DER THEOLOGE
Nr. 79


Christus und Buddha - Gemeinsamkeiten und Unterschiede


Im Herbst 1998 hörten eine Woche lang in einem Zelt in Deutschland etwa 10.000 Menschen auf die Lehren des Dalai Lama über Tibetanischen Buddhismus. Das Motto des Treffens in der Lüneburger Heide lautete: "Buddhas Weg ins Glück". "Warum suchen jetzt so viele woanders?" fragten schon damals besorgte Kirchenmänner. Das Interesse am Buddhismus ist in der westlichen Welt weiterhin sehr groß.

Der Dalai Lama spricht viele Menschen an. Wem dient der Mönch aus Tibet?

Was der Mann aus Tibet im Jahr 1998 öffentlich sagte, hatte er zuvor unzählige Male in seinen Schriften und Vorträgen dargelegt. Er gibt Schulungen im so genannten "Lamrim", dem Stufenweg zur "Erleuchtung", eine Art Grundkurs in Buddhismus. Viele Menschen waren angetan von der Herzlichkeit des Mannes, seinem Humor, von seinem Eintreten für die Menschenrechte. Gewaltlosigkeit und Toleranz, gepaart mit einem Schuss Exotik, das hat auf viele westliche Sinnsucher eine faszinierende Ausstrahlung. Für manche ist er gar eine Art "Verkörperung von Liebe und Mitgefühl" oder "ein gelebtes Symbol, Frieden in die Welt zu bringen".

Ein Missionar, der nicht missionieren will?

Der Dalai Lama verfolgt dabei offensichtlich zwei Ziele. Zum einen will er den Tibetanischen Buddhismus im Westen verbreiten. Zum anderen arbeitet das weltliche Oberhaupt der Tibeter aus dem Exil für die politische Befreiung von Tibet von chinesischer Vorherrschaft. Der Bauernsohn aus dem Himalaja sagt, er wolle nicht missionieren. Er riet vor mittlerweile schon 17 Jahren [2015] den Zuhörern, ihrer Religion treu zu bleiben: "Ich glaube, es ist sehr wichtig, der eigenen Religion, den eigenen Werten treu zu bleiben. Mit einem Wechsel sollten die Christen sehr vorsichtig sein."

Wer war Buddha?

Buddha wurde im 6. Jahrhundert vor Christus in Indien im Grenzgebiet zum heutigen Nepal als Sohn des regierenden Fürsten geboren.
Buddha heißt der Erleuchtete, der Erwachte. Sein bürgerlicher Name war Siddharta Gautama. Mit 29 Jahren verließ er das abgeschirmte Luxusleben im Palast und wurde Wandermönch. Buddha wurde 80 Jahre alt, man geht also davon aus, dass er von 563 v. Chr. - 483 v. Chr. auf der Erde gelebt hat.

Buddha erlebte die Menschen hungernd, krank, hilflos, sah sie vergreisen und sterben. Und er suchte nach dem Grund für all das Leid der Menschen. Seine Antwort formulierte er in Aussagen, die Vier edle Wahrheiten genannt werden: 1) Alles Leben sei Leiden. 2) Ursache für das Leid sei das Begehren. 3) Mit dem Aufhören des Begehrens höre auch das Leid auf. 4) Die Überwindung des Begehrens geschehe durch das Beschreiten des achtfältigen Pfades.

Mantra in der Kirche

Damit kam er einer Tendenz innerhalb des kirchlichen Christentums entgegen. Immer mehr Pfarrer und Kirchenangestellte öffnen sich für Buddhismus und östliche Techniken, möchten aber evangelische oder katholische Amtsträger oder Gläubige bleiben. Sie sprechen vom "interreligiösen" Dialog, lassen sich in östlicher Meditation schulen und probieren Mantren aus, was letztlich ein Zeichen für den geistigen Tod ihres Christentums ist. So klagen auch immer mehr Bischöfe: "Bei uns ist niemand mehr in der Beichte." Es stellt sich deshalb die Frage, ob der "Ozean der Weisheit", wie der Dalai Lama auch genannt wird, womöglich auf lange Sicht das spirituell tote Christentum beerben will, indem er ihm buddhistische Spiritualität einflößt?

