene Kommunikation treten möchte?
 



9.9.2009 - Kirchenwiedereintritt? / "Ich glaube, weil es absurd ist" / Einige Glaubens- bzw. Erfahrungsgedanken -
In Nürnberg tauchten Buch-Lesezeichen auf, die für den Wiedereintritt in die Kirche warben. Das Motto: "Der Schritt zurück bringt dich voran." Klingt originell. Dazu passt aber auch das Motto des Kirchenvaters Tertullian (150-230): "Ich glaube, weil es absurd ist." Oder das Sprichwort: "Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz."
Als Alternative bietet sich der Philosoph Immanuel Kant an: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." Schließlich hat uns Gott ja auch den Verstand geschenkt. Und den Mut, nach vorne zu schauen, auch wenn man noch nicht weiß, welche anderen Gemeinschaften sich morgen ergeben. So erging es dem Propheten Abraham, als er in seinem Inneren den Ruf Gottes verspürte: "Geh  aus deinem Vaterland und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will"
(1. Mose 12). Er wusste noch nicht wohin, doch er ging.
Hilfreich ist auch ein Lied des Chanson-Sängers Peter Horton, in dem es heißt: "Wer nicht in sich selbst zuhause ist, ist nirgendwo zuhaus." Das eigenen Gewissen kann einen führen. Wer zurückschaut, erstarrt zur Salzsäule. Das steht so in der Bibel. Es geschah mit der Frau von Lot, des Neffen von Abraham, die sich wieder nach den Annehmlichkeiten der unter gehenden Stadt sehnte, die sie eben rechtzeitig verlassen hatte.

 



8.9. / 19.9.2009 - Die Bundeskanzlerin: Getötete unbeteiligte Zivilisten kein Grund für Kritik / CDU soll sich nicht mehr "christlich" nennen / Bundeswehr rechtfertigt Angriff und somit die damit verbundenen Liquidierungen / "Faszination des Tötens von Taliban" / Leitende Offiziere nannten Tötungs-Drohne "Finger Gottes" / Hat der deutsche Oberst gelogen, um den Angriff führen zu können? - Während Deutschland wegen des Militärschlags von Kunduz in Afghanistan mit über 100 Toten weltweit am Pranger steht, zeigt sich die Bundesregierung im Wesentlichen uneinsichtig. Zwar "bedauert" Angela Merkel eventuelle zivile Opfer fünf Tage nach der Tat und sagt "Wir fühlen mit den Angehörigen", was andere westliche Politiker schon am folgenden Tag taten. Da war man sich noch in jeder Hinsicht sicher, dass es keine zivile Opfer gibt. Auch vom Eingestehen von Fehlern ihrer Heeresführung leider keine Spur. Spiegel online schreibt: "Bei dem Tanklaster-Bombardement kamen nach Nato-Angaben auch Zivilisten ums Leben, doch Kanzlerin Merkel verbittet sich jegliche Kritik" (8.9.2009). "Kein Verständnis" für Kritik - das sagt eigentlich schon fast alles. Nicht einmal die Tötung unschuldiger Menschen dürfe demnach rechtmäßig kritisiert werden. Nur dieser Sachverhalt allein zeigt bereits auf, wie tief die "christliche" Partei schon gesunken ist. Denn ihr Namensgeber Jesus, der Christus, hätte weder befürwortet, Taliban noch Zivilisten durch angeblich vorbeugende Angriffshandlungen in die Luft zu jagen. Und durch die Zurückweisung jeder Kritik stehen dann auch Erklärungen des Bedauerns im Verdacht, Teil eines unvermeidlichen politischen Kalküls zu sein.
Die CDU sollte sich zumindest nicht mehr "christlich" nennen, um unbedarfte Zeitgenossen nicht mehr mit diesem Etikettenschwindel zu täuschen und dadurch ihre Wählerstimme zu erschleichen. Mehr dazu siehe
hier.


Aktuell
: Einige Opfer des Bundeswehrangriffs in Hadschi Amanullah
http://www.stern.de/politik/ausland/nato-angriff-in-kundus-die-opfer-von-hadschi-amanullah-1507882.html

Der auf Seite der Deutschen für den Angriff im Afghanistan-Krieg verantwortliche Oberst Georg Klein und sein oberster Chef, Generalsinspekteur Wolfgang Schneiderhan, verteidigten nun den Militärschlag mit ca. 100 Toten (bild.de, spiegel.de, 12.9.2009). Jeder dabei versehentlich getötete Zivilist sei natürlich "einer zuviel", so der Oberst. Der oberste Militärführer Deutschlands hob in diesem Zusammenhang noch einmal die "Professionalität" der Truppe in Afghanistan hervor. Bereits im Juli ließ die Bundeswehr unter Oberst Georg Klein einen Taliban-Stützpunkt bombardieren, wobei 15 Islamisten getötet wurden. Damals war jedoch nicht viel in der deutschen Presse zu lesen. Nach dem Untersuchungsbericht der afghanischen Regierung wurden diesmal jedoch auch ca. 30 Zivilisten in Stücke gerissen bzw. verbrannt. Hinzu kommen neun schwer verletzte Zivilisten. Erfahrungsgemäß sinken in einem solchen Krieg die Hemmschwellen auch immer mehr. Spiegel online schreibt: "Die Faszination des Tötens von Taliban war da in Kunduz. Euphorisch berichteten leitende Offiziere nach der Attacke auf die Taliban-Stellung im Juli vom ´Finger Gottes`, wenn sie von der Drohne sprachen" (14.9.2009).
Bei diesem Angriff stellte sich nun heraus, dass es der deutsche Oberst offenbar ablehnte, die Menschenansammlung um die Tanklastzüge vor deren Sprengung zu warnen, z. B. durch einen Tiefflug
(Der Spiegel, 21.9.2009). Wollte er also gezielt so viele Menschen töten wie möglich, vielleicht weil er sie alle irrtümlich für Taliban hielt? Auch hatte er offenbar die NATO bzw. ISAF angelogen bzw. falsch informiert, indem er von einem "direkten Feindkontakt" der Bundeswehr am Boden sprach. Nur dann hätten die Kampfbomber den Angriff überhaupt fliegen dürfen.
 
Und auch hier gilt: Spätestens im Jenseits werden sie mit ihrer Rechtfertigung nicht mehr durchkommen, auch wenn der katholische Priester oder der evangelische Pfarrer bei ihrer dereinstigen Bestattung - irgendwann in der Zukunft - nur Gutes spricht. Dann wird sich das Gesetz von Saat und Ernte entfalten. Alle verletzten oder getöteten Opfer und ihre Angehörigen werden dort z. B. zum Kläger, und die verantwortlichen Herren müssen in jedem Einzelfall und jedem Einzelnen gegenüber nachweisen, dass der von ihnen angeordnete Angriff, der zu deren Tötung führte, gerechtfertigt war. Dazu werden sie in jedem Einzelfall mit dem Leid der Opfer konfrontiert und müssen es unter Umständen selbst am eigenen Seelenleib erleiden, was den obersten Soldaten von der Kirche natürlich verschwiegen wird. Doch anstatt dass die Kirche wenigstens zugibt, in diesen Dinge keine Ahnung zu haben, gibt sie das Gegenteil vor und führt die Menschen, auch die Soldaten, gezielt in die Irre. Die Herren der Kirche wird also ein noch größerer Prozess erwarten. Und im Jenseits gilt dann kein deutsches Recht, und viele, die die Verantwortlichen heute schützen, stehen dann selbst auch auf der Anklagebank. Nicht nur in diesem Krieg. In allen anderen auch. Die einzige Chance für die Täter wird dann sein, dass ihnen die Opfer vergeben.
 



5.9.2009 - Es ist genug: Erfüllung des Grundgesetzes statt Pfarrhausrenovierungen auf Staatskosten - Es ist in seiner Art ein beispielloser Skandal, der in Deutschland tagaus tagein praktiziert wird. Obwohl die Weimarer Verfassung schon 1919 die Beendigung der Staatsfinanzierung für die Großkirchen forderte und das Grundgesetz der Bundesrepublik dies 1949 wiederholte, streichen die Kirchen auch 60 Jahre später weiter schamlos die Milliarden ein, die sich aus unzähligen Beträgen von Millionen und Hunderttausenden zusammen addieren. Und dies geht bis ins kleinste deutsche Dorf hinein und wird seit den 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Politik der CDU-Regierungen auch in den ostdeutschen Bundesländern praktiziert, obwohl dort höchstens 20 % der Bewohner Kirchenmitglieder sind, meist deutlich weniger.

Ein aktuelles Beispiel dazu aus dem Westen: So wurde z.B. anlässlich der Zusammenlegung von römisch-katholischen Kirchengemeinden in der Diözese Würzburg beiläufig berichtet, dass die politische Gemeinde "Birkenfeld großzügig, mit Unterstützung der Finanzkammer ihrer Baulast stets nachkam und ein ordentliches Pfarrhaus vorzeigen kann" (zit. nach Mainpost, 5.9.2009). Interessant ist die Sprache: Eine politische Gemeinde könne demnach ein ordentliches katholisches Pfarrhaus "vorzeigen". Doch das Haus gehört selbstverständlich nicht ihr, sondern der Kirche. Der Hintergrund: Der Staat hat sich vor zwei Jahrhunderten dazu verpflichtet, die "Baulast" für das Pfarrhaus zu tragen. Das heißt: Das Haus gehört zwar der Kirche, einschließlich aller Wertsteigerungen. Zahlen für alle Hauskosten muss jedoch der Staat, also alle Bürger, in diesem Fall die politische Gemeinde. Und diese tat es, wie der Bürgermeister betonte, sogar "großzügig". Und dies ist kein Einzelfall. Das ist in Deutschland hunderttausendfache Realität.
Zum Konflikt kam es vor Ort, als es der Nachbargemeinde Urspringen gelang, den Sitz der Pfarreiengemeinschaft in ihr Dorf zu ziehen. Ein Problem dabei: Das dortige Pfarrhaus ist nicht in einem Zustand, dass der Priester dort eine Top-Qualität vorfindet. Deshalb wurde
"klar gelegt, dass in Urspringen mit Steuer- und Kirchensteuermitteln (staatliche Baulast) ein Pfarrhaus generalsaniert werden muss" (zit. nach Mainpost, 5.9.2009). Zur Verdeutlichung: Normalerweise bedeutet "staatliche Baulast" eine komplette Staatsfinanzierung. Es wären also gar keine Mittel aus der Kirchensteuer nötig. Es sei denn für Schönheitsarbeiten, die nicht unter die "staatliche Baulast" fallen. Ist die politische Gemeinde jedoch "großzügig", wie man das der Kirche gegenüber gewöhnlich ist, während man anderswo die Daumenschrauben anzieht, zahlt auch diese der Staat. Hunderttausendfach.

Doch es ist endlich genug damit, dass die Kirche den Staat und die Kommunen Tag für Tag ausnimmt wie eine gequälte Weihnachtsgans (hier addieren sich im Jahr 14-20 Milliarden Euro; vgl. www.stop-kirchensubventionen.de), während man das kirchliche Milliardenvermögen in Immobilien, Fonds, Konzernbeteiligungen, Goldreserven usw. nicht antastet.
Deshalb: Zur Bundestagswahl nur Politiker wählen, welche die Milliardenverträge zwischen Staat und Kirche kündigen und welche die Kirche behandeln wie andere eingetragene Vereine und Institutionen auch (falls es solche Politiker überhaupt gibt). Das fordert auch das Grundgesetz. Schon seit 1949. Doch die meisten deutschen Politiker leben, was die Kirche betrifft, immer noch in der Gedankenwelt des Mittelalters und lassen sich von den Priestern gängeln, bevormunden und letztlich bestimmen.
 



