DER THEOLOGE
 


Katholikentage in Deutschland
97. Katholikentag 2008 in Osnabrück
Motto: "Du führst uns hinaus ins Weite"
98. Katholikentag vom 16.-20.5.2012 in Mannheim

(Das Motto steht noch nicht fest)


Kirche ist nicht christlich


Die Finanzen
Katholiken und Moslems im Konflikt
Der Veranstalter und seine Lehre / Bibel / Jüdische Mitbürger
Die moderne Inquisition
Kirche und Krieg und Frieden
Kirche und Ökologie
Ökologie und Inquisition
Die Hölle "unter dem Teppich"
Die Ökumene

Nachrichten von den Katholikentagen in Osnabrück und Mannheim
Aktuelle Klage: Katholische Kirche darf sich nicht mehr christlich nennen

Frühere Katholikentage


Die Finanzen

Die beiden großen Kirchen in Deutschland werden zu einem großen Teil vom deutschen Staat finanziert. Dies gilt zu einem großen Teil auch für kirchliche Veranstaltungen. So kostete der katholische Weltjugendtag in Köln im Jahr 2005 den deutschen Steuerzahler 15 Millionen Euro. Und auch das soziale Engagement der Kirchen ist überwiegend staatsfinanziert (siehe dazu www.stop-kirchensubventionen.de). Der Evangelische Kirchentag in Köln im Jahr 2007 erhielt ebenfalls staatliche Subventionen in Millionenhöhe: 3,1 Millionen Euro vom Bundesland Nordrhein-Westfalen (idea-spektrum, 25.1.2006), 430.000 Euro von der Bundesrepublik Deutschland und einen weiteren Millionenbetrag von der Stadt Köln. Man ging zunächst von 1,5 Millionen Euro aus (KNA, 4.6.2007). In Köln stöhnten viele Menschen über diese Ausgabe, weil die Stadt bereits dem katholischen Weltjugendtreffen im Jahr 2005 2,33 Millionen Euro geschenkt hatte plus 395.000 Euro für Quartiere und weitere 401.000 Euro an "zusätzlichen Ausgaben" (Kölner Stadtanzeiger, 29.1.2006). Ähnlich ist es im Vergleich zu Köln viel kleineren Osnabrück, wo die Stadt den 97. Katholikentag vom 21.-25. Mai 2008 mit 1,5 Millionen Euro subventionierte (http://www.osnabrueck.de/18182.asp).

Und auch den 32. Evangelischen Kirchentag vom 20.-24.5.2009 in Bremen (im Jahr 2008 fand kein Evangelischer Kirchentag statt) hat der nahezu bankrotte Stadtstaat Bremen schon mit 7,5 Millionen Euro an zusätzlichen Subventionen für die Kirche mit finanziert (z. B. taz Bremen, 28.2.2006). Und sogar für den in Dresden geplanten 33. Evangelischen Kirchentag im Jahr 2011 haben der Freistaat Sachsen und die Stadt Dresden bereits 8,5 Millionen Euro Staatszuschüsse eingeplant (epd, 16.12.2006; idea-spektrum Nr. 6/2007). Der 34. Evangelische Kirchentag soll dann 2013 in Hamburg stattfinden.
Vom 12.-16.5.2010 ist zwischendurch der 2. ökumenische Kirchentag in München geplant (nach dem ersten solchen Ereignis im Jahr 2003 in Berlin; Motto: "Damit ihr Hoffnung habt", entlehnt aus 1. Petrus 1, 21).
Hier werden Kosten von ca. 20 Millionen Euro erwartet. Die Stadt München bezahle davon nach ersten Informationen zwei Millionen Euro, der Freistaat Bayern vier Millionen Euro und das Bundesinnenministerium in Berlin 1,55 Millionen Euro, zusammen 7,55 Millionen Euro Staatssubventionen – die Sachleistungen (wie z. B. Polizeidienst) noch gar nicht gerechnet, so die ersten Informationen. Dann wurden die Zahlen nach oben korrigiert: München zahlt 3,6 statt zwei Millionen, Bayern fünf statt vier Millionen, der Bund anscheinend "nur" noch 1,5 Millionen statt 1,55 Millionen, ergibt zusammen 10,1 Millionen Euro Staatssubventionen (Evangelisches Sonntagsblatt Nr. 13, 29.2.2009), also gut die Hälfte. Und vom 16.-20.5.2012 ist der 98. Deutsche Katholikentag in Mannheim geplant (dabei erwartet die Teilnehmer ähnlich wie in Osnabrück eine "diffuse" "Spiritualität"). Die Kirche lässt sich also in jedem Jahr mindestens ein solches Ereignis mit Millionen vom Staat subventionieren.

