Der Theologe

DER THEOLOGE zeigt den Verrat der Kirche an der Botschaft von Jesus, dem Christus, auf. Und er gibt Hinweise, wie jemand nach der Lehre von Jesus den Weg zu Gott finden kann. DER THEOLOGE richtet sich nicht gegen Menschen guten Willens in der römisch-katholischen oder evangelischen Kirche. Sondern er klärt auf. Denn wer schweigt, macht sich mitschuldig.

DER THEOLOGE wird von einem ehemaligen lutherischen Pfarrer heraus gegeben. Zu den Mitarbeitern gehören ein früherer katholischer Priester und ein Diplom-Theologe und ehemaliger katholischer Religionslehrer.

Bundesadler

Früher:
Die Kirchen foltern Andersgläubige und lassen sie zu Hunderttausenden hinrichten.

Aktuelles auf der Seite ab 2014 auf Wordpress
sowie teilweise auf Facebook und auf Twitter

Gesprächsrunde (ca. eine Stunde) im Januar: "Der Theologe" - Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch (09394/994222) auf Anfrage

Heute:
Die Kirchen wiegeln den Staat auf, Glaubensgemeinschaften zu bekämpfen, die ihnen ein Dorn im Auge sind.


Die Botschaft des Jesus von Nazareth war schlicht und kraftvoll, und er sprach Herz und Verstand an. Zeremonien, Rituale und ein religiöses Gehabe gab es bei ihm nicht. Anders bei den damaligen "Schriftgelehrten", Priestern und Theologen, die mit ihrem Wissen, ihrer Redekunst und ihrem Einfluss ihr Ego in den Vordergrund stellten. Sie waren die Gegner von Jesus. Und wie ist es heute? Wie ist das kirchliche Christentum entstanden? Und wie hat es sich bis heute entwickelt? Lesen Sie weiter hier

 

         Nr.