5.9.2009 - Eucharistie: Austeilung der Hostie in Zukunft mit Handschuhen? -
Juan Luis Kardinal Cipriani, der Erzbischof von Lima (Peru), zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Kirchenmännern der Welt. Er hat jetzt bei dem kirchlichen Abendmahl, auf katholischer Seite "Eucharistie" genannt, klar für die so genannte "Mundkommunion" im Unterschied zur "Handkommunion" Stellung bezogen. Dabei legt der Priester den Gläubigen die Hostie auf die Zunge. Bei der Handkommunion gibt er ihm die Oblate stattdessen in die Hand, und der Gläubige führt seine eigene Hand mit der Oblate zum Mund.
Der Kardinal wörtlich: "Wir empfangen die Heilige Eucharistie auf der Zunge.
Damit vermeiden wir, dass unsere schmutzigen Händen in Kontakt mit dem Leib Christi kommen. In dieser Erzdiözese gibt es noch die Erlaubnis, dass die Eucharistie mit der Hand empfangen werden kann. Ich sagte ´gibt es noch`, weil ich mehr und mehr Priester und Gläubige ermutige, den sichtbaren Respekt gegenüber den Leib Christi zu zeigen und diesen nicht einfach auszuteilen als ob man einige Papiere verteilt" (zit. nach kath.net, 3.9.2009).
Damit wäre zugegebenermaßen vermieden, dass die "schmutzigen Hände" des Gläubigen mit der Hostie in Berührung kommt.
Was aber ist mit den "schmutzigen Händen" des Priesters? Um eine Berührung mit der Hostie zu vermeiden, wäre es am nahe liegendsten, wenn der Priester bei der Austeilung der Eucharistie Handschuhe verwenden würde. Hier könnte man z. B. an weiße Stoffhandschuhe denken, die nach jeder Eucharistiefeier gewaschen werden könnten. Oder man nimmt der Einfachheit halber elfenbeinfarbene Gummihandschuhe, wie sie auch in anderen Dienstleistungsbereichen verwendet werden, die eine bestimmte Hygiene erfordern.
Zwar hat ein Priester laut römisch-katholischer Lehre seit seiner Weihe den so genannten "
character indelebilis", einen angeblich "unzerstörbaren" Weihe-Charakter, der auch nicht verloren gehen soll, wenn es sich z. B. um einen pädophilen Priester handelt, der seine verbrecherischen Neigungen im Verborgenen auch praktiziert. Aus erschütternden Opferberichten ist jedoch auch bekannt, dass Jungen und Mädchen von Priestern sogar in der Sakristei der Kirche vergewaltigt worden sind. Und ging die Begegnung glimpflicher ab, hatte der Priester vielleicht anschließend nur mit seiner rechten Hand auf der Toilette selbst Hand an sich gelegt. Kurz darauf ging er dann in den Gottesdienstraum und teilte die Oblate aus, "Respekt vor der Hostie" hin oder her. Hier wäre dann die Frage, ob sein "character indelebilis" sozusagen eine innere Reinigung der Hände vollzieht. Oder ob man konsequenterweise nicht nur die "schmutzigen Hände" des Gläubigen als Problem sieht, sondern auch die "schmutzigen Hände" des Priesters. Die Anregung von Handschuhen könnte in die Richtung zeigen, in die es sich entwickelt.
Jesus von Nazareth hat allerdings niemals das Verteilen von Hostien gelehrt, sondern mit seinen Jüngern ein richtiges Mahl mit Essen und Trinken eingenommen. Die ritualisierte katholische Eucharistie stammt demgegenüber aus antiken Götzen-Kulten. Es handelt sich also bei einer Hostie niemals um einen so genannten "Leib Christi". So hat Christus auch nicht das geringste damit zu tun, wenn sich auf einer Hostie z. B. in nennenswertem Umfang Bakterien, Viren, Partikel von Ausscheidungen oder Körperzellen des Priesters befinden würden oder von denjenigen Menschen, die dieser kurz davor berührt hat. Oder wenn dies im günstigsten Fall nicht so ist. Denn es ist nichts Christliches, sondern nur ein katholischer Kult.
 



4.9. / 7.9. / 6.11. / 26.11.2009 - Deutschland im Krieg: 80 bis 150 Tote - Bundeswehr befahl Luftangriffe auf zwei Tanklastzüge in Afghanistan / US-General und NATO: Die deutsche Regierung soll ihre "Informationspolitik" "ändern" / Katholische Wallfahrt zur Stärkung der Soldaten / Katholischer "Verteidigungsminister" verteidigt Liquidierung von Afghanen: "Wer uns angreift, wird bekämpft" / Wahrscheinlich auch Kinder zerfetzt / Kirchen geben Bundeswehr Freibrief zum Töten / Empörung überall in Europa / Versuchte Bundeswehr, US-General am Überprüfen ihrer Behauptungen zu hindern? / US-Piloten wollten vorwarnen, der deutsche Oberst gleich töten / Erschreckendes Video entlarvt katholischen Minister - Der Krieg in Afghanistan wird immer brutaler. Zwar bestritt die Bundeswehr weiter hartnäckig, dass es bei dem Militärschlag auf zwei von den Taliban gekaperte Tanklastzüge zivile Opfer gegeben habe. Die getroffenen Leute vor Ort sehen das aber völlig anders und Bilder von zivilen Schwerstverletzten mit hochgradigen Verbrennungen gehen derweil um die Welt.

 Dorfbewohner und vermutlich auch Kinder wollten Benzin abzapfen, wieder andere waren nur neugierig

"Nadschibullah, der Angehörige eines Opfers aus dem betroffenen Dorf Hadschi Amanullah, berichtet: ´Mehr als 150 Menschen wurden getötet oder verletzt. In der Gegend waren auch Taliban, aber mehr Opfer gibt es unter Zivilisten.`" "Ein Taliban-Sprecher sagte, die Dorf-Bewohner seien zu den Tanklastern gegangen, um sich Benzin abzuzapfen. Zwar wollen die "Gotteskrieger" nach eigenen Angaben vor möglichen Luftangriffen gewarnt haben, doch die Leute seien unbeirrt an den Fahrzeugen geblieben" (stern.de, 4.9.2009). "Der Gouverneur von Char Darah, Abdul Wahid Omarkhel, sagte am Montag, er habe eine Liste der Opfer erstellt und der Delegation von Präsident Hamid Karsai übergeben, die den Vorfall untersucht. Es sei unklar, wie viele der Toten Zivilisten gewesen seien. Unter den Opfern sei aber eine große Anzahl Kinder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren (ND, 8.9.2009), was von anderen bestritten wird. Und diese Opfer haben Gesichter und Namen und eine Lebensgeschichte, und sie haben verzweifelte Angehörige, doch ihre Geschichte wird noch nicht erzählt. Und viele ringen derzeit mit schwersten Verbrennungen und unsäglichen Qualen noch um ihr irdischen Leben.

Nach Angaben von einigen Dorfbewohnern hätten die Taliban die Menschen vor Ort genötigt, die im Schlamm stecken gebliebenen LKWs mit Traktoren frei zu ziehen. Dafür hätten sie sich kostenlos Benzin abzapfen dürfen. Viele Dorfbewohner standen deshalb geduldig mit Kanistern und Flaschen in der Reihe, als das Inferno begann. "Ein zehnjähriger Junge, der von einem Bombensplitter am Bein verletzt worden war, sagte, er sei aus Neugier auf einem Esel zu den Tanklastern geritten" (Spiegel online, 6.9.2009). Dann fielen die von der Bundeswehr bestellten zwei 500-Pfund-Bomben. Und wie ging es vor Ort weiter? Gemäß islamischer Sitte waren viele Opfer schon bestattet (dies muss am Tag nach dem Tod geschehen), als die NATO-Untersuchungskommission einige Tage später vor Ort eintraf, so dass wohl eine höhere Opferzahl stimmt als die Anzahl der Leichen oder Leichenteile, die man später noch gefunden hatte. In späteren Berichten deutscher Medien ab Ende Oktober war dann jeweils von "17 bis 142 Toten oder Verletzten" die Rede (z. B. Bild) - ein weiterer Versuch, das Grauen nicht wahrhaben zu wollen, der bei den Opfern und ihren Angehörigen Wut und Hass steigern könnte.
Die Bundeswehr erklärte, durch die Luftangriffe auf die in dem Dorf stehenden Lastzüge habe man angeblich ein damit denkbares "Selbstmordattentat" verhindern wollen. Das heißt: Der Treibstoff hätte auch als "eine gefährliche Waffe" eingesetzt werden können
(Frankfurter Rundschau, 5.2.2009). Der afghanische Präsident Hamid Karsai schüttelt darüber aber den Kopf und sprach von einer "Fehleinschätzung" der Bundeswehr: "Mehr als 90 Tote für einen einfachen Tanklaster, der obendrein in einem Flussbett feststeckte!" (ND, 8.9.2009) Und mit großer Wahrscheinlichkeit haben die Taliban den Treibstoff einfach nur "selbst nutzen wollen" (Main-Post, 5.9.2009) bzw. verkaufen oder an Sympathisanten oder Einwohner "befreiter" Dörfer verschenken wollen. Doch selbst bei einem geplanten Attentat mit dem Benzin waren die Laster noch weit entfernt von den deutschen Truppen und außerdem unter ständiger Beobachtung.
Auf die Menschen, die sich in dem Dorf in der Nähe der Lastwagen aufhielten, haben die Bundeswehr und die US-Bomber keine Rücksicht genommen, bzw. die Bundeswehr behauptet unbeirrt, sicher zu sein, dass alle Menschen in der Nähe der LKWs ausschließlich "terroristische Taliban" gewesen seien
(Bild am Sonntag, 6.9.2009). Deshalb könnte ja auch der Gedanke nicht ferne gelegen haben, die Gelegenheit sei "günstig", gleich alle miteinander umzubringen anstatt z. B. mit der Sprengung der Wagen zu warten, bis die vielen Menschen darum herum weggegangen waren. Schon am nächsten Morgen wurde dann tatsächlich ein Selbstmordattentat verübt, eventuell als erster Racheversuch, bei dem fünf deutsche Soldaten leicht verletzt wurden.

NATO-Untersuchungskommission widerspricht Bundeswehr und Bundesregierung /
Verstieß die Bundeswehr nach Angriff gegen NATO-Vorschriften, um Tragödie zu vertuschen? / Überall lagen zerfetzte Leichen von Dorfbewohnern

Mittlerweile stellt sich heraus, das wohl "vier oder fünf Anführer der Taliban" unter den Opfern sind (Main-Post, 5.9.2009), die alle größtenteils bis zur Unkenntlichkeit verkohlt sind, so dass eine Identifizierung gar nicht mehr möglich ist. Doch sind dann alle die anderen Opfer wirklich "ausschließlich" deren Krieger, wie Minister Franz Josef Jung von der Christlich Demokratischen Union (CDU) tagelang hartnäckig behauptete? Die NATO-Untersuchungskommission widerspricht gleich von Anfang der Bundesregierung: "Mindestens zwei Dutzend der getöteten Afghanen" seien "keine Taliban" gewesen (bild.de, 6.9.2009). Das heißt: Es sind wohl deutlich mehr, die keine Taliban waren. Die untrügliche und sichere Unterscheidungsgabe zwischen einem afghanischem Zivilisten und einem Taliban, die sich der deutsche Minister und seine Offiziere aufgrund eines einzigen Informanten vor Ort kriegsherrlich zusprechen, ist auf jeden Fall bemerkenswert und für Außenstehende kaum nachvollziehbar. Es käme schon fast medialen Fähigkeiten gleich. Letztlich läuft es wohl darauf hinaus, dass die Bundesregierung diesbezüglich entweder bewusst die Unwahrheit gesagt hat. Oder dass sie es aus grenzenloser Selbstüberschätzung und Dummheit bzw. im Irrtum getan hat. Allein schon der Umstand, dass die Deutschen offenbar in panischer Angst reagierten, die Taliban könnten sich mit den Tanklastwagen theoretisch dem deutschen Hauptquartier nähern anstatt den Sprit zum Betanken ihrer eigenen Fahrzeuge zu verwenden bzw. ihn zu verkaufen, gibt einen Hinweis darauf, was Krieg bedeutet. Würden Militärs immer nach einer solchen Logik handeln, brennt in ein paar Wochen die ganze Welt.