Katholiken und Moslems im Konflikt

Ein wichtiges Thema bei Kirchen- und Katholikentagen ist das Verhältnis zwischen Christentum uns Islam. So sprach der katholische Kardinal Karl Lehmann auf einer Veranstaltung im Rahmen des 32. Evangelischen Kirchentags in Köln im Jahr 2007 zum Thema "Kirche und Islam". Dabei äußerte er den Wunsch, eine Messe in Riad/Saudi-Arabien zu dürfen (mehr dazu siehe hier). Und Vertretern der islamischen Gemeinden wehte ein eher rauer Wind entgegen. Religionsfreiheit, so der Kardinal, könne nur "wechselseitig" praktiziert werden (Spiegel online, 9.6.2007), was im Prinzip vernünftig ist. Jesus von Nazareth lehrte jedoch darüber hinaus: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch" (Matthäusevangelium 7, 12), was dem Sinn nach auch bedeutet: "Das tut ihr ihnen zuerst". Das erleben die Vertreter der Moslems jedoch nicht so. "Deutschland tut sich schwer, nicht-christliche [= nicht-kirchliche] Religionsgemeinschaften als gleichwertig zu akzeptieren", so Ayyub Axel Köhler vom Zentralrat der Muslime in Deutschland auf diesem Kirchentag. Die unzähligen Privilegien für die beiden Großkirchen und die Beargwöhnung oder gar Bekämpfung vieler anderer (siehe unten) beweisen dies ebenfalls. Daran wird auch der in Osnabrück stattfindende "christlich-islamische Dialog" nichts ändern. Und was weiterhin den Islam betrifft: So durfte zwar in Deutschland zuletzt eine Nonne oder evangelische Ordensschwester in kompletter Nonnentracht einschließlich aufwändiger Kopf- und Gesichtsbedeckung als Lehrerin unterrichten (PS: was verbirgt sie dahinter?), eine muslimische Lehrerin darf jedoch nicht einmal ein dezentes Kopftuch tragen, wenn sie das möchte. Das eine sei angeblich "normal", das andere sei ein Zeichen für die "Unterdrückung der Frau", obwohl dies selbst der "heilige" Kirchenlehrer Paulus in der Bibel für Frauen im "Gottesdienst" so verlangt (1. Korinther 11, 4-6.10.13). Also würde sich demnach auch Paulus hier für die "Unterdrückung der Frau" aussprechen und tatsächlich schreibt er, "dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau" (11, 3). Hier wird entgegen der Schöpfungsordnung Gottes, zu der die Gleichheit aller Menschen gehört, die Frau dem Mann untergeordnet. Für die Kirche gilt Paulus jedoch als "heilig" und seine Worte gelten als "Gottes Wort". Wenn dann ausgerechnet Kirchenchristen einer moslemischen Frau vorhalten, ein Kopftuch, das diese unter Umständen freiwillig tragen möchte, sei ein Zeichen ihrer "Unterdrückung", dann ist das mehr als scheinheilig. Und anstatt muslimischen Lehrerinnen das Kopftuch zu verbieten, sollten die kirchenchristlichen deutschen Richter lieber mit dem Besen in der eigenen Kirche kehren.

PS: Zu diesem Thema finden derzeit noch weitere Prozesse statt. So wird z. B. in Baden-Württemberg muslimischen Lehrerinnen im Unterricht das Kopftuch verboten. Doch Nonnen und Mönchen an staatlichen Schulen dürfen ihre Ordenstrachten jetzt auch nur noch im (allerdings staatlich finanzierten) Religionsunterricht tragen. In Bayern können Nonnen jedoch mit voller Tracht auch weiterhin Mathematik unterrichten. Eine Muslimin muss jedoch ihr Kopftuch abnehmen.

Der Veranstalter und seine Lehre /
Die Bibel und das Verhältnis zu den jüdischen Mitbürgern

Doch diese Ungereimtheiten sind nicht das Gravierendste. Ein Blick in die Lehre der römisch-katholischen Kirche offenbart weit mehr. Zwar wird der Katholikentag nicht vom Vatikan veranstaltet. (Das Bistum Osnabrück und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) hatten dazu zuletzt eigens den Trägerverein "97. Deutscher Katholikentag Osnabrück 2008 e.V." gegründet.) Doch die Inhalte der Veranstaltung hatten natürlich die offizielle römisch-katholische Lehre als Basis. Und wofür tritt nun diese Kirche ein? Und was ist ihre Lehre? Hierüber werden die Menschen in die Irre geführt. Schon Papst Benedikt XVI. informierte die vielen Jugendlichen beim Weltjugendtreffen in Köln im Jahr 2005 nicht über die verbindlichen Inhalte des römisch-katholischen Glaubens, wie sie z. B. in www.theologe.de/theologe18.htm dargelegt sind.  Die Begeisterung über das Gemeinschaftserlebnis und über den Papst als hautnahen "Star" wäre dann nämlich schnell in Ernüchterung umgeschlagen. Doch der ehemalige katholische Theologieprofessor Dr. Hubertus Mynarek und Dieter Potzel, ehemaliger evangelischer Pfarrer und Herausgeber des "Theologen",  deckten in einem Podiumsgespräch der Initiative "Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche" in Köln zeitgleich über diese Hintergründe auf (www.theologe.de/kirche_koeln.htm). Hinzu kommt das Verhalten der Verantwortlichen dieser Institution, die vom Vatikan aus hierarchisch vom Papst gelenkt wird (vgl. www.theologe.de/theologe16.htm).