Der Theologe Titel
(zum Lesen im Internet: Bitte den jeweiligen Titel anklicken)
1  Martin Luther und der Gott der Unterwelt - Lehre und Hintergründe der evangelisch-lutherischen Kirche
2  Reinkarnation - Urwissen der Menschheit und urchristlicher Glaube
3  So spricht Martin Luther - so spricht Jesus von Nazareth - ein Vergleich
4  Die evangelische Kirche und der Holocaust - Dokumentation
5  Wie Paulus die Lehre von Jesus verfälschte
6  Die Kirche - immer für den Krieg - Hintergründe zum Umsturz in der Ukraine
7  Jesus und die ersten Christen waren Freunde der Tiere, und der Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum
8  Wie der Teufel in der Bibel hauste
9  Exorzismus - Todesfalle Kirche: Warum musste Anneliese Michel sterben?
10  Thomas Müntzer und die Zwickauer Propheten - in den Spuren von Christus, von Luther verfolgt
11  Evangelisch-lutherische Kirche in Bayern - Der Antisemit Hans Meiser als erster Landesbischof
12  Der Sektenbeauftragte - der neue Inquisitor
13  Hintergründe zur Bibel - Wie die Priester die Macht über das Volk erlangten
14  Was ist Wahrheit? Was ist Fälschung? Hieronymus und die Entstehung der Bibel
15  Die Essener und die Schriften von Qumran - "Verschlusssache Jesus?"
16  Johannes Paul II., Benedikt XVI., der "Heilige Stuhl" und die "Heiligen" - Der Stuhl Petri im Weltgeschehen
17  Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger
18  Der Glaube der römisch-katholischen Kirche - Verbindliche Originaldokumente
19  Es gibt keine ewige Verdammnis - auch nicht in der Bibel
20  Elia, Amos und Jeremia - Propheten als unbequeme Mahner ihres Volkes - Propheten nach Jesus
21  Der wegen Totschlags verurteilte Pfarrer Geyer und die lutherische Lehre vom grausamen Gott
22  Der Evangelist Billy Graham - Pro Christ oder anti Christ?
23  Das Staatsross und sein kirchlicher Reiter
24  Den Kirchen wird der Spiegel vorgehalten - Kirchlicher Glaube und die Hölle auf Erden
   24 a - Sex-Verbrechen und -Vergehen in der Kirche
   24 b - Verbrechen, Skandale und Verharmlosung von Grausamkeiten in der Kirche
25  Die Kirche - keine Jesusnachfolge, sondern ein "totalitärer" Götzenkult
26  Die Aufforderung zum Völkermord in der Bibel
27  Der Kreuzzugsprediger: Der "selige" Kardinal von Galen trieb Soldaten in den 2. Weltkrieg
28  Martin Luther und die Juden: Der "größte Antisemit seiner Zeit" und vielleicht aller Zeiten
29  "Die Stadt der Dämonen" - Das Bistum Bamberg und die Inquisition
30  Elisabeth von Thüringen und Konrad von Marburg - wie die Kirche zerstört und "heilig" spricht
31  Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren im kirchenchristlichen Abendland
 32  Die Sakramente und Rituale der Kirche
33  Die Zehn Gebote - von Freien Christen erklärt
34  Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Einheit, Gerechtigkeit - Leben in der Nachfolge von Jesus
35  Gefährliche Rechtfertigungslehre - Der "Glaube allein" führt in den Abgrund
36  Kirche, kirchliches Christentum und Islam
37  Die blutige Tempel-Kult und der Schöpfergott im eigenen Herzen
38  Der Gott Mammon und seine Kinder: Die Gesellschaft, die Kirche und das Geld
39  Die Angst geht um im Vatikan - Bewaffnete Einheiten schützen den Papst
40  Die katholische und evangelische Taufe - Was steckt wirklich dahinter? 
41  Apokalypse: Die Offenbarung des Johannes in der Bibel erfüllt sich in unserer Zeit
42  Die Kirche und ihre Priester: Der Baals-Kult der Gegenwart
43  Schwarzbuch Katholische Kirche
44  Schwarzbuch Evangelische Kirche
45  Maria - Die Mutter von Jesus und der katholische Marienkult
46  Warum zahlt der deutsche Staat immer noch so viele Milliarden Euro für die Kirche?
47  Mache Gotteserfahrung und werde frei!
48  Positives Denken und Hilfe und Heilung bei Depressionen
49  Prädestinationslehre: Nie wurde ein grausamerer Gott erfunden als hier
50  Gentechnik, Genmanipulation - Der letzte Frevel an der Schöpfung Gottes
51  Festschrift zum Papstbesuch in Deutschland - Nicht Petrus, Christus ist der "Fels"
52  Die kirchliche Legende einer Jungfrauengeburt von Jesus von Nazareth
53  Das Ja der Kirche zur Atomkraft - Kernkraftwerke mit dem Segen des Kirchengottes
54  Der blinde Blindenführer in Rom und sein Missbrauch von Jesus
55  Die kirchliche Beichte, eine Irreführung - Beichtgeheimnis = Verbrechensgeheimnis abschaffen
56  Katholische Weltjugendtage - Religiöse Drogenabhängigkeit für die Endzeit
57  Der unselige Papst - Papst Pius XII, die Faschisten und der Holocaust
58  Der Kreuzestod von Jesus hätte nicht sein müssen - Was bedeutet Erlösung?
59  Eucharistie und Abendmahl - weniger als ein Stück Brot
60  Ein Mahnmal für die Opfer der Kirche in jeder Stadt, in jedem Dorf
61  Nachruf: Der größte Betrug aller Zeiten - Für Papst und Kirche ist die Zeit abgelaufen
62  Mumienreligion Kirche - Reliquien, Reliquienkult und Reliquienverehrung im katholischen Glauben
63  Priester, Pfarrer und Pastoren - Gegenspieler von Jesus, dem Christus
64  Hildegard von Bingen - eine weise Frau, zur "Kirchenlehrerin" degradiert
65  Esst kein Fleisch, hört auf damit!
66  Kaiser Konstantin, der Totengräber des Freien Christentums
67  Reformationsjubiläum - 500 Jahre Martin Luther sind genug
68  Ewige Hölle für alle? - 100 Verdammungsflüche der römisch-katholischen Kirche
69  Wie transsexuelle evangelische Pfarrer der Schöpfungsordnung den Kampf ansagen
70  Die Täuschung aus dem Vatikan - wenn ein Papst sich Franziskus nennt
71  Papst betet um Bewahrung vor gesundem Menschenverstand
72  Christus als innerer Arzt und Heiler
73  Dem "stummen Frühling" entgegen - Die Ausrottung der Tiere auf der Erde
74  "Löscht den Geist aus" - Kirche contra Pfingsten
75  Würzburg - Die Stadt, in der die Steine schreien
76  Der unheilige Papst Johannes Paul II.
77  Auf den Spuren der Bogumilen - eine urchristlichen Bewegung des Mittelalters
78  Der größte Raubzug aller Zeiten - Wie die Kirche reich wurde
79  Christus und Buddha - Gemeinsamkeiten und Unterschiede
80  Bekämpfte Wahrheiten - Den Fälschern auf der Spur
81  Pheromone - die unterschätzte Gefahr
82  Wie trete ich aus der Kirche aus?
83  Die Ökumene - eine Irreführung der Bevölkerung durch die Kirchen
84  Der Katholik Adolf Hitler unter dem Einfluss Martin Luthers
85  Die katholische Kirche und der Holocaust
86  20 Jahrhunderte Verfolgung: Die Bedeutung der Inquisition
87  Von der Einheit allen Lebens - Das Weltbild der modernen Physik
88  Kirche und Frauen - Zitate von Kirchenlehrern
89  Der moderne Inquisitor, "der alle Register zog"
   