Focus online schreibt über die Taktik der Bundeswehr nach dem Angriff: "Entgegen den Bestimmungen für einen Luftangriff habe die Bundeswehr nach dem Bombenabwurf keine Soldaten an die Angriffsstelle geschickt. Erst in den frühen Morgenstunden hätten die Deutschen eine Drohne zur Luftaufklärung über den Ort der Bombardierung fliegen lassen. Die ersten deutschen Soldaten seien erst am Freitagmittag vor Ort gewesen. Bis dahin seien allerdings alle Leichen bereits weggeschafft worden" (6.9.2009). Und wo keine Leichen mehr zu sehen seien, da brauche man auch keine Opfer zuzugeben, so möglicherweise das taktische Kalkül. Spekulierte man also darauf, dass die Dorfbewohner ihre Toten dann schon bestattet haben werden und dass man dadurch vielleicht deren Existenz besser leugnen könnte? Ein AFP-Korrespondent beschrieb den Angriff als ein "Horror-Inferno". "Überall liegen zerfetzte Leichen von Dorfbewohnern" (ND, 5.9.2009). "Die Flure der Klinik waren überfüllt mit den Opfern des Angriffs. Viele wurden mit schwersten Brandwunden eingeliefert, bei vielen lagen die Muskeln frei."

"Nicht mehr lügen - US-General: Die Deutschen sollen ihre "Informationspolitik" "ändern"

Die NATO hat die deutsche Regierung mittlerweile aufgefordert, ihre "Informationspolitik" zu "ändern", wie es heißt, was mit anderen Worten bedeuten könnte, sie solle doch bitte nicht lügen. Der US-Oberbefehlshaber und US-General Stanley McChrystal sprach davon, dass es sich zeigen werde, ob die Verantwortlichen zur "Transparenz" bereit seien. "Der deutsche Befehlshaber Oberst Georg Klein [der den verheerenden Angriff befohlen hatte] habe McChrystal und sein siebenköpfiges Team nach dessen Ankunft [zunächst] davon abhalten wollen, zum Ort des Geschehens und in Krankenhäuser zu gehen", da dies angeblich zu gefährlich sei (ntv, 6.9.2009). Könnte es sein, dass es vor allem zu "gefährlich" sei, dass die Amerikaner dann am Ort des Grauens mehr Leichen finden als es die Deutschen zugeben, was ja dann tatsächlich geschah? Die "Details" bleiben derweil "unter Verschluss" der Bundeswehr (focus.de, 6.9.2009). Auch der deutsche Bundestag wurde auch Tage danach von der Bundeswehr und der Regierung nicht informiert. Die bisher bekannten Informationen stammen aus anderen Quellen. Versucht man derweil im Hintergrund, eine freundlichere Version des Geschehens zu konstruieren?
Verantwortlich für die deutsche "Informationspolitik" ist
der intensiv gläubige römisch-katholische Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), der natürlich mit seiner Kanzlerin Angela Merkel, evangelisch-lutherisch gläubig, die Bundestagswahl am 27.9.2009 gewinnen will und dem deswegen keine zivilen Opfer eines von der Bundeswehr befohlenen Präventiv-Angriffs gelegen kommen würden. Man müsse nur wohltätige Entwicklungshilfe militärisch absichern, wogegen doch keiner etwas sagen könne, so die offizielle Version der Militäreinsätze. Außerdem sträubt man sich weiterhin gegen die tatsächliche Zahl von Todesopfern und nennt immer eine Art geringst denkbare Anzahl, wobei unklar ist, wie die schon bestatteten Opfer in die jeweiligen Darlegungen mit eingerechnet werden.

Politiker aus den anderen EU-Ländern bezeichnen Angriff als "nicht hinnehmbar" und bitten um Entschuldigung, doch Deutsche rechtfertigen ihn weiter als "erfolgreich" / Bundeswehr fällt Barack Obama und der neuen NATO-Strategie in den Rücken / Verfügt Deutschland über eine Sternenflotte?

Bild.de schreibt: "Nach dem Luftangriff in Afghanistan mit vielen Toten hat sich ISAF-Kommandeur McChrystal über das Fernsehen an die Bevölkerung gewandt. Er versicherte dabei den Afghanen, dass die NATO alles unternehme, um die Bevölkerung bei Militäreinsätzen zu schonen. Anschließend besuchte er den Ort des Angriffs auf die gekaperten Tanklaster nahe Kundus und sprach mit Bewohnern. Inzwischen wächst die internationale Kritik an der Bundeswehr. Die Deutschen haben zunächst massiv gegen die neue Strategie von US-Präsident Barack Obama in Afghanistan verstoßen. "Keine 500 Pfund Bomben mehr" hieß es noch im Juli (Der Freitag, 4.7.2009). Und weiter: "Wandel der NATO-Strategie: Priorität soll der Schutz der Bevölkerung haben". Doch die Bundeswehr hielt sich nicht daran. Die Europäische Union sprach von einer ´Tragödie`" (6.9.2009). Und EU-Diplomat Javier Solana versucht sich zu entschuldigen: "Es tut mir für die Familien der Menschen, die bei der Explosion der Benzintankwagen getötet wurden, sehr leid." Der Außenminister Frankreichs sprach von einem "schweren Fehler". Auch aus Spanien und Italien kommt heftige Kritik an Deutschland. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero bezeichnete den Angriff als "nicht hinnehmbar" (ntv, 6.9.2009). Und Schwedens Außenminister Carl Bildt äußerte sich zerknirscht über die Liquidierungsattacke der Deutschen, die von manchen Zeitungen gar als "Massaker" bezeichnet wurde (ND, 5.9.2009): "Wir gewinnen diesen Krieg nicht, indem wir töten," so der schwedische Minister. "Wir müssen sichergehen, dass so etwas nie wieder passiert", sagte der Außenminister von Großbritannien, David Miliband. Nur der deutsche "Kriegsminister" bleibt unverdrossen stur: Man habe nur Terroristen in die Luft gejagt. Hatte die Bundeswehr gehofft, für die Tötung einer großen Zahl von Taliban von ihren Bündnispartnern gelobt zu werden, was früher meist nur US-Amerikanern und Briten "gelang"? Doch die US-Armee hatte zuletzt entschieden, solche Luftangriffe in Afghanistan nur noch als "allerletztes Mittel" zu fliegen? Anstatt Lob von militärischen Hardlinern zu erhalten, wächst deshalb weltweit die Kritik an dem von den Deutschen befohlenen brachialen Militäreinsatz. Der Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn sagte z. B., er verstehe nicht, dass Bomben so einfach und so schnell abgeworfen werden könnten. "Es muss doch auch in der Nato Regeln geben" (Spiegel online, 5.9.2009). Der deutsche Verteidigungsminister steigerte sich daraufhin regelrecht in eine Kriegsrhetorik hinein, wie er es vielleicht früher von George W. Bush gelernt hat. "Wer uns angreift, wird bekämpft" (zit. nach bild.de, 6.9.2009). Die Liquidierung von Dutzenden von Taliban wäre "erfolgreich" gewesen, wie sich die Bundeswehr auf ihrer Homepage selbst lobt. Der Angriff bestand in diesem Fall in der Entführung der LKWs und in der Tötung der afghanischen Fahrer. Immerhin konnte der US-Präsident damals noch die hochgerüstetste Armee der Welt kommandieren. Anders als Franz Josef Jung. Oder verfügt der streitbare Katholik etwa in der Hinterhand über eine deutsche Sternenflotte, die allen anderen Armeen militärisch haushoch überlegen ist? Wird Deutschland mit seiner Strategie jetzt zur Hauptkriegsmacht am Hindukusch? Immerhin zerfetzten nur fünf Tage später (8.9.2009) in Pakistan Bomben aus einer unbemannten ferngesteuerten US-Drohne (ähnlich wie in den Star-Wars-Filmen) neben vielen Taliban auch vier unbeteiligte Schulkinder, was das Entsetzen und die Wut auf den Westen auch dort wieder in die Höhe trieb.

Die Dorfältesten vor Ort in Kunduz haben derweil beschlossen, "nach der Beerdigung der Opfer nach Kundus-Stadt zu reisen und sich dort über den Angriff zu beschweren" (focus.de, 4.9.2009). Ein sehr mildes Wort für das, was in den Seelen dieser traumatisierten Menschen vermutlich kocht und was irgendwann nach dem ehernen Gesetz von Ursache und Wirkung (das keine Regierung außer Kraft setzen kann) auf die Bundeswehr und auf Deutschland zurück fällt. Ein Dorbewohner hat gleich sechs Cousins verloren, und keiner hatte etwas mit den Taliban zu tun (Spiegel online, 6.9.2009). Denn was können die Dorfbewohner dafür, wenn die Taliban ihr Dorf "befreiten", während andere Dörfer weiter unter Kontrolle des Westens sind? Und solche Tötungen von Zivilpersonen geschieht zu Tausenden seit Jahren, weswegen die NATO ja umgedacht hatte und keine solchen Attacken mehr fliegen wollte, bis jetzt Deutschland aus der neuen Strategie ausscherte. Erst vor kurzem hat der Westen eine ganze Hochzeitsgesellschaft versehentlich in Tausende von Stücken gerissen. Man scheute den Kampf Mann gegen Mann und warf einfach lieber Bomben aus der Luft ab. Wenn die Bundeswehr so weiter macht, dann drohen allen Bürgern Deutschlands dadurch immer größere Gefahren, und sie drohen schon jetzt nach dieser Attacke. Man sagt es nur nicht.

Deutsche Regierung verhöhnt Christus, auf den sie sich beruft

Die Bundeswehr-Soldaten nennen sich überwiegend "christlich", und sie werden von den Militärpfarrern der beiden Großkirchen seelsorgerlich beraten, betreut und für Kampfeinsätze gesegnet. Und so könnte man fragen: Selbst wenn die deutsche Regierung die Wahrheit sagen sollte (was außer ihr jedoch kaum einer glaubt) und alle Getöteten tatsächlich "terroristische Taliban" gewesen seien: Hat Christus, auf den sich die deutsche CDU/CSU/SPD-Regierung beruft, sinngemäß gesagt "Tötet so viele Kriegsgegner, wie ihr töten könnt"? Oder: "Werft Bomben auf Eure Gegner ab, um Euch vor ihnen zu schützen"? Nein. Also verhöhnt man den Mann aus Nazareth, wenn man sich trotzdem auf ihn beruft. Denn mit dem Pazifisten Jesus, dem Christus, hat der schon acht Jahre lang dauernde Krieg gegen die islamistischen Taliban, dem schon zig Tausende von unbeteiligte Zivilisten, fast ausschließlich Moslems, zum Opfer gefallen sind, gar nichts zu tun. Jesus von Nazareth hätte niemals die Tötung auch nur eines Menschen angeordnet, gleich ob Zivilist oder Aufständischer. Denn Jesus wusste, das Töten und Gewalt immer nur wieder zu neuem Töten und zu Gewalt führt. Von den Milliarden-Kosten dieses Krieges, die von unseren Steuern bezahlt werden müssen, gar nicht zu reden. Geschweige denn davon, dass die Politiker versprochen haben, Deutschland und seine Bürger zu schützen. Stattdessen wird es durch solche brutalen Kriegseinsätze in fernen Ländern in Richtung Zielfernrohr von gewalttätigen Islamisten bugsiert. Und die Taliban wurden zuletzt immer stärker und gewannen wieder neu Zulauf. Und der Hass auf den Westen nahm in der islamischen Welt in letzter Zeit immer mehr zu.

Katholische Wallfahrt für Soldaten - Wieder mehr Arbeit für die Feldgeistlichen: Beileid für die neuen Witwen

So sind die katholischen und evangelischen "Feldgeistlichen" (heute nennt man sie "Militärpfarrer") auch schon wieder darin geübt, den Witwen der gefallenen deutschen Soldaten das Beileid der Kirche zu wünschen und zu versuchen, Trost zu spenden. Und der verantwortliche deutsche Minister Franz Josef Jung hat im Jahr 2007 eigens die Wallfahrt in den Marienwallfahrtsort Lourdes unternommen, um seine katholische Seele zu stärken und um "Kraft und Zuversicht" zu tanken, wie das "Bundesministerium für Verteidigung" in einer Pressemeldung vom 15.5.2007 schrieb (Verwundete und kranke Soldaten wurden dazu eigens mit einer Transall-Maschine der Bundeswehr eingeflogen, um sie mit dem angeblichen "Heilwasser" aus dem katholischen Kult-Ort in Berührung zu bringen).