Und diesem Papst müssen sich nach "unfehlbarer" katholischer Lehre alle Menschen unterwerfen (siehe hier). Natürlich auch die jüdischen Mitbürger, für die nach Anordnung von Papst Benedikt XVI. am Karfreitag wieder indirekt gebetet wird, dass sie alle Katholiken werden (zum Sachverhalt siehe hier). Daran ändert auch nichts, dass der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Robert Zollitsch, sagte, der Text des Gebets sei "missverständlich" (AFP, 21.5.2008). Natürlich gibt man vordergründig nicht zu, was man hintergründig meint. Doch es wird durchaus verstanden. So hatte die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, von der Kirche vergeblich die Rücknahme der Karfreitagsbitte bis zum Katholikentag gefordert (Spiegel online, 21.5.2008).

So versuchte die katholische Kirche auch vom 21.-25. Mai 2008 in Osnabrück, einmal mehr den Eindruck zu erwecken, sie wäre eine weltoffene und tolerante Institution, welche die Botschaft von Jesus, dem Christus vertritt. Das Kirchentagsmotto lautete dabei "Du führst uns hinaus ins Weite", frei nach einem Bibelwort in Psalm 18, 20.
Laut kirchlicher Lehre ist die Bibel dabei das "Wort Gottes". Doch die Bibel ist voller Widersprüche (www.theologe.de/theologe8.htm). Woran soll man sich dann aber halten, wenn sich die Bibel widerspricht? An die Kirche, so deren Lehre, die für sich in Anspruch nimmt, die Bibel richtig auszulegen. Dabei nahm man es von Anfang an mit den ursprünglichen Texten aber nicht so genau und erklärte z. B. nicht die Urtexte, sondern eine lateinische Übersetzung (die so genannte "Vulgata") als "unfehlbar" bzw. "fehlerlos" (www.theologe.de/theologe14.htm) - um diese dann seither jedoch mehrfach zu korrigieren.

Und immer mehr Katholiken zweifeln nicht nur deshalb am angeblich göttlichen Ursprung ihrer Kirche, bzw. sie kommen zu der Überzeugung, dass man in der Kirche keineswegs zu Gott geführt wird, sondern stattdessen in einen Irrgarten und in die Abgründe von "sündigen" Menschen (siehe dazu www.theologe.de/kirche_hoelle.htm).

Dennoch hofft so mancher, irgendwann doch "hinaus ins Weite" geführt zu werden - wie es im Kirchentagsmotto von 2008 hieß. Und wer tatsächlich einmal etwas weiter blickte, der ist meist nicht mehr bereit, wieder zurückzukehren und sich erneut an die Verrenkungen kirchlicher Enge zu binden. Und da im Grunde genommen jeder Mensch in seinem Inneren die "Weite" sucht, nämlich die Freiheit des Herzens und des Verstands, verliert die Kirche immer mehr Mitglieder. Denn so mancher ehemalige Katholik hat Gott auch als einen erlebt, der ihm geholfen hat, "das Weite" zu suchen und auch zu finden. Und sein Weg führte deshalb aus der Kirche hinaus.

Zusammenfassend lassen sich beide großen Kirchen in Deutschland als Götter-Kulte bezeichnen, die sich aus Elementen verschiedener Herkunft zusammensetzen, vor allem aus antiken "heidnischen" Kulten. In der Theologie hat man dafür den Begriff "Synkretismus" (= Verschmelzung, Vermischung von Religionen) geprägt. Die Belege dafür in den vielen Einzelfällen lesen Sie in http://theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm und www.theologe.de/sakramente_der_kirche.htm. Auch bei den Kirchen- und Katholikentagen erlebt man immer wieder eine Art modernen "Synkretismus" in Form von teils im Widerspruch zueinander stehenden kirchlichen Strömungen und Interessengruppen.