   
  Als Informationsschrift der Freien Christen erschienen
1  Gott wohnt nicht in Kirchen aus Stein - Darum treten Sie aus, Sie sind nicht allein (sowie als Der Theologe Nr. 77)
6  Es gibt keinen Tod: Das Weiterleben der Seele im Jenseits (sowie als Der Theologe Nr. 78)
   
0

 Inhaltsverzeichnis aller weiteren Artikel

0  Frage und Antwort zu verschiedenen Themen lesen Sie hier
   
3     So speaks Jesus of Nazareth - So speaks Martin Luther - A comparison
8     How The Devil Wreaked Havoc in the Bible
20    Elija, Amos and Jeremiah: Prophets als Uncomfortable Critics
35    The Dangerous Doctrine of Justification
   
      El Teólogo
   

1

    Qui suit Luther, et qui suit le Christ ?

20

    Les prophètes avertisseurs inconfortables pour le peuple / Les prophètes depuis Jésus

    Inquisition - La cruauté de l'église et ses méthodes de torture - L'inquisition et les femmes
   

         2

    Reinkarnacija - Iskonsko znanje čovječanstva i prakršćanska vjera
      Živa božićna drvca
      Živa božićna drevesa
      Élő karácsonyfák - Karácsonyi - betlehemi történet gyerekeknek és felnőtteknek
    Teolog
      La chiesa cattolica romana - tradimento al Cristo
 

Dokumentation

   Offene Briefe an Bischof Wolfgang Huber: Kehren Sie um!
   
 

Informationsschriften der Freien Christen von anderen Autoren

3  Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld
4  Des "Teufels Generäle" früher und heute (PDF-Datei)
 5  Voodoo auf katholisch (PDF-Datei)

 

Gott ist in uns und in allen Lebensformen. Wie der Fisch im Wasser, so leben und atmen wir in Gott. Deshalb gründete Jesus niemals eine Religion, sondern Er zeigte den Menschen den Weg in die Freiheit - frei von jeder religiösen Bindung oder Institution.

"Werft weg Dogma, Form und Zeremonien! Lasst alles! Werdet zum Kind!"
(Ein ehemaliger römisch-katholischer Würdenträger als Vermächtnis an alle ihm Nahestehenden)

 

 

Weitere Hinweise zur Online-Zeitschrift "Der Theologe"

Die Zeitschriften FREIE CHRISTEN, Ausgabe Nr. 1 und DER THEOLOGE, Ausgaben Nr. 1, 3, 8, 70 und  Auszüge aus Nr. 6 (Keine Waffenexporte im Namen von Christus) und Nr. 41 (Wer ist die Hure Babylon?) sind kostenlos auch in gedruckter Form erhältlich; auch die Broschüre Stoppt die Milliarden für die Kirche mit einem ähnlichen Inhalt wie  DER THEOLOGE Nr. 46. Dazu einfach eine E-Mail mit Ihrer Postadresse senden und diese Hefte anfordern.