Meditation in der evangelischen Kirche: Immer mehr östliche Techniken ziehen in das kirchliche Christentum ein

Das Kirchenchristentum selbst hat die "Einladung" geschaffen, in ihr von Geistigkeit entleertes Haus einzuziehen. Man denke nur an die kirchliche Leugnung des Gesetzes von Saat und Ernte einschließlich der Reinkarnation, von denen immer mehr Menschen spüren, dass es Aspekte der Wahrheit sind. Zudem ist der Buddhismus in mancher Hinsicht ethisch höher stehend als das kirchliche Christentum, das sich nicht nur weit von Jesus von Nazareth entfernt hat, sondern mehr oder weniger zum Gegenteil seiner Lehre mutiert ist. Das Mitgefühl mit allen Lebewesen, das Gebot, weder Menschen noch Tiere zu töten, und die Ethik der Gewaltlosigkeit - all das lehrten sowohl Buddha als auch Jesus von Nazareth, nicht aber die Kirche. Allerdings hat sich der Buddhismus teilweise auch von Buddha entfernt, so etwa in dem Personenkult um seine religiösen Führer.

Der Dalai Lama, ein Theokrat?

Auch der Mönch aus Tibet sitzt bei seinen Schulungen auf einem Thron. Nicht nur seine Anhänger reden ihn mit "Seine Heiligkeit" an, auch Andersgläubige, viele Politiker und selbst kirchliche Obrigkeiten. Sogar "Gottkönig" lässt er sich nennen, weshalb manche schon vom "Papst des Ostens" sprechen. Vor ihm und dem römischen Papst verneigen sich die Gläubigen. Während die kirchlichen Sektenbeauftragten immer wieder vor neuen "Gurus" warnten, halten sie beim Dalai Lama still. Warum wohl? Sogar beim zu einem großen Teil vom Staat finanzierten Evangelischen Kirchentag 1997 in Leipzig konnte der Mann aus Tibet die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Buddha wies auf Christus hin

Buddha selbst wies auf Christus hin. Denn zu seinem Schüler Ananda sagte er: "Fünfhundert Jahre, Ananda, fünfhundert Jahre wird die Lehre der Wahrheit bestehen. Dann schwindet der Glaube, bis ein neuer Buddha erscheint, und abermals das Rad der Lehre in Bewegung setzt." Die Lehre Buddhas, wie sie im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus gegeben wurde, wären demnach - wie in allen Weltreligionen - Teile der ewigen Wahrheit enthalten. Seit Jesus von Nazareth gehöre sie in diesem Sinne aber der Vergangenheit an, da Christus in diesem Sinne der neue Buddha wäre.

Jesus von Nazareth kam und brachte keine äußere Religion, sondern er ist der Freie Geist, und man könnte allenfalls von einer "Inneren Religion" sprechen oder der "Religion der selbstlosen Liebe". Er wurde von den meisten Menschen nicht angenommen und schließlich sogar getötet.
Für die irdischen Augen unsichtbar war, was dann während seines Sterbens am Kreuz geschah und was auch in unserer Zeit wieder durch Prophetie offenbart wurde: Er übertrug allen Menschen einen Teil seines geistigen Erbes, den Erlöserfunken. Allerdings hätte er dafür nicht furchtbar leiden und gewaltsam sterben müssen, wie es die Institutionen Kirche behaupten.

Im Urchristentum kennt man seither auch den "Inneren Christus" und den "Kosmischen Christus", was besagt: Jeder Mensch trägt den Christus-Erlöserfunken in seiner Seele. Und: Christus ist zwar als Kind gegenüber dem Vater-Mutter-Gott keine Person einer kirchlichen Dreieinigkeit Gottes, die es gar nicht gibt. Doch er ist als "Mitregent der Schöpfung" - wie der Vater-Mutter-Gott - in der Schöpfung "allgegenwärtig", weshalb es auch möglich ist, zu ihm, also zu Christus, zu beten. Das Gebet ist jedoch ein Gebet nach Innen. Und es bedarf dazu keines irdischen Meisters mehr, weil eben Christus in jedem von uns der innere Meister ist.