Die moderne Inquisition

Die Kirche gibt sich auf diese Weise gerne weltoffen und tolerant. In Wirklichkeit hat sie in unserer Zeit aber die Inquisition wieder belebt (www.theologe.de/theologe12.htm) und viele, die sich nicht auf den Kirchen- und Katholikentagen tummeln dürfen, sind stattdessen im Visier der so genannten kirchlichen "Sekten- und Weltanschauungsbeauftragten". Diese modernen Inquisitoren hatten beim Evangelischen Kirchentag in Köln sogar ein eigenes thematisches "Zentrum" bekommen, dessen Name zwar neutral klingt ("Weltanschauungen"), wo Andersgläubige jedoch - wie auch bei allen Kirchentagen zuvor - mit Verleumdungen "in die Pfanne gehauen" wurden. Und bei zukünftigen Großveranstaltungen wie in Bremen und München soll es wieder ähnlich sein. Wenn die Kirche dabei missliebigen Minderheiten vorwirft, "Sekten" zu sein, dann projiziert sie dabei nur auf andere, was sie sich einmal selbst vorhalten könnte, nämlich eine "Sekte" zu sein, das heißt, eine Abspaltung ("Sekte" von lateinisch "secare" = abspalten) vom ursprünglichen Christentum zu sein. Genau genommen könnte man es jedoch auch so sehen: Die katholische Kirche ist die Nachfolgerin antiker heidnischer Götzenkulte (z. B. des Mithras-Kultes), in die man einige Aspekte der Botschaft von Jesus hinein gewoben hat (http://www.theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm). Und die evangelische Reformation hat daran nur wenig geändert und manches gar verschlimmert (vgl. dazu www.theologe.de/theologe1.htm und www.theologe.de/glaube_rechtfertigungslehre.htm). In der deutschen Gesellschaft ist es den Kirchen jedoch gelungen, sogar den Staat für ihre "moderne Inquisition" einzuspannen bzw. entsprechende staatliche Stellen mit Kirchenvertretern zu besetzen. Doch das ist nicht Christus. Das ist Kirche.
Und auch ihre Vorbilder, welche die Kirche der Gesellschaft bis heute anbietet, sind bei näherem Hinsehen oft "arme" oder arm gemachte "Seelen", die sich z. B. für die Verfolgung Andersgläubiger missbrauchen ließen oder der inquisitorischen Kirche ein Feigenblatt verschafften wie z.B. Elisabeth von Thüringen im 13. Jahrhundert
(siehe www.theologe.de/elisabeth_von_thueringen.htm).

Kirche und Krieg und Frieden

In der Vergangenheit haben die Kirchen den Staaten auch immer ein gutes Gewissen verschafft, wenn diese Kriege führten. Ein Beispiel dafür ist, wie der im Jahr 2005 "selig" gesprochene Kardinal von Galen die deutschen Katholiken in den 2. Weltkrieg trieb (www.theologe.de/kardinal_von_galen.htm). Und das Bistum Bamberg feierte und ehrte anlässlich seines 1000-jährigen Bestehens im Jahr 2007 den kriegerischen Kaiser Heinrich II (www.theologe.de/erzbistum_bamberg.htm), der regelrecht im Blut seiner politischen Gegner watete. So stünde eine Friedensbewegung, welche von den Kirchen gefördert würde, immer in Gefahr, letztlich doch zum Steigbügelhalter für einen Krieg zu werden. Denn in der Vergangenheit war die Kirche fast immer für den Krieg, und auch in der Gegenwart liebäugelt man immer wieder damit. Jesus von Nazareth war jedoch Pazifist. Demgegenüber lehren die Kirchen, dass auch die Aufforderungen zum Völkermord im Alten Testament "reines Gotteswort" seien (www.theologe.de/altes_testament.htm). Doch das ist nicht Christus. Das ist eben Kirche.

Kirche und Ökologie

Und auch der neuerliche Einstieg der Kirchen in die ökologische Bewegung ist mehr eine Bewegung aus dem Zeitgeist heraus als aus dem Zentrum der kirchlichen Lehre. Die Kirche handelt hier als "Trittbrettfahrerin", denn ihre Lehre hat bis heute nachweislich gegenteilige und schlimme Folgen für den ganzen Planeten Erde: So hat die Natur- und Tierfeindlichkeit im europäischen Abendland kirchliche Wurzeln bzw. Ursachen (www.theologe.de/theologe7.htm#4). Gerade von kirchlich geprägten Ländern "gehe die globale Zerstörung aus", so auch die Pfarrerin Mechthild Werner beim Abschlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentags in Köln am 10.6.2007 (Kölner Stadtanzeiger, 10.6.2007). Die Kirche hat nämlich alleine dem Menschen eine "gottesebenbildliche" Sonderstellung in der Schöpfung zuerkannt und den Tieren eine unsterbliche Seele abgesprochen. Zudem hat sie dem Menschen die Erlaubnis gegeben, alle anderen Geschöpfe zu seinem Wohl töten zu dürfen und auch zu quälen, wenn dies dem Menschen diene (z. B. bei Tierversuchen). Und gerade die Tiere leiden bis heute fürchterlich unter dieser Tradition (www.theologe.de/tiere_kirche.htm), die mit einer notwendigen Ökologie (und - religiös gesprochen - der Einheit der "Schöpfung Gottes") nichts zu tun hat. Bezeichnenderweise ist deshalb auch die Idee eines vom Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker im Jahr 1985 angeregten kirchlichen Konzils für "Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung" bereits 1991 wieder im Sande verlaufen.