Der Minister und der katholische Bischof Walter Mixa sprachen damals in Lourdes auch von zwei Soldaten, die vor der "49. Internationalen Soldaten-Wallfahrt" gesagt hätten: "Wir sind weder evangelisch, noch katholisch. Wir sind eigentlich gar nichts" (Bundesministerium für Verteidigung, 15.5.2007). Doch sie hätten bei der Wallfahrt eine "ganz andere Erfahrung" gemacht und sie fuhren mit "ganz anderen Gedanken" wieder weg, so der gläubige deutsche Verteidigungsminister, der sich freute, dass sich die beiden Soldaten den Großkirchen angenähert haben. Und zwei Jahre später hat der stramm-katholische Minister "überhaupt kein Verständnis dafür" (Spiegel online, 6.9.2009), dass jemand im eigenen Land die Liquidierung von 125 Menschen nicht als militärischen Erfolg anerkennt, sondern kritisiert. Diese Reaktion ist allerdings wiederum verständlich, denn sowohl die römisch-katholische als auch die evangelische Kirche geben dem Minister und den Soldaten den moralischen Freibrief zum Töten im Krieg, wie sie es immer getan haben in den letzten 1.700 Jahren - und immer im Gegensatz zu Christus. Doch welcher Geist weht dann in Lourdes und an den anderen kirchlichen Wallfahrtsorten?

Wer war die Frau in der Grotte? 

Was ist der Hintergrund von Lourdes? Im Jahr 1858 habe ein streng katholisches Mädchen in einer dunklen Grotte plötzlich geglaubt, dass ihr eine Frau mit Rosenkranz entgegen komme, die sie für die "Gottesmutter" hielt, was den Lourdes-Kult begründete, der heute auch regelmäßig die deutschen Soldaten auf ihren Auslandseinsätzen stärken soll. Und es mag schon sein, dass diese mysteriöse Frau auch unsichtbar den Bundeswehr-Stützpunkt in Kundus/Afghanistan durchwandert, leise vorgeformte Gebete murmelnd, damit man zum Beispiel Einschläge von Bomben und Salven von Schüssen besser erträgt. Und könnte es sein, dass auch in dem Dorf Hadschi Amanullah, in dem die Tankwagen angegriffen wurden, in der Nacht eine unsichtbare Gestalt murmelnd durch die verkohlten Leichen wandelte, um seine "Beute" zu zählen, seien es nun Taliban oder Zivilisten? Jesus, der Christus begleitet die Soldaten-Einsätze in Afghanistan jedenfalls nicht.

Die Bundeswehr ist dabei nicht nur Teil des UNO-Einsatzes in Afghanistan, sondern auch Teil des nach dem 11.9.2001 von den USA geführten weltweiten Krieges mit dem Namen "Enduring Freedom", in den auch der Irak-Krieg integriert war und der nach den Statuten der UNO völkerrechtswidrig ist.

US-Piloten wollten vorwarnen, der deutsche Oberst gleich töten

Im Oktober wechselte die Bundeskanzlerin Angela Merkel den Verteidigungsminister aus. Für den gläubigen Katholiken Franz Josef Jung (CDU) kam der gläubige Katholik Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Er bezeichnete den Angriff trotz fehlender Vorwarnung gemäß Pressemeldungen vom 6.11.2009 als "militärisch angemessen", auch wenn er zivile Opfer "von Herzen" "bedaure". Bleibt abzuwarten, ob die Opfer und ihre Angehörigen in Zukunft - im Diesseits oder Jenseits - mit dieser Erklärung zufrieden sind und den Militärschlag im Nachhinein ebenfalls als "militärisch angemessen" betrachten.
Die Stellungnahme des katholischen deutschen Ministers ist umso erschreckender, als der deutsche NATO-General Egon Ramms gleichzeitig folgendes enthüllte:
"´Die Piloten fragten die Bodenleitstelle, ob sie die Tanklastzüge zerstören oder auf die darum versammelten Personen zielen sollten.` Danach hätten sie darum gebeten, mit einer Machtdemonstration die versammelten Leute zu verscheuchen, bevor sie Bomben auf die Tanklastzüge abwerfen" (focus.de, 6.11.2009). Der deutsche Oberst verlangte aber einen Angriff ohne Vorwarnung und voraus gehende Verscheuchung der Leute. Hat ihm das "die Frau aus der Grotte" eingeflüstert? Die Getöteten werden im Jenseits auf ihn und seine Minister warten.

Und die ganze Tragödie als "angemessen" zu betrachten, würde ja bedeuten, dass die Bundeswehr jederzeit notfalls auch afghanische Zivilisten ohne Vorwarnung "angemessen" in die Luft jagen könnte, um dort ihren "Stabilitätsauftrag" erfüllen zu können. Merkt man eigentlich in Deutschland, wie die Politiker und Militärs das Land immer tiefer in einen brutalen Krieg hinein ziehen statt es zu beschützen? Als nächsten Schritt hat Minister Karl-Theodor zu Guttenberg beschlossen, noch mehr Soldaten in den Afghanistan-Krieg zu schicken (13.11.2009). Mittlerweile warnt Russland vor dem totalen Desaster des Westens.

Mehr zu der langen Reihe von Tausenden von getöteten Zivilisten in diesem Krieg und zu seinen Hintergründen siehe hier. Siehe dazu auch unsere Meldung unten: Immer ein bisschen mehr Krieg.

Aktualisierung [8.11.2009]: Gerade während das Thema in Deutschland wieder aktuell wurde [7.11.2009], jagte die NATO bei der Suche nach zwei vermissten Soldaten versehentlich sieben Sicherheitskräfte der afghanischen Regierung in die Luft. Zu den Toten hinzu kommen einen unbekannte Anzahl von Verletzten ... Parallel dazu bombardierten die US-Amerikaner fünf Tage lange 24 Stunden die Taliban rund um das deutsche Quartier in Kunduz. Am Ende zählte man 133 tote Taliban und keinen toten Amerikaner (z. B. Spiegel online, 8.11.2009). 40.000 weitere US-amerikanische Soldaten sollen den Krieg weiter zum "Erfolg" führen. Ein islamischer Militär-Psychiater drehte jedoch durch, als er von seinem Einsatzbefehl nach Afghanistan erfuhr und keinen Erfolg damit hatte, seine Einberufung zu verhindern. Darauf hin erschoss er in den USA 13 eigene Soldaten. Er hätte in Afghanistan als Moslem traumatisierte US-Soldaten wieder aufbauen sollen, die dort Islamisten oder versehentlich Zivilisten töteten, wozu er sich nicht in der Lage sah. Er soll selbst innerlich zum Islamisten geworden sein. Der Krieg wird von Tag zu Tag brutaler.
Großbritannien lenkt mittlerweile ein und möchte die Taliban an der Regierung beteiligen. Sie wurden von den USA nach dem 11.9.2001 aus der Regierung weggebombt und seitdem vom Westen bekriegt. Viele tausend Tote sind seither zu beklagen.

Aktualisierung [26.11.2009]: 142 Tote - Hat der römisch-katholische Minister Jung die Wahrheit über den Angriff auf Befehl der Deutschen verschwiegen? Jetzt deuten auch die Beweise und ein schockierendes Video darauf hin. http://www.bild.de/BILD/video/clip/no-pre-roll/2009/11/26/kunduz,templateId=renderBuehne.html
 



3.9.2009 - Schlimmer als jede so genannte "Sekte"? - Nonne unterwarf sich unmenschlichen Regeln und wurde aus römisch-katholischen Orden entlassen, nachdem sie in afrikanischen Elendsvierteln Kondome an Prostituierte weitergab -
Während die Sektenbeauftragten der beiden Großkirchen religiöse Minderheiten verleumden und diskriminieren, passiert in den eigenen Reihen vielfach genau das, was man anderen fälschlicherweise unterstellt, um von den eigenen Ungeheuerlichkeiten abzulenken. So etwa beim römisch-katholischen Orden der "Missionsschwestern vom Kostbaren Blut": "Damit kein äußerer Einfluss stört, wird die Post der Mädchen kontrolliert und gegebenenfalls zensiert. Jeder Hauch von Individualität muss zu Gunsten der Gemeinschaft aufgegeben werden. Gesprochen wird nur das Nötigste, persönliche Freundschaften - auch untereinander - sind verboten. Nur wer sich dem umfassenden Regelkodex des Klosterlebens unterwirft, wird in den Orden aufgenommen." So beschreibt stern.de das Leben der ehemaligen Nonne Majella Lenzen im Internat des Ordens, als sie zwischen 14 und 19 Jahre alt war (http://www.stern.de/lifestyle/leute/majella-lenzen-die-nonne-die-dem-papst-paroli-bietet-1506722.html, 2.9.2009).

Mit 19 wird sie dann vollwertige Nonne, arbeitet 33 Jahre "für einen Apfel und ein Ei" bei den Ärmsten in Afrika - aus kirchlicher Sicht eine brutale versklavende Ausbeutung, falls es irgendwo außerhalb der Kirche geschehen sollte. In der Kirche gilt es jedoch als "normal".

Dann der Bruch: "Im Januar 1992 verteilt sie [Marjella Lenzen] in den Slums von Morogoro, Tansania, Kondome an Prostituierte. Eine Nonne, die sich mit Huren und Verhütungsmitteln abgibt - das ist zu viel für die katholischen Amtsträger. Die Vorgesetzten beginnen ein mehrjähriges Verfahren, mit dem sie aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen wird. ´Caput` heißt das auf lateinisch. Majella Lenzen wurde ´geköpft`. Ein Wort, das nur intern fiel. Offiziell hat sie, wie jede Nonne, den Orden freiwillig verlassen."

Jetzt hat sie ein Buch über ihr Leben geschrieben. Ausgetreten aus der römisch-katholischen Kirche ist sie allerdings immer noch nicht. Zu tief sitzt noch die lebenslange Indoktrination - noch sind alle Fasern und Gene ihres Gehirns und ihres übrigen Leibes davon durchtränkt. Doch immerhin traut sie sich schon, den "Lenker des Erdkreises" in Rom zu kritisieren. Z. B.,
"dass ein Papstbesuch so viel Geld verschlingt, während es woanders ständig fehlt" (So mussten arme Familien in Tansania z. B. einen ganzen Monat lang nur dafür arbeiten, um ihren Anteil für den Papstbesuch von Johannes Paul II. im Jahr 1990 aufbringen zu können, der von den Politikern von ihnen verlangt wurde). Oder wenn sie das Kondomverbot von Benedikt XVI. für Afrikaner als "Hohn" empfindet (der Papst ruft die verelendeten Prostituierten stattdessen zu "menschlichem Erwachen" auf, gibt ihnen jedoch kein Geld). Majella Lenzen wörtlich: "Der Papst arbeitet nicht in den Hütten der Armen." Und so sitzt die Kirche weltweit auf unermesslichem Reichtum, Vermögen, Fonds- und Konzernbeteiligungen, Immobilien ohne Ende, während sie die Leute verhungern lässt. Als Alibi schickt man dann Leute wie Jahrzehnte lang hörige Missionsschwestern in die Elendsviertel. Diese verrichten dort einen sehr zweifelhaften Dienst und lassen sich hinsichtlich des positiven Anteils ihrer Tätigkeit als Feigenblatt für die Kirche missbrauchen und erfassen deren Wesen nicht. Niemals tastet die Institution Kirche jedoch das eigene Vermögen an.
 