In unserer Zeit hat Christus selbst, der Geist der Wahrheit, durch Gabriele, der Prophetin Gottes in unserer mächtigen Zeitenwende, dieses Wissen um das Fallgeschehen auf der Erde und um die Erlösung offenbart. So hatte er es einst als Jesus von Nazareth angekündigt. Auch der vollständige Weg zurück zu Gott-Vater, dem Vater-Mutter-Gott, ein siebenstufigen Pfad, Innerer Weg genannt, ist offenbart und in den wichtigsten Weltsprachen zugänglich (mehr dazu bei www.gabriele-verlag.de).
 

Buddha war gegen einen Kult um seine Person

Buddha selbst sah, dass seine Schüler in Gefahr standen, sich auf ihn statt auf seine Lehre auszurichten.

Schon bald nach seinem Tod ging es Buddha wie vielen geistigen Lehrern: Es wurde um seine Person ein großer Kult getrieben mit Buddha-Statuen und anderem mehr. Es ist offensichtlich leichter, einen begnadeten Menschen zu verehren und zur Kultfigur zu machen als die Wahrheit zu verwirklichen, die er brachte.
Weil auch der achtfältige Pfad, den er lehrte, ernsthafte Arbeit an sich selbst bedeutet, mit Disziplin, Ausdauer und Konsequenz, wurde die Lehre Buddhas schon bald nach seinem Tod "halbiert": das "große Fahrzeug" für die Mönche und das "kleine Fahrzeug" für die übrige Bevölkerung.
Genau wie im Kirchenchristentum - für die Priester und Mönche ein asketischer und strenger Weg, für das Volk eine leichtere Ethik - mit Riten, Zeremonien und Kult. Für ihre asketische Mehr-Leistung lässt sich die Priester- und Mönchskaste dann allerorten vom Volk bezahlen.

 

Durch Prophetie offenbartes Wissen
 für unsere Zeit:
Keine Wiederauflösung der Schöpfung,
sondern Rückkehr in die ewige Heimat -
Christus als der innere Meister

Die buddhistische Lehre von der Wiederauflösung der Schöpfung im formlosen Geist, im "Nirwana", ist ein Nachklang des ursprünglichen Abfalls von Gott.

In nahezu allen Religionen und Kulturen gibt es die Überlieferung eines "Sündenfalls", eines Abfalls ursprünglich reiner Geistwesen vom Schöpfergott. Die "Fallwesen" wollten zunächst wie Gott sein und selbst Schöpfer im Kosmos sein. Doch als sie einsahen, dass dies nicht möglich war, strebten sie die Auflösung aller bisher von Gott geschaffenen Formen an, also die Auflösung der Schöpfung, das Ende des bis dahin entstandenen Kosmos. Dieser bereits in Gang befindliche Prozess wurde von Sehern der Vorzeit geistig geschaut und das Wissen darum ging so in die östliche Lehre ein.

Christus hat jedoch die drohende Auflösung der Schöpfung durch seine Erlösertat gestoppt, indem ein Erlöserfunke in jede menschliche Seele eingegangen ist. Dadurch wurden die Seelen der Menschen stabilisiert, so dass sie sich nicht weiter zurückentwickeln können, indem sie zum Beispiel in weiteren Inkarnationen in Tiere oder Pflanzen inkarnieren und sich in einem weiter andauernden Rückentwicklungsprozess unter unsagbaren Schmerzen ganz auflösen.

Bei dem Wort "Es ist vollbracht" übertrug Christus dieses stützende Kraftpotenzial, das gleichzeitig eine Schubkraft ist, um nach den Geboten Gottes leben zu können. Dieser Erlöserfunken ist seitdem auch die rückführende Kraft in jeder Seele. Deshalb konnte Jesus sagen: "Keiner kommt zum Vater denn durch Mich."