Ökologie und Inquisition

Religiöse Minderheiten jedoch, die schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten vor einer Klimakatastrophe warnen (als vieles noch rechtzeitig gewesen wäre), wurden und werden von der Kirche als "Endzeitapostel" und "Sektierer" lächerlich gemacht (siehe z.B. http://www.das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php).
Auch das hat Tradition. Denn zu allen Zeiten haben die Kirchen Propheten und aufrichtige Gottesboten verleumdet und verfolgt (z.B. die Zwickauer Propheten im 16. Jahrhundert, siehe www.theologe.de/theologe10.htm oder die Katharer im 13. Jahrhundert, siehe http://www.theologe.de/elisabeth_von_thueringen.htm#Katharer). Als Aufhänger für die kirchlichen Verfolgungen dienten manchmal Kleinigkeiten, oder es wurde einfach gelogen. Dabei projiziert die Kirche immer wieder eigene Untaten, Verbrechen und Unzulänglichkeiten (www.theologe.de/kirche_hoelle.htm) auf religiöse Minderheiten und baut so ein Feindbild auf. In Wirklichkeit waren die Gottespropheten aller Zeiten, von denen auch im Neuen Testament noch die Rede ist (z. B. 1. Korinther 12, 28; Epheser 3, 5), unbescholtene Mitbürger, die der Bevölkerung sehr unbequeme Wahrheiten vorhielten. Und sie sprachen aus einer Vollmacht heraus. Die Kirche jedoch hat diese Vollmacht nicht; sie hängt stattdessen am Tropf der Staatsmacht (siehe auch oben: Finanzen). Der Kirchen-Apparat in Deutschland wird vor allem durch den Kirche-Staat-Filz (bzw. einem Kirche-Staat-Komplott) am Leben gehalten (www.theologe.de/kirche_staat.htm). Der bekannte Kirchenkritiker Hubertus Mynarek spricht sogar von einem "prostitutiven Verhältnis" von Kirche und Staat.
So werden sich auch ehrliche Gottsucher, die z. B. etwas zum Schutz unseres Planeten tun möchten, auf Dauer nicht an kirchliche Verlautbarungen anhängen, die in ihrem zauderhaften Kompromissgeist letztlich mehr dem Gegenteil dienen.

Die Hölle "unter dem Teppich"

In einem ist die Kirche jedoch unverändert "klar", auch wenn vielen Katholiken das Thema unangenehm ist. Sie lehrt einen Gott, der einen großen Teil der Menschheit (nach kirchlichem Denken vermutlich den größten) nach dem Tod in eine ewige Hölle im Jenseits schickt. Zwar gilt es als unmodern, darüber zu predigen, weswegen das Thema gerne "unter dem Teppich" gehalten wird. Doch es zählt für die Kirche nicht, was gerade modern ist, sondern was in ihren Dogmen verbindlich und angeblich "unfehlbar" festgelegt ist, und dazu gehört z. B. maßgeblich die Lehre von der ewigen Verdammnis (www.theologe.de/theologe18.htm). Vor allem junge Menschen, welche diese Lehre ernst nehmen, stehen in großer seelischer Gefahr. So wurde diese kirchliche Botschaft z. B. in den 70er-Jahren für die Studentin Anneliese Michel zur Todesfalle (www.theologe.de/theologe9.htm).
Eine solche "ewige Hölle" ist jedoch eine kirchliche Erfindung zur Einschüchterung der Menschen, und sie hat - wie das meiste andere Kirchliche auch - nichts mit Jesus von Nazareth zu tun (www.theologe.de/theologe19.htm).

Die Ökumene

Schließlich spielt auch die Ökumene zwischen evangelischen und katholischen Kirchenmitgliedern immer wieder eine große Rolle bei Kirchen- und Katholikentagen. Doch diese funktioniert dort nur deshalb, weil weder die meisten Protestanten wissen, was evangelisch ist, noch die meisten Katholiken, was katholisch ist. Praktisch degenerieren die evangelischen Kirchen dabei mehr und mehr zu einem "Anhängsel" der katholischen (vgl. z. B. hier). Während Martin Luther noch seine Stimme gegen Papsttum, Reliquien, Ablass, Heiligenverehrung usw. erhob, haben seine Nachfolger ihre Kritik am Katholizismus weitgehend eingestellt. Sie wünschen sich im Gegensatz dazu, von der katholischen Mutterkirche wenigstens als "Kirche" anerkannt zu werden (siehe dazu hier), und sie können sich in diesem Zusammenhang sogar vorstellen, den Papst als evangelisches Kirchenoberhaupt zu akzeptieren (siehe hier).
Auch in Osnabrück fand im Dom ein ökumenischer Gottesdienst mit Erzbischof Dr. Werner Thissen und Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann statt. Das Thema: "Beim Namen gerufen - in die Weite geführt" - letztlich ein hohles Wort. Und vielleicht denkt sich so mancher Besucher, ob nicht viel mehr gilt "Beim Namen gerufen - in die Irre geführt"?
PS: Zum Ökumenischen Kirchentag in München vom 12.-16.5.2010 siehe die Seite über den Evangelischen Kirchentag.