1.9.2009 - Geistige Genmanipulation: Kirche reklamiert ewiges Besitzrecht auf Getaufte - Wann distanzieren sich die demokratischen Staaten endlich von diesem Zwangskult und hören auf, ihn zu finanzieren? -
Unter der Überschrift Taufe gilt für 'immer und ewig' und ist ein Teil 'unserer DNS' berichtete kath.net bereits im Jahr 2004 (13.7.2004) über die offizielle Lehre der römisch-katholische Kirche über die Säuglingstaufe, die einer Zwangschristianisierung gleichkommt, da die meisten Getauften sich niemals frei dafür entschieden haben. Aktuell wird das Thema derzeit auch in Deutschland diskutiert: Anlass ist die Weigerung der römisch-katholischen Kirche, ein nicht getauftes 6-jähriges Mädchen in eine staatliche (!) Grundschule einzuschulen, für welche der Staat der Kirche die Trägerschaft überlassen hat (siehe nächste Meldung). Doch was auf den ersten Blick als ein Nachteil erscheint, ist in Wirklichkeit aber ein Segen. Die Eltern haben ihrer Tochter nämlich einiges erspart. Dies wird aus den nachfolgenden Zeilen deutlich.
In der damaligen Pressemeldung
Taufe ... ist ein ´Teil unsere DNS` hieß es wie folgt: "Antonio Maria Rouco, Kardinal der der Erzdiözese Madrid, betonte, dass die katholische Taufe niemals aufgehoben werden kann ... Kardinal Rouco sagte dazu, dass die Taufe ein Sakrament ist, das ein unauslöschliches Zeichen hinterlässt, und dass die Person, die es empfangen hatte, immer Katholik bleiben wird. Kardinal Rouco erinnerte daran, dass die Taufe für ´immer und ewig` gilt, obwohl man seinen Glauben leugnen kann. Katholik zu sein ist etwas, das man nicht löschen kann - ´es ist ein Teil ´unserer DNS.``Der spanische Kardinal unterstrich auch die weltliche Bedeutung der Taufe, die dazu dient, die Anzahl der Katholiken weltweit zu erheben. Bezüglich der Unauflöslichkeit der Taufe nannte er das Bild vom Sohn, der seinen Vater ablehnt. ´Es ist ihm möglich den Vater abzulehnen, seinen Nachnamen zu ändern, das Erbe abzulehnen oder abzustreiten ihn überhaupt zu kennen, dennoch bleibt er sein Sohn, daran gibt es nichts zu rütteln.`"
Nicht einmal der Tod des Getauften könne ihn angeblich von diesem Brandmal befreien. Auch im Jenseits wird der Verstorbene von der Kirche als "Katholik" betrachtet, auch wenn dieser zu Lebzeiten ausgetreten ist und sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln von der Kirche distanziert hat.

Aus dieser Anmaßung über die angeblichen ewigen "Söhne und Töchter der Kirche", die wir alle sein sollen, falls unsere Eltern uns irgendwann taufen ließen - ohne dass die meisten wussten, was sie damit taten (weil ihnen diese Folgen arglistig verschwiegen wurden), könnten wache Zeitgenossen zwei Schlussfolgerungen ziehen:

1.) Eltern, hört auf, eure Kinder kirchlich zu taufen, was dem Versuch einer geistigen Genmanipulation gleich kommt. Hört auf, eure Kinder diesem Zwangssystem zu integrieren, das niemals freiwillig loslässt, was es einmal zu besitzen glaubt. Väter, Ihr seid die Väter Eurer Kinder. Und Eure Kinder haben neben Euch, den leiblichen Vätern, auch einen himmlischen Vater, nämlich Gott, wenn Sie an ihn glauben möchten. Doch niemals ist der anmaßende Moloch Kirche der Vater Eurer Kinder. Deshalb: Väter, seid standhaft und geht mutig voran. Tretet selbst aus und ermuntert alle Familienmitglieder, Verwandte und Freunde, aus Protest ebenfalls auszutreten. Macht einen Familienausflug zum Standesamt und lasst euch die wieder gewonnene äußere Freiheit protokollieren.

2.) Politiker aller demokratischen Staaten! Hört endlich auf, eine Religion zu hofieren, zu privilegieren und zu finanzieren, die hier einmal mehr ein grundlegendes Menschenrecht mit Füßen tritt. Aus jedem Verein kann man austreten, und das ist gut so. Und man kann auch verlangen, dass man nichts mehr damit zu tun hat und nicht als "ewiges" Vereinsmitglied betrachtet wird, obwohl man überhaupt nichts mehr damit zu tun haben will.
Dazu ein Beispiel: Wenn jemand z. B. einmal Mitglied in einem Pädophilen-Verein war und seine Mitgliedschaft dort bereut und gekündigt hat und sich von den dort ausgeübten Praktiken heute aufs Schärfste distanziert, dann hat dieses ehemalige Mitglied auch ein Anrecht, dass diese Mitgliedschaft komplett gelöscht wird. Die heutigen Vereinsführer haben kein Recht darauf, eine ewige Zugehörigkeit des ehemaligen Mitglieds festzulegen, nur weil er einmal dabei war. Und dies muss erst recht gelten, wenn man nicht einmal freiwillig in eine bestimmte Institution eingetreten ist, wie dies auf die meisten Kirchenmitglieder zutrifft.
Wenn die Kirche sich hier vergleichbar einem gottähnlichen Monstrum gebärdet und eine Art ewige Vaterschaft über einmal getaufte Menschen reklamiert (was allenfalls Gott selbst zukommen könnte), dann ist dieser Götzenkult nicht mit einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung vereinbar. Und mit Jesus hat es auch nichts zu tun, der im Hinblick auf geistige Verwandtschaft lehrte: "Ihr sollt niemanden auf Erden Vater nennen, denn einer ist Euer Vater, der im Himmel"
(Matthäusevangelium, 23,8). Also sowohl der "Heilige Vater" in Rom steht im Gegensatz zu Jesus als auch die Kirche als Ganzes als angeblicher "Vater" oder angebliche "Mutter".

Politiker aller demokratischen Staaten! Erklärt deshalb das Verhalten und die Lehre der Kirche als sittenwidrig, im Einzelfall möglicherweise seelisch grausam und in Euren Staaten rechtlich in jeder Hinsicht unwirksam, und stellt Euch einmal auf die Seite Eurer Bürger, die hier durch Einschüchterung und Missachtung ihres Selbstbestimmungsrechts im Magen der Kirche gehalten werden sollen. Geschieht Vergleichbares in islamischen Ländern, protestiert man ja auch zurecht heftig dagegen. Oder man stelle sich vor, eine religiöse Minderheit in Deutschland würde sich so verhalten wie die Kirche. Dann würden Sie, liebe Politiker, ja auch sofort gegen diese "totalitäre Sekte" Maßnahmen ergreifen!
Wenn man selbst eine Staatsangehörigkeit aufheben kann, umso mehr muss eine Kirchenmitgliedschaft kündbar sein - und zwar nicht nur steuerlich, sondern ohne Wenn und Aber. Oder einer Institution, die Gegenteiliges behauptet, werden alle Subventionen ab sofort gestrichen.
Mehr dazu siehe auch in der Informationsschrift der Freien Christen Nr. 1
 



31.8.2009 - Es ist genug: Der Ablehnung ungetaufter Kinder an staatlichen (!) Schulen in kirchlicher Oberhoheit - Es ist ein Skandal, der bislang kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gibt es ca. 2.000 (!) staatliche (!) Grundschulen, bei denen der Staat aber die Trägerschaft großzügig an die Kirche abgegeben hat, obwohl er weltanschaulich neutral sein müsste (Politiker sprechen oft vollmundig von einer "Partnerschaft" zwischen Staat und Kirche, bei genauerem Hinsehen ist es jedoch ein parasitäres Verhältnis zwischen dem Wirt, dem Staat, und dem "Saugtier", der Kirche).

Auf diese Weise sind von den 3.500 staatlichen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen 1.100 in römisch-katholischer und 100 in evangelischer Trägerschaft. Wohlgemerkt: Diese sind nicht etwa kirchliche Bekenntnisschulen konfessioneller Träger, die es nebenbei auch noch zu Hunderten gibt. Es sind rein staatliche bzw. kommunale Schulen, die auch ausschließlich vom Staat, das heißt, von allen Steuerzahlern, finanziert werden. Nur aufgrund der Verträge und Konkordate der Bundesländer mit den Großkirchen darf die Kirche in diesen Schulen nach ihrer konfessionellen Willkür schalten und walten - eine Besonderheit der beiden bevölkerungsreichen Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Das heißt praktisch z. B.: Die sechsjährige Fee B. aus dem katholisch indoktrinierten Bonn darf nicht mit ihren Freundinnen in der Schule in der Nachbarschaft einschulen. Der Grund: Sie ist nicht kirchlich getauft. Denn die Kirche hat die Trägerschaft dieser staatlichen Schule und will das ungetaufte Kind dort nicht haben, weil sie die Plätze an der Schule zunächst mit getauften Kindern auffüllt und es genügend getaufte Interessenten gab, zum Teil aus völlig anderen Stadtteilen. Dass Fee B. und ihre Eltern Zaun an Zaun neben dieser Schule wohnen, nutzt nichts. "Das Bekenntnis hat Vorrang vor dem Wohnort", sagt dazu lapidar ein Vertreter der kirchennahen und teilweise wohl sogar kirchenhörigen CDU/FDP-Landesregierung. Und dies, obwohl auch Fees Eltern diese Schule mit ihren Steuergeldern finanzieren müssen.

Die Mutter klagt: "´Ich konnte unserer Fee nicht erklären, warum sie an der Donatus-Schule nicht genommen wurde.` Immer wieder habe sich das Mädchen eingeredet: ´Ich bin nicht gut genug. Ich hab' irgendwas Schlimmes, dass ich wegbleiben muss`"
(http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,645731,00.html).

Doch die Kirche kommt sich schon "gnädig" vor, da sie im April 2007 nach dreijähriger Beratung (!) erklärte, "dass es theologische Grundlagen und ernst zu nehmende Liturgien gibt, die hoffen lassen, dass ungetaufte Säuglinge erlöst werden, wenn sie sterben" (zit. nach Spiegel online, 20.4.2007). Bis April 2007 wurde in der katholischen Kirche gelehrt, dass diese den Rest ihres ewigen Lebens in einer so genannten Vorhölle verbringen müssen, während die gestorbenen pädophilen Priester nach Beichte und Absolution ewig den Himmel genießen dürfen. Doch seit April 2007 dürfen die ungetauft verstorbenen Kinder vielleicht auch dorthin, und sie wären nach katholischem Glauben dort auch nicht mehr von Pädophilen bedroht. Doch wer weiß, ob sie der Vorhölle wirklich entronnen sind, in die sie bis 2007 verbannt worden sind? Denn es heißt im Kirchendokument im Hinblick auf die Erlösung bzw. den Himmelseintritt weiter: "Von sicherem Wissen könne jedoch keineswegs gesprochen werden" (mehr dazu siehe hier).

Es ist ein Skandal, dass der Staat und die Gesellschaft solchen geistigen Eltern- und Kindsverführern ihre Schulen komplett anvertraut und finanziert und dann auch noch zulässt, wie die Kirche diese Privilegien schamlos und dreist ausnutzt. Es gibt nur eine wirksame Antwort: "Eltern, lasst Eure Kinder nicht mehr taufen und macht diesem Spuk ein Ende! Lasst Ihnen die Freiheit, später selbst über ihren Glauben zu entscheiden, wie es Jesus, der Christus wollte! Und tretet selbst aus! Denn Jesus wollte niemals eine Institution Kirche." Vielleicht merken dann endlich einmal die Politiker, an welche Kräfte sie den Staat und seine Einrichtungen abgetreten haben und täglich weiter abtreten. Und vielleicht wird dann noch aus so manchem kirchlich gebeugten Politiker-Bückling sogar ein aufrichtiger Politiker, dem die Werte des Grundgesetzes noch etwas bedeuten.
 




27.8. / 28.8.2009 - "Mehr als Abenteuer"? Bei Kindern beliebter katholischer Priester auch im Tauschring für Kinderpornografie tätig - Mehr dazu siehe hier.
 