Über eine finanzielle Unterstützung freuen wir uns natürlich:
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Ein wichtiger Hinweis: Wir werden oft um Genehmigung gebeten, einzelne Passagen aus Der Theologe zitieren oder Links setzen zu dürfen. Copyright © und weiteres dazu hier.
Für alle Katholiken - Testen Sie Ihren Glauben! Sind Sie ein "rechtgläubiger" Katholik oder sollen Sie ewig verdammt werden? (Geeignet auch für Protestanten, die für die Ökumene aufgeschlossen sind)

Wer überwiegend an den Hinweisen zum christlichen Weg interessiert ist, dem werden v. a. die Ausgaben Nr. 1, 2, 3, 5, 7, 8, 10, 15, 20, 33, 34, 35, 41, 47, 48, 58, 72 die Ausgaben Nr. 1 und 6 der "Freien Christen", das Vaterunser und die Bethlehem-Geschichte empfohlen.
Die Bergpredigt des Jesus von Nazareth, auf die wir uns auch berufen, gibt es in der Version der Bibel (Matthäusevangelium, Kapitel 5-7) und in einer erweiterten Fassung auf der Grundlage von Das Evangelium Jesu, eines Evangeliums außerhalb der Bibel in Verbindung mit einer aktuellen Prophetie.

 


DER THEOLOGE - Warum diese Internetseite: Rehabilitation von Christus
Intellektuelle, Machtmenschen und Priester: Die Entstehung der Kirche / Der so genannte "Frühkatholizismus / Tod den Urchristen und anderen Nichtkatholiken / Franziskaner, Dominikaner und der Versuch, das Urchristentum nachzuahmen / Der hintergründige Sinn der Reformation / Freikirchen und Ökumene / Aufklärung / "Tretet aus von ihr, Mein Volk!"

Intellektuelle, Machtmenschen und Priester: Die Entstehung der Kirche

Die Nachfolger von Jesus bildeten urchristliche Gemeinschaften. Doch viele, die sich dort "Christen" nannten, suchten den Halt überwiegend bei anderen Menschen anstatt bei Christus und Gott in ihrem Inneren, in dem Sinne, wie es Jesus von Nazareth lehrte: "Das Reich Gottes ist in euch". Anstatt also mit Hilfe der inneren Gotteskraft immer konsequenter nach den Geboten Gottes zu leben, erlaubte man sich zunehmend Schwächen und Nachlässigkeiten und ließ immer mehr Kompromisse zu. Und weil die Menschen deshalb also zu wenig in Christus verwurzelt waren und zu wenig im Inneren mit Gott verbunden, entstanden oft auch Uneinigkeiten darüber, was nun in konkreten Situationen richtig und was falsch sei. Und so wurde der lebendige "Gottesgeist", der die ersten Nachfolger von Jesus in ihrem Inneren und in der Gemeinschaft noch führte, durch intellektuell geprägte Meinungsbildner immer mehr unterdrückt. Dafür bekamen religiöse Formen und äußere Regeln und Vereinbarungen ein immer größeres Gewicht. Durch diese Entwicklung wurden die urchristlichen Gemeinschaften geschwächt.
Und so war es schon nach kurzer Zeit möglich, dass Intellektuelle und nach persönlicher Macht strebende Menschen dort zu großem Einfluss gelangten. Schließlich war der "Geist Gottes" kaum mehr spürbar. Stattdessen hatten stark auf ihr Ego bezogene Personen das Sagen, und es entstand eine Hierarchie, ein Oben und ein Unten. Die ehemaligen Urgemeinden begannen sich auf diese Weise zu "institutionalisieren". Die ursprünglichen "Gemeinde-Ältesten" (die so genannten "Presbyter"), die ihre Aufgabe einzig aufgrund ihrer inneren Autorität ausüben sollten, wurden zu fest installierten Priestern und Bischöfen umfunktioniert. Und diese "Posten" behielten sie auch dann, wenn sie von ihrer Lebensweise nicht mehr für eine Gemeindeleitung geeignet waren. Ähnliches war auch in anderen Kulten der damaligen Zeit üblich. Doch Jesus hat niemals eine Institution gewollt. Es wäre Ihm ein Gräuel gewesen. Doch die sich immer mehr zu Unrecht auf Christus berufenden Gemeinden sind so zunehmend in Gegensatz zu Ihm geraten. Dies ist die Geburtsstunde der Kirche bereits im Laufe des 1. Jahrhunderts.