Wer an dieser Stelle noch mehr über den römisch-katholischen Glauben wissen möchte, der ist eingeladen, einen Glaubenstest zu machen. So mag sich die Evangelische Kirche "evangelisch" nennen und die katholische Kirche "katholisch". Doch beide sollten so ehrlich sein und zugeben, dass ihr Glaube nicht mit Jesus von Nazareth und seiner Lehre übereinstimmt. Sie sollen sich deshalb nicht mehr "christlich" nennen.  
 


Katholikentage in Osnabrück und Mannheim: Nachrichten
 


97. Katholikentag 2008 in Osnabrück - Nachrichten
 


19.5. / 21.5.2008 - Meditation und Gebet verschleiern Wesen der Dogmen- und Kultreligion - Die Kirchenoberen merken allmählich, dass ihre veräußerlichte Religion, die das angebliche "Heil" an Dogmen und Sakramente (äußere Kulthandlungen wie Wassertaufe und Einnahme von Hostien) bindet, den Menschen immer weniger bringt. Deshalb "dreht sich [der Katholikentag] um Mystik, Meditation und Gebet. Damit will man vor allem junge Menschen erreichen, die von der Welle der neuen Religiosität zwar erfasst, aber in der Kirche noch nicht angekommen sind", so Die Welt am 19.5.2008. Dabei schöpft man im Randbereich des eigenen Glaubens und bei anderen Religionen und geistigen Richtungen (die man parallel dazu abwertet oder gar bekämpft). Und gleichzeitig wird durch diese Betonung von "Spiritualität" das Wesen von Kirche und römisch-katholischem Glauben verschleiert, das sich in ihren Dogmen und Sakramenten zeigt. Doch wache Zeitgenossen lassen sich von dieser aktuellen Gefühls-Strategie nicht einlullen. Denn wer z. B. eine "ewige Verdammnis" als angebliche Folge von Glaubensabweichungen lehrt (siehe dazu Der Theologe Nr. 18), der kann "Mystik" allenfalls nachzuahmen versuchen. Zu dem liebenden Gott im eigenen Seelengrund wird man mit dem römisch-katholischen Ballast im Kopf niemals finden.
Und wer z. B. wie die Kirche die Tiere vom "Heil in Christus" ausschließt und sie stattdessen ohne Gewissensbisse in den Schlachthäusern für den eigenen Gaumengenuss abstechen lässt oder Tierversuche erlaubt, der kennt weder die Gesetzmäßigkeiten der Schöpfungsordnung noch den Allgeist, Gott, in allen Lebensformen, noch die eigene Seele.
 



20.5. / 21.5.2008 - Rom bestimmt: Kein gemeinsames Abendmahl mit Protestanten, keine Priesterweihe für Frauen, keine Heiratserlaubnis für Priester / Sexueller Missbrauch im Beichtstuhl? - Auch wenn einzelne Katholiken selbstbewusst aufzutreten versuchen und sagen "Wir sind Kirche", so ist es doch anders. Denn die Senioren im Vatikan (wo einer den anderen auf die Führungsposten "beruft") entscheiden, wer und was "Kirche" ist. Der einzelne Katholik wird von seiner Kirche - womöglich ohne dass er es weiß - in unzähligen Fällen ewig verdammt. (Wer sich darüber nicht sicher ist, kann den Glaubenstest machen.)
Und so schreibt auch Die Zeit am 20.5.2008 nach einer dpa-Meldung: "Schon jetzt steht fest, dass sich die Hoffnung vieler Christen auf ein gemeinsames Abendmahl von Katholiken und Protestanten nicht erfüllen wird. Selbst eine Debatte darüber sucht man im 544 Seiten dicken Veranstaltungsprogramm zunächst vergeblich. Auch viele andere Forderungen von Reformkatholiken - etwa die Priesterweihe für Frauen oder eine Heiratserlaubnis für Pfarrer - dürften kaum eine Rolle spielen. Die Veranstalter wissen: Solche Debatten wurden auf früheren Katholikentagen schon oft geführt - ohne dass sich an der von Rom vorgegebenen Linie etwas geändert hätte."