25.8.2009 - Wahlen: Welcher Politiker kriecht der Kirche am besten in den Schoß? - CDU/CSU will SPD schlagen -
Nachdem die SPD rechtzeitig vor den Wahlen vor allen kleineren Glaubensgemeinschaften warnte, die nicht katholisch oder evangelisch-lutherisch sind oder von den Großkirchen als bequeme Mitläufer anerkannt werden (nächste Meldung), legen CDU und CSU jetzt nach.

So lobte Kanzleramtsminister Thomas de Maiziere von der CDU bei einem Kirchentreffen in Dresden die Kirchentage und verriet: "Jeder Politiker ist beleidigt, wenn er dazu nicht eingeladen wird."

Und der adlige CSU-Katholik und "Hoffnungsträger" Deutschlands, Wirtschaftsminister Karl Theodor von Guttenberg, huldigt dem Papst und dessen "Sozialenzyklika" Caritas in Veritate. Unter anderem schreibt der Baron, der Papst "macht ... auf ein wichtiges Charakteristikum unserer Gesellschaftsordnung und insbesondere der Marktwirtschaft aufmerksam: Unsere Ordnung braucht Glauben, Zuversicht und ist keinesfalls beliebig."

Doch es ist auch nicht beliebig, wer so etwas sagt und was dieser dann in diese Worte hinein legt! So können die gleichen Worte, von unterschiedlichen Menschen gesprochen, gerade das Gegenteil aussagen. Deshalb: Hört, hört!

Zwar nennt der Wirtschaftsminister neben den Werten des von ihm kirchlich verstandenen "Christentums" auch Aufklärung und Humanismus, doch am Ende wird der CSU-Minister selbst zum kirchlichen "ökumenischen" Prediger und schreibt: "Die Enzyklika schließt zutreffend mit der Feststellung, der Mensch wisse ohne Gott nicht, wohin er gehen soll. Oder, um es in den Worten von Martin Niemöller [einem ehemaligen evangelischen Kirchenführer] auszudrücken: Die Kirche soll wieder dafür sorgen, dass die Gemeinde versteht, was Glauben ist, und dass sie den Glauben lebt"  (Cicero, Nr. 8/2009).
Was diese salbungsvollen Worte bedeuten sollen, bleibt unkonkret. Verständlich ist jedoch, wenn es anderweitig heißt "
Guttenberg gegen staatliche Boni-Begrenzung" (Focus.de, 22.8.2009), womit der führende Katholik an den evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich anknüpft, der sich gegen die Begrenzung von Managergehältern aussprach und die einfachen Leute vor dem Neid warnte (siehe hier).

Und wie soll nun die Kirche dafür sorgen, dass sie den Glauben lebt? Tatsächlich hat die Kirche das Abendland und die ganze Welt in ca. 1.700 Jahren zu dem Abgrund geführt, in den die Zivilisation bereits gefallen ist, auch wenn äußerlich noch vieles funktioniert. Die Kirche hat die Welt mit Glaubenskriegen, Intoleranz und Egomanie überzogen, die sich hinter festlichen Gewändern versteckt, und sie hat durch die Trennung des Menschen (als angebliches alleiniges "Ebenbild Gottes") von den Tieren und der Natur die Einheit der Schöpfung zerstört, was früher oder später den Kollaps bringt. Gleichzeitig oktroyierte sie den Menschen haarsträubende Glaubenssätze auf, deren Nichtbefolgung angeblich eine ewige Verdammnis nach sich ziehe, was unzählige natürlich denkende, aber eingeschüchterte Menschen in seelisches Elend und Not stürzte.

Und wie wird es wohl weiter gehen, wenn dieselben Leute anfangen, eine Erneuerung zu versprechen?
Der Philosoph Karl Jaspers warnte schon vor Jahren massiv davor, die Kirche wieder "dafür sorgen" zu lassen, dass es besser werde mit der Welt. Denn nach wie vor steht der „biblisch fundierte Ausschließlichkeitsanspruch“ der Kirchen „ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen für Ketzer zu entflammen“ (Der philosophische Glaube, 9. Auflage, München 1988, S. 73).

Wenn also der Papst
in seiner so genannten Enzyklika von einer neuen "Weltautorität" spricht, und seine Untertanen wie Karl Theodor von Guttenberg und die anderen Politiker stimmen zu, dann sollte man genau hinhören, was zwar nicht ausdrücklich gesagt, aber vielleicht durchaus auch gemeint sein könnte. Wir alle haben ja schon ca. 1.900 Jahre Erfahrung mit der Kirche ...
 



14.8. / 19.8.2009 - Steigbügelhalter der modernen Inquisition? Der tiefe Fall der Bundes-SPD / Beim Wort genommen: Kirche oder SPD: Beides zusammen geht nicht -
Kurz vor den Bundestagswahlen versinkt die Bundestagsfraktion der SPD, eine Partei mit einer teilweise positiven Geschichte, immer mehr in Würde- und Niveaulosigkeit. Nachdem man sich in der Partei in der jüngeren Vergangenheit vielfach den kirchlich orientierten "C"-Parteien angedient hat, versucht man jetzt sogar, CDU und CSU bei deren Anbiederung an die beiden Großkirchen zu übertreffen. So hat die SPD-Bundestagsfraktion unter der heuchlerischen Unterüberschrift "Solidarische Bürgergemeinschaft und demokratischer Staat" vor kurzem eine eigene Broschüre mit dem Titel Ansprechpartner für Sekten- und Weltanschauungsfragen veröffentlicht
(http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,10653,00.pdf). Die "Ansprechpartner" sind dabei vollständig alle offiziellen modernen Inquisitoren der Kirchen und einige wenige (ebenfalls fast alle Kirchenmitglieder), die mit diesen zusammen arbeiten. Diese Leute betrachten die beiden Großkirchen als "normal" und religiöse Minderheiten je nach ihrer Haltung zur Kirche als weniger oder sehr "gefährlich", wobei sie letztere mit Verleumdungen bis hin zum Rufmord überziehen (siehe dazu http://www.theologe.de/theologe12.htm). Dabei geht es unter dem Vorwand einer angeblichen Gefahr für den Staat in erster Linie darum, die unliebsame "Konkurrenz" für die Kirche verächtlich zu machen und die eigenen Mitglieder im engen Kirchenpferch zu halten.
 
Das unfreiwillige Eigentor der so genannten Genossen von der SPD-Bundestagsfraktion ist dabei eine Checkliste, um eine gefährliche "Sekte" zu erkennen.
In dieser Checkliste heißt es u. a.: "Die Gruppe hat einen Meister, ein Medium, einen Führer, einen Guru, der allein im Besitz der ganzen Wahrheit ist." Das passt ziemlich gut zu dem angeblich unfehlbaren Lehrsatz der römisch-katholischen Kirche, der lautet: "Dem römischen Papst sich zu unterwerfen ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig" (mehr dazu siehe bei Der Theologe Nr. 18, Der Glaube der Kirche; hier der Lehrsatz-Nr. 430 des Werkes "Der Glaube der Kirche" von Josef Neuner und Heinrich Roos, überarbeitet von Karl Rahner).
Oder: Wie kann man noch eine "gefährliche Sekte" erkennen? In der Checkliste der SPD heißt es: "Die Lehre der Gruppe gilt als einzig echtes, ewig wahres Wissen." Das erinnert an einen ebenfalls angeblich unfehlbaren Lehrsatz der römisch-katholischen Kirche, welcher wortwörtlich lautet: "Es gibt nur  e i n e  allgemeine Kirche der Gläubigen. Außer ihr wird keiner gerettet" (a.a.O., Nr. 375). Auch passt er gut zu der Nr. 391 in der besagten Lehrsatzsammlung Der Glaube der Kirche: "Die Kirche ... ist eine immerwährende und unvergängliche Gesellschaft. Auf dieser Welt ist nach ihr keine andere Heilsordnung zu erwarten, die vollständiger und vollkommener wäre." Und auch bei Nr. 392 läuten die roten Alarmglocken des SPD-Checks: "Kirche ... ist die Säule und Grundfeste der Wahrheit, also frei und unberührt von jeder Gefahr des Irrtums und der Falschheit."
Und hier noch ein dritter Punkt aus dieser SPD-Religionsempfehlung: Gewarnt wird vor Gemeinschaften, in denen gilt: "Meine Gruppe ist die Elite und die übrige Menschheit ist krank und verloren, solange sie nicht mitmacht bzw. sich retten lässt."
Auch das passt prima zum ebenfalls als "unfehlbar" geltenden nachfolgenden Lehrsatz der römisch-katholischen Kirche, welcher lautet: "[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter - des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr
(der Kirche) anschließt" (Nr. 381)
. Usw. usf.
Diese Gegenüberstellung könnte endlos erweitert werden und ließe sich auch mit der lutherischen Kirche durchführen.
Also, liebe Freunde der SPD: Hört auf die Warnungen Eurer führenden Abgeordneten und macht den "Check" Eurer Bundestagsfraktion. Dann werdet ihr feststellen: Kirche und SPD - das lässt sich nicht vereinbaren. Und deshalb tretet dann massenhaft aus der Großsekte Kirche aus. 
 



1.8. / 2.8.2009 - Katholische Kirche verdiente an Atom-U-Booten, Kampfflugzeugen, Zigaretten und Verhütungsmitteln -
Bei der katholischen Pax-Bank in Köln haben in erster Linie römisch-katholische Institutionen und Kirchengemeinden ihr Geld angelegt. Ihre Renditen wurden vor allem durch Rüstung (Verkauf von Kampfflugzeugen und Atom-U-Booten), Tabak und Verhütungsmittel erzielt. Siehe dazu
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,639733,00.html
.
Als der Skandal aufflog, "bedauerte" die Bank den "Fehler" und versprach, ihn zu korrigieren. Doch handelt es sich, was die Verwicklung in Rüstung betrifft, möglicherweise nur um die Spitze eines Eisbergs.
Vgl. dazu
Freie Christen Nr. 3 - Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld
Weiterführende Literatur auch:
Der Theologe Nr. 6 - Die evangelische Kirche - immer für den Krieg

 



1.8.2009 - Religionsbekämpfung in Deutschland - Nur Ladehemmung eines Maschinengewehrs verhinderte Massaker an Zeugen Jehovas -
In Deutschland besteht durch den Rufmord und die Verleumdungen der evangelischen und katholischen Sektenbeauftragten gegenüber religiösen Minderheiten die Religionsfreiheit nur auf dem Papier (siehe dazu Der Theologe Nr. 12). Wem die Kirche das Etikett "Sekte" anheftet, der wird vielfach ausgegrenzt, diskriminiert, vor Gericht benachteiligt, und ihm werden normale bürgerliche Rechte nicht gewährt (siehe dazu auch in Der Theologe Nr. 4). Zudem wird schon den Schülern im konfessionellen Religionsunterricht das Feindbild "Sekte" eingeimpft. Zu den beliebten Anschuldigungen der Kirche gehört, dass "Sekten" angeblich die Familien zerstören würden.
Weil sich seine 60jährige Stieftochter anscheinend von ihm abgewendet hatte und bei den Zeugen Jehovas ihre geistige Heimat gefunden hat, wollte sich der 82-Jähriger Horst A. aus Halle in Westfalen jetzt an den Zeugen Jehovas rächen. Nur die Ladehemmung seines Maschinengewehrs verhinderte offenbar ein Massaker mit vielen Toten in Bielefeld.
Während manche deutschen Medien den Vorfall zum Anlass nehmen, um kirchliche Vorwürfe gegen die Zeugen Jehovas zu wiederholen, verschweigt man die Konfession des verhinderten Massenmörders. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist er evangelisch-lutherisch oder römisch-katholisch. Hinweise nehmen wir gerne entgegen.