Der so genannte "Frühkatholizismus"

Das einst dynamische und lebendige Urchristentum wurde bald nur noch in kleinen Gruppen außerhalb dieser sich heraus bildenden Kirche gelebt, ein religiöses Gebilde, das man in der Forschung später "Frühkatholizismus" nennt. Und die Institutionalisierung und Veräußerlichung schritt immer weiter fort: Aus einst weniger wichtigen Äußerlichkeiten und Symbolen wurden verbindliche Vorschriften und am Ende gar unumstößliche Dogmen und "Sakramente" = rituelle Symbolhandlungen. Und die neuen Führer, die Priester und Bischöfe, vermischten noch verbliebene Restbestände der Botschaft von Jesus noch weiter mit "Traditionen", gegen die einst die Propheten des Alten Testaments und Jesus von Nazareth angekämpft hatten, sowie mit Lehren und Praktiken aus den antiken Götzen-, Herrscher- und Blut-Kulten und ihrer "Vielgötterei", z. B. dem Baal- und dem Mithraskult. Es hatte bald den Anschein, als hätten sich die Baalspriester nur einen anderen Mantel übergestreift, einen angeblichen "christlichen", um jedoch mit dem neuen Mantel weiterhin die alten Götzenkulte zu zelebrieren.
Während man in dieser Frühform der Kirche einerseits diese Kulte als "Konkurrenz" bekämpfte, übernahm man andererseits immer mehr die dort üblichen Vorstellungen und Praktiken und baute sie zu eigenen kirchlichen Lehrgebäuden, Sakramenten und "gottesdienstlichen" Handlungen um. Auf diese Weise formte sich im 2., im 3. und im 4. Jahrhundert eine machtvolle neue (so genannte "synkretistische") Mischreligion, die römisch-katholische Kirche.
Der Baalkult hatte also in den damaligen Umbruchszeiten überlebt und ist letztlich als äußerer Sieger aus den Religionsauseinandersetzungen hervor gegangen, nur eben unter anderem Namen.

Wer hingegen Jesus nachfolgen wollte, hatte dort keinen Platz mehr. Die Kirche jedoch stieg im 4. Jahrhundert zur einzigen Staatsreligion des Römischen Reiches auf und wurde nach der Völkerwanderung praktisch zur Nachfolgerin des antiken Imperium Romanum. Doch sie zeigte in allen Epochen seither auch ihr wahres Gesicht. Hier konnte schließlich nichts mehr im urchristlichen Geist "reformiert" werden, alles würde sogleich im Dienst des Gegenteils missbraucht und wer reformieren wollte, riskierte mehr und mehr sein Leben. Denn das "System" war zur mächtigsten Gegenspielerin der freien Nachfolger von Christus geworden.

Tod den Urchristen und anderen Nichtkatholiken

Gleich zu Beginn ihrer staatlichen Etablierung seit Kaiser Konstantin ließ die römisch-katholische Kirche ihre Kritiker enteignen (ab dem Jahr 326). So beschlagnahmte die Obrigkeit z. B. Häuser, in denen sich Menschen versammelt hatten, die wie in der Zeit des Urchristentums leben wollten, und die Obrigkeit "schenkte" die beschlagnahmten Häuser und Wohnungen der römisch-katholischen Kirche. Im Jahr 380 wurde dann die Todesstrafe für Nichtkatholiken eingeführt, was im Laufe von Jahrhunderten Hunderttausenden, ja einschließlich von Kriegen Millionen von Menschen das Leben kostete. Das Vermögen Hingerichteter wurde ebenfalls meist der Kirche übereignete - ein Grundstock für ihren bis heute unermesslichen Reichtum. Die antiken heidnischen Götzen- und Baalskulte wurden von der Kirche auf diese Weise im Äußeren ganz vernichtet. Im Inneren jedoch hat die katholische Großinstitution faktisch ihre Nachfolge angetreten.