Der buddhistische Weg lehrt demgegenüber eine Selbsterlösung und erkennt den Christus-Erlöserfunken nicht als Realität an. Eine Selbsterlösung ist jedoch seit dem kosmischen Geschehen auf dem Hügel Golgatha gar nicht mehr möglich.
Doch seit Jesus von Nazareth braucht es auch keine so genannten "Meister" mehr. Denn seit Golgatha ist Christus selbst als "Teilkraft" der ewigen göttlichen "Urkraft" in jeder Seele gegenwärtig, und er ist der einzige zu Gott zurückführende Meister in jedem Menschen selbst. Alle irdischen Meister waren äußere Meister. Christus ist der innere Meister.
Wer sich dabei gar an einen äußeren Meister bindet, blockiert oder verliert die innere Freiheit und die Möglichkeit eines unmittelbaren Zugangs zur Gottesgegenwart in der eigenen Seele.

 

Zudecken oder bereinigen?
Der klassische Christusweg oder das Mantra?

Östliche Wege sind meist Wege der Übung, Wege der Versenkung, Wege über Mantren. Es wird von Meditation, von Ruhe und Stille gesprochen.

Das bedeutet vielfach: Wir sollen unser negatives Gedankengut beiseite legen. Das aber heißt, es im Unterbewusstsein oder in der Seele zu belassen, was gefährlich ist.
Wer ständig ein Mantra wiederholt, der erzeugt eine Schicht, die sich zwischen Ober- und Unterbewusstsein legt. Dadurch kommen ihm kaum noch Gedanken oder Bilder, die ihm über sein Negatives etwas sagen könnten, das noch in Seele oder im Unterbewusstsein gespeichert ist. Auch im christlichen Umfeld gibt es Wege, wo es heißt: "Sende einfach Liebe aus, segne alles, liebe alle". Doch ist das dann die selbstlose Gottes- und Nächstenliebe oder nur ein Liebegesäusel ohne innere Fundamente?

Der klassische Christusweg, den Jesus uns in der Bergpredigt gelehrt hat, ist zunächst ein Weg der schonungslosen Selbsterkenntnis, der besagt: "Erkenne deine Sündhaftes, bereue es, bereinige es in der Bitte um Vergebung, in der Vergebung, in der Wiedergutmachung und tue diese Sünde nicht mehr."
Der klassische Christusweg lehrt also, dass wir das Gefäß, das wir selber sind, von Unrat leeren - von Lieblosigkeit, Hass, Neid, Feindschaft, Gehässigkeit, Streit, Zank, übertriebenen Wünschen, Leidenschaften und dergleichen - um so weit leer zu werden, so dass geistige, göttliche Kräfte einfließen und Seele und Mensch durchströmen können. Dann erst verändert sich der Mensch: Er wandelt sich zum Positiven, zum Göttlichen, weil er mehr Licht empfängt, da sich das Gefäß von den Schatten, vom Ego, reinigt und zugleich das göttliche "Ich Bin" einströmt und Seele und Mensch immer mehr durchdringt.

Dazu ein Bild: Wenn ich auf der Herdplatte eine Gefäß mit Wasser erhitze, dann bringe ich das Wasser zum Kochen. Es brodelt, und das Wasser hebt immer wieder die Abdeckung des Gefäßes an. Schalten wir die Herdplatte ab, dann geht die Energiezufuhr zurück, das Wasser wird wieder ruhig und die Abdeckung bleibt sicher auf dem Gefäß.
So ist es bei manchen vermeintlich christlichen und bei östlichen Wegen. Es heißt: "Halte das Wasser ruhig, damit du Liebe aussenden kannst, damit du still wirst, damit du ruhig wirst."
Wenn jedoch im Gefäß Sündhaftes ist und das Wasser nicht mehr zum Kochen gebracht wird, dann drängen wir die Schatten zurück. Wir fordern die Energie nicht mehr an, um zu erkennen, was noch im Gefäß liegt. Trotzdem glauben wir, wir hätten einige Schritte auf dem geistigen Weg getan. Wir sprechen dann von der großen Liebe, die in uns ist.
Die Liebe ist zwar in uns - doch ist sie erschlossen? Jemand, dem es durch geistige Techniken gelingt, das Gefäß ruhig zu halten, der steht in Gefahr, sich über sich selbst massiv zu täuschen. Die Abdeckung liegt gleich einer Blockade "ruhig" über den inneren Abgründen, und es kommt nichts Sündhaftes mehr hoch. Dadurch entleeren wir unser Gefäß nicht.