Zum Sachverhalt:
http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2009/08/01/zum-toeten-fest-entschlossen/

 



1.8. / 4.8. / 14.8.2009 - USA - Sozialhilfe für Millionäre und Milliardäre: Banken moralisch bankrott / Goldman Sachs: Siebenstellige Boni auch für durchschnittliche Angestellte / Island: Bank vor Pleite von Großaktionären geplündert / Kommt irgendwann die Sklaverei zurück? / "Gehaltsexzesse" auch in Deutschland: "Gierbanker schlagen wieder zu" -
Die Realität übertrifft manchmal alle Schwarzmalereien. Die Generalstaatsanwaltschaft in New York deckte jetzt auf, was im Jahr 2008 mit den Staatsgeldern der Regierung Bush-Rice für die Großbanken passierte: Von den 175 Milliarden Dollar Staatshilfen wurden 32,6 Milliarden für Bonus-Zahlungen an die Millionäre in den Chefetagen der Banken bezahlt (Main-Post, 1.8.2009), meist konfessionelle Kirchenchristen. Und weiter: Diese Boni in Höhe von 32,6 Milliarden Dollar waren sogar höher als die vor allem durch die Staatshilfen erzielten "Gewinne".
Das heißt: Es wurden mehr Milliarden an die wenigen Bosse entnommen als durch die Wirtschaftstätigkeit und die Staatshilfen zusammen eingenommen wurden. Kein gesellschaftskritisches Lehrbuch aus dem letzten Jahrhunderten hätte sich diesen Horror bei der Beschreibung der westlichen Gesellschaftsordnung je träumen lassen. Und: Sieht es in Deutschland wirklich ganz anders aus?

Und wohin wird diese Entwicklung führen? Die Betriebe gehen also trotz Staatsmilliarden kaputt, wenn man mehr entnimmt als hinein gibt. Die Leute verlieren die Arbeitsplätze, und zudem gehen die Staaten kaputt. Bleibt am Ende eine kleine Minderheit übrig, die ihre "Geldspeicher" mit Waffengewalt überwacht, während man mit dem Rest der Menschheit und dem, was von dem Planeten Erde noch übrig ist, machen kann, was man will?

Und weiter: Die durch Staatshilfen zwischenzeitlich gerettete US-Bank Goldman Sachs zahlt nicht nur Millionen-Boni an die Bosse. Auch der durchschnittliche Angestellte kann 2009 mit einem Zusatzbonus von einer Million Dollar rechnen (Focus online, 4.8.2009). Schön für die Angestellten, doch was ist mit den Angestellten anderer Betriebe? Formiert sich hier nicht eine Art "Staat im Staate"?

Und in Deutschland aktuell? "Gierbanker schlagen wieder zu" - Neues von der HSH Nordbank und der Hypo Real Estate am 12.8.2009: Eine Sonderzahlung von 500.000 Euro an den Vorstandschef der Bankrott-Hypo-Real-Estate, weil ein staatliches Gesetz sein Gehalt mittlerweile auf 500.000 Euro "begrenzt". Und 100.000 Euro "Bleibeprämie" für 500-600 Mitarbeiter der HSH Nordbank, damit diese das vom Staat erhaltene Bank-Schiff nicht verlassen und woanders kassieren.
(http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/08/12/skandalbank-hsh/zahlt-100000-euro-bleibepraemie-trotz-stellenabbau.html). Spiegel online schreibt von "Gehaltsexzessen" der Bosse (14.8.2009).

In Island, so stellte sich heraus, trieb das Wirtschaftssystem auf andere Weise seine Blüten. Dort haben die Großaktionäre und ihre Geschäftsfreunde die Kaupthing-Bank kurz vor ihrem Bankrott geplündert. Als die Insider dem bevor stehenden Bankrott ins Auge sahen, haben sie sich noch schnell Kredite in Höhe von fünf Milliarden Euro ohne jegliche Sicherheit unter den Nagel gerissen, bevor man das Schiff versenkte. Mit anderen Worten: Man hat die Bank noch schnell geplündert, bevor jemand merkt, dass das Ende gekommen ist. Ein Vorgeschmack, wie es vermutlich auch anderswo gehandhabt würde. Und das alles legal.

Als es noch rechtzeitig war, haben Propheten vor bedrohlichen Entwicklungen dieser Art gewarnt. Doch die Kirche hat sie lächerlich gemacht und bekämpft, und sie hat damit verhindert, dass rechtzeitig die Weichen hätten umgestellt werden können. Heute, nachdem alles längst zu spät ist, hinkt - wie immer - die Kirche mit ihren Mahnungen hintendrein - als ob es eine Strategie wäre, immer so lange zu warten, bis das Ruder ohnehin nicht mehr herum gerissen werden kann. Noch im Januar 2008 sprach sich Landesbischof Johannes Friedrich dagegen aus, die Managergehälter nach oben zu begrenzen.
Mehr dazu siehe bei:
Aufruf an Bischof Huber zur Umkehr 
 



26.7. / 15.8.2009
- "Menschenopfer" bei Stiertreiben zu Ehren katholischer "Heiliger" - Wieder ein Gläubiger bei Stierhatz aufgespießt / Opfer auch bei anderen "Heiligen" drohen / Nächster Gläubiger kam im Raum Valladolid ums Leben - Erst vor 14 Tagen wurde bei den Stiermassakern zu Ehren des "heiligen" Fermin im spanischen Pamplona ein katholischer Stiertreiber von einem Stier tödlich verwundet - im übertragenen Sinne ein "Menschenopfer" für den "Heiligen Fermin". Jetzt traf es am 25.7.2009 einen Gläubigen im spanischen Hellín in Kastilien. In Hellín werden ähnlich wie in Pamplona bei einer "Stierhatz" die Stiere von den Gläubigen und anderen Beteiligten zu Ehren des Schutzpatrons von Hellin, des "heiligen" Jakobus, in die Arena getrieben, um dort am Abend von einem Torero massakriert zu werden. Dieses Mal wurde der 65-jährige Antonio Martínez Mata am Hals aufgespießt und getötet (El Pais, 26.7.2009) - faktisch ein Menschenopfer nun auch für den "Heiligen Jakobus".

Nachdem die "Schutzheiligen" Fermin und Jakobus nun jeweils einem der "Stierhetzer" offenbar ihren Schutz entzogen hatten - und die Tiermorde zu ihren Ehren deshalb jeweils auch ein Menschenopfer forderten - muss befürchtet werden, dass es auch bei den anderen "Schutzheiligen" demnächst Menschenopfer gibt. Welcher Gläubige also nicht zu 100 % sicher ist, dass Fermin oder Jakobus oder welcher "Heilige" auch immer ihn bei seinem brutalen Treiben beschützt, der sollte die Stiere endlich in Frieden lassen.

Aktualisierung [15.8.]: Der vorhersehbare nächste "Märtyrer" kam ausgerechnet am katholischen Feiertag Mariä Himmelfahrt ums Leben. Bei einer Stierhetze in der Region Valladolid rammte ein Stier einem seiner Quälgeister, einem 53-jährigen Mann, sein Horn durch den Unterleib. Welcher "Schutzheilige" hier beteiligt war, wurde nicht berichtet (stern.de, 15.8.2009).

Zu der Entwicklung der Barbarei gegenüber den Tieren im kirchlichen Abendland siehe Der Theologe Nr. 7

PS: Jakobus war der leibliche Bruder von Jesus von Nazareth und ihm ist das römisch-katholische Treiben zu seiner angeblichen "Ehre" mit Sicherheit ein Gräuel

Einen ausführlicher Artikel zu den "Menschenopfern" bei den Stiertreiben zu Ehren katholischer Heiliger lesen Sie hier in Der Theologe Nr. 31
 



25.7.2009 - Neuer Kirchensteuer-Einnahme-Rekord: 9,76 Milliarden Euro im Jahr 2008 - jetzt geht es wieder etwas zurück - In den letzten beiden Jahren stiegen die Kirchensteuer-Einnahmen kräftig an. Die evangelischen Kirchen nahmen so im Jahr 2007 9 % mehr ein als 2006. Dann erhöhten sich 2008 die Einnahmen sogar um 10 % gegenüber 2007. Ähnlich war es bei der römisch-katholischen Kirche. So erreichte man für das Jahr 2008 den Rekordwert von 9,76 Milliarden Euro Kirchensteuereinnahmen, 5,06 Milliarden Euro für die römisch-katholische Kirche, 4,7 Milliarden Euro für die evangelischen Kirchen. Doch für die Jahre 2009 und 2010 drohen jetzt wieder ein Rückgang um ca. 5-10 % auf frühere Rekordhöhen, obwohl sich die Kirche sogar "ihren" Anteil an der neuen Abgeltungssteuer seit 1.1.2009 sicherte (http://www.welt.de/politik/deutschland/article4186726/Katholiken-und-Protestanten-wird-das-Geld-knapp.html).
Deshalb greifen die Kirchenoberen wieder zum altbewährten Mittel, um den Geldstrom aus vielen Kanälen in die Großkirchen hinein am Laufen zu halten. So heißt es in der
Welt: "Im Erzbistum Köln bleiben Kindergärten auf der Strecke, auch Schulen und diakonischen Projekte" (25.7.2009).
Doch diese Rechnung ist eine Heuchelei. Denn die beiden Großkirchen geben nur 8-10 % der eingenommenen Kirchensteuer für öffentlich-soziale Zwecke aus, der Löwenanteil ist für die riesigen institutionellen Apparate. Und für kirchliche Kindergärten zahlt zudem der Staat (!) durchschnittlich 70 - 80 % der Kosten, für kirchliche Schulen gar ca. 100 % und auch für "diakonische Projekte" zahlt der Staat zusätzlich, je nachdem und in der Regel über 50 %. Alles zusätzlich zu den Kirchensteuereinnahmen.
Und es gibt noch eine dritte Einnahmequelle für die Großkirchen. Neben der Kirchensteuer und der weitgehenden Staatsfinanzierung der kirchlichen Sozialprojekte kommen noch einmal zusätzlich ca. 15 Milliarden Euro an Subventionen für Personalkosten, Priesterausbildung, konfessionellen Religionsunterricht usw. hinzu
(vgl. dazu http://www.stop-kirchensubventionen.de). In Deutschland müssen also alle Bürger die Groß-Kirchen bezahlen, obwohl es bereits mehr Konfessionslose gibt als Katholiken oder Protestanten.

Mit Jesus von Nazareth haben die Institution Kirche und die Kirchensteuer jedoch nichts zu tun. Er erklärte, dass man dem Staat Steuern zahlen muss ("Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist ..."). Von einer zukünftigen Steuer für eine neu zu schaffende Institution Kirche, die der "Kaiser" für die Kirche eintreiben soll, sprach er nicht. Wer also für Jesus ist, der tritt aus.

 



22.7.2009
- Die Strategie dunkler Mächte: Immer ein bisschen mehr Krieg - So wird Deutschland mehr und mehr in einen großen Krieg hinein gezogen - http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/22/afghanistan-bundeswehr/an-kampfeinsatz-gegen-taliban-beteiligt.html und
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637609,00.html
 



18.7.2009 - Erzbistum Bamberg: Die Natur sei für den Menschen da, die Sau wird geschlachtet -
Eigentlich könnte man erwarten, dass die Achtung vor der Schöpfung in unserer Zeit vor allem mit wenigstens einem letzten Rest an Achtung vor den Mitgeschöpfen des Menschen, den Tieren verbunden sein sollte. Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg predigte am 12.7.2009 anlässlich des jährlichen "Heinrichsfestes" jedoch anders: "Die Achtung vor dem Menschen ist Voraussetzung für die Achtung der Schöpfung". Auch wäre gerade in unserer Zeit nahe liegend, dass die Schöpfung ein Lebensraum für alle noch nicht ausgerotteten Geschöpfe Gottes sein sollte. Doch auch hier predigte der Erzbischof anders: "Die Schöpfung ist für den Menschen da, sie ist für ihn Wohn- und Lebensraum." Und weiter: "Wir müssen alle Menschen weltweit als Krone der Schöpfung ansehen" (http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/medien/all_news.html?f_action=show&f_newsitem_id=65480). Was bleibt da noch für die Tiere? Eine unmissverständliche Antwort gibt das Priesterseminar Bamberg und das Bistumshaus. Ihr erstes gemeinsames Sommerfest stellen sie unter das Motto: "Wir grillen eine Sau".