Für die bisherigen Anhänger der meist totalitären religiösen Kulte war es dabei nicht schwer, sich in der neuen Staatsreligion zurecht zu finden. Denn bis auf das "christliche" "Mäntelchen", das man jetzt noch mit überziehen musste, hatte sich wenig geändert. Im Imperium hat nur ein raffinierter Gewändertausch stattgefunden, die Inhalte blieben ähnlich und gleich.
Und die Kirche gründet ihre Macht dabei bis heute auf eine Hierarchie von Priestern, Theologen und Juristen in Verbindung mit der Staatsmacht. Als geistige Grundlage schuf man dazu auf Konzilen und Kirchenversammlungen immer mehr Dogmen und verbindliche Lehrmeinungen, in die man hier und da einige Restbestände aus dem Schatz des Urchristentums mit einfließen ließ, damit diese Vereinnahmung auch Bestand haben würde.

Franziskaner, Dominikaner und der Versuch, das Urchristentum nachzuahmen

Auf diese Weise haben die Gegner von Jesus seine Botschaft praktisch vereinnahmt und verunstaltet, anstatt zu versuchen, sie in offener Konfrontation zu vernichten. Wer jedoch wirklich Christ sein wollte, konnte kaum mehr Mitglied der Kirche sein, und hier reagierte die neue Macht des Imperium Romanum mit äußerster Grausamkeit: Mit Folter, Mord und Hinrichtungen versuchte man seither immer wieder, die Urchristen, die sich nicht der kirchlichenMan sieht ihm an, dass er Finsteres im Sinn hat Machthierarchie unterordneten, auszurotten. Und um sich dafür in der Bevölkerung einen gewissen Rückhalt zu verschaffen, probierte man parallel dazu, das in der Bevölkerung anerkannte Tun der Urchristen nachzuahmen und auf diese Weise in die Kirche zu integrieren. So wurden z. B. im 12. Jahrhundert die urchristlichen Katharer in Frankreich ermordet und vernichtet, während die Kirche deren soziales Engagement zu kopieren versuchte, indem sie die Orden der Dominikaner oder Franziskaner ins Leben rief. Gleichzeitig wurden innerhalb dieser Orden aber ganz bewusst die Inquisitoren rekrutiert, die dann meist "aus der zweiten Reihe heraus" diejenigen mordeten, diskriminierten und verfolgten, die sie nachzuahmen versuchten. Das vermeintlich "Gute" in der Kirche wurde also in den vielen Jahrhunderten immer auch in den Dienst der kirchlichen Schreckensherrschaft gestellt.

Foto links @ Maryanne Bilham (USA) for Divine Eros: Die Gottesprophetin Marguerite Poréte wurde 1310 in Paris auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt. Und die Kirche beauftragte den "heiligen" Franziskaner Giovanni de Capistrano (Foto rechts), alle Exemplare ihrer Schrift Spiegel der einfachen Seelen, der den Weg zu Gott im eigenen Herzen aufzeigte (durch tätige Nächstenliebe und Überwindung des Ego), zu vernichten.