Irgendwann wird dann aber (durch bestimmte Sternenkonstellationen im Weltenlauf) der Inhalt im Gefäß trotzdem zum Brodeln gebracht. Dann entstehen Schicksal, Leid, Krankheit und Not, wenn wir die Ursachen nicht vorher beheben durch Bereinigung des "Sündhaften" und eine Änderung unseres Verhaltens.

 

Buddhismus und wahres Christentum

In allen Religionen ist ein Teil der Wahrheit.
Der Geist der Wahrheit selbst, Christus, offenbart die ganze Wahrheit

Die Lehre des Buddha     Die Lehre des Jesus  Christus in dem Werk "Das ist  Mein Wort"
(Buch erhältlich bei www.gabriele-verlag.de)

Kein Töten von Lebewesen
Da hat einer das Töten lebender Wesen verworfen, vom Töten lebender Wesen sieht er ab. Stock und Schwert verwerfend, zartfühlend, liebreich, ist er auf das Wohl aller lebender Wesen und Geschöpfe bedacht.

Du sollst nicht töten
"Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten. wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein." (Mt. 5, 21)


Das Leiden der Tiere wird zu eurem Leiden

"Der Mensch leidet so lange, wie er seinem Nächsten Leid zufügt, ob es Menschen, Tiere oder Pflanzen sind. Sowohl die Jäger als auch jene, die ähnlich wie Kannibalen gierig das Fleisch der Tiere verzehren, werden von dem Weh, dem Leid und dem Schmerz der Tiere gepeinigt und gejagt werden." (146)
 

Kein Nehmen fremden Eigentums
Das Stehlen hat er verworfen, vom Stehlen steht er ab. Nur was man ihm gibt, nimmt er an, wartet, bis man´s ihm gibt, und ehrlichen und lauteren Herzens verweilt er.

Du sollst nicht stehlen
(siehe 10 Gebote des Alten Testaments, die Jesus anerkannt hat)


Materielle Energien fließen lassen

"Wer Geld und Güter als sein Eigen betrachtet und für sich hortet, anstatt diese materiellen Energien fließen zu lassen, der ist nach dem Gesetz des Lebens ein Dieb, da er seinen Nächsten einen Teil ihres geistigen Erbes vorenthält." (283)
 


Kein unzulässiger Geschlechtsverkehr
Mit Mädchen, die unter Obhut von Vater, Mutter, Eltern, Bruder, Schwester, Verwandten, unter der Obhut der Sippe oder des Gesetzes stehen, oder mit verheirateten Frauen, Gefangenen, bis zu den blumengeschmückten Bräuten: mit all diesen pflegt er keinen geschlechtlichen Umgang. Das, ihr Jünger, ist rechtes Tun.
 

Du sollst nicht ehebrechen
"Jeder, der eine Frau auch nur ansieht, im Sinn der Begierde, hat schon in seinem Herzen Ehebruch mit ihr begangen." (Mt. 5, 27)

Treulosigkeit ist gegen die selbstlose Liebe
"Die Verbindung ... zweier Menschen ist zugleich ein Bündnis mit Gott ... Wer durch Treulosigkeit oder Besitzanspruch gegen die Einheit in Gott verstößt, der widersetzt sich dem Gesetz der selbstlosen Liebe." (508)


Lügen ist karmisch unheilsam

Die Wahrheit spricht er, ist der Wahrheit ergeben, an der Wahrheit hält er fest, ist vertrauenswürdig, betrügt die Menschen nicht.