Das Magazin Focus deckte zudem Anfang der Woche offenbar einen weiteren Fall sexuellen Missbrauchs eines jungen Mädchens durch einen Priester auf ("Er wartete im Beichtstuhl", Focus Nr. 21/2008). Der Anwalt des Opfers nimmt dabei den Papst beim Wort, der sich in den USA für die Aufhebung von Verjährungsfristen ausgesprochen hat. Der Papst sollte dies jetzt auch im Bistum Würzburg anordnen, da ein großer Teil der erst jetzt veröffentlichten Anschuldigungen nach geltendem Recht bereits "verjährt" sei.

 



21.5. / 22.5.2008 - Papst rief Katholiken zum "politischen Engagement" auf, nicht zum innerkirchlichen - Bei päpstlichen und kirchenamtlichen Verlautbarungen ist immer Wachsamkeit geboten, wie etwas gesagt wird und was z. B. nicht gesagt wird. So schrieb der Papst in seinem Grußwort: "Wagt die Mitgestaltung der Zukunft als katholische Laien [= Nicht-Priester]" (Focus online, 21.5.2008). Das klingt nicht schlecht. Übersetzt heißt das aber auch: "Überlasst die Entscheidungen über ökumenisches Abendmahl, Frauen als Priester, Heiratserlaubnis für Priester usw. uns, den Oberpriestern, und unsere Entscheidung lautet nun mal Nein. Mischt ihr euch dafür in unserem Sinne lieber in die Politik ein. Durch euer Laien-Engagement wird dann auch wieder unser Gewicht erhöht, die wir euch als Oberpriester seelisch führen." Das alles ist Kirche, aber nicht Christus. Denn Christus wollte niemals Priester.

 



22.5.2008 - Was halten die Katholiken von den kirchlichen Teufelsaustreibungen? - Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Vorsitzender Kurt Beck besuchten am Donnerstag den Katholikentag. "Innerkirchlich ging es am zweiten Tag des Christentreffens auch um den Umgang mit Teufelsaustreibungen", heißt es zudem in einer dpa-Meldung (Focus online, 22.5.2008). Am gleichen Tag veröffentlichte Bild das Kurzprotokoll eines kürzlich erfolgten römisch-katholischen Exorzismus, bei dem der Priester die "Dämonen" "ab in die Hölle" schicken wollte, während die junge "Besessene" sich beklagte, dass es so "heiß" sei. Mehr dazu in "Der Theologe Nr. 9" - Exorzismus und katholische Kirche - Warum musste Anneliese Michel sterben? Und dort die aktuellen Meldungen zu diesem Thema.

 



23.5.2008 - Welcher Teufel hat den Papst geritten? - So die Frage eines Katholiken auf dem Katholikentag in Osnabrück im Hinblick auf die neue offizielle katholische Fürbitte nach Bekehrung der Juden zum kirchlichen Glauben angesichts von 1.500 Jahren kirchlicher Judenverfolgung (siehe unten). Und Spiegel online fasst zusammen: "Es müssen also verschiedene Teufel gewesen sein" (23.5.2008). Demnach ist Benedikt XVI. ein Kandidat für den Exorzisten.
Dabei deutet Joseph Ratzinger doch nur an, was in der römisch-katholischen Lehre als "unfehlbar" für alle Zeiten festgeschrieben wurde. Das Dogma lautet: "[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter - des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt." So nachzulesen in der Dogmensammlung von Neuner-Roos. Die Kritik am Papst auf dem Katholikentag beruht also auf mangelnder Kenntnis des katholischen Glaubens bei den eigenen Gläubigen. Papst Benedikt XVI. möchte die Juden doch nur vor der lehramtlichen angeblichen ewigen Verdammnis retten, indem er für sie betet, dass sie Katholiken werden. Das war schon immer so in der Kirche und das wird immer so bleiben - offensichtlich oder unterschwellig.
 