Der hintergründige Sinn der Reformation

Als der Betrug und der Verrat der römisch-katholischen Kirche an Jesus von Nazareth in Mitteleuropa um das Jahr 1500 jedoch immer offensichtlicher war, wurde das System einer obrigkeitlichen und gegen Christus gerichteten Machtkirche durch die evangelische Reformation zunächst "gerettet". Es erfolgten dazu von den "Reformatoren" einige Veränderungen und eine Neugestaltung der Machtverhältnisse, und man ging dabei anfangs noch schroff gegen den Vatikan vor. Dies war damals auch vielen Menschen sympathisch. Doch aufs Ganze gesehen wirkte hierbei nicht Jesus, der Christus, sondern Machtmenschen wie Martin Luther, Huldreich Zwingli, Johannes Calvin sowie andere "Reformatoren" und ihre Hintermänner. Diese wichen nur teilweise von den Überzeugungen der herrschenden Päpste, Kardinäle, Bischöfe und kirchlichen Theologen ab und blieben diesen in ihrem Wesen ähnlich. Diese "Reformatoren", die sich dank ihres Bündnisses mit den mächtigen Fürsten und regionalen  Herrschern gesellschaftlich durchgesetzt haben, gaben zwar vor, die "christliche" Lehre wieder herstellen zu wollen. Sie fälschten sie aber letztlich nur auf andere Art.
Und über eine lange Zeit standen sich seither dann zwei große religiöse Machtblöcke in Mitteleuropa in Kriegen gegenüber, und erneut mussten Hunderttausende von Menschen ihr Leben lassen - für den einen Machtblock oder den anderen. Und wer die christliche Lehre wirklich wieder herstellen wollte wie z. B. Gruppen so genannter "Täufer" oder einzelne Menschen freien Geistes, wurde nun von zwei kirchlichen Staats-Machtblöcken (dem katholischen und dem evangelischen) grausam verfolgt, gefoltert und hingerichtet.

Freikirchen und Ökumene

Als auch der Betrug der evangelischen Obrigkeits-Institution von immer mehr Menschen durchschaut wurde, bildeten sich im 19. Jahrhundert innerhalb oder im Umfeld der evangelischen Kirchen so genannte Erweckungsbewegungen und Freikirchen, die dem erstarrten und eiskalten Protestantismus neues Leben einzuhauchen versuchten - vergleichbar den Dominikanern oder Franziskanern des Mittelalters, die den Katholizismus erneuern sollten und gleichzeitig Andersdenkende massiv bekämpften. Dies geschah im Protestantismus, indem man die kirchlichen Lehren ernster nahm und sich gleichzeitig z. B. sozial engagierte, um so im Volk beliebter zu werden. Dies änderte jedoch nichts daran, dass die Lehren zum großen Teil weiterhin im Gegensatz zu Jesus, dem Christus standen.

Diese Entwicklung führte bis in unsere heutige "Ökumene". In diesem Boot sitzen neben der katholischen alle evangelischen Organisationen, die mit der römisch-katholischen Kirche und dem Papst zusammen arbeiten bzw. von diesen berechtigt werden, mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen. Und auch Gemeinschaften, deren Glieder früher von der Kirche ermordet wurden, bemühen sich dabei - unter Preisgabe oder durch Verschweigen ihrer Erkenntnisse - um die Gunst der Machtkirchen (z. B. Baptisten, Mennoniten, Waldenser, Quäker). Und in neuester Zeit bemühen sich auch die Neuapostolische Kirche und Teile der so genannten Adventisten um Anerkennung durch das Imperium des Katholizismus und den Machtblock Protestantismus. 

Durch diese Entwicklung konnte das Ziel dieser Mächte, Jesus durch Vereinnahmung kalt stellen zu können, einige weitere Jahrhunderte aufrecht erhalten werden - in Mittel- und Westeuropa nun vor allem verteilt auf zwei Groß-Institutionen, die katholische und die evangelische mit ihren vielen "Einzelkirchen" und den so genannten Freikirchen am Randbereich der so genannten "Ökumene". Hierzu gehören mehr oder weniger auch so genannte "evangelikale" oder "charismatische" Gemeinschaften außerhalb oder innerhalb vor allem der evangelischen Staatskirchenblöcke, die für sich in Anspruch nehmen, die evangelische Lehre intensiver zu praktizieren als dies innerhalb des institutionellen Haupt-Machtblocks getan wird.
 
I
n unserer gegenwärtigen Umbruchszeit [21. Jahrhundert] werden die vielen evangelischen Blend-Feuer von ihrer inneren Kraft her jedoch immer schwächer, sie zerstreiten sich oder sie vermischen sich - vergleichbar wie in der katholischen Kirche - mit okkulten Praktiken wie z. B. in Südamerika oder Afrika, was hier und da zu kurzfristigen "Aufbrüchen" führen kann. Dies wird dann dem "Heiligen Geist" zugeschrieben. Es handelt sich jedoch um Rest-Energien aus dem evangelischen Energiefeld.
Die Nachfolger der einstigen "Reformatoren" sehnen sich heute dabei nach Anerkennung als "richtige Kirche" durch ihre römisch-katholische Mutterkirche. Doch auch diese ist im rasanten Niedergang begriffen, vor allem durch Zehntausende von Sexualverbrechen von Priestern an Kindern und deren Deckung oder Verharmlosung durch den katholischen Papst und die Kirchenhierarchie des Vatikan, wobei vermutlich erst die Spitze des Eisbergs aufgedeckt ist.