Du sollst nicht falsch Zeugnis geben
(siehe 10 Gebote des Alten Testaments, die Jesus anerkannt hat)

Wer lügt, der belügt sich auch selbst
" .... Eine solche Seele wird ... ins Fleisch zurückkehren ... bis sie bereut, um Vergebung gebeten, vergeben und wieder gut gemacht hat." (593)

Hinterbringen ist karmisch unheilsam
Was er hier gehört hat, erzählt er dort nicht wieder, um jene zu entzweien ... So einigt er Entzweite, ermutigt die Geeinten, an Eintracht hat er Freude und Gefallen, und Eintracht fördernde Worte spricht er.


Gehe auf deinen Bruder zu

"Wenn aber dein Bruder sich verfehlt hat, so gehe hin und stelle ihn unter vier Augen zur Rede. Hört er auf dich, so hast du einen Bruder gewonnen. Hört er aber nicht auf dich, so ziehe noch einen oder zwei hinzu, damit die ganze Sache auf dem Wort von einem oder zwei Zeugen ruht. Wenn er aber auch darauf nicht hören will, so bringe es vor die Gemeinde." (Mt. 18, 16-17)
 

Versöhne dich mit deinem Nächsten
"Gehe zu deinem Nächsten und versöhne dich mit ihm - und dann, wenn du Gleiches oder Ähnliches, das zur Sünde geführt hat, nicht mehr tun willst, dann lege deine Sünde auf den Altar. Der Altar befindet sich im Innersten seines Tempels aus Fleisch und Bein. Der Geist der Liebe wandelt sodann die Sünde in Kraft und Leben um." (302)


Rohe Rede ist karmisch unheilsam
 

Zügle deine Rede

Hütet euch vor eurer eigenen Zunge

Leeres Geschwätz ist karmisch unheilsam
Seine Worte sind denkwürdig, begründet, abgemessen und sinnvoll.

Rechenschaft für jedes unnütze Wort
"Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt - wie auch nach deinen Worten verurteilt werden." (Mt. 12, 36)


Eure Worte sind eure Richter

"Gedanken, Worte und Handlungen sind Magneten. Wer seinen Nächsten in Gedanken oder mit Worten richtet und verurteilt, der wird also Gleiches und Ähnliches an sich selbst erfahren." (350)
 

Habgier ist karmisch unheilsam

Sammelt euch nicht Schätze


Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes

"... der sammelt innere Werte, innere Schätze. Er wird auch im Zeitlichen alles empfangen, was er benötigt, und darüber hinaus." (340)
 

Übelwollen ist karmisch unheilsam

Liebet eure Feinde
"Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen. Segnet, die euch fluchen, betet für die, die euch verleumden." (Lk. 6, 27)


Auch der scheinbare Feind ist euer Nächster

"Ein Zeichen dafür, dass sich in eurer Seele Gegensätzliches zum Positiven gewandelt hat, ist das Wohlwollen und Verständnis dem Nächsten gegenüber." (307)
 

Üble Ansicht ist karmisch unheilsam


Seid keine Heuchler

"Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, ... so erscheint ihr äußerlich vor den Menschen als Gerechte, innerlich aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit." (Mt. 23, 28)
 

Wer über andere negativ spricht, kennt sich selbst nicht
"Nur der spricht beständig über den Splitter im Auge seines Nächsten, der den Balken im eigenen Auge nicht gewahr ist." (351)



 

Der Text  kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 79, Christus und Buddha: Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Wertheim 1998, zit. nach http://www.theologe.de/christus_und_buddha.htm, Fassung vom 31.12.2016;
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Link: Der Theologe-TV
RELIGIONSKRIEG IM CHRISTLICHEN LAND?
Jesus von Nazareth gründete keine Religion
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