Lesen Sie dazu auch: 1000 Jahre Bistum Bamberg: Kein Grund zum Feiern

 



17.7.2009 - Der Muezzin von Köln und die Totenglocke von Bad Königshofen / Konfessionslose in Deutschland in der Mehrheit - In Deutschland sind mittlerweile 29,9 Millionen Menschen konfessionslos bzw. weder katholisch noch evangelisch. Das ist die Mehrheit. Demgegenüber gibt es noch 25,5 Millionen Katholiken und 24,8 Millionen Protestanten (idea-spektrum Nr. 29/30/2009; Stand: 2007; Tendenz weiter steigend zugunsten der Konfessionslosen). Und in sehr vielen Städten ist das Verhältnis noch weit deutlicher zugunsten der Konfessionslosen. Dennoch betrachten es die Kirchen weiterhin als "selbstverständlich", mit ihrem Glockengeläute das öffentliche Leben akustisch bestimmen zu können. Umgekehrt ruft der Bau einer Großmoschee in Köln massiven Widerstand hervor.

Dazu schreibt die römisch-katholische Publizistin und ehemalige Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin Dr. phil. Astrid Meyer-Schubert wie folgt: "Ist Europa vom Christentum und von der Aufklärung geprägt, so lässt es sich innerhalb dieses Europas (oder in diesem speziellen Fall Deutschland) nicht in enger Nachbarschaft mit einer alles überragenden Moschee und zwei Minaretten leben, von denen aus die Muezzin fünfmal täglich Muslime und Musliminnen zum Gebet rufen. Der Islam fordert ganz andere Zeitrhythmen und Lebenszusammenhänge als unser Kulturraum es ihm bieten kann. Die deutschen und europäischen Anwohner wiederum werden sich fünfmal am Tag in ihren Tagesabläufen gestört fühlen, was unabsehbare Aggressionen hervorrufen wird" (Die Neue Ordnung Nr. 3/2009; http://www.die-neue-ordnung.de/).

Hier fehlt die Sensibilität dafür, dass z. B. die weltanschaulich neutrale Stadt Köln die beiden gespenstischen übergroßen Türme des mittelalterlichen römisch-katholischen Kölner Domes sogar als ihr Wahrzeichen betrachtet. Und auch im Wappen des 1. FC Köln sind die beiden Türme als Symbole verewigt, obwohl dort auch Protestanten, Muslime und Konfessionslose Mitglieder sind (http://de.wikipedia.org/wiki/1._FC_K%C3%B6ln). Und wenn man bedenkt, wie viele Menschen unterhalb des Domes in vergangenen Jahrhunderten als "Ketzer" auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, dann ist es schon befremdlich, wenn man ausgerechnet dann von "unabsehbaren Aggressionen" spricht, wenn in Köln der Muezzin zum Gebet rufen würde. Wie wäre es, wenn die Kirchenchristen in der Umgebung der Moschee den Ruf des Muezzin gelegentlich nützen würden, um für einen kurzen Augenblick innezuhalten anstatt neue Aggressionen aufzubauen? Und um sich bewusst zu machen, dass Gott, der alles Leben durchströmt, auch in ihrer Seele der unermüdliche Helfer und Mahner zum Guten ist? Denn auf das hohle kalte Läuten ihrer Kirchenglocken hören die meisten ja schon lange nicht mehr. Und es löst bei vielen Menschen auch depressive Verstimmungen aus.

Doch vielleicht ahnen die Katholiken etwas von dem, was jetzt in der unterfränkischen Stadt Bad Königshofen geschah. Die Totenglocke der Kirche hat einfach nicht mehr aufgehört zu läuten. Ein technischer Defekt, wie sich später heraus stellte. Doch gleichzeitig ein Symbol für die Zukunft derer, die Jahrhunderte lang ein Blutbad in dieser Welt anrichteten und dabei auch noch den Namen des Jesus, des Christus, missbrauchten und missbrauchen.
(
http://www.mainpost.de/lokales/rhoengrabfeld/Kirchenglocke-gibt-keine-Ruhe-Polizeieinsatz;art767,5211129; vgl. Der Theologe Nr. 25).
 



13.7.2009 - Das Wüten des Mammon / Umverteilung von Unten nach Oben: Staatshilfen von Millionären eingesteckt / Goldman Sachs: Erst Staatsmilliarden, jetzt wieder Millionen-Boni / Neue Finanzprodukte: Man macht schlimmer weiter als je zuvor
- Die Umverteilung der Gelder geht weiter. Banken und Betriebe, die mit Staatshilfen gerettet wurden, zahlen darauf hin z. B. weiter Millionen-Boni an ihre Millionäre. Faktisch wird damit das Geld dem Steuerzahler genommen und ein großer Teil davon dem Millionär gegeben. So arbeitet der Gott Mammon, und die Politiker sind unfähig, das zu verhindern, oder sie wollen es auch gar nicht verhindern. Jüngstes Beispiel aus Deutschland:
http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/07/13/bank-chef-jens-nonnenmacher/bonus-trotz-staatshilfe.html

Ein Beispiel aus den USA: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636212,00.html. Die Bank Goldman Sachs hat immerhin bereits zehn Milliarden an Staatshilfen zurück bezahlt, um sich nicht mehr an die Auflagen der Regierung halten zu brauchen und um am Finanzmarkt wieder mit ihresgleichen wüten zu können wie vor der letzten "Finanzkrise". Ob alle Banken wenigstens dieses Minimum an Rest-Anstand erfüllen und wenigstens die Staatsmilliarden zurückzahlen, ist allerdings fraglich. Die massive Warnung vor dem kompletten Zusammenbruch des weltweiten "Finanzmarktes" und die Chance für eine Umkehr werden auf jeden Fall in den Wind geschlagen. Es geht weiter wie zuvor. Obwohl sich auch viele Finanzhaie Christen nennen, wird nicht nach dem christliche Prinzip "Üb immer Treu und Redlichkeit" gewirtschaftet, sondern nach dem Prinzip der rücksichtslosen Geldvermehrung für Wenige bei Gleichzeitiger Verarmung von Vielen.
 



12.7.2009 - Pamplona: Zu Ehren des "heiligen" Fermin: Friedfertige Stiere werden massakriert / War auch Jimeno Romero ein Opfer für den "heiligen" Fermin? -
Alle Jahre wieder werden im Juli im tiefkatholischen spanischen Pamplona (Region Navarra) zu Ehren des "heiligen" Fermin Dutzende von Stiere - begleitet von dem Gegröle der Bestie Mensch - durch die Straßen getrieben und dann am Abend in der Arena unter weiterem Grölen abgeschlachtet. Die Stiere haben in der Regel keine Chance, denn sie werden zuvor so gefoltert und brutalst zugerichtet, dass der Torero immer leichtes Spiel hat, das Tier schlussendlich gar zu Tode zu foltern und damit zu "gewinnen".

Könnte man von daher sagen: Der Mensch erweist sich dadurch als "Krone" der Schöpfung, so wie sie es die Kirche lehrt, dass er die körperliche Überlegenheit des Stieres durch Waffen, Waffentechniken und überlegene Tötungsmethoden wett macht? Und wenn die Kirche weiter lehrt, allein der Mensch sei "Gottes Ebenbild", und nicht das Tier, dann kann einem vor diesem Gott nur grausen, der sich ein solches Ebenbild geschaffen haben soll. Der wahre Schöpfergott, der mit dem katholischen Gott nichts zu tun hat, hat jedoch die Einheit aller Lebensformen geschaffen, die einander in Frieden dienen sollen und nicht die "Krone" Mensch, die alle anderen Lebensformen töten und zu seinem "Nutzen" zerstören darf.

Dieses Jahr hat der todgeweihte Stier Capuchino allerdings im Vorfeld einen der Männer des endzeitlichen Treibens in Pamplona tödlich verwundet, welche die Tiere zuvor provozieren und verhöhnen. Der Getötete war Jimeno Romero (27), der bereits zum siebten Mal bei der "Stierhatz" teilgenommen hatte. Die unsäglichen Tierquälereien werden zu Ehren des "heiligen" Fermin, des ersten katholischen Bischofs von Pamplona, durchgeführt.

Zu Ehren des "heiligen Fermin" werden die Stiere durch die Straßen Pamplonas getrieben, gefoltert und abgestochen. Ähnlich wie bei den Götzen des Alten Testaments.

Die Heiligen sind die Nachfolger der antiken Götzen, und so wie in der Zeit des Alten Testaments dem Moloch, dem Jahwe und vielen anderen Göttern Stiere und andere Blutopfer dargebracht werden mussten, so ist es in modernisierter Form in Pamplona auch im Katholizismus. Oder wo steht in der Bibel etwas von der Verehrung von Heiligen? Und die weitere Frage ist: War auch Jimeno Romero ein Opfer für den "heiligen" Fermin? Der Stier Capuchino wurde noch am selben Abend in der Arena abgestochen, und sein ausgestopfter Kopf soll einen Rekorderlös bringen, der von den Verantwortlichen der St.Fermin-Verehrung auch gebraucht wird. Denn den Eltern des Opfers Romero hat man bereits 30.000 € versprochen.

Das Kirchen- und Touristenvolk empfindet bei diesem grausamen Treiben Nervenkitzel und Belustigung. Kein Papst hat bisher dagegen protestiert, weswegen von deren Zustimmung ausgegangen werden muss. Das alles ist einmal mehr römisch-katholisch. Christlich ist es nicht. Sondern es gehört zum Repertoire des Anti-Christlichen. Wie auch das tägliche Gemetzel an den unzähligen anderen Stieren in den Schlachthäusern der kirchenchristlichen Zivilisation - zum Gaumengenuss der Gläubigen, der Kronen der katholischen Schöpfung. Doch diese "Schöpfung" hat keinen Bestand. Denn das Gesetz von Saat und Ernte ("Was der Mensch sät, das wird er ernten") gilt auch gegenüber Tieren. Nur: Gottes Mühlen mahlen langsam. Aber sie mahlen.

Diese Stiere werden nicht dem "heiligen" Fermin oder dem Fleischkonsum geopfert. Sie leben auf einem deutschen Gnadenland in Frieden und Sicherheit.

Es war die römisch-katholische Kirche, welche durch ihre "Heiligen" wie Augustin und Thomas von Aquin den Tieren die unsterbliche Seele und Leidensfähigkeit abgesprochen hat. Diese verkopften Männer haben kraft ihres eiskalten Intellekts und der ihnen später zugesprochenen "Heiligkeit" alle Tiere dem menschlichen "Nutzen" unterworfen. Siehe dazu den Artikel Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum.


Mehr zu den "Heiligen" lesen Sie hier.
 



8.7.2009 - Wie der komplette Zusammenbruch des deutschen Bankensystems in letzter Minute vorerst verhindert wurde - Lesen Sie das Protokoll des Schreckens unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,634872,00.html.
Sowie:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/141720
Doch wie lange hält der Flicken auf dem Mammon-System?

 



5.7.2009 - Deutsche Waffen: Neues U-Boot Israels kann auch Nuklearwaffen abschießen / Freibrief der USA für einen Angriff Israels auf den Iran? -
Im Nahen Osten wächst die Furcht vor einem Angriff Israels auf den Iran mit unübersehbaren Folgen für den Rest der Welt. Deutsche Waffen könnten bei der Planung auch eine Rolle spielen.
Mehr dazu siehe
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634415,00.html
Lesen Sie dazu auch unsere Nachricht vom 12.5.2008.
Während der letzte US-Präsident George W. Bush nach seinen Kriegen gegen Afghanistan und den Irak und seinem Freibrief für den Gaza-Krieg Israels den Israelis für einen Angriff auf den Iran offenbar die Überflugsrechte über den Irak verweigert hatte, haben die neuen Machthaber Barack Obama / Joe Biden Israel anscheinend schon grünes Licht für einen Angriff gegeben (http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/07/usa-stehen-israelischem-angriff/auf-iran-nicht-im-weg.html). Außenministerin Hillary Clinton soll allerdings den Freibrief für Israel noch nicht zugestimmt haben. (http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1397384.html)
 


 

Aus den Texten kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Der Theologe aktuell, 2. Halbjahr 2009, Wertheim 2009, zit. nach http://www.theologe.de/2009-2.htm,
Fassung vom 31.12.2009

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