25.5.2008 - Anspruchsgesellschaft oder Vernichtung des Mittelstands? - Zum Abschluss des Katholikentags kritisierte einer dpa-Meldung zufolge "der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, überzogene Ansprüche an Staat und Kirche. Die Menschen in Deutschland liefen Gefahr, eine Anspruchsgesellschaft zu werden, in der sich mehr und mehr eine Versorgungsmentalität breitmache" (25.5.2008). Dies trifft natürlich für viele zu. Doch die Zeichen der Zeit werden dem Volk von der Kirche schlicht verschwiegen oder verharmlost dargeboten, um es "ruhig" zu halten. Denn ganz allmählich wird derzeit in Deutschland und in der westlichen Welt der Mittelstand vernichtet, so dass sich eine Gesellschaft abzeichnet, in der einst wieder der Gegensatz zwischen Superreich und Notleidend dominiert. Immerhin sagte der Bischof auch: "Vor Gott kann ein Leben auf Kosten anderer nicht bestehen". Christen dürften sich nicht damit abfinden, "dass die Güter der Erde den einen vorenthalten werden und anderen zur Mehrung von Reichtum und Einfluss dienen" (idea-spektrum, 25.5.2008).
Doch gerade die reichen Kirchen selbst halten ihren unermesslichen Reichtum zurück (in Deutschland ca. 500 Milliarden Euro; siehe http://www.stop-kirchensubventionen.de/steinreich.html) anstatt ihn an Notleidende und Verhungernde zu verteilen. Und vor allem sie selbst sind es, die auf Kosten aller Steuerzahler leben (auch der Nicht-Kirchenmitglieder) und sich vom Staat mit jährlich ca. 14 Milliarden Euro für innerkirchliche Zwecke subventionieren (vgl. dazu www.stop-kirchensubventionen.de) - sie haben also massive "Ansprüche" an den Staat und seine Bürger. Die Worte der Kirchenführer entsprechen demnach nicht ihren Taten. Und so sind Politiker und Kirchenführer zudem vielfach auf Absicherung ihrer privaten Pfründe und materiellen Privilegien bedacht.
Erst Anfang des Jahres kritisierte der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich den Neid der allmählich Verarmenden auf die astronomischen Managergehälter und verteidigte diese unter bestimmten Umständen (siehe hier). Jesus von Nazareth lehrte demgegenüber jedoch nicht die krassen Einkommensunterschiede zwischen Reich und Arm, die Privilegien für Kirchenführer und Politiker sowie das Verständnis für die Millionengehälter. Sondern er lehrte die Gleichheit: nämlich das Gebot "Bete und arbeite" für alle Menschen und den gerechten Lohn für alle, die dieses Gebot erfüllen. Auch die Priester sollten demnach vor allem von ihrer Hände Arbeit leben statt ihre Gebete als Teil ihrer Arbeit zu betrachten.

 


98. Katholikentag 2012 in Mannheim - Nachrichten

23.11.2009 - Am 23.9.2009 wurde ein Rechtsträger für den Katholikentag gegründet, der 98. Deutscher Katholikentag Mannheim 2012 e. V. Vorsitzender ist Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.
 


 

2009 - Eine aktuelle Klage

Die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit sind vor Gericht gegangen:
Die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche dürfen sich nicht mehr christlich nennen, nur noch katholisch, evangelisch oder lutherisch - so der Inhalt der Klage. Die Klage enthält viele Gesichtspunkte, die wir auch hier auf dieser Seite veröffentlichen. Lesen Sie die Abmahnung an die Kirchen, die Dokumentation ihres Etikettenschwindels und ihrer Gräuel über viele Jahrhunderte bis in die Gegenwart, sowie die Klageschriften und die Pressemeldungen der Freien Christen: http://www.christus-oder-kirche.de


PS
: Vgl. auch den Artikel über den Evangelischen Kirchentag. Einige Aspekte, welche die römisch-katholische Kirche betreffen, sind dort weggelassen. Dafür sind Lehren bzw. Verhaltensweisen in der evangelischen Kirche ergänzt.
 

Frühere Deutsche Katholikentage:
Der erste deutsche Katholikentag war 1848 in Mainz. 1899 fand bereits der 46. Deutsche Katholikentag in Neiße im heutigen Polen statt, in neuen Jahrtausend folgte der 47. Katholikentag 1900 in Bonn. Der 60. Deutsche Katholikentag war 1913 in Metz im heutigen Frankreich, nach dem 1. Weltkrieg folgt 1921 der 61. Katholikentag in Frankfurt am Main. 1932 war der 71. Katholikentag in Essen, der 72. Katholikentag folgte dann erst nach dem 2. Weltkrieg 1948 wiederum in Mainz. Nachfolgend die weiteren Katholikentage nach dem 2. Weltkrieg:
Bochum (73 - 1949), Passau und Altötting (74 - 1950), Berlin (75 - 1952), Fulda (76 - 1954), Köln (77 - 1956), Berlin (78 - 1958), Hannover (79 - 1962), Stuttgart (80 - 1964), Bamberg (81 - 1966), Essen (82 - 1968), Trier (83 - 1970), Mönchengladbach (84 - 1974), Freiburg (85 - 1978), Berlin (86 - 1980), Düsseldorf (87 - 1982), München (88 - 1984), Aachen (89 - 1986), Berlin (90 - 1990), Karlsruhe (91 - 1992), Dresden (92 - 1994), Mainz (93 - 1998), Hamburg (94 - 2000), Ulm (95 - 2004), Saarbrücken (96 - 2006)


 

Der Text kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Katholikentage in Deutschland: Kirche ist nicht christlich, zit. nach http://www.theologe.de/katholikentag.htm, Fassung vom 29.5.2010

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