Aufklärung

Die Zeitschrift Der Theologe ist dabei ausdrücklich nicht gegen katholische und evangelische Mitbürger gerichtet - im Gegenteil. Sie deckt jedoch den Etikettenschwindel der Institutionen, die sich auf Christus berufen, auf vielfache Art und Weise auf, und sie weist auf folgendes hin: Das, was dort gelehrt und getan wird, ist zwar katholisch oder evangelisch, jedoch nicht christlich. Denn mit dem Urchristentum haben beide Großkirchen und ihre Lehren nichts zu tun, und der Name "Christus" wird deshalb von ihnen grob missbraucht. Und selbst dort, wo die Worte hier und da mit Christus übereinstimmen, kann man das Jesuswort bedenken: "Was sie sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen´s zwar, tun´s aber nicht ... Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden" (Matthäus 23, 3.5) - eine Mahnung, die zwar allen Menschen gilt, aber schon von Jesus selbst ausdrücklich an die Schriftgelehrten, an die damaligen Theologen, gerichtet war.

"Tretet aus von ihr, mein Volk"

In unserer Zeit gibt es natürlich auch unter den Kirchenmitgliedern Menschen guten Willens, die sich ehrlich bemühen, in ihrem persönlichen Leben den Willen Gottes zu erkennen und zu tun. Wenn sich diese jedoch nicht für das gegenteilige Ziel - der Vereinnahmung und Verfälschung von Christus - dann gilt für sie der göttliche Aufruf durch den Propheten Johannes über die "Hure Babylon", einem biblischen Bild für die endzeitliche Kirche: "Tretet aus von ihr, Mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen" (Offenbarung 18, 4). Hören die Mitglieder des Kirchenvolks nicht auf die Gottesworte durch Prophetenmund und bleiben sie Babylon treu, haben sie eben weiterhin "teil an den Sünden" der Kirche und werden früher oder später entsprechend "empfangen"; so das Prophetenwort in der Bibel.
Viele Menschen bleiben auch besseres Wissen ein Blatt am "Stammbaum der Verbrechen", der seit ca. 1900 Jahren Kirchengeschichte ein Zeichen der Warnung und Mahnung für alle Menschen ist. Denn die Kirchengeschichte zeigt ungeschönt auf, welche Mächte hier tatsächlich am Wirken sind. Dabei handelt es sich nicht nur um die nachweisbaren Verbrechen von Folter, Morden und Kriegen, sondern auch um das Verbrechen, den Namen "Christus" zu missbrauchen, um ganze Generationen von Menschen in die Irre zu führen und sie um ihr Glück und um ein erfülltes Leben zu bringen, indem man die gute Botschaft von Jesus fälscht und im eigenen Kult- und Drohgebäude untergehen lässt.

Der Theologe
möchte also in erster Linie aufklären. Daneben wird hier und da aber auch versucht,
die ursprünglichen Anliegen von Jesus von Nazareth wieder lebendig werden zu lassen. Es geht uns in diesem Sinne um eine Rehabilitation von Jesus von Nazareth, dem Christus.
Jesus lehrte in seiner Bergpredigt z. B. Gewaltlosigkeit und Feindesliebe und nicht den Einsatz von Waffengewalt als angeblich "letztes Mittel" wie die Kirchen und auch wie meist die kirchenkritische "Theologie der Befreiung", die vor allem in den 70-er und 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts sehr weit verbreitet war. So könnte man im modernen Wortgebrauch sagen: Jesus war Pazifist. Und unsere "theologische" Arbeit könnte man auch als eine "Befreiungstheologie" nach der Bergpredigt des Jesus von Nazareth bezeichnen. Denn die Bergpredigt ist lebbar. Und sie ist die Hoffnung für diese Erde.

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